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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne - Mehr ein Actionfilm als ein Thriller in Buchform
Francis Ackerman jr. ist schlau, hat die Kraft eines Bären und die flinke Wendigkeit eines Wiesels und er ist der schlimmste Albtraum, der einem Menschen passieren kann. Francis Ackerman jr. ist ein Serienmörder und er liebt es zu spielen. Und er spielt nur, wenn er sich sicher ist dieses Spiel auch zu gewinnen.
Marcus Williams will ein neues Leben...
Vor 6 Monaten von Christiane Peters veröffentlicht

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klischee juchee
Okay... Zumindest der simpel gehaltene Schreibstil dürfte wohl niemandem Kopfschmerzen bereiten. Dann schon eher die Charaktere. Jeder, wirklich jeder, ist ein wandelndes Klischee. Der rechtschaffene Ex-Cop, der schwer an dem trägt, was damals in JENER NACHT (hier bitte Donnergrollen einfügen) geschah, der hirnlose Kleinstadtrowdy, der...
Vor 5 Monaten von Samanta Weber veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klischee juchee, 16. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Okay... Zumindest der simpel gehaltene Schreibstil dürfte wohl niemandem Kopfschmerzen bereiten. Dann schon eher die Charaktere. Jeder, wirklich jeder, ist ein wandelndes Klischee. Der rechtschaffene Ex-Cop, der schwer an dem trägt, was damals in JENER NACHT (hier bitte Donnergrollen einfügen) geschah, der hirnlose Kleinstadtrowdy, der größenwahnsinnige Provinzsheriff, der sich über dem Gesetz wähnt, die blonde Südstaatenschönheit, korrupte Politiker, der irre Killer mit traumatischer Kindheit, die White-Trash-Mami, die als Teenie mit dem erstbesten Highschool-Schönling abgehauen ist und jetzt mit miesem Fabrikjob in einer Wellblechhütte haust...
Bei ich-weiß-nicht-wie-vielen Neuerscheinungen jedes Jahr kann nicht jeder Roman das Rad neu erfinden, verlange ich auch nicht, aber wenn solche Stereotypen noch nicht mal nett aufbereitet werden, nervt es irgendwann. Die Charaktere haben einfach keine Seele. Ich erkenne zwar das Bemühen, jeder Figur eine Geschichte zu geben, letztlich bleiben sie aber zu fremd & abstrakt, um wirklich mitzufiebern.

Dazu kommt, dass in vielen Situationen der gesunde Menschenverstand völlig außen vor bleiben musste, damit nur ja die Story wie geplant konstruiert werden kann. Das geht schon ganz am Anfang los. Ich drücke es mal unnett aus: Wenn von einem Polizistenduo in einer angeblich doch "verschlafenen Kleinstadt" alle beide keine Ahnung haben, wie der Tankwart ihres Bezirks aussehen sollte, einen gesuchten Serienmörder nicht erkennen und dann auch - obwohl sie ja gerufen wurden, also nicht unvorbereitet in die Situation mussten - keinerlei Strategien für den Umgang mit einem bewaffneten Gegner haben, dann haben sie wahrscheinlich den Tod verdient.
Nächstes Beispiel, gleich im Anschluss: Polizisten, die im Fernsehen einfach mal wichtige Details über eine laufende Ermittlung ausquatschen? Und, weil sie doch grad so nett am Plaudern waren, auch mit vollem Namen UND Bild verraten, dass das letzte Opfer des flüchtigen Serienkillers doch noch lebt? Leute, ihr WOLLT doch gar nicht, dass die Frau überlebt, dann fahrt Ackerman doch gleich zum Krankenhaus und gebt ihm die Zimmernummer.
Noch ein Beispiel? Wie oft kann man in einer "verschlafenen Kleinstadt" in Wildwest-Manier um sich ballern, ehe das mal jemandem auffällt??! Usw. usf...

Ach ja, sein Frauenbild könnte Ethan Cross auch mal überdenken. Nicht, dass ich großen Wert auf eine (mittlerweile auch stereotype) ach-so-toughe Superzicke in der Story legen würde. Aber bei ihm können Frauen ja wirklich gar nichts außer kuhäugig in der Gegend rumstehen/-sitzen/-liegen und als Rettungsmaterial dienen, damit auch wirklich jeder merkt, was für ein großer Held Marcus doch ist.

Letzten Endes läuft es dann auf eine Verschwörung in der Verschwörung raus, und eine schwer zu ertragende, selbstgerechte Moral nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel". Das immer gern eingestreute küchenphilosophische Geschwafel vermag die recht dünne Suppe dann auch nicht mehr anzudicken.

Immerhin, das Buch sieht super aus, es liest sich alles recht schnell weg und die Lösung ist am Ende nicht genial, aber immerhin einigermaßen schlüssig. Auch Spannung wird immer wieder mal erzeugt, dafür der zweite Stern. Aber alles in allem: Doll war das nicht, sorry. Wenn ihr mit den 10 Euro bzw. 8 für die Kindle-Ausgabe zum Flohmarkt geht und Wildwest-Groschenromane kauft, habt ihr im Grunde das Gleiche, kriegt aber fürs Geld viel mehr Seiten.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manchmal ist weniger mehr..., 27. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Francis Ackerman junior ist ein Serienkiller, der seine Opfer zu perfiden Spielen auffordert. Das eigene Leben, oder das naher Angehöriger, ist der Einsatz, um den es dabei geht. Da der Killer selbst die Spielregeln bestimmt, ist es sicher nicht überraschend, dass der Jackpot stets an Ackerman geht. Diesen Thriumph lebt er mit besonderer Grausamkeit und Brutalität an seinen Opfern aus. Als Marcus Williams die Farm seiner Tante erbt und damit die Chance erhält, noch einmal vollkommen neu anzufangen, ahnt er nicht, dass er schon bald die Wege des Killers kreuzen wird.....

Der Thriller startet ohne langatmiges Vorgeplänkel, denn man befindet sich sofort mitten im spannenden Geschehen, da man Francis Ackerman jr. bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Spiel mit seinen Opfern, beobachtet. Das Interesse ist damit sofort geweckt, da man gleichermaßen abgestoßen, aber dennoch fasziniert, betrachtet, wie ruhig und besonnen er dabei vorgeht. Er überlässt nichts dem Zufall, sondern ist seinen Opfern stets einen Schritt voraus, bis er endlich zuschlägt und sie eiskalt ermordet. Ethan Cross gelingt es mühelos in den Szenen, in denen Ackerman sich zunächst an seine Auserwählten heranschleicht, um sie dann zum tödlichen Spiel zu zwingen, eine unglaubliche Spannung zu erzeugen. Man beobachtet gebannt, wie er dabei vorgeht. Man fiebert mit den Opfern mit und hofft, dass sie das Blatt irgendwie wenden können - obwohl man tief im Innern ahnt, dass es nichts gibt, was sie retten kann. Die angespannte und tödliche Atmosphäre ist beim Lesen geradezu spürbar, sodass man vorher darauf achten sollte, nicht gestört zu werden. Denn das geringste Geräusch kann einem sonst das Herz im Halse klopfen lassen. Bei diesem Gänsehautfeeling kommen selbst hartgesottene Thrillerfans auf ihre Kosten.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Gerade bei den spannenden Katz- und Mausspielen klebt man förmlich an den Seiten. Durch die detaillierten, aber nicht zu ausufernden Beschreibungen, kann man sich sowohl Handlungsorte, als auch Protagonisten, lebhaft vorstellen. Eigentlich ist damit der Grundstein zu einem rasanten und nervenaufreibenden Thriller gelegt.

Doch leider kommt es im Verlauf der Handlung zu einigen Wendungen, an denen zwar Fans von actiongeladenen Hollywoodverfilmungen ihre helle Freude haben dürften, die aber eingefleischte Thrillerfans zu ungläubig hochgezogenen Augenbrauen und wiederholtem Kopfschütteln verleiten dürften. MacGyver und Supermann höchstpersönlich dürften den Autor das ein oder andere Mal inspiriert haben. Das große Finale ist sicher nicht vorhersehbar, doch das ist nicht unbedingt positiv gemeint, denn was da ans Tageslicht kommt, ist beinahe unglaublich. Weniger wäre hier durchaus mehr gewesen. Denn so gleitet die Geschichte ins Unglaubwürdige ab.

Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen recht gut unterhalten. Nicht weniger - doch leider auch nicht mehr! Der Klappentext weckte in mir die Hoffnung auf ein spannendes Katz- und Mausspiel und die nervenaufreibende Jagd nach dem Killer. In dieser Hinsicht wurde ich allerdings bitter enttäuscht, da hier eher ein actiongeladenes Hollywoodspektakel mit ziemlich unglaubwürdigem Ausgang geliefert wird. Ich vergebe deshalb lediglich drei von fünf Bewertungssternen und das auch nur, weil die Szenen, in denen Ackerman mit seinen Opfern spielt, für Nervenkitzel und Gänsehautfeeling sorgen. Wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich sicher noch ein weiteres Sternchen abgezogen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aka Ich bin umnachtet, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Ethan Cross ist das *mysteriösen Gesichtsausdruck aufsetz* Pseudonym eines amerikanischen Thrillerautors, der mit Frau und zwei Töchtern in Illinois lebt und mit "Ich bin die Nacht" debütiert. Vorher hat der gute Ethan seine Zeit ein bisschen als Musiker verklimpert, sich dann aber doch aufs Schreiben nicht sehr glaubwürdiger Romane verlegt. Die hier angefangene und nicht ganz zu Ende erzählte Geschichte geht im Folgeband "Ich bin die Angst" weiter, aber ich weiß wirklich nicht, ob ich noch mal bereit bin, mich einem Roman von Ethan Cross zu widmen. Der an sich gar nicht mal so schlecht startende Thriller verliert sich mehr und mehr in unglaubwürdigen Szenarien, bedient sich einer sehr plakativen Sprache, deren pseudo-dramatische Übertreibungen einen zunehmend nerven und gipfelt in einem derart hanebüchenen und bescheuerten Finaltwist, dass man sich doch sehr wundern muss, welche beschränkten Lektoren diese Geschichte zum Druck freigegeben haben.

Francis Ackerman jr. hat das Bestreben, der berühmt-berüchtigtste Serienmörder der Geschichte zu werden. Dafür geht er mit seinen Opfern auch entsprechend grausam um und ist darüber hinaus nicht viel mehr als ein Phantom, das sich geschickt jeglichem gesetzlichen Zugriff zu entziehen weiß. Doch im Verlauf einer unglückseligen Nacht trifft Ackermans tiefschwarze und geschundene Seele auf einen Widersacher, der es mit dem überaus cleveren Killer aufnehmen zu können scheint. Ex-Cop Marcus Williams kreuzt unvorhergesehenerweise Ackermans Weg und wird von diesem sofort als würdiger Gegner angesehen. Williams wollte sich nach seiner zwangsweise beendeten Karriere als Polizist eigentlich ganz in Ruhe ein neues Leben aufbauen, was in der direkten Nachbarschaft zu einem von Ackermans zukünftigen Opfern natürlich flugs ad absurdum geführt wird. Und ehe Williams sich versieht, hat er bestechliche Bundesbeamte und gewaltbereite Sheriffs an den Hacken und einen wahnsinnigen Killer vor sich auf der Flucht, einer gefährlicher als der andere…

"Ich bin die Nacht", im Original übrigens weit weniger dramatisch als "The Shepherd" (der Hirte) betitelt, fängt eigentlich ganz gut an. Wir bekommen einen Einblick in des Killers dunkle Seele, seinen nahezu grenzenlosen Sadismus, aber auch seine perfekte Tarnung, die ihn bislang unangreifbar gemacht hat, obwohl die Polizei genau weiß, wen sie da zu jagen hat. Parallel zu Francis Ackerman lernen wir den Ex-Cop Marcus Williams kennen und einige zukünftige Opfer Ackermans. Cross beschreibt gekonnt das normale Leben verschiedener Menschen, bevor sie die tödliche Bekanntschaft von Ackerman machen. Das alles ist verstörend, blutig und recht spannend.

Aber schon nach gut einem Drittel des Buches entgleiten Cross sowohl Story als auch Rhetorik nachhaltig. Zum Einen werden die Haken, die die Geschichte schlägt, immer absurder und phantastischer, zum Anderen bedient sich Cross vermehrt einer hyperdramatischen Sprache, die zunehmend lächerlich wirkt. Da "heulte der Wind wie der Schrei einer Todesfee" oder "öffneten sich brüllend die Pforten der Hölle in seinem Rücken" oder "kämpften sie wie zwei Titanen, die verflucht sind, für alle Ewigkeit zu fechten". Das klingt dann irgendwann einfach nur noch nach BILD-Zeitungs-Journalismus, vor allem ob des inflationären Gebrauchs solcher reißerischen Plattitüden. Außerdem verlagert sich der Fokus vom psychologisch eigentlich viel interessanteren Protagonisten Francis Ackerman auf den Ex-Cop Williams (der, soviel Klischeehaftigkeit muss sein, natürlich mit einem dunklen und schmerzhaften Geheimnis aus seiner Vergangenheit behaftet ist). Dazu werden wahllos noch ein paar dubiose Charaktere in die Handlung geworfen, die Williams entweder gut oder böse gesonnen sind und die Story mal unglaubwürdig vorantreiben, mal lau stagnieren lassen.

Sichtlich genervt von der zunehmenden Schundroman-Rhetorik sehnt man das Ende von "Ich bin die Nacht" mehr und mehr herbei und hofft wenigstens auf ein spannendes und gerne auch blutiges Finale. Aber was bekommt man dann? Eine dermaßen abstruse, schwachsinnige und unglaubwürdige Auflösung, dass man nur noch fassungslos den Kopf schütteln kann. Das Kaninchen, das Cross hier aus dem Hut zaubert, wäre mal besser in seinem Bau geblieben und hätte weiter an irgendwelchen Möhrchen geknispelt. Was Cross hier wahrscheinlich für wahnsinnig clever hielt und beim Leser für einen "Wow"-Effekt sorgen sollte, ist unfassbar bescheuert, moralisch mehr als fragwürdig und einfach total hirnrissiger Bockmist. Und dann leistet Cross sich auch noch die Frechheit einer a) obskuren Andeutung bezüglich der Beziehung zwischen Jäger und Sammler und einem b) latent offenen Ende, damit man auch Cross' Nachfolgewerk "Ich bin die Angst" brav kauft. Pah.

Somit ist "Ich bin die Nacht" anfangs gar nicht mal so schlecht, wird dann aber immer seltsamer, schlichter und unlogischer. Das geweckte Interesse des Lesers an einem Psychopathen wird nicht befriedigt, vielmehr versteift Cross sich mehr und mehr auf den "Guten" in der Geschichte und dessen Jagd nach dem Killer bzw. dessen Flucht vor Obrigkeiten, die ihm aus völlig bekloppten Gründen ans Leder wollen. Gekrönt wird das (auch rhetorische) Schmierentheater dann von einem dämlichen und vollkommen an den Haaren herbeigezogenen Finale, das noch nicht einmal alle Fragen beantwortet bzw. sogar noch neue aufwirft. Träumchen.

Insofern war ich von "Ich bin die Nacht" ziemlich enttäuscht, vor allem, weil es dem Autor zumindest am Anfang gelingt, einen für ihn einzunehmen. Da er dann aber sowohl sprachlich als auch inhaltlich völlig aus dem Ruder gerät, kann ich das Buch kaum empfehlen. Deshalb für die recht hübsche Covergestaltung (die sozusagen einmal "rundrum" geht) und einen guten Anfang gerade mal noch zwei von fünf Nächten, die man sich mit diesem Buch besser nicht um die Ohren hauen sollte.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich bin die Täuschung!, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Kindle Edition)
Als ich das Buch kaufte, hatte ich einen packenden Thriller erwartet, der schnell und gerissen ist. Sowohl die Aufmachung, die einem sehr in Auge sticht, als auch der Covertext schien dies zu versprechen. Was ich dann aber zu lesen bekam war ein schlechter 0815 Thriller, der vorne und hinten Lücken in der Logik hatte.
Anstatt das es um den Psychopathen ging, drehte sich das Buch um einen ehemaligen Polizisten der, ganz zur Kreativität des Autors, seit einem traumatischen Ereignisses diesen Beruf nicht mehr ausüben mochte. Natürlich war dieser der Beste gewesen, kannte alles, kann alles und überhaupt! Das er dabei noch so jung ist, ist dabei die kleinste Unwahrscheinlichkeit, aber nachdem es sich eh um eine Art Superman zu handeln scheint, braucht man sich da nicht weiter drum zu kümmern.
Der Charakter des Francis Ackermanns wiederum war super! Meiner Meinung nach der einzige im Buch, mit Profil und einer guten Geschichte. Um so mehr ist es Schade, dass der Autor das anscheinend selber nicht wirklich gemerkt hat. Immer wieder gab es Stellen, die er hätte gut vertiefen, oder zu einem entscheidenden Aspekt seines Plots hätte machen können, was leider nicht geschah.
Alles im allem, ist dieses Buch mehr als vorhersehbar, inklusive dem entscheidenden Satz der eine Fortsetzung erwarten lässt,auch die kleine Liebesgeschichte fehlt nicht. Abgesehen, von dem absolut absurdem und unlogischem Ende auf den gefühlt letzten 5 Seiten, das einem nur den Kopf schütteln lässt. Nach einer Nacht drüber schlafen, bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass dieses Ende kurzfristig einfach hinzugefügt wurde, um einen Klimax in der Story zu haben, ohne weiter einen Gedanken dazu verschwendet zu haben. Über den Schreibstil braucht man nicht viel sagen; hätte die Mehrheit der Schüler auch so schreiben können.
Empfehlen kann ich das Buch wirklich nicht, die zwei Sterne kriegt es nur wegen Ackermann. Und lieber Ethan Cross: Bitte, Bitte, Bitte schreiben sie keine Fortsetzung!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Das war wirklich das schlechteste Buch, das ich jemals gelesen habe. Der Schreibstil entspricht der Qualität eines Schüleraufsatzes, die Handlung ist einfallslos und unrealistisch. Sogar der logische Zusammenhang ist oft abwesend. Absolut nicht zu empfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klappentext weckt falsche Erwartungen, platter Thriller, 20. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Marcus Williams ist ein Ex-Cop, der auf dem Land ein neues Leben anfangen möchte - und das gerne in Ruhe. Dumm nur, dass er zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Francis Ackerman jun. ist ein psychopathischer Serienmörder, der seine Opfer gerne zu einem Spiel auffordert. Dumm nur, dass er noch nie verloren hat. Ausgerechnet diesen Killer verschlägt es in das kleine Städtchen Asherton, wo er auf Marcus und einen Sheriff trifft, der das Gesetz gerne in die eigenen Hände nimmt. Marcus gerät zwischen die Fronten und muss plötzlich nicht nur verhindern, dass der Sheriff ihn zum Sündenbock für einen Mord macht, den er nicht begangen hat, sondern auch noch Ackerman aufhalten, der wieder neue Spielgefährten sucht und davon überzeugt ist, dass Marcus sein positives Gegenstück darstellt. Der Killer setzt einiges in Bewegung, um einen finalen Showdown mit Marcus zu bekommen, in dem sich seiner Meinung nach Gut und Böse gegenüberstehen...

Mich hat das Buch ziemlich enttäuscht. Ich bin durch die auffällige Gestaltung aufmerksam geworden und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, es ginge um Ackerman, den Serienkiller. Der spielt aber eigentlich nur die zweite Geige in der Geschichte, was man leider erst merkt, wenn man das Buch schon gekauft und angefangen hat zu lesen. Ehrlich gesagt, macht mich so etwas schon immer leicht sauer. Hinzu kommt hier dann auch noch, dass die Story zum Ende mit einer sehr verschachtelten Auflösung aufwartet und alles recht verkorkst wirkt. (Ich könnte mich jetzt über das Rechtsempfinden des Autors auslassen, was ich aber mal nicht tue, um nicht zu spoilern. Sehr amerikanisch ist es, soviel verrate ich hier mal.) Die Figuren sind wandelnde Klischees ohne wirkliche Charaktertiefe - mit Ausnahme von Ackerman, der dafür aber meiner Meinung nach in dem Buch viel zu wenig Spielraum gekommt. Die Sprache ist gruselig, anders kann ich es nicht beschreiben. Es wird das unterste Niveau an Metaphern und Umschreibungen aus der Schublade gezogen. Gut ist, dass alle Kapitel recht kurz sind und sich das Buch daher auch gut in der Bahn lesen lässt. Das ist aber leider der einzige positive Aspekt, den ich finden kann. Insgesamt gesehen kann ich das Buch leider nicht empfehlen. (Wie den englischen Ausgaben zu entnehmen ist, handelt es sich um den ersten Band einer Serie. Ich hoffe, dass uns die Fortsetzungen im Deutschen erspart bleiben.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin die Nacht, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
~Erster Satz~

Das flackernde Blaulicht seines Streifenwagens flatterte über die Fensterscheiben der Tankstelle.

~Meine Meinung~

Also erstmal möchte ich sagen, dass mir dieses Buch schon von Weitem aufgefallen ist, wegen der Schwärze des Umschlags und des Buchschnittes. Ich liebe schwarz und musste unbedingt nachschauen was es mit dem Buch auf sich hat. Die spiegelnde Beschriftung fand ich ebenfalls super! Trotzdem war ich froh, dass der Klappentext dann doch in weiß verfasst war und somit gut lesbar. Dieser erinnerte mich dann so sehr an die "Saw"-Filme, dass ich es unbedingt mitnehmen musst, obwohl Thriller normalerweise garnicht so mein Ding sind. Natürlich gibts Ausnahmen. :)

Dank einer Leseflaute hatte ich leider fast einen Monat Pause zwischen dem ersten Drittel des Buches und dem Rest. Das erste Drittel hab ich aber relativ flott gelesen und obwohl die Geschichte nicht das ist, was ich erwartet hatte, hab ich den Rest heute in einem Rutsch gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht! Das Buch ist in 4 Abschnitte und relativ kurze Kapitel aufgeteilt, die abwechselnd die Geschichte der verschiedenen Charaktere erzählen, die sich jedoch so gut ergänzen, dass es nicht stört. Gegen Ende darf man sich noch kurz wundern und wird dann mit einem 'Open End' zurückgelassen.

Ich bin froh, dass mich das Äußere des Buches angelockt hat und könnte es ständig anstarren und über dieses seltsam reflektierende Cover streichen. Wenn auch der Inhalt nicht das war, was ich mir vorgestellt hatte bereue ich den Kauf nicht. :)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum diese enttäuschende Wendung ?, 15. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Das Buch hat mich anfänglich gefesselt. Francis Ackermann ist durch seine Persönlichkeit ein faszinierender Protagonist. Jedoch wendet sich die Geschichte nach etwa 2/3 in eine völlig andere Richtung, die meiner Meinung nach völlig unpassend ist. Das letzte Drittel des Buches hat mich enttäuscht. Das Buch lässt sich also in zwei Abschnitte aufteilen. In einen sehr gelungen, packenden ersten Teil und in einen völlig misslungenen zweiten Teil, welcher die ganze vorangehende Geschichte zerstört!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hanebüchen, 25. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Ein Krimi oder gar ein Thriller muss nun wirklich nicht realistisch oder glaubwürdig sein um gut zu sein - aber ein derart hanebüchenes Zeug ist mir noch selten untergekommen.
Es beginnt als stinknormaler Serienmörder-Plot aus dem Baukasten um dann in eine absurde Verschwörungsgeschichte zu drehen und am Schluss nochmal in eine noch absurdere Verschwörungsgeschichte zu kippen.
Das allein wäre ja noch nicht zu schlimm - wenn es wenigstens einigermaßen stimmig wäre. Aber die Geschichte ist in sich einfach zu unlogisch - wenn auch das widersprüchliche Verhalten von Marcus z.B. "erklärt" wird, so ist es einfach schlicht unmöglich, dass diese Geschichte jemals tatsächlich praktisch funktionieren würde.
Geschrieben ist das Ganze in einem teilweise schwer auszuhaltenden Stil, der beser zu Groschenromanen passen würde. Teils moralinsauer bis zur Schmerzgrenze ("Was aus ihm selbst wurde war ihm egal. Wenn er sterben musste um sie zu retten, würde er diesen Weg gehen."), teils kitschig über die Schmerzgrenze hinaus ("Der Wind heulte wie der Schrei einer Todesfee, der nur von denen gehört werden konnte, die dem Schnitter schon ins Auge blickten").
Der zugrundeliegende moralische Konflikt wird dadurch beinahe ins Lächerliche verzerrt und insgesamt ist das ziemlich belanglos geworden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich bin lahmer als die Nacht., 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ich bin die Nacht: Thriller (Taschenbuch)
Das Buch wurde mir im Buchhandel empfohlen, nachdem ich nach "krankem Scheiß" gefragt habe - als großer Fan von Chuck Palahnuick ("Fight Club", "Die Kolonie",...) bin ich da gewissermaßen verwöhnt.
Ich musste aber sehr schnell feststellen, dass die angekündigten Spiele des als überdurchschnittlich intelligent bezeichneten Psychopathen weder sonderlich abgefahren waren, noch zeichneten sie sich durch übermäßigen Einfallsreichtum und Intelligenz aus.
Die Geschichte ist teilweise ziemlich unlogisch und unrealistisch, vor allem befürchtete ich manchmal, dass meine Augen durch übermäßiges Verdrehen irgendwann so stehen blieben, weil sich tausendfach die Gelegenheit bot den Killer zur Strecke zu bringen, aber statt einfach abzudrücken, hörte man lieber dem klischeehaften, selbstverliebten Gesülze des selbigen zu, so lange, bis er doch abermals das Weite suchen konnte, einfach nur nervig.
Nervig sind auch die meisten Dialoge, die vor platten Klischees nur so triefen.
Der Charakter des Killers ist der interessanteste, was bei diesem langweiligen Haufen Papier aber nicht viel zu bedeuten hat. Der Autor hätte mehr draus machen können, steht sich aber durch seinen einfallslosen Schreibstil selbst im Weg. Ich hatte oft den Eindruck, dass er einfach nur massenhaft Zitate aus schnöden Krimiserien verballert, sogenannte "coole Sprüche" der Protagonisten hab ich einfach schon zu oft gehört.
Fazit: Das Buch hält nicht, was der Klappentext verspricht. Vielleicht lassen sich Hohlbein-Fans davon noch beeindrucken und so was wie Spannung empfinden.
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Ich bin die Nacht: Thriller
Ich bin die Nacht: Thriller von Ethan Cross (Taschenbuch - 20. Dezember 2013)
EUR 9,99
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