Kundenrezensionen


2 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Preis
Das Buch ist so spannend geschrieben, das man es gleich zu Ende lesen möchte. Für Fans genau das Richtige.
Der Preis stimmt und die Qualität auch.
Vor 10 Monaten von AM veröffentlicht

versus
2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Schwarze Tod ist zurückgekehrt
Jason Dark, ein Gesandter der Geisterwelt, schreibt Bücher. Er schreibt sie auf Deutsch. Die deutsche Sprache hat er mithilfe einer Grammatik erlernt, die ihm ein Zombie aus dem Schattenreich überlassen hat. Darin gibt es viele Abweichungen zur Schulgrammatik, natürlich. Aber Jason Dark schämt sich der Idiosynkrasien nicht. Denn er hat etwas zu...
Vor 12 Monaten von Michael Collin veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Preis, 28. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vampirwelt (Die Welt des John Sinclair) (Taschenbuch)
Das Buch ist so spannend geschrieben, das man es gleich zu Ende lesen möchte. Für Fans genau das Richtige.
Der Preis stimmt und die Qualität auch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Schwarze Tod ist zurückgekehrt, 30. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vampirwelt (Die Welt des John Sinclair) (Taschenbuch)
Jason Dark, ein Gesandter der Geisterwelt, schreibt Bücher. Er schreibt sie auf Deutsch. Die deutsche Sprache hat er mithilfe einer Grammatik erlernt, die ihm ein Zombie aus dem Schattenreich überlassen hat. Darin gibt es viele Abweichungen zur Schulgrammatik, natürlich. Aber Jason Dark schämt sich der Idiosynkrasien nicht. Denn er hat etwas zu berichten. Und im Land der Toten gelten andere Regeln. Wen wundert es da, dass seine Sätze sonderbarste Kausalanknüpfungen haben? Er schreibt kurze Sätze. Einfache Sätze. Jeder könnte sie verstehen. Nur eben, dass manche sehr wunderlich sind. Hier und da ein unpassendes Verb. Gelegentlich ein unpassendes Adjektiv. Ein Wort, dessen Zweck im Text sich dem ahnungslosen Leser nicht erschließt. Absätze, die sich scheinbar im Kreis drehen, erst den Faden und dann den Sinn verlieren. Aber die Eingeweihten, die keinen seiner Heftromane verpassen, verstehen ihn doch. Sie verstehen das Evangelium des John Sinclair, Sohn des Lichts. Verlässlich rettet Sinclair die Welt vor dem Bösen, das seine knochige Hand aus dem Jenseits nach uns ausstreckt, jede Woche aufs Neue, 52 Mal im Jahr. Diese Häufigkeit setzt seinen getreuen Chronisten unter Zeitdruck. Da kann schon mal eine kleine Ungeschicklichkeit in der Formulierung auftauchen. Was gibt es da zu lachen? Es sind oft die scheinbar ganz normalen Dinge, hinter denen das Unheil lauert. Zum Beispiel die Tür zu einer Kellertreppe; Jason Dark dringt hier in Dimensionen vor, die dem herkömmlichen Erzählen verschlossen bleiben müssen:
„Sie begaben sich in den Hintergrund des großen Raums. Eine Tür zeichnete sich im schwachen Licht ab. Sie sah völlig normal aus. Nichts wies darauf hin, dass sich hinter ihr die Treppe zum Keller befand, die sichtbar wurde, als der Professor die Tür zum Keller geöffnet hatte. Die Treppe war breit…“
Man leidet mit Jason Dark, wenn er den geistigen Ringkampf mit dieser Treppe wagt und für dieses Mal verliert. Und überhaupt, wer sagt, dass Denken immer einfach und angenehm ist?

„…und Glenda tat das, auf das sie sich schon fast den ganzen Tag über gefreut hatte.
Sie duschte.
Es war ein herrliches Gefühl, sich unter die lauwarmen Wasserstrahlen zu stellen. Der Schmutz und vor allen Dingen der Schweiß des Tages wurden weggespült. Sie ließ sich auch Zeit mit ihrer Körperpflege und schaltete dabei ihr Denken aus. Das herrliche Gefühl wollte sie so intensiv wie möglich erleben.“ Gemeint ist doch das ausgeschaltete Denken, oder?
Eine Duschszene, neben der Janet Leigh in PSYCHO (v)erblasst, denn bald schon wird Glenda von einer Vampirfledermaus angegriffen werden. Doch zuvor erfreut uns Jason Dark mit einem Detail, das in dieser Welt vielleicht unbedeutend scheinen mag:

„Es ging ihr besser. Nahezu genussvoll trocknete sie sich ab. Die Haare hatte sie nicht gewaschen. So entfernte sie auch die Duschhaube und hängte sie an einen Haken.“

Diese idyllische Szene wird kurz darauf jäh gestört. Etwas flattert vor ihrem Fenster und Glenda erkennt:
„Das war der reine Wahnsinn, das war unglaublich, denn dieser Vogel war kein Vogel.“ Hier hallt noch die Erschöpfung des Autors vom Ringen mit der Kellertreppe nach, von der Suche nach dem mot juste, die schon Flaubert ähnlich ausgelaugt zurückließ.

Aber wenn Jason Dark nicht von der erzählerischen Erschöpfung gezeichnet ist, wenn er im Vollbesitz seiner sprachlichen und geistigen Kräfte ist, dann wissen seine Sätze den Leser gleich einer Liebeserklärung zu umarmen. Und welcher erste Satz eines Romans könnte mit diesem konkurrieren:
„Der Tod klingelte nur einmal, da er wusste, dass ihm geöffnet werden würde.“
Und niemand sollte denken, dieses sei der einzige bemerkenswerte Satz. Schon wenige 80 Seiten später folgt der nächste:
"Alte Grabsteine standen dort wie kleine Schornsteine ohne Rauch."

Hier nun die Abschlußmeldung:
Das erste Heft konnte ich gut lesen, weil die unfreiwillige Komik von Jason Darks verquaster Sprache mich bei der Stange gehalten hat. Die Handlung war nicht wirklich spannend, aber schritt forsch voran.
In der Mitte des zweiten Heftes hat sich der Spaß am sprachlichen Desaster erschöpft, die Handlung dümpelt sinnbefreit vor sich hin und jede weitere Zeile ist eine Selbstbestrafung für eine unbeschreibliche Sünde, an die ich mich offenbar nicht erinnern kann.

Fazit: Geschrieben für minderjährige Leser ohne jegliches Sprachempfinden, auch unter den Aspekten Trash oder Pulp läßt sich die Lektüre kaum rechtfertigen. Eigentlich fast ein bißchen schade, ich wollte Sinclair eine faire Chance geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die Vampirwelt (Die Welt des John Sinclair)
Die Vampirwelt (Die Welt des John Sinclair) von Jason Dark (Taschenbuch - 17. August 2012)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,25
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen