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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 22. Juli 2013
Für diesen wunderschönen Historienroman kann ich mich voll und ganz begeistern. Ich nutzte jede freie Minute um weiter zu lesen, denn die Geschichte des Mädchen Amras und des Ritters Magnus war nicht nur sehr berührend, sondern auch spannend. Es handelt sich um eine fiktive Geschichte eingebettet in reale historische Hintergründe. Der Roman spielt zu Zeiten der Christianisierung der Ranen auf Rügen. Da es fast keine schriftlichen Aufzeichnungen aus dieser Zeit gibt, ist die Wissenschaft auf archälogische Ausgrabungen angewiesen und auch der Autorin dienten diese als Grundlage für ihre wunderbare Geschichte.

Die dreizehnjährige Amra rettet dem fünfzehnjährigen Dänen Magnus, der als Menschenopfer geköpft werden soll das Leben. Magnus kann übers Meer fliehen, aber Ambra wird entdeckt und verraten, so dass sie sich in ihr Schicksal als Sklavin des Fürsten fügen muss. Nach Jahren kommen die Dänen mit ihren Verbündeten auf die Insel um sich zu rächen und die Menschen dem christlichen Glauben zuzuführen. Auch Magnus kehrt zurück auf die Insel und auch er konnte das Mädchen nicht vergessen, so wie auch Amra ihn nicht vergessen konnte. Die beiden sind sich sehr zugetan, da aber Amra sehr hübsch und bei den Männern sehr begehrt ist, werden sie immer wieder auseinandergerissen. Bei ihrem Kampf umeinander müssen sie viele Schicksalschläge einstecken und erleben harte Zeiten.

Aus meiner Sicht gibt es an diesem Roman nichts auszusetzen. Die Historie ist gut recherchiert und bildet die Grundlage für eine tolle Lebens- und Liebesgeschichte. Die Hauptakteure Amra und Magnus konnte ich einfach von Anfang an ins Herz schließen und fieberte bis zum Schluss mit ihnen mit. Auch ihr grösster Widersacher Vaclav sorgt für einige Aufregung und Spannung. Der Schreibstil ist flüssig und emotional. Insgesamt liest sich das Buch einfach so weg, genau so wie es bei einem guten Roman sein sollte. Ich jedenfalls konnte die berührende Geschichte kaum weglegen. Deshalb gibt es natürlich fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für Freunde historischer Romane. Deshalb wünsche ich allen viel Spaß, die dieses Buch auch lesen werden!
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am 6. Juni 2015
Auf so eine naive Heldin trifft man selten. Die junge Amra hat Magnus zwar nur ein Mal ganz kurz und auch noch unter widrigsten Bedingungen - der Däne sitzt im Kerker und soll dem Gott Svantevit geopfert werden - gesehen, trotzdem entbrennt ihr Leib in glühender Leidenschaft. Sie rettet Magnus vor dem Tod, wird aber dabei erwischt. Eigentlich müsste sie jetzt gleich sterben, aber dann wäre die Geschichte ja schon vorbei. Also kommt sie als Sklavin an den Hof König Tetzlavs. Der gute Mann begehrt die rothaarige Schönheit, doch muss er seine Körperfunktionen nicht mehr ganz steuern können, denn Amra bleibt unberührt. Als die Dänen vor dem Tor stehen und Geiseln gestellt werden sollen, meldet sich Amra in jugendlichem Leichtsinn freiwillig, denn sie wähnt Magnus unter den feindlichen Rittern. Sie kommt jedoch nicht mit ihrem Herzbuben zusammen, sondern an einen anderen Hof, diesmal an den Heinrichs des Löwen, der auch ganz wild auf die Rothaarige ist. Endstation ist hier aber leider noch lange nicht, das ganze Hin und Her geht über 600 Seiten und ist selbst für romantisch veranlagte Leser nur schwer auszuhalten.
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am 17. August 2015
Obwohl die Romane von Ricarda Jordan eigentlich ein Garant für sehr gute Unterhaltung sind, fand ich "Die Geisel des Löwen" als platt und zäh. Die Handlung geht zwischen der wunderschönen, tugendhaften, abenteuerlustigen und natürlich blitzgescheiten Amra aus Rügen und ihrem wundervollen Ritter Magnus, ihrem Schwarm seit Kindertagen hin und her. Über das Volk der Ranen und das alte Rügen erfährt man weit weniger als gedacht und über Heinrich den Löwen und Mathilde von England hat man im Prinzip auch schon alles mal irgendwie gelesen. Tut mir leid, aber mehr als 2 Sterne kann ich nicht geben...
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am 14. Mai 2014
Der Roman war an sich spannend erzählt. Die 13-jährige Amra rettet einen 15-jährigen Jungen vor einer Menschenopferung. Jahre später finden sich die beiden wieder. Dabei kommt es zu mehrmaligen Schicksalsschlägen, bis die beiden endlich zueinanderfinden.

Der historische Hintergrund ist einmal etwas anderes. Zwischenzeitlich haben sich für mich die historischen Beschreibungen etwas in die Länge gezogen. Leider kamen die Erzählungen manches Mal ein wenig zu "geballt" vor. Aber ansonsten ist das Buch wirklich zu empfehlen.

Sehr schöne Liebesgeschichte.
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am 10. März 2016
Inhalt
Kap Arkona, 1163: Vor der Insel Rujana wurde ein Schiff der Tempelritter gekapert. Zwei Überlebende sollen dem Gott Svantevit geopfert werden. Doch die dreizehnjährige Ranin Amra verhilft dem jungen Magnus, dem Neffen des dänischen Königs, zur Flucht. Ihr Einsatz ist allerdings nicht unbemerkt geblieben und hat schlimme Folgen für das Mädchen.
Fünf Jahre später: Wieder ist Magnus nach Rujana unterwegs, diesmal im Heer Heinrichs des Löwen. Das Ziel des Herzogs ist es, das Heiligtum auf Arkona zu zerstören und die Slawen zu christianisieren. All die Jahre hat Magnus Amra nicht vergessen können. Wird er sie nun wiedersehen?

Meine Meinung
Wer schon einmal auf Rügen war, wird bestimmt auch dem Kap Arkona einen Besuch abgestattet und auch davon gehört haben, dass hier früher mal ein Heiligtum der Ranen stand, das dem slavischen Gott Svantevit gewidmet war. Auch ich habe so ein wenig über die Geschichte der Insel erfahren.
Als ich also einige Monate später über diesen Roman gestolpert bin, musste ich ihn auch unbedingt lesen. Mich hat besonders interessiert, wie Ricarda Jordan sich das Heiligtum und die Verehrung des Gottes vorstellt und die Zerstörung des Tempels schildert.
Diese Schilderungen empfand ich als sehr interessant und in sich stimmig, sie nehmen allerdings nur einen kleinen Teil der Handlung ein, denn schon bald verlagert sich die Handlung an den Hof Heinrichs des Löwen. Während mir das Hofleben in seiner Darstellung ebenfalls glaubwürdig erschien, waren es gerade Amras Stellung und ihre Erlebnisse, mit denen ich so meine Schwierigkeiten hatte.
Sie ist die Tochter eines jüdischen Kaufmanns mit seiner slawischen Haushälterin. Er bekennt sich zwar nicht zu ihr, hat ihr aber viel Wissen vermittelt, so kann sie mehrere Sprachen sprechen und auch lesen und schreiben, auch ist sie sehr schlau und durchschaut die Tricks der Priester innerhalb kürzester Zeit. Zudem zieht sie mit ihren roten Haaren und grünen Augen die Aufmerksamkeit der Männer auch sich, selbst im Alter von dreizehn Jahren. Trotz ihrer Bildung ist sie schrecklich naiv, nicht nur zu Beginn, sondern auch noch Jahre später.
Wie aber gerät eine junge Frau, die offiziell nur die Tochter einer Haushälterin ist, an den Hof Heinrichs des Löwen, und noch dazu nicht als Magd, sondern als hochgestellte Geisel? Dieser Weg war mir dann doch etwas weit hergeholt. Und dass Amra, die ja so hübsch ist, es über die Jahre schafft, unberührt zu bleiben, erstaunt dann noch mehr. Hier wurde eine Heldin geschaffen, die alles kann, durch ihre Naivität aber immer wieder in Schwierigkeiten oder unglückliche Situationen gerät.
Magnus ist dann der passende Partner für sie, denn schon von Beginn an wird deutlich, dass er ihre große Liebe sein wird, obwohl sie doch nur ein paar Worte miteinander wechseln. Er ist natürlich ebenfalls gutaussehend, mit blonden Haaren und blauen Augen, dabei aber wesentlich weniger naiv, nachdem er erkennen musste, wie knapp er dem Tod entronnen ist. Als Ritter ohne Land ist er darauf angewiesen, bei seinen Herren im guten Licht dazustehen, und so entsteht hier genügend Konfliktpotential, um die Geschichte immer wieder voranzutreiben.
Auch andere Charaktere sind sehr stereotyp beschrieben, sei es nun der geldgierige, machtbesessene ranische Priester Muris, der gütige jüdische Kaufmann Baruch oder die verzogene Königstochter Mathilde, die klar in ihren Rollen als Freund oder Feind festgelegt sind.
Die Handlung selbst ist meist überwiegend spannend, wenn auch, wie bereits angesprochen, nicht immer glaubwürdig. Hier stand wohl eher die Liebesgeschichte im Zentrum, auch wenn der historische Hintergrund mir recht gut recherchiert erscheint und auch nicht uninteressant ist. Ich habe den Roman so innerhalb kurzer Zeit durchgelesen, einerseits angezogen von der doch recht spannenden Geschichte, andererseits aber auch wenig begeistert von den beschriebenen Abenteuern, die Amra hier erlebt.
In einem Nachwort geht die Autorin auch noch einmal auf die historischen Tatsachen und die Quellenllage ein, auf die Situation der Ranen, die Christianisierung der Slawen, aber auch auf Heinrich den Löwen selbst. Weiteres Zusatzmaterial ist nicht vorhanden, dabei wäre eine Karte der Gebiete um Vitt und Arkona zur damaligen Zeit schon sehr interessant gewesen.
Sprachlich ist der Roman wenig auffällig, der flüssige Schreibstil ermöglicht es, den Roman zügig zu lesen. Einige wenige slawische Namen sind gewöhnungsbedürftig und leicht zu verwechseln, dies geht jedoch weniger zu Lasten der Autorin.

Fazit
Wer hier mehr über die Ranen und die Geschichte Rügens lernen möchte, wird hier wahrscheinlich enttäuscht werden, weil dies doch eher kurz kommt. Wer sich dagegen von einer spannenden Liebesgeschichte unterhalten lassen und nebenbei ein wenig Hintergrundwissen über diese Zeit aufnehmen möchte, der ist mit diesem Buch sicher gut bedient.
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am 28. März 2014
Eines der wenigen Bücher die eine Zeit beschreibt die wir uns kaum noch vorstellen können.
Die Geschichte liest sich wie ein Abenteuer das allerdings mit viel authentischer Geschichte
und Gefühl geschrieben wurde.
Manche könnten sagen das Buch wäre für Frauen geschrieben aber ich glaube es gibt auch einige Männer die daran Gefallen finden werden..
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am 23. Dezember 2015
Also das Buch war ganz nett geschrieben, die Geschichte abwechslungsreich und kurzweilig, hatte aber am Ende kaum einen Nachklang für mich. Ich habe es ausgelesen und dann war es vorbei. Schade, denn ich hänge zum Schluss nochmal ganz gerne den Hauptfiguren nach. Leider konnte ich das hier gar nicht. Mir war das alles zu oberflächlich und hätte von den Figuren gerne mehr Tiefe gehabt. Eine nette Liebesgeschichte, mehr nicht. Schade!
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am 29. Oktober 2015
In freudiger Erwartung, etwas aus der Zeit von Heinrich dem Löwen zu lesen, habe ich mir das Buch gekauft. Die Inhaltsangabe hat mich auch angesprochen, aber schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass es nicht ganz meins ist.
Es ist die Liebesgeschichte zwischen Magnus, einem Dänen, der bei der Überfahrt von Dänemark nach Deutschland in Gefangenschaft der Slawen auf Rügen gerät. Dort soll er den Göttern geopfert werden, doch die junge Amra verliebt sich innerhalb weniger Zeilen in den jungen Dänen und hilft ihm zur Flucht. Dafür muss Amra, weil sie verraten wird, dem Fürsten des Dorfes als Sklavin dienen. Irgendwann kehrt Magnus wieder zurück, nach Jahren als Ritter und die Heimat von Amra wird erobert. Dabei wird Amra als Geisel an den Hof des Herzogs geschickt.
Soweit so gut. Ich muss aber zugeben, ich habe dann ab der Hälfte aufgegeben zu lesen. Zu flach waren die Dialoge und manchmal konnte ich nur den Kopf schütteln. Musste ich doch immer wieder "Im Brustton der Empörung" lesen. Da fragte ich mich natürlich, wo ich das schon mal gelesen habe und da ich nur wenige Tage zuvor Rebecca Gables Das Haupt der Welt las, wusste ich es. Auch da kam es mehrmals vor. Also wer hat hier von wem abgekupfert? Oder war es der gleiche Lektor? Nun, das läge sogar auf der Hand, weil beide bei Bastei Lübbe sind. Aber keine Ahnung. Auf jeden Fall sind die Dialoge in Büchern von RG bedeutend besser und spritziger!
Auf jeden Fall war mir die Geschichte dann zu flach und zu schnulzig, daher hab ich das Buch auch nach der Hälfte zur Seite gelegt.
In meinen Augen hätte da viel mehr rauskommen können, da die Autorin sonst recht ansprechend schreibt und auch sehr bildhaft. Aber bitte nicht so flache Dialoge, das nervt.
Nicht meines.
Dennoch drei Sterne für die doch immer wieder schönen Bilder in meinem Kopf.
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am 29. August 2014
Die Stimme von Nicole Engeln entführt den Hörer in eine historische Zeit rund um den Beginn des christlichen Glaubens im hohen Norden.

Ricarda Jordan hat wieder einen tollen historischen Roman geschrieben, der wirklich sehr gut recherchiert ist. Man taucht ein und erfährt viel über die faszinierende Zeit.

Wer historische Romane liebt wird von diesem Buch/Hörbuch begeistert sein.
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am 4. April 2014
Wirklich spannend ist das Buch leider nicht. Kein Klischee wurde ausgelassen, so ziemlich alles, was in einem historischen Roman an Schauplätzen und Ereignissen vorkommen kann, wurde irgendwie in die Handlung hineingestopft. Was als Anspielung auf den weiteren Handlungsverlauf gedacht sein mag, ist zu offensichtlich, so daß die Handlung sehr vorhersehbar ist. Überraschungen? Fehlanzeige.

Durch die überladene Handlung kommen Charaktere und Details außerdem oft zu kurz, die Figuren sind sehr schablonenhaft.
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