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am 27. August 2008
Grundsätzlich ist es natürlich lobenswert, Geschichten über den faszinierenden Cthulhu-Mythos, den H. P. Lovecraft einst erschuf (falls es wirklich nur ein Mythos ist...) zusammenzutragen und zu einem solch günstigen Preis anzubieten. Allerdings hat dieses Kompendium mit gleich zwei Problemen zu kämpfen.

Einerseits ist die Qualität der Geschichten sehr ambivalent, so sind neben den Geschichten von Lovecraft selbst vor allem Robert Bloch, Brian Lumley, Robert Long und natürlich Stephen King wahre Meister ihres Faches. Daneben gibt es eine Anzahl von eher mittelmäßigen Abenteuern während der Rest schlichtweg zum Vergessen ist. Einen besonderen Platz nimmt "Die Entdeckung der Ghoorischen Zone" (Richard Lupoff) ein - diese Geschichte dürfte die Leserschaft mehr als alle anderen spalten. Ich persönlich finde sie sehr gelungen, von einer "richtigen" Horrorgeschichte kann aber keinesfalls die Rede sein.

Schwerer als die unterschiedliche Qualität der Erzählungen (die aber entscheidend zu diesem Punkt beiträgt) wiegt aber etwas Anderes: durch die Vielzahl an Geschichten in einem Band und der Art und Weise, wie manche davon mit dem Cthulhu-Mythos umgehen, wird dieser nahezu völlig entzaubert. Was bei Lovecraft nur punktuell angedeutet wurde, tritt hier in Hülle und Fülle in Erscheinung und erzeugt "nur" das Gefühl, Horrorgeschichten zu lesen - anstatt Berichten mit einem realen Hintergrund zu folgen. Der Meister wusste schon, warum er seinen Mythos so behutsam und mit so wenigen Informationen aufbaute - genau um diese Entmystifizierung zu vermeiden. Hier hilft nur, die Geschichten in kleinen Dosen zu lesen, nicht das ganze Buch auf einmal anzugehen.

Hauptsächlich durch diesen zweiten Kritikpunkt kommt die niedrige Wertung zustande. Einige der Geschichten haben für sich die Höchstwertung verdient, aber im Gesamtkontext und wegen dem, was die schwächeren Erzählungen dem Mythos "antun", muss einfach ein Abzug erfolgen. Augenscheinlich bewahrheitet sich hier wieder das alte Klischee: weniger ist oft mehr!
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am 5. März 2013
In diesem Buch werden vor allem auch Schriftsteller behandlet, die von Lovecraft beeinflusst worden sind. darunter sind vor allem die bekannteren, wie Clark Ashton Smith, August Derleth, Frank Belknap Long, Robert E. Howard und Robert Bloch. daneben gibt es sogar eine Geschichte von Stephen King (Salem's Lot) sowie zum Schluss eine sehr interressante Story aus der Feder von Richard A. Lupoff. In Allem sehr empfehlenswert, vor allem für Lovecraft-Einsteiger!
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am 26. August 2006
Der Sammelband enthält eine solide Mischung an cthuloiden Geschichten verschiedenster Autoren von 1928 ("Cthulhus Ruf") bis 1979 ("Das Erstsemester") und bietet damit einen guten Überblick über den Mythos. Da viele der Geschichten einen ähnlichen Aufbau aufweisen, ist es nicht empfehlenswert, das Buch an einem Stück zu lesen, sondern "häppchenweise" zu genießen. Leider sind keine Geschichten der letzten 20 Jahre enthalten. Auch Geschichten deutscher Autoren sucht man vergebens. Solange Frank Festas geniale, zweibändige Anthologie "Der Cthulhu-Mythos 1917-1975/1976-2002" außer Druck ist, steht mit "Hüter der Pforten" jedoch ein veritabler Ersatz zur Verfügung. Aber auch wer Festas Bücher besitzt, kann ob des günstigen Preises bedenkenlos zugreifen, um seine Sammlung cthuloider Geschichten zu erweitern.
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am 4. Juli 2007
Hier bekommt man für kleines Geld FAST alles, was das Herz begehrt. Einziger, wirklicher Abstrich: Den Gestalter des neuen Covers sollte man Teeren und Federn.
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