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am 19. Juni 2016
Kann man lesen, muß man aber nicht. Ich mag halt keine Protagonisten die irgendwie Probleme mit sich selbst haben und diese an ihrer Umwelt auslassen. Der Fall selbst ist auch eher unwahrscheinlich. Rebecca Gablés historische Romane sind um Längen besser.
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Im Floriansprinzip, einem Kriminalroman der Autorin Rebecca Gable geht es um den Heiligen Florian. Wer ist das? St. Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehren.

Hier einige wie ich finde interessante Infos rund um den Heiligen Florian, der dem Buch den Namen gab, wobei es sich hier „nur“ um den Ausspruch handelt, der bezüglich der Handlung aber nicht weiter relevant ist …. :

Trotz dessen finde ich es im Rahmen der Handlung und wegen des Titels einfach interessant und ich habe mich also informiert, möchte euch diese Infos nicht vorenthalten. Wen es nicht interessiert, der möge weiter scrollen …
Florian - die historisch belegte Person
Den Heiligen Florian gab es wirklich. Florian wurde um 250 in Cannabiaca, dem heutigen Zeiselmauer bei Tulln in Österreich geboren. Damals herrschten die Römer. Florian trat in die römische Truppe ein und wurde Soldat, später Offizier und zuletzt Abteilungsleiter im Büro des römischen Statthalters in der Provinz Noricum. Bei Ausbruch der Christenverfolgungen im Römischen Reich wurden auch in Lauriacum der heutigen Stadt Lorch in Österreich 40 Christen gefangen genommen und ins Gefängnis geworfen. Florian war auch ein Christ. Als Florian hörte, was geschehen war, ging er mutig zu den 40 Gefangenen um ihnen beizustehen. Trotz Folterungen ließ er sich nicht von seinem Glauben abbringen und nahm zusammen mit seinen 40 Gefährten den Martertod für Jesus Christus auf sich. Er wurde am 4. Mai 304 mit einem Stein um den Hals in die Enns geworfen und ertrank.
Florian - die überlieferte Legende
Jede Legende hat einen wahren Kern. So auch die Legende über den Heiligen Florian.
Nachdem Florian zum Tode verurteilt worden war, band man ihm einen Mühlstein um und stieß ihn in die Enns. Der Soldat, der Florian ins Wasser gestoßen hatte, lief ein Stück flussabwärts und wollte sehen, ob Florian wirklich im Wasser ertrunken sei. Da erblindete der Soldat. Florians Leichnam aber ging nicht unter, sondern wurde ans Ufer getrieben. Ein Adler setzte sich an seine Seite und bewachte den Leichnam, um ihn vor einer Schändung durch die Heiden zu bewahren. Valeria, eine fromme Frau, fand den Florian nachdem er ihr im Traum erschienen war. Sie lud den toten Florian auf einen Ochsenkarren. Als die Ochsen vor Durst nicht mehr weiter wollten, betete die fromme Frau. Da entsprang am Wegesrand eine Quelle an der sich die Ochsen erfrischten. Noch heute fließt diese Quelle im sogenannten Floriansbrunnen. Über dem Grab des Märtyrers Florian entstand bald eine Wallfahrtsstätte. Heute befindet sich dort in der Nähe von Linz das Stift St. Florian.

Florian - der Schutzpatron der Feuerwehr
Den Bezug zur Feuerwehr stellt eine kleine überlieferte Geschichte her: Als in Zeiselmauer einmal ein Haus lichterloh brannte, nahm der kleine Florian einfach einen der Holzeimer, wie sie bei ihm zu Hause im Stall hingen, füllte ihn mit Wasser und löschte das Feuer in wenigen Minuten.
Anfangs war Florian der Patron der Krieger und wurde im 16. Jahrhundert zum Helfer in Feuer- und Wassergefahr. Deshalb gilt der Heilige bis heute als Schutzpatron der Feuerwehren. So wurden der Darstellung des Florian als Soldat mit Lanze und Banner die Attribute Wasserkübel und brennendes Haus beigegeben. Manchmal verweist ein Mühlstein auf sein Martyrium. Der heilige Florian ist aber auch der Schutzpatron der Kaminkehrer, Schmiede, Bierbrauer und Hafner.
Sein Gedenktag ist der 4. Mai, der Florianitag.
Quelle: [...]

Im Buch ist der Charakter Mark Malecki – alleinerziehend – für uns erst einmal interessant. Er ist wie so Viele. Es ist ihm egal, wie viel Müll er macht. Das Floriansprinzip kommt hier zum Tragen. Es besagt: „Heiliger Florian, verschone mein Haus, zünde lieber das Dach meines Nachbarn an.“ Jeder denkt halt in unserer Gesellschaft nur an sich, an seinen Vorteil, egal, wie es dem anderen geht, hauptsache mir geht es gut, sollen die anderen doch sehen, wie sie zurecht kommen … Ist es nicht so ????

So war auch Mark eingestellt ….

Mark ist mit Sarah befreundet, die bittet ihn, ihr zu helfen. Sie möchte einen Versicherungsbetrug aufdecken. Hier kommt Mark einem Müllschieberind auf die Spur. Eine schlimme Sache … Hier wird Abfall illegal beseitig, auf Kosten der Dritten Welt … Das kann doch nicht sein …. Skrupellos verdienen sich da einige Leute Millionen. Es wird aber nicht nur Müll entsorgt, sondern auch die Jenigen, die gegen diese Macher vorgehen wollen. Dann passiert auch noch ein Mord, jetzt muss diesen Leuten das Handwerk gelegt werden …

Es handelt sich hier um giftigen Müll, aber nicht nur das Gift allein ist es, was in diesem Fall lebensgefährlich ist. Dieser Müll ist für manche Menschen eine gefährliche Waffe ….

Meine Meinung zum Buch, der Idee und deren Umsetzung:
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Aus Kapitel 6

Anna heulte, stellte klirrend ihre Kakaotasse ab und stürmte raus in den Garten.
Daniel sah ihr beifällig nach. „So viel also zu meinem Job und meinem Moped“, grollte er.
„Es ist doch nur für zwei, drei Tage, Daniel. Hör mal, denkst du vielleicht, ich kann mir das leisten, mich wochenlang nicht um meine Arbeit zu kümmern? Davon leben wir schließlich. Wenn ihr wieder da seid, werde ich deine Hilfe mehr brauchen denn je, denn dann müssen wir richtig ranklotzen.“
„Zwei, drei Tage? Nicht länger?“
„Höchstens bis übers Wochenende keine Früchte trug, war er fehlgeschlagen.
„Das wären schon vier Tage.“
„Meine Güte, man könnte glauben, ich wollte euch ins Arbeitslager schicken, nicht zu eurer Mutter.“
Er biss sich auf die Unterlippe und schnitt eine schuldbewusste Grimasse. „Na ja. Es ist nicht immer gerade ein Zuckerschlecken mit ihr.“ …

Ich finde es gut, dass die Autorin ein so brisantes Thema aufgreift und einen fiktiven Kriminalroman daraus macht.

Rebecca Gable, die ich eigentlich aus dem Genre historischer Roman lieb gewonnen habe, hat mich nun auch im Bereich Kriminalroman überzeugt. Sie schreibt spannend und für das Genre passend. Sie verrät immer mal wieder eine Kleinigkeit, aber nicht zu viel, um die Spannung vorweg zu nehmen, man muss einfach am Ball bleiben, weil man den Ausgang der Geschichte vielleicht hin und wieder erahnt, aber nicht genau weiß, wie die Autorin die Geschichte enden lässt. So ist man „gezwungen“, das Buch bis zum Ende zu lesen – ich hätte am liebsten an einem Stück gelesen, aber gut, man muss ja auch mal schlafen *g* …

Die Autorin schreibt sehr bildhaft und authentisch, verwendet vielfach die wörtliche Rede, die den Leser sehr schnell und komplett in die Handlung einsteigen lässt. Es sind nicht zu viele Charaktere und die, die in die Handlung involviert sind – ob gut oder böse, werden detailliert charakterisiert im Lauf der Handlung und deren Entwicklung.

Ich mag die Schreibweise, die eine sehr flüssige ist und Spannung verbreitet. Man versteht hier, dass die Autorin sehr vielfältig ist. Sie schreibt mit sehr viel Abwechslung in der Handlung und vor allem kommt die Brisanz der Thematik sehr gut zur Geltung. Man spürt auch, dass sie gut recherchiert hat und hinter der fiktiven Handlung steht, die viel Reales verbirgt zwischen den Zeilen.

Ich vergebe auch bei diesem Krimi der Autorin volle Punktzahl, weil ich vollkommen überzeugt bin vom qualitativ hochwertigen Inhalt und der literarischen Kunst.
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am 28. Juni 2015
Jederzeit gern wieder
Rebecca Gablé kann man nur weiter empfehlen. Genau wie ihre historischen Romane, muß man einfach weiter lesen
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am 3. Februar 2013
Bisher bin ich von Rebecca Gables Büchern total begeistert;ich habe alle ihre Mittelalter-Romane gelesen und sie sind perfekt.Gut und spannend zu lesen und für Romane auch sehr authentisch.
Dieses Buch war mein erster Krimi von ihr und er hat mir gar nicht gefallen.So gut die voran beschriebenen Bücher sind,so uninteressant ist der Krimi für mich.
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am 15. Januar 2014
Da ich ein Fan von der Schriftstellerin bin, habe ich mit Interesse außer den historischen Romanen auch den Krimi gelesen. Lieferung wie immer prompt.
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