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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komplexe, vielschichtige SF
"Stern der Pandora" ist der Auftakt einer neuen Serie von Peter Hamilton. Im Original wurde die Serie nach dem zweiten Band abgeschlossen, auf Deutsch werden vorausichtlich vier Bände daraus gemacht.
Die Serie ist thematisch unabhängig von anderen Hamilton-Romanen, spielt aber im gleichen Universum wie "Der Dieb der Zeit" (Misspent Youth).
Die...
Veröffentlicht am 16. November 2005 von M. Lich

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So und so. Und so lala.
Die Rezension beinhaltet keine Spoiler.

"Stern der Pandora" ist alleine gesehen fast nicht zu rezensieren; nicht umsonst beinhaltet das englische Original die deutschen Bände 1 und 2 in einer Ausgabe. Schönen Gruß an Bastei-Lübbe. Mal wieder... Nach der Lektüre des deutschend Bands 2 "Boten des Unheils" lässt sich zumindest ein...
Vor 22 Monaten von Meier5 veröffentlicht


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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komplexe, vielschichtige SF, 16. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
"Stern der Pandora" ist der Auftakt einer neuen Serie von Peter Hamilton. Im Original wurde die Serie nach dem zweiten Band abgeschlossen, auf Deutsch werden vorausichtlich vier Bände daraus gemacht.
Die Serie ist thematisch unabhängig von anderen Hamilton-Romanen, spielt aber im gleichen Universum wie "Der Dieb der Zeit" (Misspent Youth).
Die Menschheit hat die Technik der Wurmlöcher entdeckt und benutzt lediglich normale Fahrzeuge zur Erkundung des Alls. Raumfähren sind nur noch ein Nischenprodukt. Als ein seltsames Objekt am Himmel erscheint muss auf die alte Technologie der Raumfähren zurückgegriffen werden.
Im wesentlichen ist Hamiltons Buch ein "Erstkontakt" Szenario, wobei der Titel des Buches schon fast Programm ist.
Handlungsebenen und Personenaufgebot sind umfangreich. Hamilton lässt sich sehr viel Zeit bei der Beschreibung seiner Charaktere. Es kann schon mal vorkommen, dass nach einem Cliffhanger der Handlungsstrang für 100 Seiten abgebrochen wird und eine Nebenhandlung aufgegriffen wird. Schon zu Beginn des Buches werden unzählige Charaktere und Schauplätze eingeführt. Das erfordert vom Leser viel Zeit sowie Konzentration und könnte einigen zu viel sein.
Hamiltons Technologie in diesem Roman ist schlüssig und nicht so weit entwickelt wie im Armageddon-Zyklus. Erneut werden seine Lieblingsthemen künstliche Intelligenz und Lebensverlängerung aufgegriffen. HardSF Elemente gibt es kaum.
Die verschiedenen Handlungsstränge repräsentieren unterschiedliche Stilelemente. Es gibt einen Abenteuerstrang, mit hohem Anteil "sense of Wonder", der elfenartige Aliens zum Gegenstand hat und fast aus einem Fantasybuch stammen könnte. Weiterhin gibt es eine Handlungsebene, die sich wie ein Krimithriller liest und eine Ebene, die die klassische Space Opera repräsentiert. Auch Politik, Intrigen und Terrorismus sind Bestandteil des Romans.
Hamiltons Vorliebe für Gewalt und Erotik sind auch in der neuen Romanserie erkennbar, auch wenn diese Elemente im Vergleich zu "Armageddon" und "Fallen Dragon" eher dezent eingesetzt werden.
Leser, die sich auf die verschiedenen Handlungsstränge einlassen, erhalten eine glaubwürdige, komplexe, intensive und abwechslungsreiche Darstellung eines Zukunftszenarios. Daher einer der besten SciFi- Romane der letzte Monate. Lediglich an der ein oder anderen Stelle hätte man sich eine Kürzung erhofft.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So und so. Und so lala., 22. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Die Rezension beinhaltet keine Spoiler.

"Stern der Pandora" ist alleine gesehen fast nicht zu rezensieren; nicht umsonst beinhaltet das englische Original die deutschen Bände 1 und 2 in einer Ausgabe. Schönen Gruß an Bastei-Lübbe. Mal wieder... Nach der Lektüre des deutschend Bands 2 "Boten des Unheils" lässt sich zumindest ein erstes Fazit ziehen: irgendwo haben eigentlich alle Rezensenten recht.

Universum:
plausibel aus heutiger Sicht, ausreichend kreativ, aber keine Experimente. Gut so.

Handlung:
interstellarer Krieg, genau das was aufgrund der Beschreibung zu erwarten war. Auch hier gibts keine Kritik.

Charaktere:
Erster Kritikpunkt - viel zu viel zu viele Charaktere, geschätzt 20 wiederkehrende Personen. Ich empfehle, sich die Namen zu Anfang zusammen mit einer Tätigkeitsbeschreibung aufzuschreiben... Auch wenn viele davon recht viele Seiten bekommen haben, fehlt oft jeglicher Tiefgang, man liest einfach so drüber; es ist einem egal, es ist belanglos. Wirklich symphatisch sind auch nur nur wenige: Ozzie, Kime, Hoshe (und der ist nur eine Nebenfigur). Bose ist ein Trottel, Sheldon kommt angesichts seiner Wichtigkeit deutlich zu kurz, Paula ist wohl so angelegt, dass sie keinerlei Emotione hervorruft. Der Rest läuft unter "ferner liefen". Davon abgesehen fragt man sich generell etwas zu oft "bidde wer bidde was?", nicht weil die Personen nicht wichtig sein könnten, sondern weil sie überhaupt kein Profil haben.
Was ich außerdem zumindest irgendwie seltsam amüsant fand: in Hamiltons Zukunft bumst scheinbar jeder mit jedem. Da es aber alle tun, trägt es in keinster Weise zu einer Charaktervertiefung bei und wirkt genau deshalb total zwanghaft implementiert. Quasi nach dem Motto "das muss halt auch rein". Aber gut, in einem Universum wo jeder jederzeit jung sein kann - wenn er das will - ist das vielleicht so :)

Spannung:
das ist die wesentliche Krux. Stränge, die die Handlung vorantreiben, werden oft sogar recht knapp gehalten bzw ganze Zeitblöcke übersprungen; das finde ich grundsätzlich sogar eigentlich recht gut, man muss mitdenken. Und tut das auch. Auch wenn der Übergang oftmals etwas rumpelt, das liegt aber wohl mehr an der Übersetzung (dazu siehe unten). Insgesamt Spannungsbogen der Haupthandlung: für eine langangelegte Reihe absolut in Ordnung.
Demgegenüber stehen jedoch nicht enden wollende Beschreibungen von Nebenschauplätzen, beispielsweise Justine/Kazimir in Band 1 oder die Machtspielchen der Bernoullis in Band 2. Wo sich ein Dan Simmons das leisten kann (bzw zumindest früher mal konnte), ist das bei Hamilton schlichtweg unfassbar langweilig. Man hat das Gefühl, stellenweise tatsächlich mehr "Soap Opera" zu lesen als "Space Opera". Einzige Ausnahme hierbei ist der Handlungsstrang um Ozzie und Orion: das ist zwar manchmal etwas hanebüchen, aber als anfangs weitgehend vom Rest losgelöste Geschichte funktioniert das tatsächlich. Hat allerdings auch dazu geführt, dass ich kreuz und quer gelesen habe, auch kein allzugutes Zeichen für die Folgekapitel.

Sprache:
Übersetzungen sind irgendwie immer schwierig zu beurteilen, man kann das natürlich nie direkt vergleichen mit Autoren, die in ihrer Muttersprache formulieren wie zb Brandhorst. Was hier allerdings auffällt: oftmals muss man zweimal nachdenken, weil der Anschluss irgendwie unsauber formuliert ist. Außerdem gibt es nur sehr selten Stellen, an denen man mal schmunzeln muss, Humor und Sarkasmus fehlen irgendwie. Inwieweit das nun an Autor oder Übersetzung liegt, vermag ich nicht zu beurteilen, das oftmals eigentlich gute Setting dafür lässt allerdings eher letzteres vermuten. Desweiteren sind unglaublich viele Rechtschreibfehler vorhanden: vergessene Buchstaben, "empinf" statt "empfing". Das sind keine mangelnden Deutschkenntnisse, das ist einfach Schludrigkeit. Und sollte nicht vorkommen, wenn man die deutsche Ausgabe schon in zwei Bände splittet. Zumindest nicht mehr in der dritten Auflage. Gruß an Bastei-Lübbe, zum zweiten :)

Insgesamt wie eingangs erwähnt schwierig zu beurteilen, ich denke 3/5 taugt als Bewertung. Oder anders gesagt: auch wenn ich nicht gänzlich überzeugt bin, würde ich es mir wieder kaufen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Band 1: Start einer guten Space Opera, 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Man muss wissen worauf man sich einlässt: Wer mal eben schnell einen netten Science Fiction lesen will, der nimmt besser nicht dieses Buch! "Der Stern der Panora" ist der erste Teil der insgesamt 4 Bände umfassenden "Commonwealth-Saga" und die einzelnen Bände sind nicht im Geringsten in sich geschlossen. Im englischen Original (s. Pandoras Star) sind Band 1 und 2 als ein Buch erschienen.

Worum geht's:
Die Menschheit hat sich mit der Hilfe von Wurmlöchern im All ausgebreitet. Das Hoheitsgebiet des Commonwealth wird von einigen mächtigen und alteingesessenen Familien kontrolliert. Alt eingesessen sind die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes, denn Dank der "Rejuvenation" sind die Menschen praktisch unsterblich. Man kann sein Gedächtnis jederzeit abspeichern und sich verjüngen lassen und wenn man wirklich mal stirbt, lädt man das Gedächtnis halt in einen Klon.
Als plötzlich ein weit entferntes Sternenpaar unvermittelt verschwindet, bricht ein Raumschiff auf, um das Rätsel zu erkunden...

Und das war's dann auch schon fast, was in dem ersten Teil passiert. Aber Hamilton erzählt die Geschichte in seiner gewohnten, detailverliebten, abschweifenden, aber gut geschriebenen Art und Weise.
Wie auch schon im Armageddon-Zyklus , baut er viele, scheinbar nicht zusammenhängende Handlungsstränge auf und nimmt sich viel Zeit und viele Seiten, um seine unzähligen Protagonisten vorzustellen. Das klingt alles zäh und langweilig und ich kann die Rezensenten durchaus verstehen, die genau das kritisiert haben, aber wie ich schon sagte: man muss wissen worauf man sich einlässt - und wer Hamilton als Autor kennt, weiß das. Und wer Hamilton mag, wird auch diese Saga mögen!

Mir jedenfalls hat es sehr gefallen. Im Vergleich zu Band 1 des Armageddon-Zyklus (s. Die unbekannte Macht. Der Armageddon-Zyklus 01.), fällt "Der Stern der Pandora" sogar geradezu kurzweilig aus. Großartig fand ich schon den Auftakt: etwa im Jahr 2050 landet das erste bemannte Raumschiff auf dem Mars und als der Captain aussteigt, stehen da zwei Wissenschafts-Freaks am Rande eines Wurmlochs, lachen sich schlapp und sagen "Ich bin schon da."(vgl. Grimms Hase & Igel ;-)
Dieser erste Teil krankt natürlich ein wenig an den klassischen Einführungs-Symptomen: Man weiß noch nicht genau, wo die Reise hingeht und wie die einzelnen Handlungsstränge zusammengehören, aber mir hat Pandorra's Stern Lust auf mehr gemacht.

Fairerweise muss man Hamilton seinen amerikanisierten Weltenentwurf kritisch vorhalten. Ich habe mich an anderer Stelle kritisch über Sergej Lukianenkos russische Sicht- und Erzählweise beschwert (s. Sternenspiel: Roman und Sternenschatten: Roman) und dann muss ich - in dem Versuch objektiv zu bleiben - Hamilton vorwerfen, dass sein Amerikanismus noch viel schlimmer ist. Aber rein subjektiv gefallen mir Hamiltons Space Operas einfach besser.

Als weiteren Kritikpunkt sehe ich das Menschenbild, das Hamilton hier skizziert. Ich traue dem Homo Sapiens nicht zu, so gut mit der Unsterblichkeit klar zu kommen. Jeder, der bei Hamilton ein wenig clever ist, kann es allein durch die langfristigen Möglichkeiten irgendwann zu unermesslichem Reichtum schaffen. So richtig arbeiten muss eigentlich keiner mehr und doch sind alle wild auf Geschäft, Geld und Macht? Ich glaube wir Menschen würden unter den Umständen, die Hamilton hier aufstellt, in Dekadenz degenerieren und früher oder später an unserer Unsterblichkeit und der unerträglichen Leichtigkeit des Seins kaputt gehen. An der Stelle wirkt das Commonwealth-Konstrukt auf mich etwas unglaubwürdig.

Ansonsten aber eine klare Leseempfehlung für Leute die Spaß an Space Operas mit epischer Länge haben.

(Fortsetzung folgt - s. Band 2 - Die Boten des Unheils. Die Commonwealth-Saga 02.)
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht einfach zu lesen, aber lohnenswert, 18. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Alles beginnt mit dem ersten bemannten Marsflug. Der große Moment wird durch Gelächter einer Person, die sich nicht auf dem Raumschiff befand, empfindlich gestört.
Raumschiffe wurden durch die Erfindung der Wurmlochtechnologie unnötig und die Menschheit breitet sich innerhalb von knapp 400 Jahren auf mehrere 100 Planeten aus.
Eines Tages verschwindet ein Stern von einem Moment zum anderen. Um dieses Rätsel zu lösen, muß wieder ein Raumschiff gebaut werden. Befehligt wird dieses Raumschiff vom damaligen Kommandanten der Marsexpedition - durch die Technik der Lebensverlängerungen ist das möglich - als einziger lebender Mensch hat er Erfahrung mit der Führung von Raumschiffen.
Klingt alles einfach, aber es wäre nicht Hamilton, wenn es tatsächlich so wäre.
Viele Handlungsstränge, viele Personen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Spannende Stellen, die plötzlich von unwichtig erscheinden Nebenhandlungen unterbrochen werden.
Wie üblich läßt Hamilton den Personen und Geschehnissen viel Zeit zur Entwicklung.
Das Ende des Buches ist ein absoluter Cliffhanger, der das Warten auf den 2. Band schwer macht.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Quo vadis, Hamilton?, 22. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Vor ein paar Jahren habe ich immer die Tage gezählt, bis endlich der jeweils nächste Band des Armageddon-Zyklus herauskam und diesen dann mit Begeisterung verschlungen. Ich wusste schon von damals, dass es Hamiltons Art ist, seeehr weit auszuholen (eigentlich fast einen ganzen dicken Roman lang), dann aber ein Paukenschlag auf den nächsten folgt, was mich völlig versöhnte.

Das er es im Drachentempel-Zyklus wieder so ähnlich machte, fand ich dann schon nicht mehr so toll, da dieser ja nur zwei Bände hat. Also freute ich mich schon auf das Lesen des nächsten langen Zyklus von Hamilton, der dann erfahrungsgemäß nach einem sehr langen Auftakt wieder extrem spannend werden würde...

"Einige der reichsten und mächtigsten Personen des gesamten Commonwealth folgten der Einladung von xy, ein Wochendende in seinem palastartigen Domizil zu verbringen. Und wie in diesen Kreisen nicht anders zu erwarten war, vermischte sich Vergnügliches mit Geschäftlichem und so manche Abmachung wurde im Bett getroffen. Fazit am Ende dieser beiden Tage: Völlig an den offiziellen politischen Gremien vorbei, war der wichtige Entschluss getroffen worden, zukünftig..."

Den letzten Halbsatz muss ich schuldig bleiben, weil ich vergessen habe, was an diesem Wochenende beschlossen worden war. Was vielleicht daran liegt, dass ich mich nur noch mühsam wach halten konnte, als es endlich soweit war. Das war nämlich kein Zitat, sondern eine Zusammenfassung von mir. Hamilton schafft es, den Inhalt meines obigen Abschnittes auf 100 (In Worten: Einhundert) Seiten aufzublähen. Die Handlung wird dabei um exakt meinen obigen halben Satz vorangetrieben. Ansonsten Smalltalk, oberflächliche Affären und Gegifte auf bestem Daily-Soap-Niveau. Leider ist das aber keine hamilton-typische überlange Einleitung. Nachdem der gesamte erste Roman hauptsächlich aus einer solchen Vorbereitung für einen Cliffhanger besteht, tut uns Hamilton das oben beschriebene Szenario mitten im zweiten Band an! Und ähnliche Längen von 10 - 30 Seiten gibt es immer wieder mal.

Hamilton scheint leider zunehmend Space Opera mit Soap Opera zu verwechseln. Noch bleiben Bücher übrig, die immerhin noch lesenswert sind (wenn ich da auch traurig auf die verpasste Chance zu einem weiteren Spitzenzyklus sehe), doch wenn er diesen Weg weiter ausbaut, wird er mich als ehemalig großen Fan verlieren.
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Übliche Qualität, 6. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
"Der Stern der Pandora" von Peter F. Hamilton ist der erste Teil eines SF-Zyklus in dem es um den Kampf gegen äußerst aggressive Alien geht die eine Invasion des Commonwealth durchführen wollen.

Man bekommt für sein Geld die von Hamilton gewohnte solide Qualität. Gottseidank verzettelt er sich diesmal nicht in irgendwelchen Liebesgeschichten wie das bei einigen seiner letzten Büchern passiert ist.

Was mich aber immer wieder wundert ist das weder Amazon noch Lübbe es schaffen die 4 Bände dieses Werkes als zusammengehörig zu markieren geschweige denn die Reihenfolge mit anzugeben. So darf man sich selbst auf Verdacht die einzelnen Teile zusammesuchen und hoffen das man sie auch alle gefunden hat(Es steht auch nirgendwo wieviele Teile der Zyklus überhaupt hat). Das gilt übrigens für alle Zyklen hier.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Typischer Anfang einer Serie, 13. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Ich finde, dass langweiligste und aber auch notwendigste ist eben die Umgebung darzustellen, die Welt wo sich alles abspielt.

Es wird beschrieben wie die Menschen leben, welche Errungenschaften sie gemacht haben, wie sich die Geschichte der Menschheit entwickelt hat, welche Organisationen und politische Richtung existieren, usw...

Auch ein paar Charaktere müssen aufgebaut werden, natürlich gleich mit ihrer Lebensgeschichte und ihren Stärken und Schwächen.

Es gibt viele Wege um sowas zu erreichen, hier wurde unter anderem eine Krimi-Geschichte aufgebaut, aber auch die langweiligste Form wurde gewählt, lange lange Erklärungen wie was aussieht, aus was die Sachen bestehen, usw..., einfach nur langatming.

Zum guten Schluss muss ein Cliffhanger her, damit man das nächste Buch ließt.

Man sollte es so betrachten, dieses Buch ist notwendig um die anderen Bücher zu verstehen und mit zu erleben was wann wo geschieht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genialer Auftakt, 4. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Hamilton ist ja für seine Epen bekannt.
Auch dieses Buch ist der Auftakt einer über 2000 Seiten umspannenden Hardcore-SF-Story.
Durch die Enntwicklung von Wurmlochgeneratoren ist es möglich, an fast jeden Punkt der Galaxis ohne Zeitverlust zu gelangen. Dadurch hat sich ein ca. 400 Lichtjahre umfassendes "Imperium" (Commonwealth) entwickelt.
Ein abhehalfterter Astronom entdeckt auf einem abgelegenen Planeten zwei Sterne, die pötzlich verschwinden. Es wird vermutet, daß eine Art Dyson-Sphäre um die Sterne gebaut wurde. Warum? Damit die Bewohner sich vom Rest des Universums abschotten? Oder wurden die Systeme abgeschottet zum Schutz für den Rest der Galaxis?
Da kein Wurmlochgenerator die ferne Strecke zu den Dyson-Systemen überbrücken kann, wird ein Überlicht-Raumschiff erbaut, das ein System untersuchen soll.
Dort angekommen stellt sich heraus, daß tatsächlich eine Art Schutzschirm um das System errichtet wurde - wohl zum Schutz der restlichen Galaxis.
Doch pötzlich bricht der Schirm zusammen, und die Menschen erhalten Einblick in das System....

Hamilton hat in dem ersten Buch die undankbare Aufgabe, alle handelden Personen vorzustellen. Handlungsstänge zu entwickeln und den Personen eine persönliche Tiefe zu geben.
Daher liest sich das Buch anfangs etwas schwer, weil die Handlung noch icht so in Fahrt kommt. Vor dem Hingergrund der Komplexität der gesamten Geschichte ist es aber zu erwarten.
In den anderen drei Büchern klären sich nach und nach alle Fragen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Unterhaltung, 2. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Hallo,

ich bin von diesem ersten Teil einer in Deutschland 4-teiligen Saga ziemlich begeistert. Den hier zu lesenden größten Kritikpunkt, das nämlich zu ausschweifend erzählt wird, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Natürlich gibt es einige Nebenschauplätze und auch (mehr oder weniger) kurze Handlungsstränge, welche (zunächst) nicht direkt etwas mit der Hauptgeschichte zu tun haben. Aber das ist eben SiFi. Hier kann man nicht auf die vorhandene Erfahrung der Leser zurückgreifen, sondern muß die (fiktive) Welt erst einmal beschreiben. Es gibt ganz neue gesellschaftliche und politische Systeme, welche es zu verstehen gilt. Vom technischen Fortschritt einmal ganz zu schweigen.

Hamilton verpackt diesen Rahmen in Geschichten, welche für sich alleine schon großartige Kurzgeschichten abgeben würden (vgl. Justines Flug mit dem Gleiter oder Paula Myos Kriminalgeschichte).

Auch logisch betrachtet sind die Ausführungen so schlüssig, wie sie in einem SiFi Roman nur sein können. Bei mir ist nie der Gedanke "Kann doch gar nicht sein" aufgekommen, und das, obwohl einiges schon ziemlich fantastisch ist.

Alles in Allem wurde ich großartig unterhalten und lese gerade mit der gleichen Freude die Fortsetzung "Die Boten des Unheils".

Gute Unterhaltung, kurzweilig und spannend kann für mich nur bedueten: 5 Sterne

Grüße
Markus
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 1. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 (Taschenbuch)
Der erste Roman der Commonwealth Saga von Peter F. Hamilton bildet den gelungenen Auftakt zu einer faszinierenden Geschichte.

Die genaue Beschreibung der Handlung würde hier den Rahmen sprengen, nur soviel:
Die Stärke des Autors liegt eindeutig in der Schaffung einer unglaublich detailierten Welt - nach und nach fließen immer mehr Personen, Aspekte und Einzelheiten in das Geschehen ein. Die diversen Handlungsebenen sind extrem verschieden und abwechslungsreich, gespickt mit schillernden Charakteren und interessanten Schauplätzen! Grandios!

Hamilton lässt fast nichts aus: das biotechnologisch verlängerte Leben, gespeicherte Erinnerungen, künstliche Intelligenz und die Folgen für die Menschheit, Kontakt zu anderen intelligenten Spezies (besonders die mystischen Silfen), unterschiedliche politische und gesellschaftliche Strukturen auf den verschiedenen Planeten, die Gateways, die Erschließung neuer Planeten, Geld, Macht, Mord, Kriminalistik, Terrorismus, das Rätsel der Weltraumarche auf Faraway und natürlich der Bau der Second Chance, um das weit entfernten Dyson-System mit seinen Barrieren zu erreichen...
Absolut gelungen - sehr empfehlenswert!
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Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1
Der Stern der Pandora: Die Commonwealth-Saga, Bd. 1 von Peter F. Hamilton (Taschenbuch - 13. Dezember 2005)
EUR 9,99
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