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Kundenrezensionen

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Nach über vierzig Jahren auf der Bühne kennt Reinhard Mey das Musikgeschäft wie seine Westentasche. Tausende Auftritte hat er absolviert, 25 Studioalben und etliche Live-Platten veröffentlicht. Jeder kennt ihn aus dem Radio und dem Fernsehen, trotzdem weiß man fast nichts über den deutschen Chanson-Barden, der in Frankreich unter dem Pseudonym Frédérik Mey bekannt ist. Um das zu ändern, ist 'Was ich noch zu sagen hätte' ein guter Anfang.
Aber Vorsicht, das Buch ist keine (Auto-)Biographie im herkömmlichen Sinne sondern ein langes, themenbezogenes Interview, das Meys Freund Bernd Schroeder vor einigen Jahren mit dem Sänger führte. Natürlich werden dabei viele interessante Dinge wie Meys Flugleidenschaft oder sein Lampenfieber vor den Auftritten angesprochen, leider aber hakt Schroeder selten nach oder stellt kritische Fragen. Es ist einfach ein netter Plausch zwischen zwei Freunden, der durch den Abdruck vereinzelter Songtexte ein wenig aufgebauscht wird. Manche Dinge, wie zum Beispiel das Entstehen neuer Songs, werden überhaupt nicht angeschnitten. Außerdem merkt man an einigen holprigen Textstellen, dass Schroder kein wirklich geborener Autor ist.
So bleibt das Werk recht oberflächlich und man weiß am Ende nur das, was man auch vorher schon wusste: dass Reinhard Mey ein ziemlich netter und korrekter Typ ist, der seinen Platz im Musikolymp definitiv verdient hat.
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am 17. September 2005
Egal, wie man zu Reinhard Mey steht: Er ist sich selbst stets treu geblieben und das liest man auch aus jeder Zeile seines sehr persönlichen Gesprächs mit Bernd Schröder. Nach einer glücklichen Kriegs- und Nachkriegskindheit in einer Familie voller unabhängiger und wacher Geister, nach schwerer Schulzeit an einer französischen Schule und ersten Gehversuchen auf der Burg Waldeck und in verräucherten Kneipen, hat Reinhard Mey stetigen Erfolg mit seiner handgemachten Musik gehabt. Und auch wenn man sicher trefflich streiten kann, ob er sich musikalisch je weiterentwickelt hat, hat er mit seinen klugen Texten doch auch immer viel von sich, seinen Gedanken, seinem Alltag preisgegeben. Außerdem bediente er nie den Zeitgeschmack und das mag ein Grund sein, warum man sich an seinen Liedern niemals satt hört. Dieses Buch nun passt zu alldem! Ungeschminkt und in sich ruhend, Privates preisgebend ohne sich oder die Menschen, die seinen Weg kreuzten zu sehr zu Markte zu tragen, gibt er Auskunft über sein bewegtes Musikerleben, die Menschen, die er liebt, seine Erfolge, seine Fehler und seine Glücksmomente. Die Liedtexte passen sich jeweils den Abschnitten seiner Lebensgeschichte an und runden dieses schöne Buch ab. Wohltuend unspektakulär und absolut authentisch!
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Ein guter Mensch hat auch Fehler, Schrulligkeiten und Unarten an sich, die er sich selbst gönnt und eingesteht und fast wichtiger noch: die er auch anderen zugesteht, ohne ihnen das Qualitätssiegel eines einigermaßen brauchbaren Zeitgenossen zu verweigern.
Ein Gutmensch hingegen ist von seinem eigenen Gutsein so wahnsinnig überzeugt und angetan, daß er es (guten Gewissens, versteht sich) absolut setzt und mit missionarischem Feuereifer geradezu zwanghaft den Rest der Menschheit an seiner eigenen Erleuchtung teilhaben lassen will. Und wer sich der Erleuchtung widersetzt, wird notfalls, um der guten Sache wegen, dazu wenn möglich genötigt. Und wenn das mangels Macht und Einfluß vorerst nicht realisierbar ist, wird er mit einem Bannstrahl belegt und als unwürdiges Überbleibsel einer bösen Epoche betrachtet und verunglimpft, als unbelehrbar verspottet, unfähig das Gute zu erkennen.

Was hat das nun alles mit Reinhard Mey und diesem Buch zu tun? Nun, der Begriff >Gutmensch< wird leider sehr fahrlässig verwendet und trifft gelegentlich auch Menschen, die tatsächlich einfach nur aus sich selbst heraus ungewöhnlich nette Leute sind - ohne missionarischen Feuereifer, ohne Sendungsbewusstsein und glühenden Drang sich selbst im eigenen Gutsein zu überhöhen. Er trifft gelegentlich auch Reinhard Mey. Zu Unrecht!

Wenn man ihn seit vielen Jahren beobachtet, seine Konzerte besucht, seine Platten hört und sein faktisches Nichtvorhandensein in der bunten Boulevard- und Medienwelt registriert, dann braucht man dieses Buch schon fast nicht mehr, um die Vermutung, es handelt sich hier um einen reichlich aufrechten, warmherzigen und anständigen Kerl, zur Gewissheit werden zu lassen. Und eine (Auto-)Biographie braucht man eigentlich auch nicht, denn er erzählt und besingt sein Leben, sein Denken und sein Fühlen, von großen lebensphilosophischen Betrachtungen bis hin zur kleinsten Alltagsabsurdität seit bald 50 Jahren in hunderten Liedern, auf bisher 25 Studio- und 15 Live-Alben (Stand 12/2012, ohne Kompilationen und fremdsprachige Alben) in ungewöhnlicher Offenheit.

Darum trägt das 2005 gemeinsam mit Bernd Schroeder entstandene "Was ich noch zu sagen hätte" wohl auch nicht den Zusatz "Biographie" im Titel. Es ist im Grunde ein langes Gespräch, bei dem dann und wann auch mal seine Frau, seine Kinder und Klaus Hoffmann durch die Tür schauen, etwas Berichtendwertes über Mey oder gemeinsame Erlebnisse beisteuern und sich wieder zurückziehen und man dann weiter mit Reinhard Mey unter vier Augen plaudern kann. So etwa fühlt es sich beim lesen an.

Das Buch hat etwa 300 Seiten. Zieht man die zum jeweils besprochenen Thema ausgewählten integrierten Liedtexte ab, ebenso die zahlreichen z.T. ganzseitigen Fotos, bleiben netto ungefähr 200 Seiten Dialog. Etwas wenig für bei Erscheinen bereits 62 Lebens- und über 40 Karriere-Jahre.
Es ist eben kein Buch mit Anspruch auf Vollständigkeit, sondern eine Begegnung mit einem, den man schon lange kennt und mag und von dem man auch das allermeiste weiß und mit dem man einfach mal wieder ausgiebig plaudert. Wie bei einem Treffen mit einem alten Freund eben, dessen Biographie man ja auch im Wesentlichen kennt und sie nicht in jedem Gespräch von neuem komplett aufrollt und dennoch bei jedem Gespräch wieder neues über ihn erfährt, Anekdoten, Einsichten, Spinnereien. So ist es auch hier, es beinhaltet reichlich Begebenheiten, die so öffentlich noch nicht erzählt oder besungen wurden, aber man erfährt auch nichts, was das Bild von Reinhard Mey grundsätzlich erweitert oder gar verändert, so man sich ohnehin schon lange mit ihm befasst hat. Der Schutz der Privatsphäre hat für ihn stets Priorität und das heißt zwangsläufig, daß auch ein Buch über das hohe Maß an Mitteilsamkeit auf seinen Platten und in seinen Bühnenprogrammen nicht hinaus kommen kann.

Für Fans und Freunde absolut lesenswert - und für jene ist es vorrangig wohl auch gedacht. Es bestätigt sich einmal mehr der Eindruck eines wirklich guten Menschen, natürlich mit Fehlern und Kuriositäten, aber vor allem mit einer seltenen, echten, ganz grundsätzlichen Wärme und Freundlichkeit ausgestattet, die er nun einmal ausstrahlt, aber eben ohne Sendungsbewusstsein!
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am 25. August 2005
Reinhard Mey wäre nicht Reinhard Mey wenn er seine Biografie nicht anders heraus bringen würde .
Dieses Buch ist wie ein Gespräch gehalten . Da sitzen zwei alte Bekannte zusammen und unterhalten sich .Wir dürfen lauschen .
Hier finden Sie Antworten auf Fragen , wie z. B. war das mit seiner Frau Christine .Es gibt sogar ein Bild von ihr .Er beantwortet Fragen aus seiner Kinheit , über seine Familie,sein Verhältnis zum Geld und vieles mehr , bis ins Jahr 2005 .
Seine Musik kommt nicht zu kurz , denn das Buch ist gespickt mit Liedertexten auf die der Sänger eingeht .
Die Familie kommt auch zu Wort und sein alter Freund Klaus Hoffmann .
Das Buch hat 18 Kapitel ,alles Songtitel .
Man kann das Buch einfach aufs geradewohl aufschlagen und lesen , oder es von vorne nach hinten durchlesen .Aufgelockert ist das Buch durch viele Bilder des Stars und seiner Familie .So offen hätte ich den sonst eher verschlossen Mensch Mey nicht erwartet .
Ich habe lange auf das Buch gewartet ,ein Muss für jeden Freund von der Musik von Reinhard Mey.
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am 28. August 2005
nur ohne Gesang!
Vorab gesagt hält dieses Buch keine Überraschungen bereit und sehr wenig Neues. Vor allem für Mey Fans die alle Lieder kennen wurde Vieles schon gesagt und gehört.
Dennoch habe ich dieses wirklich herzlich und locker geführte Interview an zwei Abenden mit Genuß gelesen.
Zahlreiche Lieder ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch und zwischen diesen Songtexten unterhalten sich Reinhard Mey und Bernd Schroeder über Leben, Liebe, Familie und Musik. Humorvoll, tiefgreifend und mit dem nötigen Ernst wie in jedem seiner Konzerte.
"Was er noch zu sagen hätte" hat mich wirklich unterhalten und meine Vorfreude auf die anstehende Tour noch vergrößert. Vielen Dank dafür!
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am 13. März 2008
Insgesamt ist die (Auto)Biographie von Reinhard Mey ein Buch, das gut ist, das aber nicht wirklich "gefehlt" hat oder gar Neues und Unbekanntes von ihm vermittelt. Es ist informativ und unterhaltsam rund um eine Auswahl seiner Liedtexte konstruiert, die sich wie ein roter (allerdings nicht chronologisch aufgebauter) Faden durch das Buch ziehen.

Für mich gibt es aber dennoch drei wesentliche Kritikpunkte:
1.) Die Interview- bzw. Gesprächsform zwischen Bernd Schroeder und Reinhard Mey ist an sich eine gute Idee und macht die Biographie streckenweise durchaus lebendig. Das Gespräch wirkt nach einiger Zeit nur leider viel zu konstruiert und gestellt, da der wohlmeinende und unkritische Schroeder Mey die gewünschten Bälle natürlich nur so zuspielt und alles schön aalglatt verlaufen kann...
2.) Eben weil Schroeder so wenig bis gar nicht kritisch nachfragt, ist es an vielen Stellen einfach nicht tiefgründig genug, und viele Textpassagen wirken so als ob sie so eher schriftlich formuliert oder nachgebessert wurden - denn manche Passagen werden beim besten Willen keine Zitate sein, was dann aber wiederum nicht zum beabsichtigten Interviewstil passt.
3.) Insgesamt plätschert das Buch etwa aber der Hälfte nur noch vor sich hin. Vieles ist entweder bekannt oder aber der weitere Verlauf des Gespräches vorhersehbar und manchmal ein wenig in die Länge gezogen.

Kurz und gut: Für Mey-Fans ist das Buch sicherlich lesenswert und interessant, aber als ein "Muss" würde ich es nicht bezeichnen und von der Qualität seiner Lieder und Liedtexte ist es leider ziemlich weit entfernt. Also: Ausleihen oder als Geschenk wünschen ja, selber kaufen eher nein.
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am 12. Juni 2016
Tut mir leid, aber da hat der Autor eine Chance vertan. Ich glaube, hier wurden einfach die falschen Fragen gestellt oder Reinhard Mey wollte nicht so wirklich viel von sich preis geben. Ich bin ganz sicher, dass er mehr zu sagen hätte...

Mangels Masse wurden dann noch zusätzlich etliche Liedtexte komplett (!) abgedruckt. Das füllt natürlich Seiten.

Es ist kein wirklich tiefgründiges Buch geworden und dies ist verwundert schon, wenn man sich die tiefgründigen Texte von Reinhard Mey vor Augen führt.
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am 26. Mai 2011
Seit langem mal wieder ein Buch, bei dem ich mich wirklich entspannen konnte.

Die Biographie Reinhard Meys zeugt von tollen Geschichten, zeitlich gestaffelt.

Zwischendurch, immer passend zu den Themen, ist der Text eines Liedes abgedruckt.
Da ich das gesamte Reinhard Mey Werk besitze, habe ich mir als kleine Lesepause dann immer das abgedruckte Lied auf CD angehört und habe dann weitergelesen.

Schade, dass das Buch schon nach 3 Tagen sich dem Ende neigte, ich hätte ewig darin weiterlesen können.

Nur zu empfehlen, auch für Nicht-Mey Fans!
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am 8. Juni 2012
Eigentlich handelt es sich um ein sehr langes Interview und nicht um eine Biografie. Dem Leser werden dabei ausschnitt- und anekdotenhaft unterschiedliche Stationen seines Lebens näher gebracht. Allerdings bleibt es mitunter relativ oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass Mey noch deutlicher - insbesondere in politischer Hinsicht - Position bezieht, wie er es auch während seiner Bühnenauftritte macht. So sind die Aussagen Meys auf der einen Seite sehr informativ und spannend zu lesen, bleiben auf der anderen Seite aber - für meinen Geschmack - zu belanglos, gerade da die politische und gesellschaftskritische Seite fast vollkommen ausgeblendet wird. Allerdings will ich ihm das Recht zugestehen, nicht alles preisgeben zu müssen.
Des Weiteren fand ich es schade, dass die Unterhaltung im Wesentlichen nur bis an die neunziger Jahre heranreicht. Immerhin wurde das Buch 2004 veröffentlicht.

Trotz dieser subjektiven "Mängel" handelt es sich dennoch um ein sehr lesenswertes Buch, da es seine Lieder und seine Person greifbarer macht.
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am 13. März 2006
ich liebe reinhard mey - seine lieder (besonders seine älteren und live alleine mit gitarre) und "verfolge" ihn schon seit 1971.
ich habe mit gr0ßer freunde dieses buch bestellt. denn auch der titel "was ich noch zu sagen hätte" verspricht ja einiges. leider kann es den anspruch nicht erfüllen. bis auf wenige daten ist einem mey-fan der inhalt glaube ich hinlänglich bekannt. was mir in diesem im interview-stil verfassten buch fehlt sind wirklich persönliche dinge und ansichten. das scheint unserem lieben reinhard dann doch zu persönlich um es in einem buch zu veröffentlichen. deshalb freue ich mich schon auf den nächsten konzertbesuch und klappe dieses buch zwar nicht enttäuscht aber mit nicht erfüllten hoffnungen zu.
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