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97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon wieder ein Vampirroman - was mach ich bloß falsch?
....das, oder zumindest etwas Ähnliches, dachte ich, als ich (die engische Version von) "Gezeichnet" zuschlug.
Ein Vampirroman - und ich, als bekennender Anti-Vampir, hatte doch wiederzugegriffen. Warum? Zum Einen, weil der Fischer-Verlag einen Riesenwirbel um den Titel gemacht hatte und man als Buchhändler wohl oder übel wissen muss, womit man es zu...
Veröffentlicht am 2. Februar 2010 von H. Kamp

versus
210 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte nicht noch mehr HON-Bücher!
Zuerst einmal möchte ich vorweg nehmen, dass mir dieses Buch geschenkt wurde und ich daher keine Erwartungen an die Reihe habe. Prädikate wie "Die neue BISS-Reihe!" überlese ich mittlerweile, denn das steht ja auf jedem Cover, das für einen Teenie-Vampirroman herhalten muss (und obwohl es unterhaltsam ist, ist Biss dennoch miserabel geschrieben, aber...
Veröffentlicht am 14. März 2011 von J. Nolte


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97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon wieder ein Vampirroman - was mach ich bloß falsch?, 2. Februar 2010
....das, oder zumindest etwas Ähnliches, dachte ich, als ich (die engische Version von) "Gezeichnet" zuschlug.
Ein Vampirroman - und ich, als bekennender Anti-Vampir, hatte doch wiederzugegriffen. Warum? Zum Einen, weil der Fischer-Verlag einen Riesenwirbel um den Titel gemacht hatte und man als Buchhändler wohl oder übel wissen muss, womit man es zu tun hat;, zum Anderen, weil der Roman versprach, zu unterhalten.

Tja, das hat er ohne Zweifel getan - denn ich habe bisher bis inklusive Band 4 auf englisch verschlungen, wie ich zu meiner Schande gesthen muss.

Denn: Man kann nicht behaupten, dass das Buch in diesem Sinne "gut" ist. Die Sprache ist flapsig und unbeholfen, strotzt vor Kraftausdrücken an Stellen, die eigentlich von Magie und Mysterien erfüllt sind und somit teilweise ziemlich die Stimmung verderben; die Charaktere wirken oberflächlich und die Protagonistin ist wankelmütig, unentschlossen und untreu.

Warum lese ich also weiter?
Weil das Buch zweifelsohne unterhaltsam ist. Der Plot ist neu, VampYre sind keine klassischen Blutsauger oder funkeln im Sonnenlicht, und irgendwie hat bei diesen Büchern das Harry-Potter-Phänomen bei mir zugeschlagen: Man liest, ohne zu merken dass man liest; die Seiten fliegen dahin, man hetzt durch den Roman, kann nicht erwarten zu erfahren, wie es weitergeht. Tja.
Ich fürchte, ich bin ein hoffnungsloser Fall - ich werde mir auch die restlichen 3 Bände zulegen.

Denn wer möchte schon nicht gern gut unterhalten werden? ;)
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210 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte nicht noch mehr HON-Bücher!, 14. März 2011
Zuerst einmal möchte ich vorweg nehmen, dass mir dieses Buch geschenkt wurde und ich daher keine Erwartungen an die Reihe habe. Prädikate wie "Die neue BISS-Reihe!" überlese ich mittlerweile, denn das steht ja auf jedem Cover, das für einen Teenie-Vampirroman herhalten muss (und obwohl es unterhaltsam ist, ist Biss dennoch miserabel geschrieben, aber das muss nicht weiter thematisiert werden).

Um eine gute Review zu erstellen, sollte ich auch die wenigen Vorteile dieses Buches (bzw. dieser Reihe) vorstellen, bevor ich zu stark kritisiere.

POSITIVE KRITIK
1. Die Autorinnen sind fleißig und es gibt eine ganze Reihe. Wem dieses Buch also gefällt, der darf sich darüber freuen, dass die Geschichte noch lange, lange nicht zu Ende ist.

2. Das Cover ist anziehend und der Stil bleibt die ganze Serie über treu; rein optisch haben die Verleger also nichts falsch gemacht.

3. Wer Vampire mag, der wird sich freuen, endlich mal etwas über Vampire in die Hand zu bekommen, die nicht abstinent leben und tagsüber frohlockend im Licht herumspazieren. Die Vampire in dem Buch trinken Blut (verfallen sogar leicht in einen Rausch), meiden das Sonnenlicht und haben auch andere vampirmäßige Eigenschaften, die ihnen das Leben etwas erschweren.

4. Wer sich für (Natur-)Religionen interessiert oder Cherokee-Bräuche, der wird sich freuen, in diesen Büchern Wiccaelemente und andere mythische Details wiederzufinden, und zwar so beschrieben, dass die Leser eventuell sogar etwas lernen könn(t)en.

5. Das Schöne an der Geschichte ist, dass der Plot sich von Buch zu Buch erweitert und nicht jedes Problem innerhalb eines Buches abserviert wird.

NEGATIVE KRITIK
1. Es mag pathetisch klingen, aber ich finde die Titel der Bücher verwirrend und auch die Cover geben keinen guten Rückhalt, wenn man sich an die Reihenfolge der Bücher erinnern will. Trotz besseren Wissens habe ich mir ein paar mal weitere Bände in der Bibliothek ausgeliehen und endete häufig mit der falschen Reihenfolge. Zudem finde ich, dass die Cover ein bisschen an BISS orientiert sind und kopieren ist langweilen.

2.Die komplette Handlung der ersten fünf Bücher geschieht, so hat man das Gefühl, in zwei Wochen. Das nächste Buch beginnt stets gefühlte fünf Minuten nach dem letzten, was bedeutet, so etwas wie Alltag oder Hobbies entstehen erst gar nicht, da nur von einer Katastrophe zur nächsten gerannt wird. Das lässt keinen Platz für Fantasie oder den typischen Hogwartswunsch, auch dabei zu sein.

3.Jedes Buch beginnt gleich. Alle Freunde von Zoey werden auf die gleiche Weise im ermüdenden Fließtext vorgestellt, sodass es schnell zum Hals heraushängt und man das Gefühl hat, die Autorinnen haben von den Worten "subtil" und "Synonym" noch nie etwas gehört. Im Grunde fühlt man sich, als lese man das gleiche Buch fünf Mal hintereinander - und man erfährt auch immer wieder, welche Frühstücksflocken die Protagonistin bevorzugt und wie genau es klingt, wenn ihre Katze miaut. "Spannend!" Wer Gedächtnisschwund hat, wird die Reihe lieben.

4. Die Charaktere sind ALLE wunderschön und großartig. Und teilweise megareich. Oh, und nicht nur vampirmäßig begabt, sondern übernatürlich, extraklasse toll vampirmäßig begabt. In diesen Büchern gibt es keine durchschnittlichen Charaktere, nur die absolute Krone der Schöpfung. So viel geballte Unvergleichlichkeit ist fast nicht auszuhalten. Besonders alle männlichen Wesen in Zoeys Umkreis sind gemeingefährlich brillant und umwerfend hübsch.

5. Jaja, die Männer, Zoey steht auf sie alle gleichzeitig und alle reißen sich gleichzeitig darum, Zoey zu begatten, denn Zoey ist einfach nur fantastisch, habe ich das schon erwähnt? Wenn Zoey dann mal einen ihrer Verehrer verliert, weil die ihr falsches Spiel satt haben, wünscht sie sich alle gleich zurück und empfindet nicht mal Reue, sondern findet, die Jungs sollten sich bei ihr entschuldigen.

6. Zoey ist eine derartige Mary Sue, man bekommt Kopfschmerzen. Alle Jungs lieben sie. Die Lehrer mögen sie. Ihre Freunde sind ach-so-cool. Achja, Zoey hat auch noch einzigartige Kräfte (möchte hier nicht spoilern) und nen heißen Draht zu ihrer Göttin. Zoey ist immer Mittelpunkt aller bösen Pläne und natürlich stets Retterin in der Not. Zoey kann einfach alles und kommt mit allem durch. Zum Unterricht geht sie nie, hat man die Meinung.

7. Die Sprache der Bücher lässt jeden gebildeten Menschen den Wunsch verspüren, den Autorinnen einzubläuen, dass Teenager keine Idioten sind. Wenn die ,,Zwillinge" ihr nerviges "Oki-Doki" abziehen und alles, wie ich versucht habe, es auszudrücken, megasupiklassespitzehammertoll ist, dann kann man das vielleicht noch tolerieren. Aber das kindische Ich-reihe-Wörter-mit-Bindestrichen-aneinander-um-einen-Ausdruck-zu-prägen geht einem irgendwann auf den Keks, genauso wie unzählige Klammern und Zoeys Bedürfnis, alles zu kommentieren.

8. Gibt es etwas schlimmeres, als wenn zwischen Autor und Buch dutzende Parallelen sind ? Da gäb es einmal den Ort der Handlung, Aussehen der Protagonistin, den Namen der Katze, die Unterstützung einer gewissen gemeinnützigen Organisation usw. usw. usw. Man hat das Gefühl, Kristin Cast würde ihr Leben gerne in einen Vampirroman verwandeln. Hach, Moment - hat sie ja schon!

Und so könnte ich leider tagelang weitermachen. Ich empfehle dieses Buch nicht. Wems gefällt, dem sei es gegönnt und selbst ich habe ja versucht, mich mit der Reihe anzufreunden, aber jedes Mal wieder bekommt man beim Lesen Zahnschmerzen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verschenkte Idee, gewollt und doch nicht gekonnt, 23. März 2012
Rezension bezieht sich auf: House of Night, Band 1: Gezeichnet (Taschenbuch)
Das Buch stand nie wirklich auf meiner Wunschliste, da der ganze Hype um Vampirromane mir schon immer suspekt war und ich mit der Vampirfigur an sich nur wenig anfangen kann. Trotzdem landete das Buch zufällig als preiswertes Mängelexemplar in mein Regal, schließlich wollte ich schon verstehen, weshalb die House of Night-Reihe vor ein paar Jahren so sehr gelobt und beworben wurde.

Grundsätzlich finde ich die Idee eines Vampirinternats, in dem Teenager nach Harry Potter-Manier leben, gar nicht einmal so schlecht und empfinde dies vor allem für Jugendliche sehr ansprechend und passend. Leider war es den beiden Autorinnen nicht möglich, dem Leser diese Idee überzeugend näher zu bringen und spannend zu gestalten.
Ich habe schon viele Jugendbücher gelesen, die vom Wortlaut her recht locker geschrieben waren und ein jüngeres Publikum deshalb genau ansprachen. Aber 'Gezeichnet' ist eine einzige Katastrophe und aufgrund des wirklich sehr freien Gebrauchs der deutschen Sprache wirkt dieses Buch einfach nur noch lächerlich und man sucht vergeblich nach irgendetwas, das noch an den sorgfältigen Gebrauch von sprachlichen Mitteln erinnert. Hinzu kommen Ausdrücke wie "Stiefpenner" und Teenager, die sich, bei dem Versuch möglichst rebellisch und aufgeklärt zu klingen, ständig die Worte "Penis", "Schlampe" und "Miststück" an den Kopf werfen. Ebenso nervig waren die ständigen Einschübe mithilfe von Klammern, das hätte man durch Spiegelstriche lösen oder einfach ganz weglassen können, denn in den meisten Fällen war es einfach unnötig. Es interessiert mich als Leser nicht, von welchem Highschoolteam der Pullover stammt, den Zoey gerade trägt und ich muss auch kein "Igitt!" in Klammern lesen, wenn das Mädchen gerade daran denkt wie es ist, Blut zu trinken.
Ja, die Ich-Perspektive kann unheimlich nützlich sein, um den Leser tiefer in eine Geschichte eintauchen zu lassen und das Ganze mithilfe von Gedanken lustig zu unterstreichen, aber hier wirkt es doch ziemlich erzwungen und meistens eher nervig und billig als lustig. Versucht, aber nicht gekonnt.

Die Charaktere blieben auch ziemlich farblos. Ja, da gibt es das unheimlich tolle blonde Mädchen, das Anführerin der tollen Clique ist; die Protagonistin, die sich selbst nicht hübsch findet, der aber alle Jungs nachlaufen; die nervige und naive beste Freundin; den schwulen besten Freund; die sich ständig zankenden Freundinnen; den unheimlich gottgleichen Jungen aus der Oberstufe und die Freundin, die etwas "freakig" ist. Und ja, alle Charaktere bedienen sich perfekt den allseits bekannten Klischees. Keine einzige Figur versucht sich auch nur irgendwie charakterlich weiterzuentwickeln oder überrascht den Leser mit neuen Facetten, unbekannten Ecken und Kanten. Selbst mit der Protagonistin kann man sich in keiner Weise identifizieren, denn die bleibt bis zum Ende oberflächlich und gleicht mehr einer Puppe, die nur einen Sinn hat: Erstaunlicherweise schnell übernatürliche, starke Kräfte zu entwickeln. Auch die Liebesromanze ist vollkommen eintönig und hier fehlt es eindeutig an Tiefe, die dem Ganzen vielleicht etwas Leben eingehaucht hätte. Sie findet ihn unwiderstehlich, er kreuzt zufällig immer auf, wenn sie alleine ist, sie küssen sich, mehr darf man auch nicht erwarten.

Wie bereits erwähnt finde ich ganze Idee um ein Vampirinternat und eine Welt, in der die Vampire mehr oder weniger von den Menschen akzeptiert werden, sehr ansprechend und man hätte so einiges daraus machen können. Dennoch fand ich die Geschichte stellenweise zu aufgesetzt. Das Ganze beginnt schon mit den Namen: Die Teenager dürfen sich nämlich beim Einzug in das Internat auch einen neuen Namen geben. Heraus kommen dann äußerst kitschige Sachen, wie "Aphrodite", "Steve Rae" oder "Dragon". Mir persönlich hätte es viel besser gefallen, wenn man hier ganz normale Namen genommen hätte, was die Figuren an sich auch ein ganzes Stück glaubhafter wirken ließe.
Zudem fand ich die ganzen Heiligen Kreise schon wieder zu abgehoben und erinnerten mehr an Hexenkult, als an die griechische Mythologie. Die Beschreibungen der mystischen Treffen wirkten ziemlich gezwungen und statt dem Buch einen mysteriösen und geheimnisvollen Nebenklang zu geben, waren sie recht langweilig und nüchtern, wollten auch so gar nicht in die Geschichte selbst passen.

Eine verschenkte Idee, für mich vier vergeudete Lesestunden und ein weiteres Buch, das zwar viel Hype ausgelöst hat, im Grunde aber nur eine vor Kitsch und Klischee triefende Ansammlung von Buchseiten ist und Leseratten mit seinem verschandelten Sprachstil vor den Kopf stößt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Am liebsten würde ich gar keinen Stern geben..., 10. August 2011
Wie man sich vielleicht schon aus meinem Titel erschließen kann, empfand ich das Buch grottenschlecht.Bei den ersten paar Seiten habe ich mir nur gedacht "Oh mein Gott! Was für einen Mist habe ich mir denn da nur zugelegt?" Das Sprachniveau dieses Buches ist schrecklich. Ich höre mir lieber die schlechte Englische Aussprache meiner Mitschüler an, als meine Augen länger solch einer Vergewaltigung der Deutschensprache (Keine Ahnung wie die Bücher auf Englisch sind, aber ich kann mir schon denken, dass es nicht viel besser sein wird als im Deutschen) auszusetzen! Bitte!? Welcher halbwegs normale Teenager spricht so? Ich bin 16, also genauso alt wie diese Zoey und kann definitiv bestätigen, dass ich aus meinem Freundeskreis niemanden kenne, der sich so niveaulos und unterbelichtet ausdrückt wie die Charaktere aus diesen Büchern. Ich war so empört, als ich das gelesen habe. Am liebsten würde ich mich persönlich bei den Autoren beschweren. Die haben überhaupt keine Ahnung von Teenagern und denken wir wären alle so unterbelichtet, unkultiviert, oberflächlich und notgeil wie Zoey und Co.
Über Zoey kann ich nur sagen "Mary-Sue"! Ich denke das erklärt so einiges.
Außerdem ist sie ein unreifer, oberflächlicher, unsympatischer, arroganter, niveauloser (wenn ich noch länger überlegen würde, würden mir sicherlich noch ne Menge anderer Dinge finden, die mich an Zoey stören) Teenie , der denkt er wäre der einzige Mensch auf dieser Welt, der Probleme habe und das Leben könnte schrecklicher nicht sein. Und auch wenn Zoey von sich behaupte sie wäre nicht so der Emotyp, macht genau diese Denkweise sie zu einem.

Und diese Buchreihe mit den Bis(s) oder gar Harry Potter Büchern zu vergleichen ist schlicht dumm!
Eine gute Eigenschaft kann ich dann doch noch los werden: Die Story ist einfach zu lesen(obwohl mir der "Teenie Slang" doch etwas Kopfweh bereitet hat) und zu verstehen, aber das wars dann auch schon.
An sich ist die ganze Geschichte nicht sehr realitätsnah und das liegt nicht daran das es eine Vampierstory ist. Den Figuren und deren "Beziehungen", wenn man es denn so nenn darf, ist wenig tiefe gegeben. Mir viel es sehr schwer mich mit Zoey oder irgendeiner anderen Figur zu identifizieren.
Ach und eins noch: Wenn-jemand-so-schreibt-fällt-es-mir-schwer-den-jenigen-ernstzunehmen-!
Also ich hab zum Glück nur das erste Buch gekauft und mach mir jetzt Gedanken darüber, wie ich es loswerden kann. Ich kann es nicht weiter empfehlen und rate daher vom Kauf ab.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen literarische missgeburt, 24. Mai 2011
Ich hatte mir das erste Buch der House of Night-Reihe auf Drängen einer Freundin gekauft und hätte es am schon nach dem ersten Kapitel am liebsten direkt in den Mülleimer geworfen.
Die Idee einer "Vampir-Schule" ist gut, allerdings auch nicht wirklich etwas Neues und HoN mit der Bis(s)- oder Harry Potter-Reihe zu vergleichen, ist einfach eine Beleidigung.
Positive Kritik:

- da die Geschichte weder brutal noch sonderlich kompliziert ist, ist das Buch auch für jüngere Leser geeignet

Negative Kritik:

- Zoey ist meiner Meinung nach ein Hauptcharakter, den man einfach nur hassen kann. Sie ist zickig, egoistisch und falsch, was ihre unzähligen Liebhaber angeht. Ihre komplette Denkweise ist kindisch, oberflächlich und schlichtweg primitiv. Alles scheint ihr in den Schoß zu fallen und es wird circa 10mal pro Seite betont, wie unglaublich besonders und wundervoll sie ja ist. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Kristin Cast ist nahezu lächerlich auffallend.

- Die gesamte Handlung spielt sich viel zu schnell ab und es mangelt deutlich an Komplexität. Auch die restlichen Charaktere kommen zu kurz, da der Plot zu stark auf Zoey fixiert ist und ihre "Freunde" ständig als unterlegen darstellt. Diese "Freunde" kennt sie zwar erst seit gut drei Tagen, aber trotzdem wird sie sofort von fast allen gemocht.

- Die ständigen Kommentare, entweder von Zoey oder den "Zwillingen", nerven extrem schnell, weil sie nur davon zeugen, dass man in dem Buch für tiefliegende Gedanken wohl keine Zeit verschwenden wollte.

- Das Sprachniveau... ich weiß nicht, wo ich da anfangen soll, denn von einem "Niveau" kann eigentlich gar keine Rede sein, da die Sprache in dieser Geschichte seitenweise vergewaltigt wird (das kann natürlich teilweise an der deutschen Übersetzung liegen, aber dann muss die englische Vorlage auch nicht besonders prickelnd gewesen sein). Zoey hat eine Audrucksweise, die an eine Zwölfjährige erinnert und auch die nervigen Wortspiele der Zwillinge oder Stevie Raes Möchtegern-Dialekt (man kann keinen Oklahoma-Dialekt ins Deutsche übersetzen. Lasst es einfach!) verursachen beim Lesen Kopfschmerzen. Das Buch ist bis oben voll mit platten Witzen, abstrusen Wahnideen von Zoey und sinnlosen "easy-peasy"-Wortspielen.

- Anscheinend hielt man es auch für nötig, auf jeder zweiten Seite Damiens Homosexualität ausdrücklich zu betonen und völlig zusammenhanglose Fremdwörter in seine wörtliche Rede zu bauen, damit das Buch wenigstens ein bisschen anspruchsvoll wirkt.

Fazit: Plot und Sprache nerven schon nach den ersten Seiten und ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso ein solches Buch mit 5 Sternen bewertet wird.
Aufgrund der grottenschlechten Möchtegern-Jugendsprache, den absolut stereotypen Charakteren, dem mangelnden Niveau, dem lieblosen Umgang mit der Vampir-Thematik und der Tatsache, dass der HoN-Horror leider noch weitergeht, gebe ich dem Buch einen Stern. -50 Sterne wären wohl eher angebracht, da "Gezeichnet" einfach ein unglaublich schlechtes und dummes Buch ist.
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65 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht, 26. Februar 2010
Warum habe ich mir dieses Buch gekauft? Vielleicht weil ich eine gute, stimmige Mischung aus Harry Potter und Twilight erwartete habe. Da ich beide Buchserien verschlungen habe, obwohl ich vielleicht nicht mehr ganz in die Zielgruppe passe (mit Mitte 20), können gut geschriebene Jugendbücher durchaus auch viele Erwachsene überzeugen. Tja - dieses Buch leider nicht. Ich würde auch einigen Rezensenten widersprechen, die das Buch einfach an Leser unter einer bestimmten Altersgrenze empfehlen, denn ich traue selbst 12jährigen zu, dieses "Werk" als einen totalen Reinfall zu entlarven.

Ich muss dazu sagen, dass ich das Buch im Original, also auf Englisch, gelesen habe (auf Deutsch hätte ich es wahrscheinlich bereits nach den ersten paar Seiten weggelegt), jedoch kann selbst die beste deutsche Übersetzung nicht solche Wunder gewirkt haben, dass dieses Buch lesenswerter geworden ist als im Original.

Einige Rezensenten haben bereits die wichtigsten Kritikpunkte erwähnt: ständige Wiederholungen und seitenweise reines Füllmaterial wie jene Szenen, in denen die Rituale der Schule abgehalten werden und bei denen man nach der dritten Erwähnung "ich zündete die gelbe, blaue, rote, grüne Kerze an und es kam Wind, Feuer, Wasser...blabla" einfach nur noch seufzt und bei sich denkt: aha, so also haben die Autorinnen es auf über 200 Seiten geschafft (mal abgesehen von Leerseiten nach jedem Kapitel, die an sich schon ein Witz sind - dafür müssen Bäume sterben?). Diese 200 Seiten kommen dem Leser inhaltlich sowieso vor wie magere 50, die lediglich maßlos aufgepumpt wurden.

Mein schwerwiegendster Kritikpunkt ist die betont pseudo-jugendliche Sprache. In jedem 5. Satz kommen im Englischen Begriffe wie "poopie" oder "boopies" vor, zudem solche unglaublich intelligenten Gedankenfetzen der Ich-Erzählerin wie "heehee" oder "I got boopies too". Kein normaler Jugendlicher denkt oder schreibt so einen Mist wie dieser oberflächliche, total unrunde Hauptcharakter, dessen Interesse in zeitgenössischen Schauspielern wie Ashton Kutcher oder in manikürten Nägeln besteht, wie man den Gedankengägnen entnehmen darf. Nicht nur die indirekte Rede sondern auch die gesamte Stilistik des Romans ist wirklich schlecht, solch einfache Satzkontruktionen kann schon ein Grundschüler auf Englisch formulieren.

Zweiter Kritikpunkt: Die Charaktere...
Absolut grottig. Mit der Protagonistin Zoey identifiziert man sich keine Sekunde, zumal ihr Charakter ständig nur darauf heruntergebrochen wird, dass sie irgendwohin "passen will", also integriert werden möchte. Lustigerweise war sie auf ihrer alten Highschool absolut integriert, wie wir erfahren, und nur das auf ihrer Stirn erscheinende Mal macht sie kurzfristig zur Außenseiterin - hm leichte Harry Potter Anleihen...-
Die absolut einfallsreiche Ausgangssituation, um Zoey etwas "Tiefe" zu verleihen: Mutter heiratet total überzeichneten, frömmelnden, heuchlerischen Stiefvater, dem sie sich wie eine willenlose Sklavin unterwirft und dafür ihre Tochter völlig aufgibt, die Geschwister sind beide Monster und die alte Highschool Clique besteht eigentlich auch nur aus Schlampen und biertrinkenden Rüpeln. Sowieso geht einem diese total vereinfachte Schwar-weiß-Malerei bald gehörig auf den Wecker. Die Charaktere auf der Vampirschule sind auch völlig stereotyp: der schwule Intelligenzbolzen der Clique, die zwei zu Zoeys Bodyguards mutierenden "Zwillinge" und die naiv-hündchenähnliche beste Freundin. Der schöne, Theater-spielende, heiße Typ der neuen Schule, der sich ohne jeden erkennbaren Grund in Zoey verliebt, nachdem er zweimal total anregende Unterhaltungen mit ihr geführt hat, die von ihrer Seite aus "oh", "uh" "eh" bestehen. Achja - und die absolut überzeichnete Inkarnation einer Erzfeindin, die auch gleich mal durch eine kompromittierende O-Sex Szene eingeführt wird und damit natürlich gleich den Stempel "schöne blonde Schlam.." aufgedrückt bekommt. Simpler gehts nicht. Eine Charaktere-SAmmlung wie aus dem Horrokabinett für schlechte Romane.

Die Struktur:
Die Entwicklung des Hauptcharakters ist wie gesagt nicht nachvollziehbar, manchmal sogar unlogisch. Im Nullkommanix schwingt sich Zoey von der "armen Außenseiterin" auf zur umjubelten Anführerin. Dieser Entwicklung wird weder Raum noch Zeit gegeben, alles fliegt ihr zu, ohne dass sie sich groß Mühe für irgendetwas geben müsste. Zudem ist auch der Plot absolut platt und enthält bis auf den Schluss keine spannenden Momente. Der Schluss wiederum ist dann sowas von hanebüchern, dass er auch schon wieder erzwungen und aufgesetzt wirkt.

Der letzte Punkt: Der erhobene Zeigefinger
Liebe Kinder, O-Sex ist böse, genauso wie Drogen und zu viel Biergenuss. Vielen Dank liebe Tanten Cast, das hätten wir ohne eure plumpen Moralaposteltiraden, die ihr eurer Hauptcharakterin unterjubelt, gar nicht gewusst! Selbstverständlich ist eine negative Haltung zu diesen Themen völlig ok, aber so dämlich verpackt wie in diesem Buch, wo alle guten Charaktere ohne jeden Fehl und Tadel sind und alle anderen nur tumbe Dorftrottel oder perfide Erzfeind-Typen, kommen diese Botschaften wirklich nervig rüber. Auch hier wieder reine s/w Malerei von wegen: den Glaubensleuten draußen hängen nur vertrocknete Heuchler an, aber wir hier mit unseren tollen, Naturglaube-Esoterik-Vampir-Riten sind hip.

Alles in allem: bloß nicht kaufen, nur weil die Verlagsmaschinerie Kohle machen will und hier einen angeblichen HP und Twilight-Nachfolger gefunden haben will. Ich kann nur sagen, die Lücke, die nach Twilight gefüllt werden muss ist anscheinend echt groß, wenn bereits 8 Millionen Exemplare dieser (sehr kommerziellen und von überall her ausborgenden) Buchreihe in den USA verkauft wurden.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einen Versuch wars Wert (oder auch nicht), 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: House of Night, Band 1: Gezeichnet (Taschenbuch)
Ich bin wahnsinnig froh, dass ich auf die Taschenbuchausgabe gewartet habe. 16,90€ wäre mir dieses "Lesevergnügen" mit Sicherheit nicht Wert gewesen.
Schon als ich das Buch das erste mal in den Händen hatte, hab ich die ersten zwei Seiten gelesen und es wieder weggestellt. Jetzt habe ich beschlossen dem ganzen eine Chance zu geben und meine niedrigen Erwartungen wurden gänzlich erfüllt.

Der Schreibstil ist unheimlich leicht und zum Teil so aufgesetzt, dass es schon fast wehtut. Zwischem meinen Prüfungen war es ganz entspannend, im Gegensatz zu den ganzen Fachbüchern. Doch bei jedem "Geilo", "Easy-Peasy" usw. rollen sich mir die Fußnägel hoch.
Ich verstehe nicht ganz wieso die Autorinnen glaubten ein Jugendbuch wirkt jugendlicher wenn die Sprache niveaulos ist.

Immerhin plätschert die Geschichte leichflüssig vor sich hin, wo das Ganze aber spannend sein soll hat sich mir noch nicht erschlossen. Ich sehe es bei mir zu Hause liegen, lese wieder 20 Seiten und legs wieder weg. Jetzt fehlen mir noch 100 Seiten und bin wirklich am überlegen ob ichs entgegen meiner Überzeugung alles zu Ende zu lesen, einfach lassen soll.

Die Grundidee finde ich wirklich nicht schlecht. Vampire sind kein Geheimnis mehr, sie sind in der Gesellschaft eingegliedert und zumindest akzeptiert. Das Internat als Ausbildungsort für junge Vampire erinnert mich zu sehr an Harry Potter.

Bisher kann die liebe Protagnistin einfach ALLES, ihre Entwicklung ist ja schon unheimlich weit fortgeschritten, ihr macht jedes einzelne Unterrichtsfach Spaß und hat natürlich auch in keinem Schwierigkeiten, schon am ersten Tag findet sie jede Menge Freunde, der tollste Typ der Schule fühlt sich von ihr angezogen, sie findet Drogen ganz ganz schlimm, sie hält nichts von sexuellen Übergriffen in der Öffentlichkeit und und und und....

Es wäre doch mal eine andere Idee wenn sie sich gegen alles aufgelehnt hätte, empört über ihre Zeichnung gewesen wäre. Wäre für mich auf jedenfall spannender als die perfekte Eingliederung in ihrer neuen perfekten Welt.

Mal sehen ob ich das Buch noch zu Ende bringe, viel fehlt ja nicht mehr, dennoch werdens die Folgebänder wohl auch als Taschenbücher nicht in mein Regal schaffen.

Wer noch nicht Vampirübersättigt ist, über den Schreibstil hinwegsehen kann und sich nicht an der leichten Handlung stört, kann es selbst mal versuchen :) Sind ja mehr als genug gute Bewertungen gegeben worde, vielleicht kann ich einfach nicht sehen was manche in dem Buch sehen. Versucht hab ichs.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur lesen, wenn man nicht an Realität interessiert ist, 5. August 2012
Auch ich habe das Buch vor gut einem halben Jahr geschenkt bekommen und mir gedacht: Ach, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Na ja, dem hier schon. Ich möchte gar nicht mehr viel dazu sagen, die hilfreichste Rezension (siehe oben) spricht mir aus der Seele.
Aber einen Punkt möchte ich dennoch noch einmal hervorheben.

Ich persönlich habe genug davon, dass in letzter Zeit haufenweise Bücher herauskommen, in denen der Protagonist wie durch ein Wunder alles kann und alles ist. Obwohl er viel später mit dem Lernen anfängt als die Anderen, übertrifft er sie bald schon nach ein paar Wochen in allem, was sie können. Sogar die, die ihrerseits nach langen Anstrengungen als begabt galten. LAHM!

Außerdem sieht der Protagonist natürlich blendend aus, ist sportlich, intelligent, weiß immer genau, was zu tun ist, hat Geschick und immer Glück. Wer von diesen Charakteren, denen es an Tiefe einfach nur mangelt, genug hat, sollte dieses Buch meiden. MEIDEN großgeschrieben.

Für alle anderen, denen es nicht so auf Tiefe ankommt, sondern eher auf eine auserzählte Geschichte, die für Abende nach dem Arbeiten die perfekte Berieselung darstellt, ist dieses Buch dann definitiv kein No-Go.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Marked - Irgendwie hat es etwas..., 11. Februar 2010
Eine neue Vampirserie und Vampir wird auch noch mit "Y" geschrieben. Hatte ich nicht eigentlich schon genug von Vampiren? Überall stehen Bücher über sie in den Buchhandlungen rum. Vampirbücher wo man auch hin sieht. Ganze Altare von Edwards, Jacobs und neuen Abklatschteilen. Ehm nö, eigentlich wollte ich mich ein bisschen davon distanzieren, da im Grunde alles die gleiche Struktur hat. Menschlein verliebt sich unsterblich in perfekt aussehenden jungen Gott, alias Vampir. Langsam wird das Ganze ziemlich öde. Aber naja ich konnts nich lassen, die Neugierde siegte. Also las ich den ersten Teil der neuen Vampirwunderserie aus'm Amiland.

Die Story:
Zoey wurde gezeichnet. Von nun an wird eine langjährige Wandlung mit ihr geschehen (ca.vier Jahre), in der sie zum Vampyr wird. Im House of Night gehen die sogenannten Jungvampyre zur Schule und versuchen, ihre bevorstehende Wandlung zu überleben. Denn nicht jeder, der gezeichnet wurde wird auch letztendlich zum Vollvampyr. In dem Roman sind Vampyre keine geheimen Fabelwesen, sie sind durchaus bekannt, sogar berühmte Schauspieler sind Vampyre. Allerdings haben sie keinen hohen Stellenwert in der Gesellschaft und werden mehr gefürchtet und verachtet, als bewundert und aktzeptiert. Zoey wurde also gezeichnet, doch sie ist anders als die anderen Jungvampyre...

Kritikpunkte:
- In dem Buch glauben die Vampyre an eine Göttin namens Nyx. Diese Vampyrreligion zeichnet, dass ganze Geschehen aus. Der Fokus liegt auf Ritualen und dem Glauben der Vampyre. Ich kann absolut verstehen, wenn man keinerlei Anklang dafür finden kann und eher an eine bekloppte Sekte denken muss. Oft musste ich inne halten und versuchen mir diese Rituale richtig vorzustellen. Zoeys Verbindung zum Indianischen hat mir sehr gut gefallen. Doch diese ganze Glaubenssache mit der Göttin war mir persönlich zu stark.

- Warum Vampir mit "Y"???

- Die Liebesgeschichte ist zum Glück keine Bella-Edward-Jacob-Sache. Allerdings konnte sie mich nicht wirklich überzeugen. Ich fands nicht schlimm das es absolut klar war, wer sich hier in wen verliebte, aber so richtig logisch war's für mich nicht. Es gab diese >Wir-verlieben-uns-jetzt-Spanne< nicht und die Gründe waren mir auch nicht wirklich klar.

Also eines kann ich sicher sagen: Mir kam Gezeichnet nicht wie eine Mischung aus Harry Potter und Biss vor. Doch die Geschichte gefiel mir sehr gut. Sie hatte etwas das einen packte, zwar empfand ich den ganzen Göttinnenkram zu fokussiert, doch im Gesamtpaket ist die neue Serie witzig, spannend und fantastisch. Als ich das Buch beendete musste ich mir direkt die nächsten Bände auf Englisch holen und wissen wie es weiter geht. Gezeichnet ist nicht das non plus ultra, doch ist es durchaus der Auftakt zu einer guten Vampirserie.

"Ich bin immer noch ich, sagte ich mir. Immer noch ich, immer noch ich..."
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein vielversprechender Anfang, leider sehr gekürzt, 1. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: House of Night 1: Gezeichnet (Audio CD)
Grundsätzlich hat man auch hier wieder ein relativ typische Schema der Vampir-Teenie-Stories: ein ahnungsloses Mädchen, das plötzlich Vampir wird, ein geheimnisvolles Internat und ein Kampf den es zu kämpfen gilt. Ein Schuss Romantik dazu und somit steht das Gerüst an sich schon recht stabil.
Es gibt aber einige Aspekte, die diese Geschichte aufpeppen und innovativ erscheinen lassen.
Diese Geschichte verlangt einem schon gleich zu Anfang eine Menge ab. Es ist nämlich so, dass man in Zoeys Stadt von dem Vampirinternat weiß, und man weiß auch, dass diese Schule immer wieder Späher aussendet um neue Schüler zu zeichnen und somit dieser Schule zu verpflichten. Grundsätzlich ein klasse Idee, denn das ist wenigstens mal etwas Anderes als dieses stundenlange "ach was, Vampire gibt es nicht" - Gerede bis ein Vampir seine Zähne in dem Hals dieser Person versenkt und sie ihren Irrtum einsehen muss. Aber wenn man darauf eingefahren ist, dann schluckt man bei Gezeichnet doch erst mal.
Dann erzählt Zoey die Ereignisse aus ihrer Sicht und das mit einem Ton und Wortschatz, der ganz und gar einer Sechzehnjährigen von heute entsprechen dürfte. Was haben die Lektoren bei der amerikanischen Ausgabe nur gemacht? Kann man auch bei Büchern Worte "raus piepen"?
Zudem wäre da die Tatsache, dass Zoeys Eltern sich kein Stück mehr um sie scheren seit sie im HOUSE OF NIGHT lebt, auch das stelle ich mir für amerikanische Verhältnisse schon sehr brisant vor.
Und zuletzt die Mischung aus Vampir-Kult bzw Vampir-"Religion" und der Religion der Cherokee, deren Blut in Zoeys Adern fließt. Beides ist ein Teil vor ihr und es wird hier ganz gelungen gemischt, da gibt es nichts.

Was man aber klar sagen muss ist, dass die Buchvorlage für dieses Hörbuch drastisch gekürzt wurde. Da fehlen teilweise komplette Seiten und leider meist solche, die einem die Charaktere noch greifbarer hätten machen können, die Szenen enthalten, die die Handlung noch mal auflockern oder solche, in denen Erklärungen z.B. über die Vampire oder das Internat gegeben werden. Da hätte man besser bei den oft wirklich langatmigen Szenen mit Ritualen oder Beschwörungen sparen dürfen. Verstehen kann man die Handlung trotzdem, keine Frage, aber sie wirkt löcherig.

Marie Bierstedt hat mir bei dieser Lesung prima gefallen. Mit ihrer markanten und jugendlichen Stimme passt sie prima zu Zoey. Sie trifft sowohl deren rebellischen und frechen Ton, wie auch den ruhigen und intensiven Ton, wie er beispielsweise bei den Beschwörungen der Rituale notwendig ist. So richtig "vorgelesen" hat die Lesung auf mich nie gewirkt, zumal Marie Bierstedt je nach Vorgabe im Text auch mal lacht oder hustet oder ein ein abfälliges Zungeschnalzen parat hat. So bleibt die Lesung stets lebendig und es macht einfach Spaß ihr zuzuhören.

Musikalische Untermalung wird dann und wann ebenfalls geboten und hier hört man sehr schöne, ruhige Melodien, die prima zur Geschichte passen.

Beim Layout hat man sich an der Buchvorlage orientiert und somit bleibt es dabei, dass mal wieder ein Gesicht herhalten musste, kombiniert mit verschlungenen Ornamenten und einem Mond, was aber nun mal alles nichts über die Story aussagt. Es sieht trotzdem schick aus und ist mit den Neonfarben auf dem dunklen Hintergrund zweifellos ein Hingucker im Regal.
Im Inneren des Digi-Paks gibt es Fotos und Infos zu den Autorinnen und Marie Bierstedt und Hinweise auf den zweiten Teil der Serie.

Fazit: Gezeichnet erfindet sicher nicht das Rad neu, aber es macht Spaß, ist spannend und hebt sich aus verschiedenen Gründen klar von der Konkurrenz in diesem Genre ab. Marie Bierstedt liefert einen sehr guten Job ab und somit wäre für Fans solcher Storys sicher eigentlich alles im grünen Bereich, wenn die Schere da nur nicht so fürchterlich und an falschen Stellen gewütet hätte.
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House of Night, Band 1: Gezeichnet
House of Night, Band 1: Gezeichnet von Kristin Cast (Taschenbuch - 29. Dezember 2010)
EUR 8,99
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