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533
3,9 von 5 Sternen
Die Tore der Welt: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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431 von 463 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
in Kingsbridge.

Ich weiß gar nicht, ob es jemals ein Buch gab, welches 18 Jahre nachdem der Vorgänger erschien, als Fortsetzung veröffentlicht wurde. Natürlich habe ich vor ein paar Jahren bereits "Die Säulen der Erde" von Follett verschlungen. Auch alle anderen Bücher von ihm habe ich gelesen, wobei mir seine historischen Romane (hier sei vor allem auch "Die Pfeiler der Macht" erwähnt) immer am besten gefallen haben.

"Die Tore der Welt" ist in erster Linie erstmal wunderschön anzuschauen. In echtem Leinen gebunden und mit einem roten Lesebändchen versehen, ist es ein Schmuckstück für jeden Buchliebhaber. Die Seiten sind hauchdünn und zart, was bei einem 1120-Seiten Buch auch so sein sollte; könnte man es sonst ja kaum halten.

Dieser Roman ist nicht wirklich eine Fortsetzung von den Säulen der Erde. Denn während es in dem ersten Teil um den Bau der Kathedrale in der fiktiven Stadt Kingsbridge geht, spielt die aktuelle Geschichte nun 200 Jahre später rund um die Kathedrale. Ein wenig lernt der Leser über den Bau einer Brücke, aber auch dieser spielt nicht die Hauptrolle in diesem Roman.

Vielmehr ist es das Leben der drei Freunde Caris, Gwenda und Merthin, welches wir durch Jahrzehnte hinweg begleiten. Wir erleben mit ihnen Höhen und Tiefen der Liebe, der Trennung, der Krankheit und der beruflichen Belange.

Folletts sehr einfacher Schreibstil macht es dem Leser leicht, die 1120 Seiten sehr zügig durchzulesen. Leider muss ich anmerken, dass einige Textpassagen sehr langatmig waren und auch mit weniger Beschreibung der Handlung der Geschichte ausgekommen wäre. Allerdings schreibt Follett auch in diesem Roman wieder sehr spannungsnah insofern, dass man wissen möchte, was aus den Personen wird. Wie sie sich weiterentwickeln, was ihnen das Leben im 14. Jahrhundert beschert.

Und wieder einmal wird der Leser daran erinnert (und das ist ja in den meisten historischen Romanen so), dass die Gesetze der damaligen Zeit einfach unglaublich waren und wir uns glücklich schätzen können, in der heutigen Zeit zu leben. Nichtsdestotrotz tauche ich immer wieder gerne in die damalige Zeit zurück. Aber eben nur als Besucher.

Alles in allem hat Follett wieder einen wunderschönen Roman geschaffen, doch wenn ich ehrlich bin, hat er insgesamt für mich nicht die gleiche Faszination ausgeübt, wie damals "Die Säulen der Erde". Dennoch gehe ich davon aus, dass auch dieses Buch wieder über Jahrzehnte hinweg ein Bestseller sein wird. Schon allein deshalb, weil jeder Follett-Fan danach greifen wird. Er wird auch nicht enttäuscht werden, aber man sollte seine Erwartungen auch nicht ZU hoch setzen. "Die Säulen der Erde" war und bleibt nun mal das Original und obwohl diese Fortsetzung toll ist, hat sie für mich nicht den gleichen Charme ausgeübt wie ihr Vorgänger.
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207 von 224 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. März 2008
Wie auch im Roman "Die Säulen der Erde" schildert Follet wieder das englische Mittelalter üppig, prall und farbenprächtig mit viel Detailwissen über diese Zeit. Doch vorweg: Der neue Roman gefällt mir persönlich bei weitem nicht so gut wie die "Säulen der Erde". Die Art wie Follet schreibt ist bei beiden Romanen leicht lesbar, flüssig und auch mit einigen Lesepausen findet sich der Leser leicht wieder in den Ablauf hinein. Follet hat eben dass, was man angeblich in Literatenkreisen "eine gute Schreibe" nennt, vergleichbar höchstens noch mit J. K. Rawling, dieser Schreibstil verkauft sich bekanntermaßen besonders gut! In "Sachen Sex" hat sich Follet diesmal noch mehr und detailreicher ins Zeug gelegt als je zuvor, weniger wäre auch ok gewesen, doch dem Roman schadet dies meiner Meinung nach aber nicht.
Was ich vermisse - und dass ist meine Hauptkritik- dass ist "der rote Faden" der Geschichte: "Die Säulen der Erde", hier geht es von vorn bis hinten um den Bau einer Kathedrale, mit allen Problemen von der Idee, Planung,Grundsteinlegung, Bauablauf bis zur Fertigstellung, begleitet von zahlreichen "Guten" und "Bösen" Beteiligten, die sich durch den Roman ziehen. Das ist eine klare Linie, die in den "Toren der Welt" fehlt:
hier wird die Geschichte der einzelnen Romanfiguren trotz aller "Kontakte" irgendwie "isoliert" geschildert, ein durchgehender Handlungfaden fehlt einfach. Es werden Brücken, Krankenhäuser usw. gebaut, die Pest bricht mehrfach aus, doch ein "Ziel"- irgendetwas konkretes (wie der Bau einer Kathedrale oder einer Brücke??- manchmal dachte ich das wäre der Punkt-)- findet sich in der neuen Follet-Story leider nicht. Es gibt einfach keinem "Hauptstrang der Geschichte". Die Schicksale der Akteure werden geschildert, Haupt-Merthin baut mal hier mal da, legt Hand an die marode Kathedrale, ergeht sich teilweise in wirklich interessanten bautechnischen Einzelheiten, doch der ganzen Geschichte fehlt das "gewisse etwas", etwa wie in "Die Säulen der Erde". Auch der Ausbruch der Pest, gleich mehrfach, Merthins Reisen, dass alles bringt den Roman nicht wirklich "zum Ziel". Insgesamt ist es zwar schon lohnend zu lesen, aber doch bei weitem nicht so spannend wie sonst. Eine Fortsetzung von 'Den Säulen der Erde'- denke ich - dass ist es mit Sicherheit trotz anderer Meinungen vieler Leser auch nicht. Mehrere Generationen liegen zwischen beiden Romanen und ein wirklicher Zusammenhang lässt sich nicht mehr herstellen. Der "mysteriöse Brief", er ist ein absolut überflüssiger, winziger Bestandteil der Geschichte. Leider nur 3 Sterne, schade, ich mag eigentlich Follet-Romane und hätte auf fast 1300 Seiten etwas mehr erwartet.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2011
Vorab: ich schätze Folletts Bücher sehr, die Pfeiler der Macht und die Säulen der Erde habe ich regelrecht verschlugen. Die Tore der Welt allerdings kommen mir ein wenig vor wie "Gute Zeiten Schlechte Zeiten im Mittelalter". Durchaus nett erzählt, aber kein roter Faden, man hat immer das Gefühl, man könnte jetzt einfach mal 10 Seiten auslassen und verpasst nicht wirklich etwas. Es ist eben eine bunte Folge von Intrigen und Beziehungen die entstehen und wieder kaputtgehen, auch die Charaktere sind die typische Seifenoper-Mischung: die Guten, die Bösen, die Undurchsichtigen, die Verschlagenen, die Täter, die Opfer.
Was nicht heißt, es sei nicht kurzweilig zu lesen, von den täglichen Seifenopern im TV fühlen sich ja auch Millionen von Menschen gut unterhalten. Aber mit "Literatur" hat es eben nicht viel zu tun, wer soetwas sucht, wird hier wohl nicht fündig werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2013
Das Buch ist eine Wiederholung von Säulen der Erde, nur alles ist langweiliger. Alle Charaktere sind wiederzufinden , nur 2 Jahrhunderte später.
Sehr schade, das Follett so gar nichts mehr eingefallen ist.
Es hat mich an die Ayla Bücher erinnert, wo auch nur das erste interessant war.
Säulen der Erde war SOAP und nun ist es das selbe, wiederholt.
Einen 3. Teil wird sich Follett wohl selber ersparen.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2008
Natürlich hat Ken Follett gründlich recherchiert und natürlich kennt er sich im Mittelalter aus. Aber wenn man das auf so vielen Seiten unter Beweis stellen will, dann lassen sich Wiederholungen nicht vermeiden, die Stringenz des Geschehens bleibt nicht gewahrt, manchmal ufert das Erzählen in historisierendes Referieren aus mit der Folge, dass der Leser, der gespannt zu diesem Buch gegriffen hat, allmählich enttäuscht wird und sich zu langweilen beginnt. Für wenig gelungen halte ich die Personenzeichnung. Mal abgesehen davon, dass diese Schwarz-Weiß-Technik, in der das gesamte Personal angelegt ist, auf Dauer ermüdet und Aggressionen weckt, schlimmer ist, dass die Hauptersonen s o nicht dem Mittelalter entstammmen können, ihre Motivation ist modern und daher in der Zeit, in die sie versetzt werden, nicht überzeugend. Das dürfte in einem historischen Roman nicht passieren. Straffer und überzeugender hätte Follett diese Geschichte mit der Hälfte der Seiten erzählen können - weniger wäre hier mehr gewesen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2008
Okay, die "Tore der Welt" lesen sich ganz fesselnd, jedenfalls in der ersten Hälfte, (und die zweite hält man auch noch durch, obwohl da weniger absolut mehr gewesen wäre), aber herausragend finde ich das Buch in keiner Weise. Vor allem mit der historischen Authenzität ist es absolut merkwürdig bestellt. In den Details ist das Buch wirklich hervorragend recherchiert, in den großen Zusammenhängen oft hanebüchen und voller Unwahrscheinlichkeiten. Das gilt ganz besonders für Caris "Klosterkarriere". Ich bin nicht genau über die historische Faktenlage informiert: Aber wenn es damals überhaupt möglich war, ein Kloster wieder auf offiziellem Wege zu verlassen, dann war das mit Sicherheit eine absolute Ausnahme, für die man viel Vitamin B brauchte und über die letztendlich nur der Papst entscheiden konnte. Ganz sicher konnte einen nicht gerade mal eben der Ortsbischof von den ewigen Gelübden entbinden. Aber noch ärgerlicher als diese Lässigkeit mit den historischen Tatsachen finde ich, dass Follet seine eigene Linie nicht ernst nimmt. Am Anfang, als Caris noch Novizin ist (und da konnte man auch im 14. Jahrhundert ohne große Umstände wieder austreten) tut Merthin als wäre sie damit unweigerlich auf ewig für ihn verloren. Später als sie dann nicht nur die ewigen Gelübde abgelegt hat, sondern sogar als Äbtissin eine herausragende, öffentliche Stellung hat, hängt es dann angeblich nur noch von ihrem persönlichen Willen ab, ob sie bleibt oder austritt. Auch dass der Nobody Philemon noch nach dem Tod seines Mentors unaufhaltsam Karriere macht, passt schlecht ins 14. Jahrhundert mit seinen Standesschranken. Meiner Meinung nach sind weder die Story noch die Figuren wirklich lebendig und in sich stimmig, sondern "auf Effekt" getrimmt. Und damit wird das Buch trotz guter Details zur Massenware.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2012
zuerst muss ich zugeben, dass ich kein ausgesprochener Fan von Ken Follett bin, habe aber schon einiges von ihm gelesen. Das Buch hat daran auch nicht wirklich etwas geändert. Die ersten ca. 600 Seiten waren absolute Spitzenklasse! Interessant, spannend - ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht... Die zweite Hälfte des Buches war sowas von grottenlangweilig; zusammengefasst sicherlich seitenweise Wiederholungen. Zum einen einzelne Sätze und dann aber auch komplette Geschichten. Dass insgesamt viermal die Pest ausbricht, die selben Menschen aber überleben, der Prior zweimal flieht und es dennoch schafft sich bei jedem einzuschmeicheln... Langweilig - gähn!!!! Auch fand ich die vielen Rechtschreibfehler und falsch Schreiben von Namen extrem verwirrend. Hierfür kann Ken Follett nichts, diesen Kritikpunkt muss sich eher der Verlag gefallen lassen.
Kurzgesagt: hätte dieser dicke Wälzer lediglich aus den ersten 600 Seiten bestanden, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weggelegt und gedacht wie schade es ist, dass es schon aus ist. Und mir wahrscheinlich den nächsten Ken Follett-Roman besorgt. Nach fast 1300 Seiten tut es zwar nicht weh, es gelesen zu haben, aber es wäre auch nicht schlimm gewesen, es nicht getan zu haben...
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2010
Sorry, aber das war (leider) wieder nichts.
Herr Follet baut meiner Meinung nach von Buch zu Buch weiter ab.
Es schmerzt, das von einem Autor scheiben zu müssen, der sich mit Den Säulen der Erde" oder auch mit Der Nadel" zu einem meiner liebsten Autoren gemausert hatte.
Die jüngeren Werke werden immer flacher. Mit Pfeiler der Macht" ist gerade noch eine ordentliche Story entstanden, die Brücke der Freiheit" war schon die Zeit, die man zum lesen brauchte nicht mehr wert. Eisfieber" war ein Tiefpunkt, den leider Die Tore der Welt" noch unterschreiten.
Es ist mit unverständlich, wie es ein begnadter Schriftsteller nicht schafft, auf fast 1.500 Seiten dem Leser keinen Bezug zu den Hauptpersonen zu verschaffen.
Mir sind die Figuren so ans Herz gewachsen, dass es mir schlichtweg egal war, ob sie jetzt sterben ober nicht. Die Handlungen sind größtenteils nicht nachvollziehbar, Spannung kommt eigentlich nie auf. Sobald ein kleiner Spannungsbogen entsteht, wird er auch schon aufgelöst. Länder als 20 Seiten braucht Herr Follet nie um ein aufgeworfenes Problem zu lösen.
Schade um die vielen Stunden.....
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115 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2008
Die Säulen der Erde in allerbester Erinnerung - dieser Follett hat erst meine Leidenschaft für historische Romane geweckt - habe ich mir die "Fortsetzung" sofort nach Erscheinen zugelegt. Und noch nie habe ich die Investition in ein Buch direkt nach Erscheinen so bereut! Denn schon nach den ersten Kapiteln war mir klar, dass ich nicht 1300 Seiten spannende Weiterentwicklung der Säulengeschichte vor mir hatte, sondern einen total vorhersehbaren Abklatsch davon. Alle Personen tauchten wieder auf - mit neuen Namen und leicht veränderten Berufen oder gesellschaftlicher Stellung: das Paar, dass nicht zusammenkommt (oder doch, aber wie gehabt erst ganz am Ende) der Böse und der Gute, der Herr und der Knecht, ein paar Mönche und mutige und emanzipierte Frauen, sogar die dominante und intrigante Mutter tauchte wieder auf! So kann jeder 1000 Seiten zusammenschreiben: Man nehme einen Bestseller und einen Würfel und mixe alles ein bisschen um, lasse den Schauplatz gleich und lege die Geschichte zeitlich in ein anderes Jahrhundert und wenn dann noch ein "guter" Name als Autor darüber steht, geht das Geldverdienen ganz von alleine!
Die zum Teil an den Haaren herbeigezogenen Handlungsstränge und ständigen Wiederholungen (glaubt Herr Follett, dass seine werte Leserschaft nicht in der Lage ist, zu behalten, was sie 200 Seiten vorher gelesen hat?) nervten bald nur noch, und zwar gewaltig! Hier wurde allzu deutlich, dass offensichtlich für 49 Mio Vorschuss mindestens 1300 Seiten erwartet wurden. Ich war mehr als einmal nahe daran, das Buch wegzulegen. Weil ich so etwas aber aus Prinzip nie tue, habe ich dann alternativ große Passagen einfach nur noch quer gelesen. Das dies völlig ausreichte, um in der Handlung zu bleiben, sagt m. E. alles über die Qualität des Buches. Herr Follett sollte einmal bei Rebecca Gablé nachlesen, wie man "Fortsetzungen" schreibt, die dieser Bezeichnung auch gerecht werden.

Fazit: Wer Die Säulen der Erde nicht gelesen hat, für den mag Die Tore der Welt - wenn auch nicht meisterliche - aber doch ganz nette Unterhaltung sein.
Für alle anderen gilt: Finger weg und Geld und Zeit in bessere Bücher investieren!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2011
Gleich vorweg - ich habe mich soooooo durchgequält durch diesen Roman. Ich hatte das Gefühl, das einfach nur gesammelte Mittelalterwissen aneinander gereiht wurde. Spannungsbogen? So richtig Lust weiter zu lesen? Nein, Fehlanzeige. Gott sei Dank habe ich dieses Buch nicht gekauft, sondern von meiner Schwiegermutter weitergereicht bekommen. Hätte mich sonst ehrlich geärgert Hr Follett und seinem (Marketing)Unternehmen Geld zugeschustert zu haben.
Den ersten Teil fand ich noch nett und amüsant zu lesen, aber den zweiten kann man sich meiner Meinung nach getrost sparen.
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