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am 14. Juli 2010
Meine Tochter hat mir das Buch geliehen. Selbst hätte ich es mir wegen des albernen Titels und des nicht weniger dümmlichen Klappentextes sicher nicht gekauft. Dann hat es mich so ergriffen (wörtlich!), dass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es sind die mit viel Liebe, Nachsicht und Humor verfassten Erinnerungen einer nicht mehr ganz jungen Halbgriechin an die Sippe ihrer Mutter. Überwiegend werden die Erlebnisse bei Sommerurlauben mit Eltern und Bruder in Piräus geschildert. Dies ist ein ganz "untouristisches", authentisches Griechenland mit Dreck und Krach und Meeresverschmutzung durch Chemieabwässer, ein Einblick in das Alltagsleben in den 60er bis 80er Jahren. Als Tourist hat man ja die Möglichkeit zu einem so tiefen Einblick nicht; daher war das Buch auch recht informativ. Mit wenigen, aber gekonnt charakterisierenden Sätzen werden die zahlreichen Sippenmitglieder geschildert, und sie wachsen einem, auch mit ihren Schrullen, ans Herz.

Im epiloghaften letzten Kapitel sind wir in der Gegenwart angekommen. Die Autorin, jetzt selbst Familienfrau, macht sich auf die Suche nach dem "alten", noch nicht durch Massentourismus, Globalisierung und Hektik verdorbenen Griechenland. Sie muss suchen, aber sie findet es (den Namen der Insel verrät sie wohlweislich nicht!). Bei der Schilderung, wie sie in Piräus das Haus der lang verstorbenen Großeltern sucht und findet, das im Inneren fast unverändert ist, ist die Wehmut mit Händen zu greifen. Aber im Küchenschrank ihrer geliebten Yiayia duftet es immer noch nach Anis und Zimt ...
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am 26. April 2010
Kein verbrämter Alexis-Sorbas-Kitsch, keine Götterzoten, kein Krisengeraune. In diesem Buch erzählt Stella Bettermann lustige, skurrile, unterhaltsame Geschichten aus ihrer griechischen Familie. Die Autorin lebt in München, doch ihre Mutter, die Opernsängerin in spe, stammt aus Griechenland und verbringt mit ihrer jungen Tochter aus purem Heimweh Sommer für Sommer in Piräus bei Yaya und Papous - Großmutter und Großvater und ihrem Haus am Hafen. Mit viel Liebe zu ihren skurrilen Protagonisten, tückischem Humor und einem wunderbar sommerlichen Ton erzählt Stella Bettermann von einem vergangenen Griechenland, das heftigstes Fernweh weckt!!
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am 7. August 2013
Ferien in Griechenland. Für die Familie Bettermann, die zur Hälfte aus Griechenland kommt und zur anderen Hälfte aus Deutschland, ist dies jedes Jahr Tradition. Werden doch die Großeltern in Priäus besucht und sämtliche Verwandte kommen vorbei. Da ist ein turbulentes Familienleben sonnenklar und sehr erwünscht.
Aber es bedeutet für die Kinder auch eine griechische Mutter, die sich nicht einfach so den deutschen Gefugenheiten anpasst. Da wird nicht am Mittag um 12 Uhr gegessen, sondern dann, wenn alle anderen Kinder wieder draußen spielen – am Nachmittag um 14 Uhr. Besuch ist im Haus immer willkommen und die Freunde werden fürsorglich umsorgt, was bei deutschen Familien auch vorkommen kann, aber nicht in dieser herzlichen und familiären, griechischen Art.

Kurz gesagt, eine griechisch-deutsche Familie, zu der man gerne gehören möchte.

„Ich trink Ouzo, was trinkst du so?“ ist schon vom Titel her ein Buch, welches mich sofort anlacht und neugierig macht. Dazu kommt, dass ich diese kulturübergreifenden Geschichten sehr gerne lese.

Stella Bettermann erzählt in ihrem Buch keine fiktive Geschichte, sondern berichtet aus ihrem Familienleben als Kind, Jugendliche und als erwachsene Frau. Da gibt es die herzliche Yiayia (ihre Oma), die beste Freundin Anna (ihre Cousine) und die wunderbaren Urlaube bei der Familie. Ich habe sie beim Lesen regelrecht vor mir gesehen und es hat mir Spaß gemacht, dass ich (natürlich nur lesend) ein Teil dieser Gruppe sein konnte.

Der Schreibstil ist sehr echt. Damit meine ich, dass Stella Bettermann gerne auch den Dialekt ihrer Mutter nachahmt und sämtliche Eigenheiten ihrer Familie sehr real beschreibt. Dies macht Spaß und ich bekam einen kleinen Einblick in die Familiengeschichte.

Insgesamt hatte das Buch aber auch seine Längen. So fand ich das Geschehene zwar gut, aber es gab auch Passagen, die ich als zu lang empfand. Da hätte noch etwas passieren dürfen, um es mal so zu beschreiben. Auch wenn ich es auf der anderen Seite gut finde, dass es sehr authentisch ist.

Zum Ende hin, flossen einige Tränen, was aber auch gut war. So passte meine Gefühlslage auch zum Schluss dieses Buches.

Mein Fazit:
Wer Familiengeschichten liebt, ist bei „Ich trink Ouzo, was trinkst du so?“ richtig. Mir hat die Familie von Stella Bettermann sehr gut gefallen und ich mochte den Vergleich der Kulturen. Trotzdem hatte ich mir noch ein wenig mehr versprochen, da das Buch auch seine Längen hatte.
Wer neugierig ist,sollte es einfach ausprobieren!

1. Ich trink Ouzo, was trinkst du so?
2. Ich mach Party mit Sirtaki
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am 30. April 2010
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich mir die Freude auf den Urlaub nicht von der Griechenland-Hetze verhageln lassen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht: wundervolle, leichte Sommergeschichten, mit echte hellenische Originale als Protagonisten, traumhaft mediterrane Stimmung. Eine Liebeserklärung an Griechenland, der Urlaub kann kommen!
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am 21. Juni 2011
Ich habe vor etwas mehr als 5 Jahren in eine griechische Großfamilie eingeheiratet und fühle mich in all dem Chaos , der Herzlichkeit, dem Dramatisieren und dem bedinungslosen Zusammenhalt einfach nur wohl ...Vor einiger Zeit bekam ich dieses Buch geschenkt und : es liest sich nicht nur wunderbar leicht sondern es zeichnet auch ein Bild der griechischen Mentalität. In vielen Episoden habe ich meine chaotische Verwandschaft immer wieder gefunden UND ich habe jetzt verstanden, warum und wieso Sie so reagieren. Es gibt so viele Szenen , in denen die unterschiedlichen Kulturen und Reaktionen (immer lustig mit einem Augenzwinkern) aufgezeigt werden.

Die Sitte der "Spuckerei" bei Komplimenten habe ich schon dutzende mal mitgemacht, ohne es 100% zu verstehen - jetzt habe ich es. Auch die Unterschiede in der Kindererziehung - großartig geschrieben !

Für alle Griechenlandfans ein muss - aber auch jeder andere wird hier seinen Spaß haben (und es wird eventuell die Sehnsucht nach diesem tollen Land mit seinen Menschen geweckt)

Vielleicht sollte ich (oder jemand anderes, der literarisch einfach besser ist) ein Buch über uns Deutsche schreiben : Ich trink Bier, was machst du denn hier... oder so ähnlich - Das kann ich dann meiner Verwandtschaft schenken, damit denen so viele meiner sonderbaren Eigenarten (Pünktlichkeit, feste Verabredungen, Fotos der Verwandschaft machen, Planungen über den Urlaub, Baden gehen bei Wassertemperaturen < 20°C ....) etwas klarer werden
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am 7. Oktober 2010
Das Buch konnte ich fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich selbst bin genau wie die Autorin halbe Griechin. Zwar einige Jahre jünger, aber das Griechenland der 80er und 90er Jahre habe ich genauso erlebt. Stella Bettermann übertreibt nicht, vielleicht nur ein wenig, das gehört dazu. Sie beschreibt in erster Linie wie es war, nachdem man von Deutschland aus über die schier unendliche Autoput müde und verschwitzt in Griechenland ankam: Verwandte über Verwandte, jede Menge Essen, lautstarke Unterhaltungen, die ein kleines halbdeutsches Kind mit Streiterein verwechseln kann. Dieses Buch ist ein Muss für die Kinder der ersten griechischen "Gastarbeitergeneration", die jetzt natürlich längst keine Kinder mehr sind. Hier findet man sich und seine Familie sowie Erlebnisse am Strand, am Spielplatz oder die Erinnerung an das erste Date im Urlaub wieder. Auf jeder Seite dachte ich: Ja, genauso war es. Die Autorin berichtet unterhaltsam und kurzweilig. Der Schluss ist sehr emotional, und auch das hatte ich so ähnlich erlebt.
Ich schenkte es im Sommer meinem beiden griechischen Cousinen, die in Deutschland aufwuchsen und jetzt in Hellas wohnen.
Wer allerings noch nie in GR war, und auch keine griechischen Mitbürger kennt, für den mag dieses Buch sicher befremdlich, übertrieben oder klischeehaft wirken.
Empfehlenswert ist es für Griechen und alle Freunde Griechenlands, die diese schöne, leichte Geschichte genißen werden. Da freut man sich auf den nächsten Urlaub!
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am 23. August 2012
Habe das Buch in der Leihbücherei auf dem "Ständer" gesehen: Titelbild und Titel lockten mich als "lebenslängliche" begeisterte Griechenlandreisende! Vergnügliche "stimmungsechte" Lektüre, die zum Ouzotrinken "verführt" (habe mir das Buch anschließend sofort gekauft/ es bereits 2 x mit Erfolg verschenkt)! Nicht das Griechenland der EUROKRISE, sondern das "echte" warmherzige / unverfälschte Griechenland mit seinen liebenswerten Menschen spricht aus jeder Zeile! Manchmal mit etwas Wehmut gelesen: man muß im Jahre 2012 schon suchen, um dieses "echte" Griechenland zu finden! Aber ...es lohnt sich! Jassas!!
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Onkel Lefteris Fischerboot oder die Oktopusse, die vor der Zubereitung auf dem Felsboden geschleudert werden, sind einem sofort vertraut. Vielleicht weil Stella Bettermann uns so ganz selbstverständlich einlädt, ihre Familie mit zu besuchen. Selbst der Aufenthalt der Großmutter in München, um auf Stella und ihren Bruder aufzupassen, erinnert an die Griechin von nebenan und den ganz normalen deutsch-griechischen Alltag. - Schwer zu glauben, dass diese Zeilen Stella Bettermanns bereits Vergangenheit sein sollen. Als Erwachsene und nun selbst Mutter ist aber auch sie überrascht wegen der Veränderungen im Griechenland ihrer Kindheit. Damals spielten Handys eben keine Rolle. Dafür aber eine gewisse Lautstärke in der Unterhaltung, die dort noch immer ganz normal ist, ihren eigenen Kindern aber die Tränen in die Augen treibt, weil sie Lautstärke mit Streit gleichsetzen.

Stella Bettermann bringt den griechischen Sommer zurück, den viele heutige Mütter und Väter vor vielen Jahren als Rucksackreisende erleben durften: den Duft der Pinienwälder und der Moussakas und Tsatsiki, die flirrende Hitze, die uns ins blaue, warme Wasser trieb und das herrliche attische Licht. Die gute Nachricht ist: Das alles gibt es auch heute noch, wenn auch manchmal mit einem neuen Akzent. Und zu dem gehören heutzutage italienische Schnellgerichte, McDonalds und Döner, die auch vor den griechischen Inseln nicht Halt gemacht haben, eben dazu.
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am 30. Juli 2010
... lebhaft, humorvoll, ironisch, real, sehr bildlich und einfach liebenswert geschrieben!
Habe dieses Meisterwerk in wenigen Stunden verschlungen: dabei Athen und Piräus vor Augen gehabt, verglichen mit meinen Erfahrungen als Vielgriechenlandprivatreisender, und ich kam aus dem Schmunzeln nicht heraus.
Weder werden Klischees bedient noch ist man gelangweilt. Unbedingt empfehlenswert!
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am 8. Juni 2010
Dieses Buch weckt in mir viele Erinnerungen an meine langjährigen Urlaubsaufenthalte in Griechenland. Vieles was beschrieben wurde ist eben leider heute nicht mehr anzutreffen und hat sich zusammen mit der Bevölkerung verändert. Aber mit dem Buch kann man etwas in der Nostalgie schwelgen. Aber wohl eher nur geeignet für Griechenland Liebhaber, ansonsten findet man wohl die beschriebenen Details nicht so interessant. Kurzweilig geschrieben und daher gut geeignet als Lesestoff unterwegs.
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