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994 von 1.069 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino
Es fällt mir nicht ganz leicht einzugestehen, dass mich Luca Di Fulvio mit DER JUNGE, DER TRÄUME SCHENKTE schlichtweg verzaubert und auf poetische Art und Weise tief berührt hat. Es fällt mir deshalb nicht leicht einzugestehen, da ich als erwachsener Mann eher realitätsnahen Thrillern/Polit- und Agenten-Thrillern zugetan bin und üblicherweise...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2011 von Neutralmodus2000

versus
348 von 396 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für zarte Seelen
Hallo, habe dieses Buch aufgrund der guten Bewertungen und wegen des Titels gekauft. Das Buch ist wirklich sehr spannend und liest sich gut. ABER: Es enthält viele, wirklich sehr brutale Szenen, in denen überwiegend Frauen erniedrigt, vergewaltigt und verstümmelt werden. Es mag so zugegangen sein, in den 20ern in New York, aber für empfindsame, noch...
Veröffentlicht am 21. Januar 2012 von Teerose


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64 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißendes Epos aus dem New York der 1920er, 3. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Hinter 'Der Junge, der Träume schenkte' ' ein etwas sperriger und nicht so recht zum Buch passender Titel ' verbirgt sich die Geschichte um den aus einer Vergewaltigung in Italien hevorgegangenen Jungen Natale, der durch die amerikanische Einwanderungsbehörde den Namen Christmas erhält. Seine Mutter, Cetta, erreicht 14jährig Amerika und bringt hier sich und ihren Sohn als Hure durch, doch ihr Sohn soll, so ihr fester Wille, ein echter Amerikaner sein.

In Zeitsprüngen erzählt der Roman im ersten Teil von Cettas und Christmas Kampf um ein besseres Leben, und man taucht ein in die Welt von Filmen wie 'Es war einmal in Amerika'; doch Christmas, der zunächst in die dunkle Welt der Gauner und Gangsterbosse hineindrängt, versteht es viel besser, davon in Geschichten zu erzählen, als wirklich zu einem Ganoven zu werden. Daher widmet sich der zweite Teil des Buches dem erfolgreichen Versuch Christmas' mit seinen Geschichten Ruhm, Ansehen und Reichtum zu erlangen.

Die Hauptrolle in seinem Leben spielt aber weder die Unterwelt noch seine Erzählkunst, sondern viel mehr das jüdische Mädchen Ruth, dem er zu Beginn des Buches das Leben rettete, nachdem sie von dem jungen Bill malträtiert wurde, und dem er sich ' und sie sich ihm ' dadurch stets eng verbunden fühlt. Christmas ist der einzige Mensch, dem Ruth vollkommen vertrauen wird, doch werden sie durch das Schicksal voneinander getrennt, da ihre Eltern nach Kalifornien auswandern und ihre Mutter ihr Christmas' Briefe vorenthält.

Luca di Fulvio erzählt die Geschichte des amerikanischen Traumes, wenngleich die meisten seiner Figuren ebendiesen nicht erreichen und ihn daher verspotten; sein Schreibstil ist mitreißend und eindringlich, sodass die Gefühle und Charaktere der meisten Figuren, auch wenn sie nur Nebenrollen einnehmen, transparent und einleuchtend sind, nur Cettas Charakter bleibt kaum fassbar. Durch den Nebenstrang um Ruths Peiniger Bill, dessen Gewaltfantasien und Gewaltakte schonungslos beschrieben werden, wird die Geschichte von Christmas' und Ruth geöffnet, sodass sie nie nur auf diese beiden fokussiert ist. Di Fulvio flicht viele liebenswerte Nebenfiguren ein und schafft es, den Leser nahezu konstant über die 780 Seiten zu fesseln.

Es ist ein Buch, das in eine andere Zeit versetzt, Gedanken und Handlungsweisen unterschiedliche Menschen offenlegt und sie nie nur einfach verurteilt, wobei es sicherlich für einige Leser befremdlich sein mag, sich in dem Kopf von Bill, einem Vergewaltiger und Mörder, einzufinden. Man kann dem Autor vielleicht vorhalten, dass er das Buch überfrachtet mit den parallel laufenden Erzählsträngen, Handlungsplätzen, den Geschichten aus dem Gangstermilieu der 1920er Jahre und denen aus der aufstrebenden Filmbranche in Hollywood, doch meines Erachtens schafft er es, den Leser in die nie oberflächliche Geschichte eintauchen zu lassen ' und das lässt sich so nicht mehr von vielen Büchern sagen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Autor der mir Träume schenkte, 30. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Ich habe das Buch verschlungen, in mich aufgesogen, habe mich ein wenig von ihm treiben lassen.

Der Autor war mir bis dato gänzlich unbekannt. Auch ich gehöre zu denjenigen, den als erstes das Buchcover und der Titel auffiel. Der Blick eines verschmitzt um die Ecke schauenden Jungen. Schnell kommt man auf den Gedanken, dass es hier um eine rührende Geschichte gehen könnte, in der dieser Junge sein Welt verzaubert, eine schöne Geschichte, die einem beseelt und nicht weh tut.
Nun, so ist es nicht und das ist gut so. Das Buch zeigt die Armut und den Reichtum, die Gewalt, den Rassismus und Antisemitismus, die Brutalität und vieles mehr des realen Lebens des frühen 20. Jahrhundert in New York und das schon damals etwas dekadente widersprüchliche Leben der Stars und Sternchen in Hollywood. Ja, das Buch enthält grausame Vergewaltigungsszenen und man kann darüber unterschiedlicher Meinung sein, ob diese für das Herausarbeitung insbesondere zweier Charaktere (Bill und Arty) so erforderlich gewesen wären. Hier aber an der persönlichen Integrität des Autors zu zweifeln, halte ich für weit übertrieben. Für die Abgrenzung der Charaktere und deren Maxime des Handels haben diese Szenen zweifelos eine gewisse Bedeutung. Das Buch aber auf diese grausamen Szenarien zu verkürzen, geht voll und ganz an der Aussage der Geschichte vorbei.

Da ist zu einem die Aufstiegsgeschichte eines Migranten, da ist die Widersprüchlichkeit bis hin zur Menschlichkeit im Handeln von Gängsterbossen, das ist eine innige Mutter-Kind-Beziehung, die Vernachlässigung und mangelnde Wärme für eine Tochter, innere Befreiungsmomente, Leid, Freude, Stolz, Verzweiflung, tiefempfundene und doch lange nicht lebbare Liebe und vieles mehr.

Der Titel des Buches ist mehr als treffend. Vermutlich ist damit in erster Linie die Erzählkunst (Radio, Theaterautor) von Christmas, der männlichen Hauptfigur gemeint und vielleicht noch sein Charisma, aber ich denke da ist mehr:
* Christmas schenkt mit seinem Leben seiner Mutter einen Traum, den des aufstebenden nicht aufgebenden Amerikaners, den sie selbst für sich als Migrantin geträumt hatte
* Er schenkt der überwiegend schwarzen Bevölkerung von Harlem einen gelebten Traum, indem sie den illegalen Sender CKC mitfinanzieren und somit ein wenig Stolz empfinden können
* Er schenkt Ruth einen Traum, den nahezu bedingungslos geliebt zu werden, überhaupt zu erfahren was Liebe ist, denn ihre Eltern waren dazu ja nicht wirklich in der Lage
* Er schenkt ganz NY durch seine Radiosendungen einen Traum, den dass das reale Leben, sei es auch noch so hart, eine gewisse Faszination hat, einen sich selbst spüren lässt und nicht zuletzt auch eine gewisse Komik
* Er schenkt seinem Freund Santo einen Traum, der erstmals außerhalb seines Elternhaus ein wenig Anerkennung findet und Selbstgewissheit erfährt, Ängste abbaut
* Er schenkt Saul, den Opa von Ruth einen Traum, indem Saul sich in ihm wiedererkennt und er so ein wenig über seinen eigenen schwachen ihn enttäuchenden Sohn hinweggetröstet wird
usw.
und ich finde der Autor verschenkt Träume, weil das Buch ungemein berührt, nachdenken lässt, erfahren lässt, spüren lässt und nicht zuletzt hier und da träumen lässt.

Ich schließe mich einer anderen Rezension an: Großes Kino
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen Kunst und Kitsch-waren hier mehrere Autoren am Werk?, 7. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Der Anfang schien so viel zu versprechen, ein Roman der erinnerte an "Ich habe keine Angst" von Niccolò Ammaniti. Aber dann kippte alles sehr schnell. Vorrrezensenten haben schon genügend über den Inhalt erzählt, will nicht alles wiederkäuen in meiner Manier. Der Roman landet im Zuhältermilieu, aber dieser ist eigentlich gut, hat nur eine grimmige, furchterregende Visage und man darf ihm keine Fragen stellen. Wenn man diese Regeln akzeptiert, kann man zu höchsten leiblichen Freuden kommmen als Frau. Und wenn man auch weiterhin die Fresse hält, entpuppt sich dieser Troll als feinfühliger Menschenfreund. Dieser Roman scheint viele Anleihen zu haben bei Rosamunde Pilcher, obwohl die Kulisse eine andere ist, keine schönen Menschen, im schönen Ambiente in schöner Landschaft. Es scheint, als ob dieser Roman von zweierlei Hand geschrieben ist. Einschlägige, schon oft erzähle Motive in einer nur anderen Tonart wechseln ab mit tatsächlich furiosen Erzählsträngen. Nach schwächendem Kitsch gibt es wieder sehr spannende Momente, denen man nachfiebert, wie es weitergehen mag, menschliche Abgründe werden in ihren Entstehungsmechanismen sehr nachhaltig aufgezeigt, so sehr, dass man erschreckt feststellt, Empathie zu dem Mörder und Schänder aufzubauen in der Lage ist. Der Roman ist sehr vielschichtig, der Aufstieg des Protagonisten zu Ruhm und Öffentlichkeit ist nachvollziehzbar und auch durchaus spannend dargelegt mit vielen einzelnen Mosaiksteinchen. Trotz der kitschigen Momente, oder vielleicht gerade deshalb, denn wer legt fest was Kitsch ist, rührt er an das Herz der Menschen- allein diese Formulierung ist wohl auch Kitsch- und ich sage diesem zwiespältigem Roman ein hohes Verfilmungspotential voraus. Ich habe das Buch trotz Holpereien gerne gelesen, richtig überzeugt hat es mich allerdings nicht. Die Handlung ist schon topp, aber die "Verromanung" nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für 800 Seiten Lektüre nicht ausgereift genug, 28. Oktober 2012
Von 
Lina (Leobendorf, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Ein langes Buch und teilweise sehr nett, teilweise fesselnd.
Mir gefallen aber die Charaktere nicht, die wahnsinnig einschichtig wirken und so unsubtil (falls es dieses Wort gibt ;) ) gezeichnet werden.
Mir gefällt nicht, wie die "Gangster" als nett und cool dargestellt werden, wenn sie auch irgendwas Nettes tun, wobei ja ganz klar ist, dass sie eiskalte Mörder bleiben.
Ich finde so viel nicht schlüssig, nicht passend. Alle lieben Christmas und räumen ihm eine wahnsinnige Sonderstellung ein, weil er so unglaublich viel Charme hat. So weit so gut, in dem, was er sagt, kommt der Charme für mich aber nicht so rüber, dass er all diese Reaktionen ausreichend erklären würde. Dann finden einfach ALLE seine Sendung super geil, was nicht passt, da sie für die einen zu kitschig, zu die anderen zu unmoralisch sein müsste. Usw usw usw.
Allgemein find ich die "Moral der Gschicht" uneindeutig, obwohl es eindeutig viel um Moral geht.
Mir kommt dieses Buch nicht ausgereift vor. Ich könnte mir vorstellen, dass es für Teenager passender sein könnte (eigentlich für Kinder, dafür finde ich es aber zu brutal).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hin- und hergerissen, 13. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Ich bin, was dieses Buch betrifft, hin- und hergerissen. Ich habe lange gebraucht, um es zu lesen. Dieses vor allem wegen der Gewaltszenen. Ich war durch die Vorrezensionen zwar gewarnt, dachte mir jedoch, dass es so schlimm schon nicht sein wird. Weit gefehlt. Wegen der detaillierten Beschreibung von Szenen, in denen Gewalt gegen Frauen ausgeübt wird, habe ich das Buch dann auch immer wieder zur Seite gelegt. An anderen Stellen ist das Buch dann langatmig.An wieder anderen Stellen ist die Geschichte spannend, zeichnet sie doch ein sehr glaubwürdiges und detailliertes Bild des New Yorks der 20-er Jahre und der Situation der Einwanderer damals.Den Schreibstil finde ich weder besonders gut, noch schlecht. Ich habe nicht so drauf geachtet, was ja wieder für das Buch spricht. Ein richtig mieser Schreibstil fällt mir schon auf. Ich bin erleichtert, dass ich das Buch endlich durchgelesen habe, verschenken oder weiterempfehlen werde ich es wegen der brutalen Szenen nicht.Trotzdem gebe ich vier Sterne. Ich denke das Gewalt und vor allem Gewalt gegen Frauen damals an der Tagesordnung war und sie deswegen in die Geschichte gehört. Ist einfach Geschmackssache, ob man so etwas dann so detailliert lesen mag. Ich muss es erstmal nicht wieder haben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, 1. September 2012
Von 
H. Pohl "MissGlueck" (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Das Buch fängt stark an und damit ein, mich, den Leser. Ich folge Mutter und Kind in die Staaten, tauche ein in eine Welt des Neubeginns, in Armut und Elend und bewundere die Stärke der bisherigen Hauptfigur. So weit, so gut.

Natale (Christmas) ist erwachsen und seine (unglaubliche) Karriere nimmt ihren Anfang und spätestens dann verliert der Roman an Überzeugungskraft. Die Wort für Wort wieder gegebenen 'Ansprachen' über Äther verfehlen zumindest bei mir ihre lt. Roman faszinierende und fesselnde Wirkung und es fällt schwer, die Begeisterung des Autors für seine Figur zu teilen. Die Story wird zum Klischee zwischen Hollywood, entstehender Porno-Industrie und der Verkettung von Zufällen, die die Figuren in Kalifornien aufeinander treffen lassen.

Im letzten Drittel des Romans wird das Wiedersehen zwischen Natale und seiner großen Liebe unnötig verkompliziert. Das wäre hinzunehmen, würde es auf das zu erwartende furiose Finale hinausgelaufen sein. Aber nicht Christmas selbst ist es, der den ausgemachten Antagonisten zur Strecke bringt. Nein, im Roman, der wenig nur dem Zufall überlässt, ist es ausgerechnet das Ende, das konstruiert zufällig wirkt und meine Erwartungen nicht erfüllt. Erwartungen übrigens, die sich gerade durch die lang gezogene ja fast schon ausgedehnte zweite Hälfte des Romans wie Kaugummi ziehen.

Schade. Erste Hälfte des Romans = gerne 5 Sterne. Zweite Hälfte - wie erwähnt.

Ich würde dennoch einen weiteren Roman des Autors lesen, zumal ich davon überzeugt, dass seine sprachliche und erzählerische Heimat in Italien liegen, nämlich dort, wo auch 'Der Junge, der Träume schenkte' seine anfängliche Strahlkraft zu entwickeln verstand :-)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwigespalten, 16. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Was diesen Roman betrifft, bin ich zwigespalten. Zum Einen sind da die cineastischen Bilder, die im Kopf entstehen, wenn man ihn liest (ich könnte mir eine Verfilmung sehr gut vorstellen), die zum Teil märchenhafte Geschichte (die mich ein bißchen an Carlos Ruiz Zafon erinnert, aber in diesem Fall nichts mit Mystik zu tun haben), zum Anderen gibt es zu klischeehafte Wendungen/Einsichten, die das Lesevergnügen bei mir getrübt haben. Vom Schreibstil her ist der Roman sehr einfach und schnell zu lesen. Ich bereue nicht, ihn gelesen zu haben, obwohl die gewalttätigen Szenen wirklich unglaublich gewalttätig sind, aber es fehlt dem Roman etwas weniger Märchenhaftigkeit, um mich vollkommen zu fesseln.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja...ziemlich flach., 7. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Ich bin begeisterte Leserin und habe mich von den zahlreichen positiven Rezensionen zum Kauf verlocken lassen.
Seit Februar quäle ich mich mit diesem Buch herum-immer dann, wenn ein neues, spannendes Buch innerhalb 1-2-3 Tagen durchgelesen ist, langweile ich mich erneut damit, in diesem Buch hier weiter zu kommen.
Es ist für mich sagenhaft anstrengend, der flachen und anspruchslosen Handlung zu folgen...leider habe ich immer noch ca. 300 Seiten vor mir.
Manch geschmackloser Höhepunkt mit sagenhafter Brutalität ändert daran leider auch nichts...ich finde den Schreibstil einfach nur anspruchslos...fast billig.

Ich war selten so enttäuscht von einem Buch. SCHADE.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guten Abend New York.........., 12. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Vorweg: Ein unglaubliches Buch, das zu lesen man nicht verpassen sollte!
Der kleine Natale wird von seiner Mutter von Italien nach Amerika mitgenommen in der Hoffnung, dort ein besseres Leben führen zu können, denn Cetta sieht in ihrer Heimat für sich und das durch eine Vergewaltigung entstandene Kind keine Zukunft. Natale wird in Amerika inspiriert durch die Wortherkunft seines Namens fortan Christmas genannt. Doch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wartet nicht sofort mit allen erhofften Annehmlichkeiten auf. Cetta ist gezwungen, als Hure zu arbeiten und der kleine Christmas wird mit Gewalt und Bandenbildung konfrontiert. Als er eines Tages der aus reichem Elternhause stammenden Ruth das Leben rettet, verliebt er sich unsterblich in sie, doch eine Beziehung erscheint durch die Klassenunterschiede und Ruths zerstörte Seele undenkbar.
Christmas kämpft, um einerseits dem Ghetto-Leben zu entkommen und andererseits seine wahre Liebe für sich zu gewinnen.
Christmas Geschichte ist unglaublich bewegend, offenbart auf schonungslose Art und Weise die Schwierigkeiten, die das Amerika der 20er Jahre bereithält und fesselt wie ein Thriller es nicht besser machen könnte.
Die verschiedenen Charaktere, mit denen der Leser konfrontiert wird, werden so detailgetreu dargestellt und wirken so lebensecht und realistisch wie in kaum einem anderen Roman. Luca di Fulvio beschönigt nichts und schreckt auch vor Gewaltschilderungen nicht zurück, die zum damaligen Alltag einfach dazugehörten.
Ich kann hier rein gar nichts kritisieren. Selten fühlte ich mich einem beschriebenen Schauplatz so nah und war in der Lage, mich derart fallen zu lassen, daß ich mich selbst in Amerika wiederfand.
Emotional, spannend, kritisch.......einfach nur schön.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schöner Roman - Liebesgeschichte und kein Horrorbuch!, 26. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte (Taschenbuch)
Als ich die Rezensionen hier gelesen habe dachte ich erst, es handele sich um einen brutalen Horror-Thriller.
So ein Blödsinn! Ja, es kommen Vergewaltigungen vor! Aber dann darf man auch keine Seifenopern anschauen, denn da werden auch schon mal Frauen "erniedrigt".
Im Grunde ist es eine total romantische Liebesgeschichte - und diese "Gewalt" wurde auch nicht deshalb eingebaut, um den Leser zu unterhalten, sondern sie gehört schlicht zur Geschichte, und weil dem Mädchen eben genau das passiert ist, haben sich daraus andere (SCHÖNE!) Dinge ergeben. Und wenn ein Psychopath "mitspielt", dann streichelt der selten Katzen auf dem Bauernhof.

Ich gebe allerdigs zu, dass der Buchtitel etwas verwirrend ist. Ich habe mir auch etwas völlig anderes vorgestellt - war aber trotzdem sehr positiv überrascht.

Also: besser selbst ein Bild machen und sich nicht von diesen - meines Erachtens zu harten - vernichtenden Kritiken abschrecken lassen.

Mir hat die GESAMTGESCHICHTE sehr gut gefallen... und deshalb fühle ich mich noch lange nicht abgestumpft. Aber ich bin auch nicht labil :)

Übrigens wurde bei Hänsel und Gretel die Hexe verbrannt...:)
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Der Junge, der Träume schenkte
Der Junge, der Träume schenkte von Luca Di Fulvio (Taschenbuch - 2011)
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