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Kundenrezensionen

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am 30. Oktober 2010
Malberg, Antiquar, kam auf Raten einer Schulfreundin nach Rom. Als diese zu einem Treffen nicht erscheint, sucht er sie in ihrer Wohnung auf und findet sie "oh Schreck" tot in der Badewanne. Ein Notizbüchlein mit seltsamen Abkürzungen steckt er ein bevor er aus der Wohnung stürzt.
Etwa zur gleichen Zeit, mehrere Luftkilometer weiter in Deutschland, schlängelt sich ein unscheinbares Auto das Rheintal hinauf zur Burg Layenfels. In seinem Innern drei Reisende aus Italien: seine Eminenz Kardinal Gonzaga samt seinem Privatsekretär Monsignor Soffici und Fahrer Alberto. Im Gepäck haben sie nichts Interessantes. Dafür ist es umso interessanter, was der Herr Kardinal am Körper trägt: das Turiner Grabtuch. Genau, eben jenes Tuch, in dem Jesus von Nazaret nach seiner Kreuzigung begraben wurden sein soll. Empfänger ist eine seltsame Sekte, die sich selbst Fideles Fidei Flagrantes nennt: die Getreuen, die für den Glauben kämpfen ...

Auf dem Cover des Taschenbuchs prangt ein gelber Aufkleber mit einer Aussage des Sterns: "Der deutsche Dan Brown!" Und ich frage mich: Wirklich?
Nachdem letztes Jahr die zweite Verfilmung eines Dan-Brown-Romans in den deutschen Kinos anlief, Illuminati, war ich auf den Geschmack solcher Thriller gekommen. Nicht zuletzt verstärkten Illuminati-Hörbuch und Sacrificium von Véronique Roy mein Interesse und so kaufte ich aus einer Laune heraus letzten Winter vom mir bis dato unbekannten Philipp Vandenberg seinen Roman Die Achte Sünde.
Es las sich interessant an mit einer Exorzismus-Szene. Aber dann ging es los. Was ich oben mit wenigen Sätzen zusammenfasste, erstreckt sich über ein unendlich lang erscheinendes und langweiliges Kapitel. Aber ich bin ja geduldig, also las ich weiter in der Hoffnung, dass es spannender zur Sache geht. Jedoch: Weit gefehlt. Wie Malberg seine ehemalige Schulfreundin auffindet und sich dann nach seiner Flucht am hellichten Tage auf einer belebten Straße nieder knüppeln lässt, ist ungefähr so spannend wie ebendieser Satz. Also gar nicht. Später im Krankenhaus erzählt man Malberg, er hätte einen Autounfall gehabt. Malberg, glücklicherweise nicht ganz so dumm wie Brot, aber scheinbar mit einem harten Schädel wie trocken Brot, ist das suspekt und ihm dämmert, dass da etwas faul ist.
Suspekt ist mir auch, dass es, obwohl Kardinalstaatsekretär, Gonzaga gelingt das Turiner Grabtuch erst einmal an sich zu nehmen und dann noch um seinen Leib geschlungen durch halb Europa zu transportieren, ohne dass das gute Stück am Ende zerbröselt, was ich, so es denn tatsächlich asbach-uralt sein soll, erwartet hätte.

Im Laufe der nächsten Seiten erfahren wir etwas mehr über die FFF, die das Grabtuch auf Blut und somit Genen Jesu untersuchen; Malberg trifft eine, natürlich schöne, Journalistin, in die er sich auch verliebt und mit der er nach einem unglaublich tiefgreifendem Gespräch und herausfordernd gespreizten Schenkeln seinen besten Sex auf dem Sofa der Geliebten hat (ich frage mich, wie er seine anderen fünfzehn Freundinnen liebte). Kardinal Gonzaga tut derweil etwas ziemlich Dummes: Er nimmt sich Geld aus einem furchtbar geheimen Geheimfonds des Vatikans, um damit ein trapezförmiges Stückchen Stoff mit roten Flecken darauf, das, ob seiner Form, natürlich nur das fehlende Stücken des bereits geflickten Turiner Grabtuchs sein kann, erstehen zu können. Natürlich kann das nur mit einer filmreifen Aktion über die Bühne gebracht werden. Dummerweise geht das schief, steht tagsdarauf in der Zeitung und Gonzagas Geldentnahme fällt dem Banker auf, der die Finanzen des Vatikans betreut. Der Kardinal gibt sich jedoch erhaben, wie ich allerdings finde: dümmlich.

Ich weiß nicht, was ich mit dem Buch soll. Die Sprache ist einfach, Vandenbergs Belustigung über Aspekte des Lebens sind nicht lustig, gar nervend. Der Plot kriecht vor sich hin, obwohl dann doch immer irgendwie irgendwem irgendwas passiert. Die Charaktere sind stupide über langweilig bis aberwitzig und alles in allem nicht ernst zu nehmen. Zuweilen hatte ich das Gefühl eine schlechte Thriller-Parodie zu lesen. Nicht zuletzt, weil die Spannung auch nicht nach 20 Kapiteln und 148 Seiten aufkommen wollte, weshalb ich das Buch dann zurück ins Regal stellte.

Fazit: Weder interessante Charaktere, noch ein interessanter Plot, keine Spannung, langweiliges bis nerviges Gefasel des Autors. Kann man lesen, wenn man auf unfreiwillige Komik steht. Die restliche Menschheit kann getrost einen Bogen darum machen. Und: Dan Brown schreibt zwar auch nicht viel exquisiter, bringt aber dann doch Spannung (und kann sich über gute Filmschauspieler als auch Hörbuchsprecher freuen).

1 von 5 Sternen wegen des netten Einbandes.
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am 19. April 2012
Da ich schon ein paar Bücher von Vandenberg gelesen habe, weiß ich dass er es kann. Aber mit diesem Roman hat er mich doch etwas enttäuscht.

Sämtliche Romanfiguren bleiben weitgehend farblos, wirken auf mich unsympathisch und handeln oft nicht nachvollziehbar. Außerdem hat das Buch sehr viele Längen, dass man sich wirklich durch die Handlung kämpfen muss. Irgendwie wirkt alles etwas lustlos dahin geschrieben.

Die von anderen beschriebenen vielen Handlungsstränge waren für mich weniger das Problem, als vielmehr die Tatsache, dass - mal wieder wie in so vielen anderen Büchern zuvor - sich dermaßen Abgründe im Vatikan auftun, dass man geneigt ist zu sagen: Nicht schon wieder!" Das Thema ist doch so was von durch....

Und als ich zum Ende hin dachte, jetzt kommt endlich mal ein wenig Spannung auf, endet der Roman so abrupt, als hatte der Autor keine Zeit mehr, sich einen vernünftigen Schluss auszudenken. Andernfalls kann ich mir nicht erklären, warum der Hauptbösewicht keinerlei Erwähnung mehr findet und man dessen Schicksal nicht erfährt. Soll da etwa noch ein zweiter Teil kommen? Nein, danke!
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am 14. Dezember 2014
Diese Themen sind zwar schon fast "out", aber ich habe dieses Buch trotzdem sehr gerne gelesen. Es war spannend, sehr flüssig geschrieben und entsprach den Vorstellungen.
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am 25. September 2013
Ein Typischer Vandenberg, kurzweilig, spannend, etwas Abenteuer, Liebesgeschichte und ein absolut unerwartetes Ende. Wer Vandenberg mag, wir hier sicher nicht entteuscht werden.
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am 25. Oktober 2014
Die Hauptperson hat mich stark an Johnny Depp in 7 Pforten erinnert. Immer wieder habe ich etwas Müstisches erwartet. War aber froh, das es immer erklärbar blieb.
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am 31. Dezember 2015
Das Hörbuch entspricht im grossen und ganzen dem faszinierenden Buch.
Philipp Vandenberg schafft es mit jedem Buch seine Leser oder Hörer zu fesseln!
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am 6. Januar 2016
Das Buch ist recht spannend nur der Schluss ist etwas unspektakulär. Ich hätte mir da an dieser Stelle etwas mehr vorgestellt.
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am 14. Dezember 2009
Bevor ich mir dieses Buch kaufte, las ich die Bewertungen. Ich war etwas verunsichert, da die Rezensionen durchwegs eher schlecht ausfielen. Aber im Laufe der Jahre hab ich eines gelernt: je schlechter die Kritiken umso besser der Roman/Film und umgekehrt. Hochgelobte Romane/Filme werden meistens aus Publicity Gründen gepuscht und man hat oft den Eindruck, daß damit nur die Absatzzahlen gesteigert werden sollen. Siehe "Der 4. Codex"! Zurück zur Achten Sünde. Ich finde die Rezensionen zum Teil sehr ungerecht. Die Frage die sich mir stellte war, was erwarten die Leser, wenn sie den 187. Vatikanthriller lesen? Jedes Genre hat seine Klischees und je mehr dieses Genre ausgeschlachtet wird umso weniger Neues wird sich darin finden. Was soll also eine Rezension die sich genau über diese Klischees beschwert? Völlig unverständlich. Wenn mich korrupte Kardinäle, Schriften welche die Kirche auslöschen könnten, zwielichtige Bruderschaften und obskure, geheimnisvolle Reliquien anöden, dann sollte ich vieleicht das Genre wechseln und von sakralen Thrillern die Finger lassen. Ich persönlich fand Die Achte Sünde sehr gut. Es ist spanned zu lesen, und die Auflösung lässt bis zum Schluß auf sich warten. Auch wenn man zeitweise verleitet wird zu denken, es gehe wieder mal um die Klonung und Wiedererweckung Jesus, so wird man am Ende eines Anderen belehrt. Den wahren Grund hab ich sehr interessant gefunden. Im Großen und Ganzen ein lesenswertes Buch und wer auf Vatikan Thriller steht, sollte sich von den schlechten Kritiken hier nicht davon abhalten lassen es zu lesen.
Den einzigen Minuspunkt, daher nur 4 Sterne, den ich vergebe kommt daher, daß ich mir von anerkannten Autoren wünsche, sie würden wirlich darauf verzichten, ihren Hauptdarstellern auf Seite 25 ein passendes Gegenstück zur Seite zu stellen und ohne das man Hellseherische Fähigkeiten hätte, weiß man, daß spätestens auf Seite 43 die Beiden im Bett landen. Und oh Wunder, 10 Seiten weiter sind sie zerstritten und es dauert beinahe 250 Seiten, bis sie sich wieder versöhnen. Das bezeichne ich als typisches Klischee und ich könnte gerne darauf verzichten. So hat jeder seinen eigenen Geschmack - was gut ist.
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am 6. November 2008
Das neue Buch von Philipp Vandenberg wird zu Unrecht verrissen. Es ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher von V. Intelligent geschrieben, sehr guter Stil, sehr gut recherchiert, spannungsreich, psychologisch gut dargestellte Charaktere, plastisch dargestellte Handlungsorte - Fazit: Ein sehr gutes, niveauvolles Buch. Viel zu schnell sind die 462 Seiten gelesen. Bitte nicht von einigen "Kritikastern" vergraulen lassen, selber lesen und urteilen! Es lohnt sich!!
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am 10. April 2013
Spannend!!!
Das dachte ich mir am Anfang. Schließlich ist es nicht mein erster Vandenberg-Roman und ich weiß, was ich von ihm erwarten darf. Aber was ich dann wirklich erleben durfte, war einfach nur superspannend, mitreißend, atemberaubend!

Das Malberg seine Schulfreundin Marlene tot in der Badewanne fand, wurde ja schon im Klappentext erwähnt. Aber kurz darauf wird er per Haftbefehl gesucht wegen Mordes und muß untertauchen. Dies gelingt ihm durch Caterinas zwielichtigen Bruder Paolo, der malberg in einer Pension unterbringt. Malberg möchte noch einmal in die Wohnung Marlenes, findet aber den Eingang zugemauert vor. Auch die Hausschließerin, die er bei seinem ersten Besuch sah, ist plötzlich verschwunden. Zudem findet er heraus, das Marlene anonym beerdigt wird. Auf dem Friedhof sieht er mehrere Mitglieder der Kurie, die bei der Beerdigung anwesend sind. Caterina macht mehrere Fotos, wird aber von einem mehr oder weniger freundlichen Herren aufgefordert, ihre Speicherkarte auszuhändigen.
Auch die Marchesa, deren Büchersammlung Malberg erwerben wollte, wird plötzlich verhaftet. Als sie ein paar Tage später wieder entlassen wird und nach Hause zurückkehrt, wird sie auf offener Straße erschossen.
Malberg hat inzwischen Unterschlupf bei einem ehemaligen Polizisten gefunde, der ihm dabei hilft, hinter die Geheimnisse in seinem und Marlenes Umfeld zu kommen.

Was am Anfang spannend ist, wrid in der Mitte des Buches superspannend und rast als wahre Achterbahn der Spannung und Gefühle einem Ende entgegen, das man so nicht vermutet hätte.

Wunderbarer Weise ist Philipp Vandenberg kein Autor, der seinen Leser mit abgeschlossenem Fall aber nicht abgeschlossener Geschichte hängen lässt.
Obwohl das Ende ausbaufähig wäre, dürfte der geneigte Leser genug Fantasie haben, sich die Zukunft Malbergs vorzustellen.

Und es ist nett, daß die Achterbahnfahrt nicht plötzlich aufhört, sondern nach dem letzten Looping noch langsam ausläuft.

Fazit:
Ein gelungenes Meisterwerk, das bestimmt Beachtung seitens der Kirche findet, wenn auch nur, um es auf den Index zu setzen.

Rezension © 2013 by Ute Spangenmacher für BookOla.de
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