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4,4 von 5 Sternen
Sie haben mich verkauft: Eine wahre Geschichte
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67 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2010
Der erste authentische Bericht einer Frau, Oxana Kalemi, aus der Ukraine, deren Leben mit ihrer Vergewaltigung im Teenageralter vorgezeichnet wird. Auch wenn es noch eine Möglichkeit gegeben hätte, trotz dieser Erfahrung doch noch ein recht normales Leben leben zu dürfen, trifft sie auf den falschen Mann und immer wieder spielen ihr Umstände und Armut übel mit, sodass sie ihre drei Kinder verlässt, um Geld im Ausland zu verdienen.

Der unbändige Wunsch, ihren Kindern nicht nur ein besseres, sondern überhaupt ein Leben zu ermöglichen, lässt sie Menschen vertrauen, die sie verschleppen und verkaufen. Sie muss sich prostituieren, wo sie doch eine Erziehung genossen hat, die ihr vorzeichnete, dass sie bis zur Ehe Jungfrau bleiben müsse. Keine Aufklärung, altertümliche Lebensverhältnisse mitten in unserer Zeit, fehlende Bildung und höchste Armut zerstören das Leben einer jungen Frau, die sich nur im Glauben an ihre Kinder am Leben halten kann.

Diese Grausamkeit hat mich erschreckt. Die Grausamkeit der Menschenhändlerringe, aber vor allem auch die Grausamkeit genau jener Menschen, die sich als zivlisiert ansehen. Auch die eigene Grausamkeit ist greifbar, wenn Oxana irgendwann wirklich keinen Ausweg mehr zu sehen scheint und zur Flasche zu greift oder sich das Leben zu nehmen versucht - trotz der Gedanke an ihre Kinder. Die Verzweiflung ist greifbar, dieses innere Gefängnis, der Schmerz und die Kraftlosigkeit und Hilflosigkeit, auch wenn man sich niemals vorstellen kann, wie es wirklich ist, in dieser Situation zu sein.

Ein Weg und der Anspruch, dass jeder mit offenen Augen durch seine eigene Stadt geht und versucht zu helfen, wenn er merkt, dass da jemand Hilfe brauchen könnte! Mitten unter uns geschehen Dinge, die wir uns nicht einmal in unseren kühnsten Träumen vorstellen, geschweigedenn mit einer zivilisierten Gesellschaft verbinden. Doch ohne diese gäbe es für die Menschenhändler gar keinen Grund, ihr Geschäft weiterzubetreiben. Wo keine Nachfrage ist, da ist auch kein Angebot - wie blind muss man sein, zu glauben, dass diese Frauen freiwillig tun, was sie tun?
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. August 2012
Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist spannend und authentisch geschrieben.
Man erfährt, wie Frauen in der Ukraine, in einem Land, dass der EU beitreten wollte, behandelt, bzw. benachteiligt werden. Als Westeuropäer kann man einfach nicht nachvollziehen, dass eine Vergewaltigung Schande über das Mädchen und deren Familien bringen soll.
Unter welch schrecklichen Bedingungen sie später mit ihren 3 kleinen Kinder gelebt hat und mehr oder weniger niemand ihr helfen wollte, ist kaum zu glauben. Die Ausweg- und Hilflosigkeit von Oxana ist geradezu "greifbar", ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen (auch wenn ich nicht alle ihre Handlungen so machen würde). Man spürte förmlich ihre Verzweiflung, als sie ihre kleinen Kinder alleine gelassen hat, um in einem anderen Land Geld zu verdienen. Ich fühlte jedesmal mit ihr, wenn sie davon berichtet, wie sehr sie ihre Kinder vermisst.
Wir müßten eigentlich jeden Tag unendlich dankbar dafür sein, in einem Staat wie Deutschland, Österreich etc. leben zu können.

Die Gewalt, und die Erniedrigungen die sie so oft erleiden mußte sind schwer zu ertragen. Man leidet jedesmal mit ihr, wenn sie davon erzählt, wie sie um ihr Leben rannte, wie und worin sie versteckt/eingesperrt wurde und wie die Männer sie benutzen/vergewaltigen. Es ist kaum zu glauben, dass sie an all dem nicht vollkommen zerbrochen ist.
Kaum vorstellbar, wie manche "Menschen" mit ihrem Mitmenschen umgehen. Nicht mal Tiere sind untereinander so grausam.

Allein das Ende des Buches hat mir persönlich nicht so gefallen, da es ein paar wichtige Fragen offen gelassen hat. Aber das Buch ist ja auch nicht eine erfundene Story, sondern beinhaltet die grausame Realität, wie sie leider noch immer tausenden von Frauen wiederfährt - und das auch mitten unter uns.
Mein Fazit: wirklich lesenswert
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2010
Es ist grausam zu wissen, dass es in unserer heutigen Zeit noch immer Frauen gibt, die Opfer von menschenhändlern werden. Man möchte meinen, dass wir alle aufgeklärt sind und einem sowas nicht passieren kann. Oxana hat den falschen Menschen vertraut. Menschen, die sie als Freunde und Bekannte in Erinnerung hatte. Nachdem sie so mies hinters Licht geführt wurde, beginnt für sie eine persönliche Katastrophe. Die Geschichte, die sie erzählt ist einfach mitreißend. Am leibsten hätte ich sie an die Hand genommen und ihr den Weg gezeigt. Leider ist das gar nicht so einfach. Man mag es kaum glauben, Oxana verliert ihren Mut und ihren Willen nicht. Sie kämpft und das mehr oder minder erfolgreich. Spannend und kaum auszuhalten.
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2009
Dieses Buch ist erschreckend, verstörend, sicherlich abstoßend, aber man muss es immer und immer weiterlesen. Oxana Kalemi beschreibt, was ihr widerfahren ist und was heute leider noch immer täglich in ganz Europa und der Welt passiert.

Sicherlich sprachlich nicht die beste Literatur, aber dafür 100%ig authentisch, was dieses Buch natürlich ausmacht. Absolut lesenswert, aber nichts für schwache Nerven!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Einerseits ist dieses Buch interessant. Interessant zu erfahren, wie sich das Leben in Rumänien abspielt und wie schwer es die jungen Frauen haben. Es ist auch erschreckend. Erschreckend zu lesen, was dem Mädchen passiert ist und was es alles durchleiden musste. Wäre da nicht diese große Naivität, die sie immer wieder an den Tag gelegt hat. Beim Lesen musste ich mir manchmal wirklich an den Kopf greifen, weil ich nicht verstehen und kapieren wollte, wie man nur so blindlings in gewisse Situationen hinein treten konnte und sich auf wildfremde Menschen so verlassen konnte. Sicher verliert man vielleicht irgendwann den Blick für die Realität, versucht man vielleicht, sich an jeden Strohhalm zu klammern. Nichts desto trotz hätte vieles vermieden werden können, hätte sie nur mal ein wenig überlegt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2014
Ein spannendes Buch. Ein schreckliches Schicksal. Sie flieht aus Angst vor ihrem Mann und anderen Peinigern.Laesst ihre Kinder dort. Sie tappt ineine Falle und wird in Deutschland zumAnschaffen gzwungen.Ihr geraetfast die Flucht… doch dann wird ihr Geldversteck gefunden … Die Frau tat mir so leid.Ich haette ihr so gern geholfen.Eine wahre Geschichte.Unbrdingt lesen.Packend!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2014
Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen zu ende gelesen und fand die Erzählung echt schrecklich. Man denkt immer: Schlimmer kanns gar nicht mehr werden und doch wird es schlimmer..
Insgesamt bewirkt das Buch eine sehr bedrückende Stimmung. Ich fand die Geschichte authentisch und für mich war sie auch in sich schlüssig. Außerdem kann ich die Handlungen der Hauptperson durchaus nachvollziehen, die Angst und ihre Gelähmtheit, schließlich hat sie nie etwas anderes kennen gelernt.
Insgesamt ist es ein empfehlenswertes Buch. Kaum vorstellbar, dass es so etwas heutzutage noch gibt und wie niemand etwas davon bemerkt oder es einfach übersieht. Zwar habe ich mitgefiebert und hatte den Wunsch, dass die Hauptperson endlich ihr Ziel erreicht, doch ab einem gewissen Punkt habe sogar ich als unbeteiligte Person gedacht: Wie soll sie jemals ein normales Leben führen, selbst wenn sie daraus käme? Mit 14 vergewaltigt, danach folgten noch so unendlich viele Verletzungen; die Frau muss so einen psychischen Schaden davon getragen haben und doch blieb bis zum Ende stark und deshalb verdient diese Frau Respekt und Bewunderung.
Trotz so vieler Rückschläge und solchen Entwürdigungen hat sie immer wieder Hoffnung gefunden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2015
Es ist unglaublich, was Menschen Menschen antun können. Der Zynismus
dieser Menschenschlepper ist nicht zu fassen. Ja, diese Frau ist dumm,
ungebildet, naive, aber kann sie etwas dafür? Und darf man sie
deswegen ausnutzen nach Strich und Faden, weil sie nicht die Mittel
(auch die geistigen) hat, sich zu wehren?

Ich kann andere Leute, die das Buch schlecht bewerten, nicht so
richtig verstehen, wenn sie mehr oder weniger sagen „selber schuld“.
Da ist ein Mädchen, von Anfang an benachteiligt, vergewaltigt seit sie
14 ist, eine einzige Abfolge von Gewalt und Missachtung in ihrem
Leben. Wie sie für ihre drei Kinder kämpft, damit wenigstens die ein
bisschen versorgt sind, verdient Respekt. Und darin ist dies Frau ganz
schön stark, ich würde sogar sagen, ein Vorbild.

Das Buch ist nicht wer weiß wie gut geschrieben, aber ehrlich gesagt,
alles andere würde mich wundern. Ich habe trotzdem bei jeder Seite
mitgefiebert. Dass es so etwas wie diesen Lebenslauf überhaupt gibt,
ist ein Skandal, der uns irgendwie alle angeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Dezember 2013
Dieses Buch ist unglaublich interessant geschrieben. Ich habe das Buch innerhalb einiger Stunden verschlungen. Es handelt sich um eine reale Geschichte, die mich unglaublich erschüttert hat. Das Buch ist voller privater und persönlicher Informationen, die das Buch interessant und extrem lesenswert machen. Also ich würde das Buch an jeden weiter empfehlen, der an Biografien und Erfahrungsbüchern interessiert sind. Es ist kein Roman, aber geschrieben wie einer. Unbedingt lesen!!!!
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am 29. April 2012
...musste diese Frau ertragen.Für ihre Kinder hat sie überlebt/weitergelebt obwohl sie sich schon selbst längst aufgegeben hatte.So viele andere stürzen sich wahrscheinlich in den Freitod weil das alles unerträglich ist.Oxana ist ein Beispiel dafür wie man mit Menschen, insbesondere Frauen und Kinder in den ärmeren Ländern des Ostblocks umgeht.Die Skrupelosigkeit, Brutalität und Gefühllosigkeit scheint dort besonders groß zu sein.Menschenhandel Prostitutionszwang, Vergewaltigungen und körperliche Misshandlungen muss man zwar in erster Linie den Tätern und Strippenziehern selbst ankreiden (hinzu kommen noch Hungersnot und Krankheiten).Man könnte aber so mancher betroffenen Frau mit Kindern das größte Leid ersparen wenn es mehr direkte und indirekte Hilfe von staatlicher Seite gäbe.Aber hier scheinen nicht nur die Mittel sehr rar zu sein sondern auch das Interesse sehr gering.Grade im Ostblock.Und die Mühlen der Polizei und der Beamten mahlen dazu noch in Zeitlupe.Korruption, Selbstbereicherung und Bestechung ist dort in der Politik ja schon präsent und bei der Polizei nicht grade selten anzutreffen.Das ist leider die Realität und die dunkelziffer wahrscheinlich sehr sehr hoch.Das es in ganz Europa angeblich nur eine einzige Organisation ( Poppy Projekt, England )gibt, die sich mit der Problematik solch betroffener Frauen beschäftigt und hilft, ist erschreckend.
Ich habe diese, fast unerträglich traurige und spannende, aber auch mutmachende Geschichte von Oxana Kelami fast in einer Nacht durchgelesen. Ich hoffe das denjenigen die verantwortlich sind für dieses Leid schnell der Prozess gemacht wird und das sie das Ausmaß ihrer üblen und vernichtenden Taten irgendwann mal vollständig begreifen. Ich wünsch allen Frauen die so etwas durchmachen mussten (und auch wohl noch weiterhin müssen) viel Kraft, Mut, Zuversicht und vor allem Glück & Liebe !!
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