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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
Esslingen im Jahre 1325:
Melisande Wilhelmis ist erst 13 Jahre alt, als ihre Familie von Ottmar de Bruce in einem Hinterhalt brutal ermordet wird. Melisande kann nur durch Zufall entkommen, denn der Henker Raimund Magnus hilft ihr zu fliehen. Fortan lebt sie als sein Lehrling Melchior und schwört, nicht eher zu ruhen, bis sie ihre Familie gerächt hat...
Veröffentlicht am 21. April 2012 von bonomania

versus
141 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geht so...
Ich lese gerne und viel historische Romane.
Ich habe großen Respekt vor Autoren, dies es schaffen, die Vergangenheit und darin lebende Charaktere wirklich lebendig werden zu lassen. Dazu gehört nicht nur profunde Kenntnis über die Zeit, in der der Roman spielt, sondern auch schriftstellerisches Können.

Ersteres möchte ich dem...
Veröffentlicht am 18. April 2012 von Wendra


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141 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geht so..., 18. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Ich lese gerne und viel historische Romane.
Ich habe großen Respekt vor Autoren, dies es schaffen, die Vergangenheit und darin lebende Charaktere wirklich lebendig werden zu lassen. Dazu gehört nicht nur profunde Kenntnis über die Zeit, in der der Roman spielt, sondern auch schriftstellerisches Können.

Ersteres möchte ich dem Autorenduo, das sich hinter dem Pseudonym Sabine Martin verbirgt, auf keinen Fall absprechen. Viel Detailwissen über die Tätigkeit und den Stand des Henkers, über das Kaufmannstum, die (Raub-)Ritter etc wurde mitgeliefert.
Das Buch selber hat mich aufgrund seines Titels und wegen des ungewöhnlichen Themas neugierig gemacht. Der Klappentext klang auch spannend.

Aber die Geschichte war schon ziemlich zusammengestrickt und leider voller Klischees.
Die Guten sind einfach nur gut, selbstredend fleißig, klug und erfolgreich und behandeln ihr Gesinde immer gerecht; die Bösen sind natürlich abgrundtief verdorben, lachen hämisch, misshandeln Frauen und panschen Wein. Alles schön schwarz-weiß. Glaubhaft fand ich keinen der Charaktere.
Die Nebenfiguren blieben blass, waren die typischen dummen Bauern, besoffenen Handwerker oder lüsternen Säcke.

Die Heldin muss natürlich auffallend feuerrotes Haar haben (hat eigentlich mal jemand all die wunderschönen feuerrot-haarigen Frauen in historischen und fantastischen Romanen gezählt? Es müssen Legionen sein!).
Seltsamerweise kann sie sowohl als Henkerin als auch als männlicher Schreiber und später als Frau vor dem Held herumhüpfen, ohne sich das Haar zu färben oder irgendwas mit ihrem Gesicht anzustellen - und der Gute wird nicht einmal annähernd stutzig. Entweder hat er ein sehr schlechtes Gedächtnis, was Gesichter angeht, oder er ist schlicht blind. Auch sonst ist niemand je ins Grübeln gekommen. Naja, dumme Bauern, besoffene Handwerker und lüsterne Säcke halt...

Die Handlungen der Heldin wurden, je weiter die Geschichte fortschritt, umso unerklärlicher. Dazu kommen ein paar wagengroße Plotlöcher (z.B.: Hinrichtung, ein Mob aus krakeelenden Bürgern, ein aufmerksamer Stadtrat, aber keinem fällt auf, dass da plötzlich ein völlig fremder Henker mit -ja- auffallend rotem Haar am Richtblock steht?)

Das Ende war sehr unbefriedigend, ein typisches Finale, das auf mich recht zusammengeknüppelt wirkte, so als hätte jemand gesagt: "Gezz komm abba mal zum Schluß mit der Sache und mach fettich!". Und es blieben ein paar Plotfäden ungeklärt in der Luft hängen. Vielleicht ist ja eine Fortsetzung geplant, wer weiß...

Zudem hat mich der Erzählstil etwas gestört. Wieso können die wenigsten deutschen Autoren historische Bücher in einer spannenden flüssigen Sprache schreiben? Wieso fallen sie immer dem Zwang anheim, in einem mittelalterlich anmutenden Stil zu schreiben?
Dem Leser ist durchaus klar, dass er kein mediävistisches Pergament oder einen sonstwie überlieferten Originaltext, sondern einen Roman aus der Gegenwart liest. Es klingt leider oft nur betulich und bemüht, alles andere als glaubhaft (es ist nun mal nicht unsere alltägliche Sprache) und es beraubt dem Autor vieler Stilmittel.
Dass es auch anders geht, zeigen doch Autoren wie Bernard Cornwell, Umberto Eco, Ken Follett, Rebecca Gablé etc.

Schade, da steckten viele interessante Ideen drin, die mich neugierig gemacht haben, doch das Versprechen wurde nicht eingelöst.
Leider war alles ziemlich vorhersehbar und die Charaktere haben mich nicht berührt. Nach einem Viertel des Buches fing ich an, mich zu langweilen.

Es kam mir ein wenig so vor, als sollte da auf Biegen und Brechen eine Geschichte rund um sicher profundes mittelalterliches Wissen aufgebaut werden. Ich habe auch einiges gelernt, aber eigentlich wollte ich einen spannenden Roman lesen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, 21. April 2012
Von 
bonomania "bonomania" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Esslingen im Jahre 1325:
Melisande Wilhelmis ist erst 13 Jahre alt, als ihre Familie von Ottmar de Bruce in einem Hinterhalt brutal ermordet wird. Melisande kann nur durch Zufall entkommen, denn der Henker Raimund Magnus hilft ihr zu fliehen. Fortan lebt sie als sein Lehrling Melchior und schwört, nicht eher zu ruhen, bis sie ihre Familie gerächt hat. Stoisch erlernt sie das Henkershandwerk und bringt es hier sogar zu einer gewissen Perfektion. Schließlich muss sie frühzeitig die Nachfolge des Esslinger Henkers antreten.

Sehr viel mehr möchte ich von der Story nicht verraten, denn man sollte die spannende Geschichte um die Henkerin Melisande unbedingt selber lesen. Manchmal ist die Handlung ziemlich grausam, also nichts für ganz schwache Nerven, aber auf jeden Fall ausgesprochen spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn die vielen Intrigen und überraschenden Wendungen haben mich in Atem gehalten.
Geschickt hat das Autoren-Duo den Spannungsbogen gehalten, oftmals an einer besonders spannenden Stelle schnell ein neues Kapitel mit einem Szenenwechsel eingeschoben, wo man dann hastig weiterlesen musste, um zu erfahren, wie die vorangegangene Szene weiterging.

Ich habe das Buch trotz der manchmal brutalen Szenen sehr gern gelesen, da mich Melisandes Schicksal und der Mut und die Entschlossenheit, mit dem sie sich allen Widrigkeiten gestellt hat , sehr für sie eingenommen haben.
Dazu noch ein insgesamt packender Schreibstil und auch ein wenig Liebesgeschichte: für mich war das sehr gute Unterhaltung!
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53 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Leistung, 27. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Nachdem die Familie der jungen Melisande Wilhelmis brutal aus einem Hinterhalt getötet wurde, schwört das Mädchen dem Grafen de Bruce Rache. Knapp dem Tod entronnen, trifft sie auf den Henker Raimund, der ihr das Leben rettet, in dem er sie bei sich versteckt. Melisande wächst bei dem Mann auf und erlernt das Handwerk des Henkers. Wie es dann weiter geht, möchte ich nicht verraten, doch ich kann Ihnen versichern, es bleibt spannend. Ich konnte den Roman nicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren werden lebhaft und plastisch beschrieben, auch das Umfeld, die Städte und gesellschaftlichen Strukturen dieses Jahrhunderts erwachen plötzlich zu neuem Leben.

Melisande alias Melchior, der Henker von Esslingen ist eine zierliche, feinfühlige Frau, kein brutales, derbes Mannsweib, wie ich zunächst bei einer "Henkerin" befürchtet hatte. Durch ihren Mut und ihre Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen hat sie sich meinen Respekt und mein Mitgefühl erworben. Trotz ihres oftmals blutigen Handwerks ist Melisande eine Frau mit Herz. Ich habe mit ihr gelitten und gefiebert.

Ob sie de Bruce am Schluss tötet, müssen Sie selbst herausfinden. Schön finde ich die Liebesgeschichte, die sich am Ende ihren Weg bahnt und weder kitschig noch aufdringlich ist. Ja, ich finde, sie passen zusammen, die beiden...
Ein sehr gut geschriebener, spannender Roman, der von der ersten Seite bis zum Schluss fesselt. Es tauchen neben Melisande auch eine Menge anderer, interessanter Charaktere auf, einige davon machen ihr das Leben wahrhaft schwer... Böse Intrigen werden gewoben, vieles läuft ganz anders als geplant. Mir hat nichts gefehlt, ich fand es nur schade, dass diese Geschichte so schnell gelesen war. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Frau schlägt sich durch, 8. Mai 2012
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Im Alter von dreizehn Jahren muss Melisande Wilhelmis mit ansehen, wie ihre Familie grausam ermordet wird. Der Tuchhändler war auf der Heimreise mit seiner Frau, drei Kindern und mehreren Rittern. Dennoch ließ sich der tödliche Angriff vom mächtigen Graf Ottmar de Bruce nicht verhindern. Nur Melisande kann sich mit Hilfe von Raimund, dem Henker von Esslingen, verstecken. Er nimmt sie in seinem Haus auf und gibt sie als seinen stummen Neffen aus. Fünf Jahre erlernt nun Melchior den Beruf des Henkers, bevor Raimund stirbt. Doch gerade in diesen Tagen hat der junge Henker Schwierigkeiten mit dem Stadtrat. Eine Magd hat sich im Gefängnis selbst gerichtet, bevor sie ihre gerechte Strafe bekommen konnte. Nun erwartet Melchior selber den Prozess. Doch vorher soll noch der Weinhändler aus Reutlingen eines Meuchelmordes überführt werden. Melchior ist von dessen Unschuld überzeugt. Er beschließt, Esslingen zu verlassen und den vermeintlichen Mörder vorher zu befreien. Trotz des gut durchdachten Plans, nimmt ein Scherge de Bruces schnell die Verfolgung auf. Eine aufregende Zeit der Flucht und Neuorientierung beginnt.

Das Autorenduo Sabine Klewe und Martin Conrath kann seine Vergangenheit im Krimigenre nicht verbergen. Zugegebenermaßen hatte auch ich Vorurteile gegenüber Titel, Autorenpaar und Klappentext. Bereits zu viele Frauen in Männerkleidung haben nicht immer Lesenswertes erlebt. Doch bereits das erste Kapitel fesselte mich trotz der blutigen Beschreibungen. Der flüssige Erzählstil regt das Kopfkino an. Stetig zieht sich der Spannungsbogen von Kapitel zu Kapitel. Obwohl Melisande noch zwei weitere Male ihren Namen und das Geschlecht ändert, wirkt es keineswegs verwirrend. Die Beweggründe dazu sind nachvollziehbar.

Melisandes Gefühlswelt wird ebenso deutlich geschildert. Die einzige überlebende Tochter des Tuchhändlers wird stets vom Gedanken der Rache angetrieben. All ihre Wünsche, die sie als 13-jährige Kaufmannstochter bezüglich Heirat eines Ritters hatte, wurden mit ein paar Schwertstreichen zunichte gemacht. Diese brodelnde Wut verstärkt sich im Laufe der Zeit. Gleichzeitig muss sie sich aber auch vor dem mächtigen Gegner mit seinen Gehilfen schützen. Dieser Zwiespalt wird von Kapitel zu Kapitel deutlicher. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und in den meisten Fällen wirken diese Begegnungen überraschend. Allerdings kann man gerade zum Ende des Buches auch immer mehr glückliche Fügungen des Schicksals erkennen. Gerade der Strang, der die emotionale Seite bedient, hätte ein paar Gedankengänge mehr gut vertragen. In diesem Fall scheint es, als ritte man im gestreckten Galopp zum Finale.

Die Henkerin ist ein klassischer historischer Roman, der gut unterhält. Schauplätze und Figuren passen ins 14. Jahrhundert. Das Leben und Wirken in einer Stadt wie Esslingen und Reutlingen wurde ausreichend plastisch geschildert. Es werden weiterhin Foltermethoden und Heilkünste angesprochen, die aber nicht weiter vertieft werden. Für die spezifischen Ausdrücke, die heutzutage nicht mehr im Sprachgebrauch sind, ist ein Glossar angelegt. Eine Karte im Buchdeckel rundet die Ausstattung ab, sodass das dunkle Buch mit der lodernden Locke auf dem Cover als entspannende Unterhaltungslektüre empfohlen werden kann.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nö, is nix!, 8. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von diesem Buch bin ich ziemlich enttäuscht. Die Sprache ist flach und einfallslos. Die Handlung steckt voller Klischees. Logische Brüche sind nicht eben selten und immer wieder hilft der eine oder andere Zufall dem Plot wieder auf die Beine. Wer seichte Unterhaltung mag, dem wird das Buch gefallen. Ich habe mich schon bald gelangweilt!
Dieses Buch erinnert mich sehr an die Groschenromane, die es früher einmal haufenweise gab. Und tatsächlich habe ich es zum Aktionspreis bekommen. Hätte ich mehr bezahlt, dann hätte ich mich sehr geärgert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich war mit auf der Flucht, 5. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist spannend, brutal und gewährt einen tiefen Einblick in das Mittelalter.
Der Schreibstil ist leicht und farbenprächtig.
Es war mir, als würde ich es selbst miterleben, die Flucht, der Schmerz, der Hass, die Liebe und die Sehnsucht.
Ich erwarte sehnsüchtig Teil 2...Die Tränen der Henkerin.
Schön finde ich auch wenn Romane bei uns in Deutschland spielen.
Wir haben so schöne Mittelalterliche Städte wie z.B. Nürnberg, Bamberg, Rothenburg ob der Tauber, Freiburg, Tübingen, Heidelberg usw.
alle samt ein Roman und eine Reise wert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!!!!, 20. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
ch hatte bisher noch nichts von Sabine Martin gelesen und war natürlich sehr gespannt was mich bei dem Buch erwarten wird.
Doch schon die ersten Seiten haben mich voll und ganz überzeugt.
Die Geschichte um Melisande Wilhlemis spielt im Schwäbischen im 14. Jahrhundert.
Auf dem Weg von einer Hochzeit nach Hause in Esslingen werden ihre Eltern und Geschwister in einem Hinterhalt überfallen und alle werden getötet. Nur sie kann durch die Hilfe des Henkers entkommen. Dieser Henker ermöglicht ihr, im Verborgenen weiterzuleben.
Denn eine lange Familienfehde zwischen der Familie Wilhelmis und de Bruce lässt de Bruce nicht ruhen. Er will die Familie auslöschen.
Melisande, inzwischen zum Henker ausgebildet, gibt sich als stummer Neffe Melchior des Henkers aus. - als sie nach einer peinlichen Befragung den vermeintlichen Delinquenten befreit und selbst flüchtet, findet sie bei einer alten Bauersfamilie Unterschlupf und wird zu Mechthild....
Nach einigen Umwegen trifft sie wieder auf Wendel, den sie befreit hatte......
Immer wieder beschreibt die Autorin sehr detailiert die Lebensumstände der damaligen Zeit, sie beschreibt die Heilmethoden und auch die Foltermethoden sehr genau.
Faszinierend fand ich auch die Beschreibung der Landschaft um Esslingen und Reutlingen.

ich bin absolut begeistert und warte schon heute sehnsüchtig auf die Fortsetzung.
Sabine Martin sollte man sich merken, wenn gut recherchierte und spannende Lektüre lesen möchte!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Henkerin Melisande, 16. April 2012
Von 
J. Holborn "Joho" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Melisande Wilhelmis ist mit ihrer Familie auf dem Rückweg von einer Feier, als sie in einem Hohlweg überfallen werden. Ottmar de Bruce, mit dem die Familie seit langem in Blutfehde liegt, hat ihnen einen Hinterhalt gestellt und läßt die ganze Familie brutal ermorden. Melisande hat Glück im Unglück, da der Esslinger Henker den Vorfall beobachtet hat und das Mädchen rettet. Um Melisande auch zukünftig vor Ottmar de Bruce, der unbedingt auch Melisande töten will, zu schützen, gibt Raimund der Henker das Mädchen als seinen Neffen aus. In Männerkleidern geht sie bei dem Henker in die Lehre. Sie nennt sich nun Melchior und schwort de Bruce tödliche Rache. Angetrieben von dem Rachegedanken macht ihr auch das brutale Henkershandwerk nichts aus. So kann sie, als Raimund nach einigen Jahren krank wird, sein Amt übernehmen.

Hinter dem Namen Sabine Martin stehen gleich zwei Autoren, die meisterhaft eine spannende Handlung um Melisande aufgebaut haben. Sehr dramatisch fängt das Buch schon an und die Spannung wird durchgängig gehalten, manchmal mit regelrechten 'Clifhangern'. Es gibt einige brutale Szenen, was aber bei dem Titel nicht unerwartet sein dürfte. Wenn auch manchmal ein wenig heftig, war es doch keinesfalls unpassend. Der Schreibstill ist flüssig und sehr bildhaft, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sehr glaubwürdig. Ich habe mit Melisande richtig mitgelitten, mitgehaßt und mitgefiebert... Das altbekannte Thema Frau in Männerkleidung wurde nicht langweilig umgesetzt, auch hier gab es überraschende Aspekte. Überhaupt ist nichts vorhersehbar gewesen, es gab viele unerwartete Wendungen und Verwicklungen. Das Buch war für mich spannend bis zum Schluß! Für Liebhaber historischer Romane unbedingt empfehlenswert. Ich würde mich über weitere Romane des Autoren-Duos in diesem Stil sehr freuen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Popcorn-Buch 3,5 Sterne, 8. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Henkerin: Historischer Roman (Taschenbuch)
Spannend erzählter Mittelalter-Roman. Viel Kritik daran gibt es nicht zu äußern.

Positiv zu vermerken gibt es, dass die Spannung nicht nur aus der Geschichte hervorgeht, sondern die Autoren durch geschickten Szenenwechsel die Dramatik noch steigern.

Ich hätte mir das Buch selber eigentlich gar nicht gekauft. Was soll an Mord, Verbrechen und Verschleierung im Mittelalter schon spannend sein? Nun hab ich es aber als e-book-Gutschein zu meinem neuen Reader bekommen, also muss man ja mal reinlesen. Und ich wurde nicht vollends enttäuscht.

Die Geschehnisse der nahenden Entlarvung des Henkers als Frau und das Leben als Vollstrecker sind spannend und sogar informativ, was fast noch das beste war. Die Protagonistin schafft es immer wieder durch Tricks, glücklichen Umständen und weiteren Vortäuschungen der Entdeckung zu entkommen.

Und genau darin liegt dann auch der Wermutstropfen an der Geschichte. Zum Ende scheinen die Autoren sich ein wenig in den verschiedenen Handlungen der Szenerien zu verstricken. Und da nun schon weit über 300 Seiten ins Land gegangen sind und langsam ein Ende kommen soll, wird die Handlung zu schnell aufgelöst und wirkt zum Abschluss etwas unausgegoren und verkorkst.

Also alles in allem ein guter, leicht lesbarer, aber nicht tiefschürfender Roman.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung im Mittelalter, 2. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... möglich ist alles, auch damals war das schon so. Und starke Frauen mussten in dieser Zeit noch viel stärker sein. Die Geschichte ist wirlklich spannend geschrieben, ich konnte immer kaum aufhören. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
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Die Henkerin: Historischer Roman
Die Henkerin: Historischer Roman von Sabine Martin (Taschenbuch - 16. März 2012)
EUR 8,99
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