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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gentechnik-Thriller
Paris: Prof Frost, Biologe und Mitarbeiter der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, wird in seinem Labor auf grausame Weise ermordet. Eine am Tatort hinterlassene Botschaft deutet darauf hin, dass es sich bei den Mördern um radikale Gentechnik-Gegner handelt. Frosts Assistent Nicolas muss die Tat vom Nebenzimmer aus miterleben und hat...
Veröffentlicht am 22. August 2010 von karin1910

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genetisch verändertes Getreide. Ökoterrorismus. Lebensmittelindustrie. Der Mensch als Versuchstier? (Hörbuch-Rezension)
Die Schlagworte der Überschrift sind die Zutaten für diesen Ökothriller. - Ob man nach DIE SAAT noch mit ruhigem Gewissen Tortilla Chips knabbern kann?

Der Auftakt: Ein Versuchs-Labor in Paris. Ein Forscher wird grausam hingerichtet. Professor Jerome Frost. Der abgetrennte Kopf wird durch einen aufgenähten Rattenkopf ersetzt. Die Nachricht...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Apicula


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genetisch verändertes Getreide. Ökoterrorismus. Lebensmittelindustrie. Der Mensch als Versuchstier? (Hörbuch-Rezension), 1. Dezember 2010
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller. (Audio CD)
Die Schlagworte der Überschrift sind die Zutaten für diesen Ökothriller. - Ob man nach DIE SAAT noch mit ruhigem Gewissen Tortilla Chips knabbern kann?

Der Auftakt: Ein Versuchs-Labor in Paris. Ein Forscher wird grausam hingerichtet. Professor Jerome Frost. Der abgetrennte Kopf wird durch einen aufgenähten Rattenkopf ersetzt. Die Nachricht des Täters: "Schöne neue Welt der Genforscher." - Ökoterrorismus?, lautet die erste Schlussfolgerung der Polizei. Was die Ermittler nicht wissen: Es gab einen Zeugen, der völlig verstört durch die Gegend irrt. Nicola. Der Assistent des Ermordeten. --- Soweit, so effektvoll.

Nächster Handlungsstrang: Ethan. Ein Autor, der langsam zu Erfolg kommt. Der glücklich verheiratete Mann wird vor ein Rätsel gestellt: Den Selbstmord seiner Frau, Sylvie. - WARUM???, fragt Ethan sich. Er beginnt nach und nach Geheimnisse im Leben seiner Frau aufzudecken... --- Soweit, so wenig Zusammenhang.

Weiter geht es in Paris: In einer Art Redaktionssitzung sprechen einige Journalisten aktuelle Meldungen durch. Unter anderem den bestialischen Mord an Professor Frost. - Was ist über ihn bekannt? Welchem Institut gehörte der Mann an? Woran hat er gearbeitet? --- Die Journalisten ermitteln auf eigene Faust.

Nächster Schauplatz: Uganda. Hendrik Klip, Medizin-Student aus München. Er macht in einem Krankenhaus in Uganda ein unbezahltes Praktikum und schreibt regelmäßig einen BLOG. Veröffentlicht einige Dinge zu seinem Praktikum und über das Hospital. Die Patienten bekommen dort kostenlose Behandlungen. Das Projekt nennt sich "Don't forget Africa". Mehr und mehr berichtet er über kranke Kinder, die über Muskelzittern leiden. Und auch über Patienten, die sterben... --- Sind die Menschen dort Versuchskaninchen!?

Nach und nach erkennt man Zusammenhänge die diese Stränge verbinden. Allmählich wird es spannend, man ahnt, worauf DIE SAAT hinausläuft. Gentechnisch veränderte Lebensmittel. Dubiose Versuche an Menschen. --- Wer steckt dahinter?

Es ist anfangs schwierig dem Inhalt zu folgen. Volle Konzentration gefordert und mit dem Stakkato-Stil muss ich erst warm werden. CD 1 beginne ich drei Mal, ehe ich richtig dran bleiben kann. Hätte ich mir nicht so viel davon versprochen, es wäre fast dazu gekommen, dass ich das Hörbuch nicht mehr hören wollte. Dabei fehlt es an Spannung und Handlung keineswegs. Es ist nur so: Die Struktur des Thrillers wirkt abgehackt. Neue Figuren und Handlungsorte tauchen im Minuten-Takt auf. Die Figuren sind einfach da. Ohne Erklärung. (Vieles erklärt sich später.) Die hölzerne Sprache im Stil eines Schulaufsatzes bereitet mir Probleme. Alles wird aus der Ich-Perspektive jeder einzelnen Person erzählt, und alles in der Gegenwartsform. Alleine dadurch wirkt der Thriller seltsam körper- und emotionslos.
Ich weiß nicht, ob Sie es merken - mir fiel nun selbst erst während des Schreibens dieses Textes auf -, dass ich in meiner Bewertung den Sprech-Stil des Thrillers imitiere. ;-)

Zur Verteidigung des Thrillers DIE SAAT muss ich langsam anfangen zu erklären, wie ich letztendlich zu der gar nicht so schlechten Bewertung gekommen bin. Nachdem die ersten eineinhalb Stunden überstanden waren, kam die Handlung in Fahrt, die Personen wurden etwas greifbarer. Man erkennt endlich, dass Ethan, beim Versuch den Selbstmord seiner Frau, die übrigens etwas mit dem ermordeten Professor zu tun hatte, die treibende Kraf in dem Thriller ist. Ein komplexes Gerüst, das zunächst fast ein bisschen zufällig zusammengepfriemelt wirkt, ergibt schließlich ein brisantes Thema: Werden die Menschen systematisch durch Lebens- und Genussmittel vergiftet, bzw. süchtig gemacht.
Worauf das DIE SAAT hinaus läuft, kann man vermuten (ich habe einige Theorien gesponnen und wieder verworfen), doch wer dahinter steckt ist eine böse Überraschung. Versöhnlich stimmt mich das Ende übrigens auch nicht.

Die Lesung von Sascha Rotermund ist richtig gut. Eine klare und trotzdem wohlklingende Stimme - emotionsvoll. Sehr gut passend zum emotionslosen Sujet. Ich denke, dass ich dieses Buch niemals hätte selber zu Ende lesen können oder wollen, doch Rothermund bringt Spannung in die Handlung, wo es sprachlich recht klobig und hölzern zugeht. Er haucht DER SAAT Spannung ein, wo diese geboten ist und hält mich - nach den anfangs geschilderten Startschwierigkeiten - bei der Stange. Super gemacht! Von Sasche Rotermund würde ich mir jederzeit wieder etwas vorlesen wollen, aber ob es sich dann wieder um einen Thriller aus der Feder von Fran Ray handelt, wage ich zu bezweifeln.

Hörbuch-Rezension: DIE SAAT von Fran Ray, gelesen von Sascha Rotermund
6 Audio-CDs im aufklappbaren Pappkarton | bearbeitete Fassung | 403 Minuten | 68 Tracks | erschienen bei LÜBBE AUDIO
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gentechnik-Thriller, 22. August 2010
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Paris: Prof Frost, Biologe und Mitarbeiter der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, wird in seinem Labor auf grausame Weise ermordet. Eine am Tatort hinterlassene Botschaft deutet darauf hin, dass es sich bei den Mördern um radikale Gentechnik-Gegner handelt. Frosts Assistent Nicolas muss die Tat vom Nebenzimmer aus miterleben und hat fortan das Gefühl, verfolgt zu werden.
Am nächsten Tag findet der Schriftsteller Ethan seine Frau Sylvie tot in der gemeinsamen Wohnung. Auf den ersten Blick scheint es Selbstmord zu sein. Als Ethan erfährt, dass Sylvie mit Prof Frost in Kontakt stand, setzt er alles daran, die Hintergründe ihres Todes aufzuklären und bringt dadurch nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr.
Beide Fälle werden von Inspecteur Irene Lejeune bearbeitet, die obendrein auch noch mit privaten Problemen zu kämpfen hat.
Und auch die Journalistin Camille beginnt sich für die Todesfälle zu interessieren. Es gelingt ihr, in einem Gefängnis mit der Öko-Terroristin Veronique zu sprechen, welche seltsame Andeutungen über eine großangelegte Verschwörung zur Ausrottung der Menschheit macht. Bei ihren weiteren Recherchen stößt Camille immer wieder auf den Gentechnik-Konzern Edenvalley...

Uganda: Der deutsche Medizinstudent Henrik macht ein Praktikum in einem Hospital, das von einer Wohltätigkeitsorganisation betrieben wird. Die meisten der Patienten - unter denen auch viele Kinder sind - leiden an AIDS, doch plötzlich taucht eine neue Erkrankung auf, deren Ursache niemand erklären kann. Henrik beginnt auf eigene Faust nachzuforschen...

Fran Rays Roman greift das stets aktuelle Thema der Gentechnik auf und konstruiert darum eine interessante und vielschichtige Geschichte. Eine genaue Darstellung der Grundlagen bzw eine tiefergehende Analyse der Vor- und Nachteile dieser Wissenschaft findet zwar nicht statt, von einem Roman ist das aber natürlich auch nicht unbedingt zu erwarten.
Dafür wird mit so gut wie allem aufgefahren, was für Thriller typisch ist: Bösewichte, die die Menschheit bedrohen, Verfolgungsjagden, Mordanschläge und Helden, die allem Unheil trotzen.
Die Protagonisten sind interessant gezeichnet und die Vielzahl von handelnden Figuren und Schauplätzen trägt zu einer abwechslungsreichen und spannenden Geschichte bei, die auch flott erzählt wird. Bisweilen aber vielleicht etwas zu flott, sodass man sich als Leser manches selbst zusammenreimen muss.
Auch ist das Verhalten einiger Personen bisweilen schwer nachvollziehbar und es gibt einige Handlungselemente, die - gelinde gesagt - unrealistisch sind. Außerdem bleiben am Ende des Buches doch einige Fragen ungeklärt.

Dennoch ein insgesamt gelungenes Buch, das den Leser nicht nur mit einer spannenden Handlung fesselt, sondern darüber hinaus auch zum Nachdenken über das brisante Thema der Gentechnik anregt.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Potenzial, leider nicht ausgebaut, 24. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Der erste Eindruck war: Super Thema, brandaktuell und auch noch persönlich interessant (bin Biologie-Student). Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt: es wurden eine Menge Charaktere eingeführt, dessen einziger Zweck es war brutal aus dem leben zu scheiden, man könnte meinen es wurde ein Body Count geführt. Eine Menge Handlungsfäden wurden aufgegriffen, doch viele nur kurz und unzureichend aufgenommen und sogar lose liegengelassen, obwohl es durchaus Potential gegeben hätte, wie zB bei den kranken Kindern und dem labor in Uganda.
Ich hätte mir auch ein bißchen mehr Hintergrund gewünscht: Die Ideen, die aufgegriffen wurden, sind zwar durchaus richtig und werden teilweise so angewandt, aber irgendwann "ist es halt einfach so". Ich hätte mir ein bißchen mehr Tiefe gewünscht.
Ethan ist als Held mir persönlich recht unsymphatisch. Durch seine milde ausgedrückt dämlichen Einzelaktionen drängte sich mir jedesmal ein "geschieht im Recht"-Gedanke auf, wenn er verletzt wurde. Trotzdem ist er eine Art Superman, der alles überlebt, manchmal sogar ohne Blessuren.
Die Polizistin scheint auch keinen anderen Zweck zu erfüllen, als den Leser gegen sich aufzubringen. Wirklich zur Handlung trägt sie nicht bei . Es gab in meinen Augen leider keinen einzigen Charakter, mit dem man als Leser sympatisierte und mit dem man sich identifizieren konnte.
Deshalb von mir nur 3 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genmais und viele Tote, 9. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Die Schreibweise des Buches fand ich sehr gelungen. Es las sich sehr gut weg und war - für meinen Geschmack - gut formuliert. Das Präsens ist mir zunächst nicht aufgefallen. Nachdem ich gezielt darauf geachtet habe, fand ich es passend gewählt - auch angesichts des offenen Endes. Es vermittelte die Gleichzeitigkeit der Handlung und des Lesens und zieht den Leser enger ins Geschehen als bei einer nachträglichen Schilderung.

Das Thema ist interessant und wurde gut geschildert ohne in wissenschaftliche Abhandlungen abzudriften. Die aktuelle Brisanz des Genmais fand ich ansprechend vermittelt.

Durch die Handlung zog sich ein konsequenter roter Faden, die globalen Auswirkungen wurden gut an unterschiedlichen Handlungssträngen illustriert. Dem ersten Teil hätte ich 5 Sterne gegeben. Der Einstieg ist sehr gut gelungen und die Vielzahl der Personen war lediglich durch längere Leseabstinenz ein wenig störend.

Die vielen Toten haben mich nicht gestört, ich fand es zum Teil eher amüsant zu raten, wer nun als nächstes "an der Reihe" ist. Es wäre sicherlich dramaturgisch schwierig gewesen, alle Personen bis zum Ende "mitzuschleppen". Zudem unterstelle ich einfach mal, dass gerade die hohe Anzahl von Toten die fiesen Machenschaften der Genmais-Weltveränder-Mörder unterstreichen sollte. Ein bisschen Schwund ist ja bekanntlich immer ...

Den engeren Hauptpersonenkreis empfand ich als gut gewählt. Lejeune ist eben gerade nicht die übermotivierte Polizistin, die neben Haushalt, Familie und Arbeit noch 4 Stunden täglich joggt und in den Häkelkurs geht. Manche Szenen erschienen etwas drastisch, was aber auf eine schwierige Lebensphase zurückzuführen sein könnte. Die Polizeiarbeit wirkte zwar zum Teil etwas stümperhaft, wurde allerdings auch nicht in allen Einzelheiten geschildert. Camille kam etwas haltlos daher und hatte wohl aufgrund ihres Verhältnisses zum Vater das immense Bedürfnis nach menschlicher Nähe egal welchen Geschlechts. Ethan wirkte auf mich von Anfang an unsympathisch, daher habe ich ihm sicherlich alles eher negativ ausgelegt. Insgesamt fand ich keine der Figuren komplett unglaubwürdig - eher im Gegenteil war ich froh, mal andere Arten von Charakteren zu erfahren als die gemeinhein verbreiteten Klischees.

Die unvollendeten Handlungsstränge fand ich nicht als störend. Die möglichen Fortsetzungen wären offensichtlich oder irrelevant für mich gewesen.

Das Buch las sich wie ein spannender Kino-Thriller mit reichlich actiongeladenen Kampfszenen und einer Menge toter Nebenfiguren. Ethan ist meiner Meinung nach auch nicht öfter dem Tode entronnen als die Schwarzeneggers, Stallones und Willis' die man sonst so zu sehen bekommt.

Alles andere als ein offenes Ende hätte ich mir nicht vorstellen können: Ethan rettet die Welt oder die Welt geht unter - beides irgendwie fad und der Story nicht angemessen.

Ich gebe abschließend 4 Sterne: gute Idee, schöne Umsetzung, versteckter Humor und ein bisschen Hollywood-Übertreibung. Kleinere Schwächen sind mir im Nachhinein egal.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterkühlte Atmosphäre, 27. August 2010
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Ein düsteres Szenario, das jederzeit Wirklichkeit werden kann, das hatte ich beim Lesen die ganze Zeit im Hinterkopf.

Die Aufmachung des Buches ist außergewöhnlich, ein sehr passendes und exotisches Cover, das direkt mehrere Sinne anspricht. Es gibt keine Inhaltsangabe und der Klappentext ist nicht sehr aussagekräftig. So war ich sehr gespannt auf das Buch.

Der Schreibstil ist klar und gut verständlich, die Beschreibung der Orte und Personen ist so gut gelungen, dass man sich als Leser alles sehr gut vorstellen kann. Das gesamte Buch ist im Präsens verfasst, ich persönlich mag es nicht so sehr, aber hier ist es passend, da man dadurch noch näher am Geschehen dran ist.

Das Buch ist in 5 Teile gegliedert und es gibt sehr viele Erzählstränge. Dadurch habe ich etwas die Übersicht verloren. Man lernt viele Personen und Handlungsorte auf einmal kennen. Am Anfang fand ich das sehr spannend, aber irgendwann wurde es mir zu viel, da bis zum Schluss immer mehr Personen und Orte hinzukommen.

Die Figuren sind in mancher Hinsicht recht unglaubwürdig, allen voran Ethan, der Hauptprotagonist. Er will den Tod seiner Frau Sylvie aufklären und rächen und mutiert vom einfachen Schriftsteller zu Superman, der auch die brenzligste Situation souverän meistert. Das passte irgendwie nicht. Am Anfang war er mir noch ganz sympathisch, aber im Laufe der Geschichte kehrte sich das ins Gegenteil um. Noch schlimmer fand ich die ermittelnde Kommissarin Lejeune. Sie ist ein regelrechtes Ekelpaket, sie macht ihren Job nicht gut und lässt ihre schlechte Laune ständig an ihrem Assistenten aus. Es gibt in dem ganzen Buch leider keine einzige Person, die mir wirklich gefallen hat. Deshalb habe ich auch nicht richtig mitgefiebert, es war zwar spannend zu lesen, aber es hat mich nicht berührt. Der Schreibstil war mir auf Dauer zu distanziert, ich konnte nicht in das Buch versinken und streckenweise fühlte ich mich wie in einer Doku und nicht in einem Thriller. Vielleicht war das aber auch die Absicht der Autorin. Sie hat eine etwas unterkühlte Atmosphäre geschaffen, die schon zur Story passte.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gut recherchierte Thriller a la Tom Clancy mag und den viele Fakten oder technische Details nicht stören.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hochgepusht, 13. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Hochgepusht von der Werbung bin ich darauf hereingefallen, jetzt ärgere ich mich über mich selber.
Fran Ray reitet ausschließlich auf altbekannten Klischees und Spannungsbögen aus alten B-Movies und immerdiegleichen Fernsehkrimiszenarien herum. Statt Psychologie und Charakter der Figuren entwickelt sie nur ein Wer-stirbt-jetzt-Karusell, das letztlich sogar langatmig und langweilig gerät. Denn die Spannungsmache bleibt leer und ohne nachvollziehbare Emotionen. Die Schauplätze wechseln wie in James-Bond-Filmen, aber hier vertuscht der abgenutze Trick nur die Einfallslosigkeit. Auch Zufälle gleichen wieder mal den Mangel an erzählerischer Kraft aus, am schlimmsten finde ich aber die Beliebigkeit der Hauptfiguren. Nicht einmal hier lässt sich die Fran Ray etwas Neues einfallen.

Dass auf Buchcovers Lobhudeleien stehen, gehört zur Branche, Bücher sind schließlich Produkte, wie Yoghurtsorten und "Kinderschokolade". Aber einen Kern von nachvollziehbaren, sachlichen Angaben erhofft man sich ja doch. Wenn Andreas Eschenbach meint: "...hervoragend geschrieben", und im Roman fehlt jeder Ansatz einer unverwechselbaren Sprache - this sucks!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Thema spannend umgesetzt, 20. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Klasse, ein Verschwörungsthriller, bei dem einmal nicht der Vatikan, der Templerorden oder ein sonstiger Geheimbund sein Unwesen treibt. Okay, ein wenig dürfen die Freimaurer nicht fehlen, aber was soll's: geschenkt! Stattdesen widmet sich die Autorin dem brandaktuellen Thema Gentechnik und genveränderete Lebensmittel. Beklemmend realistisch wird da ein Horrorszenario entworfen, dem man sich beim Lesen nicht so leicht entziehen kann. Zwar denkt man sich einerseit, wird schon nicht so schlimm sein, wenn man dann aber andererseits an das Wirken von Firmen wie Monsanto in Afrika denkt...

Einen Punkt Abzug, weil mir die Figuren an manchen Stellen etwas hölzern vorkamen und ich mir hinsichtlich der Figur der Kommissarin, deren Zweifel und Leiden einigen Raum im Buch einnehmen, dann doch eine Auflösung gewünscht hätte. Ansonsten ein wirklich spannender Thriller, der flott geschrieben auf den Höhepunkt zusteuert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Öko-Thriller, 12. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Normalerweise lese ich Bücher mit diesen Themen nicht, aber der Roman war spannend, nicht übertrieben, realistisch, teilweise grausam.
Alles in allem: ein Öko-Thriller der Extraklasse
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Über die Handlung lässt sich streiten..., 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Über die Handlung lässt sich streiten, was mich aber wirklich gestört hat, war der Schreibstil. Ich bevorzuge ganz klar ganze Sätze und keinen fragenden Erzählstil. Es ist dann auch verständlich, warum hier als Kritikpunkt genannt wurde, dass statt Spannung eher Hektik entsteht.

Ich möchte mal ein selbst erfundenes Beispiel für den Erzählstil geben:
"Ihm war kalt. Hatte er zu wenig angezogen? Oder lag es an dem Wetterumschwung? War es tatsächlich schon unter Null Grad? Wahrscheinlich. Er frohr. Eis. Schnee."

Den Hintergrund der Story fand ich immerhin doch ganz interessant, der Höhepunkt ist m.E. aber ca. in der Mitte des Buchs die Beschreibung einer Talk-Show-Sendung, und nicht das Ende.

Fazit: Die Autorin hätte mich ein wenig mehr Mühe doch viel mehr draus machen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Geschenk!, 8. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Saat: Thriller (Taschenbuch)
Ich hab das Buch geschenkt bekommen - eigentlich würde ich mir so ein Buch kaum kaufen, aber das Thema Genfood hat mich dan doch gereizt. Und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen...warum, weiss ich gar nicht. Ich lese eigentlich keine Romane oder Thriller. Dieser hier hat's mir aber angetan, und ich werde Ausschau halten nach dem nächsten Buch von Fran Ray.
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Die Saat: Thriller
Die Saat: Thriller von Fran Ray (Taschenbuch - 28. August 2010)
EUR 8,99
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