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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen24
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am 12. Oktober 2009
DREI ENGEL FÜR ARMAND wanderte mehrmals in meinen Einkaufskorb hinein und wieder hinaus. Einerseits wollte ich seit längerem ein Werk des Autors lesen, andererseits sagte mir das Konzept nicht zu. Märchen neu zu interpretieren erinnerte mich zu sehr an Aufgabenstellung in Volksschule und Gymnasium. Positive Rezensionen und eine gute Leseprobe überzeugten mich schließlich doch.

Was passiert, wenn Aschenputtels Prinz gekidnapped wird? 3 Prinzessinnen eilen zur Rettung. Doch da weder die Prinzessinnen, noch die Bösewichte blöde sind, gestaltet sich die Mission anders als erwartet.

In DREI ENGEL FÜR ARMAND steckt wesentlich mehr als ich angenommen hatte. Humor mag eine wichtige Rolle spielen - Märchen werden mit einem Augenzwinkern umgestaltet und Hines Sinn für Situationskomik entlockt immer wieder einen Lacher. Doch der Roman ist bei weitem nicht so unbeschwert und "lustig", wie es die Synopsis verspricht. Das liegt daran, dass DREI ENGEL FÜR ARMAND aus mehreren Schichten besteht und die humorvolle ist nur die erste.
Die zweite, größere Schicht ist die Quest bzw. die Abenteuergeschichte: Die drei Prinzessinnen retten den Prinzen vor den bösen Stiefschwestern. Sie gibt der Handlung eine Richtung und verleiht durch Actionszenen Tempo und Spannung.
Den Humor und die Quest hatte ich erwartet. Was mich positiv überraschte und das Buch empfehlenswert macht, ist die dritte Schicht.
Hines greift hierbei auf die origninalen Grimm Märchen mit all ihren schauerlichen Elementen zurück (im Gegensatz zu den verharmlosten Disney Versionen). Dadurch verleiht er seiner Geschichte Eindringlichkeit. So können Szenen, die zuerst lustig erscheinen, plötzlich einen ganz anderen Anstrich bekommen. Ein einfaches Beispiel dafür ist der "Taubenvorfall": In dieser Szene erinnert sich Danielle an ihre Hochzeit mit Armand, die mit Ausnahme des Taubenvorfalles ein wahrer Traum gewesen sei. Vor meinen Augen entstand ein Bild aus Shrek 2, nur um kurz darauf zunichte gemacht zu werden. Danielle eröffnet nämlich, dass die Hochzeitstauben ihrer Stiefmutter die Augen ausgekratzt und ihre Stiefschwester entstellt hätten. Ein witziges Bild verwandelt sich in ein erschreckendes und, ich komme zum nächsten Punkt, der mir so gut gefallen hat, ein glaubwürdiges Bild.
Egal ob humorvoll, düster oder spannend, Jim C. Hines verankert alle Elemente fest in seiner Realität. Der Taubenvorfall, zum Beispiel, ist mehr als ein (Schock)Effekt. Durch die Art wie er erzählt wird und wie die Figuren darin agieren, teilt er viel über die beteiligten Charaktere mit. Überhaupt sind die Charaktere in diesem Buch sehr gelungen. Wie die Handlung bestehen sie aus mehreren Schichten, die langsam enthüllt werden. Da die Geschichte aus Danielles/Aschenputtels Sicht (3. Person) erzählt wird, lernt man sie am besten kennen. Sie ist aufrichtig, liebenswürdig, um andere besorgt und fühlt sich in ihrer Rolle als Prinzessin noch nicht ganz wohl. Man kann leicht nachvollziehen, wieso ein Prinz sich auf den ersten Blick in sie verliebt. Das flirtende Schneewittchen und das kämpferische Dornröschen hingegen zeigen erst langsam, durch ihre Handlungen, Einblicke in ihren wahren Charakter und sind dafür umso eindrucksvoller.

DREI ENGEL FÜR ARMAND ist ein toller Lesespaß, nicht nur für Märchenfans.
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am 17. Juni 2010
Habe das Buch gekauft, obwohl ich durch das Cover etwas skeptisch war. Ich dachte, dass evtl viele Kampfszenen vorkommen würden. Heute bin ich froh, dass ich es doch gelesen habe. Die Kampfszenen halten sich sehr in Grenzen und es sind auch nicht alle 3 knallharte Kämpferinnen. Es ist witzig und dennoch ernst. Mit der Zeit lernt man die Charaktere besser kennen und schließt sie ins Herz. Am Ende möchte man garnicht, dass es zu Ende ist. Aber es sind wohl schon weitere Bücher in Planung....zum Glück, weil ich hab Lust auf mehr!!!
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am 2. September 2012
Inhalt
Danielle Whiteshore alias Aschenputtel lebt im Märchenland. Aber nicht in einem schönen Märchenland, in dem das Gras so schön grünt und Kaninchen über die Wiesen hüpfen. So ein schönes Märchenland gibt es gar nicht. Denn Danielles Stiefschwester Charlotte, die auf einmal über starke magische Kräfte verfügt, überfällt sie eines Tages in ihrem Zimmer und bringt sie beinahe um. Nur Talia (alias Dornröschen), eine ausgebildete Leibwächterin, kann Danielle retten. Kurz darauf erfahren beide, dass Danielles Ehemann, Prinz Armand, von Charlotte und ihrer Schwester Stacia entführt wurde. Zusammen mit Talia und Ermillina alias Schneewittchen, kurz Schnee, einer begabten Spiegelmagierin, macht sich Danielle auf ins Land der Elfen, wo sich ihre Stiefschwestern und Armand aufhalten sollen. Doch wer glaubt, dass die drei Damen in königlichen Kutschen reisen und eine Armada von Leibwächtern dabei haben, der irrt. Denn Danielle, Schnee und vor allem Talia können gut für sich selber sorgen, was für actionreiche und lustige Situationen sorgt.

Meine Meinung
Auf dieses Buch bin ich vor einiger Zeit über ein Video von Glimmerfee gestoßen. Und da ich sehr gerne (auch lustige) Märchenadaptionen lese, wanderte dieses Buch direkt auf meiner Wunschliste. Letzten Monat bekam ich das Buch dann einfach mal so von meiner Schwester geschenkt.

Bei diesem Buch handelt es sich um den Auftakt der Princess-Reihe, die mittlerweile schon vier Bände umfasst: Drei Engel für Armand, Die fiese Meerjungfrau, Rotkäppchens Rache und Dämon, Dämon an der Wand. Nachdem ich nun den ersten Band gelesen habe, kann ich sagen, dass ich auf jeden Fall den zweiten Band bald lesen möchte, denn ich fand das Buch richtig gut. Es ist eine gute Mischung aus Allem: es ist humorvoll (wunderbarerweise schöner schwarzer Humor), hat Tiefgang und Tragik, es ist spannend und actionreich und die Charaktere sind keine flachen Konstrukte sondern sind dreidimensional und gut geformt.

Danielle ist eine sympathische Hauptperson, die Schwierigkeiten damit hat, sich in die neue Rolle als Prinzessin einzufinden, nachdem sie bisher ihr ganzes Leben lang als Sklavin für ihre Stiefschwestern und Stiefmutter ackern musste. Dies wird schön deutlich, dass Danielle immer wieder in ihr altes Muster zurückfällt und Putz- und Reinigungstipps von sich gibt, wenn etwas schmutzig geworden ist. Sie besitzt die Fähigkeit, mit Tieren zu reden und sich mit ihnen anzufreunden und auch wenn sie im Kampf unerfahren ist (was man bei betreffenden Szenen schön merkt), schreckt sie jedoch vor nichts zurück, um ihren Mann zu retten. Talia, Danielles Leibwächterin, mag am Anfang ein ungewöhnliches Dornröschen abgeben, heißt sie doch eigentlich Talia Malak-el-Dahshat und ist ein arabischer Typ mit dunkler Haut und schwarzen Haaren. Sie ist sehr athletisch und gut im Umgang mit Waffen. Über ihre Vergangenheit, den hundertjährigen Schlaf und die Geschenke der drei Elfen bei ihrer Geburt, durch die sie sehr schön, anmutig und graziös ist, spricht sie nie und man erahnt, dass sie ein dunkles und bestürzendes Geheimnis hat. Ermillina Curtana von Allessandia, die viel lieber Schnee genannt werden möchte, hat sich, nachdem sie einen langen grausamen Kampf gegen ihre böse Hexenmutter focht, deren magischen Spiegel zu Eigen gemacht und beherrscht die Spiegelmagie in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Durch ihr süßes hübsches Äußeres kommt sie bei Männern gut an und zudem flirtet sie auch für ihr Leben gerne. Doch auch über ihrer Vergangenheit liegt ein düsterer Schatten und als Leser erfährt man, dass Schnees Kampf mit ihrer Mutter einen schwerwiegenderen Hintergrund hatte als die bloße Eifersucht der Mutter auf die Schönheit ihrer Tochter. Im Ganzen sind die Charaktere sehr gut ausgebaut, man kann bei allen Entwicklungen feststellen und keiner ist perfekt und macht alles richtig. Sie haben Beweggründe für ihre Taten und auch Gründe, warum sie so sind, wie sie sind, die man natürlich erst im Lauf der Geschichte erfährt. Man fühlt mit ihnen mit, ist entsetzt und amüsiert, lacht und leidet mit ihnen. Sie wachsen einem ans Herz. Und dabei ist jede der drei Hauptpersonen individuell und unterscheidet sich von den anderen. Auch die Antagonisten haben ihre Beweggründe und zeitweise mag man sogar mit ihnen mitfühlen. Der Autor schafft es, sie nicht nur als abgrundtief böse darzustellen.

Die sonstige Verbindung zu den Märchen ist im gesamten Verlauf der Geschichte zu erkennen. Mal sind die Märchenelemente leicht umgewandelt, aber sie sind gut umgesetzt und eingebaut. So gibt es beispielsweise auch den Haselnussbaum aus Aschenputtel, die Dornenhecke aus Dornröschen und die Sieben Zwerge aus Schneewittchen.

Im Buch nimmt die Handlung sehr schnell an Fahrt auf, nach wenigen Seiten der Einführung beginnt schon die eigentliche Handlung und es passiert sehr viel, sodass es nicht langweilig wird. Die Szenen sind oft sehr actionreich und auch der ein oder andere Tropfen Blut wird vergossen. Dennoch nimmt die Spannung nicht überhand, man schlittert also nicht von einer Kampfszene in die nächste. Auf ihrer Reise ins Elfenland, um Prinz Armand zu retten, erleben die drei Heldinnen eine ganze Menge und der Autor hat sich viel einfallen lassen, um den Lesern etwas Neues zu bieten. Natürlich findet man altbewährte Dinge wieder, aber viel wurde neu interpretiert und somit individualisiert.

Was den Schreibstil betrifft, er ist gut, solide, durchschnittlich. Das Buch lässt sich locker lesen und hat keine Holpersteine. Manch einer mag dennoch über gewisse Formulierungen und Begebenheiten stolpern: Hierbei handelt es sich auch um eine Parodie, eine Komödie. Sätze wie 'Leck mich' kommen eben auch (selten) vor, ebenso wie ein sexbesessener Gnom, der die ein oder andere Zote von sich gibt.

Gegen Ende des Buches wird die Handlung natürlich ernster und spannender und es werden manche nervenaufreibende Showdowns geliefert, die dem Buch einen würdigen Abschluss verleihen. Damit ist die Handlung an sich abgeschlossen, wer aber mehr über die drei Grazien erfahren möchte, sollte auf die Folgebände zurückgreifen.

Fazit
Dieses Buch ist für alle etwas, die gerne Märchenadaptionen lesen, die nicht immer nah am Original sein müssen. Die auch nicht vor unflätigen Ausdrücken zurückschrecken (keine Sorge, davon gibt es nicht allzu viele) und erst recht nicht vor Kampfszenen. Die Handlung ist logisch aufgebaut, ebenso die Charaktere und deren Beweggründe. Man kann interessante Entwicklungen beobachten und fiebert dem Geschehen hinterher.
Es gibt Kritiken, die das Buch als albern und blutig beschreiben, aber ganz ehrlich, wer den Klappentext liest, weiß, was einen erwartet. Ich hatte keine allzu hohen Ansprüche. Ich wusste, dass ich möglicherweise auf flache Charaktere treffen würde und mit niveaulosen Witzen rechnen musste. Doch ich wurde wirklich positiv überrascht. Hinter einer ulkigen Parodie verbirgt sich ein Action-Fantasy-Roman mit einer Menge Tiefgang und sympathischen, individuellen Charakteren. Wer all dies gerne mag, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall ans Herz legen, er wird einige lustige, spannende und auch traurige und bestürzende Momente erleben und sicherlich auch den nächsten Band lesen wollen.
Daher vergebe ich abschließend 5 von 5 Sternen.

Weitere Buchrezensionen finden Sie auf meinem Blog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de).
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Leider habe ich mir nach Betrachten des Covers und Lesen des Klappentextes wohl etwas zuviel erwartet. Jim C. Hines versucht nun wirklich alles, nur jede erdenkliche Fantasygestalt in diesem Buch unterzubringen. Seine Beschreibungen der Settings, z.B. Elfenstadt, sind dabei wenig gelungen und teilweise sogar verwirrend umschrieben. Die drei Prinzessinen waren ganz sympatisch, man mag die Figuren.
Aber trotzdem ist dieses Buch wenig mehr als gepflegte Langeweile. Hundert Seiten weniger wären hier sicher mehr gewesen, das Buch zieht sich stellenweise wie Kaugummi. Spannung kann Mister Hines scheinbar gar nicht aufbauen, er wirft die Prinzessinnenen fast immer sofort hinein ins Geschehen und die von ihm beschriebenen Actioszenen sind auch nicht gerade lesenswert.
Trotz all dieser Makel werde ich trotzdem noch das zweite Buch, "Die fiese Meerjungfrau", dieser Seie lesen. Wie gesagt, die Charaktere der drei Prinzessinnen mag ich und vielleicht steigert sich der Autor ja noch, immerhin gibt es mit "Rotkäppchens Rache" und "Dämon, Dämon an der Wand" nun bereits vier Bände dieser Racheengel-Serie.
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am 28. August 2011
Eine nette Idee, bekannte Märchenfiguren (Aschenputtel, Dornröschen und Schneewittchen) zusammenzuwürfeln um eine "Story nach den Happy Ends" zu kreieren. Dabei stellt sich im Verlauf dieser Handlung auch heraus, das die Gebrüder Grimm einiges verschönt haben und längst nicht alles so toll endete... Mit viel Action, Zauberei und Ironie wird eine neue spannende Geschichte erzählt und ehe man sich versieht, hat man das Buch bereits verschlungen und hat eigentlich noch Lust auf mehr.. Wer die alten Märchen kennt und liebt und offen für Neues ist, hat hier die richtige Lektüre gefunden.
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am 14. Oktober 2009
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Es ist einfach mal was anderes! Die Geschichte zeugt von Einfallsreichtum und fällt mal aus den typischen Geschichten raus. Ich finde es sehr erfrischend. Auch wenn die Charaktere manchmal etwas überzogen wirken sind sie trotzdem liebenswert. Im Lauf des Buches erfährt man immer mehr über ihre Vergangenheit.
Hier trifft Märchenwelt auf Fantasy! Alte Märchen neu erzählt und zwar wirklich unterhaltsam.
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am 7. November 2014
Das Leben von Prinzessin Danielle könnte so schön sein. Frisch verheiratet, nach Jahren der Demütigung und Unterdrückung durch ihre Stiefmutter und Stiefschwestern endlich »frei« und noch dazu widerfuhr ihr die schier unglaubliche Geschichte, als einfache Bürgerliche vom Thronfolger des Landes - Prinz Armand - geehelicht worden zu sein. Da stören auch die vollkommen übertriebenen Märchen vom »Aschenputtel« nicht, zu denen ihre Geschichte vom Volk verklärt wird.
Doch Danielles Glück steht auf wackeligen Beinen. Ihre Stiefschwestern neiden ihr ihren gesellschaftlichen Aufstieg und setzen alles daran, dem Märchen vom »Aschenputtel« ein möglichst grausames Ende zu bereiten.

Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende – oder nicht?

Prinz Armand wird von den Stiefschwestern seiner Gemahlin entführt. Ihn zu retten ist von nun an Danielles Ziel. Dabei stehen ihr ihre beiden Freundinnen Talia und Schnee zur Seite, die ebenfalls berühmte Prinzessinen sind. Anders als bei Danielle sind die wahren Geschichten hinter den Märchen von Talia alias Dornröschen und Schnee alias Schneewittchen jedoch nicht so gut ausgegangen. Im Verlauf der Geschichte lernt der Leser aus der Sicht von Prinzessin Danielle diese beiden Charaktere und ihre Geschichten immer besser kennen.
Danielle selber bleibt dabei als Figur eher flach; das interessanteste an ihr sind ihre Anpassungsprobleme an ihr neues Leben am Hofe. Immerhin durchlebt sie dabei eine deutliche Entwicklung und ist zum Ende des Romans eine reifere Person als vorher.
Interessanter sind da eher ihre beiden Begleiterinnen, Talia und Schnee, hinter denen sich mehr verbirgt, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Beide sind vielschichtiger und tiefgründiger, als man es dem Roman zunächst zugetraut hätte, so, wie sich der gesamte Roman schon bald als erwachsener herausstellt, als Titel und Cover vermuten lassen.
Die Geschichte ist durchaus ernst und nicht als Parodie oder Komödie zu verstehen. Dennoch bietet sie gerade in der ersten Romanhälfte mehrere Szenen zum Schmunzeln.
Die Story wird dabei recht flott voran getrieben, ohne auf die notwendigen Details, die zum völligen eintauchen in die Märchenwelt notwendig sind, zu verzichten. Der schnörkellose Plot-Verlauf zieht sofort in seinen Bann und artet zu keinem Zeitpunkt in Belanglosigkeiten aus, was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. An keiner Stelle zieht er sich kaugummiartig in die Länge, Szenen, die nach »Lesezeit-Streckung!« schreien gibt es nicht.

Mein Fazit

Ein überraschend guter Auftakt zur »Todesengel-Romanreihe«.
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am 26. März 2012
Nachdem ich vor Kurzem erst den 3. Teil dieser Reihe von Jim C. Hines: "Rotkäppchens Rache" gelesen hatte, konnte ich nicht lange wiederstehen, mir auch die Vorgängerbände zu Gemüte zu führen. Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 1 der Fantasy-Reihe "Die Todesengel", in der Jim C. Hines eine gelungene und spannende Interpretation bekannter Märchen vorlegt.

Dieses Buch lässt sich wohl überschreiben mit "Wie alles begann...." Jedoch anders als ich erwartet hatte, beginnt die Geschichte nicht wirklich von vorne, sondern der Leser wird direkt in das Geschehen geworfen und erst nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild. Danielle ist glücklich verheiratet mit Armand, kann sich aber noch nicht von ihrer Vergangenheit lösen. Früher wurde sie von ihren Stiefschwestern und ihrer Stiefmutter als Dienstmagd missbraucht und wurde nur "Aschenputtel" gerufen. Langsam wird dem Leser dann eine Erklärung nach der anderen geliefert, bis sich ein Gesamtbild ergibt, das sich ziemlich gut anhand des bekannten Märchens orientiert, für einige Begebenheiten jedoch andere sehr plausible Erklärungen liefert.

Danielle wird auch nicht viel Zeit gelassen, sich als Prinzessin zurecht zu finden, da wird Armand entführt und plötzlich entpuppt sich ihre Leibdienerin Talia als gefährliche Kämpferin und Danielle lernt auch noch die magisch-begabte Schnee kennen. Auch diese beiden Frauen entstammen jeweils einem Märchen, von dem auch Danielle jeweils gehört hat, dessen Ausgang jedoch anders beschrieben wurde, als es sich tatsächlich zugetragen hat.

Wieder hatte ich sehr viel Spaß dabei eine neue Interpretation der Märchen von Dornröschen und Schneewittchen zu lesen und noch einige Puzzlestücke zusätzlich zu erhalten, die ich nach dem Lesen von Band 3 noch nicht vollständig hatte.

Das Buch lässt dabei den Leser kaum zu atmen kommen. Kaum mit dem Buch begonnen, hing ich schon wieder atemlos über den Seiten und verfolgte die drei jungen Frauen bei ihrem Kampf um Armand. Die drei überraschen dabei mit einigen Tricks und Können, begegnen jedoch auch Gegnern, die ihnen alles abverlangen. Dass der Autor es trotz des Tempos schafft, Erklärungen zu der Welt in der man sich bewegt und den Hintergrundgeschichten der Hauptfiguren zu liefern, finde ich sehr bewundernswert und möchte ich daher lobend erwähnen.

Die Idee der Bücher und die Umsetzung überzeugen mich immer noch sehr und Teil 2 der Reihe "Die fiese Meerjungfrau" liegt schon bereit!
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Danielle alias Aschenputtel könnte glücklicher nicht sein: sie ist mit dem Prinzen verheiratet, lebt im Schloß und ihre Stiefschwestern können ihr nichts mehr anhaben. Wirklich nicht? Falsch gedacht, denn Charlotte (eine von Aschenputtels Stiefschwestern) verübt einen Mordanschlag auf Danielle. Und als wenn das nicht schon genug wäre, entführen die beiden bösen Schwestern auch noch den Prinzen. Doch Aschenputtel wäre nicht Aschenputtel, wenn sie nicht für ihre große Liebe kämpfen würde. Und dabei ist sie nicht allein: Talia alias Dornröschen und Schnee alias Schneewittchen stehen ihr mit Rat, Tat und Magie zur Seite.

"Drei Engel für Armand" ist mein erstes Buch von Jim C. Hines und ich bin begeistert. Mit Witz und Action stellt der Autor die gesamte Märchenwelt auf den Kopf. Und dabei greift er auf die Urformen der altbekannten Erzählungen zurück, was mich persönlich sehr gefreut hat.

Die Geschichte um Aschenputtel und ihren Prinzen ist spannend und kann auch als Einführung in die Märchenwelt von Hines angesehen werden. Viele Einzelheiten, wie z.B. ein Handel mit Elfen oder die Besonderheiten von Schneewittchens Spiegeln, werden sehr ausführlich und detailreich erklärt. Das hat mir sehr gut gefallen.

Der Stil des Autors ist flüssig zu lesen. Er bezaubert durch einen witzigen und märchenhaften Stil, der mich sofort in die fantasievolle Welt eintauchen ließ. Vor allem die Diskussionen zwischen Schnee und Talia haben mich sehr zum Lachen gebracht. Und neben Action und Witz durfte auch nicht die nötige Portion Herz fehlen. Eine grandiose Mischung.

Fazit: eine tolle Geschichte in einer etwas anderen Märchenwelt, die definitiv Lust auf mehr macht. Eine klare Leseempfehlung.
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am 11. Mai 2011
Ausführliche Beschreibungen gabs ja schon.
Deswegen mach ich nur was kurzes.

Hab mir das Buch gekauft und war begeistert,
konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Es ist mal was neues,erfrischenes für mich als eigentlich großer Fantasy und Elfen Fan.
Nur zu empfehlen,für alle die mal was Neues wollen.
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