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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Roman über der ersten Kreuzzug
Der Autor beschreibt die Geschichte des ersten Kreuzzugs aus der Sicht von verschiedenen fiktiven Personen. Ob Ritter, Mönch, Eunuch, Sklavin oder einfacher Soldat: jeder hat eigene Gründe, um nach Jerusalem zu ziehen - mit Gott haben allerdings die wenigsten zu tun. Dieter Breuers verwebt alle Einzelschicksale zu einem dichten, spannenden Roman. Zugegeben - an...
Veröffentlicht am 2. April 2002 von Lilian Grobis

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu einseitige Betrachtung
Die aufgrund der anderen Rezensionen bei mir geweckten Erwartungen haben sich nach dem Lesen leider nicht erfüllt. Sicher erscheint uns heute das Mittelalter in vielen Dingen als eher dunkle Epoche. Doch das Buch beschreibt die Dinge einfach zu einseitig und ist fast ausschließlich eine Aneinanderreihung von Schmutz, Ekel, Laster und Gewalt. Dazu mißlingt...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2007 von Jan M. Freyberg


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Roman über der ersten Kreuzzug, 2. April 2002
Von 
Lilian Grobis "Lilian" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug. (Taschenbuch)
Der Autor beschreibt die Geschichte des ersten Kreuzzugs aus der Sicht von verschiedenen fiktiven Personen. Ob Ritter, Mönch, Eunuch, Sklavin oder einfacher Soldat: jeder hat eigene Gründe, um nach Jerusalem zu ziehen - mit Gott haben allerdings die wenigsten zu tun. Dieter Breuers verwebt alle Einzelschicksale zu einem dichten, spannenden Roman. Zugegeben - an manchen Stellen geht es recht brutal zu. Allerdings dürften die Beschreibungen im Buch noch harmlos gegenüber den realen Schrecken des Krieges sein.
Wer sich nach der Lektüre dieses Romans eingehender über die Geschichte der Kreuzzüge informieren möchte, dem empfehle ich "Die Kreuzzüge, Krieg im Namen Gottes" von Peter Milger. Wer Geschichte aber lieber in Romanform liest, dem sei "Das Tagebuch des Roger von Lunel" nahegelegt.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schön für mittelalterfans, 15. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug. (Taschenbuch)
Obwohl dieses Buch eigentlich als Sachbuch verkauft werden soll, hat es doch viel eher Romancharakter. Der erste Kreuzzug wird wechselweise aus der Sicht von fünf fiktiven Personen geschildert, dazu im Präsens geschrieben, was am Anfang für mich gewöhnungsbedürftig war, dem Geschehen allerdings alles Dynamik verleiht.
Zuweilen erinnert es sehr an den Film "Königreich der Himmel", (natürlich aber auf einen anderen historischen Auszug bezogen)
Bei den großen historischen Ereignissen wird schon deutlich, dass sie auf Fakten bestehen, aber teilweise hatte ich mit kleineren Einzelheiten das Problem, dass ich nicht sagen konnte, ob sie ihrerseits auch auf Tatsachen beruhen oder rein fiktiv sind. Aber ich denke, wenn man dieses Buch eher als Roman liest und nicht mit der Absicht, Geschichte zu lernen, wird man es sehr spannend und interessant finden.
Viele gewalttätige Szenen sind allerdings ziemlich drastisch dargestellt, auch wenn sich vieles wahrscheinlich wirklich so zugetragen hat, wem beim Lesen schlecht werden kann, der sei vorgewarnt.
Aber als Fazit gefällt mir das Buch dennoch, es lässt sich leicht lesen, die Kapitel sind kurz, do dass man gut voran kommt und das mittelalterliche Szenario wird eindrucksvoll geschildert.
Auf jeden Fall sehr interessant!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende und glaubhaft realistische Geschichtsstunde!, 7. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug. (Taschenbuch)
Ich habe lange auf ein solches Werk gewartet!Es gibt viele Romane über das Mittelalter,aber mir ist keiner bekannt, der so wie dieser auch die Brutalität und Grausamkeit dieser Auseinandersetzung schlidert.Aber keine Sorge,der Roman ist keine bloße Aneinanderreihung von Abscheulichkeiten, sondern fängt vielmehr die Stimmung dieser Zeit perfekt ein. Gerade durch die Wahl von mehreren Hauptakteuren, welche die Dinge aus jeweils ihrer Sicht beschreiben,gewinnt die Geschichte an Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit.Da ist es fast schade,daß der Autor sich so kurz fasst, denn mit mehr Arbeit hätte er das solide Grundgerüst wohl auch zu einem 900-seiten Buch ausweiten können.Aber was nicht ist, kann ja noch werden!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu einseitige Betrachtung, 28. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug. (Taschenbuch)
Die aufgrund der anderen Rezensionen bei mir geweckten Erwartungen haben sich nach dem Lesen leider nicht erfüllt. Sicher erscheint uns heute das Mittelalter in vielen Dingen als eher dunkle Epoche. Doch das Buch beschreibt die Dinge einfach zu einseitig und ist fast ausschließlich eine Aneinanderreihung von Schmutz, Ekel, Laster und Gewalt. Dazu mißlingt meines Erachtens der Versuch des Autors fünf ganz verschiedene Biographien in diesem Roman zusammenzufügen, es wirkt eher oberflächlich. Zum Ende hin entwickelt sich dann zumindest ein klein wenig Dramaturgie, daher noch zwei Sterne.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Stummfilm zum ersten Kreuzzug, 4. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug. (Taschenbuch)
Der Autor erfindet zu den bekannten Fakten der Kreuzzugs-Historie mehrere, im wesentlichen zueinander bezugslose Lebensgeschichten von Personen, die auf der einen oder anderen Seite in das Kreuzzugs-Geschehen hineingezogen wurden. Diese Geschichten werden von einer 3. Person, dem anonymen Erzähler, in parallelen Abschnitten berichtet, wobei es weder direkte Rede noch einen Ich-Erzähler gibt, wir sehen also einen "Stummfilm".

Es ist sicher grundsätzlich schwierig, bei einem solchen Unterfangen beiden, der historischer Richtigkeit einerseits und den Anforderungen an die dramatische Gestaltung eines Romans andererseits, in gleicher Weise gerecht zu werden. Allerdings, der Leser vermisst, wenn er fortwährend mit Allgemein-Klischees bedient wird, schnell die zahlreichen interessanten kleinen Details und historischen Bezüge, mit denen andere sachkundigere Autoren Zusammenhänge herstellen, Szenen aufbauen und den Leser vollständig in die damalige Zeit eintauchen lassen. Und der Mangel an Sprach-Finesse und gekonnter Dramatik kann halt leider nicht durch eine (wahrscheinlich realitätsnahe) Überdosis "Sex and Crime" kompensiert werden.

Trotzdem, das Buch liest sich flüssig, man spürt das innere Engagement des Autors für die Kreuzzugsgeschichte. Und wer sich dem Thema zuvor mehr auf Sachbuch-Ebene genähert hat, dem wird hier dazu ein "Film im Kopf" geliefert.

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5.0 von 5 Sternen Super spannend und leicht verständlich..., 12. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
führt Dieter Breuers durch die Welt des Lebens und des Denkens im Mittelalter.
Anhand von vielen Geschichten erklärt er Zusammenhänge und vor allem das alltägliche Leben einer garnicht so lange vergangenen Zeit.
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5.0 von 5 Sternen Besser geht nicht..., 25. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug. (Taschenbuch)
...wer Game of Thrones gut fand der wird hiervon begeistert sein. Spannender und unfassbarer kann man die Geschichte des ersten Kreuzzuges nicht erzählen.
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4.0 von 5 Sternen spannend und drastisch, 25. Dezember 2010
Liest man nur den Text auf der Buchrückseite, könnte man das Buch zuerst für ein Sachbuch halten. tatsächlich handelt es sich aber um einen Roman, der in packender Art und Weise - basierend auf den Lebensgeschichten von fiktiven Personen - die Geschichte des 1. Kreuzzuges erzählt.

da es schon einige Rezensionen gibt, will ich nur die wichtigsten Schlagworte wiederholen.

Aus meiner Sicht werden Sie Gefallen an dem Buch finden, wenn Sie:
+ mehr eine packende Geschichte als eine sachbuchartige Darstellung wünschen
+ die drastische und deutliche Darstellung von Gewalt und Sexualität im Mittelalter nicht abschreckt

Mein Tip:
Noch in der Buchhandlung die ersten 2-3 Seiten anlesen, da es gleich ziemlich herb losgeht.
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5.0 von 5 Sternen Spannender und schörkellos erzählter Geschichtsunterricht., 17. Januar 2010
Am Beispiel einiger fiktiver Charaktere
lädt der Autor den Leser zu einer spannenden, farbenfrohen und düster-ehrlichen Reise in eines der unrühmlichsten, aber auch faszinierendsten Kapitel der damaligen Zeit ein.Die Zeit der Kreuzzüge und den fast 200 Jahre andauernden Kampf um das heilige Grab. Viele Autoren handeln die Kreuzzüge entweder als akademisch-trockene Sachbücher oder aber als trivial belanglose Prosa ab. Bei diesem Buch merkt man auf jeder Seite, dass der Autor Dieter Breuers nicht nur als Historiker die geschichtlichen Hintergründe sehr gut kennt, sondern als ehemaliger Journalist weiß, wie man seine Leser emotional packt. Das Ergebnis ist eine höchst kurzweilige Geschichtsstunde. Wie schon seine Abhandlung über den Hexenwahn, habe ich "Sterben für Jerusalem" schier verschlungen. Ein tolles Buch, welches eine Anforderung leicht erfüllt, bei der sich doch viele Autoren bei dem eher zähen Thema doch sehr schwertun: Lesbarkeit. Klasse.
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11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und unglaublich realistisch!, 26. September 2002
Von Ein Kunde
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug. (Taschenbuch)
Schade, daß nur fünf Sterne zu vergeben sind, ich hätte mehr gegeben! Selten wurde Geschichte auf so farbige und gleichzeitig so anrührende Weise zum Leben erweckt. Bis ins Detail stimmig, und dabei keine Spur von trockener Historie oder altertümelnder Langeweile.
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Sterben für Jerusalem. Ritter, Mönche, Muselmanen und der Erste Kreuzzug.
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