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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Universum voller Humor und Spannung
Alle bisher erschienenen Bände der Schattengilde sind ein Juwel an sich. Die Autorin schafft es spielend keine Langeweile aufkommen zu lassen. Der Leser wird mitgerissen von Seite zu Seite und der Spannungsbogen reicht bis zum letzten Blatt.
Die Helden Seregil und Alec meistern auch schwierige Lebenslagen mit Humor und man erwischt sich mehr als einmal dabei,...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2005 von sun13129

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hält das Niveau der beiden ersten Bände nicht
Ich muss mich dem Indianer anschliessen. Das Buch ist nicht schlecht, aber nicht so gut wie die ersten. Richtige Spannung kommt IMHO erst ab Seite 500 auf. Die Stärken bewerte ich wie in den anderen Meinungen, aber man sollte hier auch die Schwächen ansprechen. Es muss sicher nicht immer Action sein, aber wenn Spannung nicht durch andere Elemente erreicht wird,...
Veröffentlicht am 14. August 2001 von Christoph Mueller


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Universum voller Humor und Spannung, 24. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Alle bisher erschienenen Bände der Schattengilde sind ein Juwel an sich. Die Autorin schafft es spielend keine Langeweile aufkommen zu lassen. Der Leser wird mitgerissen von Seite zu Seite und der Spannungsbogen reicht bis zum letzten Blatt.
Die Helden Seregil und Alec meistern auch schwierige Lebenslagen mit Humor und man erwischt sich mehr als einmal dabei, laut aufzulachen. Helden mit Ecken und Kanten, nicht perfekt, teilweise mit einer düsteren Vergangenheit und doch so liebenswert.
Im dritten Band hat sich die Beziehung der beiden zueinander gefestigt. Und das wunderbare am Lynn Flewelling Universum ist diese Natürlichkeit wie damit umgegangen wird.
Die Dämonen aus Seregils Vergangenheit holen ihn ein und er trägt schwer daran. Aber auch Alec kämpft mit seiner Herkunft und beide verlieren fast den Überblick für das Wesentliche. Wer ist Freund und wer Feind lässt sich nicht auf den ersten Blick erkennen.
Ich kann nur sagen lesen, lesen, lesen!
Im übrigen hat die Autorin angekündigt, dass sie den vierten Band der Reihe in Kürze beginnen wird. Hoffen wir also noch auf einige spannende und amüsante Abenteuer.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur!, 6. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Seregil bekommt nach Jahren die Möglichkeit aus seinem Exil nach Auren zurückzukehren, jedoch nicht als Faie, wie er es sich in seinem Innersten wünscht, sondern als Mitglied einer Gruppe von Abgesandten um Prinzessin Klia.
In Aurenen angekommen, bringt man dem Abtrünnigen sowohl Hass und Abscheu, als auch eine gewisse Art Respekt entgegen, von Leuten von denen er es auf den ersten Blick nicht erwartet hätte.
Alec, der im Laufe der vergangenen zwei Jahre wesentlich erwachsener geworden ist, ist hierbei Seregils Stütze ohne die er sicherlich sehr bald in Verzweiflung stürzen würde.
Auch wenn "Unter dem Verrätermond" bei weitem nicht so spannungsgeladen ist, wie die ersten beiden Bände, hat mich gerade die gut durchdachte politische Situation in und um Aurenen überzeugt. Man wird in Intrigen verwickelt, bei denen nichts am Ende ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Vieles zieht sich zwar über hunderte von Seiten hin, machte die Handlung deswegen jedoch keineswegs langweilig. Eher im Gegenteil...denn wo liegt die Spannung, wenn man bereits nach zwanzig Seiten weiß, was abläuft?
Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit vielen Charakteren aus den ersten beiden Bänden, insbesondere Theo, Klia und Beka. Auch hier agieren sie, wie in den ersten beiden Bänden nicht nur am Rande des Geschehens, sondern mischen kräftig mit. Seregils Beziehung zu Alec ist ebenfalls wieder grundlegender Bestandteil der Geschichte und auch dieses Mal schafft es Lynn Flewelling diese nicht in den Vordergrund zu drängen, sondern als etwas darzustellen, was einfach da ist, was genauso zum Wesen der beiden Haupcharaktere gehört, wie ihre Herkunft oder ihre Augenfarbe. Bravo!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es wird kompliziert... :), 11. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Nach zweijähriger relativer Einsamkeit werden Alec und Seregil wieder mitten in die Intrigen, diplomatischen Wirren und Kriegsunruhen ihres Heimatlandes Skala hineingerissen. Die letzte Hoffnung der Königin Idrilain ist eine Verbündung mit den Aurenfaie, die aber seit mehreren hundert Jahren kaum noch Kontakt mit Menschen pflegen. Um dieser diplomatischen Eiszeit, einst ausgelöst durch das Verschwinden eines Aurenfaie in Skala, ein Ende zu machen, bittet die Königin Seregil um Hilfe.
Denn obwohl in seiner Jugend aus dem Land seiner Geburt verbannt, so ist Seregil doch noch immer ein Aurenfaie und als solcher mit den Verhältnissen und den politischen Lagern Aurenens am besten vertraut.
Zögerlich akzeptiert Seregil den Ruf seiner Königin und reist als Berater der jüngeren Prinzessin Klia, gemeinsam mit Alec und Beka Cavish in das Land, nach dem er sich seit Jahrzehnten gesehnt hat. Doch einmal angekommen, ist Vieles nicht wie erwartet. Alecs Status als Mischling hat ihm einen fragwürdigen Ruhm eingetragen, denn nicht alle Aurenfaie stehen Mischlingskindern so offen gegenüber wie diejenigen, denen sie unmittelbar nach ihrer Ankunft begegnen; so muss Alec sich offenen Anfeindungen und hinterhältigen Angriffen erwehren, die noch zunehmen, als bekannt wird, dass er Seregils talímenios, eine Art Lebenspartner, ist.
Und Seregil selbst muss mehrfach um sein Leben fürchten, weil auch der Clan, der einst seine Exekution gefordert hatte, an den Verhandlungen über ein Bündnis mit Skala teilnimmt. Aber auch all die angedeuteten Geschichten der ersten beiden Romane bekommen endlich etwas Farbe: Seregils Schwestern, seine alten Freunde und Feinde spielen wichtige Rollen in der verstricktne Geschichte um Verrat, Mord und das Attentat auf die Prinzessin.

Um diese rätselhaften Ereignisse aufzuklären ist ebenfalls Alecs und Seregils Aufgabe. Doch sobald sie einen Teil des Rätsels entwirren, überschlagen sich die Ereignisse und sie müssen mit ihrer Suche von vorn beginnen. Als sie schließlich Sarikali, die Heilige Stätte der Beratungen, verlassen müssen, um eine schreckliche Katastrophe zu verhindern, brechen sie einen heiligen Schwur. Und Seregil sieht sich erneut der Verurteilung zum Tode gegenüber.

Neben diesen Handlungssträngen ereigenen sich auch viele, sicherlich für die Zukunft nicht unbedeutende "Nebensächlichkeiten", die vorallem Thero, der sich doch sehr zu seinem Vorteil verändert hat, und Beka betreffen, die beide einen steinigen Pfad für ihre Zukunft wählen.

Traitor's Moon unterscheidet sich beträchtlich von den ersten beiden Romanen der Nightrunner (Schattengilde) Serie. Eine Abschätzung fällt mir ein wenig schwer, denn waren Luck in the Shadows (Licht in den Schatten) und Stalking Darkness (Gott der Dunkelheit) voll von rasanter Handlung, unerwarteten Vorfällen und raschen Ortswechseln, so schlägt Flewelling in diesem Band ein sehr viel gemächlicheres Tempo an. Nach der Reise nach Aurenen halten sich die Charaktere viele, viele hundert Seiten lang in der Heiligen Stadt Sarikali auf, und Alec und Seregil tun dort, logischerweise, auch nicht gerade das, was sie in Rhiminee zu tun pflegen.
Traitor's Moon fand ich nicht langweilig, aber doch nicht so spannend und mitreißend wie Teil 1 und 2. Auch die Figuren erschienen streckenweise neben den verzwickten diplomatischen Vorgängen und Problemen ein wenig blass, was mich am meisten gestört hat. Nur Thero zeigt wirklich überraschende Einfälle und Züge, Seregil hat seine netten Momente, wenn er nostalgisch wird. Alec ist deutlich erwachsener, und ich fand ihn nach wie vor einen angenehmen Charakter, aber seine arg glatte Art wird Flewelling hoffentlich in einem der Folgebücher noch gründlich ramponieren :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Licht in den Schatten von Lynn Flwelling, 26. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Ich habe die Rezensionen der anderen Leser gelesen und war sofort fasziniert. Als ich dieses Buch bekam, konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin schreibt äußerst spannend, geht gerade penibel ins Detail und verliert nie die Übersicht in ihrer Geschichte. Sie beschreibt Personen und Orte so liebevoll und intensiv, das ich das Gefühl hatte mich in der Geschichte zu befinden. Und ich war nach den ersten Seiten schon süchtig.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoller Abschluss einer tollen Trilogie, 30. Dezember 2003
Von 
Angua (Kornelimünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Seregil den jungen Alec aus dem Kerker befreite und bei sich aufnahm. Mittlerweile wurde so manches Geheimnis um die beiden Figuren aufgedeckt, doch Flewelling hat ausreichend für einen dritten Band zurück behalten. Dieser war für mich der interessanteste der Trilogie, da der Leser endlich das Volk der Aurenfaie kennen lernt, das in Band eins für Alec noch ins Reich der Sagen und Märchen gehörte.
Die Menschen in Seregils Heimatland leben in Clans und treffen wichtige Entscheidungen in der Iia'sidra, einer Versammlung, die mich an den römischen Senat erinnerte. Während Prinzessin Klia als Abgesandte Skalas dort um Unterstützung im Krieg gegen Plenimar wirbt, bietet sich reichlich Gelegenheit, die Kultur der Aurenfaie zu skizzieren und weitere Nebel in Seregils und Alecs Leben zu lichten. Flewelling tut dies - wie schon in den beiden Vorgängerbänden - nicht überhastet, sondern lässt dem Leser durch Andeutungen Zeit für eigene Spekulationen.
Sind die Adeligen von Skala schon geschickt im Spinnen von Intrigen, so entpuppen sich die Aurenfaie als wahre Meister in diesem Spiel. Und auch wenn ein Großteil des Buches aus einem Tauziehen um Interessen und den komplizierten Verhandlungen in der Iia'sidra besteht, schafft es Flewelling stets, den Leser zu fesseln und niemals Langeweile aufkommen zu lassen. Einzig ein Glossar mit Übersetzungen der vielen Namen in der Sprache der Aurenfaie hätte ich mir gewünscht, denn auch wenn ich mir mit der Zeit einige merken konnte, hätte ich den ein oder anderen Begriff doch gerne nachschauen können.
Fazit: Ein würdevoller Abschluss einer ganz besonderen Trilogie, die sich wohltuend abhebt vom Actioneinerlei, das sich mitunter auf dem Fantasy-Markt breit gemacht hat. Intelligente und stets spannende Unterhaltung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, Intriegenreich und Humorvoll, 10. Dezember 2001
Von 
Humbi (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Wiedermal ein sehr gutes Buch aus der Reihe "Die Schattengilde"!
Die beiden Helden erleben eine Menge neuer Abenteuer in dennen sie um Verbündete kämpfen, die sie unbedingt im Krieg gegen die plenemeranische Übermacht brauchen.
Das Buch ist besonders spannend durch die vielen Intriegen und neuen Figuren mit ihren undurchsichtigen Interessen.
Vieles ist nicht so wie es dem Leser auf den ersten Blick erscheint.
Das Buch ist fast so genieal wie der zweite Teil, er ist in der gleichen weise actionreich, fesselnd und wieder mit einem gewissen Humor , welcher den Leser oft zum schmunzel bringt, geschrieben.
Ich kann jedem der die ersten Teile gelesen hat empfehlen, auch hiervor nicht halt zu machen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und intensiv!, 26. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Auch der 3. Roman der Autorin in dem die beiden Abenteuerer Seregil und Alec unterwegs sind, hat mich wieder sehr gefesselt. So das ich es geschafft habe 857 Seiten in 5 Tagen zu lesen. Die Reise in Seregils Heimatland und die Konfrontation mit seiner Vergangenheit und auch die Wurzeln von Alec, die sich ihm öffnen, lesen sich so spannend. Als wäre ich dabei gewesen und hätte die Magie selbst erlebt, die dieses Buch enthält.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mein Favorit diesen Monat, 21. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Lange, lange habe ich es erwartet das die Abenteuer von Sergil und Alex weitergehen und nun war es endlich soweit. Was soll ich dazu sagen: Dieses Buch steht seinen Vorgängern in nichts nach. Feinfühlig wie immer beschreibt die Autorin die gleichgeschlechtliche Beziehung zwischen dem Aurefaie Sergil und den Halb-Faie Alex. Sergil kehrt nach etlichen Jahren Exil zusammen mit seinen Tali Alex, wegen diplomatischen Beziehungen in seine Heimat zurück. Dort stolpern die beiden an der Seite der Prinzessin Klia in ein faustdicke Intrige und müssen all ihr Können aufbieten. Wenn ihr mich fragt, das gehört in euren Einkaufskorb. Bis bald, Alex.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannug, Witz und Liebe!!!!, 18. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Flewelling hat sich in dem neuen Band der Schattengilde selbst übertroffen. Verschwörungen, Krieg und Hoffnung auf eine bessere Zeit. Die Liebe zwischen Alec und Seregil wird wunderschön beschrieben ohne irgendiwe geschmacklos zu werden. Es gibt auch ein Wiedertreffen mit Thero, Beka und Klia. Ich habe das Buch gegen 14 Uhr erhalten und konnte es nicht mehr aus der Hand legen bis ich es um 2 Uhr nachts vertiggelesen hatte. Diese Bücher sind nur zu empfehlen. Es ist das beste dasich seit langen gelesen habe! ( Und ich lese sehr viel! ^_^ )
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4.0 von 5 Sternen Besser und spannender als Band 1 und 2, 23. Januar 2013
Von 
Koriko - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond (Taschenbuch)
Inhalt:
Zwei Jahre sind seit der versuchten Rückholung des leeren Gottes vergangen. Noch immer tobt ein erbitterter Krieg zwischen Skala und Plenimar, den letztere Dank ihrer Totenbeschwörer und unermüdlichen Truppen gewinnen könnten, sollte sich nicht bald das Blatt zu Gunsten der Unterlegenen wenden. Aus diesem Grund entscheidet sich die im Kampf schwer verletzte Königin Idrilain ihre jüngste Tochter Klia mit einer Gruppe Gesandter nach Aurënen, das Land der Faie zu schicken, um dort die alten Bande neu aufleben zu lassen. Einst waren die Faie eng mit Skala verwurzelt, trägt doch ein Teil der königlichen Nachkommen das Blut des aurenfäischen Clans Bôkthersa in sich. Aus diesem Grund bittet Idrilain auch Seregil von Rhiminee um Hilfe, der einst wegen Mordes an einem Haman aus Aurënen verbannt wurde. Gemeinsam mit seinem Freund und Geliebten Alec von Kerry schließt er sich der Delegation an, auch wenn ihm in seiner Heimat vorwiegend Verachtung und Hass entgegengebracht wird und er strengen Regeln gehorchen muss.

In den folgenden Monaten setzt die Prinzessin alles daran, den Iia'sidra, den Rat der Aurënfaie auf ihre Seite zu bringen und den nordöstlichen Hafen Gedre erneut zu öffnen, um Skala mit Eisen, Pferden und Nahrungsmitteln zu versorgen. Doch die elf Khirnari (Clansführer) sind sich uneins und Seregils Anwesenheit sorgt für zusätzliche Probleme, obgleich sich dieser sklavisch an die ihm auferlegten Regeln hält. Auch Alec, der durch das Band des Talímenios Seregils Ehepartner entspricht und darüber hinaus ein Halbfaie ist, bekommt die Ablehnung der feindlichen Clans zu spüren.

Als Königin Idrilain stirbt und ihre älteste Tochter Phoria den Thron besteigt, wenden sich die Verhandlungen zunehmend zu schlechten, ist Phoria unter den Aurënfaie alles andere als beliebt. Zudem wird Torsin, der skalanische Botschafter, nach einem Fest der Virésse tot aufgefunden und Klia während eines Jagdausfluges von einem Haman angegriffen. An der Schuldigkeit der Haman besteht kaum ein Zweifel, doch Seregil glaubt nicht an die offensichtlichen Hinweise und versucht mit Alecs Licht ins Dunkel zu bringen. Bei seiner Suche stößt er nicht nur auf einen Spion in Klias Gefolge, sondern auch darauf, dass ihre wahren Feinde an ganz anderer Stelle zu suchen sind. Zudem muss er sich entscheiden, ob seine Loyalität Skala oder Aurënen gehört ...

Eigene Meinung
"Unter dem Verrätermond" ist der 3. Band von Lynn Flewellings "Schattengilde"- Reihe und ist mit über 850 Seiten auch der Umfangreichste. Die Geschichte spielt zwei Jahre nach den Ereignissen der ersten Bände und kann daher durchaus für sich allein stehen. Dieses Mal steht eindeutig Seregils Volk und seine Vergangenheit im Mittelpunkt der Handlung, aber auch die Intrigenspiele der Aurënfaie, die zwar nicht töten dürfen, aber nichtsdestotrotz auf geschickte Art und Weise zu manipulieren verstehen. Der Leser erfährt, wie das Land jener aufgebaut ist, wie die Clans untereinander agieren, welche Gesetze dort herrschen und wie schwer es für die skalanische Delegation ist, vor dem Rat überhaupt Gehör zu finden.
Glücklicherweise ist Seregil nicht alleiniger Handlungsträger. Lynn Flewelling baut ihre Geschichte ebenso auf Alecs, Klias und Bekas Erlebnissen auf und entspinnt ein sehr komplexes und gut durchdachtes Intrigenspiel, das bis zur letzten Seite zu fesseln weiß. Leider zieht sich das Buch im ersten Drittel ein wenig in die Länge, da Seregil nur noch ein Schatten seiner selbst ist, doch spätestens nach dem Anschlag auf Klias Leben kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es ist angenehm, dass dieses Mal weitestgehend auf kriegerische Schlachtszenen und viel Action verzichtet wurde. "Unter dem Verrätermond" weiß auf anderem Weg zu fesseln und hebt sich damit angenehm aus der Menge der üblichen Fantasyromanen hervor.

Die Charaktere sind nach wie vor interessant und liebevoll ausgearbeitet. Seregil wirkt zu Beginn ein wenig blass, doch aufgrund seiner negativen Erfahrungen mit einigen Faie und seinem Ruf als Verbannter, ist dies durchaus nachvollziehbar. Er läuft erst in der zweiten Hälfte zu Hochtouren auf. Sein Partner Alec hat im Vergleich zu den ersten Bänden eine spürbare Entwicklung durchgemacht. Er wirkt selbstsicherer und in sich gefestigter, gerade in Hinblick auf seine Liebesbeziehung zu Seregil, die er offen nach Außen trägt. Im Laufe der Geschichte erfährt er mehr von seiner Herkunft und wie seine Mutter ums Leben kam, um ihn zu beschützen.
Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten - Thero, ehemaliger Zauberlehrling Nysanders, ist als Klias Feldmagier mit von der Partie, Beka Cavish, Tochter von Seregils Freund Micum, ist Anführerin der Leibgarde der Prinzessin. Hinzukommen neue Figuren wie der Aurënfaie Nyal, der sich gut in die Gruppe fügt und zu der skalanischen Delegation passt.
Doch auch die Gegner wissen dieses Mal zu gefallen. Insbesondere der Khirnari der Virésse ist durch seine diplomatischen Fähigkeit und seine Art im Hintergrund die Fäden zu führen ohne seine Ehre in irgendeiner Art zu beschmutzen, eine ungemein interessante Person und ein würdiger Gegner. Erstmals gelingt es Lynn Flewelling keine Gegner zu erschaffen, die böse sind, weil es einen Bösewicht geben muss. Sie verzichtet auf das übliche Schwarz / Weiß - Schema, das den ersten beiden Bänden einen stereotypen und vorhersehbaren Touch verliehen hat.

Stilistisch ist "Unter dem Verrätermond" flüssiger und besser geschrieben. Wie schon in den vorherigen Büchern hat Lynn Flewelling eine Vorliebe für detaillierte Beschreibungen und gibt den Lesern etliche Einblicke in die Hintergründe der Charaktere und Aurënen. Dadurch kann man sich Seregils Heimat sehr gut und bildlich vorstellen. Leider fehlt in der deutschen Ausgabe die Karte, die dieses Mal wirklich wichtig ist, da es einem sonst schwer fällt die Lage der Clanhauptstädte und die Reiserouten nachzuvollziehen. Lediglich die bekannten Perspektivwechsel fallen ein wenig störend auf, wenngleich sie dieses Mal optisch durch Absätze getrennt werden.

Neben den detaillierten Beschreibungen brilliert Lynn Flewelling mit ihrer ungewöhnlichen Fantasie und den interessanten Hintergründen, die die Welt sehr komplex und dreidimensional machen. Seien es nun die politischen Hintergründe, die Sagen und Legenden oder die unterschiedlichen Religionen - Der Autorin gelingt ein sehr realistisches und überzeugendes Weltenkonzept. Hier merkt man deutlich, dass die Autorin sich Gedanken gemacht und die Länder und Hintergründe nicht einfach nur für die Geschichte entwickelt hat, sondern sehr viel Zeit investiert hat.

Ein weiterer, sehr positiver Aspekt ist Lynn Flewellings Umgang mit Homosexualität. Seregils und Alecs Beziehung ist in diesem Band weitaus deutlicher zu spüren und nimmt einen kleinen Teil der Handlung ein, ohne die eigentliche Geschichte negativ zu beeinflussen. Während in den ersten beiden Bänden lediglich Andeutungen existierten, geht es in "Unter dem Verrätermond" ein wenig detaillierter zur Sache, wenngleich sie erotische Szenen immer rechtzeitig ausblendet. Dies gilt auch für normale Liebesbeziehungen, da auch Beka in Aurënen einen Partner findet.

Nichtsdestotrotz ist es angenehm, auf welch natürliche Art und Weise Seregils und Alecs Liebe eingefangen wird. In Lynn Flewellings Welt ist eine homoerotische Liebe keine Seltenheit und es wird derartigen Paaren genauso viel Achtung geschenkt, wie Mann und Frau. Dies hebt die "Schattengilde"- Bände erneut angenehm aus der breiten Masse an Fantasyromanen heraus, da gerade schwule oder lesbische Helden noch immer ein Nischendasein in der Literatur führen.

Mit dem dritten Band der Reihe tritt erneut ein neuer Übersetzer auf den Plan, der allerdings ebenfalls nicht überzeugen kann. Zu Beginn liest sich das Buch flüssig, später schleichen sich etliche Rechtschreibfehler, fehlende Worte und unsinnige Sätze ein. Ein Direktvergleich mit dem Original zeigt deutlich, wie falsch einige Dialoge übersetzt wurden, so dass der Sinn fast vollständig verändert wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass man an einigen Stellen stolpert, oder die unsinnigen Schachtelsätze kaum nachvollziehen kann. Das ist sehr schade, da es die Reihe nach wie vor verdient, mit einer passenden Übersetzung erneut in die deutschen Läden zu wandern. Doch dies scheint in Zukunft leider nicht der Fall zu sein, so dass Fans spätestens nach dem dritten Band der Reihe zum englischsprachigen Original greifen müssen, um Seregils und Alecs Abenteuer lesen zu können. Lediglich die "Tamír Triad"- Trilogie ist auf Deutsch bei Ueberreuter erhältlich.

Momentan gibt es 6 Bände der "Schattengilde"- Saga, sowie den Kurzgeschichten Band "Glimpses". Ein abschließender 7. Band ist ebenfalls für den amerikanischen Markt angekündigt.

Fazit:
Mit "Unter dem Verrätermond" legt Lynn Flewelling einen ungewöhnlichen, spannenden Fantasyroman vor, der sich in einigen Punkten angenehm von den bisherigen Romanen der "Schattengilde" - Reihe unterscheidet. Mit viel Liebe zum Detail und interessanten Charakteren fesselt das Buch bis zur letzten Seite und beantwortet einige Fragen zu den Hintergründen der Hauptfiguren. Wer ungewöhnliche Fantasy, eine gut durchdachtes Weltenkonzept und Intrigen mag, sollte "Unter dem Verrätermond" eine Chance geben. Da die deutsche Ausgabe vergriffen und die Übersetzung nicht gelungen ist, empfiehlt es sich nach den englischen Originalen zu suchen.
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Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond
Die Schattengilde, Band 3: Unter dem Verrätermond von Lynn Flewelling (Taschenbuch - Juni 2001)
Gebraucht & neu ab: EUR 18,69
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