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5.0 von 5 Sternen Wiederlesen mit den Mütter-Mafia-Damen - endlich mal wieder ein tolles Buch!
Auch wenn es keine direkte Fortsetzung der Mütter-Mafia-Reihe von Kerstin Gier ist, so finden sich insbesondere Mimi und Ronny, aber auch die anderen Mütter-Mafia-Charaktere am Rande von "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" wieder. Die Hauptrolle allerdings spielt die 26-jährige Carolin, Schwester von Mimi und frisch verwitwet, nachdem ihr fast doppelt so...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2011 von fantafrau

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So gefreut...und doch enttäuscht
Lange und heiß ersehnt. Der Neue Roman von Kerstin Gier. Ich habe mir das Buch, nachdem ich alle anderen ebenfalls schon versclungen habe sofort gekauft...und war leider enttäuscht. Die Erzählweise ist wie immer sehr amüsant, trifft den Punkt, unterhält und zeichnet sofort ein Bild in dem man in das Buch wie in eine gute Freundschaft einsteigen...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von Leuchtturm


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wiederlesen mit den Mütter-Mafia-Damen - endlich mal wieder ein tolles Buch!, 6. Oktober 2011
Von 
fantafrau - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In Wahrheit wird viel mehr gelogen: Roman (Taschenbuch)
Auch wenn es keine direkte Fortsetzung der Mütter-Mafia-Reihe von Kerstin Gier ist, so finden sich insbesondere Mimi und Ronny, aber auch die anderen Mütter-Mafia-Charaktere am Rande von "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" wieder. Die Hauptrolle allerdings spielt die 26-jährige Carolin, Schwester von Mimi und frisch verwitwet, nachdem ihr fast doppelt so alter Ehemann unerwartet verstorben ist. Und nein, es war keine Hochzeit wegen des Geldes (auch wenn die junge Witwe nun vorher unwissenderweise vor einem nicht unbeträchtlichen Erbe steht), sondern es war Carolins erste richtige große Liebe.
In Rückblicken und gegenwärtigen Ereignissen kann der Leser nun Carolins Schicksal mitverfolgen und wie sie sich Schritt für Schritt wieder zurück ins Leben kämpft. Dabei hat sie ihre Familie und eine mutmaßliche Therapeutin an der Seite, findet sie einen neuen guten Freund und eine sich anbahnende neue Leidenschaft...(nicht nur?) für Schuhe.

Die Charaktere sind toll getroffen und sympathisch. Trotz des scheinbar sehr traurigen Themas hat es Kerstin Gier geschafft, einen humorvollen Roman zu schreiben, der nicht auf jeder Seite von Betroffenheit trieft. Der Humor - mit ein wenig Sarkasmus gewürzt -, lag genau auf meiner Wellenlänge (herrlich die "Übersetzungen" des Namens des Taxi-Fahrers) und überhaupt muss ich sagen: Endlich mal wieder ein tolles Buch! Nach den vielen Mittelmäßigen, die ich in letzter Zeit gelesen habe, war dieses endlich mal wieder eins ganz nach meinem Geschmack. Eine Geschichte, in die man sich hinein fallen lassen kann, bei der man mitfühlen, mittrauern, mit Schmetterlinge fühlen und auch mitlachen kann. Ein echter Frauenroman eben, ein echter Gier! - Ich für meinen Teil fiebere dem Erscheinen des Neuen Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner: Roman entgegen und ansonsten würde ich auch hier sofort eine Fortsetzung dieses Romans lesen!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Obwohl ich nicht der Zielgruppe entspreche, hat mir das ausgesprochen gut gefallen!, 1. Dezember 2010
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das hab ich dann jetzt auch gehört. Unterhaltsam, witzig und ganz schön fies. Immermal wieder war ich von kleinen Lachkicks am Fahren gehindert worden und hier und da kicherte ich sogar zu Hause noch leise in mich hinein, wenn ich mir Caroline zum Beispiel bei ihrer Schwiegermutter in spe vorstellte. Herrlich.
Dafür, daß ich eigentlich so einen Frauenbuchquatsch nicht sooo gerne lese/höre hat mich das Hörbuch ziemlich überrascht und vorallem mir sehr gut gefallen.
Mirja Boes find ich ja generell ganz nett als Sprecherin von Hörbüchern, irgendwie gefällt mir ihre besondere Art zu betonen. Hier fand ich sie auch passend gewählt für die ja doch etwas sonderbare Carolin.
Doch hat mir sehr gut gefallen, volle Punktzahl! Sehr zu empfehlen, wenn man mal etwas locker leichtes mit fiesem bösem Unterton braucht.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück in die Insektensiedlung..., 24. September 2009
Hier landen wir also wieder mitten in der Insektensiedlung die uns schon bestens bekannt ist von den Romanen um die Mütter-Mafia; liebgewonnene Personen wie Constanze und Co spielen diesmal jedoch nur Nebenrollen denn es gibt eine neue Hauptperson in Form von Mimis Schwester Carolin. Carolin ist erst 26, hat aber bereits einige abgeschlossene Studiengänge vorzuweisen und gilt als hochbegabt. Nebenbei ist sie auch gerade Witwe geworden und eine reiche noch dazu. Leider hat sie zu Lebzeiten ihres Mannes nichts von dessen Vermögen gewusst, was ein etwas merkwürdiges Licht auf diese Ehe wirft. Dieser Aspekt wird jedoch bis zum Schluss nicht wirklich ausgearbeitet. Hauptaugenmerk des Buches liegt bei Carolins Trauer und der Erbschaftsstreitigkeiten zwischen ihr und der Familie ihres verstorbenen Mannes. Die Thematik lässt natürlich nicht viel Raum für Humor übrig. Es war nett wieder einen Gier Roman zu lesen, aber es fehlte diesmal eine große Portion von der gewohnten Spritzigkeit und Originalität ihrer sonstigen Romane. Für ihren nächsten Roman würde ich mir nichts sehnlicher wünschen als eine Fortsetzung der Müttermafia, ich denke dort sind noch längst nicht alle Geschichten erzählt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So gefreut...und doch enttäuscht, 30. Oktober 2009
Lange und heiß ersehnt. Der Neue Roman von Kerstin Gier. Ich habe mir das Buch, nachdem ich alle anderen ebenfalls schon versclungen habe sofort gekauft...und war leider enttäuscht. Die Erzählweise ist wie immer sehr amüsant, trifft den Punkt, unterhält und zeichnet sofort ein Bild in dem man in das Buch wie in eine gute Freundschaft einsteigen kann. Man fühlt sich aufgrund des "crossover" mit den Geschichten aus der Insektensiedlung zwar sofort "wie zu Hause", aber leider zu ungunsten der einzelnen Protagonisten. Alles wird angerissen, jeder Charakter kurz erläutert, ohne aber wirklich in die Tiefe oder in die sonst so amüsanten und bildreich-gewohnten Details zu gehen. Der Apotheker gibt trotz seiner Hauptstellung innerhalb der Geschichte, ähnlich wie die Psychologin ein eher blasses Bild ab. Viele Passagen kommen einem ZU bekannt vor, so dass ich häufig das Gefühl hatte, ein Buch zu lesen, dass aus Passagen anderer Bücher zusammengesetzt ist und nur von ein wenig "Erzählleim" mühsam zu einer Geschichte zusammengefügt wurde. Nichts desto trotz...ich freue mich auf den nächsten Roman aus der Insektensiedlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher beste Werk von Kerstin Gier, 23. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: In Wahrheit wird viel mehr gelogen: Roman (Taschenbuch)
Wie lebt es sich weiter nach dem plötzlichen Tod des Geliebten und Freundes? Geht es überhaupt weiter oder doch besser von der Brücke springen? Das Thema des Buches hatte mich zunächst zögern lassen, zu diesem Buch zu greifen. Bisher waren die Charaktere rings um die Müttermafia solide Unterhaltung zum Schmunzlen und nun ein solch trauriges Thema. Neugierig wollte ich wissen, was Kerstin Gier dazu zu sagen hat und wurde angenehm überrascht. Sie läßt die Romanheldin deren Geschichte so lebendig erzählen, beschreibt so feinfühlig den Schmerz und die Verzweiflung über den Verlust des geliebten Menschen - dennoch war kein Taschentuch von nöten und so mache Zeile ließ mich schmunzeln. Wer gute Unterhaltung mit Tiefgang sucht, wird diese auch in diesen Roman von Kerstin Gier finden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwar nicht Frau Gier's Bester, aber dennoch ein guter und lustiger Roman, 10. August 2012
Rezension bezieht sich auf: In Wahrheit wird viel mehr gelogen: Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Carolin ist 26, hochbegabt und gerade Witwe geworden. Ihr älterer Ehemann Karl ist ganz plötzlich an einem Herzinfarkt verstorben. Überfordert durch die ganze Situation, muss sie auch noch feststellen, dass er ihr unerwartet ein beträchtliches Erbe hinterlassen hat. So kommt zu der Trauerbewältigung auch noch ein Streit ums Vermögen hinzu. Denn seine Familie, bestehend aus Karls raffgierigem Bruder, seinen eingebildeten Töchtern, sowie seinem Sohn, der gleichzeitig auch noch Caros Exfreund ist, möchte auch etwas von dem Erbe abhaben. Doch Carolin muss die Situation nicht ganz alleine meistern. Hilfe bekommt dabei von ihrer hilfsbereiten Familie, der schlechtesten Psychologin der Welt und einem liebenswürdigem Apotheker.

Meinung:
Frau Gier schafft es mit 'In Wahrheit wird viel mehr gelogen' wieder einmal, ein tragisches Thema auf lustige Weise aufzuarbeiten. Carolins Seelenschmerz wird vor allem zu Beginn des Romans sehr deutlich. Sie hasst jeden, empfindet alle Menschen um sich herum nur noch als Idiotien und kann nur noch daran denken, dass Karl tot ist. Trotzdem verfällt der Leser dabei nicht in eine Trauerstimmung, sondern wird durch Carolins starken Sarkasmus, sowie den schwarzen Humor auf witzige Art durch die Geschichte geführt. Und dies auch ohne, dass es unpassend oder aufgesetzt wirkt.

Der Schreibstil von Frau Gier ist wieder einmal göttlich. Die Autorin setzt Wortspiele, Sarkasmus und Humor geschickt ein, so dass man beim Lesen oft lachen muss. Aber im Gegensatz dazu schafft sie auch geschickt platzierte Stellen, die zum Nachdenken anregen sollen.
So flechtet Frau Gier viele bekannte Vorurteile in ihren Roman ein, und greift diese unterschwellig an. Hierbei möchte ich ein Beispiel anführen, nämlich die Tatsache, dass wir Menschen oft zu Notlügen greifen, oder etwas verschweigen, weil wir der Meinung sind, dass es in dem Moment die bessere Option ist. Jedoch endet dies zumeist mit noch viel größeren Problemen, als wenn man gleich die Wahrheit gesagt hätte. So verschweigt Carolin im Roman auch ihre vielen Begabungen, doch als es später doch heraus kommt, beschimpft sie ihr Ex-Freund (auch später noch) als notorische Lügnerin. Der Leser kommt ins Grübeln und erkennt Parallelen zu bekannten Situationen.

Die Charaktere sind wie immer leidenschaftlich beschrieben und besitzen ausreichend Tiefe, sowie Ecken und Kanten, um glaubwürdig zu sein.
Leider konnte ich mich dieses Mal nicht vollkommen mit der Protagonistin Carolin identifizieren. Obwohl sie durchaus sympathische Seiten hat, war sie mir teilweise etwas zu überheblich. Dieses Gefühl hatte ich zwar wirklich nur an sehr wenigen Stellen, aber es genügt um den Roman als etwas schlechter wie meine bisher gelesenen Gier-Romane zu empfinden und dem Roman dadurch ein Buchherz abzuziehen.
Die Nebencharaktere hingegen sind alle gut gelungen. So musste ich bei den Therapiesitzungen einfach immer nur den Kopf schütteln und mich fragen, wie es diese Dame jemals zur Therapeutin geschafft hat.

Besonders gut gefallen mir auch noch die Zitate, welche jedes Kapitel einleiten. Die Zitate beziehen sich jeweils aufs nachfolgende Kapitel und enthalten manchmal auch Anmerkungen von Carolin. Ich fand viele gut und passend gewählt, und eines welches mir mit am besten gefallen hat lautet:
'Glück ist etwas, das man zum ersten Mal wahrnimmt, wenn es sich mit großem Getöse verabschiedet.' ( Marcel Achard S. 51)

Fazit:
"In Wahrheit wird viel mehr gelogen" ist zwar nicht Frau Gier's Bester, aber dennoch ein guter und lustiger Roman, in dem der Humor, trotz des tragischen Theams, nicht zu kurz kommt. Es bekommt von mir 4 sehr gute Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr davon!, 19. März 2011
Kurzinhalt:
Carolin ist 26 und bereits Witwe. Vor 5 Jahren hat sie den Vater ihres damaligen Freundes Leo kennengelernt und sich sofort verliebt. Dass Leo und seine Familie wenig begeistert von den Entwicklungen waren, ist klar.
Dass sie nun, da Karl tot ist, noch einmal einen Streit ums Erbe antreten, war abzusehen.
Doch Carolin hat einen IQ von 156 und weiß sich trotz ihrer Trauer zu wehren.

Meine Meinung:
Ein toter Ehemann? Eine junge Witwe? Verwandte, die einem noch zusätzlich das Leben schwer machen? Das klang nach einem traurigen Buch.
Aber das ist es auf keinen Fall. Kerstin Gier schafft den seltsamen Spagat, den Schmerz von Carolin glaubhaft zu beschreiben und dennoch hier ein ziemlich witziges Buch vorzulegen.
Aufgrund ihres IQs hat Carolin nämlich einen ganz eigenen Blick auf die Welt und der ist ziemlich lustig.

Das Buch beginnt bereits damit, dass sie versucht ihren Schmerz zu ertränken und nun besoffen im Straßengraben rumliegt. Da sie aufgrund ihrer Intelligenz mehrere Sprachen spricht, beginnt sie denjenigen, er ihr aufhilft, auf polnisch zuzuquatschen, der dies nur für betrunkenes Gestammel hält.

Eine hochintelligente Protagonistin - was für eine tolle Idee! Ich habe mich schon lange nicht mehr so amüsiert.
Allerdings ist ihre Intelligenz ist für Carolin oft auch Fluch, gerade was Männer angeht. Und man beginnt zu verstehen, warum sie sich in einen soviel älteren Mann verliebt hat.

Das Buch läuft in 2 Handlunggsträngen ab:
Einmal die Jetzt-Zeit, in der Carolin versucht, ihr Leben wieder zu ordnen und dafür unter anderem zu der Therapeutin Frau Kerstin K Karthaus-Kürthen (allein der Name!) geht. Diese hält sie zwar für völlig unfähig und fragt sich die ganze Zeit, wofür wohl das zweite K. steht, aber sie schreibt auf ihre Anregung hin auch alles auf, was sie mit Karl erlebt hat.
Dieses ist der zweite Handlungsstrang, in dem man rückblickend auch mehr über die Familie ihres Mannes lernt, ihren Ex-Freund Leo (dem sie ihre Intelligenz verschwiegen hat und der sie seitdem für eine "notorische Lügnerin" hält - daher der Titel!) und seine zickigen Schwestern, von der sich eine für eine Starpianistin hält und die andere sich gerade bei Germanys next topmodel beworben hat.

Fazit:
Die Figuren sind alle ziemlich schräg und haben mir sehr gefallen. Die Kombination von eigentlich trauriger Ausgangssituation und dennoch wirklich lustigem Weltblick ist einfach faszinierend. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, was ich schon lange nicht mehr getan habe. Mehr davon!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wundervoller Frauenroman der Autorin der Edelstein-Triologie, 25. Februar 2011
Die Edelstein-Triologie waren die ersten Bücher, die ich von Kersin Gier gelesen hatte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie so gut werden würden, wie sie waren, und so entschloss ich mir "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" durchzulesen.
Die Thematik ist sehr interessant und es ist mal etwas komplett anderes, als ich sonst lese. Es behandelt ein trauriges Thema, denn der Mann der 25-jährigen Caroline ist gestorben. Nun ist sie als Witwe zurückgeblieben und das in so jungen Jahren. Es bricht ein Erbstreit aus und die Trauerphase bleibt so ziemlich auf der Strecke. Das schlimme daran ist, dass es sich hierbei um Karls Sohn und zugleich Carloines Ex handelt, mit dem sie nun streitet.

Was mich so fasziniert hat ist, dass Kerstin Gier es geschafft hat trotz der eigentlich traurigen Handlung, mich des öfteren zum Lachen zu bringen. Natürlich hab ich mich nun nicht andauernd weggepackt, aber dennoch musste ich an einigen Textstellen sehr schmunzeln.
An anderen Stellen hat mir wiederum das gewisse Etwas gefehlt. Diese waren teilweise nicht sehr unterhaltsam und eher langweilig. Hätte Frau Gier an einigen Stellen etwas weggelassen und andere Stellen hingegen ausgebaut, so wäre dieser Roman perfekt geworden.

Zwar ist "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" nicht ganz so gut, wie die Edelstein-Triologie, aber es ist in der Tat eine gekonnte Abwechslung. Wer eine lockere und seichte Literatur bevorzugt, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsant & "Gierisch", 9. November 2011
Carolin ist gerade einmal 26 Jahre alt, als ihr Ehemann stirbt. Hat sie mit ihm gerade noch in London gewohnt, kriecht sie nun erst einmal bei ihrer Schwester und deren Mann im tristen Deutschland unter. Von den beiden wird sie zur Trauerbewältigung zu einer Therapeutin geschickt, der Caro so gar nicht über den Weg traut. Zu der Trauer um ihren Mann kommt dann auch noch ein Streit um das Erbe, den sie ausgerechnet mit ihrem Exfreund und dessen Familie ausfechten muss - denn mit dessen Vater war sie verheiratet!

Kerstin Gier hat mit "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" einen erheiternden Frauenroman geschrieben, der sich nahtlos in die bisherigen Erfolge einreiht. Die Autorin versteht es, ihre Charaktere liebevoll auszugestalten und dem Leser ans Herz wachsen zu lassen. Erfrischend ist, dass Giers Hauptcharkatere stets völlig verschieden sind und in jedem Roman eigene, charmante Eigenarten, Stärken und Schwächen besitzen. In diesem Roman ist es die überdurchschnittlich intelligente Caro, die mit dem doppelt so alten Karl ein Weltenbummlerdasein geführt hat und nun gegen ihre Ex-Familie um das Erbe kämpfen muss.
Kerstin Giers Bücher sind handwerklich einwandfrei und immer wieder ein amüsantes Highlight.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schlecht!, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Wahrheit wird viel mehr gelogen: Roman (Taschenbuch)
das einzige, was dieses buch davor bewahrt, von mir nur mit einem stern bewertet zu werden, ist die tatsache, dass es mitunter recht lustig und der schreibstil ordentlich ist. der inhalt ist hingegen äußerst fragwürdig. eigentlich kann man nicht einmal von einer geschichte sprechen, sondern eher von einer art episode. ich hatte nie das gefühl, dass eine vernünftige handlung und ein roter faden vorliegt, um die erzählung zu einer runden sache machen zu können. es wirkte vielmehr so, als schriebe die autorin gerade einfach auf papier, was ihr so durch den kopf ging und hörte mittendrin abrupt auf, als sie keine lust mehr hatte. ich stellte mir bei der lektüre ständig die frage, was das eigentlich soll und wohin das führt. antwort: keine ahnung und nirgendwohin. darüber hinaus hat mir gar nicht gefallen, wie die thematik aufbereitet wurde. es war einfach deprimierend und eher eine art unvollkommenes drama als ein lustiger frauenromen. meine empfehlung: finger weg!
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In Wahrheit wird viel mehr gelogen: Roman
In Wahrheit wird viel mehr gelogen: Roman von Kerstin Gier (Taschenbuch - 17. März 2011)
EUR 8,99
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