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16
3,8 von 5 Sternen
Im Sog der Zeit
Format: TaschenbuchÄndern
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nicht weniger als das gesamte Universum steht in diesem dritten Teil der "Das Dunkle Universum"-Trilogie auf dem Spiel und der Autor versteht es, die Gefahr realistisch zu schildern. "Im Sog der Zeit" schließt direkt an die dramatischen Geschehnisse aus dem zweiten Teil des Zyklus an, der vor der Lektüre dieses Bandes unbedingt gelesen werden sollte. Über Inigos Träume, die rückblickend geschildert werden, kann der Leser weiterhin an den Ereignissen in Makathran teilnehmen und Edeards Leben und Entwicklung verfolgen. Die Macht des "Waterwalkers" wächst unaufhörlich und sein Charakter wandelt sich nach und nach innerhalb der Mauern der Stadt. Natürlich verliert er niemals seinen Glauben an das Gesetz und erhält sich seine Integrität. Immer wieder wird Edeards Leben von Rückschlägen, Todesfällen und Stolpersteinen aus der Bahn geworfen. Jedes Hindernis ist jedoch nur ein Auslöser dafür, seine Kräfte weiter wachsen zu lassen. Es macht Spaß diese Reifung zu verfolgen und dabei immer mehr Geheimnisse der Stadt zu erkunden.

Außerhalb der Leere wird die Geschichte durch eine schnelle Entwicklung und überraschende Wendungen dominiert. Die Charaktere sind gut aufgebaut und zu einem großen Teil aus dem "Commonwealth"-Zyklus bereits bekannt. Wer diesen nicht kennt, wird bei vielen Verweisen Verständnisschwierigkeiten haben und einige Szenen aus dem Buch sind ohne dieses Vorwissen kaum verständlich. Antagonisten und Protagonisten überbieten sich darin, die Schritte ihres jeweiligen Gegners vorauszuahnen und diese zu durchkreuzen. Der Masterplan der "Accelerators" wird dem Leser jedoch erst recht spät langsam klar. Ein deutliches Manko ist natürlich die überragende Technik des "Commonwealth" in dieser Hinsicht. Denn was den Charakteren auch immer zustoßen mag, Angst um ihr Überleben kommt beim Lesen nicht auf. Ein "Relifen" ist immerhin zu jedem Zeitpunkt möglich.
Sehr positiv ist zu erwähnen, dass der Verlag das englische Original nicht in zwei Teile gesplittet hat. Der Leser erhält mit "Im Sog der Zeit" den kompletten Originalroman in übersetzter Form.

Fazit:
Eine schnelle Handlung, überraschende Wendungen und ein spannendes Finale. Peter F. Hamilton hat einmal mehr gezeigt, warum er als Erneuerer der Space Opera angesehen wird. Ein ausgezeichneter Band, der Lust auf den letzten Band der Saga um das "Commonwealth" und den "Waterwalker" macht.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2010
Wer schon andere Bücher von Hamilton gelesen hat, wird es schon wissen und allen anderen sei es hiermit gesagt: Es ist eine Freude, seine Romane zu lesen. Dieser Band ist dafür ein besonders schönes Beispiel.
Es macht einfach Spass zu lesen, welche Ideen der Autor hier geschickt mit einer spannenden Story verwebt. Die Geschichte entwickelt sich auf verschiedenen Handlungsebenen, die immer mehr aufeinander zulaufen. Was in den ersten beiden Bänden "Träumende Leere" und "Schwarze Welt" begonnen wurde, wird hier grandios fortgesetzt. Man spürt förmlich, dass im kommenden, letzten Band der Trilogie gleich mehrere Konflikte ihre Auflösung und ihren Höhepunkt finden werden. (Der erste Band des englischen Originals wurde in der deutschen Ausgabe ja leider zwecks Profitmaximierung in zwei Bände aufgesplittet.)
Ich möchte hier gar nicht soviel spoilern. Grade die Verknüpfung auch zur "alten" Commonwealth-Saga und die sich aufzeigenden Verbindungen zwischen den verschiedenen Erzählebenen machen einen großen Teil des Lesevergnügens aus. Daher nur eine ganz knappe Darstellung:
Edeard lernt sie dunklen Seiten Makkathrans kennen, findet aber seinen eigenen Weg und entdeckt sein volles Potential. Paula Myo erkennt einige unerfreuliche Verbindungen und sieht sich mit einem Geist aus der Vergangenheit konfrontiert. Die ANA Fraktionen treiben weiter jede ihre eigenen Vorstellungen voran und geraten dabei in immer stärkere Konflikte zueinander. Troblum macht eine wirklich spannende, aber auch mysteriöse, Bekanntschaft. Die Navy erlebt einige unerfreuliche Überraschungen. Araminta versteht langsam die Zusammenhänge und entdeckt ihr Erbe.

All diese vielen Geschichten werden parallel erzählt und jede von ihnen hat ihre eigene Berechtigung. Grandios sind sie aber im Zusammenspiel. Die Geschichte des Waterwalkers beispielsweise scheint in den ersten Bänden losgelöst zu sein von den anderen Handlungsebenen. "Im Sog der Zeit" werden die Zusammenhänge deutlich. Die Tatsache, dass ausgerechnet Gore - der sympathischste, misanthropische Philanthrop der Galaxis - dabei eine große Rolle spielt, hat mich allein bei dieser Szene mehrfach zum Lachen gebracht.
Die Charaktere sind gut gezeichnet. Haben ihre Macken und Eigenheiten. Manche schließt man richtig ins Herz, andere erscheinen so richtig schön gemein und abstoßend. Die daraus erwachsenden Konflikte machen neugierig darauf, wie es weitergeht und wer sich wann, wie und warum durchsetzen wird. Hinzu kommen die erwähnten Ideen Hamiltons: Unsterblichkeit, überlichtschnelle Raumschiffe, Welten, in denen man mit Gedankenkraft die Realität verändern kann, außerirdische Bedrohungen, und und und. Das tolle an all diesen Einfällen ist, dass sie dem Erzählen einer spannenden Geschichte dienen und kein Selbstzweck sind. Natürlich finden sich auch hier immer mal wieder kurze Beschreibungen der inzwischen alltäglich gewordenen, technischen Möglichkeiten. Meist dient dies jedoch dem Vorantreiben der Story oder macht die Welt für den Leser besser vorstellbar und verständlich.
Letztlich behandelt der Roman viele der ältesten Fragen: Wer sind wir? Was sollen wir tun? Was ist das gute Leben? Was ist der Mensch? Gibt es einen freien Willen? Jeder Leser wird darauf seine eigenen Antworten finden.
Wirklich tolle und schön zu lesende Unterhaltung, die auch zum Nachdenken anregt. Fünf Sterne! Pflichtkauf für jeden Science-Fiction Fan. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

Ein Kritikpunkt soll nicht unerwähnt bleiben: die Übersetzung, bzw. das Lektorat sind teilweise nicht ganz sauber. Leider stolpert man immer mal wieder über Rechtschreibfehler und unschöne Formulierungen/Übersetzungen. Die sind nicht so schlimm oder zahlreich, dass sie einem das Lesevergnügen vermiesen. Aber ich bin doch immer wieder über solche Fehler gestolpert und habe mich darüber geärgert. Da sollte der deutsche Verlag in Zukunft wirklich sauberer arbeiten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2010
Sicherlich muss man Peter F. Hamilton's Stil mögen. Doch wer diesen mag, ist auch vom dritten Band fasziniert. Die beiden Handlungsstränge sind so konträr (Handlungen außerhalb der Leere im Commernwealth Universum sowie die Vorgänge in und um Makkathran) und stehen doch in einem direkten Zusammenhang. Auf der einen Seite der Leere das Universum auf einem hochtechnologischen Stand, auf der anderen Seite die mittelalterlich strukturierte Gesellschaft des Waterwalkers. Doch trotzdem von mir keine fünf Sterne da
1)Hamilton das Liebes- und Sexualleben des Waterwalkes in einem Stil beschreibt, der mehr an Groschenromane erinnert ' nach der zwölften jungen Dame, die der Waterwalker flach gelegt hat, nervt es einfach nur noch.
2)Hamilton wie schon bei seinem Armageddon-Zyklus die Seelen der Toten durch die Peripherie geistern lässt. Da wird aus Hamilton's SF zu viel Fantasy.
Sonst durchaus gelungen doch für mich noch nicht auf der Höhe eines Dan Simmons.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2010
Ich muss mich outen! Bin ein großer Fan von Peter F. Hamilton! Die Commonwealth-Saga hat es mir dabei besonders angetan. Es ist der pure Wahnsinn wie hier die Zeitebenen und die unterschiedlichen Handlungsstränge den Leser fesseln egal wie viele Seiten das Buch auch hat! Die Spannung ist da von der ersten bis zur letzten Seite!! Die Magie ist dabei dass die einzelnen Handlungsstränge für sich schon ein eigenes Buch wert wären. Zusammen sind Sie eine Offenbarung!
Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und durch die geniale Erzählstrategie verliert man nicht die Lust am lesen; ein Nachteil hat das Ganze, ich habe wenig Schlaf bekommen, konnte das Buch nicht wecklegen!
Wann kommen die nächsten Teile?? Kann es gar nicht erwarten!
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2010
Ich habe dieses Buch sofort nach Erscheinen auf englisch gelesen und muss sagen: Hut ab!

Ich denke zum Thema muss ich nicht viels agen, da das Buch ein Fortsetzungsroman ist und die Handlung der ersten beiden Bände einfach fortsetzt und ergänzt.
Was mir besonders gut gefallen hat waren die verschiedenen Zeitkaskaden und die "Legende vom Waterwalker". Ich hoffe nur, dass die Fortsetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt ;)

Generell ist zu sagen, dass es wirklich interessant ist, die alten Charaktere aus der "ersten Commonwealth Saga" wiederzusehen und auch eine charakterliche Eigenentwicklung festzustellen. Der Stil ist auch sehr stark am Beginn der Serie angelehnt.
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am 29. August 2013
Die Sci Fi Romane sind fantastisch. Besonders ist die epische Story gelungen. Eine würdige Fortsetzung! Weiter so und eine Empfehlung an alle Sci Fi Fans.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2010
Also ich bin mit deisem Buch fast durch und muss sagen, dass es immer noch eine sagenhafte spannung bietet. Am Anfang war ich zwar etwas skeptisch, da mir die Aufteilung der Kapitel leicht ungeordnet vorkam, aber die Personen und ihre Geschichten laufen mit der Zeit zusammen und bilden eine ungeheuer spannende und fesselnde Leseatmosphäre. Dieses Buch kann ich einfach nur bestens weiterempfhelen.
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am 16. Dezember 2012
Nicht viele Autoren haben Stoff und das Vermögen mehr als 800 Seiten zu füllen. Hamilton hat es nicht, zumindest nicht bei diesem Buch.
Dieses Buch ist ungeheuer langweilig. Nach 150 Seiten, auf denen ca. 40 Seiten tatsächlicher Stoff verarbeitet wurden, habe ich aufgegeben.
Ich habe es zur Seite gelegt. Gähn !
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
Ja, ich habe die beiden ersten Teile gelesen und auch den Commonwealth-Zyklus. Den habe ich zwar nicht als gute SF-Literatur in Erinnerung, er war aber wenigstens stellenweise spannende Space-Opera. Leider konnte keiner der ersten drei (zwei) Bände der Leer-Trilogie konnten da mithalten. Das hat mehrere Gründe:

1. Die Figuren aus dem C-Universum sind völlig blutleer und nach 1500 Jahren Leben, immer noch mit den Problemen der C-Ära verhaftet. Die Higher-Entwicklung überzeugt keinesfalls. Es würde dem entsprechen, dass Personen die die Völkerwanderungszeit mit allen persönlichen Problemen und Auswirkungen erlebt haben, ohne danach eine weitergehende persönliche Entwicklung vollzogen hätten, alte Konflikte mit in das Computerzeitalter nehmen würden.
2. Hamilton MUSS scheinbar endlos verzweigte Storys schreiben, sonst würde sein mangelndes Talent eine durchgehend spannende Geschichte (wie z.B. Hyperion) zu konstruieren, auffallen. Der Leser ist am Ende froh, das Gesamtwerk wenigstens nachvollziehen zu können. Ein Genuss ist es nicht.
3. Es macht den Anschein, als hätte der Autor einen Mittelalterroman (Waterwalker-Sequenzen) in der Schreibtischschublade gehabt (eventuell noch aus der Highschoolzeit) und verbindet diesen aus verlagstaktischen Gründen mit dem C-Universum. Die beiden Hauptstränge machen m.E. in einer gemeinsamen Geschichte überhaupt keinen Sinn. Aber eventuell hat es ja für eine jeweils eigenständige Geschichte nicht gereicht.

Trotz allem werde ich den dritten (vierten) Band lesen, aber bestimmt nicht mehr erwerben. Für solche Literatur gibt es ja Bibliotheken.
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am 1. November 2010
Ein typischer Hamiltonroman: perfekte Schilderung (sf)technischer Errungenschaft zu der angegebenen Zeit; interessant wechselnde Nebenschauplätze; spannender Aufbau der Handlung. Nur zu empfehlen, wenn man SF mag.
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