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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen keine Buch, das man mal eben so liest
Vorweg, auch ich habe wie viele andere hier bereits die anderen Thriller des Autors um FBI-Agentin Smoky gelesen und bin ein großer Fan von allen Werken. In "Der Menschenmacher" geht es nun nicht um Smoky und auch nicht um eine andere Agentin oder Polizistin, das ändert natürlich so einiges an der Perspektive. Die Story wird also nicht aus der Sicht der...
Vor 19 Monaten von J. Peter veröffentlicht

versus
66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was gut beginnt driftet immer mehr ins Abstruse ab !!!
Als erstes möchte ich kurz auf den Klappentext eingehen, den man von Seiten des Verlags - vom Inhalt her - vielversprechender hätte nicht schreiben können. Er schreit förmlich, "pack mich und lies mich". Nur haben sie leider die Rechnung, gerade gegen Ende hin, ohne den Wirt gemacht. Denn was so stark beginnt, das Wort Highlight wie ein Spruchband an...
Veröffentlicht am 18. Januar 2012 von Elements-Of-Crime


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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was gut beginnt driftet immer mehr ins Abstruse ab !!!, 18. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Menschenmacher: Thriller (Kindle Edition)
Als erstes möchte ich kurz auf den Klappentext eingehen, den man von Seiten des Verlags - vom Inhalt her - vielversprechender hätte nicht schreiben können. Er schreit förmlich, "pack mich und lies mich". Nur haben sie leider die Rechnung, gerade gegen Ende hin, ohne den Wirt gemacht. Denn was so stark beginnt, das Wort Highlight wie ein Spruchband an einem vorüberzieht, entwickelt sich gegen Ende in Richtung "totaler Dummsinn".

Wie schon aus dem Klappentext zu entnehmen, sind die drei Figuren (Allison, Charlie & David - es sind Waisen) von ein und demselben Mann - einem unglaublich brutalen Tyrannen (Robert Gray-Polizist und Vietnam Veteran) - adoptiert worden, und der Ausdruck "häusliche Gewalt" bekommt eine neue Bedeutung.

Die Story spielt im hier und jetzt, und jede der drei Figuren bekommt ihren eigenen Erzählstrang, bei denen man unglaublich viel über die sie erfährt, wie sie jetzt leben und was aus ihnen geworden ist. Ein wahrer Strom an Input steht bereit, wartet nur darauf aufgesaugt zu werden, und MCFadyen benutzt die Worte so geschickt, dass man dadurch die Bilder klar und deutlich vor Augen sieht, fast wie ein Film, der im inneren Auge vorüber zieht. Aufgrund dessen haben sie mehr Tiefgang als ein Luxusliner und einen höheren Wiedererkennungswert als so mancher Politiker. Zwischenzeitliche Rückblenden in die Zeit der Gefangenschaft ermöglichen es dem Leser, sich so ungefähr ein Bild davon zu machen, was diese armen Geschöpfe an grausamer Pein und brutalster Gewalt erleiden mussten - angefangen ab dem 6-, bis hin zum 16. Lebensjahr. Die Gewalt, der tägliche Terror wird so beklemmend geschildert, dass es einen erstarren lässt. Alles ist so extrem emotional und herzerweichend, dass es heftigst auf die Tränendrüsen drückt.

Gerade zu Beginn des Romans - speziell in dem Teil, in dem die jüngsten Tage Davids geschildert werden - hat man das Gefühl, dass hier etwas ganz großes am Start ist, etwas richtig Gutes auf einen wartet, das hier nur verharrt, um verschlungen - inhaliert zu werden. Das von ihm gewählte Thema ist ja nun auch eines, an dem man sich schneller die Finger verbrennt, als an einer glühenden Kippe, und bei jedem Leser automatisch ein Schaudern hervorruft. Aber nun kommt das schon oben erwähnte - das Thema mit der Rechnung.

Ich weiß nicht was geschehen ist, wie er so mir nichts dir nichts von seinem doch so sicheren Weg abkommen konnte, und die Story so dermaßen mit Vollgas - ohne Anschnallgurt und Airbag - gegen den nächst besten Baum krachen lassen konnte. Und als sie schon um den Baum gewickelt war, auch noch mit Füßen nachgetreten hat. Warum ist er nicht auf seinem Pfad geblieben, es war doch so vielversprechend. Warum lässt er seine Schilderungen, seine Erklärungen - die dem Leser schlussendlich Aufschluss nach dem wieso und warum des ganzen geben sollten, so ins absurde - ins absolut Unglaubhafte abdriften? Ohne zu Spoilern, und somit zu viel von der Story zu verraten, kann ich hier nicht ins Detail gehen, von daher unterlasse ich es. Jedenfalls wirkt es irgendwann so dermaßen überzogen und unglaublich haarsträubend, dass es schon fast lächerlich wird. Ein normales, glaubhaftes Ende zu schaffen, wäre aufgrund des Potentials sicherlich möglich gewesen, und hätte somit einen bleidenden Eindruck beim Leser hinterlassen.

Mein Fazit:" Ich ärgere mich ein bisschen über die aufgewandte Zeit, verschwendete Zeit ist vielleicht zu hart ausgedrückt, aber was für ein klasse Thriller hätte es werden können - vor allem mit solchen einem packenden Thema - wenn wenn wenn... So reicht es nach meinem Empfinden nur für drei Sterne, wobei es hätten spielend fünf werden können."
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen keine Buch, das man mal eben so liest, 3. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Menschenmacher: Thriller (Taschenbuch)
Vorweg, auch ich habe wie viele andere hier bereits die anderen Thriller des Autors um FBI-Agentin Smoky gelesen und bin ein großer Fan von allen Werken. In "Der Menschenmacher" geht es nun nicht um Smoky und auch nicht um eine andere Agentin oder Polizistin, das ändert natürlich so einiges an der Perspektive. Die Story wird also nicht aus der Sicht der Ordnungshüter erzählt sondern - und das macht es meiner Meinung nach zu einem sehr anspruchsvollem Roman - aus der Sicht von drei Opfern. Die Erzählung verläuft dabei nicht linear sondern sprunghaft. Immer wieder wird die Perspektive, die Zeit und der Ort gewechselt. Wenn man da nicht aufmerksam liest, läuft man besonders zu Beginn, wenn man die Protagonisten noch nicht ausreichend kennt, Gefahr, den Durchblick zu verlieren. So ist es mir zu Anfang ein paar Mal passiert, dass ich zurückblättern musste, um die Verbindung und die Wiederaufnahme einzelner Handlungsstränge zu erkennen. Wenn die Erzählung dann aber erst einmal so weit ist, dass man als Leser das Gefühl hat, die drei Protagonisten und ihre Vorgeschichten zu kennen, dann wird es richtig interessant. Es gibt immer wieder extrem spannende und brutal intensiv erzählte Momente - wer den Autor kennt, weiß, dass die Schilderungen der Grausamkeiten schonungsloser kaum sein können - für meinen Geschmack aber auch ein paar Stellen zu viel, an denen die Handlung zu sehr in die Länge gezogen oder zumindest etwas zäh wird. Ich denke da vor allem an die zahlreichen langen und teilweise extrem philosophischen Monologe bzw. inneren Monologe (Gedanken) von denen auch das Ende nicht befreit wird. Wer sich schon einmal mit Philosophie befasst hat, kann vielleicht nachvollziehen, dass ich einige Male meine Mühe hatte den Überblick zu behalten oder durch die Vorstellungen und Theorien (hier z. B. Nietzsches "Übermenschen"). Es geht aber nicht so weit, dass ich dafür mehr als einen Stern in meiner Bewertung abziehen würde, denn je länger man das Buch liest, desto mehr wird man davon gefesselt. Das Ende kam dann eigentlich sogar etwas zu schnell, wenn man die wenigen verbleibenden Seiten nicht bemerkt hätte, sogar unerwartet.

Alles in allem ein lesenswerter Roman, wenn man die schonungslosen und knallharten Schilderungen des Autors mag. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es kein Roman ist, den man so nebenbei liest - ich habe mich als Leser gefordert gefühlt, mitzudenken und zu urteilen. Ich habe ihn in einer Woche gelesen und war immer wieder fasziniert von der Schreibgenauigkeit und Ausdrucksfähigkeit McFadens und mitgerissen von der packenden Geschickte. Kleiner Abzug in der B-Note - es waren mir etwas zu viel philosophische Gedankenspiele, welche die Spannung hier und dort leider etwas unterbrachen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unausgegoren, brutal, farblos... ein McGuffin von einem Buch!, 31. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Menschenmacher: Thriller (Taschenbuch)
Vorab: gute Thriller zu schreiben ist eine Kunst, die an sich nur wenige beherrschen - denn alleine sich Brutalitäten und Sadismen einfallen zu lassen, ist, meiner Meinung nach, zu wenig, um eine gute Geschichte zu erzählen. Glaubwürdige Figuren, nachvollziehbare Handlungen, überzeugenden Motivationen und dreidimensionale Charaktere machen es aus - all das, habe ich in diesem Buch vergeblich gesucht.

Gefunden habe ich lediglich brutale Szenen (vor allem) gegenüber Kindern, die zwar erklärt wurden, aber nicht wirklich nachvollziehbar waren; dazu ein mäßig realistisches Selbstjustizsystem sowie eine Rekordjagd an Sadismen, die ihres gleichen sucht (in diesem Falle ist es wohl gut, dass der Autor sich nicht auf das Schildern von dreidimensionalen Menschen versteht, denn das wäre sonst ein wirklich verstörendes Buch geworden - so aber bleibt es (wenigstens) nur eine Aneinanderreihung von grausamen Szenen, die trotz detaillierter Schilderung seltsam unberührt lässt).

Ich würde sagen: gute Autoren brauchen nur ein oder zwei Morde, um das Grauen von Sterben, Gewalt und Perversion nachvollziehbar und erschütternd zu schildern - dieser Autor (zumindest in diesem Buch) schafft das nicht einmal mit einer Rekordjagd an sich überbietenden Brutalismen.
Dazu kommt noch eine Auflösung, die an Unglaubwürdigkeit kaum zu übertreffen ist - es reichen nicht nur perverse, verblendete Psychopathen, nein, man braucht auch noch eine mächtige Verschwörung im Hintergrund, die alles andere an Dunkelheit überstrahlen soll - George W. Bush und Darth Vader hätten mit dieser Schwarz-Schwarz-Malerei ihre Freude…

Somit bleibt für mich ein Fazit: einzelne Szenen sind durchaus spannend, wenn schon keine Nägelbeißer, der zusammenführende Handlungsbogen ist aber alles andere als plausibel und somit bestenfalls als McGuffin zu bezeichnen - solche Geschichten schreibt nicht das Leben, sondern schlechte Autoren - und das, obwohl die Realität uns immer wieder mit unfassbaren "Menschen" wie Josef Fritzl, Ted Bundy, Andrei Tschikatilo oder Anders Breivik konfrontiert.

Eben diese Überzogenheit führte bei mir dazu, dass ich das Buch öfters als einmal wegen des Verdachts auf Zeitverschwendung weglegen wollte - letztlich hab ich es fertig gelesen - wenngleich ich über viele Seiten eher drübergelesen habe nach der Skimming-Methode - denn wenn das Buch einen etwas lehrt, dann das: das Leben ist manchmal kurz und grausam und man muss sich nicht alles antun!

Denn Szenen wie (Taschenbuch) Seite 506, 507, über die Lust am (Über-)Leben sind in diesem Buch wirklich die Ausnahme - ganz davon abgesehen, dass gute Autoren solche Szenen nicht nur alle 500 Seiten einmal eingebaut hätten. Auch hätte das Buch statt 600 nur 350 Seiten, wäre das kein Fehler - aber 1. können sich nur gute Autoren kürzer fassen und 2. hätte Mr. McFadyen dann wohl viele (nicht nachvollziehbare) Sadismen nicht einbauen können - und das war wohl sein Hauptziel - denn nachdenklich machende Unterhaltung/Dramatik/Literatur war wohl ohnehin nie sein Ziel - und wenn doch: dann ist dieser Mann ein Opfer seiner unerreichten Ambitionen… und das ist dann wirklich brutal...
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46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen lesenswert mit durchhängern, 16. März 2011
auch ich bin ein großer fan des autors und habe alle vorgänger verschlungen. ich wusste auch bereits vorher, dass meine geliebte smoky nicht in diesem werk vorkommen sollte, habe das buch aber trozdem gekauft, weil veränderung ja nicht immer gleich schlecht sein muss....
was soll ich sagen, es ist nicht möglich dieses buch mit den vorgängern zu vergleichen. es ist unbestritten gut geschrieben und zu 70% auch spannend, aber in den restlichen 30% viel zu ausladenden detailbeschreibungen ist man gerne mal kurz davor das buch erstmal bei seite zu legen. oft hatte ich leider das gefühl, hier mussten unbedingt 600 seiten voll gemacht werden.....
war alles in allem zufrieden, aber nicht so gefesselt wie bei anderen werken von cody und ich hoffe, dass sein nächster thriller wieder ein kurzweiliger, ereignisreicher wird, den man nicht mehr aus der hand legen möchte!

P.S. alle die vorzeitig das lesen abgebrochen haben, einfach weiter lesen, es wird merklich besser!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zweischneidiges Schwert, 7. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Menschenmacher: Thriller (Taschenbuch)
Ich hab mich lange gesträubt das Buch anzufassen. Keine Smoky, und das letzte Buch von ihr fand ich auch sehr wacklig.
Aber..an dem Titel und Klappentext kann man natürlich nicht vorbei. Besonders wenn einen Codys Schreibstil (und sicher auch seine Bildgewalt) schnell fängt.

Das Positive ist, das Buch hält was es verspricht. Folter, Vergewaltigung, Gewalt. Wer sowas nicht mag und nicht lesen will, sollte zu einem anderen Buch greifen. Ich persönlich fand das Szenario spannend, und ich wollte bis zur letzten Seite wissen was genau abgeht und dahinter steckt. Langatmig fand ich das Buch nicht. Es ist außerdem erfrischend mal einen anderen Charakter zu haben als Smoky mit ihrer nervigen Übertochter die mir einfach nur noch auf die Nerven ging, dazu diese ewige Story mit ihrem Lover, die mich genausowenig interessiert hat.

Das macht die Charaktere in diesem Buch allerdings nicht einfacher zu händeln. Mein Problem ist, das man sich schwer mit jemandem identifizieren kann. Besonders nicht mit unseren drei "Helden" denn alle drei sind für mich absolut unsympathische, kranke Persönlichkeiten (mit der Vorgeschichte ja auch kein Wunder) , aber es fehlt einfach ein Entspannungspunkt..jemand für den man hofft. Alle in diesem Buch sind verstört, am Rande des Selbstmords und straffällig. Will ich das es für sie gut ausgeht? Naja.

Außerdem finde ich das Finale, wie von vielen hier angedeutet überstürzt. Ich dachte 20 Seiten vor Schluss noch "Da kommt noch was..und zwar noch mindestens ein Buch um das zu Ende zu bringen". So aber folgen wir quasi 4/5 des Buches der Vorgeschichte und Vorgeplänkel...und wenn die Story ins Rollen kommt wird alles plötzlich zusammengeworfen und innnerhalb von ein paar Seiten beendet. Schade. Ichpersönlich hätte dann doch lieber noch ein Buch gehabt, wobei mich auch das sicher dann enttäuscht hätte. Da konnte mir es Cody denk ich auch nicht recht machen. Aber erst diesen riesen Anlauf zu nehmen und dann aprupt alles zu beenden...wirkte seltsam.

Insgesamt finde ich es aber doch ein lesenswertes Buch, wenn man Cody mag. Seine Story ist wie immer grausam, niedershcmetternd und depremierend...aber wenn man das mag, alles klar !

Viel Spaß und ich hoffe ich konnte helfen.
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92 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier werden Ängste hervorgerufen, die jeder von uns in sich hat, 21. Februar 2011
Von 
Dies ist mein allererstes Buch, welches ich von Cody McFadyen gelesen habe. Den Namen verband ich bisher immer mit viel Blut, Gänsehaut und einer gewaltigen Ladung Spannung. Dementsprechend erwartungsvoll bin ich also an dieses Buch herangegangen.

David lebt mit seinen Adoptivgeschwistern Allison und Charlie bei einem Mann. Einem sehr bösen Mann: Bob Gray.
Bob hält die Kinder über Jahre gefangen und stellt ihnen unmögliche Aufgaben, an denen sie seiner Meinung nach wachsen sollen.
EVOLVIEREN, nennt er diese spezielle Art der Reifeprüfung.
Um diesen Zustand zu erreichen schlägt er die Kinder mit einem Gürtel oder seinen Fäusten, fesselt sie, verbrennt sie mit Zigaretten ' kurzum er lässt seine sadistischen Neigungen haltlos an den Kindern aus.
Nur ab und zu verlässt Bob das Haus, manchmal für Stunden, dann wieder für Tage. Während dieser Zeiten genießen die Kinder jeden Augenblick. Nach und nach werden sie dabei auch mutiger und verlassen das Haus. Sie gehen schwimmen oder ins Kino. Immer mit der Angst im Nacken, Bob könnte eher zurück sein, als sie selbst.
Die Kinder wissen: wenn sie überleben wollen, muss Bob Gray sterben...

Zwanzig Jahre später erhält der mittlerweile sehr erfolgreiche Autor David einen Umschlag. Ein einziges Wort steht auf dem inne liegenden Zettel: Evolviere. Und damit kehrt die Vergangenheit zurück und bringt noch neue schreckliche Grausamkeiten mit.

Wenn ich das Buch mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich es "beklemmend" nennen. Cody McFadyen schreibt mit einer anschaulichen und wortgewaltigen Sprache, sodass man als Leser gar nicht anders kann als ein bombastisches Kopfkino aufzubauen. Kopfschütteln und Gänsehaut beim Lesen sind die Folgen.

Die Wortwahl reicht von deftig ordinär bis bildhaft direkt, allerdings ist der Autor immer darauf bedacht die richtige Dosis zu wählen. Je nachdem, was gerade angebrachter ist.
Seine Sätze sind mit einem Sog zu vergleichen, der mich unbarmherzig durch die einzelnen Seiten trieb.
Die so entstehende Spannung wurde durch verschiedene Handlungsstränge und den Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart noch verstärkt, und hielt sich bis zum Schluss.

Die Personen sind weder klischeebehaftet noch unglaubwürdig. Hier stimmte einfach alles. Charlie fand ich besonders gut gelungen. Alles was er tat, machte er mit Leidenschaft. Ob es dabei um Mord oder um Liebe ging.
Als Leser muss man einiges wegstecken können und hinsichtlich des Endes würde ich nebenbei keine Tomatensuppe mehr schlürfen.

"Der Menschenmacher" zeigt uns Abgründe auf, die es leider viel zu häufig in unserer Gesellschaft gibt: Kinderprostitution, Vergewaltigung, Misshandlung, Entführung etc. Hier werden Ängste hervorgerufen, die jeder von uns in sich hat. Und genau das macht dieses Buch zu einem grauenhaft faszinierenden Thriller.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Puuuh - ich dachte schon es liegt an mir..., 3. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Menschenmacher: Thriller (Taschenbuch)
Auch mir war vorher nicht bewusst, dass das Buch nicht von Smokey Barret und ihrem Team handelt. Ich hätte es mir den Menschenmacher aber auch gekauft, wenn ich es gewusst hätte.

Allerdings waren die vorherigen Bücher von Mr. McFadyen bedeutend fesselnder und spannender.

Bei diesem Buch hatte ich am Anfang Schwierigkeiten den einzelnen "Sprüngen" zu folgen - habs aber im zweiten Anlauf geschafft. Zwischendrin verliert sich das Buch aber in abstrusen Details, die es etwas zäh werden lassen.
Ich bin auf Seite 238 - das Buch tritt auf der Stelle und ich denke nur - ja, ja, ist ja alles schön - aber wann geht's weiter? Ich bin gespannt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Habe das Buch oft zur Seite legen können, 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Menschenmacher: Thriller (Taschenbuch)
Das passiert mir eigentlich sehr selten : Ein Buch das mich fesselt, das lege ich nicht aus der Hand und wenn ich 40 Stunden an einem Stück lesen muss. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und der Klappentext versprach : Du wirst sicher das ganze Wochenende durchlesen! Aber je weiter ich in dem Buch vorankam, um so mehr fand ich, dass sich die Handlung wiederholte.
Ausserdem waren mir entschieden zu viele Monologe in dem Buch. Dabei kommt keine Spannung auf, jedenfalls bei mir nicht.
Wie schon ein Vorgänger hier sagte : Zum Schluss hin wurde es schon dubios und der Roman wurde durch völlig abstruse Geschehnisse unendlich in die Länge gezogen. Dabei wiederholten sich die kennzeichnenden Handlungen der Hautpersonen immer und immer wieder und deshalb- sorry- fand ich das buch ein bisschen langweilig.
Fazit : Nach einem temporeichen Anfang und einer mit Spannung erzählten Handlung, wird das Buch zum Ende immer flacher. Jede Menge Kraftausdrücke und unflätige Ausdrucksweisen der handelnden Personen, machen ein Buch nicht zwangsläufig spannender.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS BESTE BUCH VON CODY MC FADYEN!!!!!!!!!!, 2. August 2012
Ich habe dieses Buch soeben ausgelesen und muss sagen....ich bin geflasht! War ich auch am Anfang ein wenig ungehalten, dass dieses Buch nicht von meiner Lieblingsprotagonistin Smoky Barret handelt, habe ich mich in dieses Werk doch innerhalb der ersten Seiten mit voller Leidenschaft hineingelesen. Mc Fadyen hat einfach eine enorme Kraft in seinem Schreiben, eine wahre Flut von Bildern im Kopf enstehen zu lassen und so war ich voll und ganz bis zur letzten Seite mit diesem Buch verwoben und ich muss sagen....ich habe Smoky keine Sekunde vermisst sondern die 3 Hauptakteure David, Ally und Charlie in ihrem Leben begleitet. Und das, was viele hier anprangern...das Buch hätte nicht die Spannung, wie alle vorherigen, denen sei gesagt....Cody Mc Fadyen ist enorm vielseitig....er braucht nicht die absolute blutrünstige Keule zu schwingen, um einen Leser zu fesseln, denn dieses Buch ist bedeutend weniger Grausam als alle vorherigen, darum aber meines Erachtens auch mit viel mehr schriftstellerischem Können und jeder Menge Herzblut verfasst.Mir kamen am Schluß sogar die Tränen und ich wollte eigentlich gar nicht, dass die Geschichte um David, Ally, Charlie, Phuong und Kristen endet...ich wollte oder will wissen, wie sie ihr Leben weiterhin bestehen, nach all dem Grauen, dass sie erlebt haben.....ich kann jedem dieses Buch nur wärmstens empfehlen, denn der Schreibstil...nicht die Gräueltaten, haben mich dazu bewogen, alle bisher erschienenen Bücher von C.Mc Fadyen zu lesen!!!!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelunger Thriller, 10. Januar 2012
Von 
DeMaddhin "martinmtk" (Kelkheim, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich hab mich (wieder mal) von den mittelmäßigen Rezensionen hier blenden lassen und mir das Buch deswegen nicht zugelegt. Nun bekam ich es zu Weihnachten (endlich) geschenkt und habe es dann ab dem 4.1 gelesen. Ich muss sagen das ich nur schwer reingekommen bin in die Handlung und für die ersten 100 Seiten gut 4 Tage gebraucht habe. Dann macht es aber KLICK und man ist voll in der Handlung drinnen, kennt alle Protagonisten und kann sich auch wunderbar mit Ihnen identifizieren. Immer mal wieder wird man durch Rückblenden 20 Jahre und mehr in die Vergangenheit geschickt und so bleibt man dran an der Handlung und meint man weiß schon alles was einem da so häppchenweise serviert wird :-) Ich musste weiterlesen weil ich ahnte das es nicht sooo einfach ist wie angedeutet und so war es dann auch. Die letzten 280 Seiten habe ich bis nachts um 1 Uhr in einem Zuge durchgelesen. Wer den Schriftsteller nicht kennt sei gewarnt. Es ist kein 0815 Thriller - manchmal eben sehr wordgewaltig - manchmal vulgär und hier werden die Taten beschrieben und nicht angedeutet. Fast schon zu bildlich möchte ich meinen. Man schaut in die Abgründe menschlicher Seelen und auch wenn ich das Ende dann etwas zu überambitioniert fand (weniger wäre hier mehr gewesen) war ich von dem Buch absolut begeistert, auch wenn hier Smoky Barret nicht mitspielt. Ein rundum gelungenes Buch - ich wurde als Leser aller Romane von Cody McFaden nicht enttäuscht.
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Der Menschenmacher: Thriller
Der Menschenmacher: Thriller von Cody McFadyen (Taschenbuch - 1. Dezember 2012)
EUR 9,99
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