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254 von 265 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluß einer herausragenden Trilogie!
Mit ihrem historischen Roman "Das Spiel der Könige" entführt Rebecca Gablé ihre Leser erneut in die Welt des Mittelalters und in das Umfeld der Waringham - Familie. Sie hat sich dabei eine sehr schwierige Aufgabe gestellt, indem sie den dritten Teil der Waringham - Saga zur Zeit der Rosenkriege ansiedelt, einer Zeit, die geprägt ist vom Machtkampf...
Veröffentlicht am 21. August 2007 von Galarina

versus
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rebecca Gablé schreibt gut, liest aber schlecht
Die Geschichte ist wieder gut, obwohl es manchmal schon den Vorgänger-Geschichten stark ähnelt und daher nicht hintereinander gehört werden sollte, weil es dann langweilig werden kann. Es kommt einem dann vor, als wären die Namen nur vertauscht.

Rebecca Gablé liest einige Passagen selbst und das ist eine absolute Katastrophe! Sorry,...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2011 von dbs


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254 von 265 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluß einer herausragenden Trilogie!, 21. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit ihrem historischen Roman "Das Spiel der Könige" entführt Rebecca Gablé ihre Leser erneut in die Welt des Mittelalters und in das Umfeld der Waringham - Familie. Sie hat sich dabei eine sehr schwierige Aufgabe gestellt, indem sie den dritten Teil der Waringham - Saga zur Zeit der Rosenkriege ansiedelt, einer Zeit, die geprägt ist vom Machtkampf der Häuser Lancaster und York um die englische Krone, geführt von Menschen, die fast alle Edward, Henry oder Richard hießen und Tausende von Menschen in einem Bruderkrieg in ihr Unglück stürzten. Um es vorweg zu nehmen: Rebecca Gablé hat diese Aufgabe hervorragend gemeistert. Scheinbar nahezu traumwandlerisch führt sie ihre Leser durch die Wirren dieser Phase der englischen Geschichte, zeigt äußerst unterhaltsam, dass "Das Spiel der Könige" vielmehr ein Spiel der Königsmacher ist, lässt uns historische Figuren hautnah erleben, mit fiktiven Figuren lachen und leiden und stellt glaubwürdig die inneren Konflikte von Lords, Rittern, Bauern und Bediensteten dar, die gezwungen sind, sich für eine Seite zu entscheiden.

Wie im ersten Teil der Waringham - Saga "Das Lächeln der Fortuna" und dem Nachfolgeband "Der Hüter der Rose" erzählt Rebecca Gablé englische Geschichte über eine fiktive dem englischen Königshaus nahestehenden Familie. Dabei scheut sie sich nicht, bezüglich der Charakterausgestaltung der äußerst umstrittenen und geheimnisvollen Figur Richard III. Position zu beziehen. Eine Entscheidung, über die man geteilter Meinung sein kann. Ihre Gründe, so zu entscheiden, werden von der Autorin im Nachwort plausibel erläutert.

Sprachlich dürfen sich Fans von Rebecca Gablé auf den bekannten flüssigen Schreibstil einstellen und auch erzählerisch behält Rebecca Gablé ihre bekannte Linie bei. So stellte sich bei mir bereits bei der ersten Seite ein wohliges Gefühl des wieder Zuhause Seins ein.

Was "Das Spiel der Könige" meines Erachtens zu Rebecca Gablés bestem historischen Roman bisher macht, ist ihre Ausgestaltung der Charaktere. In der Vergangenheit hatten ihre Charaktere Ecken und Kanten, mit Julian of Waringham führt sie aber einen Helden mit deutlichen Stärken und Schwächen ein; mit Seiten, die ihn dazu verleiten, Fehler zu machen oder gelegentlich Handlungsweisen zu ergreifen, die für sich allein besehen manchmal nicht verständlich oder nicht vertretbar sind.

Interessanterweise erlebe ich bei den historischen Romanen von Rebecca Gablé immer wieder ein eigenartiges Phänomen. Obwohl ich Charaktere viel lieber über Dialoge selbst entschlüssele als mir erzählen zu lassen, wie jemand ist und warum die Person in welcher Art und Weise reagiert, stört es mich bei Rebecca Gablé in keiner Weise, dass sie mir die Personen erklärt. Obwohl es mir wichtig ist, dass die Figuren eines Romans unterschiedliche Sprechstimmen haben und unterschiedliche Sprachstile haben, insbesondere wenn es Personen unterschiedlicher Herkunft sind, stört es mich bei Rebecca Gablé in keiner Weise, dass ihre Figuren alle eine sehr ähnliche Sprechstimme aufweisen. Warum es mich nicht stört? Ich kann es mir nicht erklären. Ich weiß auch nicht, wie es Rebecca Gablé schafft, dass knapp 1200 Seiten wie im Fluge vergehen. Ich werde dieser Frage aber mit größtem Vergnügen bei ihrem nächsten historischen Roman wieder auf den Grund gehen - je eher desto besser.

Der Lübbe-Verlag hat das gebundene Buch "Das Spiel der Könige" mit einem Lesebändchen und einem aufklappbaren Schutzumschlag, der auf der Innenseite einen großen Stammbaum der Waringhams enthält, herausgegeben. Als ergänzende Materialien enthält der Roman eine historische Karte, ein Personenverzeichnis, sehr hilfreiche Stammbäume der Häuser Lancaster, Tudor und York sowie der Neville und ein Nachwort der Autorin. Illustrationen von Jan Balaz machen das Buchinnere zu einem Schmuckstück.

"Das Spiel der Könige" ist der krönende Abschluss der Waringham - Trilogie, der die wirre Zeit der englischen Rosenkriege informativ, spannend und unterhaltend vermittelt, ohne jemals belehrend zu werden, und ist damit sowohl empfehlenswert für geschichtsinteressierte Leser als auch für Freunde von Familiensagas. Wer sich gleich in die Geschichte der Rosenkriege stürzen möchte, kann "Das Spiel der Könige" durchaus unabhängig von den beiden Vorgängerbänden lesen - das Ergebnis wird zweifellos sein, deren Lektüre schleunigst nachzuholen.

Spiel, Satz und Sieg für eine der aussichtsreichsten Thronanwärterinnen auf den Titel Königin des historischen Romans, wenn ich diesen vergeben könnte!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte schreiben Sie weiter!!!, 10. Dezember 2007
Von 
Stefan Oelrich (Noisy le Roi, Frankreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Da kann man nur hoffen, dass es sich bei der Waringham Saga nicht um eine Trilogie handelt. 1200 Seiten in einer Woche, das gelingt mir nur in wenigen Fällen außerhalb des Sommerurlaubt. Rebecca Gablé aber hat es einmal mehr geschafft sich selbst zu übertreffen.
Zugegeben die Rosenkriege sind kompliziert. Aber nach nur wenigen Seiten ist man wieder voll im Stoff drin und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Darum: Rebecca Gable, ich flehe Sie an, schreiben Sie weiter. Die Geschichte von Heinrich VIII passt doch toll. Wir nehmen auch gerne noch Elisabeth I im 6. Teil mit.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rebecca Gablé schreibt gut, liest aber schlecht, 13. Dezember 2011
Die Geschichte ist wieder gut, obwohl es manchmal schon den Vorgänger-Geschichten stark ähnelt und daher nicht hintereinander gehört werden sollte, weil es dann langweilig werden kann. Es kommt einem dann vor, als wären die Namen nur vertauscht.

Rebecca Gablé liest einige Passagen selbst und das ist eine absolute Katastrophe! Sorry, das kann sie wirklich nicht und sollte das unbedingt lassen, weil die Geschichte bzw. Charaktere dadurch kaputt gemacht werden. Ärgerlich finde ich aber, dass ich als Kunde davon vorher nichts erfahre.
"Das Lächeln der Fortuna" und "Die Hüter der Rose" kann ich sehr empfehlen. Dieses Hörbuch allerdings nicht, da die Sprecherin Gablé mir nach einer Stunde die Freude daran genommen hat.
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58 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familie Waringham, 3.Teil, 7. Oktober 2007
Von 
Gable Romane schlagen mich so sehr in den Bann, dass sogar ich, ein totale Taschenbuch Fanatiker, mir ein Hardcover Buch gekauft habe. Mit 1100 Seiten ein echter Wackerstein, aber trotzdem keine harte Lesekost. Luftig leicht schildert Gable den Krieg im 15 Jahrhundert zwischen dem Hause Lancaster und York. Welches Geschlecht verdient es, König von England zu sein? Das Hause Lancaster mit dem Senilen und verrückten König Henry? Der aber eine willensstarke Frau, König Magerite hinter sich hat. Oder doch eher das starke Geschlecht York mit König Edward? Ein blutiger Adelskrieg bricht aus, ein Bruderkrieg, in dem der Adel aufeinander los geht. Mit Ritterlichkeit ist es nicht mehr weit her, wenn die Macht im Vordergrund steht. Das Haus Waringham, vertreten durch die Zwillinge Julian und Blanche stecken mittendrin. Als treue Lancasterianer (letzendlich) auf der Seite von König Henry, das Erbe ihrer Vorfahren (Robin und John Waringham) verteidigend. Die Ereignisse sind, im Gegensatz zu den Vorgängerromanen, blutrünstiger geworden. Womit Gable die adeligen Machtspielchen würdigt. Man geht halt nicht grade zimperlich miteinader um. Trotzdem ziehen einen die Ereignisse in ihren Bann. Wie macht die Frau das nur immer, die richtige Atmosphäre zu erzeugen? Historie und Unterhaltung so gut zu Verpacken? Ich kann wahrlich keine Antwort darauf geben, aber es ist ihr erwartungsgemäß wieder einmal gelungen!!! LESEN!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gelungene Zeitreise :-), 20. September 2007
Von 
A. Springer (Wittlich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Sehnsüchtig erwartet und nicht enttäuscht.. in 3 Tagen leider (viel zu schnell) gelesen..
nur wenige Autoren bringen es fertig, dass ich mich während/nach der Lektüre des Buches noch weiter über die geschichtlichen Charaktere schlau mache.. Rebecca Gable schafft dies immer wieder.
Auch ich hatte zu Anfang meine Probleme mit Julian, der gar wenig mit seinem Großvater gemeinsam hat, aber sich während des Buches doch als sympathischer Charakter entwickelt, was mir wiederum sehr gut gefiehl. Seine innere Zerrissenheit , machen ihn auf seine Art liebenswert....
er kann oftmals nicht über seinen eigenen Schatten springen..
Trotz des Umfang des Buches hätte es von mir aus noch viel ausführlicher sein können..
Der Warringsham-Stammbaum im Umschlag des Buches ist sehr gelungen.
Bekommt so doch einen sehr anschaulichen Überblick.
volle 5 Sterne von mir.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen in gewohnt guter Qualität..., 20. Dezember 2007
... schreibt Rebecca Gablé auch dieses Buch. Schwierig zu lesen ist das Buch in der Hinsicht, dass alle gleich lautende Vornamen haben, aber dafür kann die Autorin wenig, sondern vielmehr die Historie. Allerdings bemüht sie sich sehr darum, Spitznamen zu finden, die es dem Leser ermöglichen, die Personen auseinander halten zu können, was ihr zumeist auch sehr gut gelingt.
Ansonsten ist das Buch gleichwertig mit all den anderen von ihr geschriebenen Büchern, die Geschichte ist spannend, in sich logisch - und macht Lust auf mehr.
Ich persönlich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und wünsche viel Spaß beim Lesen!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1100 Seiten Spannung, 5. Oktober 2007
Gablé schafft in ihrem neuen historischen Roman ein farbenprächtiges Portrait der englischen Gesellschaft des 15. Jahrhunderts. Gekonnt erweckt sie dabei die schillernden Persönlichkeiten dieser Zeit zum Leben: den machtgierigen Warwick, "Königsmacher" genannt, den skrupellosen York und seinen rechtschaffenen Sohn Edward, den labilen, früh zum Greis gewordenen Henry VI. und seine kämpferische Königin Maguerite und viele andere.
Die Geschichte der Zwillinge Julian und Blanche, die versuchen, nicht zwischen den beiden Fronten zerrieben zu werden, schlägt den Leser in ihren Bann. Es ist die Lebensgeschichte einer Familie, mit all ihren Höhen und Tiefen, Notzeiten und Erfolgen, Schicksalsschlägen und kleinen und großen Siegen. Dabei wachsen die Hauptcharaktere dem Leser unwillkürlich ans Herz, mit all ihren kleinen Fehlern und Schwächen. Man fiebert mit, wenn Blanche und Julian sich durch die Gefahren, die hinter den Wegbiegungen lauern, kämpfen, für kurze Zeit ihr Glück zu finden glauben, nur um es dann wieder zwischen den Fingern zerrinnen zu sehen. Und es tut einem Leid, sie beide und jene, die sich ihnen angeschlossenen haben, auf der letzten Seite seufzend zu verabschieden.
Auch dieser neue Roman ist - wie von Gablé gewohnt - sehr gut recherchiert, mit vielen kleinen historischen Details gewürzt, die kaum auffallen und doch der Geschichte Leben einhauchen. Auch auf über 1100 Seiten verliert die Geschichte nicht an Spannung und es gibt kaum Längen.
"Das Spiel der Könige" erscheint zunächst als Hardcover, mit opulentem, farbenprächtigem Einband, in dem ein großer Stammbaum der Familie Waringham enthalten ist. Im Buch selbst sind auch Stammbäume der wichtigsten Adelsfamilien, deren Mitgliedern man in der Geschichte begegnen wird, enthalten, was einigen Überblick schafft. Das Buch enthält außerdem mehrere recht gute Illustrationen von Jan Balaz und eine farbige Karte vom England des 15. Jahrhundert, in der die wichtigsten Schauplätze eingetragen sind. Diese aufwendige Gestaltung ist verblüffend und dem Inhalt des Romans sehr angemessen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vertonung mit Schwächen - inhaltlich stark, 24. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch dieser Teil (der letzte) der Trilogie ist wieder einmal überaus gut vom historischen Standpunkt aus betrachtet recherchiert. Es ist erstaunlich wieviel man hier über die englische Geschichte lernt, und dass ohne staubige Schul-Bücher.
Während in den ersten beiden Teilen (Das Lächeln der Fortuna; Die Hüter der Rose) die männlichen Hauptfiguren einander sehr ähnlich waren (ok, es sind ja auch Vater und Sohn), schafft sie hier mit Julien einen Protagonisten mit Ecken und Kanten. Sein Vater John und sein Großvater Robin waren sprichwörtlich die Ritter ohne Tadel. Julien hingegen trifft auch Entscheidungen die der Hörer / Leser nicht immer gutheissen wird. Ihn so zu lieben wie seine beiden Vorfahren ist schwierig. Neben Julien wird hier erstmals eine weibliche Hauptfigur in Form seiner Zwillingsschwester Blanche aufgeführt. Wie jedoch leider zu dieser Zeit üblich, sind ihr keine grossen Taten zugedacht.
Die Geschichte um diesen Teil der Rosenkriege ist deutlich hektischer und verworrender als seine Vorgänger, was aber die Begebenheiten der Geschichte von damals eben so mit sich bringt. Die Zeitsprünge sind zum Teil deutlich grösser als in den anderen Teilen, nach einem solchen Zeitsprung muss der Leser / Hörer erst über die Ereignisse der übersprungenen Jahre aufgeklärt werden, aber das ist Gable hier gut gelungen.
Sie hat es verstanden diese überaus ereignisreichen Jahre gut in diesem Buch zusammen zu fassen, die Zerrissenheit der Menschen zu dieser Zeit kommt sehr deutlich rüber. Bedingt jedoch durch genau diese Tatsache, haben die ersten beiden Teile der Trilogie, die in ruhigeren Zeiten spielen, etwas mehr an Zauber, man bekommt dort etwas mehr vom privaten Leben der Hauptfiguren mit, diese Geschichten sind einfach etwas verspielter als dieser Teil hier. Dieser Teil ist sehr viel deutlicher von den historischen Gegebenheiten geprägt.
Und doch lernt man nicht nur etwas über Geschichte, sie baut konsequent die Zeit von damals nach, zeigt die Art zu Leben auf, und auch die Art Entscheidungen zu treffen die über das persönliche Wohl hinaus gehen. Man bekommt deutlich vor Augen geführt, das persönliches Wohl damals ein grosser Luxus war, den man sich kaum leisten konnte.
Trotz all dem Positiven bekommt das Hörbuch nur vier Sterne: Der Verlag hat sich warum auch immer dazu entschlossen 2 Sprecher für die Vertonung zu nehmen. Ich schätze weil es 2 Haupfiguren gibt. So werden die Teile aus Juliens Leben von Detlef Bierstedt gelesen. Er kommt nicht ganz an die Leistung von Martin May, der die ersten beiden Bände gelesen hat, heran, aber er macht einen guten Job, zumal ich seine Stimme mag. Die Episoden von Blanche werden von Rebecca Gable persönlich gelesen, meiner Meinung nach eine totale Fehlentscheidung. So genial ihre Romane sind, vorlesen kann sie leider nicht. Sie steigert sich im Laufe des Hörbuches zwar etwas, aber trotzdem ist es nicht immer leicht ihrem doch recht monotonem Vortrag zu folgen.
Neben dieser Tatsache hat mich aber noch etwas anderes gestört: in sehr unregelmässigen Abständen werden Hintergrundgeräusche wei Schreie, Schlachtgetümmel usw eingespielt. Meiner Meinung nach ziemlich unnötig und störend. Das ergibt eine ziemlich holprige Mischung aus Hörbuch und Hörspiel die nicht in den Rest des Hörbuches passt.
Als letztes kleines Manko: die Idee mit dem MP3-Format ist nicht schlecht, vorrausgesetzt man hat den Player dafür. Aber: jede CD besteht aus jeweils nur 4 Tracks (ich schätze das jeder Track so lange läuft wie eine normale CD laufen würde) Dass bedeutet, wenn der Player aus irgend einem Grund beim Anschalten nicht da weiter spielt wo er zuvor aufgehört hat heisst das spulen bis der Finger lahm wird. Hat man dann einen Player der nicht spulen kann, ist man wohl oder übel gezwungen sich alles nochmal anzuhören bis man an die Stelle kommt wo man eigentlich weiter hören wollte. Eine Aufteilung in mehrere Tracks wäre hier deutlich von Vorteil gewesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder einmal eine faszinierende Geschichte von Rebecca Gable, aber als Hörbuch mit Schwächen ..., 25. April 2008
Von 
Ich spare mir an diese Stelle die Beurteilung des Buches als solches - das haben die anderen Rezensenten vor mir schon zu genüge getan und mit deren positivem Urteil stimme ich größtenteils überein.

Aber warum musste Frau Gablé in dieser Hörbuchfassung unbedingt selbst lesen? Warum hat ihr das bei Lübbe-Audio niemand ausgeredet? Sie kann es nämlich nicht!

Rebecca Gablé liest wie eine mäßig begabte Schülerin auf einem Vorlesewettbewerb in Hintertupfingen: selbstverständlich fehlerfrei, aber total langweilig. Für eine professionelle Audioproduktion reicht das nicht! Gegenüber dem Profi Detlef Bierstedt (die Synchronstimme von George Cloony sowie Bill Pullman in "Independence Day") fällt sie so stark ab, dass die Geschichte während ihrer Passagen deutlich an Intensität und Kraft verliert.

Schade eigentlich ...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes Bild einer faszinierenden Zeit, 15. Oktober 2007
Keine Frage, der dritte Teil von Rebecca Gables monumentaler Waringham-Trilogie rund um den Hundertjährigen Krieg und die Rosenkriege in England (hoffenlich bleibt es nicht bei einer Trilogie!) zieht den Leser ebenso in den Bann wie seine beiden Vorgänger. Keine der über 1000 Seiten ist da fehl am Platz; die Geschichte ist einfach unheimlich fesselnd und kurzweilig. Wie kaum einem anderem bzw. einer anderen gelingt es Gable dabei, eine schon lange vergangene Handlungszeit lebendig werden zu lassen, den Leser zu fesseln, ihn mit den jeweiligen Charakteren leiden und bangen, hoffen und enttäuschen, erheitern und erfreuen - kurz um, mit ihnen empfinden zu lassen, wodurch ein ausgeprägtes Identifikationspotential zwischen dem Leser und den einzelnen Figuren entsteht.
Und trotzdem muss kritisch angemerkt werden, dass die Hauptfigur Julian of Waringham lange nicht so sympathisch wirkt wie einige seiner Vorgänger, wie z.B. John of Waringham (Julians Vater), Raymond of Waringham (sein Onkel, neben Robin meine Lieblingsfigur der Waringhams) und natürlich Robin of Waringham.
Trotzdem liefert Gable mal wieder eine unheimlich spannende Mixtur aus Historischem und Fiktivem, die auch Leuten, die sich eigentlich nicht so für Geschichte interessieren, bedenkenlos empfohlen werden kann.
Jetzt heißt es also mal wieder ungefähr zwei Jahre warten bis zum nächsten "Gable" - vielleicht ja mal 'ne Fortsetzung von "Das zweite Königreich". Oder vielleicht doch Waringham-Saga Teil 4?
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Das Spiel der Könige: Historischer Roman
Das Spiel der Könige: Historischer Roman von Rebecca Gablé (Taschenbuch - 11. August 2009)
EUR 9,99
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