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4.0 von 5 Sternen Der Genius Loci - der Geist des Ortes - des "Transitraums der Ewigkeit"
"Der Vatikan - das ist eine außerordentlich vitale Einheit von menschlichem Leben und lebender Architektur, genauer, der einzige Ort, an dem mit Stein, Mörtel, Macht, menschlichen Schicksalen und Weltpolitik gebaut wurde und wird. Den Vatikan verstehen zu wollen heißt, ihn in all diesen unterschiedlichen Materialien, die ihn ausmachen wahrzunehmen.", so...
Veröffentlicht am 31. Juli 2008 von HG

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Etwas dünn
Spannend in jeder Hinsicht ist die Geschichte des Vatikans, einer - wie der Titel des Buches verspricht - Weltmacht im Zwielicht. Leider hält Klaus-Rüdiger Mai, Biograph Bendikt XVI. nicht, was er verspricht. Sowohl das Licht seiner historischen und theologischen Kenntnisse leuchtet wenig hell, auch die "Geheimnisse", die er angeblich aufdecken will, zeigen sich...
Veröffentlicht am 4. Januar 2009 von Günter Nawe "Herodot"


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Genius Loci - der Geist des Ortes - des "Transitraums der Ewigkeit", 31. Juli 2008
Von 
HG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
"Der Vatikan - das ist eine außerordentlich vitale Einheit von menschlichem Leben und lebender Architektur, genauer, der einzige Ort, an dem mit Stein, Mörtel, Macht, menschlichen Schicksalen und Weltpolitik gebaut wurde und wird. Den Vatikan verstehen zu wollen heißt, ihn in all diesen unterschiedlichen Materialien, die ihn ausmachen wahrzunehmen.", so beginnt Klaus-Rüdiger Mai sein Sachbuch über eine Weltmacht: die des Glaubens, die jedoch wegen mangelnder Transparenz und einer mehr als wechselvollen Geschichte heutzutage in einem schummrigen Zwielicht steht.

"Klar" sind eigentlich nur die Konturen dieses vierundvierzig Hektar großen Zwergstaates, die zwar hinter einer großen Mauer verborgen gelegen, aber von der Kuppel des Petersdomes für jedermann einsehbar sind. Dieser überschaubare Gebäudekomplex scheint in einem geradezu umgekehrten Verhältnis zu seiner Macht zu stehen, über die sich die meisten von uns keine Vorstellungen machen können. Unbestritten jedoch haben die Vorgänge im Vatikan deutliche Auswirkungen auch auf das Leben von Nichtkatholiken.

Klaus-Rüdiger Mai, der bereits ein Buch über den derzeitigen Papst (Benedikt XVI: Joseph Ratzinger: sein Leben - sein Glaube - seine Ziele) schrieb und zu einer ARD-Dokumentation über selbigen das Drehbuch lieferte, ist dem Mythos zumindest näher gekommen. Er wirft einen fundierten, kritischen, aber doch wohltuend unabhängig-nüchternen Blick auf den Staat, "der ganz aus einem unauflöslichen Gewebe aus Gestern und Heute, aus Geschichte und Gegenwart, aus Ewigkeit und Endlichkeit besteht" und dessen Genius Loci, der Geist des Ortes, all jene erwartet, die hierher kommen, egal ob berufen oder beworben, denn geboren wird hier niemand. Und eben jener Genius Loci lässt vielleicht den einen oder anderen Menschen, der hier arbeitet, eine Frage des russische Dichters Boris Pasternak gar nicht so unglaubhaft erscheinen: "He, ihr da draußen, welches Jahrhundert haben wir eigentlich?"

Nicht zuletzt haben zahlreiche Romane oder Thriller, die in den Mauern des Vatikans spielten, ihn zum Ort von List, Intrige und rücksichtslosem Machtmissbrauch eines anonymen, dunkel-schaurigen Verschwörerzirkels alter Männer, zum erstickenden Gefängnis und Grabmal für lebende Tote gemacht. Doch dem Autor gelingt es - immer an der Wahrheit interessiert -, dass man sich von diesen Märchen löst und das päpstliche Verwaltungszentrum als "eine zuweilen höchst unvollkommene Bürokratie, die in seltsamer Parallelität zu ihrer Zeit lebt" wahrnimmt.

Spekulationen schließt er von vornherein aus. Mai ist sich sicher, dass man den Vatikan nur aus seiner Geschichte heraus verstehen kann und diese entblättert er fundiert und akribisch vor dem Leser. Auch wenn einem auf Grund der Vielzahl an Namen und Daten zuweilen der Kopf schwirrt, so ist sein Sachbuch eine Reise von "der Stunde Null", von der Kreuzigung Jesus' und der Verbreitung seines Glaubens durch seine Jünger, besonders jedoch des Shim'ôn, einem galiläischen Landsmann - seines Zeichens Fischer (Ursprung des päpstlichen Fischerringes) -, dem Jesus den Beinamen Kephas (griechisch Petros, lateinisch Petrus) verlieh und dessen Gebeine letztendlich die Errichtung des Petersdoms bewirkten, bis hin in die aktuelle Gegenwart.

Der Autor nimmt den Leser mit auf einen Weg, der manches Mal ein äußerst gefährlicher Pass, ein anderes Mal eher ein schlammiger Trampelpfad war, gesäumt bisweilen mit solch Grausamkeiten wie der Hexenverbrennung im Namen der Heiligen Inquisition, Auftragsmorden, Vetternwirtschaft und Fälschungen, Inzest, Sodomie oder die fürchterlichen Glaubenskriege, die Europa über Jahrhunderte hinweg erschütterten.
Jahrhundert für Jahrhundert schreitet der Lesende diesen mitunter literarisch anstrengenden, zuweilen ermüdenden, aber gut strukturierten historischen Weg und lernt so die einzelnen Päpste - neben der Entstehung und der Entwicklung des katholischen Glaubens - beinahe persönlich kennen.
Ein zwanzigseitiger Anhang, der die Hauptzweige der christlichen Kirche schematisch darstellt und ihre größten Glaubensrichtungen kurz erläutert sowie eine chronologische Liste aller Päpste ergänzen das opulente Sachbuch.

Letztendlich gestattet sich Klaus-Rüdiger Mai noch einen Ausblick in die Ewigkeit des Vatikans und stellt sich die hypothetische Frage, ob diese alte Institution in Zukunft noch einen Platz hat. Eines ist auf alle Fälle belegt und so endete Mais "Geschichte einer Weltmacht im Zwielicht": "... der Vatikan ist immer für eine Überraschung gut."

Fazit:
"Der Vatikan ist der Ort der Geschichte und der Geschichten schlechthin. Seine Wände haben alles gesehen, was man sehen kann, seine Türen alles gehört, was man hören kann, und seine Fußböden alles ertragen, was man ertragen kann: Glück und Gier, Macht und Schwäche, Hurerei und Enthaltsamkeit, Treue und Verrat, Liebe und Hass, Triumph und Verzweiflung, Gleichgültigkeit und Sorgen." Klaus-Rüdiger Mai hat versucht, in dessen steinernen Buch zu lesen und es kompetent, spannend, abenteuerlich und ausführlich zu entziffern und zu analysieren. Eine vollständige Dechiffrierung wird wohl keinem weltlichen Bürger möglich sein.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Etwas dünn, 4. Januar 2009
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Spannend in jeder Hinsicht ist die Geschichte des Vatikans, einer - wie der Titel des Buches verspricht - Weltmacht im Zwielicht. Leider hält Klaus-Rüdiger Mai, Biograph Bendikt XVI. nicht, was er verspricht. Sowohl das Licht seiner historischen und theologischen Kenntnisse leuchtet wenig hell, auch die "Geheimnisse", die er angeblich aufdecken will, zeigen sich wenig erhellend. Dass er zu der Erkenntnis kommt, dass die katholische Kirche nicht unfehlbar ist - wir hätten es auch ohne dieses Buch gewusst. Auch sonst bleibt die Spannung auf der Strecke, die kritische Betrachtung etwas oberflächlich und die Zahl der Allgemeinheiten riesig groß. Wer mehr wissen will, fühlt sich mit diesem Buch nicht besonders gut bedient.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und faktenreich, 20. Februar 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Es ist eine anspruchsvolle Reise, auf die Klaus - Rüdiger Mai seine Leser mitnimmt, hinab in die Tiefen katholischer Wahrheit und mythischen Irrtums um eine der ältesten und bis heute mächtigsten Institutionen der Welt."Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam" (Mt. 16, 18-19) - so die Herleitung päpstlicher Leitungsgewalt aus dem Evangelium, Fundament allen Machtanspruchs und Ausgangspunkt ihrer, in diesem umfangreichen Werk aufbereitenden, realen wie vermeintlichen Auswüchse hinter 2000 Jahren dieses so geheimnisvollen vatikanischen Gemäuers. Nicht ketzerisch, nicht reißerisch, sondern erstaunlich sachlich und fundiert - betrachtet man den fortdauernden Hype um gekonnt vermarktete Verschwörungstheorien aller Art - stellen sich die chronologisch aufbereiten Kapitel kirchlicher Entwicklungsgeschichte dar. Dabei sind die Schilderungen faktenreich und informativ wie aus einem Geschichtsbuch. Anderseits gelingt dem Autor, wie schon in seinem Bestseller "Geheimbünde. Mythos, Macht und Wirklichkeit" (2006), die erforderliche Spannung aufzubauen, um bei gut 500 Seiten und gegebenem Anspruch des Stoffes nicht vorzeitig zu kapitulieren.
Den Zahn überhöhter Mystik wird dem Leser gleich zu Beginn der Reise gezogen, die Schwächen einer "Weltmacht im Zwielicht" in ein vielmehr profanes Licht gerückt : "Am Ende unserer Expedition wird er weniger ein anonymer dunkel - schauriger Verschwörerzirkel alter Männer sein als eine zuweilen höchst unvollkommene Bürokratie, die in seltsamer Parallelität zu unserer Zeit lebt" (S. 14).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr interessantes Buch, 16. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Vatikan: Geschichte einer Weltmacht im Zwielicht (Taschenbuch)
Sehr interessantes Buch über die Geschichte des Vatikan.
Geschichtlich sehr informativ.Mein Mann, dem ich es geschenkt habe, hat es regelrecht verschlungen.
Also, aus seiner Sicht , sehr zu empfehlen!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch gibt einen guten und nicht einseitig kritischen Einblick in eine "außerordentlich vitale" Organisation des Glaubens, 24. September 2008
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Der Autor Klaus-Rüdiger Mai ist im Thema Katholische Kirche kompetent. Im Jahr 2005 schrieb er kurz nach dessen Wahl zum Papst eine Biographie von Joseph Ratzinger: "Benedikt XVI. Joseph Ratzinger. Sein Leben - Seine Ziele" die sehr beachtet wurde und ihm wohl auch den Drehbuchauftrag für eine ARD -Dokumentation über den Ratzinger-Papst im Jahr 2007 einbrachte.
Dazwischen publizierte der sehr produktive Autor ein Buch über "Geheimbünde - Mythos, Macht und Wirklichkeit".
Der Vatikan, die Macht- und Schaltstelle der katholischen Kirche ist zwar kein Geheimbund, doch er hat die Phantasien und Vorstellungen der Menschen seit Jahrhunderten bewegt. Er ist eine Weltmacht des Glaubens, die wegen ihrer fehlenden Transparenz und einer nicht immer ruhmreichen Geschichte heutzutage nicht nur bei den Kirchenkritikern immer wieder im Zwielicht der Auseinandersetzungen steht.

Klaus-Rüdiger Mai legt gleich zu Beginn des Buches Rechenschaft ab über seine Arbeitsweise:
"Der Vatikan - das ist eine außerordentlich vitale Einheit von menschlichem Leben und lebender Architektur. Genauer der einzige Ort, an dem mit Stein, Mörtel, Macht, menschlichen Schicksalen und Weltpolitik gebaut wurde und wird. Den Vatikan verstehen zu wollen heißt, ihn in allen diesen unterschiedlichen Materialien, die ihn ausmachen, wahrzunehmen."

Mai distanziert sich von all den mit hohen Auflagen erfolgreichen Thrillern a la Dan Brown, die den Vatikan als einen Ort der Intrige, Lust und des Machtmissbrauchs dargestellt haben und so nach Meinung des Rezensenten nicht unwesentlich zu einer mittlerweile völlig unhistorischen, von Verschwörungstheorien in billigstem amerikanischen Stil geprägten Vorstellung bei einem großen Teil der Leser dieser in Millionenauflage erschienenen Schundwerke führten. Er sagt, man kann den Vatikan nur von seiner Geschichte her verstehen und stellt sie deshalb in seinem Buch ausführlich und genau dar. Er nimmt seine Leser mit auf einen interessanten, nicht selten schwierigen Weg durch de Jahrhunderte von den Anfängen der Jesusbewegung, über die frühe Kirche, das Mittelalter, die Hexenverbrennungen und die Inquisition bis hin zur Neuzeit.

Es ist eine großartige und materialreiche Einführung nicht nur in die Kirchengeschichte , sondern auch in das, was diese Organisation letztlich gegründet hat und prägt: den christlichen Glauben.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faktenreich, seriös und unterhaltsam, 28. August 2008
Von 
In seinem Buch erzählt Klaus ' Rüdiger Mai die Geschichte der ältesten Weltmacht, nämlich des Vatikans. Wer seine Klischees über den Vatikan innig liebt, egal ob positiv oder negativ, weiß oder schwarz, sollte das Buch nicht in die Hand nehmen. Wer aber der historischen Wahrheit auf die Spur kommen will, dem sei das Buch angeraten, denn Mai betrachtet den Vatikan in Geschichte und Gegenwart, wird ihm doch die Historie zum Mittel, den Vatikan zu begreifen. Das alles ist gut informiert und wissenschaftlich seriös, dabei aber nie langweilig. Die Lektüre stellt eine wahre Zeitreise durch 2000 Jahre Geschichte dar. Bei manchen Themen hätte ich gern länger verweilt, aber dann wäre das Buch vermutlich doppelt so dick geworden und es stellt ja auch keine geringe Leistung dar, die ganze Geschichte kompakt darzustellen, ohne daß die Menschen, die diese Geschichte gemacht haben, zu kurz kommen. So ist 'Der Vatikan. Geschichte einer Weltmacht im Zwielicht' ein Geschichts- und ein Geschichtenbuch gleichermaßen. Und man sollte das Buch schon ganz gelesen haben, bevor man Behauptungen darüber in die Welt setzt, wie archimedes. Die Klischees, von denen er übrigens keines zumindest beispielhaft benennt (warum wohl?), konnte ich im Buch nicht finden, dafür umso mehr Wahrheit, auch wenn sie zuweilen schmerzhaft sein mag.
Ein Buch für alle, die sich ihr eigenes Urteil bilden wollen. Ein Buch für Selberdenker.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Vatikan, 22. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Vatikan: Geschichte einer Weltmacht im Zwielicht (Taschenbuch)
Entgegen der Meinung des Achimedes, das Buch sei eher eine Art "Unterhaltungsroman", darf ich mich dahingehend äußern, dass ich selten ein derart informatives Buch gelesen habe. Die Darstellungen und Entwicklungen des Kirchenstaates sind nicht plastisch, sondern sehr übersichtlich und informativ dargestellt. Zeitweise kann man sich bei der Formulierung sogar ein Lachen nicht verkneifen.
Das Buch ist sehr interessant, zeitweise sogar spannend geschrieben, und man braucht auch kein Theologe zu sein, um sich mit der komplexen Materie, die sehr verständlich umschrieben wird, auszukennen.
Voraussetzung für das Lesen des Buches sollte natürlich ein zumindest vorhandenes Grundwissen sein, sonst wird man -wie richtig bemerkt wurde - mit dieser Art Literatur nicht wirklich glücklich.
Insgesamt ein sehr gut gelungenes, sauber recherchiertes Werk, das man jedem Interessierten guten Gewissens empfehlen kann. Daher auch die volle Punktzahl.
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als ein Krimi, 17. Juli 2008
Von 
Brinker (Radevormwald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich bin kein Historiker und lese normalerweise Fiktionales. Durch Zufall bin ich vor ca. 2 Wochen in eine Sendung im NRW-Fernsehen mit dem Autor von "Der Vatikan" geraten, habe das Buch gekauft und seither jede freie Stunde genutzt, darin zu schmökern. Was sich im Laufe der Jahrhunderte hinter den Mauern des Vatikan abgespielt hat, scheint noch lebendiger, gemeiner, schrecklicher zu sein als ich es mir vorstellen konnte. Zur Lektüre unbedingt empfohlen, zumal auch viele komische und witzige Passagen enthalten sind.
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kann nur abraten, 19. August 2008
Tut mir leid, aber ich muß gestehen, daß ich dieses Buch nicht zu Ende gebracht habe. Ich hatte es mir nicht gekauft, sondern jemand meinte wohl, mir damit eine Freude machen zu können, doch damit war es nichts...

Der Schmöker wird uns als Geschichtsbuch angepriesen, doch in Wirklichkeit ist es nur ein Aufguß, wie man ihn bei Dan Brown reißerischer lesen konnte. Hier wird keine Geschichte dargeboten, sondern allenfalls Geschichten, von denen man sich nur wunderkann, wie die Klischees immer wieder aus der Mottenkiste herausgeholt werden.

Freunden, denen man zum Thema Kirchengeschichte etwas Gutes tun will, kann man darum hierzu nur abraten.

Meine Tips: Toleranz und Gewalt: Das Christentum zwischen Bibel und Schwert
Handbuch der Kirchengeschichte. Sonderausgabe: 10 Bände

Das ist jeweils eine Menge Holz, aber wenigstens verläßlich.
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Der Vatikan: Geschichte einer Weltmacht im Zwielicht
Der Vatikan: Geschichte einer Weltmacht im Zwielicht von Klaus-Rüdiger Mai (Taschenbuch - 24. Juli 2010)
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