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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen25
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am 21. März 2014
Brandenburg 1320 - Magda Harzer, das Mädchen aus Bernau. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt, liebt und braut sie in ihrer Heimatstadt. Trotz aller Schicksalsschläge die das Leben für die Menschen damals bereit hielt, geht es den Harzers relativ gut. Bis zu dem Tag als ein enger Freund der Brauerfamilie durch ungeklärte Umstände ums Leben kommt.

Gebrochen ziehen die Harzers auf der Suche nach dem großen Glück nach Berlin und hoffen dort in das Brauereigeschäft einsteigen zu können. Jedoch fallen sie auf einen Betrüger rein und stehen völlig mittellos und alleine in einer fremden Stadt. Nur Thomas, ein junger Franziskaner steht ihnen immer wieder in größter Not bei – Es entbrennt eine verbotene Liebe.

Wie nicht anders zu erwarten hat Charlotte Lyne wieder einen super spannenden, interessanten und vielseitigen Roman geschrieben. Schon seit dem ersten historischen Roman von ihr bin ich ein großer Fan und verschlinge ihre Werke gerade zu.

Die Protagonisten sind liebenswert und mit vielen Details beschrieben – Gerade Magdas Brüdern möchte man allerdings manchmal den Hintern versohlen. Man fühlt und leidet von Anfang an mit Magda, ihren drei Brüdern und dem knurrigen Großvater.

Auch die Liebesgeschichte die sich zwischen dem Franziskaner und Magda entwickelt hat genau die richtige Prise „Kitsch“ und ist einfach nur schön.

Für mich gab es von Anfang bis Ende überhaupt nichts zu bemängeln und ich wäre gerne noch weiter in Berlin bei den Harzers geblieben.

Vielen Dank an Magda mit ihrer spannenden Geschichte für diese Befreiung aus meiner kaum noch erträglichen Leseflaute.

Auch „Das Mädchen aus Bernau“ bekommt wieder 5 absolut verdiente Sterne!
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Dezember 2013
Sobald ich entdecke das die Schriftstellerin Charlotte Lyne einen neuen Historischen Roman veröffentlicht wandert dieses Buch auf meine Wunschliste und wird dann umgehend gekauft und möglichst zeitnah gelesen. Die Geschichten die sie in ihrem unnachahmlichen Schreibstil niederschreibt haben eine fesselnde Anziehungskraft und ihre Figuren eine erdige Bodenständigkeit wie sie im Genre der Historischen Romane leider viel zu selten vorkommen. Hinter jedem ihrer Romane steht ein einschneidendes zeitgeschichtliches Ereignis das die politische und/oder Gesellschaftliche Situation in ihren Grundfesten erschüttert hat.

In Berlin steht am Eingang der Marienkirche ein fast 700-jähriges steinernes Kreuz das als Mahnmal für einen markanten Vorfall im Jahre 1325 steht. Der amtierende Probst Nikolaus Cyriacus von Bernau wurde von einer aufgebrachten Menschenmenge erschlagen und der Papst verhängte daraufhin einen Kirchenbann über die aufstrebende Stadt. Wer auch nur annähernd weiss was Religion und Glaube in dieser Zeit für eine elementare Bedeutung im Leben der Menschen hatten der kann erahnen was es hiess das fortan keine Kirchenglocken läuteten, weder Kindstaufen noch Eheschliessungen vor Gott erlaubt wurden und Begräbnisse ohne Segen der Priester erfolgten. Und wer wollte schon Handel treiben mit einer gottlosen Stadt und ihrer Bevölkerung?

Die Erzählung in diesem Buch setzt ein paar Jahre früher ein im brandenburgischen Bernau bei Magdalena Harzer und ihrer Familie. Sie pflegen das ehrbare Handwerk der Bierbrauer. Durch Schicksalsschläge die ihr bisheriges Leben wie eine eisenblanke Sichel in zwei Hälften schnitt, entscheiden sich ihr Grossvater und ihre Brüder in die gerade erblühende Doppelstadt Cölln-Berlin zu ziehen. Die Stadt an der Spree und Havel zeigt ihnen aber die kalte Schulter und die unbedarften Familienmitglieder der Harzer müssen ganz unten beginnen. Besonders Magda erweist sich mit ihrem Willen und Fleiss als Stütze für die Familie und sie ist es, die im Hintergrund versucht alles zusammenzuhalten. Mit Thomas findet sie einen Menschen der ihre Gefühle erwidert aber leider ist er ein Mann der Kirche und des Glaubens. Als es zu diesem verhängnisvollen geschichtlichen Eklat mit dem Mord an Probst Nikolaus kommt fordert das Schicksal alle Tatkraft der Hauptfiguren...

Es ist eine spezielle Geschichte mit all ihren verästelten Neben- und Untergeschichten die Charlotte Lyne erzählt. Sie stellt auch den Wert, Zusammenhalt und die Wichtigkeit der Familie ins Zentrum und da ich den Roman ganz kurz vor Weihnachten gelesen habe, habe ich all die diesbezüglichen Anspielungen natürlich mit viel Wohlwollen aufgenommen. Und nicht zuletzt ist dieser Roman eine Liebeserklärung an eine Stadt, eine Region und ihrer Menschen. Absolut Lesenswert!
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am 30. November 2013
Hach, wie habe ich dieses Buch genossen! Eine Liebeserklärung an Berlin: "Ich habe diese Stadt lieb. Diese Stadt, die noch nicht weiß, was sie werden will, die aber tolldreist wie eine Erdkröte erst einmal den Kopf aus dem Morast steck und versucht, sich ins Gespräch zu bringen."

Der Brauersfamilie Harzer, das sind die junge Magda, ihre drei Brüder plus ein Adoptivbruder und ihr Großvater, geht es in Bernau eigentlich recht gut: sie sind gut angesehen und trotzen den klimatischen Veränderungen, die zu Missernten und steigenden Preisen führen. Trotzdem ziehen dunkle Wolken auf, die vor allem durch die Beziehungen untereinander hervorgerufen werden. Der Großvater ist herrisch und sorgt durch die bevorzugte Behandlung einzelner Geschwister für Missgunst. Ein Bruder schnappt dem anderen die Frau weg und schließlich lässt auch noch ein Mord die Familie fast auseinander brechen und sie müssen Bernau verlassen.

Sie versuchen, in der aufstrebenden Stadt Berlin als Kaufleute ihr Glück, müssen aber wieder scheitern. Letztendlich ist es Magda, die versucht, die Familie zusammen zu halten und die dabei fast ihr eigenes Glück untergehen lässt.

Wieder einmal ist es die wunderschöne und besondere Sprache, die mich sofort in den Bann gezogen hat. Trotzdem wirkt dieses Buch meiner Meinung nach runder und weniger sperrig als die Vorgänger von Charlotte Lyne, bei denen man manchmal ein wenig gebraucht hat, um den Einstieg zu finden. Hier war ich sofort mitten drin und mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - so manche Stunde habe ich abends das Licht länger angelassen oder morgens auf das Frühstück verzichtet, um noch etwas länger lesen zu können. So sehr haben mich die Magda und ihre Familie in ihren Bann gezogen.

Die Figuren sind wieder toll ausgestaltet, alle sind sie irgendwie liebenswert, auch wenn man zwischendurch eigentlich jede Mal ordentlich packen und schütteln möchte, weil sie doch alle auf ihre Art eigensinnig sind. Letztendlich ist es Buch über Familienband, Zusammenhalt und Freundschaft.

Am allermeisten hat mich aber wirklich begeistert, dass diese Buch im mittelalterlichen Berlin spielt und dabei die schönste Stadt der Welt so richtig vor meinem inneren Auge aufleben lässt. Viel ist ja vom alten Berlin leider nicht übrig: die Petrikirche gibt es nicht mehr, vom grauen Kloster ist nur noch eine Ruine der Klosterkirche übrig und über die Stadtmauer fährt nun die S-Bahn. Trotzdem: wenn man durch das (wieder erbaute) Nikolaiviertel rund um die Nikolaikirche streift, an der "Rippe" vorbei, möchte man gern Magda treffen und ihr einen Krug Bier abkaufen.
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am 11. Mai 2016
Das Mädchen aus Bernau habe ich verschlungen! Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und hebt sich wegen der Leichtigkeit sehr von dem anderen Autoren des historischen Genres ab. Die Geschichte war sehr schön durchdacht und man leidet regelrecht mit der jungen Magda mit, die für ihr Alter schon sehr viele Schicksalsschläge hat einstecken müssen.
Magda war ein toller Hauptcharakter, eine starke Frau nie den Mut verliert und sich alles und jedem stellt.
Das Buch ist wirklich zu empfehlen!
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am 19. Mai 2016
Wie bei allen Büchern weiß Charlotte Lyne menschliche Schicksale in einen geschichtlichen Rahmen zu packen. Man findet sich selbst plötzlich mitten in dem Geschehen, ob man will oder nicht. Charlottes Auseinandersetzung mit dem Thema Religion ist faszinierend und erschütternd zugleich. Sie versteht es einen Leser süchtig nach ihren Büchern zu machen. Ich bin es!
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am 8. Mai 2016
Roman über die Familie Harzer, die im 13. Jahrhundert von Bernau in die aufstrebende Stadt Berlin zieht um dort Händler zu werden. Leicht zu lesender, fesselnder Roman über die Probleme einer Familie zu dieser Zeit.
Die Schwester versucht die Familie zusammen zu halten, doch einer ihrer Brüder ist ein Mörder.
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am 5. Februar 2016
Top recherchierter Roman! Die ersten paar Seiten hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und dachte, 'oh je, schaffe ich das?' Man hat absolut das Gefühl in die damalige Zeit einzutauchen - gerade aufgrund der verwendeten Sprache und Redewendungen!!! Nach den ersten paar Seiten aber war ich voll im Buch! Ich habe selten ein so gut recherchiertes Buch gelesen, das einem das Gefühl gibt, so nah an der damaligen Lebensweise, Sprache, dem Denken der Menschen dran zu sein.
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am 7. März 2014
Magda und ihre Brüder Diether, Utz und Lentz leben bei ihrem Opa, der in Bernau eine recht einträgliche Brauerei führt. Enders, ein Patensohn von Opa Harzer und als Ehemann für Magda vorgesehen, macht die Familie komplett. Alle helfen sie mit mehr oder weniger Einsatz in der Brauerei mit, um sich ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Ganz besonders geschickt stellt sich Endres an und Opa Harzer zieht in deshalb den Brüdern, die um die Gunst des Opas buhlen, vor. Ihr Leben verändert sich schlagartig, als Endres tot aufgefunden wird und der Verdacht auf Diether fällt. Da niemand mehr der "Mörderfamilie" Bier abkaufen will müssen sie schweren Herzens ihre Zelte abbrechen und nach Berlin übersiedeln. Da Utz schon lange davon träumte ein Kontor zu eröffnen macht sich die Familie auf den Weg um das neugekaufte Haus in Beschlag zu nehmen. Doch das Schicksal kennt kein Erbarmen und das Leben wird noch härter, als es in Bernau jemals war. Hunger und Geldnot bestimmt den Alltag der Familie und Magda muss alle Kraft aufbieten um die kleine Familie zusammen zu halten. Doch dann geschieht ein weiterer Mord und wieder wird Diether verdächtigt.
Das Mädchen von Bernau war nicht mein erstes Buch der Autorin, schon bei Kains Erben war ich fasziniert vom Schreibstil und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Man taucht sofort in die Geschichte ein und möchte nicht mehr aufhören zu lesen. Man schimpft über die Unvernunft der Brüder und leidet mit Magda mit bei ihrem ständigen Überlebenskampf. Carlotte Lyne versteht es prächtig die jeweiligen Charaktere herauszuheben und sie liebenswert zu machen. Ein Buch, dass Historienfans auf jeden Fall lesen sollten.
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am 6. März 2014
Berlin, 1320. Die junge Magda Harzer macht sich mit ihren drei Brüdern auf ins Herz der frisch befestigten Doppelstadt Cölln-Berlin, wo sie sich unverhofft inmitten des Konflikts um die Kaiserkrone wiederfindet. Die Wege der Geschwister trennen sich. Als Papst Johannes XXII. den Kirchenbann über Berlin verhängt und einer ihrer Brüder wegen Aufruhrs und Mordes verhaftet wird, muss Magda all ihren Mut zusammennehmen und um ihn kämpfen. Nur Thomas, ein junger Franziskaner-Mönch, steht ihr bei. Und auch sein Leben wird sich von Grund auf ändern.

So besagt es die Inhaltsangabe, die dem tatsächlichen Inhalt aber in keiner Weise gerecht wird.

Ich begleitete hier eine starkes junges Mädchen beim Erwachsenwerden.
Magda Harzer muss sich schon früh behaupten und ihre Familie mit dem Brauhandwerk ernähren.

ich könnte jetzt über ihre Brüder berichten, über ihren Großvater, über hinreißende Großmäuler wie Hans und Petter; ich könnte Ihnen den Spaß verderben, indem ich von den Gründen erzähle, die diese nicht immer liebenswerte Familie nach Berlin verschlagen und welche Rolle ein Bild von einem Mann namens Thomas spielt - aber ich möchte nicht!

ich möchte, dass Sie sich selbst auf die Reise zu den Anfängen von Berlin begeben!
Lassen Sie sich überraschen von Wendungen, an die Sie nie gedacht hätten - und genießen Sie jede Seite!

Mit diesem Buch von Charlotte Lyne lohnt es sich, sich ein paar Tage frei von allem zu nehmen und einfach dem Lesen zu fröhnen!
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am 11. Februar 2014
Meine Erwartung war gar nicht so hoch, ich war auf der Suche nach Bettlektüre. Der Schreibstil der Autorin hat mich die ganze umfangreiche Geschichte lang,gefesselt und erfreut. Mit viel Liebe zum Detail und jeder Menge Emotionen und doch auch mit dem nötigen Abstand. Auch die weiteren Geschichten der Autorin alle sehr lesenswert.
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