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5.0 von 5 Sternen Zündenfall
Stephen King eilt der Ruf voraus, ein Verfasser von Horrorgeschichten zu sein. In einem erweiterten Sinne stimmt das wohl: King ist ein Autor, der das gedankliche Spiel mit dem Schrecken liebt.

Das heißt aber noch lange nicht, dass das Metier des Stephen King ausschließlich Bücher über Monster und Gespenster sind - das wäre dann doch...
Veröffentlicht am 3. Juli 2011 von Spassprediger

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so "heiß" wie der Titel
Auf kleine Kinder, insbesondere Mädchen, mit übersinnlichen Fähigkeiten steht King anscheinend. Hier ein weiterer Vertreter dieser Spezies. Die kleine Charlie kann allein durch Kraft ihrer Gedanken, alles in Flammen setzen. Daran hat natürlich die böse Regierung Interesse. Die ist auch Schuld an ihren Fähigkeiten. Charlies Eltern haben...
Am 13. September 1999 veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Zündenfall, 3. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Stephen King eilt der Ruf voraus, ein Verfasser von Horrorgeschichten zu sein. In einem erweiterten Sinne stimmt das wohl: King ist ein Autor, der das gedankliche Spiel mit dem Schrecken liebt.

Das heißt aber noch lange nicht, dass das Metier des Stephen King ausschließlich Bücher über Monster und Gespenster sind - das wäre dann doch zu kurz gegriffen. Treffender wäre es wohl, King als einen Schriftsteller zu bezeichnen, in dessen Werk das Übernatürliche eine große Rolle spielt. Denn King schreibt nicht nur Fantasyromane ("Die Augen des Drachen") und SF-Romane ("Der Marsch"), sondern außerdem Kurzgeschichten übers Ausbrechen ("Pin-Up") und übers Erwachsenwerden ("Die Leiche"). Gerade das Thema "coming of age" scheint King umzutreiben. Kinder und Jugendliche sind in vielen Werken Kings ganz zentrale Figuren; schon in seinem ersten literarischen Erfolg "Carrie" arbeitet King das Thema "Pubertät" deutlich heraus.

Auch in der Geschichte, die "Firestarter" (deutsch: "Feuerkind") erzählt, steht ein junges Mädchen im Mittelpunkt.

Als Studenten haben Andy McGee und seine Frau an einem Experiment mit bewusstseinsverändernde Drogen teilgenommen - und das nicht einmal klammheimlich und aus Spaß an der Freud', sondern weil die Teilnahme damals in klingender Münze vergolten wurde. Welche Substanzen da genau im Spiel waren, erfährt man nicht, wohl aber, dass das Experiment nicht ganz ungefährlich war: Hat Andy McGees Bewusstsein ihm einen Streich gespielt und ihm ein Trugbild vorgegaukelt - oder hat einer der Co-Probanden sich unter dem Einfluss des Drogencocktails wirklich in grässlicher Weise selbst verstümmelt ... ? Der Leser weiß es natürlich: Der schlimme Unfall war beileibe kein wirres Traumgespinst, ist aber gründlich vertuscht worden.

Auch Andy und seine Frau handeln sich mehr ein als nur einen kleinen Nebenverdienst. Die Folgen werden aber erst offenbar, als die beiden Nachwuchs bekommen: Charlene "Charlie" McGee ist nicht nur ein überaus aufgewecktes Kind, sondern zudem eine junge Dame mit ganz und gar außergewöhnlichen Fähigkeiten. Die sind, man ahnt es, pyrokinetischer Natur. Will sagen: Charlie braucht zum Zündeln weder Feuerstein noch Streichholz, sondern ihr reicht die reine Willenskraft.
Weil das so ist, gehört bei den McGees der Feuerlöscher zum Alltag. Und das Töchterlein wird nicht nur zur dazu erzogen, sauber zu werden, sondern auch dazu, sich frühzeitig der Gefahren bewusst zu werden, die das besondere Talent zum Feuermachen mit sich bringt.

Genau diese Begabung macht die McGee-Tochter jedoch interessant für dunkle Mächte. Was die McGees nicht wissen: Das Experiment aus ihrer Studentenzeit hat damals nur scheinbar geendet - in Wirklichkeit beobachtet man die Familie seit Jahr und Tag, um eventuelle Spätfolgen der Drogengabe dokumentieren zu können. Wer die heimlichen Beobachter sind? Man darf sich selbst seinen Teil dazu denken, welche Geschäfte "Die Firma" wohl betreibt.

Als deren Ausspäher von feurigen Beobachtungen berichten, wird das Management jedenfalls sehr hellhörig und fasst einen folgenschweren Beschluss: Charlie McGee soll gekidnappt werden, auf dass man die wilden Talente der jungen Dame mal richtig unter die Lupe nehmen könne. Leider geht die Kindesentführung gründlich schief, was Charlies Mutter mit ihrem Leben bezahlt. Grausiges Detail: Bevor die Killer die Frau vom Leben zum Tode befördert haben, haben sie Charles Mutter offenbar noch gefoltert.

Mit knapper Not gelingt es Andy McGee, den Häschern zuvorzukommen. Minuten bevor die Dunkelmänner seine Tochter aus dem Kindergarten entführen können, holt er Charlie unter einem Vorwand selbst ab und begibt sich mit ihr auf die Flucht ...

R e s ü m e e

"Firestarter" ist ein Thriller über feurige PSI-Phänomene und finstere Verschwörungen - mit anderen Worten: ein echter Reißer.

Das King-typische Rezept geht auch hier auf: In einen Alltag, den King mit gewohnt guter Beobachtung ausgestaltet, schleicht sich das Grauen ein - und wir, die Leser, zittern und fiebern um die Hauptfiguren des Romans, die King gewohnt lebendig und glaubwürdig beschreibt.

1984 hat ein Regisseur namens Mark Lester aus "Firestarter" einen gleichnamigen Film gemacht, der heute zu Recht vergessen und wahrscheinlich nur noch Fans der Schauspielerin Drew Barrymore ein Begriff ist, die hier einen ihrer ersten Auftritte absolviert. Die deutsche Übersetzung des Romans ist mir, wie die so vieler King-Romane, in schlechter Erinnerung ("Zeitlupe" ist, im Gegensatz zum englischsprachigen Original "slomo" kein Wort, das auch nur im Entferntesten so klingt, als kröche eine Schlange aus einem Kühlschrank) - ich rate deshalb auch hier zum gut lesbar geschriebenen Original.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Anzugträger sind zurück, 15. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Ein kleines, pyromanisch veranlagtes Mädchen mit ihrem telekinsebegabten Vater auf der Flucht vor bösen Anzugträgern der Regierung - viel mehr gibt es zu der Handlung eigentlich gar nicht zu sagen.

Das Buch beginnt, und sofort befindet sich der Leser mitten in einer Verfolgungsjagd zwischen Vater, Tochter und Agenten der sogenannten "Firma", die die Flüchtigen festsetzen wollen, um mit ihnen Forschungsexperimente durchzuführen- das erzeugt von Anfang an eine hektische Spannung, die jedoch nicht konsequent durchgehalten wird und besonders in der Mitte des Buches einige Durchhänger hat. Verglichen mit "Menschenjagd" (wenn man Kings Bücher überhaupt miteinander vergleichen kann) ist der Drang, weiterzulesen, und das Gefühl, dass die Hauptpersonen wirklich einer Übermacht gegenüberstehen, weniger gegeben. Dafür ist es meiner Meinung nach emotionaler, die Frage, wie es überhaupt zu den Begabungen der beiden Protagonisten kam, wird gekonnt durch Rückblenden in Szene beantwortet.

Die Charaktere sind durchdacht, facettenreich und handeln alle nachvollziehbar - sie wirken einfach lebendig, auch wenn einige Mitarbeiter der "Firma" extrem schwarz-weiß gezeichnet sind. Der Antagonist könnte allein von seinem Aussehen, das hier nicht näher beschrieben werden soll, wohl in jedem Horrorfilm mitspielen, auch wenn seine Handlungsmotive andere sind, als man es zunächst wohl vermuten würde. Auch hier wird wieder deutlich, wie meisterhaft King im Malen von interessanten und lebensnahen Charakteren ist.

Die Story ist also alles in allem sehr gut, stellenweise jedoch wohl nicht so rasant erzählt, wie man sie hätte erzählen können, was mich anfangs und besonders gegen Ende ein wenig enttäuscht hat. Dennoch ist das Buch sehr gelungen und jedem King-Fan und Neuleser absolut zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Carries Schwester, 3. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Ich kenne Carrie (als Film), doch seit ich "Das Feuerkind" gelesen habe, frage ich mich, ob es gerecht ist, dass man Charlie so viel weniger kennt als ihre Schwester.
Das Buch ist phänomenal: spannend, menschlich, intelligent (keine grosse Literatur, aber diesen Anspruch erhebt King ja ausdrücklich nicht).

Zwei sind auf der Flucht, ein Vater mit seiner Tochter. Es ist eine einfache, liebevolle Beziehung, die zu Herzen geht. Wenn man ein Buch von Stephen King gelesen hat,fällt es leicht, die Amerikaner zu mögen.
Sicher, er gilt als Meister des Horrors. Doch was seine Geschichten auszeichnet, ist, dass das Unheimliche aus den Poren des Alltages aufleuchtet. Wir finden hier einen tiefen, doch subtilen Bruch, der durchaus als eine Wahrheit verstanden werden kann. In das "Feuerkind" erscheint das Magische geradezu als eine Erweiterung des Gewöhnlichen und wir gelangen in eine familiäre Trinität.

1. Die Mutter. Sie kann Gegenstände verrücken, doch diese Fähigkeit ist schwach, also weiter nicht der Rede wert.
2. Der Vater: Er kann Menschen beeinflussen, doch dieses Zustossen wirkt auf ihn zurück: durch Kopfschmerzen, durch Hirnblutungen und mehr. Der Autor macht den Schmerz, der zunehmend auf das "Er stiess hart zu." folgt, greifbar. Mir tat es jedesmal selbst weh.
3. Die Tochter: Sie kann durch ihre psyschische Energie Feuer entzünden. Anscheinend sind ihr keine Grenzen gesetzt, die einzige Schranke ist die Moral des Kindes. Sie will keine Feuer machen, obwohl es ihr im Grunde Spass macht.

Gerade diese moralische Ebene ist sehr überzeugend. Wir sehen ein Mädchen vor uns, das seine Kindlichkeit früh verloren hat. Ernst, gefühlvoll, ein Kind der Sehnsucht und der Einsamkeit - traurig, klar und mächtig. Stephen King weiss, was es heisst, ein Aussenseiter zu sein.
Ich möchte hier innehalten. Wer ein Buch braucht, das er in einem Zug durchlesen möchte, dem sei dieses empfohlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rasendes Tempo, nicht der typische Horror-Roman, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Dieses Buch ist nicht die typische Horror Geschichte. Es beinhaltet keine grausamen Monster, Vampire oder böse Geister. Stattdessen geht es um ein kleines Mädchen und ihren Vater, die auf der Flucht vor einer verbrecherischen Gruppe von Regierungsagenten sind. Das kleine Mädchen, Charlie McGee, ist kein gewöhnliches Kind. Sie hat die Fähigkeit Feuer zu legen allein durch die Kraft ihrer Gedanken. Ein langsamer Anfang beginnt schnell gas zu geben und erreicht die Gestalt eines Wirbelsturms. Der aufregendste Teil der Geschichte ist wenn das Geschehen am Ende anfängt Feuer zu fangen. Ich las die meisten von Kings Werken und bin immer wieder von seinen innovativen Ideen ebenso wie von seinen Schreibtechniken, mit denen er seine Bücher weit davon entfernt hält, trocken zu werden, begeistert. Der Schluss scheint mir, als ob Stephen King sich nicht entscheiden konnte, wie er es denn jetzt haben wollte. Es scheint mir, als habe er mit dem Gedanken gerungen, ob das Mädchen nun sterben sollte oder nicht. Trotzdem denke ich das Buch ist wunderschön geschrieben und habe es sehr genossen. Ich möchte es jedem empfehlen, der schnelle Handlung und Spannung gerne mag und vor allem den Leuten, die bei der Feuerwehr zu tun haben. Ha Ha... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gejagte wird Jäger, 15. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Dieses Buch ist mal etwas anderes von Stephen King. Hier geht es nicht um das Grauen, da personifiziert durch die Gegend geht und mordet, sondern eigentlich um ein kleines Mädchen und ihren Vater, die von Regierungsbeamten gejagt werden. Das Mädchen Charlie, wird von den Beamten gejagt, da sie mit ihren Gedanken alleine Feuer legen kann. Beide fliehen und versuchen zu entkommen, da die Regierung Charlie als Versuchskaninchen haben möchte. Mit ihren Fähigkeiten könnte man eine ganze Armee von laufenden Flammenwerfern herstellen. Die Jagd der Protagonisten ist so spannend und aufregend geschrieben, daß man selber schon Feuer und Flamme ist. Charlie, die als kleines liebes Mädchen beschrieben wird, versteht es schon sich und ihren Vater mit ihrer Fähigkeit zu beschützen. Sie wehrt sich in Notfällen damit, aber das Ende ist doch ziemlich unvorhersehbar. Stephen King schafft es wirklich das Buch vollkommen unvorhersehbar und damit spannend zu schreiben. Hier kommen auch nicht diese Stücke vor, in denen sich die Geschichte zu ziehen scheint. King beschreibt nichts überflüssiges oder langweiliges. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heisse Story, 28. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Charlie McGee ist die Tochter zweier Studenten, die an einem Experiment mit einem unbekannten Halluzinogen teilgenommen haben. Als Ergebnis daraus kann sie allein Kraft ihrer Gedanken Feuer machen. Auch ihre Eltern haben gewisse Fähigkeiten entwickelt. Als Charlie sieben Jahre alt ist, versucht "die Firma" ihrer mit allen Mitteln habhaft zu werden.

Es entspinnt sich eine Geschichte um Verrat, Mord und den aussichtslos erscheinenden Kampf gegen eine gesichts- und skrupellose Obrigkeit (die Firma!), die auch vor extremen Mitteln wie Mord und Erpressung nicht zurückschreckt. Charlie und ihr Vater sind die eine Hälfte der Geschichte auf der Flucht, die andere Hälfte befinden sie sich in Gewalt der "Firma" bevor es dann am Ende zum Showdown kommt.

Feurkind ist eine der früheren King-Werke und besticht durch eine wirklich ungewöhnliche und fesselnde Story die den Leser bis zum Ende in seinem Bann halten kann. Dabei verzichtet King weitestgehend auf blutige Horroreinlagen, vielmehr setzt er sich, wenn auch nur oberflächlich, mit der Gefühlswelt der kleinen Charlie auseinander. Das Feuerkind ist danach nicht ein Feuerteufel (wie der deutsche Titel der mauen Verfilmung vermuten lässt) der gewissenlos alles niederbrennt was sich ihr in den Weg stellt sondern vielmehr ein kleines Gör, das ihre Gabe zu beherrschen versucht.

Allerdings ist Charlie auch der einzige Charakter, der mit einer gewissen Tiefe beschrieben wird. Ihr Vater kommt etwas zu kurz, und die Mitarbeiter der Firma sind (fast) allesamt vom Bösen beseelt, inklusive der Gärtner und Sekretärinnen. So entsteht ein harter Kontrast zwischen weiss und schwarz (der wohl auch gewollt ist).

Insgesamt eine sehr gut zu lesende und unterhaltsame Geschichte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so "heiß" wie der Titel, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Broschiert)
Auf kleine Kinder, insbesondere Mädchen, mit übersinnlichen Fähigkeiten steht King anscheinend. Hier ein weiterer Vertreter dieser Spezies. Die kleine Charlie kann allein durch Kraft ihrer Gedanken, alles in Flammen setzen. Daran hat natürlich die böse Regierung Interesse. Die ist auch Schuld an ihren Fähigkeiten. Charlies Eltern haben sich bei einem Medikamentenexperiment kennengelernt, bei dem nicht nur einiges schiefgelaufen ist, sondern sie auch mit latent telekinetischen Fähigkeiten ausgestattet hat. Über die Jahre haben beide stets versucht, diese Fähigkeiten zu verheimlichen. Doch bei ihrer Kleinen sind die Fähigkeiten zu stark und sie zu jung, um sie zu kontrollieren. So setzt Charlie schon mal ihre Wiege in Brand. Die Regierung wird aufmerksam und hetzt einen durchtriebenen, eiskalten Agenten auf ihre Spur. Der geht auch schon mal über Leichen, um an sein Ziel zu kommen. Nur ist sein Ziel nicht, Charlie zu fangen, sondern sie zu töten, da er in ihr einen "würdigen" Gegner sieht. Ein typischer King-Bösewicht. Schlecht bis ins innerste der Seele. Die erste Hälfte verbringt Charlie auf der Flucht und die zweite Hälfte muß sie Experimente über sich ergehen lassen. Interessant zu sehen, wie Charlie gegen ihre Fähigkeit kämpft, sie aber nicht kontrollieren kann. Kings Stärke liegt halt nicht in blutrünstigen Geschichten, sondern Charaktere zu zeichnen, die wiedersprüchlich sind. Erneut liegt das Unheimliche im Allgegenwärtigen versteckt und wieder sind die richtig Kranken nicht etwa die Feuer legende Charlie, sondern eher der mordlüsterne Agent mit der Augenklappe. Insgesamt aber doch eher für King-Fans als für die breite Masse zu empfehlen und teilweise streckt sich das Buch auch, wenn King sich unnötigen und unnötig-langen Beschreibungen hingibt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klassischer King, 22. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Die ist einer meiner absoluten Lieblingsbücher von Stephen King . Wie immer , verbindet King , die klassischen "Horrorelemente" mit einer faszinierend schönen und detaillierten Sprache , die mich als Leser immer erstaunt zurücklässt . Denn jedes Mal wenn ich zu einem Buch von King greife, sehe ich alles was er schreibt genau vor mir und dies ist auch die große Qualität dieses Buches .
Feuerkind ist ein eher ruhigeres King Buch und legt hier sehr viel wert auf die Ausarbeitung seiner Charaktere , er verbindet moralische Aspekte in einer so grauenvollen Szenerie , wie es kein anderer Autor schafft .
Für mich bisher einer meiner Top 5 Kings , ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung ohne großen Aufwand, 30. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Taschenbuch)
Dieses Buch besticht durch Spannung, die keine Monster, großartigen Effekte oder sonstiges braucht, sondern sich aufbaut und durch ihre eigentliche Einfachheit besticht.
Zur Geschichte:
An einer Universität wurden Experimente an Freiwilligen durchgeführt. Obwohl das Risiko ursprünglich heruntergespielt wurde, sind die Auswirkungen dramatisch. Die Palette reicht von geistiger Beeinflussung anderer Menschen bis hin zum Wahnsinn und Selbstmord.
Jetzt nach vielen Jahren leben nicht mehr viele Probanten. Andy ist einer der Überlebenden. Er hat eine weitere Testperson geheiratet, gemeinsam haben sie ein Kind. Belaufen sich die Fähigkeiten von Andy noch auf Beeinflussung Anderer, so sind die Auswirkungen auf das gemeinsame Kind viel weitreichender. Sie kann mit ihren Gedanken Hitze erzeugen. Leider tut sie das gern, wenn sie sich aufregt oder böse auf jemanden ist. Und dann kann sie es nur noch schwer stoppen.
Gemeinsam haben es die Eltern geschafft, diese gefährliche Gabe der Tochter unter Kontrolle zu halten. Obwohl Charlie erst 8 ist, ist sie sich inzwischen bewußt, dass es weitreichende Auswirkungen hat, dieses Mittel anzuwenden.
Als Gegenspieler gibt es aber immer noch die Firma, die vertuschen will, dass überhaupt je ein Experiment stattgefunden hat. Und so beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.
Was das Buch so beeindruckend macht ist der innere Konflikt der Kleinen zwischen "ich könnte mich wehren" und "ich darf niemanden verletzen". Obwohl sie eigentlich unglaubliche Macht hätte, sich durchzusetzen, kann sie es nicht - weil sie dann unter Umständen diese Gabe nicht mehr unter Kontrolle hat und über das Ziel hinausschiesst. Oder Menschen verletzt, die ihr nahestehen, weil sie das Feuer nicht mehr stoppen kann.
Der einzige Schwachpunkt ist meiner Meinung nach das Ende. Das Buch fliegt auf einen großartigen Höhepunkt zu, der Schlußakkord ist gesetzt und dann tröpfelt die Geschichte noch so tralala weiter. Hier ist der einzige Teil, an dem die Spannung nachläßt.
Trotzdem ist es ein Buch, das - für Stephen King untypisch - unglaublich spannend ist, einen perfekten Aufbau hat, sowie rasant und leicht und mitreißend zu lesen ist. Daher meine Wertung dennoch 5 Punkte!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es ist einfach das bestes Buch von Stephen King, 5. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feuerkind (Broschiert)
Dieses Stephen King Buch unterscheidet sich grundlegend von seinen anderen Werken. Es gibt keine wiederauferstehenden Katzen, unheimliche Ungeheuer, oder böse Geister. Nur ein Vater mit seiner Tochter. Ich gebe zu, diese Geschichte kann man auf keinen Fall mit der Wirklichkeit vergleichen, aber dazu sind Stephen King Bücher auch nicht da. Wie gesagt dieses Buch ist anders, es scheint als blättern sich die Seiten von selber um, weil es so spannend ist. Besonders der Teil wo die zwei vor den Regierungsbeamten flüchten, ist besonders gut gemacht. Ich kenne keinen anderen Autor, der so schreiben kann wie Stephen King. In dem anderen Teil, wo das Mädchen einen Haufen Experimente machen muß, wartet man direkt auf den Donnerschlag, wenn das Mädchen die Nerven verliert. Und man wird auch nicht enttäuscht, obwohl ich zugeben muß, daß dieses Ende nicht das beste Ende ist, daß Stephen King je geschrieben hatte. Mir kommt vor, also ob er sich nicht entscheiden konnte, ob er das Mädchen sterben lassen sollte oder weiterleben. Trotzdem kann ich dies Buch nur weiterempfehlen!
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Feuerkind
Feuerkind von Stephen King (Taschenbuch - 2001)
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