Kundenrezensionen


93 Rezensionen
5 Sterne:
 (47)
4 Sterne:
 (28)
3 Sterne:
 (12)
2 Sterne:
 (6)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichte Krimilektüre
Agatha Raisin hat genug von London und verkauft ihre PR-Agentur um in ein malerisches Cottage in den ländlichen Cotswolds zu ziehen. Während sie noch damit beschäftigt ist, sich beliebt zu machen und auch nicht davor zurückschreckt, bei einem Backwettbewerb eine gekaufte Delikatessen-Quiche zu präsentieren, wird der Preisrichter tot aufgefunden:...
Vor 19 Monaten von book.seller veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr simpel
Nach der Lektüre dieses Buches kann ich mir nicht erklären, warum die Bücher von M.C. Beaton Kultcharakter hätten erlangen sollen. Wer etwas über englische Dörfer und ihre skurrilen Bewohner lesen möchte (und dazu gehöre ich durchaus!), ist bei Ann Granger oder Caroline Graham wesentlich besser aufgehoben. Der Protagonistin, Agatha...
Vor 10 Monaten von Krimi-Fee veröffentlicht


‹ Zurück | 1 210 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichte Krimilektüre, 19. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Agatha Raisin hat genug von London und verkauft ihre PR-Agentur um in ein malerisches Cottage in den ländlichen Cotswolds zu ziehen. Während sie noch damit beschäftigt ist, sich beliebt zu machen und auch nicht davor zurückschreckt, bei einem Backwettbewerb eine gekaufte Delikatessen-Quiche zu präsentieren, wird der Preisrichter tot aufgefunden: vergiftet durch ihre Quiche. Schnell hat sie das Gefühl, dass da etwas nicht stimmen kann und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Was nicht ganz einfach ist, denn die Dorfleute sind sehr argwöhnisch ihr gegenüber.

M.C. Beatons Krimi lebt jetzt nicht unbedingt von Gänsehautspannung und krachender Action, lässt sich aber genau deshalb sehr gemütlich lesen. Beaton charakterisiert ihre Personen sehr gut und schnell hat man seine Favoriten bei den handelnden Personen gefunden. Ebenso detailliert sind ihre Landschaftbeschreibungen und ihre Beschreibung des Dorfalltags, der fast schon parodistische Züge annimmt. Freunde des britischen Humors kommen auf alle Fälle auf ihre Kosten.

In Großbritannien und in anderen Ländern haben die Krimis um Agatha Raisin längst Kultstatus erlangt. Es grenzt fast schon an ein Verbrechen, dass man in Deutschland jetzt erst ihre Fälle lesen kann, und das nach nahezu 20 Jahren, denn 1993 erschien dieses Buch in England. Voraussichtlich im Januar 2014 wird der Bastei Lübbe Verlag den zweiten Teil der Agatha Raisin-Reihe veröffentlichen. Bleibt zu hoffen, dass irgendwann alle Teile auf Deutsch erhältlich sein werden. Denn ich bin sicher, M.C. Beaton wird mit jedem Teil besser.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach 20 Jahren endlich auch bei uns, 7. August 2013
Von 
Bibi Wenzel (MKK, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
20 Jahren nach dem Erscheinen in England liegt nun auch uns Deutschen endlich der erste Teil der weltweit beliebten Cozy mystery-Reihe „Agatha Raisin“ vor. Als großer Cozyfan hoffe ich sehr, dass dieses Genre nun auch endlich bei uns Fuß fassen kann, genug Fans gibt es ja, die bislang im Original lesen...

„Agatha Raisin and the Quiche of Death“ lautet der Originaltitel, daraus wurde hier „...und der tote Richter“, hier denkt man natürlich unsere Justiz, doch dem ist nicht so.

Die erfolgreiche PR-Frau Agatha Raisin hat ihr Leben davon geträumt, ein Haus in den englischen Cotswolds zu besitzen und steht nun kurz vor der Verwirklichung ihres Lebenstraumes. Nachdem sie in London genug Geld verdient hat, zieht sie auf's Land um die Ruhe zu genießen. Doch das Dorf Carsely erweist sich wie auch jedes kleine deutsche Dorf, die dortige Bevölkerung ist eine eingeschworene Gemeinschaft mit Vorurteilen gegenübern Städtern. So versucht Agatha ihr Glück, sich im Dorf zu etablieren, bei einem Backwettbewerb. Da Kochen und Backen bislang nicht zu ihren bevorzugten Tätigkeiten zählten, besorgt sie eine Quiche aus London und gibt diese als ihre eigene aus. Dumm nur, dass der Juryrichter kurz nach Genuß der Quiche tot aufgefunden wird. Kein guter Start für die Ex-Londonerin, die daraufhin alles auf eine Karte setzt um ihre Unschuld zu beweisen, auch wenn sie dabei einiges zugeben muss...

Mittlerweile liegt aus dieser überaus erfolgreichen Reihe Band 24 vor und ich bin mir nicht sicher, ob diese Reihe die richtige ist, dem Genre Cozy mystery in Deutschland die wohlverdiente Chance zu bieten. Vor 20 Jahren gab es noch keine Handies, die Sprache wirkt ebenfalls ein wenig altbacken, auch wenn die Personen cozymäßig liebenswürdig sind und die Spannung trotz mangelndem Gemetzel und Co. durchgehend vorhanden ist. Die Autorin M.C. Beaton kann wunderbar erzählen, man glaubt oft, direkt vor sich die Cotswolds zu sehen und zu riechen. Sie führt ihre Charaktere nach und nach ein und fesselt den Leser geschickt an diese Reihe, denn man will wirklich wissen, wie es mit Agatha und dem Dorf weitergeht. Zum Schluss wird dann noch eine Figur eingeführt, die Agathas Herz mächtig schnell schlagen lässt.

Für Freunde des englischen Krimis sicherlich eine Empfehlung, wenn man bedenkt, dass die Reihe bereits 20 Jahre alt. Ansonsten bietet dieser Cozy aber alles, was einen Cozy mystery ausmacht! Und das Beste: Im Januar geht es weiter mit Agatha Raisin und der tote Tierarzt: Kriminalroman
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr simpel, 22. April 2014
Von 
Krimi-Fee - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Nach der Lektüre dieses Buches kann ich mir nicht erklären, warum die Bücher von M.C. Beaton Kultcharakter hätten erlangen sollen. Wer etwas über englische Dörfer und ihre skurrilen Bewohner lesen möchte (und dazu gehöre ich durchaus!), ist bei Ann Granger oder Caroline Graham wesentlich besser aufgehoben. Der Protagonistin, Agatha Raisin, mangelt es erheblich an Charme und Sympathiewerten, was im wirklich Leben vielleicht nicht so ausschlaggebend, in Romanen aber eher tödlich sein kann. Mir hätte eine charismatischere Heldin besser gefallen.

Geschrieben ist das alles in einem leider sehr simplen, anspruchslosen Stil (besonders die Dialoge sind unterirdisch!) Genauso simpel und anspruchslos ist die Kriminalgeschichte, für die ein Kurzkrimi angemessen gewesen wäre, doch hier wird sie auf 255 Seiten ausgewalzt. Dadurch ergeben sich etliche Luftblasen, die mit langweiligen und banalen Details aus Agathas Leben und Aktivitäten (fährt Rad, geht Einkaufen, fährt durch die Gegend) angefüllt werden. Man kommt ihr dadurch nicht näher, und irgendeinen Witz oder Charme oder eine Pointe haben diese Füllsel auch nicht. Sie blähen nur die Seiten auf.
Die meisten Beschreibungen, auch die Schilderung der Figuren, sind sehr oberflächlich. Der Humor, soweit überhaupt vorhanden, wirkt bemüht.

Auch die Krimigeschichte als solche ist unoriginell und simpel gestrickt, man weiß eigentlich von Anfang an, wie es abgelaufen sein muss, so dass auch die Auflösung nicht überrascht.

Eigentlich nur zwei Sterne, einen mehr gebe ich noch sehr zögerlich für den Schauplatz und das Bemühen, ein bisschen britische Skurrilität zwischen den Zeilen aufblitzen zu lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich auch auf Deutsch!, 19. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass es die skurrilen Krimis um die eigensinnige Agatha Raisin endlich auch auf Deutsch gibt. Ich selbst lese die Romane auf Englisch, konnte sie aber nie an die Krimifreunde verschenken, die nur auf Deutsch lesen (obwohl auch das Englische von M.C. Beaton nicht so kompliziert ist).

Agatha ist auch wirklich etwas für spezielle Freunde, sie ist so gar nicht britisch vornehm. Stattdessen ist sie ruppig, exzentrisch und tritt anderen Leuten gerne auf die Füße. Und ihre Ermittlungsmethoden brauchen den Vergleich mit Miss Marple nicht zu scheuen, mich erinnert sie immer wieder an Margaret Rutherford in den tollen Schwarz-Weiß-Verfilmungen.

Vier Sterne gibt es für diesen Roman nur deshalb, weil ich finde, dass Agatha mit der Zeit immer besser wird!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hobby-Detektivin und Todes-Quiche, 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit Mitte 50 verkauft Agatha Raisin ihre Firma und zieht in ein beschauliches englisches Dorf. Um sich im Ort beliebt zu machen, beschließt sie, den örtlichen Quiche-Wettbewerb zu gewinnen. Da sie nicht backen kann, kauft sie die Quiche kurzerhand. Leider stirbt der Preisrichter an einer Vergiftung. Nun steht Agatha unter Mordverdacht. Das kann sie nicht auf sich sitzen lassen und sie beschließt, den Mörder zu finden - oder war alles nur ein Unfall?
Die Anlehnung an Miss Marple ist recht eindeutig. Eine ältere Dame löst in einem beschaulichen Dorf Kriminalfälle. Im Gegensatz zu Miss Marple ist Agatha Raisin allerdings keine nette Dame, sondern recht selbstbezogen und egoistisch.
Vor allem aber zieht sich der Krimi ziemlich in die Länge. Wenn man es schafft, immer nur ein Kapitel zu lesen, ohne sich zu fragen, wie es weitergeht, dann wurde definitiv das Genre verfehlt.
Die Autorin versteht es aber, sehr schön zu erzählen und zu beschreiben. Daher gibt es trotzdem 3 Sterne, auch wenn mich die Handlung erst gegen Ende ein wenig fesseln konnte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Englischer Krimi mit Humor !!!, 19. Juli 2013
Von 
Annette Lunau-- Die-Rezensentin.de-- Frechen ... (Frechen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Agatha, erfolgreiche Leiterin einer PR-Agentur, freut sich auf ihren vorzeitigen Ruhestand. Ihr ganzes Leben hat sie davon geträumt, im Alter in einem eigenen Cottage im malerischen Cotswolds zu leben.

Doch schon nach wenigen Tagen merkt sie, dass das Landleben doch nicht so idyllisch ist, wie sie es sich vorgestellt hat.

Der Kontakt zu den Dorfbewohnern beschränkt sich auf "Guten Tag" und "Schönes Wetter" und Agatha bereut fast schon die Entscheidung, aus London weggegangen zu sein.

Dann bietet sich die Gelegenheit, mit den Dorfbewohnern in Kontakt zu kommen, und zwar bei einem Backwettbewerb. Agatha kann zwar nicht backen, aber wozu gibt es Feinkostgeschäfte ?

Das Dumme ist nur, dass genau ihre eingereichte Quiche vergiftet war und der Preisrichter daran stirbt.

Nun ist Agatha für die Dörfler nicht nur die Neue, sondern auch noch eine Betrügerin und Mörderin. Die Polizei glaubt zwar an einen Unfall, aber Agatha ist auch davon überzeugt, dass jemand den Richter ermordet hat.

Eigentlich wäre es ein Leichtes, einfach zurück nach London zu gehen, aber Agatha hat sich vorgenommen, herauszufinden, wer ihre Quiche vergiftet hat.

Ich weiß nicht so recht, wie ich das Buch bewerten soll. Ein richtiger Krimi ist es nicht; es ist eine ordentliche Portion englischer Humor darin verpackt.

Beim Lesen erinnerte mich vom Schreibstil her vieles an die Miss Marple- Romane, die ja auch sehr speziell sind.

Agatha ist ebenfalls ein besonderer Charakter, etwas eigenbrötlerisch, aber doch Kontakt zu den Dorfbewohnern suchend, obwohl sie sie im Grunde ihres Herzens verachtet.

Der Leser merkt, wie Agatha nach und nach menschlicher wird und mit der taffen Londoner Geschäftsfrau eine Wandlung vonstatten geht.

Das Lesen hat mir Spaß gemacht, auch wenn es ein spezieller, eher ruhiger Krimi ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Englischer Landhauskrimi, 5. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
M.C. Beaton ist eines der zahlreichen Pseudonyme der schottischen Autorin Marion Chesney. Die berufliche Karriere der Autorin begann in einem Buchladen in Glasgow. Danach arbeitet sie als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen, bis sie sich schließlich entschloss sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Das englischsprachige Original von „Agatha Raisin und der tote Richter“ stammt aus dem Jahr 1992.

Agatha Raisin wollte schon immer in einem Cottage in den Cotswolds leben. Nachdem verkauft ihrer PR-Agentur in London macht sie ihren Traum wahr und zieht in das kleine Dörfchen Carsely. Doch die Dorfbewohner betrachten die Neue eher misstrauisch und gehen auf Abstand. Um bei ihnen Eindruck zu schinden nimmt Agatha an einem Quiche-Wettbewerb - mit einer gekauften Quiche - teil. Am Tag nach dem Wettbewerb stirbt einer der Preisrichter durch Agathas vergiftete Quiche. Sie muss daraufhin zugeben, dass sie die Quiche nicht selber gebacken hat und beginnt zu ermitteln wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte.

Die Autorin schickt hier eine wirklich interessante und ungewöhnliche Ermittlerin ins Rennen. Agatha Raisin ist dreiundfünfzig Jahre alt und ihre Arbeit war bisher zugleich ihr Privatleben. Als sie nun nach Carsly zieht merkt sie sehr schnell, dass Einsamkeit nichts Erstrebenswertes ist und versucht sich auf ihre Art einzubringen, was nicht immer gut ankommt. Schnell lernt sie jedoch wie man am Besten mit den Dorfbewohnern umgeht und schließt Freundschaften. Der Leser verfolgt diese Entwicklung hautnah. Es ist interessant zu lesen, wie die zunächst unsympathische Agatha Raisin sich langsam anpasst und ihre Umgangsformen sich wandeln. Sie bleibt dabei aber immer noch sie selbst.

Ich habe mich in dem Buch sofort heimisch gefühlt. Vor meinen Augen sind die Cotswolds zum Leben erwacht. Ich habe mit den Protagonisten Ausflüge unternommen und bin durch das Dorf gewandert. Auch bei Agathas Ermittlungen ist der Leser direkt dabei. Zugeben es gibt sicher spannendere Krimis aber hier stimmt einfach alles. Die Protagonisten haben ein Eigenleben. Man erfährt auch einiges über die Dorfbewohner, von denen jeder sein eigenes Gesicht bekommt. Das alles gibt einem das Gefühl direkt am Geschehen beteiligt zu sein. Auch die Auflösung fand ich gelungen und schlüssig. Ein Krimi, der auch ohne blutige Beschreibungen auskommt.

Ein eher behäbiger Krimi mit gut gezeichneten Protagonisten, der süchtig macht nach mehr. Für alle Freunde des englischen Landhauskrimis.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Potential zur Lieblingsdetektivin, 7. September 2013
Von 
nw "nw" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Agatha Raisin ist erst 53 Jahre alt, hat aber von ihrem Leben als PR-Beraterin genug. Sie verkauft ihre Agentur und zieht in ein Cottage in den Costwolds, was schon lange ihr Traum war.
Als Außenstehende findet sie nur schwer Zugang zu den Dorfbewohnern, von denen nicht wenige sie direkt ablehnen. Aber Agatha gibt sich so schnell nicht geschlagen. Sie meldet sich bei einem Quiche-Wettbewerb an. Und so nimmt die Tragödie ihren Lauf. Ein Preisrichter stirbt nach dem Genuss ihrer Quiche. Untersuchungen ergeben, dass ihr Backwerk vergiftet war.
Um den Mordverdacht gegen sich auszuräumen, gesteht Agatha schließlich, dass sie eine gekaufte Quiche als ihre eigene ausgegeben hat.
Und dann nimmt sie selbst die Ermittlungen nach dem Mörder des Richters auf. Sie beginnt eine spannende Suche, mit der sich sich in Gefahr bringt.

Zu Beginn war Agatha mir zutiefst unsympathisch, und ich dachte schon, ich werde mich garantiert niemals mit ihrer schroffen und unfreundlichen Art anfreunden können. Mit der Zeit habe ich Agatha aber immer mehr gemocht. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch sehr humorvoll erzählt.
Agatha Raisin und der tote Richter ist ein tolles Buch, das mir sehr viel Lesespaß beschert hat! Ich hoffe auf viele weitere Geschichten um Agatha Raisin, die Potential zur Lieblingsdetektivin hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht Suchtgefahr!, 23. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Agatha Raisin hat seit ihrer Kindheit in den Slums von Birmingham einen Traum, ein Cottage in den Cottswolds! Nachdem sie ihre erfolgreiche PR Agentur verkauft hat erfüllt sie sich diesen Traum und muss feststellen das ruhige Dorfleben in Carsley ist nicht unbedingt das was sie sich vorgestellt hat. Es fällt ihr schwer sich in das Dorfleben zu integrieren und die Langeweile zehrt an ihren Nerven. Ein Backwettbewerb den sie unbedingt gewinnen möchte, soll ihr Abwechslung, Anerkennung und Aufmerksamkeit im Dorf bringen. Dabei schreckt sie auch nicht davor zurück schmutzige Methoden anzuwenden! Leider wird der Preisrichter mit der Quiche ermordet die Agatha zum Wettbewerb eingereicht hat, plötzlich ist sie die Hauptverdächtige. So beginnt die resolute Agatha auf eigene Faust zu ermitteln was sich als nicht ungefährlich herausstellt.....

Agatha Raisin und der tote Richter ist der erste Band der Agatha Raisin Reihe und es besteht definitiv Suchtgefahr für alle die es lesen. Lebensnah wird hier eine "Frau in den besten Jahren" gezeichnet die resolut und starrköpfig immer ihren eigenen Weg gegangen ist und in ihrem Ruhestand plötzlich mit Einsamkeit und den aufkommenden Unbillen des Alters zu kämpfen hat. Das alles ist in einer leicht überzeichneten ironischen Art geschrieben, die zeitweise zum schmunzeln, zum lachen und manchmal auch auf die Tränendrüse drückt. Für Spannung sorgen die unkonventionellen Methoden die Agatha beim lösen ihres Falles anwendet.

Ich habe inzwischen schon alle Bücher dieser Reihe gelesen und bin definitiv ein Fan! Bisher sind leider nur 4 Bücher auf deutsch erschienen. Aber wer einigermaßen Englisch beherrscht dem empfehle ich gleich weiter zu lesen, das tut dem Vergnügen keinen Abbruch! Fünf Daumen hoch für dieses Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen im besten Sinne "altmodische" Krimikost à la Miss Marple oder "Mord ist ihr Hobby", 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Erinnern Sie sich noch an die Krimiserie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury?
Wenn Sie diese mochten, wird ihnen mit Sicherheit auch Agatha Raisin gefallen, eine eigensinnige Frau Anfang 50, die von London aufs Land gezogen ist und in diesem Buch, dem ersten Band einer auf Englisch bereits vor über 20 Jahren begonnenen und inzwischen 23 Bände umfassenden Serie, in ihren ersten Kriminalfall schlittert.

Dieser beginnt so skurril, wie es wohl nur die Briten können, so daß man sich neben Jessica Fletcher aus "Mord ist ihr Hobby" auch gleich an Agatha Christies unsterbliche Miss Marple erinnert fühlt:
Die Tatsache, daß Agatha Raisin nicht gerade ein Sonnenscheinchen, sondern eine eher störrische, eigenbrötlerische Frau ist, macht ihr den Start in ihrem neuen Heimatort, welcher von allerlei schrulligen Dörflern bevölkert ist, nicht gerade einfacher.
Um endlich ein paar Sympathiepunkte zu gewinnen, schummelt sie beim örtlichen Backwettbewerb und nimmt mit einer gekauften Quiche teil, deren Verkostung einer der Juroren leider nicht überlebt - und schon steckt Agatha mitten in ihrem ersten Mordfall und hat alle Hände voll zu tun, ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu finden.

Ich habe mich gut amüsiert mit der zwar nicht im üblichen Sinne sympathischen, aber umso originelleren Agatha und den vielen schrulligen Nebenfiguren.
Auch das Leben auf dem englischen Land wird so authentisch geschildert, daß man über die teilweise fast schon parodistisch anmutenden Überzeichnungen einfach schmunzeln muss und am liebsten sofort selber mal an den Ort des Geschehens reisen möchte.

Es ist mir ein absolutes Rätsel, warum diese Serie, der ich ohne weiteres zutraue, bei Fans skurriler britischer Kriminalgeschichten Kultstatus zu erlangen, über 20 Jahre gebraucht hat, um endlich ins Deutsche übersetzt zu werden.
Sicher, für Fans moderner Thriller mit viel Action und noch mehr Blut ist Agatha Raisin nichts und um literarische Meisterwerke für die Ewigkeit handelt es sich natürlich auch nicht, aber Freunde britischen Humors und spannender, im besten Sinne des Wortes "altmodischer" Kriminalgeschichten kommen hier voll auf ihre Kosten.
Ich freue mich schon auf Agathas nächstes Abenteuer und wenn es mir zu lange bis zum Erscheinen der nächsten Übersetzung dauern sollte, werde ich mir eventuell zur Verkürzung der Wartezeit ein paar der Bände im englischsprachigen Original zulegen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 210 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman
Agatha Raisin und der tote Richter: Kriminalroman von M.C. Beaton (Taschenbuch - 19. Juli 2013)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen