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Kundenrezensionen

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am 24. Januar 2006
Schon lange hegte ich den Gedanken, mit dem Trinken aufzuhören. Es ist schwieriger, als man denkt. Wieviele trickreiche Einfälle wurden in dieser Zeit geboren um anderen und mir selbst das Trinken zu verheimlichen bzw. zu verharmlosen. Wieviele charmante "Weinchen und Sektchen" schienen zu entspannen... wie oft habe ich mich auf den "wohlverdienten" Absacker gefreut und dem Wochenende entgegen gefiebert um es mal wieder richtig krachen zu lassen... und dann, nach dem ersten Glas war es, als ob bei einem Fass der Boden aufgeht und Unmengen hineinlaufen können. Es gab einfach kein "Genug! Jetzt reicht's!" mehr.
Ich habe dieses Buch gelesen, und wärend der ersten Seiten ein Bier getrunken. Von Seite zu Seite schmeckte das Bier weniger und weniger. Es war mein letztes Bier!

Seit 4 Monaten bin ich trocken. Es ist anfänglich hart, aber ich habe eine völlig neue Freiheit entdeckt. Kein Kater, keine peinlichen Situationen, kein "Oh, hoffentlich habe ich keinen Mist erzählt...". Mir hat die Vorstellung geholfen, dass vor mir KEIN unüberwindlicher Berg liegt, den man unüberwindlich vor sich her schiebt sondern ein gleichmäßiger, angenehmer, heller Weg.
Jeder alkoholfreie Tag ist ein Stück zurückgewonnene Freiheit.
Ich fühle mich wie Beppo der Straßenkehrer aus "MOMO". Besenstreich für Besenstreich...

Ich kann es jedem nur empfehlen. Lest dieses Buch! Geniesst die neue, alkoholfreie Zeit, eine neue Zukunft. Wenn ich das schaffe, schafft es JEDER, der sich bis zu dieser Rezession durchgekämpft hat. Kopf hoch!!!
Das Schönste ist: Ich kann mir immer sagen:" Auf mich ist Verlass!!!"
Danke für dieses Buch. Danke für Ihre Erfahrung und Ihre Kraft und Energie.

02.12.2011
Ich bin immer noch trocken. Fast 6 jahre nun schon. Es ist ein absoluter Gewinn an Lebensfreude, an Freiheit, an Stolz.
Sehr gerne empfehle ich dieses Buch und bringe auch das Thema Alkoholmissbrauch immer wieder auf den Tisch. Ich bin ein (trockener) Alkoholiker. Da gibt's kein Rütteln und Schütteln.
Wenn man das Kind mal beim Namen nennt und nicht mehr hinter vorgehalter Hand über das Problem spricht, verliert dieser Dämon sofort an zerstörerischer Kraft. Allerdings bin ich kein Moralapostel, denn nicht jeder, der Alkohol trinkt ist prinzipiell ein Alkoholkranker. Ich bin mittlerweile absolut frei, vor mir kann stehen was will, ich verspüre absolut keinen Zwang bzw keine Lust Alkohol zu trinken. Ich gebe nun gerne mal ein paar Tipps, die mir geholfen haben.

Ich selbst fülle mittlerweile auch alkoholfreie Getränke in schöne Gläser. Wenn Gäste Wein trinken, trinke ich jeweils passend roten oder weißen Traubensaft aus dem Weinglas. Genauso schön eingeschenkt, genauso angestoßen, genauso genippt und genossen. Es ist absolut wichtig, richtig hochwertige (alkoholfreie) Getränke zu haben. Hierdurch kommt mir diese Aktion nicht als Strafe oder Selbstkasteiung vor !!! Auch alkoholfreie Biere sind absolut zu empfehlen (Ich finde Krombacher alkoholfrei perfekt. Es hat mehr Mitte als viele andere). Alkoholfreien Sekt gerade für die Sylvesterzeit gibts auch ganz guten. Bsp Graeger. Der kostet auch nicht viel, es ist ja auch keine Sektsteuer etc drauf. Wichtig ist aber immer die richtige Temperatur! Gut gekühlt scheckt's wirklich lecker.
Ich kann wirklich jeden, der bis hier gelesen hat, nur zum Neubeginn ermutigen. Es ist kein Verzicht. Es ist ein neuer Weg. Es ist ein Neubeginn. Es ist eine wirklich neue Freiheit.
Lest dieses Buch, entfernt in der Anfangszeit Alkohol aus Eure Nähe (bzw lasst ihn entfernen), Esst keine Weinbrandbohnen oder alkoholischen Pralinen, trinkt Punsch, statt Glühwein und vorallem kauft Euch bitte unbedingt sehr gute Lebensmittel und tolle Säfte. Lasst Euch zu Weihnachten lieber einen richtig guten Entsafter schenken (Achtung, der Einlass muss groß genug sein !) und werdet richtig kreativ in der Zubereitung alkoholfreier Getränke, Cocktails, Säfte etc.
Nehmt gescheite Gläser !!! Es ist nichts entwürdigender, als eine schön gedeckte Tafel mit 5 Sektgläsern und einem Wasserglas !!! Das ist wirklich super wichtig, auch für die Angehörigen eines Alkoholikers, deshalb schreibe ich es hier in aller Deutlichkeit. Und natürlich muss die Temperatur stimmen. Wer will schon lauwarme Brühe, wenn bei allen Gästen die Gläser beschlagen ...

Es geht wirklich ! Es ist immer nur ein Tag. Und der nächste, und nächste, und ......... Schritt für Schritt. Es lohnt sich !!!!!

Ich wünsche jedem, der diese Zeilen liest, alles erdenklich Gute, viel Kraft und Zuversicht. Ihr schafft das !
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am 23. Februar 2008
ist für einen Alkoholiker das Schwierigste was man sich vorstellen kann. Vor allem ist dieses Buch für diejenigen hilfreich, welche es alleine und aus eigener Kraft, ohne Kontakt mit Selbsthilfegruppen,schaffen wollen, ein Leben ohne "Helfer" Alkohol zu führen und bald sehen,daß ihre Ängste,Gefühle,Wahrnehmungen und auch Verzweiflungen auch andere Betroffene auf ihrem Weg in die "ewige Trockenheit" begleiten.Gleichsam ein Spiegelbild des eigenen Leidens, aber auch der großen Freude u. des Stolzes, es endlich geschafft zu haben. Man kann u. soll dieses und ähnliche Bücher immer wieder zur Hand nehmen,damit man nicht vergißt,wie unsäglich erbärmlich ein alkoholkranker Mensch sein Dasein fristet. Sollange er noch trinkt - danach überwiegt eindeutig das Schöne und eine tiefe Dankbarkeit. Da selbst eine Betroffene weiß ich, wovon ich spreche.Auf jeden Fall hat mich die Lektüre solcher Bücher, und das sind und waren sehr viele, auf einem Weg begleitet der ein langer und schwieriger war. Aber mit den richtigen Worten, welche mir unendlichen Mut gegeben haben. In diesen Büchern fühlte ich mich "verstanden" und nicht mehr alleine mit meiner Krankheit, umgeben von Weggefährten. Ja,ein gutes Buch und lesenswert.
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am 21. November 2001
Diana Beate Hellmanns Ratgeber fängt dort an, wo die meisten Bücher über das Thema Alkoholabhängigkeit aufhören. Hat man sich endlich entschieden mit dem Trinken aufzuhören, beginnt die eigentlich schwere Zeit. Frau Hellmann gibt sehr detaillierte Hilfestellungen, wie man mit den Gefühlsschwankungen und Problemen die in dieser Zeit auftauchen zurecht kommt. Zusätzlich gibt es auch noch wichtige Informationen zur Ernährung. Ich kann das Buch allen Betroffenen wärmstens empfehlen.
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am 24. Februar 2008
Das Buch ist ein Selbsthilferatgeber für schwer abhängige Alkoholiker, die soeben die Klinik verlassen haben und den weiteren Weg auf eigene Faust gehen möchten. Sie schreibt aus eigener Erfahrung.

Der "Rote Faden" des Buches ist ein 90-Seiten Tagebuch das der Leser, basierend auf einer Vorlage im Buch, selbst erstellen muss. Das Tagebuch ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die während 90 Tagen nach dem Entzug ausgefüllt und ausgewertet werden sollen. Es wird dabei in Etappen à 30 Tage gearbeitet.

Das Buch war für mich persönlich nicht ganz das Richtige, weil ich nie so schwer abhängig war. Aus diesem Grund habe ich das Tagebuch auch nicht geführt. Wenn man das Buch voll ausschöpfen will, sollte man das Tagebuch allerdings unbedingt führen. Es wird sonst kapitelweise recht langweilig, weil dort beschrieben steht, wie z.B. die letzten 30 Tage des ausgewertet werden sollen.

Nichts desto trotz freut es mich, um eine Lese-Erfahrung reicher zu sein. Das Buch enthält letztendlich für jeden Alkoholiker interessante Ansätze und Sichtweisen.
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am 11. Juli 2009
Dieses Buch ist sehr hilfreich für Alkoholkranke, die gerade trocken geworden sind. Sicher können aber auch Langzeit-Trockene durch diese Lektüre noch einige gute Impulse bekommen. Sehr gestört hat es mich allerdings, dass die Autorin an mehreren Stellen darauf hinweist, dass es in der ersten Zeit hilfreich wäre möglichst viel zu rauchen! Generell wird übermäßiges Rauchen mehrmals empfohlen und bagatellisiert. An anderer Stelle bekommt man den Rat, man solle auf koffeinfreien Kaffee umsteigen. Sehr paradox!! Meiner Meinung nach sollte ein trockener Alkoholiker auch seinen Umgang mit anderen Suchtmitteln gründlich überdenken (Rauchen, Medikamente u. a.)
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am 19. April 2014
Auch wenn ich kein Alkoholiker bin, hat mich das Buch interessiert, habe ich doch bereits mehrfach miterleben müssen, was Alkohol anrichtet. Auch sind mir bekannte Alkoholiker an ihrer Sucht elend gestorben.

Das Buch ist sehr lesenswert, zeigt es doch auch auf, was durch Alkoholkonsum für gesundheitliche Folgen entstehen und das man dann ohne fachärztliche Hilfe späterhin nicht mehr gesunden kann, also zwangsläufig sterben muß.

Wer Probleme hat, oder gerne ein Bier, Wein, Schnaps etc. zu sich nimmt, sollte das Buch lesen. Es hilft gesund zu werden oder zu bleiben.
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am 28. September 2010
bevor ich selbst in therapie ging, habe ich ihr buch " ich fang noch mal zu leben an" gelesen.
und ich dachte: die dame hat geld in die betty ford clinic zu gehen und dann macht sie die
therapie nicht zu ende.
als ich selbst in der klinik saß - nur in bad fredeburg - konnte ich das dann aber nachvollziehen.
ich hab die zähne zusammengebissen und zu ende gemacht. hier das ergebnis:
TROCKEN! ... wie die Sahara: Eine Alkoholikerin erzählt vom Entzug

und weil ich keinen ratgeber schreiben möchte, empfehle ich jedem dieses wirklich gute werk.
für die teile mit denen ich nicht ganz so einverstanden bin ... daher 4 sterne - die aber gerne.
iris bücker
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am 25. November 2014
das ist ein buch, welches nur empfohlen werden kann, nah am Geschehen, wenn man bereit ist , es auch nachzuahmen
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am 27. Januar 2013
gerade die tipps sind sehr gut, wie man dem suchtauslöser auf die schliche kommt.
dies erfordert aus meiner sicht, sehr gutes bewusstsein.

das benotungssystem zu ereignissen oder personen ist genial.

auch, was mit einem passiert, durch die sucht, wird beschrieben. insbesondere, wie der körper funktioniert und dass es auch nicht gerade leicht ist aufzuhören.

es ist ein sehr gutes buch. aus meiner sicht, eines der besten, die ich bis jetzt gelesen habe, generell zum thema sucht.
weil es sehr einfach jedem menschen vermitteln kann, wie man etwas verbessern kann, auch aus einer bestimmten situation zu kommen und sich nicht zu betäuben.

auch erkennt man schnell, wie man auf andere süchte ausweicht, das suchtsystem ist generell nicht einfach und sehr komplex. durch konzentrierte bewusstheit kann man es schaffen.

dieses buch eignet sich für jede person, nicht nur für einen alkoholkranken, weil es einem die augen öffnet, wie suchtmittel das natürliche herstellen von glücksgefühlen im körper auf Dauer schädigt.

gerade für manager und stressaufsaugende menschen sehr geignet.
auch für cosüchtige oder menschen, die mit süchtigen zu tun haben oder das suchtsystem vertehen wollen.

Endlich hat sich mal jemand gedanken gemacht, der kein Vollbluttehoretiker ist.
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