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am 27. Oktober 2003
Das Buch 'Elbisch' verspricht auf der Rückseite: 'Lernen Sie die Sprache der Elben des Dritten Zeitalters kennen!' - und es löst dieses Versprechen ein! Nach einer längeren allgemeinen Einführung in die Rolle der Sprachen in Tolkiens Werk und die Darstellung der Sprachentwicklung in Mittelerde legt der Autor in zwei längeren Kapiteln die wesentlichen Punkte der Grammatik der Elbensprachen Sindarin und Quenya dar. Anschließend folgt ein längerer Abschnitt über die elbische Schrift, der zweite Teil des Buchs wird von Wortlisten Quenya-Deutsch und Sindarin-Deutsch eingenommen.
Obwohl sich in die Grammatikteile wenige Flüchtigkeitsfehler und ein paar gewagte Interpretationen eingeschlichen haben, die nicht als solche zu erkennen sind, bietet das Werk dem Einsteiger doch einen guten Zugang zur elbischen Grammatik. Ein besonderer Pluspunkt sind die Wortlisten - sie geben nicht nur die Übersetzung eines Worts an, sondern wenn relevant auch die Belegstelle bei Tolkien, die urelbische Wurzel und unregelmäßige Formen. Konsequent sind sie auf das elbisch des 3. Zeitalters standardisiert. Schade ist allerdings das Fehlen von Deutsch - Elbischen Wortlisten, was einem Neueinsteiger das wirkliche Erlernen der Sprache sehr schwer macht - denn ohne selbst elbische Sätze zu bilden kann man die Sprache kaum üben.
Trotz dieses bedauernswerten Mangels und kleinerer Probleme in der Darstellung der Grammatik (die den Anfänger kaum betreffen werden) - ein empfehlenswertes Buch! Wer zwischen Pesch und Krege schwankt - auf jeden Fall ist 'Elbisch' die bessere Wahl!
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am 8. März 2004
Dieses Buch gibt einen guten Einblick in die beiden bedeutendsten Kunstsprachen aus Tolkiens Werken: Sindarin und Quenya.
Eine ausführliche Grammatik, ein dickes Wörterbuch sowie Informationen über fiktive Herkunft und Geschichte der Sprachen machen aus diesem Buch ein nahezu komplettes Lehrwerk für die elbischen Sprachen. Auch die entsprechenden Schriftzeichen werden ausführlich und verständlich erklärt.
Allerdings fehlt ein Deutsch-Quenya/Sindarin Bereich im Wörterbuch. Man sollte allerdings beachten, dass die Grammatiken ähnlich komplex wie bei echten Sprachen sind. Deshalb erfordert es auch etwas Arbeit, sie zu erlernen.
Leider sind Sindarin und Quenya nicht vollkommen entschlüsselt, weswegen der Autor diese Lücken an manchen Stellen mit eigenen Ideen vervollständigt hat. Dies hat er aber in der Regel an der entsprechenden Stelle vermerkt.
Fazit:
Wer sich wirklich für Tolkien und seine Nebenschöpfung interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Diese Sprachen waren schließlich der Grund dafür, Mittelerde zu schaffen.
Jedoch ist das Buch nicht unbedingt für die Zielgruppe gedacht, die Tolkien nur aus dem Kino kennt und mal eben mit ein paar Sprüchen auf Elbisch begeistern möchte. Dazu ist das Thema zu komplex.
Anmerkung: Es gibt zwar keine Sprache, die Elbisch heißt, allerdings ist es aus verkaufstechnischen Gründen angebracht, dieses Wort als Buchitel zu verwenden. Das sollte man dem Verlag nicht anlasten.
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am 10. März 2004
Nach Meinung vieler zählt John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) zu den kreativsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Der geborene Südafrikaner mit einem Lehrstuhl für Englisch an der britischen Eliteuniversität Oxford liebte es zeitlebens Geschichten epischer Dimension zu erfinden und diese mit fiktiven Sprachen auszuschmücken. Selbst Experte für Alt- und Mittelenglisch konstruierte Tolkien neuartige Grammatiken und Vokabeln, die er seinen zu Papier gebrachten Helden oder Schurken in den Mund legte. 1937 veröffentlichte J.R.R. "Der kleine Hobbit", 1954/55 die Trilogie "Der Herr der Ringe". Beide Werke sind in einer mythischen Welt namens Mittelerde angesiedelt, die nebst vielen anderen Wesen von Menschen, Halblingen, Zwergen, Orks, Trollen und natürlich Elben bewohnt ist. Elben haben bei Tolkien wenig mit den aus Kindermärchen bekannten, an Blütenkelchen nippenden geflügelten Däumlingen, den Elfen, zu tun. Nein, das spitzohrige Volk der Elben beschreibt J.R.R. als das edelste und vollkommenste, das je auf Mittelerde lebte. Anmutig in Gestalt und Wesen verfügten sie über Weisheit, Tapferkeit und ein inniges Verlangen nach Ästhetik, welche auch in ihren Sprachen wohlklingend Eingang fand.
Helmut W. Pesch machte sich die mühevolle Aufgabe, ein Kompendium mit dem Titel "Elbisch: Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J.R.R. Tolkien" zusammenzustellen. Ein nicht leichtes Unterfangen, zumal Altmeister Tolkien in all seinen literarischen Schaffensjahren recht widersprüchliche Angaben über das elbische Idiom machte, sei es was Grammatik, Aussprache oder Dialekte angeht. Pesch merkt im Vorwort ehrlicher Weise auch an, daß er keine endgültige Interpretation des Elbischen abliefern kann, sondern eben nur seine subjektive.
Alles Elbische nahm seinen Anfang irgendwo im Osten Mittelerdes am See Cuiviénen. Dort erweckte die Königin der Valar, überirdischer Wesen, 144 Elben. Beim Anblick des Sternenhimmels war "Ele!", ein Bewunderungsruf, das erste überlieferte Wort der Elben. Doch schon bald entwickelte das Volk der Sterne seine eigene Sprache; noch mit wenigen Vokabeln, aber bereits sehr wohlklingend, das Quendisch. Nach 520 Jahren an den Gestaden des Cuiviénen brach der Großteil der Elben, unterteilt in die drei Stämme der Vanyar, Noldor und Teleri gegen Westen auf, um das Land ihrer Erwecker zu suchen. Nur die Avari blieben zurück; ihre Sprache geriet in Vergessenheit. 270 Jahre dauerte die so genannte Große Wanderung der Eldar, wie sich die drei Stämme als Volk nannten. Eldarin war ihre gemeinsame Sprache. Ein Teil der Teleri blieb auf halbem Weg zurück und wurde zu den Waldelben (Nandor) des Düsterwaldes. Ein kleiner Teil ihres Stammes, die Lindar, zogen mit den Vanyar und Noldor über das Meer ins Land Aman, wo es schließlich zu einer sprachlichen Aufsplittung in Vanyarin, Noldorin und Lindarin kam. Aus dem Noldorin entwickelte sich das Quenya, eine der beiden in Peschs Buch beschriebenen elbischen Hauptsprachen. Als die Noldor unter ihrem Anführer Feanor nach 3.500 Jahren im Westen wieder nach Mittelerde zurückkehrten, brachten sie neben einer Schrift das Quenya mit. Die in Mittelerde alteingesessenen Elben sprachen mittlerweile ein dazu sehr unterschiedliches Idiom, das Sindarin, die zweite von Pesch angeführte Hauptsprache. Soweit ein kurzer Aufriß der komplexen elbischen Sprachgeschichte.
Das Quenya wird von den Elben bei Zeremonien und in Kunst und Wissenschaft verwendet. Es klingt äußerst melodisch, wie Gesang. Die poetisch verbrämten Sätze bestehen aus Wörtern, die außer auf Vokale nur auf l,n,r,s,t enden, so daß der Sprecher jedes Wort mit leicht offenem Mund beenden muss, wie bei einem Lächeln. Das r wird gerollt, das w wie im Englischen als Zwielaut gesprochen. Pluralbildungen geschehen durch Anhängen eines i, wenn die Vokabel auf einen Konsonanten endet bzw. durch r bei Vokalendungen. Als Uniartikel fungiert "i", c ist immer als k zu artikulieren. Zehn Fälle stehen für die Deklination zur Verfügung. J.R.R. Tolkien lehnte viele Elemente des Quenya dem Altfinnischen an.
Das Sindarin dient als elbische Umgangssprache und wurde auch von Königshäusern und Adel der Menschen verwendet. Im Unterschied zum Quenya kommen im Sindarin der Lispellaut "th" vor bzw. so genannte Lenierungen, Abschwächungen hart gesprochener Buchstaben, wenn sie z.B. einem Artikel nachgestellt sind. Lenierungen sind typisch für viele keltische Sprachen wie etwa das Walisische, an welches das Sindarin stellenweise stark erinnert. Ein Beispiel zur Illustration: Aus "tawar" (= Wald) wird "i dawar" (= der Wald), aus "mellon" (= Freund) "i vellon" (= der Freund). Die Mehrzahlbildung nach a und e geschieht durch Addition eines i (Edhel = Elbe; Edhil = Elben), o und u werden durch ein y ersetzt (Orch = Ork, Yrch = Orks).
Auf den ersten Blick mag das Elbische noch verwirrend klingen, bei näherem Hinsehen verläuft die Grammatik jedoch nach sehr logischen Regeln. In der über Mittelerde hinaus erfolgreichen Filmtrilogie "Der Herr der Ringe" spricht Elbenprinzessin Arwen zu ihrem Geliebten Aragorn Liebesgeflüster in Sindarin;. auf der Leinwand in der Menschensprache untertitelt. Pesch lässt die Eigennnamen der Heldinnen und Helden des Ring-Zyklus in seinem "Elbisch" natürlich nicht unerklärt. Arwen heisst "noble/hohe Frau", Aragorn steht für "königlicher Mut" bzw. Galadriel bedeutet "baumbekränzte Maid".
Zugegeben, das Elbisch-Wörterbuch hat wenig Nutzwert im Berufsleben oder während der Reise; es sei denn, man unterhält auf unerklärliche Weise enge Beziehungen zur Anderswelt. Wie dem auch sei, für Freundinnen und Freunde der Ästhetik, des Phantastischen, bleiben Quenya und Sindarin eine Fundgrube; ein Freizeitvergnügens mit Kurzweil. 2004 scheint ohnehin das Jahr der Elben zu sein, wie elf Oscars bei elf Nominierungen für "The Lord of the Rings" beweisen.
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am 1. Februar 2004
Ich lese dieses Buch mit Begeisterung. Es ist wirklich außerordentlich interessant. Zwar ist es in der Tat ein Manko, daß die Übersetzung deutsch-elbisch fehlt, aber wer sowieso kein großes Interesse an dieser Sprache hat und nicht bereit ist, sich etwas Mühe zu machen, für den ist dieses Buch sowieso ein Fehlkauf. Mir nützt es schon ziemlich viel, denn ich finde die Sprache einfach wundervoll und bin ganz begeistert von dem Gedanken, mich etwas "professioneller" mit der Materie beschäftigen zu können.
Ciao
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am 24. Februar 2007
Ich habe das Buch noch nicht ganz durch, konnte mir aber schon einen guten

Eindruck von dem Buch machen:

Für alle wirklich fanatischen Elbenfans kann ich es nur empfehlen. Aber für

sonst ist es sehr mühsam. Es werden (fast) zu viele Informationen auf einmal

gegeben und man verliert leicht den Überblick. Es ist kein Buch, was man

Abends (wenn man schon halb einschläft) lesen sollte, denn wenn man mal etwas wichtiges nicht mitkriegt ist man schnell raus und weiß nciht mehr worum es geht.

Sonst ist das Buch aber wirklich gut und man lernt wirklich (auf irgenteine Weise) Elbisch, man muss aber auch die Vokabeln lernen!!!

Viel Spaß beim Lesen!!!!!!
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am 29. Dezember 2003
Im Großen und Ganzen kann man über dieses Buch nur erfreut sein. Endlich gibt es einen deutschsprachigen Überblick über diese gerne vergessene bzw. geringschätzig betrachtete Seite von Tolkiens Werk. Ein kleiner Wermutstropfen muß dennoch erwähnt werden: Der Autor scheint sich in Fragen der allgemeinen Phonetik nicht ganz sicher auszukennen. Den mit [r] umschriebenen Laut, stellt er zwar korrekt als dem Hochdeutschen >r< verschieden dar, benützt auch die korrekte Beschreibung als "Zungenspitzen-r" sowie die richtige IPA-Umschrift, gibt dann aber als Beispiele die englischen Wörter "very" bzw. "merry" an. Das Englische >r< jedoch ist kein Zungenspitzen-r sondern ein retroflex artikulierter Laut. Korrekt wäre die Artikulation dieses Lautes entsprechend dem bayrischen oder spanischen [r]. Nicht verschweigen sollte man in diesem Zusammenhang jedoch, daß dieser Fehler sehr häufig begangen wird, da das englische >r< auch in Wörterbüchern häufig mit dem IPA-Symbol [r] umschrieben wird, obwohl es als spanisches >r< definiert ist. Sonstige gravierende Fehler habe ich bis dahin noch nicht entdeckt, deshalb: Vorsicht ist im Detail angebracht, im Ganzen aber ist das Buch durchaus zu empfehlen, da es auch schwierige Sachverhalte in allgemeinverständlicher Sprache erklärt.
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am 10. März 2014
Das Buch bietet einen kleinen Eindruck in die Sprache der Mittelerde und zeigt die wesentlichen Unterschiede der beiden Sprachen Quenya und Sindarin. Es sind definitiv grammatische Grundkenntnisse nötig, um Tolkiens Ausführungen folgen zu können. Ab der Seite 241 bis 509 befindet sich ein Wörterbuch. Für den Anfang ist es sicherlich nicht schlecht, aber um weitere Hintergründe zu erforschen muss man mehrere Bücher gelesen haben.
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am 10. November 2014
Fremdsprachen-Genie, aber damit kann auch ich etwas anfangen und lernen :)
Schön ist, dass Elbisch nicht viele können und so auch mal leicht etwas geheimes, zumindest etwas das nicht jeden etwas angeht, zu Papier gebracht werden kann.
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am 12. März 2015
schnelle lieferung
jetzt kann man wenigstens mal wissen über was die im film immer reden wenn sie auf elbisch reden
jeder der herr der ringe gesehen hat und es mal wissen will was die sagen würde ich den das empfehlen
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am 29. Juli 2013
HdR und der Hobbit - ein Muss für jeden Real-Fan! Einmal von dieser Triologie besessen, läst ssie einen nicht mehr los. Diese Lektüre ist also ein weitrers "Zückerchen" für alle Fans und die, dies es noch werden wollen!
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