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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hochspannung in Venedig!
Als ich neulich abends nach Hause fuhr, hörte ich in den Nachrichten vom Tod des kleinen Pascal in Südwestdeutschland,
der im Zusammenhang mit der Entdeckung einer Kinderschänderbande aufgeklärt wurde. Mittelsmann war die Wirtin einer kleinen Kneipe.
Am Abend vorher hatte ich "Die schwarzen Wasser von San Marco"
fertig gelesen und mir...
Veröffentlicht am 3. März 2003 von stefan stollreiter

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Krimi?
Also vom Hocker gerissen hat mich dieser Roman nicht. Die langen Beschreibungen der Land- und Wasserwege Venedigs habe ich gerne auch mal überblättert. Im Ansatz fand ich die Story ganz o.k., sie blieb leider etwas auf der Strecke.

Ich hatte mehr erwartet. Schade.

Veröffentlicht am 11. Mai 2004 von T. Susanne


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hochspannung in Venedig!, 3. März 2003
Von 
stefan stollreiter (Regensburg, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Als ich neulich abends nach Hause fuhr, hörte ich in den Nachrichten vom Tod des kleinen Pascal in Südwestdeutschland,
der im Zusammenhang mit der Entdeckung einer Kinderschänderbande aufgeklärt wurde. Mittelsmann war die Wirtin einer kleinen Kneipe.
Am Abend vorher hatte ich "Die schwarzen Wasser von San Marco"
fertig gelesen und mir wurde schlagartig bewußt, wie hoch brisant
dieses Thema - leider - auch heute noch ist.
Richard Dübell ist es dabei in beeindruckender Weise gelungen, dieses aktuelle Thema in Form eines historischen Romans vor
dem schillernden Hintergrund der Stadt Venedig Ende des 15. Jahrhunderts darzustellen.
Das Buch ist absolut faszinierend und seine Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel, wozu meiner Meinung nach das wirklich nur dezent eingesetzte Stilmittel, den Handlungsfaden
am Ende eines Kapitels abzubrechen und auf der nächsten Seite
wieder aufzunehmen, durchaus seinen Teil beiträgt.
Richard Dübell gelingt es zudem, eine sehr komplexe und dichte
Atmosphäre herzustellen. Dies liegt sicherlich im wesentlichen auch daran, daß das Geschehen innerhalb von nur knapp fünf
Tagen vonstatten geht, so daß weder die Akteure, noch der Leser so richtig zum Verschnaufen kommen.
Apropos Akteure: Der Landshuter Kaufmann Peter Bernward löst hier
schon seinen dritten Fall und der Erfolg von Dübells Romanen hat
meines Erachtens sehr viel mit seinem "Star-Protagonisten" zu tun. Peter Bernward wird eben nicht als strahlender Held dargestellt, der ohne Fehl und Tadel seine Fälle löst.
Er ist ein Mensch wie Du und ich, der seine Schwächen und Fehler
hat, der noch immer mit den schweren Schicksalsschlägen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen hat und dabei fast sein persönliches Glück in der Zukunft aufs Spiel setzt, der auch von
Selbstzweifeln nicht verschont wird und der seine Angst zeigt.
Und genau das macht ihn nicht nur sympathisch, sondern auch
glaubwürdig - darüberhinaus ist er aber natürlich auch ein sehr,

sehr intelligenter Mensch, sonst wäre er nicht so erfolgreich.
Insgesamt ist dieses Buch genau das richtige für Leser, die
gut und glaubwürdig recherchierte historische Kriminalromane mögen und eines, das man angesichts der aktuellen Brisanz nicht
so einfach nach dem Lesen weglegt, es wirkt weiter.
Ich freue mich jedenfalls schon auf das - hoffentlich - nächste
Abenteuer mit Peter Bernward und seiner Familie!

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bewährt und gut, 22. August 2005
Peter Bernward, der den Lesern von "Der Tuchhändler" und "Eine Messe für die Medici" schon ans Herz gewachsen ist, muß sich 1478 wegen Bettlägerigkeit seiner Liebsten Jana Dlugosz notgedrungen ein paar Tage in Venedig aufhalten, das eigentlich nur als Durchreisestation vorgesehen war. Die Ermordung eines Patriziersprosses und mehrerer Gassenjungen veranlaßt ihn, weiter nachzuforschen, was zur Aufdeckung einer ungeheuerlichen Intrige und eines verbrecherischen Netzwerkes führt, in das ein Sklavenhändler, eine zwielichtige Heimleiterin, deutsche Kaufleute und höchste Kreise des venezianischen Stadtadels verstrickt sind.
Die exzellente Milieuschilderung und die sorgfältig konstruierte Handlung zeichnet Richard Dübells Roman "Die schwarzen Wasser von San Marco" ebenso aus wie alle Bücher des Autors. Neben der vertrauten Persönlichkeit Peter Bernwards wartet dieser Roman noch mit weiteren faszinierenden Charakteren auf: Allen voran der Untersuchungsbeamte Paolo Calendar, der die Fälle zuerst gegen Bernward, dann mit ihm gemeinsam aufklärt und hinter seiner kühlen unnahbaren Haltung eine einfühlsame zerrüttete Seele verbirgt. Ebenso interessant sind auch der lebenskluge schwarze Sklave "Moro" und die leidgeprüfte schwangere Kurtisane Fiuzetta.
Neben seinem Talent zur glaubwürdigen Gestaltung von Charakteren zeigt sich hier stärker als in den anderen Bernward - Büchern auch der feine ironische Humor des Autors, etwa wenn Peter Bernward sich wiederholt hoffnungslos im verschlungenen Gassengewirr der Lagunenstadt verirrt, deren Hauptverkehrswege nunmal die Kanäle sind und sich schließlich die Standard - Wegbeschreibung "Sempre dritto!" ("Geh wohin du willst!") selbst zu eigen macht. Auch seine Flachsereien mit Moro in der Wirtsstube sind sehr unterhaltsam.
Fazit: Der Roman ist ebenso lesenswert wie die beiden Vorgänger.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen In einem Rutsch gelesen, 10. Juli 2005
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Auf der Rückreise erkrankt Jana, die Gefährtin Peter Bernwards in diesem dritten Roman. Wen wundert es, daß er die Zeit damit nutzt, einen neuen gefährlichen Fall zu klären. Auch dieses Buch ist spannend geschrieben und vermittelt so einige wissenswerte Details aus dem Venedig des 15. Jahrhunderts. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn ich konnte nicht mehr aufhören.

1.Fall - Der Tuchhändler
2.Fall - Eine Messe für die Medici
3.Fall - Die schwarzen Wasser von San Marco
4.Fall - Das Spiel des Alchimisten

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Düstere Verbrechen hinter glitzender Fassade, 22. Juli 2002
Von 
Meggie (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Der Autor schickt diesmal seinen Helden und mittelalterlichen Detektiv in das Venedig des ausgehenden Mittelalters. Die "Serenissima" befindet sich auf dem Höhepunkt ihrer Macht und ist Vorreiter einer fortschrittlichen Gesetzgebung. Manche Bürger und Kaufleute aus anderen Ländern interessieren sich aber weiter für ihre eigenen persönlichen Vorteile und ziehen ihren Vorteil aus dem noch immer existierenden Leid der Hungernden, Bettler und Gassenjungen/mädchen.
Der Mord an einem Sohn eines angesehenen Kaufmannes führt Peter Bernward in die dunklen Zusammenhänge aus Piraterie, Machtgier, Menschenhandel und anderen abgründigen menschlichen Eigenschaften.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Krimi?, 11. Mai 2004
Von 
T. Susanne (ba-wü) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Also vom Hocker gerissen hat mich dieser Roman nicht. Die langen Beschreibungen der Land- und Wasserwege Venedigs habe ich gerne auch mal überblättert. Im Ansatz fand ich die Story ganz o.k., sie blieb leider etwas auf der Strecke.

Ich hatte mehr erwartet. Schade.

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5.0 von 5 Sternen Venezianisches Ränkespiel, 24. Januar 2012
Peter Bernwards dritter Fall spielt kurz nach den Ereignissen in Florenz (Eine Messe für die Medici: Historischer Roman), diesmal strandet er zusammen mit seiner Gefährtin Jana in Venedig. Eigentlich wollten die beiden nach Augsburg, aber Jana erkrankt und daher sind sie zu diesem Zwischenstopp gezwungen. Peter wird von einem venezianischen Kaufmann um Hilfe gebeten: Enrico Dandolo hat seinen Neffen Pegno in die Lehre und in seine Obhut genommen. Der Junge ist allerdings seit ein paar Tagen verschwunden und deshalb soll Peter nach ihm suchen. Kurz darauf wird jedoch die Leiche des Jungen geborgen, und auch zwei Gassenratten (Straßenkinder), die Aussagen über die Umstände von Pegnos Tod machen konnten, werden ermordet. Peter Bernward ist wieder in einen spannenden Fall verstrickt, der ungeahnte Dimensionen annimmt und der ihm zusätzlich zur Sorge um Jana den Schlaf raubt.

Richard Dübell ist ein fesselnder historischer Krimi gelungen, ein würdiger Nachfolger für "Der Tuchhändler: Roman aus dem späten Mittelalter" und "Eine Messe für die Medici: Historischer Roman". Obwohl Peters Ermittlungen schnell Fahrt aufnehmen, nimmt der Autor sich genügend Zeit, das Venedig des 15. Jahrhunderts für den Leser auferstehen zu lassen. Dabei wirken die Elendsviertel der Ärmsten genauso plastisch und echt, wie die Palazzi der reichen Patrizier. Das hat mir, wie auch schon bei den Vorgängerbänden, sehr gut gefallen, man fühlt sich in Zeit und Handlungsort versetzt.

Wenn das furchtbare Leben der Straßenkinder Venedigs geschildert wird (die recht despektierlich "Straßenratten" genannt werden), bekommt man einen Kloß im Hals. Auch wenn es heutzutage nicht mehr soviele Straßenkinder gibt wie damals, kommen einem trotzdem aktuelle Fälle in den Sinn. Man liest ständig in der Zeitung, dass Eltern ihre Kinder vernachlässigen, quälen, missbrauchen und (ver)hungern lassen und alle (Schule, Kindergarten, Verwandte, Nachbarn) schauen weg. Da hat man als Leser plötzlich das Gefühl, dass sich in den letzten 500 Jahren gar nicht soviel geändert hat, denn auch die reichen Venezianer ignorieren das Leid und den Hunger der Straßenkinder, die durch die Straßen schwärmen um sich das Nötigste zu erbetteln.

Mit Begeisterung konnte ich in diesen historischen Kriminalfall abtauchen und zusammen mit Peter Bernward Theorien aufstellen und Verdächtige ins Auge fassen. Leider (oder zum Glück?!) war ich zumeist auf der falschen Fährte, nur einen Teilaspekt des Falles konnte ich schon relativ früh richtig einschätzen. Peter hat sich inzwischen zu einem richtig guten Ermittler gemausert, beziehungsweise ist er wohl eher wieder zu alter Form aufgelaufen. Auch seine persönlichen Schicksalsschläge verarbeitet er allmählich immer mehr, was vor allem Janas Verdienst ist. Trotzdem reitet er sich durch seine Impulsivität und sein "Bauchgefühl" auch immer wieder in recht prekäre Situationen hinein - da kommt dann doch der alte Peter Berward aus dem ersten Band wieder zum Vorschein.

Alles in allem ist "Die schwarzen Wasser von San Marco" ein wirklich empfehlenswertes Buch. Es hat mich ausgezeichnet unterhalten, der gut ersonnene, fiktive Fall hat mich ans Buch gefesselt, und die Auflösung am Ende war wieder eine Überraschung für mich. Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Band, "Das Spiel des Alchimisten: Historischer Roman" liegt schon bereit.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen garantierte Hochspannung, 5. November 2004
Von 
Wolfgang Gonsch (Passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Venedig im Jahre 1478. Wie ein zu Stein gewordenes Schiff hebt sich die Herrin des Mittelmeeres aus der Lagune. Sie ist die mächtigste Stadt und bedeutendste Handelsmetropole der christlichen Welt.
Als aus den trüben Wassern um das Arsenal vor den Augen des deutschen Händlers Peter Bernward die Leiche eines Kindes geborgen wird - offenbar die des Kaufmannsohnes Pegno Dandolo - passt dies zunächst nicht in die Pracht und Glorie dieses scheinbaren Paradieses. Doch es kommen weitere Jungen ums Leben, zwei Gassenjungen, die als Zeugen gesucht wurden.

Was wussten sie? Bernwards Gespür für außergewöhnliche kriminalistische Angelegenheiten erwacht und er beschließt den wenigen Hinweisen nachzugehen: Warum sucht der Sklavenhändler Barberro die Märkte der Stadt nach jungen Knaben ab? Was geschieht alles im Haus der Dame Rara de Jadra, wo mittellose Mädchen eine barmherzige Bleibe finden? In welcher Verbindung steht der mächtige Zehnerrat Giovanni Falier, der Doge werden möchte zu Pegno's Vater? Welche Rolle spielt der undurchsichtige Polizist Paolo Calendar bei alledem?

Immer weiter dringt Peter Bernward in das Räderwerk der Macht vor, mit der Venedig seit vierhundert Jahren den Handel im gesamten europäischen Raum kontrolliert. Unter dem Geflecht aus geschäftlichen Verbindungen, Familienbanden und gegenseitigen Abhängigkeiten existiert ein weiteres, viel dichteres Netz, eines aus Verbrechen und Intrigen, Prostitution und Sklaverei, das die dunkle Seite der Stadt offenbart.

Dieser Roman hat alle Zutaten die ein Krimi vor historischem Hintergrund braucht: eine glanzvolle Epoche, schillernde historische Persönlichkeiten, undurchschaubare Intrigen und ein verbrecherisches Netzwerk aus Mord, Prostitution, Sodomie und Sklaverei.

Der komplexe wie spannende Plot wird mit viel Fingerspitzengefühl und Raffinesse geschildert. Von Beginn an wird der Leser in die schillernde Atmosphäre des mittelalterlichen Venedigs hineingesogen und ahnt die schwärenden Dramen die allgegenwärtig lauern.

Rund um das Fondaco dei Tedeschi, um die historischen Personen Rara de Jadra und Heinrich von den Chaldenbergen sowie den Dogen Giovanni Mocenigo und dessen Nachfolger Marco Barbarigo entwickelt sich ein Kriminalroman aller erster Güte. Trotz der für manchen abschreckenden Länge von fast 550 Seiten gelingt dem Autor auf geniale Weise niemals Langeweile aufkommen zu lassen und beinahe auf jeder Seite eine Überraschung parat zu halten die einen immer weiter treibt. Peter Bernward ist eine klassische Kriminalfigur, die nicht nur in den trüben Wassern von San Marco fischt sondern auch schon den Medici in Florenz eine Messe las.

Die Sprache hat Dübell modern gehalten; so kann man sich ohne Schwierigkeiten in das mittelalterliche Venedig „fallen" lassen und so Seite für Seite genüsslich verschlingen ohne in sprachlichen Auswüchsen stecken zu bleiben ...

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11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen So leicht ist es nun auch nicht!, 28. Januar 2003
Von Ein Kunde
Vielversprechend der Einband, interessant das Thema. Doch leider eine Entäuschung, was die Begabung zum Schreiben angeht. Bei diesem Buch bestätigt sich einmal mehr, daß es nicht reicht ein Handbuch über das Bücher schreiben gelesen zu haben, um ein wirklich faszinierendes Buch zu schreiben.
Es ist nicht nur der diletantische Versuch, am Ende jedes Kapitels die Spannung dadurch künstlich aufrecht zu halten, indem man einen eben begonnenen Gedanken, abbricht. Oder die langweilenden Versuche des Autors, seine Stadtkartenkenntnisse von Venedig als Spannungselement einzusetzen. Insgesamt wirkt das Buch hölzern, nicht flüssig, künstlich aufgesetzt und auch die vielen Fremdwörter oder umständlich formulierten Sätze, die wohl Intellektualität und Professionalität vorgaukeln sollen, geben im Kontext ein jämmerliches Bild. Nach einer Weile versucht man über die ellenlangen Beschreibungen der venezianischen Straßen hinwegzulesen, die doch wieder nur den Sinn hatten, eine spannende Situation künstlich in die Länge zu ziehen. Auch der moralische Zeigefinger findet sich penedrant wieder. Gewürzt mit einem Nachwort, das so einiges erklären kann, nämlich warum der Autor uns dieses Buch vermacht hat: Er will den Mißbrauch von Kindern anklagen. Wie löblich, doch das allein macht noch kein gutes Buch. Besser nicht kaufen, man erspart sich einiges!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zum Schluss erst richtig spannend, 28. April 2008
zwei Drittel des Buches fand ich eher durchschnittlich, hab mich immer gefragt, wieso der Hauptdarsteller Peter Bernward seine Freundin so vernachlässigt, die eine Fehlgeburt erlitten hat, um sich in Sachen einzumischen, die Ihn eigentlich nichts angehen. Lange Zeit fand ich die Geschichte auch verwirrend. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Am Ende wird es richtig spannend und es kommt auch zum Ausdruck, warum Jana (die Freundin) doch mit erwähnt wurde. Ohne Ihre Freundschaft zu einer, sagen wir mal ehemaliges Callgirl, führte letzendlich mit zur Aufklärung. Gut fand ich den historischen Einblick in das 15. Jahrhundert von Venedig. Mein Fazit ist: Erst braucht ich lange um reinzukommen, zum Schluss konnte ich das Buch kaum beiseite legen und es wurde mir bewusst, dass am Anfang eigentlich schon das Rätsel gelöst wurde, hatte es nur bis zum Schluss vergessen.
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Die schwarzen Wasser von San Marco.
Die schwarzen Wasser von San Marco. von Richard Dübell (Taschenbuch - 20. September 2005)
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