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Kundenrezensionen

372
3,8 von 5 Sternen
House of Night, Band 1: Gezeichnet
Format: TaschenbuchÄndern
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2011
Ich habe dieses Buch (und leider auch noch die nächsten zwei Bände) relativ spontan gekauft: Cover und die Beschreibung fand ich sehr ansprechend und die Rezensionen waren weitestgehend sehr gut. Ich habe (oh ja, ich armer Tropf) sogar die teurere Variante gekauft, weil ich total anfällig für so tolle Sachen wie farbige Seiten bin. -.-

Ich bin normalerweise jemand, der Bücher dieser Länge in ein bis zwei Tagen durchliest und innerhalb weniger Wochen eine ganze Reihe im Regal stehen hat. Mit freudiger Erwartung packte ich also das Buch aus und fing an zu lesen:
Ich habe noch nie (NIE!!) ein so schlechtes Buch gelesen und ich lese wirklich sehr viel. Gerne entschuldige ich soetwas mit der miesen deutschen Übersetzung - dummerweise hab ich auf englisch gelesen, also fällt das schonmal aus.

Wie der Klappentext schon nahelegt, die Idee des Buchs ist wirklich toll und auch echt mal was neues zwischen den ganzen Edward/Bella-Nachmachromanen. Aber die Umsetzung? Die ist grottig. Also wirklich, wirklich wirklich schlecht! Wie kann man so ne tolle Idee nur so kaputt machen?
Das Buch ist so voll von dummen Klischees, dass das sicherlich auch kein normaler Teenager aushalten kann (Ich gebe zu, ich bin etwas älter als die empfohlenen ab 13, aber selbst Dreizehnjährigen traue ich wirklich mehr zu). Es gibt den Klischee-Schwulen, die Klischee-Schwarze, die Klischee-dummeSchlampe und den Klischee-schönstenJungenderSchule (der natüüüüüüürlich in die Hauptprotagonistin verknallt ist, auch wenn sie nicht viel mehr als "äääähhh" "hmmm" etc. macht). Es gibt sicherlich noch 88937583975839 weitere dumme Klischees, die ich grad verdrängt hab.
Statt eine tatsächliche Handlung zu entfalten, dreht sich das ganze Buch nur um Kindergartenzickenterror und die Frage, welchen der ganzen tollen Typen sie nun nehmen soll (aber neiiiiin sie ist natürlich überhaupt keine kleine Schlampe).
Ich habe das Buch tapfer zuende gelesen. Auch den zweiten Teil der "Saga" noch (bei der zu den 83458934 Klischees noch 8935789359857389 Wiederholungen dazukommen, falls irgendein Trottel auf die Idee kommen sollte bei Band 2 anzufangen). Teil drei steht noch bei mir und ich werde zum ersten mal in meinem Leben ein gekauftes Buch ungelesen wieder loswerden. Schon für die ersten beiden Bücher hab ich ca. 3 Monate gebraucht, weil sie sich so ziehen. Das witzige daran ist, dass in dem Buch auch noch nicht mehr Zeit vergangen ist, da jeder Tag endlos lang mit einem Haufen Nichtigkeiten dargestellt wird (schon allein pro Riutal kann man locker ein paar Seiten sich ständig wiederholendes "ich zündete Kerze xy an..." überspringen).
Ich gebe zu, dass ich schon gerne wissen würde wie es ausgeht. Aber aber das kann ich mir ehrlich gesagt auch bei Wikipedia durchlesen, ohne wirklich was verpasst zu haben.

Diese Reihe ist nicht nur Geld- und Zeitverschwendung, sondern verschenkt auch eine schöne Idee, die zu einem guten Buch hätte werden können.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Grundsätzlich hat man auch hier wieder ein relativ typische Schema der Vampir-Teenie-Stories: ein ahnungsloses Mädchen, das plötzlich Vampir wird, ein geheimnisvolles Internat und ein Kampf den es zu kämpfen gilt. Ein Schuss Romantik dazu und somit steht das Gerüst an sich schon recht stabil.
Es gibt aber einige Aspekte, die diese Geschichte aufpeppen und innovativ erscheinen lassen.
Diese Geschichte verlangt einem schon gleich zu Anfang eine Menge ab. Es ist nämlich so, dass man in Zoeys Stadt von dem Vampirinternat weiß, und man weiß auch, dass diese Schule immer wieder Späher aussendet um neue Schüler zu zeichnen und somit dieser Schule zu verpflichten. Grundsätzlich ein klasse Idee, denn das ist wenigstens mal etwas Anderes als dieses stundenlange "ach was, Vampire gibt es nicht" - Gerede bis ein Vampir seine Zähne in dem Hals dieser Person versenkt und sie ihren Irrtum einsehen muss. Aber wenn man darauf eingefahren ist, dann schluckt man bei Gezeichnet doch erst mal.
Dann erzählt Zoey die Ereignisse aus ihrer Sicht und das mit einem Ton und Wortschatz, der ganz und gar einer Sechzehnjährigen von heute entsprechen dürfte. Was haben die Lektoren bei der amerikanischen Ausgabe nur gemacht? Kann man auch bei Büchern Worte "raus piepen"?
Zudem wäre da die Tatsache, dass Zoeys Eltern sich kein Stück mehr um sie scheren seit sie im HOUSE OF NIGHT lebt, auch das stelle ich mir für amerikanische Verhältnisse schon sehr brisant vor.
Und zuletzt die Mischung aus Vampir-Kult bzw Vampir-"Religion" und der Religion der Cherokee, deren Blut in Zoeys Adern fließt. Beides ist ein Teil vor ihr und es wird hier ganz gelungen gemischt, da gibt es nichts.

Was man aber klar sagen muss ist, dass die Buchvorlage für dieses Hörbuch drastisch gekürzt wurde. Da fehlen teilweise komplette Seiten und leider meist solche, die einem die Charaktere noch greifbarer hätten machen können, die Szenen enthalten, die die Handlung noch mal auflockern oder solche, in denen Erklärungen z.B. über die Vampire oder das Internat gegeben werden. Da hätte man besser bei den oft wirklich langatmigen Szenen mit Ritualen oder Beschwörungen sparen dürfen. Verstehen kann man die Handlung trotzdem, keine Frage, aber sie wirkt löcherig.

Marie Bierstedt hat mir bei dieser Lesung prima gefallen. Mit ihrer markanten und jugendlichen Stimme passt sie prima zu Zoey. Sie trifft sowohl deren rebellischen und frechen Ton, wie auch den ruhigen und intensiven Ton, wie er beispielsweise bei den Beschwörungen der Rituale notwendig ist. So richtig "vorgelesen" hat die Lesung auf mich nie gewirkt, zumal Marie Bierstedt je nach Vorgabe im Text auch mal lacht oder hustet oder ein ein abfälliges Zungeschnalzen parat hat. So bleibt die Lesung stets lebendig und es macht einfach Spaß ihr zuzuhören.

Musikalische Untermalung wird dann und wann ebenfalls geboten und hier hört man sehr schöne, ruhige Melodien, die prima zur Geschichte passen.

Beim Layout hat man sich an der Buchvorlage orientiert und somit bleibt es dabei, dass mal wieder ein Gesicht herhalten musste, kombiniert mit verschlungenen Ornamenten und einem Mond, was aber nun mal alles nichts über die Story aussagt. Es sieht trotzdem schick aus und ist mit den Neonfarben auf dem dunklen Hintergrund zweifellos ein Hingucker im Regal.
Im Inneren des Digi-Paks gibt es Fotos und Infos zu den Autorinnen und Marie Bierstedt und Hinweise auf den zweiten Teil der Serie.

Fazit: Gezeichnet erfindet sicher nicht das Rad neu, aber es macht Spaß, ist spannend und hebt sich aus verschiedenen Gründen klar von der Konkurrenz in diesem Genre ab. Marie Bierstedt liefert einen sehr guten Job ab und somit wäre für Fans solcher Storys sicher eigentlich alles im grünen Bereich, wenn die Schere da nur nicht so fürchterlich und an falschen Stellen gewütet hätte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2012
Ich habe mich durch 6 Teile gequält und nun hat es ein Ende. Diese Rezension beschreibt meinen Eindruck aller Bücher von HoN. Also bis zum 6ten Teil.

Die Idee ist meiner Meinung nach eigentlich sehr gut. Der erste Teil war sicher nicht berauschend, aber ausbaufähig. Und meist werden Folgebücher besser. Hier habe ich jedoch den Eindruck, dass es immer schlechter wird.

Die Haupffigur ist dermaßen unsympathisch. Alles scheint ihr zuzufliegen. Die anderen Figuren sind im Grunde nur da, um Zoey noch besser da stehen zu lassen. Da erstaunt es einen, dass es problemlos tolleriert wird, dass sie von einem Kerl zum nächsten Hüpft.
Zoey kann alles, darf alles, ist alles, bekommt alles und jeder liebt sie. Sie scheint keine Fehler zu haben oder keine, die andere als Fehler beschreiben. Nicht sehr realistisch.

Die einzige Figur, die authentisch und echt rüber kommt, ist Aphrodite. Aber leider bleibt auch sie im Schatten der Hauptfigur.

Bitte lest euch die Rezension von J. Nolte durch. 1:1 mein Eindruck.

Absolut keine Kaufempfehlung von meiner Seite.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2012
Geklaut, gestohlen und dreist übernommen - das sind wohl die drei häufigsten Worte, die mir beim Lesen dieses Schundstücks durch den Kopf gegangen sind. Eigentlich mag ich ja gar nicht schlecht über Bücher reden, die im Grunde genommen einfach nicht ernst zu nehmen sind - damit macht man sich nur selber lächerlich. Aber dieses Buch ist DERMASSEN kackend dreist, irgendwie bekomme ich dabei Lust es rezensionsmäßig zu zerfetzen.
Was sind Eure Erfahrungen mit der Reihe? Habt ihr eine Meinung? Habt ihr mehr als einen Band durchgehalten? Wie?

Fangen wir doch mal hinten im Klappentext, auf dem sich die Autoren vorstellen, an: Das Buch Gezeichnet (House of Night) wurde von P.C. Cast und Kristin Cast geschrieben. Die beiden bezeichnen sich (achtung, Zitat!) als:

"Das erfolgreichste Mutter-Tochter-Autorengespann weltweit.. Sie leben beide in Oklahoma, USA."

Als ob die beiden diese mutige Behauptung nochmal beweisen müssten, folgt daraufhin ein:

"House of Night hat bereits über 8 Millionen Fans in den USA und erscheint in über 40 Ländern. Die Verfilmung ist in Vorbereitung. Großes Poster zum Sammeln..."

Nagut, den Rest lasse ich weg. Soviel schonmal zu den Autoren, ich denke deren Beschreibung spricht für sich. Kommen wir zum Buch selbst.

Gezeichnet ist der erste Teil einer bisher neunbändigen (mehr in Arbeit) Buchreihe über die 16-jährige Zoey die zu einem Vampir wird und damit in die Vampirschule 'House of Night' aufgenommen wird.
Internat, blöde bis ziemlich unzuverlässige Eltern, findet in der Schule eine Gruppe von Freunden.. irgendwoher kennt man das doch? Erstaunlicherweise trägt sie auch noch eine Brille, aber nur vor'm zu Bett gehen, da ihr Kontaktlinsen lieber sind. Jetzt könnte man sagen, sie hat ja aber keine Narbe auf der Stirn - nein, aber ein Mal dafür! Und zwar das eines Halbmondes. Kommt euch das AUCH woanders bekannt vor?

All die bisher genannten Dinge könnte man natürlich noch verkraften - gäbe es in Zoeys Geschichte etwas, was irgendwie originell ist. Ob nun Handlung, Charaktere. Gibt es aber nicht. Schlimmer noch, es scheint als hätten sich die Cast-Frauen an sämtlichen Vampir-Klischees bedient und nur die unangenehmen, unschönen weggelassen. Vampire in ihrer Vorstellung sind:

Gutaussehend (Sie glitzern zwar nicht in der Sonne, aber das wäre wohl zu offensichtlich geklaut gewesen). Nachtaktiv (erstaunlich!). Blutverrückt (nur gebissen wird nicht. Das tut ja weh). Magietechnisch scheinen sie nicht sehr begabt zu sein, irgendwie gibt es einen Mix aus griechischer Myhologie, Voodookult und Hexenkesseltanz - deren Zeremonien jedoch so zäh und geschmacklos wie zu lange stehengelassener Wackelpudding ist.
Fledermausverwandlungen, bei Sonnenlicht zu Staub - bah, wer braucht das denn. Die Vampire im House of Night sind im Grunde genommen ganz normale Amerikanerinnen, die Ashton Kutcher anhimmeln und Americas Next Top Model schauen.
Bissübertragungen gibt es auch nicht mehr - zum Vampir wird man, indem ein ausgewählter Vampir mit dem Finger auf dich zeigt und "BUYA!" schreit. Oder so. Dann bekommst du eine nette Mondsicheltättowierung auf der Stirn und wirst innerhalb der nächsten Jahre (dafür ist die Akademie dann gut genug, wenn du nicht hingehst, stirbst du. Einfach so. An Schleimhusten.) zu einem Vampir.

So geschah es eben auch mit Zoey - und hier kommen wir zum nächsten unerträglichen Kritikpunkt: Zoey kann alles. Irgendjemand meinte mal, die Mutter des Autorenpärchens würde sie als Ebenbild ihrer Tochter gemacht haben: Braune Haare, indianische Züge - und natürlich gutaussehend.
Zufälligerweise ist Zoey nämlich die von Nyx (Vampirgöttin) gesegnete Auserwählte die nicht nur eines der fünf Elemente in sich vereinigt, sondern alle. Im ersten Buch stellt sie das natürlich auch sofort unter Beweis, spoilern werde ich hier jedoch nicht.
Nebenbei steht natürlich auch genau der Kerl, in denen alle Mädchen ihrer Stufe verknallt sind, genau auf Zoey und macht ihr Avancen - genauso wie ihr Exfreund. Es liegt nahe zu sagen, Zoey ist eine Mary Sue, da sie natürlich auch bei den Lehrern sehr gut ankommt - und sie jedem Unterrichtsfach mit der gleichen Begeisterung und Freude begegnet. Schwächen hat sie keine - nur eine unterwürfige Mutter und einen bösen Stiefvater, der sehr gläubig ist, Killerspiele spielt und trinkt. Dementsprechend verteufelt Mary Sue auch Drogen jeglicher Art.
Ja, die Ich-Perspektive kann das Identifikationspotenzial eines Protagonisten sehr unterstützenund den Leser tiefer in eine Geschichte eintauchen lassen doch im Falle von Gezeichnet nützt das alles nicht: Zu oberflächlich und farblos ist Zoey Redbird.

Der Schreibstil in Gezeichnet ist sehr umgangssprachlich und locker. Teilweise sogar ziemlich vulgär, aber das soll wohl dazugehören. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen - Zoeys Gedankengänge sind zwar nicht sonderlich humorvoll (und die dauernden Klammern die wiederholen, was sie denkt und Zweifel andeuten sollen, nerven etwas) aber meiner Meinung nach ist der Schreibstil das einzige, was Gezeichnet noch halbwegs rettet - und das Buch bei so vielen Teenager so beliebt macht. Ich kann mir schon vorstellen, dass es für Jüngere ein höheres Identifikationspotenzial hat. Hie- und da werden immer wieder Marken- und Starnamen fallen gelassen, da diese Dinge für Zoey anscheinend recht wichtig sind. (Er trug einen schwarzen, ledernen Mantel reicht nicht - er muss auch noch von Gucci sein.)

Die Handlung reißt das wenige, was der Schreibstil wettmacht, jedoch wieder runter: Sie ist derartig nichtssagend und vorhersahbar, dass es schmerzt. Neben der Vorstellung von einem Dutzend Klischeenebencharakteren (den typischen Schwulen Freund, die Klischeeoberzicke mit ihrer Gang, eine mächtige und vertrauensvolle Mentorin, ein spruchschnelles BFF-Zwillingspärchen, Zoeys 0815-Bestefreundin, das typische Gangopfer u.s.w.) und Zoeys Romenzenbeschreibungen passiert kaum etwas. Das sollen wohl die restlichen Bücher erledigen. Danke, nicht mit mir.

Seltsam fand ich weiterhin die Ideologien, die dieses Buch anspricht: Vampire sind in der Gesellschaft, in der House of Night spielt, zu einer Art Überwesen mutiert die sämtliche berühmte und mächtige Positionen besetzen. Obwohl nicht alle von ihnen wirklich menschenfreundlich sind (das impliziert ja im Grunde genommen schon der Name) scheint das jedoch von den überwiegend menschlichen Bürgern anstandslos akzeptiert zu werden.
Gottesgläubige, Priester, Prediger u.Ä. werden von Zoey alle über einen Kamm gezogen: Sie sind ja alle durchwegs hinterhältig, listig und böse. Ausnahmen gibt es nicht.

Der Punkt, dass sie die Schüler der House of Night Schule ihren zu Beginn ihres Schulstarts einen neuen Namen aussuchen dürfen, ist geschmackssache. Dabei kommen dann so typische Pferdenamen heraus: Aphrodite, Dragon.

Das Cover des Buches ist schick aber einfallslos - der Halbmond hätte wenigstens auf die Stirn der jungen Frau gekonnt.

Letzter Kritikpunkt: Deus ex machina. Auf deutsch: Ob es passte oder nicht, die Autorinnen ließen es so geschehen, wie sie es brauchten. Beispiel: die Vampirlehrer bzw. Vampirerwachsenen wissen immer über alles und jeden Bescheid. Einfach so. Erklärt wird das nicht.

Fazit: Massenbücher sind in seltenen Fällen gut - Gezeichnet, House of Night ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich die Masse im Geschmack irren kann. Das Buch schafft es auf keiner Seite eine für mich überzeugende Atmosphäre zu schaffen, mich Teil der Geschichte werden und mich mit Zoey oder einer ihrer Freundinnen mitfiebern zu lassen. Ganz im Gegensatz zu Harry Potter, der Bis(s) Reihe* oder Sailor Moon, von denen das Buch ja so fleißig abkupfert.
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51 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2010
Ach wie schade, dachte ich, nachdem ich das Buch zu schlug.

Zunächst das Positive:

+ Das Werk liest sich flüssig - was aber auch daran liegt, dass es keine literaische Herausforderung und absolut vorhersehbar ist.

+ Die Idee war gut - nur schade, dass es mit der Umsetzung dann doch nicht so geklappt hat.

Und nun zum überwiegenden Negativen:

- Die Sprache könnte man als niveaulose, kindische und aufgesetzt wirkende Pseudo-Teenieschwafelei bezeichnen. An fast jedes Wort haftet sich ein supi, cool, mega und die Sprache könnte in ihrer Einfachheit auch aus der Kinderfibel stammen. Mich überlief öfter ein grausiger Schauder.

- Die vorher groß angekündigte "Biss"-Verbindung ist ganz klar Wunschdenken. Diese Geschichte hat genauso viel mit der Biss-Reihe zu tun wie das Musical "Tanz der Vampire". Das einzige was beide Reihen gemeinsam haben: In beiden tauchen Vampire auf (die aber in ihrer Lebensweise keinerlei Gemeinsamkeiten haben) und beide Reihen wurden in der Ich-Form verfasst. Das wars. Es gibt keine spannende Darstellung der Innenwelt der Protagonistin wie bei der Biss-Reihe oder eine mitreißende, tragische Liebesgeschichte. Anlehnung an die Biss-Reihe? Das ich nicht lache, der Vergleich ist einfach nur peinlich - so als Würde G.W. Bush behaupten er wäre wie Ghandi.

- Ja meine Damen und Herren wir haben es hier einfach mit einer verdammt mieserablen Kopie von Harry Potter zu tun. Die Story von Harry wirkte nur einfach viel stimmiger, ausgereifter, die Charaktere viel detailierter, interessanter mit mehr Persönlichkeit und Ecken und Kanten. Bei "House of Night" ist die Protagonistin die perfekte Allekönnerin, die im Vampirinternat von fast jedem geliebt wird und dort ihr neues perfektes Leben aufbaut, wobei sie alle nur anbeten und verehren. Die Freunde von Zoey wirken wie Statisten im Werbefilm für "Zoeys-neues-perfektes-Dasein-als-supi-ober-tolle-Vampirin" die Protagonistin selbst wird öllig platt dargestellt, genau wie die Geschichte. Das Buch "Gezeichnet" wäre tausenmal besser, wenn die Autorinnen sich noch mehr an Harry Potter orientiert und ein wenig Humor und Ironie hätten einfließen lassen, dann hätte man den so völlig übertriebenen und unrealistischen Inhalten wenigstens noch was witziges abgewinnen können. Aber so... Nachahmungsversuch kläglich gescheitert.

- Und zu guter letzt: Es ist ja alles ach so vorhersehbar... Wo war der Spannungsbogen, oder überhaupt ein winziger Moment des Nicht-dahin-Plätscherns? Ich habe ihn verzweifelt gesucht und bin gescheitert. Es ist so als wäre man in die Traumwelt einer Neunjährigen eingetaucht, wo keine Hindernisse, Gefahren oder sonstiges die schöne kuschelige Welt durcheinandernbringen. Wie öde. Da kann sich ja gleich die gesammelten Bände von "Lilifee" kaufen.

Fazit: Langweilig und noch mal langweilig. Mehr Inhalt als auf dem Klappetext hat das Buch nicht zu bieten. Charaktere uninteressant und stereotyp, Geschichte ohne Spannung und vorhersehbar. Kein Vergleich zu Harry Potter und die Biss-Reihe, nur ein trauiger, bedauernswerter Abklatsch.
Schlimm schlimm, dass die Reihe so viele Fans hat. Das bedeutet entweder, dass viele auf die gute Buchbeschreibung reinfallen, so wie ich, oder dass sie vergleichsweise noch schlechteres gelesen haben(was echt schwierig ist). Naja, es ist und bleibt aber auch eine Sache des Geschmacks.
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am 3. September 2014
Wieso ist das ein Bestseller?

Die Idee - eine junge Frau findet heraus, dass sie sich langsam in einen Vampir verwandelt und dass sich ihr ganzes Leben ändert - finde ich in Ordnung. Man hätte viel daraus machen können, auch wenn es schon etliche Vampirromane gibt. Ein Vampir-Internat ist ein interessanter Gedanke, leider ist er hier schlecht umgesetzt.

Am Anfang war es noch spannend; Zoey merkt, dass sie sich wandelt, sie geht ins Internat und lernt die Welt der Vampire kennen, es wurde jedoch von Seite zu Seite immer langatmiger, unglaubwürdiger und kindischer.

Na schön, es ist ein Jugendbuch, und mich hat, zugegeben, die Sprache fasziniert - denn die ist überraschend hart und ausdrucksstark - jedoch sind die äußerst unglaubwürdigen und an den Haaren herbeigezogenen Handlungen und Wendugen in der Geschichte unglaublich nervig. Zwar ist die Protagonistin mutig, selbstsicher und reif, dies geht dann aber irgendwann so weit, dass man sich fragt, ob dass jetzt wirklich noch eine 16-jährige sein kann, deren Leben komplett auf den Kopf gestellt wurde und die gerade ihre Freunde und Familie verloren hat.

Außerdem ist das Werk von P.C. Cast und ihrer Tochter überraschend religiös/esoterisch. Ein weiterer Aspekt der mich gestört hat. Beim Lesen der Vampir-Zeremonien konnte ich nicht anders als über die ungewollte Komik zu lachen.
Dieses Buch ist wohl eher ein esoterisches Hexen-Okkultismus-Buch, als ein Vampirroman. Wenn man nichts gegen unglaubwürdige Handlungen, vorhersehbare Wendugen und klischeehafte Charakter hat, ist dieses Buch als "Dahin-Pletscherer" ganz ok.

Ich habe mich beim Lesen dauernd gefragt: "Wieso ist dieses Buch ein Bestseller?" und werde dementsprechend wahrscheinlich auch nicht den nächsten Teil lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese Rezension ist auch auf meinem Blog zu finden.

Inhalt:

In dem Fantasyroman Gezeichnet, Band 1 der Serie House of Night von P.C. Cast + Kristin Cast ist die Hauptfigur die 16jährige Zoey Redbird. Eines Tages wird sie in der Pause von einem Späher entdeckt und von diesem mit einer saphirblauen Mondsichel gezeichnet. Alle gezeichneten Menschen werden sich in Vampyre verwandeln. Ihr bleibt daher nicht viel Zeit um zum House of Night, welches das Internat für Vampyre ist, zu kommen. Ein neues Leben beginnt somit für Zoey. Doch bevor es so weit ist, möchte sie noch einmal mit ihrer Großmutter sprechen. Dabei erlebt sie etwas Wundervolles. Schon bald im Roman wird klar, dass Zoey kein gewöhnlicher Vampyr ist, sondern sie eine Auserwählte der Göttin der Vampyre – Nyx – ist.

Meine Meinung:

Bei der Bewertung sollte ich vorab sagen, dass ich normal nur Thriller und Krimis lese. Jedoch habe ich für eine Challenge ein Fantasybuch lesen sollen. Nachdem ich mich mit meiner besten Freundin beraten habe, habe ich mich für diesen Roman entschieden. Diese Wahl habe ich nicht bereut. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Es ist sehr fesselnd geschrieben, spannend vom Anfang bis zum Schluss. Der Handlungsstrang ist sehr gut nachvollziehbar, aber auch nicht vorhersehbar. Somit bleibt die Spannung erhalten und man möchte immer weiter lesen. Das Buch ist flüssig geschrieben, es hat sich leicht und schnell lesen lassen. Handlungs- oder Wortwiederholungen gab es keine.

Die handelnden Personen sind genau beschrieben. Man kann sich richtig in sie hineinversetzen. Die Schauplätze sind ebenso gut erklärt. Ich habe eine gewisse Sympathie und Antipathie für die handelnden Figuren entwickelt und war dann sogar ein wenig enttäuscht, als diese Rollen sich gewandelt haben. Das Ende ist offen, was logisch ist bei einem ersten Band.

Ich gebe dem Fantasyroman somit die volle Punktezahl
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2013
Ich weiß nicht warum ich dieses Buch Anfangs so lange vor hingeschoben habe. Als dann aber immer und immer mehr Bände erschienen, habe ich das Buch zur Seite gelegt, mittlerweile sind 11 Bände draußen, 11 und es soll keine weiteren mehr geben. Da stand für mich fest "So, jetzt kannst du anfangen zu lesen!". Als ich das Buch dann angefangen habe hat mich die Geschichte total mitgerissen. Schnell fällt auf, das ganze ist sehr jugendlich geschrieben, das stört mich nicht denn ich bin ja selbst noch in dem Alter, hätten die Autorinnen einen eher erwachseneren Schreibstil gewählt wäre das Buch nicht so persönlich gewesen, denn durch den Schreibstil weiß man den auch noch einmal wie Zoey tickt. Kein Mensch ist perfekt. Und Zoey ist halt noch 16. Zoey ist die Hauptprotagonist in dem Buch, sie wird eines Tages gezeichnet und von dann an steht fest, sie muss schnellstens ins House of Night, ein Internat für Vampire. Sie hofft auf das Verständnis von ihrer Familie, doch die sehen sie als Monster, genau wie ihre beste Freundin, nur ihr Freund Heath hat Verständnis doch von dem will sie eigentlich nichts mehr wissen. Zoey flüchtet zu ihrer Großmutter und auf dem Weg zu ihrer Großmutter macht sie eine seltsame Begegnung die sie Anfangs erstmal für sich behält. Als Zoey dann ins House of Night kommt beginnt die Geschichte für mich erst richtig, es passiert allein in dem ersten Band so viel, ich kann euch dieses Buch mit den außergewöhnlichen Charakteren und den sehr spannenden Handlungen nur empfehlen. Zoey ist ein sehr außergewöhnlicher Mensch, naja was heißt Mensch? Nun ist sie ja ein "Vampyr" sie weiß schnell was zutun ist, und passt einfach perfekt ins House of Night. Die Leseprobe vom zweiten Band die im ersten noch mit drin war habe ich auch gleich verschlungen, nun warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Band "Betrogen" ich denke ich gehöre nun auch zu den "HoN Fans"! Für alle die "Gezeichnet" noch nicht gelesen haben, ihr werdet es nicht bereuen, eine absolute Leseempfehlung von mir!

Fazit
Die Geschichte schein mir perfekt im positiven Sinne (nicht zu perfekt), es war keine Nachmache von Twilight, die Autorin hat ihre eignen Ideen , das hat man schnell gemerkt. Alles in einem, heute, eines meiner Lieblingsbücher, das sagt alles!
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*
Da die Romanreihe so lang ist (11 Bände, nicht abgeschlossen) und ich eigentlich nichts mehr mit Vampiren lesen mag, wollte ich erst gar nicht damit anfangen.
Jetzt habe ich meiner Neugierde nachgegeben und den ersten Band nun doch noch gekauft. Nach dem Lesen muß ich allerdings sagen, daß die Serie zwar recht OK, aber nicht wirklich was für mich ist.

Positiv habe ich anzumerken, daß die Mythologie bzw. Religion der "House of Night" Bücher recht interessant ist. Ein kleines Pantheon echter Götter (d.h. nicht extra für die Serie erfunden, z.B. Nyx, die griechische Göttin der Nacht) ist vorhanden und dieses interagiert auch mit den Charakteren. In diese Religion werden zudem schamanische sowie Wicca-Elemente mit verwoben. Ausserdem ist in der Serie ein klares Matriarchat (Frauen haben zentrale Rolle in Gesellschaft und Religion ) vorhanden.
Es kommt mir fast so vor, als hätten sich Stephenie Meyer (Twilight) und J.K. Rowling (Harry Potter) zusammengefunden um ein Buch zu schreiben, unter Verwendung ihrer gemeinsamen alten Ideen. Herausgekommen ist dann eine Art schulische Gesellschaft von Hexen-Vampiren. Deren Existenz ist der Welt allerdings weitgehendst bekannt (wobei die Menschheit diese Tatsache nicht immer als positiv empfindet und es dementsprechend Anti-Vampyr-Organistationen gibt).

An sich gar nicht mal schlecht, aber ...

Und jetzt kommen die negativen Anmerkungen!
Die Sprache in dem Buch ist sehr unflätig, richtig krampfhaft auf Jugendsprache bemüht. Allerdings habe ich nie so geredet und auch sonst niemand den ich kannte. Hm.

Das Buch verläuft nicht gerade spannend. Der Anfang ist interessant, dann ergeht sich die Handlung in einem Highschool-artigen Alltag mit kaum Problemen (ausser mit der Schulschönheit) und erst zum Ende hin wird die Spannungskurve wieder angezogen.

Und da wäre noch die Protagonistin Zoey Redbird. Sie ist mir ziemlich unsympathisch. Gleich zu Beginn musste ich feststellen, daß Zoey ziemlich ausfallend gegenüber Personen(gruppen) ist, die nicht in ihre persönliche Vorstellung einer "korrekten" Lebensweise passen (z.B. hält sie Goths für ungewaschene schwarze Stinker und Emo-Jungs für Mädchenhosen-tragende Gestörte). Wenn der Leser einen solchen Lebensstil führt, fühlt er sich höchst beleidigt. Und das geht so weiter. Sie urteilt sehr schnell über Menschen und bewirft sie mit ihren klischeehaften Vorstellungen, wobei sie selbst das Maßstab aller Dinge ist. Ihre Erzrivalin Aphrodite ist für sie eine Schlam**, nur weil diese sexuell erfahrener ist und gerne tief ausgeschnittene Blusen trägt. Dabei ist sie selber keine Heilige, denn sie hatte schon ihre Anzahl an Kerlen ... und hier bandelt sie gar mit einem Neuen an, obwohl sie noch gar nicht den Alten abserviert hat (und sich sogar noch von dem küssen lässt). Ach ja, eine Mary Sue ist sie natürlich auch noch. Gut aussehend, alleskönnend und-so-weiter-und-so-fort! ><
Leider soll das Mädchen auch in den Folgebänden so bleiben, hab ich mir (durch die Rezensionen der Folgebände) sagen lassen. Mehr noch! Sie soll es noch doller treiben. Nein danke! Solche Protagonisten regen mich nur unnötig auf. Da lob ich mir solch charakterstarke und taffe Frauen wie Katniss Everdeen (Die Tribute von Panem) und Penryn Young (Angelfall, kommt demnächst auf deutsch).
Die Umgangsformen zwischen den Freunden sind auch ziemlich daneben. Z.B. wird gesagt (und zwar dem Betroffenen direkt ins Gesicht), daß der schwule Damien - seiner Neigung wegen - kein "echter Kerl" wäre. Und Zoey freut sich, daß der Junge nicht so "tuntig" bzw. mädchenhaft aussieht, wie Schwule eben so sind. Was soll das? Die Autorinnen behaupten, daß sie in ihrem Buch Toleranz predigen. Doch irgendwie hantieren sie mit den üblichen negativ geprägten Klischees, was doch eigentlich einer der Grundpfeiler für Intoleranz ist. Zudem sind ihre Beschreibungen nicht wirklich frauenfreundlich zu nennen, wenn die weiblichen Charaktere wie Zicken rüberkommen.

Empfehlen kann ich das Buch deshalb nicht wirklich. Denn wenn man als Leser sich von den Charakteren (v.a. dem Hauptcharakter) nur genervt fühlt, dann versaut einem dies die ganze Lesefreude! Da kann der Rest noch so interessant sein.
Dasselbe Problem hatte ich übrigens auch mit Elena aus "Tagebuch eines Vampirs" von Lisa J. Smith. Weshalb ich die Reihe ebenfalls nicht weitergelesen habe.
Hier bin ich noch nicht sicher.

Wenn man ähnlich thematisierte Bücher sucht, aber nix mit solchen Charakteren wie Zoey anfangen kann, dann würde ich statt "House of Night" mal folgende Roman-Reihen empfehlen:
Hex Hall von Rachel Hawkins
Mythos Academy von Jennifer Estep
Shadow Falls Camp von C.C. Hunter (Vorsicht! Kylie ähnelt Zoey, ist aber nicht so arg nervig)
Vampire Academy von Richelle Mead

Auch die Wicca-geprägte Romanreihe Das Buch der Schatten von Cate Tiernan und die Mythologie-geprägten Reihen Göttlich von Josephine Angelini sowie Die Chronik des Eisernen Druiden von Kevin Hearne sind lesenswert. Falls man nach Alternativen Ausschau hält, welche die genannten Elemente enthalten, sich aber gegen die "House of Night" Reihe entscheidet.

PS:
Die Verfilmung der Reihe ist in der Planungsphase. Ich hege große Hoffnungen auf sie, denn auch in der Serie "Vampire Diaries" hat man die Protagonistin ganz anders gestaltet als in der Buchvorlage (s.o.)
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am 25. Juni 2013
Inhalt:
Zoey Redbird ist ein ganz normales Mädchen aus Tulsa bis eines Tages eine saphirblaue Mondsichel auf ihrer Stirn erscheint. Dies ist ein eindeutiges Anzeichen: sie muss sofort ins House of Night, das Vampyrinternat, oder ihr geschieht etwas Schreckliches. Sie wurde gezeichnet.
Auch wenn sie erst nicht will, führt kein Weg vorbei und sie soll im House of Night als Vampyr ausgebildet werden. Es gibt nur einen Haken: nicht alle Vampyre überleben die Verwandlung zum echten Vampyr.
Zoey vermisst ihre Freundin und ihren (Ex)Freund Heath. Nur gut, dass sie in Stevie Rae eine neue Freundin findet und auch der Vampyr Erik scheint interessiert an der neuen Schülerin.
Doch zu allem Übel ist Zoey eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nix und hat besondere Fähigkeiten.

Wie hat's mir gefallen:
Das Buch fängt eher seicht mit Teenagerproblemen an. Doch schnell wird klar: Zoey ist etwas besonderes. Nachdem sie gezeichnet wurde, kommt sie in das House of Night nach Tulsa. Ihre Eltern kommen damit gar nicht klar und brechen den Kontakt förmlich ab. Nur gut, dass Zoey noch Grandma Redbird an ihrer Seite hat. -
Grandma Redbird ist eine unglaublich sympathische Person. Sie ist mit ganzem Herzen immer für Zoey da und hat auch immer einen passenden Cherokee-Ratschlag bereit. Ohne sie wäre das Buch nicht halb so schön, auch wenn sie nur eine nebensächliche Rolle spielt.
An der Schule angekommen findet Zoey eine neue Vertraute in der Schulleiterin Neferet. Die hohe Priesterin steht Zoey mit Rat und Tat zur Seite. Die Schülerin Aphrodite soll Zoey die Schule zeigen und schnell wird deutlich, dass Zoey mit dieser eingebildeten Zicke nichts gemeinsam hat.
Gott sei Dank gibt es Stevie Rae, Zoeys durchgeknallte und sehr liebenswerte Zimmergenossin. Stevie Rae ist durchaus sehr sympathisch, trotz Karohemden und Cowboystiefeln. Ihr Akzent kommt im Deutschen leider nicht so gut rüber, wie im englischen Original, dennoch kann man sich gut vorstellen, wie sie tickt und spricht. Stevie Rae muss man einfach liebhaben! Die Freundschaft zwischen den Beiden ist einfach bezaubernd.
Im Gegensatz dazu steht die arrogante Aphrodite, Anführerin der "Töchter der Dunkelheit". Man merkt, dass Aphrodite Zoey eins auswischen will und sehr intrigant ist: sie gießt in den Wein während der Zeremonie Blut, was verheerende Auswirkungen auf Zoey hat. Sie verlässt die Zeremonie und trifft auf Heath, ihren Ex-Freund und ihre ehemals beste Freundin. Trotz das sie nicht mehr zusammen sind, hat Heath eine anziehende Wirkung auf Zoey und sie beißt ihren Exfreund (daraus ergibt sich eine Prägung, was ihr erst später bewusst wird).
Diese Szene fand ich besonders gut. So sehr Zoey den attraktiven Vampyr Erik toll findet, so sehr hängt sie noch an Heath. Hier gibt es keinen Schnitt vom alten zum neuen Leben, man merkt wie schwer Zoey es fällt, ihr menschliches Dasein hiner sich zu lassen. Und auch die Gefühle für Heath sind noch nicht zu 100% verschwunden - auch wenn Zoey sich das selbst nicht eingestehen will. Ich finde es super, dass es hier keine schwarz/weiß -Ansichten gibt, denn so ist es deutlich realistischer.
Trotz allem ist für Zoey die Beziehung beendet und da ist ja auch noch Erik, der Exfreund von Aphrodite. Kann das wirklich gut gehen zwischen den Beiden? Wird Aphrodite das dulden und ist Erik tatsächlich der richtige für die Jungvampyrin?
Ein bisschen Herzschmerz muss sein und zu viel kann ich dann doch nicht verraten, vor allem nicht für wen sich Zoey letztendlich entscheiden wird. Aber so viel sei gewiss: Zoey lebt mit einem heillosen Gefühlschaos.
Vielen war das Buch zu jugendlich - sprachlich bedingt. Okay, manches scheint wirklich übertrieben. Aber da gewöhnt man sich wirklich fix daran und man kann das mit einem Augenzwinkern gern übersehen. Der Inhalt macht solche kleinen Fehler gern wieder wett. Gebt dem Buch eine Chance und lest mal rein.

Cover:
Das Cover ist liebevoll gestaltet mit Schnörkeleien. Das Pink auf schwarz passt sehr gut, denn seien wir ehrlich, es ist definitiv ein Mädchenbuch, dennoch mit düsteren Elementen.

Fazit:
Tolles Vampirbuch für Teenager, wirklich. Natürlich werden einige Cliches bedient: Liebe, Freundschaftm Vampire. Klar, sowas sprießt gerade so aus dem Boden - dennoch kann ich diese Buchreihe sehr empfehlen. Es ist spannend geschrieben und Herzklopfen gibt es inklusive. Der Schreibstil ist jugendlich und leicht zu lesen.
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