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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als der erste Band!, 6. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Wer "Das Licht in den Schatten" mochte, wird den "Gott der Dunkelheit" lieben. Wie das möglich ist, wenn beide Bände inhaltlich zusammengehören? Ganz einfach...die Übersetzung ist nun endlich so flüssig, wie man es sich nur wünschen kann.
Inhaltlich wird, wie bereits gesagt, dort angesetzt, wo Band 1 aufgehört hat. Alec und Seregil sind mittlerweile nicht mehr nur Schüler und Lehrer, sondern eindeutig Partner, auch wenn Alec noch eine ganze Menge zu lernen hat. Der Magier Nysander versucht verzweifelt die Wiedererweckung des dunklen Gottes zu verhindern, wobei sowohl er, als auch Seregil und Alec dabei eine wichtige Rolle einzunehmen haben , wenn es nicht schon zu spät ist.
Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, aber nur soviel. Selten hat die Chemie zwischen zwei Protagonisten so gut gestimmt, wie bei den Beiden!
Es entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen, die jedoch nie gekünstelt oder seltsam rüberkommt. Die Möglichkeit einer homosexuellen Partnerschaft in dieser Welt scheint fast schon normal zu sein.
Äußerst postiv empfand ich auch, dass Lynn Flewelling nicht nur um ihre beiden Haupcharas herumschreibt und alles aus ihrer Sicht beschreibt, sondern das ein größere Teile der Handlung, vorallem in der zweiten Hälfte des Buches von den Nebencharakteren getragen werden, die ja eigentlich keine Nebencharas mehr sind. Viele Szenen sind sehr bildlich dargestellt und ich hatte keinerlei Probleme die Handlungen und Orte in meinem Kopf wiederzuerwecken.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Fortsetzung von 'Das Licht in den Schatten', 18. Februar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Ohne an Qualität nachzulassen, gelang Lynn Flewelling mit 'Der Gott der Dunkelheit' eine dunklere Fortsetzung von 'Das Licht in den Schatten'. Die humorvolle Leichtigkeit mit der sich die Helden des ersten Romans durch ihre Abenteuer schlugen, weicht einer Spannung und Emotionalität, mit der die Geschichte ihre Vollendung erfährt. Ohne jemals banal oder trivial zu werden, erleben die Leser, wie ihre Helden, die düstersten Stunden dieser wunderschönen Welt. Nicht nur der junge Protaginist Alec reift heran. Alles verändert sich. Doch das Ende ist befriedigend und hinterläßt den Wunsch nach mehr. Laßt uns hoffen, daß Flewelling es schafft in derselben Qualität noch viele weitere solcher Bücher zu schreiben. Entgegen des Klappentextes wäre es allerdings ausnehmend schade, wenn man dieses wundervoll spannende und ergreifende Werk alleinstehend lesen würde. Zum Glück griff der Verlag für das zweite Buch auf einen anderen, besseren Übersetzer zurück, so daß auch dieser eine Makel des ersten Buches im zweiten überwunden wurde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Zufallskauf, 19. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Beim rumstöbern auf der Amazon Seite bin ich über die Bücher von Lynn Flewelling gestolpert.
Dachte erst na ja wieder so ein "oller" Fantasyschinken, der krampfhaft auf mehrere Bücher verteilt wird. Habe dann die Buchkritik gelesen und wurde doch neugierig.
Leider waren die Bücher bei Amazon selber vergriffen. Habe dann über einen Buchverkäufer alle drei Bände in einem wirklich tollen Zustand erworben.
Inzwischen hab ich Band eins und zwei gelesen und bin begeistert.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Handlung ist schlüssig und spannend und oft auch sehr amüsant erzählt.
Die Charaktere sind toll dargestellt, vor allem deshalb, weil sie nicht so überzogen perfekt sind sondern ihre Ecken und Kanten und düsteren" Geheimnisse haben.

Auch die, für dieses "Genre" eher unkonventionelle Rollenverteilung von Männern und Frauen gefällt mir sehr gut. Da es Gleichberechtigung gibt. Frauen können genau wie Männer jeden Beruf ausüben. Es spielt auch keinerlei Rolle ob jemand nun homo-, hetero- oder bisexuell ist. Es wird ganz selbstverständlich akzeptiert. Im Gegenteil, es gibt dem Ganzen neben dem üblichen Geschichtsverlauf" von Gut gegen Böse zusätzlich Würze.

Ein kleiner Nachteil mag, wie schon angemerkt, die "schlechte" oder besser gesagt recht eigenwillige Übersetzung einiger englischer Wörter sein. Anstatt konsequent die englischen Eigennamen von z.B. Städten zu übernehmen oder komplett einzudeutschen wurde manchmal eine recht merkwürdige Mischung aus Deutsch und Englisch gewählt.
Das hat mich persönlich jedoch gar nicht gestört. Im Endeffekt ist doch eigentlich der Namen einer Stadt etc. egal, wenn die restliche Handlung stimmt.

Insgesamt kann ich nur sagen eine tolle, lesenswerte Saga die einem nicht nach 200 Seiten langweilig wird.
Spannend, aber auch romantisch und komisch dank seiner tollen Hauptdarsteller.

Ich hoffe, dass nun auch das 3. Buch hält was seine Vorgänger versprochen haben und würde mich mit Sicherheit auch über ein weiteres freuen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lektorat vorhanden?, 26. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Spannend, originell und süchtigmachend auf weitere Bände. aber die Übersetzung ist mehr als mangelhaft. Nicht nur eine Menge Schusselfehler, Begriffe und Eigennamen werden teils übersetzt, teils englisch angeführt, was für Leute, die kein Englisch können, verwirrend sein mag. Auch die Übersetzung an sich ist wenig gut. Schon in deutscher Sprache klingen viele Stellen grauselig. Das hat dieses Buch wirklich nicht verdient!
Bin gespannt, ob die anderen Bände besser sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum X-ten male..., 19. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
und wieder habe ich mir die Schattengilde vorgenommen. Bin gerade dabei Band 2 zu lesen und wieder bin ich gefesselt. Gefesselt von einer Story, die in sich selbst so schlüssig ist, die Spannungsgeladen ist wie kaum eine andere, die emotionaler kaum sein kan ohne kitschig zu sein.
Ich bin eigentlich kein Fantasy-Fan. Aber diese Geschichten lassen einen eintauchen in eine Welt die wohl eine Mischung zwischen Fantasy und Altertum ist. Alles ist einem vor Augen so genau wird mit wenigen Worten beschrieben in was für einer Welt Alec und Seregil leben. Freundschaft, Ehre und Vertrauen sind es auf die es ankommt. Und man erlebt mit wie sich die Protagonisten entwickeln und zusammen schweißen.
Ich kann nur sagen eine fantastische Saga die unbedingt weiter erzählt werden muss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas anders als Teil 1, 20. Dezember 2003
Von 
Angua (Kornelimünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Im zweiten Teil der Schattengilde knüpft die Handlung fast unmittelbar an die Geschehnisse des Vorgängers an. Während im ersten Drittel des Buches die Geschichte noch recht harmlos, aber trotzdem unterhaltsam vor sich hindümpelt, nimmt sie danach rasch, um nicht zu sagen rasant an Fahrt auf und ist teilweise im Vergleich zum Vorgänger relativ blutig.
Meiner Meinung nach standen gerade die Vorgänge im letzten Drittel der Geschichte arg im Kontrast zu den weniger actionlastigen Geschehnissen zuvor (den ersten Band eingeschlossen). Mir kam es fast so vor, als ob Flewelling ihre Bücher nicht ohne das fast genreübliche Heldenleiden schreiben wollte, aber das ist auch Geschmackssache.
Was mir weiterhin gut gefallen hat ist, dass die Autorin dem Leser Geheimnisse und Hintergründe nur häppchenweise offenbart und immer wieder neue Andeutungen macht, so dass meine Neugier das gesamte Buch über nicht nachließ.
Alles in allem fehlt diesem zweiten Band ein wenig die lockere Atmosphäre des ersten Bandes und es stehen im Großteil des Buches weniger die Spionage- und Diebesfähigkeiten der beiden Protagonisten und das Intrigenspiel von Rhíminee im Vordergrund, sondern - wieder mal *gähn* - die Suche nach irgendwelchen Artefakten, welche ja nicht in die Hände der Bösen fallen dürfen. Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen, doch ein wenig muss ich Flewelling schon ankreiden, dass sie den schönen Ansatz des Vorgängerbandes nicht durchgängig fortgeführt hat. Aber vielleicht ändert sich das ja wieder in Band 3?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, gut!!, 30. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Wo beim ersten Teil der Schattengilde noch eine Einlesezeit benötigt wurde, ist man hier sofort drin im Geschehen und in Flewellings Welt. Die Story ist gut ausgetüftelt und super rübergebracht, die Beziehung zwischen Seregil und Alec einfach einzigartig...
Traurige Momente gibt es besonders während des großen Kampfes gegen das Böse, woraufhin Seregil sich schreckliche Vorwürfe macht und nur Alec ihm helfen kann, aus seinem Tief wieder herauszukommen.
Sehr lesenwert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal wieder ein gutes Buch, 22. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
... das man wegfressen kann. Ich habe beide Bände hinternander weggelesen und es ist schade, daß ich schon durch bin. Was mir neben guter Story und hervorgend dargestellten Charakteren sehr gut gefallen hat, ist das Wagnis an homosexuelle Beziehungen ganz selbstverständlich mit heranzugehen, ohne das es aufdringlich wäre. Das ist in der Fantasy erfrischend anders. Ich hoffe, es gibt bald mehr von Alec und Seregil zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen Spannende Fortsetzung, 23. Januar 2013
Von 
Koriko - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Inhalt:
Nachdem die Spione Alec und Seregil die Hintergründe des Komplotts gegen Königin Idrilain erfolgreich aufklären und sogar noch das ein oder andere Geheimnis aufdecken konnten, kehrt ein unsicherer Frieden ein. Doch schon bald werfen die düsteren Vorboten des Krieges ihre Schatten voraus und die ersten Truppen werden an die Grenzen Mycenas entsandt, um die Vorstöße der plenimaranischen Truppen zurückzuschlagen. Unter ihnen befindet sich auch Beka, die Tochter von Micum Cavish, einem engen Freund von Seregil und Alec. Zur selben Zeit stoßen die beiden zufällig auf einen Verräter innerhalb der Stadt - der Schmied Rythel sabotiert die Eisentore des Abflusssystems von Rhiminee, doch um den Drahtzieher ausfindig zu machen, lässt man ihn mit seiner Arbeit fortfahren. Die beiden Spione überwachen den Schmied, können jedoch nicht Erfahrung bringen, für wen er arbeitet.

Zudem wird Seregil von dem Magier Nysander auf eine äußerst geheime Mission in den eisigen Norden geschickt, um eine magische Krone zu bergen, an denen die Plenimaraner gesteigertes Interesse haben. Erst nach und nach erfährt Seregil, dass Nysander ein uraltes Geheimnis hütet, die mit einer Prophezeiung einhergeht, nach welcher eine Vierergruppe die Rückkehr des Gottes der Dunkelheit verhindern muss. Dabei spielt auch die Holzscheibe, die der Spion einst dem Plenimaraner Mardus gestohlen hat, eine gesteigerte Rolle. Als sich abzeichnet, dass nicht nur Nysander und Seregil bei der Prophezeiung eine Rolle spielen, sondern auch Alec von großer Bedeutung ist, weiht der Spion den Jungen ein. Doch für einen ausgeklügelten Plan ist es längst zu spät, da die Aktionen der Gruppe lange nicht so geheim sind, wie gedacht. Mardus und sein Totenbeschwörer Ashnazai sind ihnen schon lange auf den Fersen und nutzen ihre Chancen. Bei einem Überraschungsangriff auf das Oreska, die Festung der Magier, entführen sie Nysanders Lehrling Thero und überwältigen später Alec in der Herberge zum jungen Hahn. Beide werden auf Mardus Schiff geschleppt und sollen später bei einem Ritual dem Gott der Dunkelheit geopfert werden.

Für Seregil beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Gemeinsam mit seinem Freund Micum, der in Nysanders Augen der Vierte innerhalb der Prophezeiung ist, nehmen die Beiden die Verfolgung auf ...

Eigene Meinung:
Der zweite Band der "Schattengilde"- Reihe setzt da an, wo "Das Licht in den Schatten" endete. Nahezu nahtlos wird die Geschichte fortgeführt, das Hauptaugenmerk liegt auf dem beginnenden Krieg, wodurch die Spionage- und Diebesszenen spätestens nach dem ersten Drittel den Kämpfen und Schlachten weichen müssen. Mit der Prophezeiung schlägt Lynn Flewelling nun stärker in die übliche Fantasy.Kerbe, was nur bedingt überzeugen kann. Die Hintergründe um die Prophezeiung und die vielen Seitenstränge sind zwar immer noch interessant, doch es ist schade, dass der Band zu einer klischeehaften "Gruppe-rettet-die-Welt"- Geschichte verkümmert. Sicherlich weiß "Der Gott der Dunkelheit" noch zu fesseln und Lynn Flewelling bemüht sich redlich den Handlungsverlauf ein wenig unkonventioneller zu gestalten, doch letztendlich verläuft der Bogen doch in den üblichen Bahnen.

Zudem sind auch die Kampfszenen nicht ganz so fesselnd geschrieben und mitunter verlaufen sie unlogisch. Eine Schlacht dauert beispielsweise nicht mehrere Stunden an (das würde Mensch und Tier nicht durchstehen), sondern endet zumeist nach kurzer Zeit, damit beide Parteien ihre Toten bergen und Resümee ziehen können. Zudem fehlen mir auch diplomatische Verhandlungen, die überhaupt nicht stattfanden. In diesem Zusammenhang wird auch Beka Cavish, die eine eigene Turma anführt und tief hinter die feindlichen Linien führt, immer unsympathischer, da sie zu sehr wie die strahlende Heldin wirkt. Ihre Strategien sind oftmals nicht nachvollziehbar, ebenso bleiben Reaktionen seitens der Plenimaraner auf Angriffe der Gruppe aus. Dadurch wirkt der Krieg recht eindimensional. In dieser Beziehung fällt auch negativ auf, dass die Plenimaraner erneut als "Die Bösen" dargestellt werden, ohne dass aufgezeigt wird, wie die normale Bevölkerung denkt und handelt.

All das sorgt dafür, dass "Der Gott der Dunkelheit" gerade in dem Kriegsaspekt nicht überzeugen kann und die Handlung schwerfällig und langatmig macht.

Die Charaktere sind erneut der große Pluspunkt der Geschichte. Man spürt auf nahezu jeder Seite, wie sehr Lynn Flewelling ihre Figuren mag und wie gerne sie Seregil, Alec und deren Freunde in Szene setzt. Dieses Mal legt sie besonders großen Wert auf Letztere, so dass insbesondere Nysander mehr Spielraum bekommt, aber auch Micum, Beka und Thero immer wichtiger werden. Natürlich wird auch um die Hauptfiguren das ein oder andere Geheimnis gelüftet. So erfährt Alec beispielsweise mehr über seine Wurzeln und muss erkennen, dass er mehr mit dem Aurënfaie Seregil gemein hat, als ihm lieb ist. Zudem wird erstmals die Beziehung zwischen Seregil und Alec vorangetrieben, da sich Seregil in diesem Band in Alec verliebt und aus seiner Vorliebe für Männer keinen Hehl mehr macht. Dass die beiden für einen Teil des Buches getrennt werden, verstärkt diese Entwicklung nur noch. Wie schon im ersten Band ist es angenehm, wie natürlich die Beziehung zwischen den beiden dargestellt wird. Sie wirkt überhaupt nicht aufgesetzt, sondern passt sich dem Tempo der Geschichte an. Wirklich geklärt wird diese Thematik daher erst auf den letzten Seiten des Buches.

Stilistisch bleibt sich Lynn Flewelling treu. Mit sehr viel Liebe zum Detail, Humor und Spannung setzt sie die Geschichte fort. Ihr Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf den Charakteren, wenngleich sie dem Buch mit der Prophezeiung einen festen Rahmen gibt. Im Laufe des Bandes verschwindet die lockere Art und passt sich der düsteren Handlung an. Wie bereits beim ersten Band sind die Perspektivwechsel ein großes Manko, doch daran gewöhnt man sich im Laufe der Zeit. Leider zieht sich der Mittelteil sehr, insbesondere die Szenen mit Beka fallen stark aus dem Rahmen und nehmen der Handlung den Schwung.

Die deutsche Ausgabe von Bastei Lübbe ist ebenfalls seit geraumer Zeit vergriffen, ist jedoch was die Übersetzung anbelangt ein wenig solider als "Das Licht in den Schatten". Erstmals wurden die englischen Namen der Charaktere und Orte beibehalten, was zu Beginn für ein wenig Verwirrung sorgt, wenn man nur die deutsche Übersetzung des ersten Bandes kennt (da Charaktere urplötzlich andere Namen haben). Auch wirkt die Geschichte ein wenig flüssiger und besser strukturiert, doch insgesamt kommt auch diese Fassung nicht an das Original heran. Die vielen Wortwiederholungen und die verstärkten Rechtschreibfehler im letzten Dritten des Buches erschweren das Lesen.

Fazit:
Mit "Der Gott der Dunkelheit" erschafft Lynn Flewelling trotz der Negativpunkte einmal mehr ein spannendes Buch, das die Geschehnisse um die Prophezeiung abschließt und mit der einen oder anderen Überraschung aufwartet. Die Charaktere sind einmal mehr der große Pluspunkt der Reihe, ebenso die Mantel und Degen - Atmosphäre, die zu Beginn der Geschichte herrscht. Wer "Das Licht in den Schatten" mochte, wird an diesem Band nicht vorbeikommen, insbesondere solche, die wissen wollen, wie es zwischen Seregil und Alec weitergeht. Wer ungewöhnliche Charakterfantasy mag und über das schwarz/weiß-Denken der Autorin hinwegsehen kann, sollte zugreifen. Es lohnt sich, der Serie eine Chance zu geben ...
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5.0 von 5 Sternen Was für ein Buch....wundervoll, 18. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. (Taschenbuch)
Ich ärgere mich schon, dass ich erst jetzt nach vielen Jahren auf diese Autorin gestossen bin. Schon lange hat mich kein Buch mehr so zu fesseln gewussst, wie die dieses. Bereits der erste Teil der Schattengilde hat mich begeistert. Doch dieser zweite Teil hat mich umgehauen. Ich habe damit angefangen und habe nicht mehr aufhören können zu lesen bis tief in die Nacht.

Lynn Flewelling hat einen Stil beim schreiben, der einen förmlich in die Welt Skalas hineinzieht. Die Entwicklung der Charaktere kann man miterleben, wie die Freundschaft zwischen Alec und Seregil langsam wächst, die Abenteuer die die beiden und ihre Freunde bestehen müssen, die Gefahren, die Freude und das Leid.

Und für mich auch wichtig: Endlich mal wieder ein guter Roman, der nicht gleich nach 200 Seiten zu Ende ist.
Die Autorin hat sich Mühe gegeben, eine Welt zu erschaffen in die man beim Lesen eintauchen kann. Das habe ich nur sehr selten erlebt seit Tolkiens "Herr der Ringe".

Drei Bände der "Schattengilde" habe ich hier gefunden, da sie im normalen Buchhandel nicht mehr erhältlich sind. Leider sind weitere Bände bisher nur auf Englisch erschienen. Ich hoffe sehr, dass ein Verlag diese auch bald auf Deutsch herausbringt.

Die Tamir-Trilogie habe ich auf Kindle gelesen, auch diese hat mich davon überzeugt, dass Lynn Flewelling eine große Autorin ist.

Meinr Empfehlung: unbedingt lesen!!!
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Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02.
Der Gott der Dunkelheit. Die Schattengilde 02. von Lynn Flewelling (Taschenbuch - 1999)
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