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5.0 von 5 Sternen Würde dieses Buch von mehr Bürgern gelesen werden, würden die Mächtigen wohl endlich anfangen zu zittern!
Es liegt in der Natur der Sache, dass bei einem solch kompetenten Buch wie ‚Brennpunkt Deutschland - Warum unser Land vor einer Revolte steht’ sich eine Kritik nicht nur auf das Buch bezieht, sondern auch andere Elemente mit einfließen – besonders, wenn man erreichen will, dass möglichst viele andere dieses Buch lesen! Und die bisher...
Vor 9 Monaten von Armin Traeger veröffentlicht

versus
10 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Revolution entfällt
Die Maschen des sozialen Netzes in der Bundesrepublik sind zwar unbestritten etwas weiter geworden, aber noch immer ist es für viele eine komfortable soziale Hängematte. Solange Sozialleistungen noch immer fast an die Löhne gering bezahlter Beschäftigung heranreichen, entfällt für viele Harz IV - Empfänger jegliche Motivation, sich...
Veröffentlicht am 23. August 2007 von P.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würde dieses Buch von mehr Bürgern gelesen werden, würden die Mächtigen wohl endlich anfangen zu zittern!, 25. April 2014
Von 
Es liegt in der Natur der Sache, dass bei einem solch kompetenten Buch wie ‚Brennpunkt Deutschland - Warum unser Land vor einer Revolte steht’ sich eine Kritik nicht nur auf das Buch bezieht, sondern auch andere Elemente mit einfließen – besonders, wenn man erreichen will, dass möglichst viele andere dieses Buch lesen! Und die bisher einstellige Anzahl an Kritiken auf dieser Seite ist auch reichlich erschütternd!

Das ist doch seltsam:In den vergangenen Jahren habe ich einige Sachbücher zu den Themen Politik und soziale Marktwirtschaft, Globalisierung, Wirtschafts- und Finanzkrise und ähnlicher Themen, gelesen, in denen völlig andere Informationen publiziert wurden, als von Regierungsstellen, Wirtschaftsvertretern und Arbeitgeberverbänden und unternehmerfreundlichen Forschungsinstituten verbreitet werden. Selbst wenn ich annehme, dass solche Bücher nur von wenigen Leuten gelesen werden, da viele mehr daran interessiert sind, welche Mindergebildete bei irgendeinem Model- oder Talentwettbewerb in der Glotze gewonnen hat, als ihr Recht auf Information wahr zunehmen, frage ich mich doch auch, warum die Wahrheiten solcher Bücher nicht öfter publiziert werden und warum Politiker und Parteien, die diese Wahrheiten leugnen, ignorieren und verdrehen, noch immer an der Macht sind? Denn trotz all des Geldes und Einflusses der Reichen und Mächtigen, gibt es doch immer noch regelmäßige Wahlen, an denen alle Bürger unabhängig von Reichtum, Status, Einfluss, teilnehmen dürfen und derlei Parteien zum Teufel jagen dürfen … und betrachtet man die Wahlergebnisse nicht in Relation zu den tatsächlich abgebenen Stimmen, sondern im Verhältnis zu allen Wahlberechtigten (unabhängig davon also, ob sie tatsächlich gewählt haben), dann ist klar, dass von einer mehrheitsfähigen Regierung keine Rede sein kann!

‚Brennpunkt Deutschland - Warum unser Land vor einer Revolte steht’ ist auch so ein Buch:Obwohl veröffentlicht 2007, also kurz vor Ausbruch der Finanzkrise und auch bevor eine Organisation namens NSU der Öffentlichkeit bekannt wurde - erstaunlich, dass derlei Vorgänge in dem vorliegenden Buch bereits thematisiert wurde ...
Es ist zu befürchten, dass die meisten darin genannten Fakten noch immer aktuell sind, auch wenn diverse Werte und Zahlen sich vielleicht geringfügig geändert haben. Und diese Fakten sind sehr erschütternd:

Da jammern Wirtschaftsvertreter ständig, wie schlecht des um die Industrie steht, faseln was von zu hohen Lohnnebenkosten, und aus diesem Buch erfährt man, dass wesentliche Faktoren zur Beurteilung wirtschaftlicher Leistung, sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten deutlich verbessert hat:

Obwohl die Lohnstückkosten gesunken sind, sind gleichzeitig die Arbeitslosenzahlen gestiegen.
Für gezahlte Löhne wurde gleichzeitig ein deutlich höherer Wert erwirtschaftet.

Durch die unter der rotgrünen Regierung zur Jahrtausendwende eingeführte Steuerreform stiegen die Gewinne der Unternehmen, während gleichzeitig Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer und Steuern auf Kapitalerträge gesenkt wurden. Und nicht genug, dass die Unternehmen weniger Steuern zu zahlen hatten, teilweise erhielten sie auch noch Steuern zurück erstattet. Um diese minderen Steuereinnahmen auszugleichen, wurden Sozialleistungen gesenkt, öffentliche Einrichtungen geschlossen und die Abgabenlast für die kleinen Bürger erhöht. Kurz:Um profitgeile Unternehmen im Land zu halten, werden die normalen Bürger von unserer Regierung mit Abgaben und reduzierten Sozialleistungen belastet.
Auch die kurz nach der Jahrtausendwende durchgeführte Arbeitsmarktreform hatte Kürzungen bei Sozialleistungen wie Arbeitslosenunterstützung und Kürzungen bei anderen staatlichen Leistungen, von denen besonders Normalverdiener profitierten (Entfernungspauschale, Sparerfreibetrag, Eigenheimzulage u.a.) zur Folge. Gespart wurde hier allerdings gar nichts, denn was den einen (die es dringend brauchen würden) weggenommen wurde, wurde den anderen (die bereits mehr als genug haben, aber dennoch den Hals nicht voll kriegen!) gegeben!
Während dem gemeinen Volk strikter Sparkurs verordnet wird und Sozialleistungen gesenkt werden, weil angeblich nicht mehr finanzierbar, sind die Politiker gegenüber sich selbst sehr großzügig:Als wären die eigentlichen finanziellen Bezüge eines Abgeordneten nicht schon hoch genug, erhalten Politiker eine Kostenpauschale ohne dass sie einen Nachweis erbringen müssten, ob und wofür diese Kostenpauschale verwendet worden ist! Doch damit nicht genug:Wenn jemand gleichzeitig Abgeordneter und Minister ist, erhält er einen Verdienst sowohl für seine Tätigkeit als Abgeordneter als auch für seine Tätigkeit als Minister, bekommt also doppelte Bezüge, bei nur minimalen Abzügen - obwohl doch auch dann der Tag nur 24 Stunden hat und sich auch Politiker nicht zerreißen können! Das wäre so, wie wenn ein Arbeitnehmer ein Gehalt als Verkäufer und ein weiteres als Mitarbeiter beziehen würde! Und das ist noch nicht alles:Offenbar sind die Damen und Herren Politiker mit der Abgeordnetentätigkeit nicht ausgelastet genug, sondern haben auch noch Zeit, in den Vorständen diverser Unternehmen zu sitzen oder sich als Lobbyisten zu betätigen, obwohl sie doch nun wahrlich genug Geld haben dürften (ich wüßte gar nicht, wann und wie ich bei einer Tätigkeit als Abgeordneter das Geld noch ausgeben sollte!).
Auch nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag erhalten die Abgeordneten weiterhin ihre vollen Bezüge, nun jedoch Übergangsgeld genannt, für die Dauer von 18 Monaten! Die vollen Bezüge, also 100 %, davon kann der gemeine Arbeitslose nur träumen! Und ehemalige Abgeordnete erhalten schon nach Monaten höhe Pensionen, als die meisten Malocher als Nettoverdienst haben!
Und selbst wenn das Bundesverwaltungsgericht diverse Zusatzleistungen in Frage stellt, so bekommen diese Leistungen dann eben einfach eine andere Bezeichnung oder wenn sie gestrichen werden, werden eben die Diäten um die entsprechende Summe erhöht, das geht, weil ja Politiker selbst über ihre Bezahlung entscheiden und abstimmen und kaum einer Kontrolle unterworfen sind!
Das Buch macht auch klar, dass unsere Politik keineswegs ein Spiegelbild unserer Gesellschaft ist, denn normale Arbeiter, Angestellte, Malocher, sind in der deutschen Politik kaum vertreten, diese hätten auch kaum Zeit neben ihrer Arbeit(sstelle) eine politische Karriere zu verfolgen, und so sind in der deutschen Politik statt dessen überproportional Akademiker, Juristen, Doktoren, Unternehmer, Selbstständige vertreten, Leute also, die vom Arbeits- und Alltagsleben der Bürger wenig Ahnung haben - man braucht sich diese Leute nur mal in den diversen Talksows anzuhören!

Und die gleichen Politiker, die sich selbst gegenüber sehr großzügig sind, lassen dann Sozialleistungen wie Arbeitsllosengeld II/Hartz IV künstlich niedrig rechnen lassen! Diese Politikerbezüge, auch Diäten genannt, sollten endlich ans Arbeitslosengeld II gekoppelt sein, beispielsweise nur das 20fache des AlgII-Satzes betragen.
Obwohl dieses Buch bereits einige Jahre alt ist, ist zu befürchten, dass unsere Politiker an all dem bestenfalls minimal etwas geändert haben.

Nun mögen viele schon lange vermutet haben, wie Wirtschaft und Politik zusammen hängt, aber was dahinter tatsächlich steckt, wird in dem vorliegenden Buch vermittelt - und das entpuppt sich alles als sehr erschreckend und die ach so oft propagierte Demokratie als zahnloser Papiertiger:

Da propagieren nicht nur Politiker im Auftrag der Wirtschaft für weniger (Sozial-)Staat, sondern diese Wirtschaft vermittelt auch durch Medien und diverse Institure diese Botschaft unters Volk, so dass die Bürger in einem schleichenden Prozess auch irgendwann glauben, dass es nötig wäre, Sozialleistungen, Renten, Gesundheitsleistungen, Arbeitslosenunterstützung u.a. zu kürzen, zu reduzieren, zu streichen und Arbeitnehmerrechte abzubauen, obwohl sich unser Staat und unsere Wirtschaft dies alles noch immer locker leisten kann!
‚Brennpunkt Deutschland’ macht klar, dass die Politik nicht nur von Wirtschaftsvertretern und Lobbyisten unterwandert ist, sondern diese Wirtschaftsvertreter und Lobbyisten in diversen Expertenkommissionen und Fachgruppen sitzen, die nicht nur beratend tätig sind, sondern auch Gesetzestexte entwerfen, die dann von der Politik nur noch abgenickt und durchgewunken werden.

Nun mag mancher entgegen, dass derlei doch ein alter Hut und allgemein bekannt ist - aber wenn diese Fakten tatsächlich derart ausführlich der Allgemeinheit bekannt wären - warum sitzen dann schon wieder diese sog. Volksparteien in der Regierung, wenn es doch deutlich besser wäre, neue, nicht etablierte Parteien wie Linkspartei, Piratenpartei oder AfD zu wählen, die nicht derart mit der Wirtschaft und Finanzwelt verstrickt sind …

Auch die Auswirkungen von Jobverlust und Arbeitslosigkeit werden in diesem Buch detailliert dargelegt:Verlust des Selbstwertgefühl, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenmißbrauch, Motivationslosigkeit, Suizid.
‚Brennpunkt Deutschland’ zeigt eindrucksvoll, wie Vertreter aus Politik und Wirtschaft die Bürger und Wähler manipulieren, indem sie stets jene Länder als leuchtende Beispiele nennen, die zur deutschen Politik der neoliberalen Wirtschaft und Sozialstaatabbau passen, jedoch skandinavische Länder, die am Sozialstaat festhalten und dennoch bessere wirtschaftliche Kennzahlen (BIP, Inflation, Neuverschuldung, Arbeitslosenquote) vorweisen können, ignorieren.
Eindrucksvoll machen die Autoren klar, dass die Quelle von Reichtum nicht etwa Qualifikation, Wissen und harte Arbeit sind - die Quelle von Reichtum ist - Reichtum! Logisch:Diejenigen, die ein solch großes Vermögen haben, dass die monatlichen Zinsen deutlich höher sind, als was diese Leute im gleichen Zeitraum für ihren Lebensunterhalt ausgeben, deren Vermögen steigt zunehmend. Der Durchschnittsbürger hat dagegen solche Vermögen gar nicht und auch nicht die Möglichkeit, mit ehrlicher Arbeit ein solches Vermögen zu erwerben! Und Geld erwirtschaftet nicht wieder Geld - sondern die auf Vermögen gezahlten Zinsen müssen realwirtschaftlich erarbeitet werden, also aus dem Bruttoinlandsprodukt entnommen werden, Geld also, dass dann schon wieder nicht mehr an jene verteilt werden kann, die es dringender brauchen, Zinsen, also, die von all den Arbeitnehmern erwirtschaftet werden, aber all den Reichen und Mächtigen zugute kommen! Allein aus dieser Beschreibung wird klar, dass unsere Gesellschaft durch die Arbeit vieler, aber nur zum deutlichen Nutzen weniger Profiteuer funktioniert. Daraus kann man aber auch schließen, dass unsere Wirtschaft und Politik den Schaden vieler Bürger in Kauf nimmt, um eine (angeblich?) starke Wirtschaft aufrecht zu halten!

Auch sehr interessant, dass man aus diesem Buch erfährt, dass viele der deutschen Reichen ihren (Familien-)Reichtum seit dem Jahr 1945 bewahren konnten - 1945? Da war doch Kriegsende, das Land war am Boden, vieles zerstört …

Die Autoren machen auch aufmerksam auf die Gefahren, die durch solche Entwicklungen drohen können, indem sich zunehmend größere Teile der Bürger extremistischen Parteien zuwenden und das demokratische System in Frage stellen. Bedauerlich ist jedoch, dass die Autoren offenbar eine solche Entwicklung ablehnen, obwohl doch offensichtlich ist, dass Änderungen nur von unten her, als durch höhere Aktivität von Seiten der Bürger kommen kann und wohl kaum von Politikern, Meinungsmachern, Reichen und Mächtigen erwartet werden darf. Es wäre auch utopisch, anzunehmen, dass ein System ewig halten würde - Stichwort Novemberrevolution!

Auch für den zunehmenden Mangel an Bildung in Deutschland finden die Autoren deutliche Worte und machen klar, dass Deutschland verdummt! Und dies in einem Buch, das nur wenige Jahre vor Thilo Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" veröffentlicht wurde!
‚Brennpunkt Deutschland’ zeigt, wie Bildungseinrichtungen und soziale Institutionen kaputt gespart werden und wie Deutschland, das einstige Land der Dichter und Denker, hinter anderen Ländern zurückfällt, wie auch Untersuchungen von OECD und PISA-Tests gezeigt haben, auch wenn deutsche Politiker solche Ergebnisse ignorieren oder klein zu reden versuchen. Zwischen den Zeilen taucht jedoch die Frage auf, ob die herrschende Klasse nicht sogar solch ein ungebildetes Bürgertum, das sich weniger in politische Bücher vertieft, sondern nur diverse Krawallshows konsumiert, wünscht, denn derlei ungebildete Arbeitnehmer mucken nicht auf, stellen nicht System und Regierung infrage, sondern bilden die willige Basis, aus der die Wirtschaft ihr billiges Humankapital beziehen kann ...

Doch ‚Brennpunkt Deutschland’ präsentiert auch Alternativen wie die schrittweise Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens, zeigt wie Unternehmen auch mit geringerer Redite existieren können und sich stattdessen am Gemeinwohl orientieren - das dies aktuell nicht auf freiwilliger Basis erfolgen dürfte, sollte klar sein, etwas Druck ist schon nötig.

So lobenswert es auch ist, dass in solchen Büchern die Wahrheit hinter den von unserer Regierung, Parteien und Politikern verbreiteten Zahlen und Statistiken, publiziert, so unerwähnt bleibt auch in solchen Büchern die eigentliche Ursache für die Probleme sowohl unserer gesamten Marktwirtschaft als auch des einzelnen Bürgers:
Diese Ursache ist wohl zu finden im ständigen Wettbewerb und Vergleich, dem nicht nur unsere Wirtschaft und Unternehmen, sondern auch nahezu alle Bürger ausgesetzt sind:

Nicht die Tatsache der Arbeitslosigkeit ist für den einzelnen Arbeitslosen verhängnisvoll, sondern der Vergleich ‚Ich bin arbeitslos, andere haben eine Arbeitsstelle’. Und dieser Wettbewerb und Vergleich zieht sich durch die gesamte Gesellschaft, erfasst Bürger, Unternehmen, Institutionen. Und während die eigene Zufriedenheit stets aus einem selbst heraus entsteht, entsteht Unzufriedenheit immer auch durch den Vergleich:

‚Ich habe dieses Auto, der andere hat ein größeres!’ – ‚Ich verdiene dies, der andere verdient mehr!’ – ‚Ich habe diese Stellung, der andere eine bessere!’ – ‚Ich bringe diese Leistung, jemand anders eine bessere!’

Durch diese ständigen Vergleiche verlieren die Menschen aus den Augen, was sie selbst eigentlich wollen. Wenn durch staatliche Transfer- und Sozialleistungen sich das eigene Leben dennoch gut finanzieren ließe, wäre es doch irrational, sich Sorgen zu machen wegen der Arbeitslosigkeit?! Aber durch diese ewigen Vergleiche, und dadurch dass Arbeit und Leistung zum Zentrum des Lebens geworden ist, fallen viele in ein tiefes Loch.
Dadurch, dass die Autoren jedoch detailliert auch physische und psychische Krankheiten bei Arbeitslosen eingehen, entsteht der Eindruck, dass man nur einen Job zu haben braucht, um Zufriedneheit und Glück für sich vereinnahmen zu können - und das darf doch wohl bezweifelt werden, denn Menschen, die im sog. Erwerbs- und Arbeitsleben stehen, werden Wettbewerb, Leistungsdruck und Vergleich ja geradezu aufgezwungen, ohne dass an die Folgen gedacht wird!
Dieses mehr, schneller, weiter, besser, das mag vor vielen Jahrhunderten und in grauer Vorzeit noch sehr relevant gewesen sein:Als die größere Axt oder das längere Schwert, der größere Speicher, die größeren Vorräte, noch über Leben und Tod entscheiden konnten, aber heute ist dieser Drang nach immer mehr doch reichlich irrational! Hier sind endlich Alternativen gefragt und engagierte Menschen, die diese Alternativen umsetzen! Das bedingungslose Grundeinkommen wäre ein guter Anfang, aber noch nicht alles! Dass wir alle nicht warten sollen, bis Politiker, Mächtige und Reiche derlei umsetzen, dürfte klar, denn diese sind ja die eindeutigen Profiteure und Nutznießer des aktuellen Systems!

‚Brennpunkt Deutschland - Warum unser Land vor einer Revolte steht’ sollte Pflichtlektüre in unseren Schulen sein, denn es vermittelt wie nur wenige Bücher, wie unser Staat und unser System tatsächlich funktioniert, dagegen wirken die Bücher eines Thilo Sarrazin, so recht dieser auch in vielen Punkten und Themen hat, geradezu harmlos! Aber wenn man die Verkaufszahlen von diversen Fantasy-Schmökern mit denen von solch politischen Büchern vergleicht, merkt man doch, wie gut diese Medienmaschine, mit denen wir Bürger manipuliert werden, funktioniert ...

‚Brennpunkt Deutschland’ legt all das in meinen vorangegangenen Zeilen erwähnte deutlich ausführlicher und detaillierter dar - ich habe nur deshalb eine solch ausführliche Kritik verfasst, weil dies eines der Bücher ist, die unbedingt von möglichst vielen Bürgern gelesen werden sollten! Mag sein, dass einzelne Fakten auch in anderen politischen Büchern auftauchen, aber derart gebündelt in einem einzigen Buch, das ist schon eine gelungene und ausgezeichnete Publikation!

‚Brennpunkt Deutschland - Warum unser Land vor einer Revolte steht’ … das ist die Frage:Während im neuen Jahrtausend in vielen Ländern die Menschen und Bürger ihre Machthaber, Despoten und Tyrannen zum Teufel gejagt haben und sich auch diverse südeuropäische Länder das Spardiktat aus Deutschland nicht mehr gefallen lassen wollen, müssen sich in Good Old Germany die Bürger leider erst von dieser Obrigkeitshörigkeit befreien, bevor wir uns von dieser selbsternannten Elite der Reichen, Mächtigen und Politiker befreien können! Und keinesfalls sollten wir den Fehler machen, die aktuellen Politiker nur durch neue zu ersetzen, stattdessen sollten wir den Mut haben, von einer parlamentarischen Demokratie zu einer direkten Demokratie zu wechseln!
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich eine andere Sicht der Dinge, 23. Februar 2007
Zugegeben - der Titel des Buches ist provokativ. Doch schon nach den ersten Seiten der Lektüre wird dem Leser klar, was die beiden Autoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu bezwecken: Sie leiten den Blick des Lesers zu den dunklen Seiten der Politik. Sie zeigen in beängstigender, weil nachvollziehbarer Weise, wie viele Fakten zur Arbeitslosigkeit, Alterung der Gesellschaft oder zum Extremismus von den Medien übersehen werden - obwohl es zahlreiche Wissenchaftler gibt, die auf diese Risiken unserer Gesellschaft hinweisen. So erfährt man, dass der immer wieder beschworene Aufschwung in Wirklichkeit ein Trugschluss sein könnte - das Ende der Arbeit wird anhand der Langzeitentwicklung und mit Hilfe vieler Grafiken belegt. Das macht das Buch so spannend: Die rund 380 verwendeten Quellen sind allesamt frei zugänglich - und stammen zum Teil aus Ministerien und Behörden. Nur: Kaum jemand nimmt dieses Material bislang wahr, womöglich auch, weil es so unliebsam ist.

Während schon die Analyse allein lesenswert wäre, besticht das Buch durch die klare These. Ändert sich in Zukunft nichts, wird, so jedenfalls meinen es die beiden Autoren, die sich bereits durch den von mir zuvor gelsenenen Bestseller "Die Joghurt-Lüge" einen Namen machteen, die demokratische Grundordnung in Deutschland ins Wanken geraten. Dass es extreme Gruppen bereits gibt und Anschläge politischer Natur schon heute an der Tagesordnung sind, wird nach der Lektüre dieses Buches niemand mehr bezweifeln.

Doch das Werk zeigt auch Auswege auf. Und zu den interessantesten Materialien, die die Autoren anzubringen haben, zählt beispielsweise eine Studie ausgerechnet einer großen deutschen Bank - die im Grunde mehr Sozialstaat für die Bürger fordert, ganz nach skandinavischem Modell.

Das Buch vermeidet es aber, ein Happy End zu suggerieren. Der Leser bleibt am Ende nachdenklich und enttäuscht - von der Politik und jenen Wirtschaftsbossen, denen Rendite und Profit wichtiger sind als das Wahl der Menschen im Lande.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das richtige Buch zur richtigen Zeit, 24. Mai 2007
Von 
Vor dem G8-Gipfel kocht in Deutschland die Wut über soziale Ungerechtigkeiten hoch. Die Autoren Vollborn und Georgescu bringen die Probleme, die schon seit langer Zeit im Untergrund schwelen prägnant auf den Punkt. "Brennpunkt Deutschland" ist eines der informativsten und am besten recherchierten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Brisant ist die These der Autoren allemal. Kann das Buch jedem empfehlen, der sich für das aktuelle Zeitgeschehen interessiert.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneller als der Innenminister, 11. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ein Buch, das nüchtern die unliebsame Wahrheit präsentiert: Die Autoren belegen anhand öffentlich zugänglicher Quellen und Insiederinfos wie es um Deutschland wirklich steht. Besonders beachtenswert: Was vor dem G8-Gipfel an Unruhe im Lande herrscht, erwähnt das Buch im Detail und warnt vor einem aufkeimenden deutschen Terrorismus - noch bevor der Bundesinnenminister das tat.
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10 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Revolution entfällt, 23. August 2007
Die Maschen des sozialen Netzes in der Bundesrepublik sind zwar unbestritten etwas weiter geworden, aber noch immer ist es für viele eine komfortable soziale Hängematte. Solange Sozialleistungen noch immer fast an die Löhne gering bezahlter Beschäftigung heranreichen, entfällt für viele Harz IV - Empfänger jegliche Motivation, sich nützlich in die Gemeinschaft einzubringen. Armut gibt es - aber in den Ländern der dritten Welt. Bei uns zulande herrscht "relative" Armut nur als statisische Größe aufgrund der Berchnungsformel (als arm gilt, wer weniger als 50 % des Durchschnittseinkommens zur Verfügung hat). Die Autorin betreibt auf pseudowissenschaftliche Weise populistische Proaganda im Stil eines Oskar Lafontaine. Also ein Stil der Ewig Vorgestrigen. Pech für Autorin und Verlag (verkaufstechnisch gesehen) ist nur, dass die angesprochene Zielgruppe das Fernsehen der Lektüre eines Buches vorzieht. So wird die Revolution mangels Masse wohl ausbleiben...
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Brennpunkt Deutschland: Warum unser Land vor einer Zeit der Revolten steht
Brennpunkt Deutschland: Warum unser Land vor einer Zeit der Revolten steht von Vlad D. Georgescu (Taschenbuch - 10. Februar 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,01
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