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157 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fall, der nachdenklich macht
Als Arzt habe ich dieses Buch mit besonderem Interesse gelesen, zumal es aussergewöhnlich sachlich und ehrlich geschrieben ist. Ein ganz ungewöhnlicher Fall, der nachdenken lässt über eigenen Umgang mit cerebral gestörten Menschen, die sicher oft mehr verstehen, als man als Ausenstehender vermutet. Auch die soziale Seite in der Familie mit allen...
Veröffentlicht am 17. April 2012 von Dr. Harald Schmidt

versus
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht nachdenklich
Die Geschichte selbst ist sehr dramatisch mit teilweise grausamen Episoden, die dem Jungen widerfuhren, als noch niemand wusste, dass er eigentlich bei vollem Bewusstsein war - doch gottseidank mit letztendlich gutem Ende. Wie andere auch schon bemerkten, fehlt ein wenig die Spannung. So wurde zumindest ich nicht sehr mitgerissen und las jeden Tag nur wenige der kurzen...
Vor 23 Monaten von magie1000 veröffentlicht


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157 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fall, der nachdenklich macht, 17. April 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Arzt habe ich dieses Buch mit besonderem Interesse gelesen, zumal es aussergewöhnlich sachlich und ehrlich geschrieben ist. Ein ganz ungewöhnlicher Fall, der nachdenken lässt über eigenen Umgang mit cerebral gestörten Menschen, die sicher oft mehr verstehen, als man als Ausenstehender vermutet. Auch die soziale Seite in der Familie mit allen Problemen wird nachvollziebar dargestellt. Buch sehr zu empfehlen für alle, die sich für die Thematik interessieren.
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50 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Offen, ehrlich und doch hart, 23. Oktober 2012
Von 
Andrea Hübner "monja1995" (Fahrenzhausen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Als ich unsichtbar war: Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt (Taschenbuch)
Mein Umriss:

Durch eine rätselhafte Krankheit war Martin Pistorius im Alter von 12 Jahren ins Wachkoma gefallen. Von den Pflegekräften im Tagespflegeheim als leere, gefühllose Hülle betrachtet, ist er jedoch geistig hellwach. Aber er kann sich nicht bemerkbar machen. Sein Körper ist vollständig gelähmt. Somit muss er vieles über sich ergehen lassen. Mitunter auch Misshandlungen von frustrierten Pflegekräften, die keinerlei Rücksicht auf sein Wohlbefinden nehmen. Er wird zu heiß gebadet, wird mit ekligem Essen, das auch zu heiß ist gefüttert. Erbricht er sich vor Ekel, so wird darauf keine Rücksicht genommen. Nein, er wird weiter gefüttert. Auch sexueller Missbrauch ist in einem Pflegeheim auf dem Land an der Tagesordnung, wo er hingebracht wird, wenn seine Eltern Urlaub brauchen.
Bis zu dem Tag, als Virna im Tagespflegeheim auf ihn aufmerksam wird. Von ihr fühlt er sich gut behandelt. Sie geht rücksichtsvoll mit seinen schmerzhaft verformten Gliedmaßen um, macht vorsichtige Gymnastikübungen mit ihm und massiert seine verkrampften Muskeln. Und sie sieht in ihm einen lebenden Menschen.
Sie will ihm helfen und bittet seine Eltern, mit ihm einen Test seiner kommunikativen Fähigkeiten zu machen. Dort wird festgestellt, dass er zwar körperlich zu keiner Leistung in der Lage ist, aber sein Gehirn in einem sehr wachen und aufnahmefähigen Zustand ist.
Somit tun seine Eltern alles dafür, dass er in Zukunft wenigstens auf irgendeine Art und Weise kommunizieren kann. Seine Sprache und seine Beweglichkeit werden wohl nie wieder zurück kehren. Aber er soll sich mitteilen können. Martin macht so große Fortschritte mit seiner Kommunikation per Laptop und Buchstabiertafel, dass er sogar seinen Hochschulabschluß macht und in ein Forschungsprojekt zum Thema Kommunikation von und mit Behinderten aufgenommen wird und dort als vollwertiges Mitglied unter den Kollegen angenommen wird.
Innerhalb kürzester Zeit kann er sich per Laptop und Buchstabiertafel unterhalten, hält diverse Vorträge und versetzt sein Umfeld immer wieder in Staunen.
Auch seine körperlichen Fähigkeiten bessern sich im Laufe der Zeit, sodass er kleine Dinge selbst erledigen kann, wenn ihm jemand bei den Vorbereitungen dazu behilflich ist.
Über seine Schwester lernt er Joanna kennen und lieben. Er heiratet sie sechs Jahre nach seinem Erwachen aus dem Koma und heiratet sie. Seinen Lebensunterhalt verdient er inzwischen als erfolgreicher Webdesigner.

Mein Eindruck:

Denke nie dass Menschen im Koma leere Hüllen sind.
Noch ist nicht wirklich erforscht, was Menschen erleben und von ihrem Umfeld mitbekommen, wenn sie im Koma oder im Wachkoma liegen. Aber Martin Pistorius erzählt, wie es ihm erging und was er in dieser Zeit erlebte. Keineswegs geistig weggetreten mußte er zahlreiche Demütigungen über sich ergehen lassen, ohne sich zur Wehr setzen zu können.
Hätten die Pflegekräfte gewusst, was er mit seinem wachen Verstand mitbekommt, dann kann man davon ausgehen, dass sie sich so manche Schikane mehrfach überlegt hätten.
Martin Pistorius beschreibt seinen Zustand im Wachkoma mit nüchterner Klarheit, auch seine Ängste, seine negativen und positiven Gefühle während dieser Zeit stellt er realistisch nachvollziehbar dar. Seine Liebe zu Joanna, als sie langsam erwacht und immer stärker wird und an der er so lange zweifelte, beschreibt er sehr intensiv. So intensiv wie es wohl nur ein Mensch kann, der nie mit einer solchen Liebe gerechnet hat.
Die Geschichte von Martin Pistorius regt zum Nachdenken an und lässt hoffen, dass sie auch von Menschen gelesen wird, die Leuten wie ihm eher ignorant oder süffisant grinsend gegenüber stehen. Sei es aus Unsicherheit oder reiner Dummheit.
Die Geschichte eines Jungen Mannes, dessen Leben beinahe mit 11 Jahren geendet hätte, wären da nicht die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle gestanden.

Mein Fazit:

Die Geschichte eines jungen Mannes, der früh aus dem Leben gerissen wurde und es trotzdem wieder zurück geschafft hat. Ein Buch, das man gelesen haben muss.
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd aber aufrüttelnd, 17. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Als ich unsichtbar war: Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt (Taschenbuch)
Ich habe selbst eine körperbehinderte Tochter, die im Rollstuhl sitzt. Auch wir sind der gesamten Palette an Leuten begegnet, mit denen wir lernen mussten umzugehen. Die schlimmsten waren immer die, die meinten, alles zu wissen und meine geistig normale Tochter wie ein Baby zu behandeln oder eben, wie im Buch auch beschrieben, anzuschreien in der Hoffnung, sie verstünde dann besser. Echte Hilfe gab es kaum, gerade auch von Seiten der Ärzte wurde man als Mutter entmündigt aber gleichzeitig allein gelassen.
Wir brauchen heute viel mehr Toleranz und Akzeptanz und nicht Aussonderung und Abschiebung. Die Vorurteile auch hier bei uns sind extrem, immer noch begegnen wir mehr Dummheit als Hilfe und echtem Interesse.
Martin, ich kann Ihre tiefen Verletzungen kaum erahnen aber ich wünsche Ihnen das Beste dieser Welt, Offenheit, Akzeptanz und tiefe Freundschaften! Auch für unsere Familie sind Sie ein Beispiel für ungeahnte Lebenskraft!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, 11. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch quasi verschlungen. Die Geschichte des vollkommen eingeschlossenen Jungen ist unaufgeregt erzählt, dadurch (größtenteils) nicht kitschig oder überzeichnet, und auf jeden Fall beeindruckend und eines der berührendsten Bücher, die ich je gelesen habe, auf jeden Fall aber eines meiner persönlichen Highlights dieses Jahr. Nicht ganz unrecht geben kann ich einem der anderen Rezensenten, laut denen das Ende ein wenig in die Richtung "Eitel Sonnenschein" abdriftet. Auch wenn es in diese Richtung ging, hätte ich mich doch gefreut, ein wenig mehr über die Schwierigkeiten und Probleme dieser Lebensphase zu hören. Dies ist jedoch Kritik auf höchstem Niveu.
Von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht nachdenklich, 15. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Als ich unsichtbar war: Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt (Taschenbuch)
Die Geschichte selbst ist sehr dramatisch mit teilweise grausamen Episoden, die dem Jungen widerfuhren, als noch niemand wusste, dass er eigentlich bei vollem Bewusstsein war - doch gottseidank mit letztendlich gutem Ende. Wie andere auch schon bemerkten, fehlt ein wenig die Spannung. So wurde zumindest ich nicht sehr mitgerissen und las jeden Tag nur wenige der kurzen Kapitel. Im Gegensatz zu jenen Rezensenten, die sich von der "kitschigen Liebesgeschichte" gelangweilt fühlten, war gerade diese jener Punkt, der mich am meisten zum Nachdenken brachte. Ist es nicht fast unglaublich, dass der nach wie vor stark körperlich behinderte und stumme Martin eine "normale" Frau fand, die ihn so liebt, wie er ist? Vielleicht sollte man sich einmal in seine Frau hineinversetzen und sich konkret den Alltag der beiden vorstellen. Sie muss eine sehr schöne, bedingungslose und daher wohl sehr seltene Liebe für ihn empfinden.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißende Geschichte, 11. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Als ich unsichtbar war: Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt (Taschenbuch)
Aus einem schweren Einstieg entwickelt sich mit jeder Seite eine Geschichte, die fesselnd und unfassbar zugleich ist. Die ungeschönte Wahrheit über "gesunde" Menschen im Umgang mit beeinträchtigten Mitmenschen, über den Ablauf in Pflegeheimen und darüber, was in einem Menschen vorgeht, der nicht (mehr) alle gottgegebenen Möglichkeiten hat. Als Tatsachenbericht kann man über literarische Stolpersteine hinwegsehen, der Autor fesselt mit seinem Einfühlungsvermögen, einem unbändigen Lebenshunger, einer unumstößlich positiven Lebenseinstellung und seiner Selbstverständlichkeit.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Niemand ist unsichtbar, 24. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Martin ist 12 Jahre alt, als er durch eine rätselhafte Krankheit zum Pflegefall wird. Nahezu bewegungsunfähig und zu keiner Kommunikation in der Lage, gehen die Ärzte davon aus, dass Martin geistig auf dem Stand eines Babys ist. Martin lebt tagsüber in einem Heim. Die Abende und Wochenenden verbringt er im Kreise seiner Familie. Was niemand weiß, einige Zeit nach Ausbruch der Krankheit beginnt Martin, seine Umgebung wieder bewusst wahrzunehmen. Geistig vollkommen normal, ist er in seinem Körper gefangen. 11 Jahre später kommt es zu einer entscheidenden Wendung, als endlich jemand in sein Leben trat, die in Martin nicht nur den totalen hoffnungslosen Pflegefall sah.

Martins Geschichte hat mich sehr berührt und sehr nachdenklich gemacht. Über 344 Seiten haben mich Martins Worte nicht losgelassen. Sein Leben, seine Gedanken ' er ist eine bemerkenswerte Person, der viel durchgemacht, aber auch viel erreicht hat. Er kann stolz auf sich sein.

"Als ich unsichtbar war" hat mich schwer beeindruckt und ich kann dieses Buch zu 100% empfehlen.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für alle im Umgang mit Behinderten!, 7. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist unglaublich beeindruckend geschrieben. Martin Pistorius erzählt, wie sehr sein wacher Geist darunter litt, dass sein Umfeld ihn nicht nur für körperlich sondern gleichzeitig für geistig behindert hielt, weil er sich nicht äußern konnte.
Seine Familie betreute ihn liebevoll, soweit es ging. Trotzdem musste er zeitweise in Pflegeheimen untergebracht werden, wo es häufig an respektvollem Umgang fehlte. Bei allem Unglück durch seine Krankheit hatte er dann aber das Glück, dass eine einzige Pflegekraft sein Potenzial ahnte, ihn zu Reaktionen bringen konnte und damit letztlich seine Förderung einleitete.
Die Schilderung seiner Erlebnisse und vor allem seiner Gedanken und Gefühle beginnt im Pubertätsalter und endet in seinen Dreißigern - eine riesige Palette.
Dabei verfällt Martin anfangs zwar zeitweise in Verzweiflung, aber niemals in Selbstmitleid. Er kämpft - und gewinnt.

Wenn man je mit Menschen zu tun hat, die sich nicht (mehr) selbst äußern können, ist dieses Buch wirklich hilfreich, auch solchen Patienten mit Respekt und Einfühlung zu begegnen, und vor allem die Hoffnung nie aufzugeben!
Unbedingte Empfehlung!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 30. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bewundernswert wie sich Martin ins Leben zurück kämpft. Ergreifend wie er uns an seinen Gedanken teilhaben lässt. Erschreckend wie sich manche Menschen verhalten haben. Das Buch macht klar, wie gut es einem doch geht und das man oft den eigenen kleinen Problemen zu viel Raum gibt.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich bewegende Geschichte!!, 11. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Als ich unsichtbar war: Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt (Taschenbuch)
Eine bewegende Geschichte, die nachdenklich stimmt. Mit wieviel Kraft und Lebensmut dieser Mann, gefangen im eigenen Körper, sein Leben meistert und trotzdem positiv denkt, obwohl er die Hölle durchlebt hat. Meine Hochachtung!!!!!
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