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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grinsen Fortunas
Typisch finnisch, möchte man sagen. Da macht jemand einen Selbstmordversuch, stört dabei einen anderen Selbstmörder beim Vollzug, bringt ihn dadurch fast um, rettet ihn, beide saufen sich die Hucke voll... und beschließen, den Selbstmord erstmal aufzuschieben. Diese Gelassenheit ist es, mit der die Finnen wahrscheinlich Jahrtausende klimatischer und...
Veröffentlicht am 24. Januar 2005 von Herr Kaufrausch

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Herrlich trocken und kurzweilig
Was Arto Paasilinna betrifft bin ich absoluter Erstleser. Angelockt von dem provokanten Titel habe ich mir eine ulkige und spaßige Geschichte versprochen. Statt dessen liefert der Autor eine wirklich (finnisch) trockene Geschichte, deren humoristische Stärke in den Feinheiten liegt.

Der Schreibstil kam mir zeitweilig etwas zu trocken vor, konnte sich...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von Carsten Krautwald


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grinsen Fortunas, 24. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Typisch finnisch, möchte man sagen. Da macht jemand einen Selbstmordversuch, stört dabei einen anderen Selbstmörder beim Vollzug, bringt ihn dadurch fast um, rettet ihn, beide saufen sich die Hucke voll... und beschließen, den Selbstmord erstmal aufzuschieben. Diese Gelassenheit ist es, mit der die Finnen wahrscheinlich Jahrtausende klimatischer und politischer Härten überlebt haben.
Mehr noch: Man beschließt, Gleichgesinnte zu suchen. Und, oberschlau: tarnt das Ganze als Selbstmordverhinderungsselbsthilfegruppe. Kann man den zeitgeist übertriebenen Selbstbefindlichkeitskultes besser karikieren ?
Und so macht sich eine bunt gemischte Gesellschaft auf den Weg in den gemeinsamen Tod, keinen Fettnapf und keine Tolpatschigkeit auslassend. Ab der Mitte das Buches wird klar, warum sich dreißig ausgewachsene Finnen benehmen wie autistische Deppen im Freigang: jeder Zwischenfall, jede Ausrede wird benutzt, um das unausweichliche Ende hinauszuzögern. Eine komplizierte Reise vom Nordkap (Versuch Nr. 1) über die Schweiz nach Sagres in Portugal, dem westlichsten Zipfel Europas.
Das Ende ist ein wenig weichgespült und unglaubwürdig, aber da kann man nichts machen.
So ist eben das Leben.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Monty Python auf finnisch..., 11. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Ich habe ein anderes Buch von Paasilinna von einer Lehrerin des Goethe-Instituts geliehen bekommen, die selber in Finnland unterrichtete, nachdem sie mitbekommen hatte, daß ich in Finnland war. Obwohl mir das Buch nicht wirklich gut gefallen hat, hatte ich Paasilinna "auf dem Schirm" und bei DEM Titel konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich würde das Buch allerdings nur Leuten mit schwarzem Humor, einer Vorliebe für Monty Python oder einer Liebe für die Mentalität der Finnen empfehlen. Allen anderen wird sich - das zeigen auch die Rezensionen - nur schwer ein Zugang eröffnen. Wer allerdings auf eines der vorgenannten steht, wird einen Höllenspaß an dem Buch haben. Vor mir sind beim Lesen immer wieder Bilder der finnischen Landschaft und der Finnen denen ich begegnet bin aufgetaucht, was allein schon schön war.
Das Buch bietet meiner Meinung nach eine herrliche Beschreibung der finnischen Seele:
todernst bei der Planung und Ausführung von etwas (ärger als bei den Deutschen, denen man das eigentlich nachsagt!), wie z.B. selbst bei einem Massenselbstmord...
tiefsinnig, hintergründig melancholisch;
schrankenlos ausgelassen und heiter beim Feiern - JEDEM Blödsinn aufgeschlossen, wenn es nur "verrückt" genug ist;
ein feinsinniger, versteckter Humor (nicht die typisch deutsche platte Pocher-Banal-Pointe);
ein Hang zur Depression (ein Wunder bei DEM Winter?) und zur Beschäftigung mit Tod und ... Selbstmord - und dabei immer korrekt und freundlich.
Wer also mit diesen Sachen etwas anfangen kann oder sich nicht scheut, sich humorvoll mit dem Ende aller Dinge auseinanderzusetzen, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
PS: Auch ich finde die "Schlacht" mit den deutschen Skinheads am köstlichsten...
Finnland-Fan? Dann kaufen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Herrlich trocken und kurzweilig, 15. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Was Arto Paasilinna betrifft bin ich absoluter Erstleser. Angelockt von dem provokanten Titel habe ich mir eine ulkige und spaßige Geschichte versprochen. Statt dessen liefert der Autor eine wirklich (finnisch) trockene Geschichte, deren humoristische Stärke in den Feinheiten liegt.

Der Schreibstil kam mir zeitweilig etwas zu trocken vor, konnte sich dann aber immer wieder derart steigern, dass ein Weiterlesen problemlos möglich war. Auch wenn das Ende der Geschichte in etwa vorhersehbar war, macht es zum Schluß hin Spaß zu erfahren, wie das Ende gestrickt ist.

Ein wenig nervig empfand ich die starke Nutzung von Klischees. Wenn die Busreise der Massenselbstmörder in Deutschland auf eine Gruppe von glatzköpfigen, bayerischen Hooligans trifft, ist das eine übertrieben klischeehafte Besetzung des "Deutschen". Aber andere Nationen kommen auch nicht besser davon.

Ich gebe diesem Buch bewußt 3 Sterne, weil es für ein nettes literarisches Intermezzo gut genug war. Es hat mich aber nicht vom Hocker gehauen, weshalb eine bessere Wertung übertrieben gewesen wäre.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich witzig!, 25. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Für mich war es das erste Buch von Paasilinna und ich wurde eigentlich durch den Titel darauf aufmerksam. Die Geschichte ist mit einfachen Worten aber stets mit einem wirklich komischen Unterton geschrieben. Die Hauptfiguren begegnen einem schräg- liebenswert und schon bald mochte ich nicht mehr zu lesen aufhören, da ich unbedingt wissen wollte wohin es die "Selbstmörder" verschlägt und was als nächstes passiert. Ein wirkliches Lesevergnügen - hier muss jeder (auch Selbstmörder...:-)) lachen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irrwitzig und tiefsinnig, 7. März 2014
Von 
Gila (Uni-Stadt Oldenburg/Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
„Der ärgste Feind der Finnen ist die Melancholie“
Die Johannisnacht dient dazu sich von der Schwere des Lebens zu befreien und in geselligem und feuchtfröhlichem Beisammensein den Zustand von Glück und Freude herbeizuführen, einen Sieg über die Schwernis des Lebens erreichen zu wollen.

Der fünfzigjährige, ehemalige und immer wieder in Konkurs geratene Direktor Onni Rellonen hat an diesem Johannistag in seinem Sommerhaus in der Provinz Häme in der Nähe des Humalajärvi Sees keine Freude. Seine Ehe ist zerrüttet und die inzwischen erwachsenen Kinder gehen ihre eigenen Wege. Was Onni beruflich und privat angefangen hatte endete immer in einer Katastophe.

Er hat unter schweren Depressionen zu leiden, fühlt sich ausgebrannt und leer und von seiner Frau nicht verstanden. Das muss ein Ende haben. Er hegt schon seit längerer Zeit Selbstmordgedanken. Zweimal schon hatte er versucht sich das Leben zu nehmen.

Onni Rellonen nimmt sich eine Pistole, geht über Wiesen und Äcker zu einer am Waldrand stehenden Scheune und beschließt in dieser seinem Leben ein Ende zu setzen. Als er die Tür der Scheune öffnet, erkennt er einen auf Heuballen stehenden Mann in Uniform mit einer Schlinge um den Hals. Der Mann will sich sich das Leben nehmen.

Es kommt wie es kommen muss. Der Selbstmordkandidat Onni rettet dem Selbstmörder Oberst Hermanni Kemppainen in letzter Sekunde das Leben und für die beiden Männer bedeutet diese seltsame Begegnung der Beginn eines wahnwitzigen Unternehmens.

Der Schriftsteller Arto Paasilinna hat wieder mal verstanden einen Roman mit außergewöhnlicher Handlung zu schreiben. Fesselnd und mit schwarzem Humor bespickt wird der Leser in tiefsinnige Gespräche der beiden Hauptprotagonisten verwickelt, um wiederum gewürzt mit herrlicher Satire das Thema Tod von fast heiterer Seite zu sehen.

Allein die Szene des Oberst Hermanni, der auf dem Weg zur Scheune meint einen Gehirnschlag bekommen zu haben, da es in seinem Kopf so unerklärlich warme Strömungen gab und er somit eines natürlichen Todes sterben könnte, ist zu komisch und scharzer Humor pur. Als sich sein „Ableben“ durch einen Gehirnschlag immer noch nicht eingestellt hat und er feststellt, dass die warme Strömung nur aus einer weißen stinkenden Masse von einer am Himmel kreisenden Möwe besteht, ist er am Boden zerstört.

Ich kann bestätigen, was auf der Rückseite des Buches Vermerkt ist: "Arto Paasilinna schreibt so irrwitzig und lustig, wie man es seit den Kaurismäki- Brüdern von den Finnen erwartet."

Arto Paasilinna wurde 1942 im lappländischen Kittilä/Nordfinnland geboren. Er ist Journalist und einer der populärsten Schriftsteller Finnlands. Er wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Inzwischen hat er rund 40 Romane mit großem Erfolg veröffentlicht, von denen einige verfilmt und in verschiedene Sprachen übersetzt wurden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn sich Selbstmörder treffen und gegenseitig beistehen!, 26. September 2009
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch über einen geplanten Massenselbstmord erläutert was passiert, wenn Selbstmörder zusammenstehen und gemeinsam etwas unternehmen. Es bringt Sterbensmüde auf witzige Art und Weise zusammen, in Interaktion und makabere Zusammenhänge. Es ist eine wunderbare Parabel darauf, dass Alleinsein tötet und das Miteinander auf neue Ideen bringt.

Ich verrrate nicht zuviel, es steht schon fast im Titel, dass dieses Buch ein Happy End hat, jeder wird auf die Schippe und mit dieser von der Schippe des Todes genommen. Generalstabsmäßig ist alles geplant, von einem ehemaligen Oberst, man reist mit einem Bus durch Europa und jeder findet letzten Endes sich selbst.

Der Kern, die Philosophie des Buches steht auf Seite 185: "Erfahrungen mit dem Tod stärken den Lebenswillen, das sei eine alte Wahrheit." Und dem könnte man hinzufügen: Der Schrecken des Todes, der Lebensüberdruss verschwindet gänzlich, wenn man sich austauscht, aufeinander zugeht, etwas zusammen unternimmt, z.B. deutsche Skinheads mit Birkenscheiten verprügelt.

Ein todesmutiger Trupp unter dem Befehl eines ehemaligen Oberst ist in Europa unterwegs. Menschen entwickeln dabei selbstbewusste Fähigkeiten für sinnvolle Aufgaben, z.B. das eigene Leben zu retten und es Gewalttätern heimzuzahlen. Nach diesem Kampf gegen randalierende Skinheads erhält man in dem Hotel eine fürstliche Belohnung und wird gefragt, wen der Oberst, welche todesmutige Gruppe er anführt. "Der Oberst hob sein Glas und erklärte, dass er die Gruppe der Anonymen Sterblichen leite."

Ein wunderbares Buch voller Mitgefühl und Hoffnung, voller Humor und Leben.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut, 12. Juni 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Dieses war mein erstes Buch des Autors. War auf der Suche nach einem Buch für "zwischendurch", und hätte es besser nicht erwischen können. Sehr unterhaltsam zu lesen, ohne wirkliche Schwachstellen. Habe mich ausgesprochen gut unterhalten gefühlt! Den Humor muß man wahrscheinlich mögen, meinen hat's perfekt getroffen. Nachdem mein "Vorschreiber" der Meinung ist, daß dies das schwächste Buch des Autors ist, freue ich mich umso mehr auf weitere.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Fahren wir ab, der Tod wartet!", 9. Januar 2005
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Onni Rellonen, ein finnischer Unternehmer, ist viermal in Konkurs gegangen. Nun will er sich umbringen. Dabei stößt er auf einen Gleichgesinnten. Sie tun es beide nicht, setzen aber eine Annonce in die Zeitung, mit der Gleichgesinnte gesucht werden.
Die Sache nimmt eine unheimliche Eigendynamik an: mehr als 600 Leute melden sich! Das war zwar von den beiden Initiatoren so nicht gewollt, aber jetzt können sie nicht mehr aus. Schließlich wird der Beschluss gefaßt, mit einem gecharterten Bus gemeinschaftlich Selbstmord zu begehen....
Natürlich ist die Grundproblematik des Buches eine sehr ernste. Nur - wie Paasilinna damit umgeht zeigt, dass er einiges von der menschlichen Seele versteht, also Menschenkenntnis hat. Dabei ist dieses Buch unheimlich witzig , ja sehr schräg; manchmal wird etwas bis sehr übertrieben - aber man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bevor man nicht weiß, wie die Sache ausgeht.
"Die spinnen, die Finnen!" Scheint einiges dran zu sein an diesem Spruch - wenigstens was so manche ihrer Schriftsteller betrifft. Aber kann man das nicht über viele Nationen sagen? Jedenfalls: ein vergnügliches, absolut lesenswertes Buch aus dem hohen Norden!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der wunderbare Massenselbstmord, 6. November 2002
Arto Paasilinna - Der wunderbare Massenselbstmord

Was passiert wenn sich zwei Selbstmörder die gleiche Stunde und den selben Ort für ihre Verzweiflungstat wählen? Geschieht ein Doppelselbstmord? Ein Doppelmord? Oder am Ende gar ein wunderbarer Massenselbstmord?

Die zwei vom Schicksal zusammengeführten Unglückseligen knüpfen Freundschaft und beschließen sich mit anderen Verzweifelten, Lebensmüden und Depressiven Finnlands auszutauschen. So ergibt sich die irrwitzige Geschichte der "Anonymen Sterblichen", die unter dem Motto "gemeinsamer Versuch" den kollektiven Freitod anstreben. Mit einem Luxustouristenbus kurven die Selbstmörder durch halb Europa, einzig mit dem Ziel sich die höchsten Klippen zu suchen, um in den ersehnten Freitod zu stürzten. Auf dem Weg werden weitere Unglückselige aufgelesen und zahlreiche Abenteuer müssen bestanden werden. Doch am Ende droht der Abgrund! Oder kommt vielleicht doch alles anders als man denkt? Der Autor versteht es exzellent Tragik mit Komik zu vereinen, das Ergebnis ist ein Buch voll skurrilem und tiefsinnigem Humor, das zweifelsohne das Prädikat finnisch verdient. Vorbehaltslos zu empfehlen! -cw-
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wunderbarer Massenselbstmord und was daraus wird, 25. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wunderbare Massenselbstmord: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte kommt etwas langsam in Fahrt, man muß sich schon bis fast zur Hälfte durchlesen, bis so richtig Schwung in die Sache kommt, aber dann brennt Paasilinna wieder ein Feuerwerk der Fantasie ab!
Und was bei dem Autor nicht fehlen darf, sind die kräftigen Seitenhiebe auf die Gesellschaft und insbesondere die staatlichen Einrichtungen, in denen es auch beachtlich menschelt. Da spielt es keine Rolle, daß der Roman überwiegend in Finnland spielt, die menschlichen Strickmuster sind bis auf unbedeutende Abweichungen flächendeckend die gleichen.
Paasilinna versteht es, ein ernstes Thema in einer sehr unterhaltenden, dabei aber nie oberflächlichen oder schulmeisterlich belehrenden Art und Weise zu beleuchten und dabei noch großartig zu unterhalten. Ein echter Höhepunkt sind die Ermittlungen der geheimen Staatspolizei gegen die Selbstmördergruppe, sowie der Aufenthalt in Zürich mit Übernachtung in der örtlichen Drogenszene.
Kurzum: wieder ein echter Genuß für Liebhaber schrägen Humors!
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Der wunderbare Massenselbstmord: Roman
Der wunderbare Massenselbstmord: Roman von Arto Paasilinna (Taschenbuch - 19. Oktober 2004)
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