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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 29. September 2011
...das sind die letzten Worte in diesem wunderbaren Roman. Schon das Cover besticht durch seine schönen Farben, Bilder und Aufmachung. Aber auch der Inhalt hat mich fasziniert. Natürlich hat ein Wälzer von 699 Seiten auch einige, die weniger fesseln und sich etwas in die Länge ziehen, das gibt der Spannung des Ganzen jedoch keinen Abbruch.

Die Autorin erzählt eine oder vielmehr mehrere Geschichten, die zusammen gehören bzw. zum Ende hin zusammen laufen, sensibel, voller Gefühl und sensibel, aber auch Dramatik. Der Leser erfährt nebenbei die Auswirkungen der Besiedelung des südamerikanischen Kontinents durch Europäer auf die indianische Urbevölkerung. Sie beschreibt zudem die exotische Landschaft von Argentinien so bildhaft, dass man sie vor sich sieht. Man bemerkt dabei, wie gut sie dieses Land kennt und liebt.

Zum Inhalt:
Drei junge Deutsche treffen sich zufällig auf einem Auswandererschiff Richtung Argentinien: Anna, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, deren Mann, Eltern und Geschwister schon früher gefahren waren, sie aber erst jetzt das Geld für die Überfahrt hatte, sowie Viktoria, 1. Klasse reisend, deren wohlhabender spanischer Ehemann ihr bereits vorausgereist war und Julius, ein Kaufmannssohn, der neue Geschäftswege in Argentinien erschließen will. Trotz der Standesunterschiede verbringen sie auf dem Schiff viel Zeit miteinander, haben jedoch alle ein Ziel: ihr Glück im fernen Argentinien zu finden.

Dort angekommen verlieren sie sich erst einmal aus den Augen. Anna muss sehr schnell feststellen, dass nichts so ist, wie sie es anzutreffen erwartet hatte. Das Elend und die Armut sind größer als daheim, der Vater dem Alkohol verfallen und die Brüder aus dem Haus in zweifelhaften Geschäften unterwegs. Doch das alles ist noch nicht das Ende, es kommt noch härter.... - Sie verliert jedoch nicht ihr Ziel aus den Augen und macht sich auf den Weg...

Viktorias erhoffte rosige Zukunft auf der Estancia ihrer Schwiegereltern entpuppt sich als großer Flopp: Ihr Ehemann ist wie ein Hefekloß auseinandergegangen, hurt hemmungslos herum und hört nur auf seine Mutter, die ihn abgöttisch liebt und sie hasst. Sie hatte sich eine andere Zukunft erhofft. Nun langweilt sie sich zu Tode, bis sie Pedro kennen lernt...

Im Laufe der Geschichte treffen sich alle drei wieder und die Ereignisse und Geschichten überschlagen sich derart, dass ich zum Schluss das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte.

Ich gebe diesem Roman deshalb die volle Punktzahl!
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am 15. Juli 2012
Mir ist es selten so schwer gefallen ein Buch aus den Händen zu legen. Für Lateinamerika-Fans ist dieses Buch wirklich ein Muss!
Ich freue mich auf weitere Bücher von Sofia Caspari!
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am 16. Februar 2012
Hauptperson ist Anna Weinbrenner, eine Deutsche, die ihrer Familie und ihrem mann nach Argentinien nachreist und dort auf ein besseres Leben hofft. Die Schiffsreise bringt ihr viele neue Erfahrungen und die Freundschaft von Julius und Viktoria, obwohl diese einem höheren Stad angehören. Schon früh bemerkt man intensivere Gefühle zwischen Ann und Julius. Doch das darf nicht sein, da Anna bereits verheiratet ist. In Argentinien trennen sich die Wege der drei. Julius will sein Glück machen und sein eigenes Leben fern von seinem Vater aufbauen, Viktoria reist auf die Estancia ihres Mannes und Anna soll in Buenos Aires auf ihre Familie treffen.
Viktoria wird bei ihrer neuen Familie nicht glücklich. Ihr Mann interessiert sich nicht mehr für sie und ihre Schwiegermutter hasst sie. Ihr Lichtblick ist der Vorarbeiter Pedro, in den sie sich verliebt.
Auch für Anna kommt es anders als erwartet: Argentinien bringt nicht die erwünschte Besserung in ihrem Leben sondern Armut und schwere Arbeit.
Doch dann nehmen Anna und Viktoria ihr Leben selbst in die Hand und versuchen sich zu dem Glück zu verhelfen, dass von alleine nicht kommen wollte.

Der erste Eindruck zählt und das Cover des Buches ist wunderschön, lädt zum Träumen ein und birgt das Versprechen einer wunderbaren Geschichte. Der angenehme Schreibstil führt dieses Versprechen fort indem er das richtige Maß an Beschreibungen hält ohne überladen zu wirken.
Gut gefällt mir auch, dass in dieser Geschichte keine Figur zu kurz kommt und jeder ihrer Wichtigkeit entsprechende Zeit gewidmet wird. So lernt man die Personen kennen und kann sich mit ihnen identifizieren. Es gibt beides, die herrlich sympathischen Menschen, die man gerne selber mal treffen würde und die schrecklich unsympathischen, denen man lieber nicht im dunklen begegnen will.
Auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, sie ist gut durchdacht und auch logisch aufgebaut. Das Verhalten und die Reaktionen sind realistisch beschrieben, auch wenn sie für mich nicht immer nachvollziehbar waren, aber menschliches Verhalten ist selten berechenbar wenn Gefühle im Spiel sind.
Allerdings gab es einen Punkt, der mir nie klar wurde. Wieso hasst Gustav seine Schwester Anna? Für diese Gefühle konnte ich im ganzen Buch keine Erklärung finden und finde ihn dementsprechend weniger gelungen. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass nicht alle der verwendeten fremdsprachigen Begriffe erklärt werden und man nur vage aus dem Kontext schließen konnte.

Alles zusammen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Man kann die Geschichte richtig miterleben und sich hineinträumen. Meine Empfehlung: Lesen und genießen!
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TOP 500 REZENSENTam 30. April 2014
Über den Inhalt und die Protagonisten ist bereits hinreichend in den früheren Rezensionen geschrieben worden.

Mir persönlich haben alle Personen gut gefallen, denn die Geschichte, die um sie herum "gestrickt" wurde, ist wirklich abenteuerlich und spannend.

Anna, die aus ärmlichen Verhältnissen in Deutschland stammt und Viktoria, aus reichem Hause, lernen sich auf dem Schiff nach Argentinien kennen. Anna geht in Buenos Aires von Bord und sucht ihre Familie, die schon vor ihr dort angekommen ist, und Viktoria macht sich auf den Weg ins 1000 km entfernte Salta im Nordwesten, wo ihr Ehemann auf einer Estancia lebt. Beider Leben verläuft zunächst mehrere Jahre getrennt voneinander, bis Anna zu Viktoria nach Salta reist. Dort lebt sie einige Monate, bevor sie aus bestimmten Gründen zurückgeht nach Buenos Aires. Viktoria lebt ein angenehmes, aber trotzdem elendes Leben, denn die argentinische Familie haßt sie.

Die Situationen an beiden Standorten eskalieren, und beide Frauen geraten wieder auf einen gemeinsamen Lebensweg. Dieser gestaltet sich abenteuerlich und gefährlich, den es gibt Menschen, die den beiden aus verschiedenen Gründen nicht wohl gesonnen sind.

Mir hat das Buch viel Spaß gemacht. Es liest sich angenehm und kurzweilig, und nebenbei erfährt man viel von der Lebenssituation der Deutschen, die vor ca. 150 Jahre in dieses Land kamen.

Der zweite Teil heißt "Die Lagune der Flamingos".
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Mir hat das Buch gut gefallen. Als ich den Klappentext las, hab ich zunächst gedacht, das Thema hatten wir ja schon oft: Auswanderung, dramatische Überfahrt, schwierige Umstände im neuen Land, Not und Elend, böser Ehemann, Liebe zu einem "Eingeborenen"... Auch eine Leseprobe des Anfangs konnte mich nicht überzeugen, die fand ich etwas langweilig. Auf Empfehlung habe ich das Buch dann doch erworben und wurde angenehm überrascht. Die Handlung war spannend, die Protagonisten sympathisch, und auch wenn einige Figuren etwas klischeehaft dargestellt wurden, hat mich die Story gefesselt und beim spannenden Schluß habe ich bis in die Morgenstunden weiterlesen müssen. Ich weiß nicht, ob der Verlag vielleicht Kürzungen verlangt hat, denn einige angefangene Handlungen wurden nicht weiter ausgeführt und man erfuhr nach ein paar Seiten aber so nebenbei, wie es weitergegangen ist, z.B. bei der Anklage gegen Anna, die anscheinend gut ausgegangen ist. Das hat mich etwas gestört, aber wie gesagt, vielleicht lag das nicht an der AUtorin;-) Ich hab mich alles in allem sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich auf bereits angekündigte Fortsetzungen.
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am 16. Januar 2014
Das Buch ist sehr gut geschrieben und man bekommt einen guten Einblick, was für Probleme die Einwanderer aus Europa hatten und wie sie diese gemeistert haben. Auch die LAge der Indios, das ist immer wieder traurig.
Es ist sehr spannend und hat mir super gefallen.
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am 2. Januar 2014
Dieser Roman geht unter die Haut, tolle Charaktere und gute Geschichte, ich finde das Buch hätte ruhig doppelt so dick sein können, in der Geschichte steckt noch soviel potential, was nicht berücksichtigt wurde
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am 13. August 2013
In diesem Buch sind zwei Charaktere vertreten, die aus zwei verschiedenen Klassen kommen. Aber jeder hat sein eigenes Schicksal zu tragen, bis Sie sich wieder treffen. Sehr schön zu verfolgen und zu lesen.
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am 18. Dezember 2014
Normalerweise lese ich fast ausschließlich Fantasy, aber da dieser Roman auf meinem Reader vorinstalliert war, dachte ich... Lese ich mal.
Überascht musste ich feststellen, dass ich sehr von diesem Roman gefesselt war, insbesonderes, da mich immer wieder faszienierte, dass zu dieser Zeit Menschen, bzw. Frauen solche Wagnisse begingen.
Selbst in diesem Jahrhundert ist es sehr unsicher sein sicheres Leben zu verlassen und ins Unbekannte aufzubrechen, aber zu dieser Zeit (1863) für mich fastunvorstellbar.
Wunderbar auch die Liebe zwischen den Klassen und die nicht vorherzusehende Entwicklung der beiden Frauen.
Also Daumen hoch, für ein für mich ungewohntes Genre......
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am 31. Oktober 2013
Hoffnung auf ein besseres Leben, wer kennt das nicht? In diesem Roman sind alle Facetten des Menschen brillant vereint. Gutmütigkeit, Gewalt, Liebe, Verrat, Hass, Freundschaft... um nur einige zu nennen. "Die Hoffnung stirbt zuletzt" fesselnder, spannender und ergreifender kann man es kaum darstellen.
Diese Geschichte ist nicht nur was für Frauen!
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