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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so gut und so lustig wie der Vorgänger
!Achtung, hierbei handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe. Diese Rezension kann Spoiler enthalten!

Inhalt
Nachdem Danielle Whitshore, Prinzessin von Lorindar, frisch gebackene Mutter und besser bekannt als Aschenputtel, Ermilliana, kurz genannt "Schnee" für Schneewittchen und Talia, die niemals Dornröschen genannt werden will, sich von...
Veröffentlicht am 8. November 2012 von Kaugummiqueens Bücherstube

versus
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deutlich schwächer als erhofft.
"Die fiese Meerjungfrau" ("The Mermaid's Madness" 2009) ist nach "Drei Engel für Armand" der zweite Band der Todesengel-Reihe von Jim C. Hines (Band 3 "Rotkäppchens Rache" soll im Juni 2011 erscheinen). Das schön gestaltete Taschenbuch bringt es auf 477 Seiten und führt die Charaktere und die Welt Lorindar aus Band 1 locker weiter.

Diesmal...
Veröffentlicht am 19. Januar 2011 von Druss


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deutlich schwächer als erhofft., 19. Januar 2011
Von 
Druss - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
"Die fiese Meerjungfrau" ("The Mermaid's Madness" 2009) ist nach "Drei Engel für Armand" der zweite Band der Todesengel-Reihe von Jim C. Hines (Band 3 "Rotkäppchens Rache" soll im Juni 2011 erscheinen). Das schön gestaltete Taschenbuch bringt es auf 477 Seiten und führt die Charaktere und die Welt Lorindar aus Band 1 locker weiter.

Diesmal geht es, wie der Titel schon vermuten läßt, um eine durchgedrehte Meerjungfrau, die zunächst Königin Beatrice schwer verletzt und dann alles tut, um einen Krieg vom Zaun zu brechen. Die schon aus Band 1 bekannten Heldinnen Daniela Whiteshore (alias Aschenputtel), Schnee (alias Schneewittchen) und Talia (alias Dornröschen) treten der Undine Lirea entgegen und versuchen ihre Machenschaften zu stoppen.
Die Story orientiert sich in ihren Grundzügen an Hans Christian Andersens Märchen von der kleinen Meerjungfrau, interpretiert dieses jedoch in weiten Teilen neu. Wie schon in Band 1 kommt es zu einer Vermengung von altbekannten Märchenstoffen und deren Charakteren.

Hines kommt mit seiner Geschichte zunächst nur sehr schleppend in Fahrt. Gerade Leser, die "Drei Engel für Armand" noch nicht kennen, werden hier zu Anfang doch nicht unerhebliche Probleme haben, sich in die Geschichte einzufinden. Insgesamt wirkt die Story eher flach, die Spannungsbögen und -höhepunkte hätten etwas intensiver sein können und den Charakteren fehlt der letzte Kick. Verglichen mit Band 1 ist "Die fiese Meerjungfrau" deutlich schwächer.

Fazit: Die Erwartungen, die Hines mit "Drei Engel für Armand" geschürt hat, werden leider nicht erfüllt. Trotz des interessanten Aufbaus der Geschichte kommt "Die fiese Meerjungfrau" nicht über Mittelmaß hinaus. Kann man lesen, muß man aber nicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Prämisse, aber schwächer als der erste Teil der Reihe, 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
Wer beim Lesen des Titel noch keine Rückschlüsse gezogen hat, dem wird vermutlich spätestens bei der Inhaltsangabe klar: In "Die fiese Meerjungfrau" verarbeitet Hines Motive des Hans Christian Andersen-Märchens "Die kleine Seejungfrau". Wie bereits in "Drei Engel für Armand" deutet er hier einiges um und verwendet - anders als so manche Verfilmung - auch die düsteren, tragischen Motive des Märchens. Trotzdem geht das Konzept diesmal nicht ganz auf. Woran das liegt, ist schwer einzuschätzen. Deutlich ist jedenfalls, dass "Drei Engel für Armand" wesentlich spritziger ist als "Die fiese Meerjungfrau". Die Handlung geht diesmal stellenweise nur schleppend voran - und das liegt nicht daran, dass nichts passieren würde. Vielmehr springt der Funke nicht ganz über.

Positiv zu vermelden ist, dass Hines im zweiten seiner auf vier Teile angelegten Märchenprinzessinnen-Serie auch vieles richtig macht: Die Charaktere dürfen sich ein bisschen weiterentwickeln. Vor allem Schnee lernt, besser mit der Spiegelmagie umzugehen, und der Leser erhält einige kleine Einblicke in ihre schreckliche Kindheit. Talia zeigt sich von einer etwas weicheren Seite und die ehemalige Dienstmagd Danielle fühlt sich bei Hof nicht mehr ganz so unsicher.
Ebenfalls schön ist, dass die Handlung mitunter recht stark von der Andersen-Vorlage abweicht - dass die Meerjungfrau nicht stirbt, sondern wahnsinnig geworden ist und dass es sich bei der Meerhexe um ihre eigene Großmutter handelt, sind da noch die kleinsten Abwandlungen. Sehr schön gelungen auch die Idee, dass Hines' Undinen im Vergleich zu den Menschen moppelig sind - im kalten Meereswasser brauchen sie die zusätzliche Speckschicht, um nicht zu frieren.

Insgesamt wird "Die fiese Meerjungfrau" aber den Erwartungen, die das Publikum nach dem überaus gelungenen Serienauftakt stellt, leider nicht gerecht. Ein bisschen mehr Introspektive und Fortentwicklung der Hauptfiguren wäre schön gewesen und auf die eine oder andere spannungsarme Szene hätte man gern verzichtet. Aber vielleicht behebt der Autor diese Mängel ja im dritten Teil der Reihe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so gut und so lustig wie der Vorgänger, 8. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
!Achtung, hierbei handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe. Diese Rezension kann Spoiler enthalten!

Inhalt
Nachdem Danielle Whitshore, Prinzessin von Lorindar, frisch gebackene Mutter und besser bekannt als Aschenputtel, Ermilliana, kurz genannt "Schnee" für Schneewittchen und Talia, die niemals Dornröschen genannt werden will, sich von ihrem anstrengenden Kampf gegen Danielles Stiefschwestern erholt haben, wartet schon das nächste Abenteuer auf die drei. Als Danielle nun auch dem Undinenvolk, das im Meer lebt, als offizielle Prinzessin Lorindars vorgestellt werden soll, wird das Schiff, auf dem sie sich befindet, von der neuen Undinenkönigin ohne Vorwarnung angegriffen und Danielles Schwiegermutter, Königin Beatrice, wird dabei schwer verletzt. Um die Königin zu retten müssen sich Danielle, Schnee und Talia mit der Schwester und der Großmutter der Undinenkönigin verbinden, die von ihrem Volk verstoßen wurden und als Verräterinnen gelten. Schneller als gedacht geraten die drei Heldinnen in eine Verstrickung von Intrigen, Lügen, Wahnsinn, Mord und unerfüllter Liebe.

Meine Meinung
Vorneweg muss ich sagen, dass mir auch dieser Band wieder gut gefallen hat, er mich aber nicht ganz so überzeugen konnte wie der erste. Während der erste Band noch mit seinem Witz und Humor zu begeistern wusste, stimmt die Handlung in diesem Teil eher negativ. Sie ist sehr erschütternd und große Lacher bleiben leider aus. Dennoch war die Geschichte wirklich spannend, aufregend und einfallsreich und konnte mich sehr fesseln. Dadurch, dass ich jedoch viel mehr Witz erwartet habe, gefällt mir dementsprechend das Buch ein bisschen weniger als der Vorgänger.

Wie auch schon bei Drei Engel für Armand steigt der Leser sofort in die Handlung ein. Es wird nicht lange gefackelt und schon wird auch das Schiff, auf dem sich die Protagonisten befinden, angegriffen. Ich glaube, das geschieht schon auf Seite 21. Mich hat es jetzt nicht gestört, ich finde es eigentlich ganz gut, wenn die Haupthandlung nicht so lange auf sich warten lässt. Und da die Protagonisten alle schon bekannt sind und nicht mehr vorgestellt werden müssen, fällt natürlich auch der Part weg.

Die drei Protagonistinnen Danielle, Schnee und Talia waren mir auch in diesem Band wieder sehr sympathisch. Alle haben ihre Charakterstärken und -schwächen und bleiben durchweg authentisch. Schon im ersten Band erfuhr man eine Menge über die Vergangenheiten der Prinzessinnen und auch in diesem Teil werden sie von ihrem früheren Leben beeinflusst. Danielle bleibt weiterhin die Haupt-Protagonistin (ist das nicht vielleicht ein bisschen doppelt gemoppelt?), doch ab und zu erlebt der Leser die Handlung auch aus der Sicht von Schnee und Talia, seltener Mal aus der Sicht der Undinenkönigin Lirea. Diese Momente sind sehr verwirrend und bestürzend, was der Autor sicherlich beabsichtigt hatte, um Lireas zerrütteten Geist darzustellen.

Während Danielle, Schnee und Talia im ersten Teil über Land und in der Luft reisten, verbringen sie in diesem Buch die meisten Zeit auf und im Wasser. Dadurch gibt es recht wenige Beschreibungen der Umgebungen, aber man erfährt ein wenig über Seemanns-Fachchinesisch.

Ein wenig hat mir gefehlt, dass Armand und Jakob, das Kind von Danielle und Armand, so wenig vorkamen. Ich hätte mir da ein wenig mehr gewünscht, vor allem da der Prinz ja schon im ersten Band sehr rar war. Zudem scheint es einige Rätsel um Jakob zu geben, die angedeutet, aber noch lange nicht gelüftet wurden. Ich bin schon gespannt, was da auf den Leser zukommen wird, wobei ich mich gefreut hätte, wenn in diesem Band schon ein wenig mehr darauf eingegangen worden wäre. Zwischendurch wurde verdeutlicht, dass Danielle ihren Mann und Sohn vermisst, aber das kam zu selten - wobei ich es natürlich auch nicht gut gefunden hätte, wenn sie vor Sehnsucht das ganze Buch über durchgejammert hätte.

Die Handlung ist, wie bereits erwähnt, spannend und nervenaufreibend. Von einem Kampf stürzen die Heldinnen in die nächste Jagd, in die nächste Flucht, in den nächsten Kampf. Wer den ersten Band schon kennt wird dies nicht verwundern, da die drei gut auf sich selber aufpassen können. Besonders Talia und Schnee. Da fließt schon mal ein bisschen Blut und ein Speer steckt dann auch mal einer Undine im Arm und so weiter und so fort.
Neben den Kampfszenen kommen auch wieder einige anrüchige Stellen in der Geschichte vor. Auch das Thema Sexualität spielt hier wieder eine wichtige Rolle. Besonderes Hauptaugenmerk liegt hier auf Talia.

Im Ganzen ist die Geschichte weitaus ernster und erschreckender als die vom ersten Buch, wobei auch diese dort ihre sehr bewegenden und tiefgründigen Momente hatte. Vor allem die Geschichte um Lirea ist wirklich sehr erschütternd.
Zum Ende hin gab es noch einige überraschende Wendungen und Lireas Schicksal, ihr Wahnsinn und ihre Trauer haben mich ziemlich berührt. Ebenso wurde verdeutlicht, dass die Ereignisse dieses Bandes noch Auswirkungen auf die spätere Handlung haben werden - ich bin sehr gespannt.

Fazit
Trotz des fehlendes Witzes konnte mich auch dieser Teil überzeugen, wenn auch nicht so sehr wie der erste Band. Die Charaktere machen eine weitere Entwicklung durch. Dennoch hoffe ich, dass der nächste Teil - Rotkäppchens Rache - wieder mehr mit seinem Humor überzeugen kan, ebenso mit einer höheren Präsenz von Armand und Jakob. Die Handlung war aufregend und konnte mich wieder fesseln. Da mir der Vorgänger ein wenig besser gefallen hat, bekommt dieser Teil von mir
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt, 2. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
DIE FIESE MEERJUNGFRAU habe ich nach zwei Spitzentiteln gelesen und es hat einen dementsprechend schweren Stand gehabt. Wahrscheinlich bin ich deswegen härter in meiner Kritik, als ich es sonst gewesen wäre.

Zwar war Danielle in Drei Engel für Armand Teil des Teams, aber auch deutlich die Hauptfigur. In DIE FIESE MEEJRJUNGFRAU ist die Situation nicht mehr so klar. Talia (aka Dornröschen) und Snow (aka Schneewittchen) stehlen ihr die Show. Teils mache ich den mangelnden Konflikt in Danielle dafür verantwortlich. Musste sie sich in Drei Engel für Armand an ihre neue Position gewöhnen, Talia und Snow kennenlernen, ihren Liebsten retten und sich mit ihrer Familie herumschlagen, ist ihre Lage im zweiten Band weitaus weniger interessant. Bis auf ihre neue Mutterrolle hat sich Danielle zu gut angepasst und der mangelnde innere Konflikt sowie ihre gutmütige Natur machen Danielle etwas zu langweilig. Snow und Talia sind interessantere Charaktere. Doch die Szenen aus ihrer Sicht bringen kaum neue Einsichten. Auch Armand, Danielles Mann, bleibt zur Stasis verurteilt. Obwohl er in einigen Szenen auftaucht, lernt man so gut wie nichts über ihn.
Die Handlung basiert auf einer Neuinterpretation von Christian Andersons Kleine Meerjungfrau. Hines versucht dieser an sich schon gruseligen Geschichte noch eins draufzusetzen. Gelungen ist ihm das nur mäßig. Die Idee mag gut sein, doch die Handlung ist (vor allem anfangs) zu geradlinig und braucht zu lange um in Fahrt zu kommen.

Drei Engel für Armand hat mir besser gefallen als DIE FIESE MEERJUNGFRAU und leider kann ich dafür nicht nur die zwei tollen Bücher verantwortlich machen, die ich davor gelesen habe.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fies? eher langweilig, 21. Januar 2011
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
Die moderne Fassung 'Die kleine Meerjungfrau' entführt den Leser in die Welt Lorindar. Er setzt an den ersten Teil 'Drei Engel für Armand' an.
Danielle, besser bekannt als Aschenputtel; Schnee, besser bekannt als Schneewittchen und Talia, besser bekannt als Dornröschen müssen gegen die Meerjungfrau Lirea antreten. Die Undine sinnt nach Rache. Ihre große Liebe hat sie ausgenutzt, dabei hätte sie für ihn alles aufgegeben. In ihrem Wahnsinn bringt sie ihren Vater und ihre Schwester um. Lediglich eine Schwester kann flüchten. Genau diese Schwester sucht Lirea nun, um sie auch zu töten. Dabei geht sie über Leichen und verletzt die Königin Beatrice schwer. Nun müssen die drei Engel alles daran setzen, um Beatrice zu retten.

'Die fiese Meerjungfrau' ist der zweite Band der Todesengel-Reihe und stammt aus der Feder von Jim C. Hines. Ich persönlich hatte den ersten Teil leider nicht gelesen und musste mich während des gesamten Buches immer wieder mit Situationen aus dem ersten Teil auseinandersetzen. Zwar wird vieles erklärt, aber ich merkte schnell, dass immer das gewisse Grundwissen fehlt. Die Personen werden liebevoll eingeführt, aber trotz der Rückblenden zum ersten Teil, wurde ich nie wirklich 100% warm mit den Protagonisten. Viele Handlungsweisen setzen den ersten Teil voraus.

Hat man sich mit dieser Tatsache auseinandergesetzt, richtet sich das Augenmerk mehr auf die Handlung. Statt die Geschichte mit dem Kennenlernen des Prinzen zu beginnen, fängt die Geschichte sozusagen in der Mitte. Nach und nach durfte ich als Leser die wahre Geschichte der kleinen Meerjungfrau erfahren. Die Grundidee, die Meerjungfrau, einmal böse erscheinen zu lassen, auf das Happy End zu verzichten und dabei sogar ein grausames Ende zu finden, fand ich interessant und gut gewählt. Leider nützt eine gute Idee keinem Autoren, wenn ihm die Umsetzung nicht gelingt.
Die Problematik mit den Figuren ist kein Fehler des Autors. Schließlich ist es die Fortsetzung und in der Regel lesen Leser die Bücher vom ersten Band an. Er hat sich große Mühe gegeben, die komplexen Figuren auch Quereinsteigern näher zu bringen. Bei dem Umfang der Figuren wirklich unmöglich. Der Fehler von Jim Hines beginnt mit der Blässe der Geschichte. Er versucht an vielen Stellen Spannung aufzubauen, schafft es aber nicht diese zu vermitteln. Zum Beispiel wird ein Kampf zu detailliert beschrieben und mit unwichtigen Passagen verlängert. In meinen Augen geht dadurch die Spannung verloren. Dazu kommt, dass die anderen Figuren im Vergleich zu den drei Hauptfiguren, blass erscheinen. Schnee, Daniella und Tali konnte ich mir bildhaft vorstellen. Da merkt man, dass der Autor diese Figuren schon kennt, sie in sein Herz geschlossen hat und sie kennt. Die neuen Charaktere müssen erst definiert werden und das ist ihm nicht so gut gelungen. Als wenn er einfach nur schnell die Idee umsetzen wollte. Die Meerjungfrau mit ihren zwei Schwänzen kann ich nicht vor Augen sehen.
Der Stil selbst ist gut gewählt. Detailliert, einfach und modern. Es lässt sich leicht lesen. Jim Hines verwendet keine verschachtelten Sätze, achtet auf kurze und knackige Beschreibungen. Für Kinder ab 12 Jahren ist es genau die richtige Wahl. Leider spiegelt sich dieses Alter nicht im Aufbau wieder. Kinder lesen zwar gerne, brauchen jedoch regelmäßig eine Pause. Daher finde ich es bei Kinderbüchern wichtig, dass genügend Kapitel vorhanden sind. Hier muss der Leser oftmals 30-40 Seiten lesen, bevor ein Kapitel endet. Selbst mir als Erwachsenen ist dies oft zu viel gewesen.

Ich habe mir persönlich mehr von diesem Buch erhofft. Die eigentliche Geschichte, um die Meerjungfrau, die sich unglücklich in einen menschlichen Prinzen verliebt, wird zwar als Aufhänger verwendet, aber sie kommt in meinen Augen viel zu kurz. Zudem fehlt mir die Spannung. Nach rund 200 Seiten füllte ich mich gar nicht gefesselt. Wie dieses Buch ausgeht, war vorhersehbar und der mittlere Teil war irgendwie langatmig. Es ist nett, mal etwas anderes, aber mich hat es nicht überzeugt. Der gewisse Kick fehlte mir gänzlich, trotzdem kann ich es empfehlen, da ich es leicht zu lesen fand und wer den ersten Teil kennt, sicherlich mehr Freude daran haben wird.
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5.0 von 5 Sternen Einfach Phantastisch und sehr lesenswert!, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
Ich lese sehr gerne Phantasie Bücher gepaart mit schwarzem Humor. Die Geschichten sind packend und kurzweilig geschrieben. Zum größten Teil war es nicht auszuhalten das Ende zu erfahren da die Spannung einfach gut geführt wurde und man so wissen wollte wie es ausging.
***** = perfect
**** = packend aber manchmal langatmig
*** = man kanns lesen wenn man nix hat sonst
** = leider nicht mein Stil
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5.0 von 5 Sternen nicht alle Meerjungfrauen sind fröhlich und menschenfreundlich, 3. Juni 2013
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
Danielle alias Aschenputtel lebt mit ihrem Gatten Armand und ihrem Söhnchen Jakob glücklich im Königreich Lorindar. Das Glück wird allerdings getrübt, als die Meermenschen, die bisher eine neutrale Haltung zu den Menschen hatten, feindselig werden und die königlichen Schiffe angreifen. Schlimmer noch, sie verletzten die Königin so schwer, dass niemandem klar ist, ob sie überleben wird. Danielle, Talia (Dornröschen) und Schnee (Schneewittchen) begeben sich auf ein Abenteuer zur See und erfahren Dinge, die ihnen den Atem stocken lassen...

"Die fiese Meerjungfrau" ist das zweite Buch der Reihe um Aschenputtel, Dornröschen und Schneewittchen und es hat mir sehr gut gefallen. Nachdem es im ersten Band um die Geschichte von Aschenputtel höchstselbst ging, nimmt sich Jim C. Hines nun das beliebte Märchen "Die kleine Meerjungfrau" vor.

Die Geschichte ist toll und bildreich erzählt. Neben Details zum Leben der Meermenschen erfährt man als Leser auch eine Menge über die Seefahrt, denn die Story spielt zu gut 90% auf See. Zusätzlich lernt man noch ein paar neue, fantastische Gestalten kennen. Allerdings sollte man die Geschichte der kleinen Meerjungfrau im Original kennen, um die Bezüge darauf verstehen zu können.

Der Stil von Hines ist sehr gut zu lesen. Seine Erzählweise ist locker und sein Humor eher hintergründig. Dennoch musste ich so manches Mal schmunzeln. Zudem erzählt der Autor seine Geschichte von Beginn an spannend und lässt seine Leser sehr lang im Unklaren, wer der wahre Übeltäter ist. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: eine sehr gute Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Eine klare Leseempfehlung.
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3.0 von 5 Sternen Von wegen Happy End bei der Meerjungfrau, 13. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
Auch im zweiten Teil seiner Reihe um die Figuren Aschenputtel, Schneewittchen und Rotkäppchen nimmt Jim C. Hines ein bekanntes Märchen ("Die kleine Meerjungfrau") packt die Geschichte in eine Fantasy-Welt und wandelt sie leicht ab. Wie auch bereits bei den Schicksalen der drei Hauptfiguren wird schnell klar, dass auch dieses Märchen hier nicht mit "Ende gut, alles gut" endet, sondern eher einem Alptraum gleicht. Dort wo die Märchen eigentlich glücklich enden, macht Jim C. Hines weiter und macht aus den üblichen Märchen und ihren Figuren einen Abenteuerfilm, der teilweise richtige Kinofilm-Umfänge annimmt. Auch wieder hier im zweiten Abenteuer der drei Heldinnen hatte ich manchmal wirklich das Gefühl im Kinosessel zu sitzen und von einer Actionszene zur nächsten zu springen.

Die drei Hauptfiguren sind mir dabei schon richtig ans Herz gewachsen und ich mag ihre Schrullen und spannenden Eigenarten. Mit den zarten Geschöpfen aus den Original-Märchen haben sie nicht mehr viel gemein, trotzdem weisen sie gewisse Charaktereigenschaften auf, die aufgrund ihres Märchens entstanden sind. Gerade Aschenputtel's Putzzwang hat mich öfters schmunzeln lassen.

Die Geschichte wird rasant erzählt und eigentlich hat man als Leser kaum Zeit wirklich Atem zu schöpfen, bis es schon mit der nächsten Aktion weiter geht. Dabei geht der Autor nicht gerade zimperlich mit seinen Figuren um und fordert den Leser sehr stark, in dem man sich an die neue Umgebung und die neuen Rahmenbedingungen sehr schnell gewöhnen muss. Auch sind die Verstrickungen nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick aussehen und auch diesmal hat es der Autor geschafft mich ziemlich gut an der Nase herumzuführen und dann mit einigen Überraschungen aufzuwarten.

Alles in allem wieder ein spannend zu lesendes Abenteuer der drei Protagonistinnen, dass auch noch durch die Entwicklung der drei und ihrer Beziehungen zueinander die notwendige Würze erhält.

Jedoch hat sich mittlerweile bei mir die Begeisterung über diese neue Idee etwas abgenutzt und das Buch konnte mich zwar ganz gut unterhalten, aber nicht mehr wirklich begeistern. Es ist schwer zu sagen, woran genau das gelegen hat, aber vielleicht ein bisschen daran, dass die Idee ganz nett ist, aber die Geschichten dann doch immer einen ähnlichen Verlauf nehmen. Der immer spannend zu lesen ist, mich aber diesmal nicht so 100%ig überzeugt hat.
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5.0 von 5 Sternen Frauen Power!, 19. Dezember 2012
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
Ich liebe die Geschichten der 3 Prinzessinen!
Ich habe in jedem Einzelnen mitgefiebert, gelitten und gelacht!
Danke C. Hines für diese tollen Bände!
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5.0 von 5 Sternen Die Geschichte einer traurigen und sehr einsamen Meerjungfrau!!, 5. Oktober 2012
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Rezension bezieht sich auf: Die fiese Meerjungfrau: Roman (Taschenbuch)
Endlich gehen die Abenteuer von Danielle, Talia und Schnee weiter!! Diesmal verschlägt es sie in das Reich der Undinen. Eigentlich sollte es eine nette Reise werden um alten Freunden die Ehre zu erweisen, aber leider kommt mal wieder alles anders als erwartet. Königin Beatrice wird bei einem Angriff schwer verletzt und Danielle, Talia und Schnee müssen sich auf eine gefährliche Reise begeben und die Königin zu retten, aber auch im einen Krieg gegen die Undinen zu verhindern. Derweil sammelt Lirea, die Königin der Meerjungfrauen, ihr Volk um sich um einen vernichtenden Schlag gegen die Menschen zu führen und damit ihrem Volk seine alte Macht wieder zu geben. Doch ist das wirklich ihr Wunsch oder ist eine ganz andere Macht hier am Werk und Lirea nur eine Spielpuppe?? Wie viel Leid kann ein Lebewesen ertragen bevor es daran zerbricht??

Also ich weiß nicht warum so viele sagen das dieser Band schwächer war als der vorherige, ich fand ihn sogar noch besser!! Die Handlung und die Figuren sind sehr schön herausgearbeitet und es lässt sich schön flüssig lesen. Es besitzt die richtige Portion Spannung, Humor, Action und ist viel trauriger und herzzerreißender als "Drei Engel für Armand". Schnee hat endlich erfahren das Talia Gefühle für sie hat, aber natürlich nicht von Talia selbst und ich bin schon darauf gespannt wie sie damit im nächsten Teil "Rotkäppchens Rache" umgeht.

Lirea hat mir so leid getan!! Sie ist so einsam und ihre Geschichte ist wirklich herzzerreißend. Erst dachte ich ja der Titel "Die fiese Meerjungfrau" passt diesmal gar nicht, aber ich wurde eines besseren belehrt. Das Buch ist einfach der Hammer und ich rate allen es zu lesen. Jim C. Hines haucht den modrigen Märchen aus Kindertagen wieder Leben ein!! Und wer kann schon Aschenputtel, Dornröschen und Schneewittchen widerstehen.
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Die fiese Meerjungfrau: Roman
Die fiese Meerjungfrau: Roman von Jim C. Hines (Taschenbuch - 14. Januar 2011)
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