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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 14. Mai 2014
„Die Farbe Lila“, das bekannteste Buch der amerikanischen Schriftstellerin Alice Walker, habe ich zwar schon mal gelesen, allerdings ist das bereits ein paar Jahre her und ich weiß noch, dass mich dieses Buch damals emotional ziemlich mitgenommen hat.

Nachdem ich nun vor kurzem mal wieder die wunderbare Verfilmung gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt nochmal lesen.

Und auch diesmal hat es mich wieder zutiefst berührt.

In ihrem 1982 erstmals erschienenen Buch erzählt Alice Walker die Geschichte der jungen Schwarzen Celie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Mutter stirbt früh und hinterlässt Celie ihre Pflichten: Die Fürsorge für die Geschwister und den ständigen Missbrauch durch den Vater.

Nachdem Celie zwei Kinder von ihrem Vater bekommen hat und diese weggeben musste, wird sie schließlich mit einem „Mr. – - -„ verheiratet, der ihr das Leben ebenso zur Hölle macht.

Erst durch die Freundschaft zu der Sängerin Shug Avery und das Schreiben von Briefen, in denen sie ihr Leben verarbeiten kann, findet sich Celie schließlich selbst und baut sich ein Leben auf, in dem sie sich nicht mehr verstecken muss.

Das Buch besteht aus Celies Briefen zu Gott, in denen sie ihm von ihrem Leben berichtet. Später kommen auch Briefe von und für ihre Schwester Nettie hinzu, die in Afrika als Missionarin tätig ist und damit Celie eine Welt eröffnet, von der sie nicht einmal wusste, dass sie existiert.

Aber ihr auch bewusst macht, dass man immer für sein Leben kämpfen muss.

Celies Geschichte trifft einen wirklich mitten ins Herz und das, obwohl ich zunächst ziemliche Schwierigkeiten mit dem formalen Aufbau des Romans hatte. Denn zum einen habe ich ja eine Abneigung gegen Briefromane (siehe z.B. „Gut gegen Nordwind“), zum anderen sind die Briefe in Interpunktion und Rechtschreibung eben genau so geschrieben, wie Celie mit ihrer geringen Schulbildung sie schreiben würde. Ich brauchte ein paar Seiten, um mich richtig einzulesen, aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und habe es an einem Abend durchgelesen.

Man kann kaum abwarten, dass Celie endlich einmal etwas Gutes widerfährt, bangt mit ihr um ihre totgeglaubte Schwester und jubelt mit ihr, als ihr Leben endlich in Schwung kommt.

Und bei allem Leid, das ihr zustößt, ist sie doch so weise, von so einer tiefen Akzeptanz für andere Menschen und ihr Handeln und von solch einer Gottergebenheit, dass es einem richtig wehtun kann, dass so ein herzensguter Mensch dies alles erleiden muss.

Alice Walker ist mit diesem Roman auf jeden Fall ihr Meisterstück gelungen und sie wurde zu Recht mit dem Pulitzer- Preis geehrt. Auch die Verfilmung von Steven Spielberg aus dem Jahr 1985 ist (gerade für solch ein sensibles Thema) mehr als gelungen und spiegelt den Ton und die Stimmung des Buches exakt wider.

Ein bedeutendes Buch und eines, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte.
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am 17. Januar 2015
irgendwie Fesselnd aber auch gleichzeitig Störend fand ich den Stil - Warum? es ist teilweise die Wortwahl die Authentisch ist - dies aber ein wenig schwer macht - nichtsdestotrotz man findet sich in dieses Meisterwerk schnell hinein... es ist definitv auf einer Must-Have liste bei vielen zu finden...
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Oktober 2015
"Die Farbe Lila" dreht sich um das schwierige Leben von schwarzen Frauen in den Südstaaten Amerikas Anfang des 20. Jahrhunderts. Die mangelnde Bildung, häusliche Gewalt und der Glaube steht hier im Mittelpunkt des Buches.
Im zweiten Teil des Romans erzählen Briefe von Celies Schwester Nettie, die nach Afrika zurückkehrt und dort Missionarsarbeit leistet, von der Bedrohung der Eingeborenen in den Kolonien durch das Mutterland England.

Celies Geschichte trifft mitten ins Herz. Sie schreibt ihre Gedanken und Wünsche in Briefen an Gott nieder. Dazu benutzt sie eine einfache Slangsprache mit Rechtschreibfehlern, denn Schulbildung hat sie kaum erhalten. Das macht den Roman sehr authentisch und man sieht ihre Sichtweise sehr realistisch vor sich. Ihre Schilderung macht betroffen, das Lesen dieses Slangs ist anfangs schwierig, man liest sich jedoch ein.

Celies Mann hat eine Geliebte namens Shug, in die sich die selbstbewusste Celie verliebt.
Dieses Thema ist interessant, da man sonst selten aus dieser Zeit über Bisexualität unter Frauen liest. Bei den meisten Büchern über die Südstatten wird das Hauptaugenmerk auf den Rassismus gelegt.

Celie hat bisher schlechte Erfahrungen gemacht, aber dank Shuglernt sie liebevollen Umgang mit dem Körper eines anderen Menschen kennen. Auch die selbstbewusste Haltung Shugs macht aus Celie einen anderen Menschen.

Diese Geschichte erzählt eindrucksvoll von starken schwarzen Frauen, die sich emanzipieren und lernen, ihre eigene Meinung über Gott und die Welt auch bewusst zu vertreten.
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am 7. März 2007
... in meinem Leben fand ich tatsächlich einen Film besser als das dazugehörige Buch! Den Film habe ich schon mehrmals gesehen und er hat mich immer sehr berührt, also habe ich mir erfahrungsgemäß vom Buch noch mehr erwartet, und wurde leider etwas enttäuscht. Es ist immer noch ein tolles Buch, aber meiner Meinung nach sind Netties Erzählungen aus Afrika viel zu ausführlich geschildert und der Briefstil des Buches bringt v.a. die dramatischen Augenblicke der Geschichte nicht genug zur Geltung. Es liest sich zwar ziemlich schnell und flüssig, nur leider kommt die Persönlichkeit von Celie nicht so richtig zur Geltung. Also am besten das Buch als Einstimmung lesen und anschließend den Film schauen!
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am 12. Januar 2000
Walker gelang hier ein hervorragender Roman, der sowohl inhaltlich als auch sprachlich fasziniert. Celie schreibt ihre Geschichte in einer Art Tagebuch auf. Sie richtet ihre "Tagesberichte" immer an Gott. Sie berichtet über ihr Leben mit ihrem Vater und ihrer Schwester nach dem Tod der Mutter. Der Vater vergewaltigt Celie und zwingt sie die beiden Kinder die dabei gezeugt werden zur Adoption freizugeben. Der Vater zieht Celie immer ihre Schwester vor, diese darf auch weiterhin zur Schule gehen während Celie sich um den Haushalt kümmern muß. Doch die beiden Schwestern lassen sich dadurch nicht trennen. Statt dessen lernt Celie durch ihre Schwester lesen und schreiben. Als der Schwester ein Heiratsantrag gemacht wird, "verhökert" der Vater statt dessen Celie an diesen Mann. Celie nennt ihren Ehemann in diesem Buch nur Mr.---. Sie muß sich um den Haushalt und die Kinder aus der ersten Ehe kümmern und wird wie ein Stück Vieh behandelt. Celies Schwester muß indes von zu Hause fliehen, denn nun beginnt der Vater auch ihr nachzustellen. Celie erfährt aber von einer unerwarteten Seite Hilfe. Die Geliebte ihres Mannes, Shug Avery, eine selbstbewußte Sängerin zeigt Celie, daß sie mehr wert ist als ihr bisher immer eingeredet wurde. Wirklich faszinierend finde ich wie es die Autorin es schafft, die Entwicklung, die Celie im Leben macht auch in ihrer Sprache widerzuspiegeln. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und auch jemand, der den Film gesehen hat, wird an diesem Buch noch viele neue Seiten kennenlernen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Dieser Briefroman lässt sich sehr gut lesen und man kann alles verfolgen.

Die junge Schwarze Celie hatte es nicht leicht im Leben.
Ihr eigener Vater hat sie vergewaltigt und dadurch wurde sie zweimal schwanger und musste die Babys weggeben.
Als ob das nicht schon schlimm genug für sie ist wird sie mit einem brutalen Mann verheiratet, den sie nicht liebt. Der Mann behandelt sie mehr wie eine Sklavin als wie eine Ehefrau.
Celie muss sich um den Haushalt und die Kinder ihres Mannes, den sie nur mit Mr. anzusprechen hat, kümmern.
Doch als sie sich mit der Sängerin Shug anfreundet keimt in ihr die Hoffnung ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Die Briefe, die Celie an Gott schreibt, kann man sehr gut verstehen und man kann an dem Leidensweg der Hauptprotagonistin teilhaben.
Ich finde ein jeder sollte mal die Gelegenheit haben es zu lesen.

Auf Basis dieses Buches entstand der große Film von Steven Spielberg, mit Whoopi Goldberg und Danny Glover in den Hauptrollen.
Mit 11 Oscars nominiert, doch der ging leer aus.
Dafür wurde Whoopi Goldberg über Nacht weltberühmt.

Jeder, der das Buch gelesen hat sollte auch den Film sehen und das gleiche gilt auch für jene, die den Film zuerst gesehen haben.
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am 25. Februar 2013
Die Farbe Lila ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme,
daher lockte natürlich auch das gleichnamige Buch!

Celie wird von ihrem Vater jahrelang vergewaltigt und bringt
zwei Kinder von ihm zur Welt, die er ihr allerdings sofort nach der
Geburt wegnimmt.

Bald darauf soll Celie verheiratet werden, an einen älteren Witwer,
der für Celie sicherlich eine gute Partie ist,
allerdings ist dieser Mann, den Celie nur "Mister" nennt,
gewalttätig und brutal.

Mit Hilfe seiner Geliebten Shug gelingt es Celie, den Wert ihres Selbst
zu erkennen und aus ihrer persönlichen Hölle auszubrechen.

Die Geschichte ist schockierend und traurig, jedoch zeigt das Buch
deutliche Mängel auf.
Celie ist ungebildet, und das schlägt sich auch auf die
Schreibweise ihrer Briefe im Buch aus.
Zahlreiche Rechtschreibfehler sind hier gewollt zu finden.
Umgangssprache fände ich in Ordnung, aber gleich ganze Rechtschreib,-Komma,-
und Ausdrucksfehler?

Zudem ist die Geschichte eher so dahin geschrieben, es fehlt einfach der Biss,
das tiefsinnige, das man im Film so gut spüren konnte.
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am 12. August 2012
Meinung: Die Farbe Lila kannte ich bisher nur als Film und als Bücherverrückte muss man schließlich die Vorlage seiner liebsten Filme kennen. Und wenn es sich dabei noch um einen Lieblingsfilm handelt sind die Erwartungen an das betreffende Buch hoch. Hier waren sie sogar extrem hoch, weil ein wichtiges Thema behandelt wird. Leider wurde ich aber auch extrem enttäuscht.

Aber von Anfang an. Die Geschichte handelt von Celie, die nach 5 Seiten von ihrem Vater weg - und zu ihrem Ehemann kommt. Beide Männer misshandeln Celie, die sich nicht zu helfen weiß. Erst mit Shug wird ihr Leben leichter und sie selbstbewusster. Hört sich interessant an, liest sich aber langweilig. Es geht hauptsächlich um den Alltag von Celie und Shug und auch das Loslösen von ihrem Mann ist eher einschläfernd als spannend.

Das lag mit Sicherheit zu 70% am Schreibstil. Gegen die Briefform habe ich nichts einzuwenden und Netties Briefe waren eine willkommene Abwechslung zwischen Celies Gerede. Diese ist nämlich nicht sehr gebildet und das versucht die Autorin mit Celies Briefen darzustellen.

G-o-t-t,
zwei von seinen Schwestern sind zu Besuch gekommen. Schön angezogen. Celie, haben sie gesagt. Eins is sicher. Du hälst das Haus sauber. Man soll nix Schlechtes von den Toten sagen, aber die Wahrheit kann ja nix Schlechtes sein. Annie Juliahat nix getaugt im Haushalt. Sie hat hier nie sein mögen, sagt die andre. Wo hat sie denn sein mögen, frag ich. Daheim, sagt sie. Seite 20
Wären die Briefe nur selten vorgekommen und nicht als ganzes Buch, hätte ich damit auch keine Schwierigkeiten, aber nach einiger Zeit ging es mir einfach nur auf die Nerven. Zudem schreibt Celie über nichts Interessantes.

Fazit: Der Schreibstil hats versaut, denn das Thema ist sehr wichtig für unsere Gesellschaft.
So kann ich aber nur 2 von 5 Sternen vergeben.
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am 13. März 2013
Ich habe dieses Buch gekauft, nachdem ich bereits unzählige Male den Film gesehen habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe sofort ein anderes Buch von Alice Walker gekauft. Leider gibt es nicht viele von ihr in deutscher Sprache.
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am 24. Oktober 2012
Auch bei mir war es so, dass ich erst den Film kannte und jetzt ziemlich spät nach vielen Jahren mal das Buch gelesen habe. Mich hat es absolut gar nicht enttäuscht. Ich fand das Buch fantastisch und die Briefform sehr passend. So wird auch der unterschiedliche Bildungsstand der Schreiberinnen deutlich und man ist sehr nah dran am Erzähler. Mir haben vor allem gefallen: Shug's herrliche Sicht auf Religion und Gott (ich bin Atheistin) und Celies Fazit aus allem Leiden: Es geht darum sein Leben so zu gestalten, dass man zufrieden sein kann. Und wenn sich dann noch mehr Wünsche erfüllen-sehr gut, wenn nicht, gut, dann ist man "nur" zufrieden, auch schön. Die Wandlung von Mr.---am Ende ist zwar wenig glaubhaft, für mein romantisches Herz aber erwärmend, von daher: Feine Lesezeit!
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