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296 von 318 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino
Es fällt mir nicht ganz leicht einzugestehen, dass mich Luca Di Fulvio mit DER JUNGE, DER TRÄUME SCHENKTE schlichtweg verzaubert und auf poetische Art und Weise tief berührt hat. Es fällt mir deshalb nicht leicht einzugestehen, da ich als erwachsener Mann eher realitätsnahen Thrillern/Polit- und Agenten-Thrillern zugetan bin und üblicherweise...
Vor 1 Monat von Neutralmodus2000 veröffentlicht

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Gewollt, aber nicht gekonnt
Eigentlich scheue ich mich, ein Buch mit nur einem Stern zu bewerten, schließlich muss man immer auch das Werk eines Autors zu würdigen wissen. Bei diesem Buch mache ich allerdings eine Ausnahme. Der Autor findet offensichtlich Gefallen daran, seine Leser mit seinen abstrusen Sexfantasien zu behelligen. Auch der detaillierten Beschreibung von Gewalt,...
Vor 3 Tagen von Frau Hahn veröffentlicht


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296 von 318 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino, 30. Dezember 2011
Von 
Neutralmodus2000 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Es fällt mir nicht ganz leicht einzugestehen, dass mich Luca Di Fulvio mit DER JUNGE, DER TRÄUME SCHENKTE schlichtweg verzaubert und auf poetische Art und Weise tief berührt hat. Es fällt mir deshalb nicht leicht einzugestehen, da ich als erwachsener Mann eher realitätsnahen Thrillern/Polit- und Agenten-Thrillern zugetan bin und üblicherweise auf das Kindchenschema, welches aus unschuldigen Knabenaugen vom Cover lächelt, nicht hereinfalle. Für mich hatte bei erster Betrachtung bereits der Titel etwas Kitschiges an sich und ich dachte mir "Meine Güte, soetwas können auch nur Frauen lesen". Wie man sich täuschen kann ...

Es ist dem Drängen meiner Frau zu verdanken, dass ich mich dennoch diesem kraftvollen Werk genähert habe, ohne es dann länger als zwei Tage zur Seite zu legen. Meine Frau lächelte, schmunzelte, legte sorgenvoll die Stirn in Falten und verdrückte die ein oder andere Träne, als sie vor mir dieses Buch las - eine Reaktion, die ich so zuvor schon lange nicht bei ihr bemerkt hatte, wenn die üblichen US- und Skandinavien-Krimis mit den x-beliebigen Psychopathen und Serienkillern aus den Bestellerlisten weggeschmökert wurden. Das hat mich dann letzlich neugierig gemacht und ich folgte ihrer Buchempfehlung. Ich habe dies nicht eine Sekunde bereut.

Der Autor hat in meiner Wahrnehmung die wirklich seltene Gabe, erzählen zu können. Und zwar in einer mitreissenden Leichtigkeit und zugleich dramatischen Eindringlichkeit, die einen sofort in andere Welt versetzt. Er schafft das schriftstellerische Husarenstück, eine längst vergangene Zeit und die darin agierenden Personen lebendig werden zu lassen, ohne dabei mit gefühlsduseligem Schicksalsgenöle in die Pilcher`sche Kitschecke abzudriften (Rosamunde Pilcher, Herr lass Hirn vom Himmeln regnen, sowas habe ich einmal und nie wieder gelesen, der Vergleich zu dieser Autorin ist eigentlich eine Beleidigung des begnadeten Italieners, sorry!).

Kurzum: DER JUNGE, DER TRÄUME SCHENKTE berührt Herz und Seele und schafft es über die volle Distanz literarisch anspruchsvoll zu unterhalten und Nachhaltigkeit zu erzeugen. Für mich war das ganz großes Kino und ein unerwartet schöner Ausflug in ein mir weitestgehend unbekanntes Genre.
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167 von 186 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch. Sollte man gelesen haben!!!, 26. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Da ich in letzter Zeit viel Krimis gelesen habe, wollte ich mal wieder etwas anderes. Ein Buch zum Abschalten und genießen. Als ich angefangen habe das Buch 'Der Junge der Träume schenkte' zu lesen, habe ich gleich zu Beginn gemerkt das es sich hierbei um ein sehr besonderes Buch handelt.
Eine wunderschöne Erzählung, die mal sehr Brutal ist, aber auch mal sehr lustig. Mal erlebt man spannende Aktionen des Protagonisten in den Straßen von New York mal eine ganz besondere Liebesgeschichte.
Das Buch ist mit viel Raffinesse und Charme geschrieben, die es einem sehr schwer machen es aus der Hand zu legen. Man erfährt auf eine nette Art und Weise, wie es in New York in der 20er Jahren zuging. Man wird in die Zeit versetzt und kann mit den einzelnen Charakteren mitfühlen.
Ich möchte nicht auf den Inhalt des Buches eingehen, denn dabei hätte ich Angst etwas zu verraten. Außerdem wurde der Inhalt dieses Buches schon genug erläutert.
Aber ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen und hoffe das Luca Di Fulvio uns mit weiteren solchen tollen Büchern in Zukunft verwöhnen wird. Für mich war das eines der Besten Bücher dieses Jahres (2011).
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106 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tolle Atmosphärenfamilienlebensgeschichte, 25. November 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Ich fange zunächst mit der Sache an, die mich fürchterlich an diesem Roman 'störte', denn dann habe ich die 'Beschwerde' direkt hinter mir. Das Schlimmste an diesem Buch ist nämlich die Tatsache, dass es nur eine Taschenbuchausgabe gibt. Ich bin eine absolute Hardcoverliebhaberin und ein Buch mit einem so tollen Cover (gepaart mit einer wunderschönen Familiengeschichte) hätte es eigentlich verdient, als gebundenes Schmuckstück in die Hände eines Lesers zu geraten. Das ist dann aber auch schon der einzige Kritikpunkt :-)

Die Geschichte beginnt zu Anfang des 20. Jahrhundert. Das junge Mädchen Cetta wird von ihrer Mutter 'verunstaltet', damit Männer sie eher verabscheuen, als anschauen. Doch leider geht ihr Plan nicht ganz auf und so wird Cetta eines Tages vergewaltigt. Aus dieser Vergewaltigung entsteht ein Kind, das Cetta 'Natale' nennt. Da sie nicht ihr Leben in dem Land verbringen möchte, in dem sie selber geboren wurde (Italien), macht sie sich auf den Weg nach Amerika. Da sie aufgrund der Vergewaltigung ihre Seele längst von ihrem Körper getrennt hat, scheint es ihr kaum etwas auszumachen, dass der Weg in die vermeintliche Freiheit mit Prostitution einhergeht. Sie tut es immerhin nicht nur für sich allein, sondern vor allem auch aus dem Grund, Natale ein besseres Leben zu bescheren.

In Amerika angekommen, kann niemand etwas mit dem Namen 'Natale' anfangen und so wird der kleine Junge fortan 'Christmas' genannt. Zu Anfang wusste ich noch nicht, ob ich mit diesem Namen Probleme bekommen könnte, denn als Name ist er nun mal nicht geläufig, doch diese Befürchtung verlor ich schnell. Cetta und Christmas sind von nun an auf sich allein gestellt, doch steht ihnen schon bald ein Mann Namens Sal bei. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht über die Handlung des Buches schreiben.

Die Lebensgeschichte von Cetta und Christmas verläuft nicht unbedingt so, dass dramatische Dinge passieren und dennoch klebte ich an den Seiten, weil ich immer wissen wollte, wie das Leben der beiden weitergeht. Natürlich darf auch ein wenig Liebe nicht in dieser Geschichte fehlen, doch spielt sie keine wirklich zentrale Rolle. Eher fiebert man hier unterschwellig mit, wie sich die Dinge entwickeln könnten. Aber vielmehr geht es um die Entwicklung des Jungen und was er aus seinem Leben macht, in dem er keinen guten Start hatte.

Der Titel ist meiner Meinung nach ein wenig irreführend, denn zu Anfang dachte ich, dass fantasylastige Sequenzen eine Rolle spielen könnte (ich muss dazu sagen, dass ich Fantasy nicht mag), doch merkte ich natürlich irgendwann, dass die 'Träume' im Titel eine andere Bedeutung haben.

Obwohl das Buch fast 800 Seiten hat und die Geschichte darin sehr dicht geschrieben ist, kommt zu keiner Zeit Langatmigkeit vor. Wer Familiengeschichten mag, wird schnell in dieses Buch hineinfinden und am Ende gar nicht mehr aus der Geschichte hinauskrabbeln wollen. Doch leider hatte auch dieses Buch eine letzte Seite.

Ein toller Schmöker mit einer unheimlich fesselnden Atmosphäre für kalte Winterabende!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Gewollt, aber nicht gekonnt, 19. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich scheue ich mich, ein Buch mit nur einem Stern zu bewerten, schließlich muss man immer auch das Werk eines Autors zu würdigen wissen. Bei diesem Buch mache ich allerdings eine Ausnahme. Der Autor findet offensichtlich Gefallen daran, seine Leser mit seinen abstrusen Sexfantasien zu behelligen. Auch der detaillierten Beschreibung von Gewalt, hauptsächlich gegenüber Frauen, ist der Autor nich abgeneigt. Die Sprache ist an Einfachheit nicht zu überbieten und immer wieder drängt sich der Eindruck auf, der Autor versuche mit den "Großen" mitzuhalten, kommt aber an deren Niveau und Stil nicht ansatzweise heran. Dieses Buch ist für jeden intelligenten Leser schier eine Zumutung - ein als stilvolle Literatur getarnter Groschenroman.
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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nichts für zarte Seelen, 21. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Hallo, habe dieses Buch aufgrund der guten Bewertungen und wegen des Titels gekauft. Das Buch ist wirklich sehr spannend und liest sich gut. ABER: Es enthält viele, wirklich sehr brutale Szenen, in denen überwiegend Frauen erniedrigt, vergewaltigt und verstümmelt werden. Es mag so zugegangen sein, in den 20ern in New York, aber für empfindsame, noch nicht so abgestumpfte Seelen ist dies Buch meiner Meinung nach nichts. Das Bild auf dem Cover, der Titel und auch die Beschreibung deuten nicht auf den doch teilweise wirklich brutalen Inhalt hin.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Titel des Buches und Inhalt passen in keinster Weise zusammen, 13. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Ich war auf der Suche nach einem Buch mit Tiefgang und meinte ein solches gefunden zu haben da in der Kurzbeschreibung von einem Jungen mit besonderem Charisma gesprochen wird der es vermag, die Menschen zu verzaubern. Zudem sprach mich der duchaus angenehme Titel und das Cover des Buches an.
Leider wurden meine Erwartungen an dieses Buch in keinster Weise erfüllt. Zu Beginn eine Vergewaltigungsszene bei der einer jungen Frau auch gleich ein Finger abgeschnitten wird um in den Besitz eines festsitzenden Ringes zu gelangen!! Hab dann nochmal geprüft ob ich denn das richtige Buch heruntergeladen habe (hab es mit dem kindle gelesen), dem war so. Eigentlich mag ich nichts über solche Gewalt lesen, wollte aber die Hoffnung nicht aufgeben dass doch noch die Wende im Buch stattfindet, da sich meiner Meinung nach ein Autor nicht so sehr irren kann was den Inhalt und den Titel seines Buches angeht. Also habe ich bis zum Schluss durchgehalten und wurde..., nicht dafür belohnt! Durchweg gewalttätige und sexistische Inhalte die so gar nichts mit den Träumen zu tun haben, die ein Junge schenken würde.

Von mir gibt es absolut keine Kaufempfehlung, dies in erster Linie vor dem Hintergrund des völlig unpassenden Titels. Würde das Buch einen Titel tragen der auf den dargestellten Inhalt schließen lässt, könnte der geneigte Leser durchaus ein passendes Buch damit finden.
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50 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mitreißendes Epos aus dem New York der 1920er, 3. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Hinter 'Der Junge, der Träume schenkte' ' ein etwas sperriger und nicht so recht zum Buch passender Titel ' verbirgt sich die Geschichte um den aus einer Vergewaltigung in Italien hevorgegangenen Jungen Natale, der durch die amerikanische Einwanderungsbehörde den Namen Christmas erhält. Seine Mutter, Cetta, erreicht 14jährig Amerika und bringt hier sich und ihren Sohn als Hure durch, doch ihr Sohn soll, so ihr fester Wille, ein echter Amerikaner sein.

In Zeitsprüngen erzählt der Roman im ersten Teil von Cettas und Christmas Kampf um ein besseres Leben, und man taucht ein in die Welt von Filmen wie 'Es war einmal in Amerika'; doch Christmas, der zunächst in die dunkle Welt der Gauner und Gangsterbosse hineindrängt, versteht es viel besser, davon in Geschichten zu erzählen, als wirklich zu einem Ganoven zu werden. Daher widmet sich der zweite Teil des Buches dem erfolgreichen Versuch Christmas' mit seinen Geschichten Ruhm, Ansehen und Reichtum zu erlangen.

Die Hauptrolle in seinem Leben spielt aber weder die Unterwelt noch seine Erzählkunst, sondern viel mehr das jüdische Mädchen Ruth, dem er zu Beginn des Buches das Leben rettete, nachdem sie von dem jungen Bill malträtiert wurde, und dem er sich ' und sie sich ihm ' dadurch stets eng verbunden fühlt. Christmas ist der einzige Mensch, dem Ruth vollkommen vertrauen wird, doch werden sie durch das Schicksal voneinander getrennt, da ihre Eltern nach Kalifornien auswandern und ihre Mutter ihr Christmas' Briefe vorenthält.

Luca di Fulvio erzählt die Geschichte des amerikanischen Traumes, wenngleich die meisten seiner Figuren ebendiesen nicht erreichen und ihn daher verspotten; sein Schreibstil ist mitreißend und eindringlich, sodass die Gefühle und Charaktere der meisten Figuren, auch wenn sie nur Nebenrollen einnehmen, transparent und einleuchtend sind, nur Cettas Charakter bleibt kaum fassbar. Durch den Nebenstrang um Ruths Peiniger Bill, dessen Gewaltfantasien und Gewaltakte schonungslos beschrieben werden, wird die Geschichte von Christmas' und Ruth geöffnet, sodass sie nie nur auf diese beiden fokussiert ist. Di Fulvio flicht viele liebenswerte Nebenfiguren ein und schafft es, den Leser nahezu konstant über die 780 Seiten zu fesseln.

Es ist ein Buch, das in eine andere Zeit versetzt, Gedanken und Handlungsweisen unterschiedliche Menschen offenlegt und sie nie nur einfach verurteilt, wobei es sicherlich für einige Leser befremdlich sein mag, sich in dem Kopf von Bill, einem Vergewaltiger und Mörder, einzufinden. Man kann dem Autor vielleicht vorhalten, dass er das Buch überfrachtet mit den parallel laufenden Erzählsträngen, Handlungsplätzen, den Geschichten aus dem Gangstermilieu der 1920er Jahre und denen aus der aufstrebenden Filmbranche in Hollywood, doch meines Erachtens schafft er es, den Leser in die nie oberflächliche Geschichte eintauchen zu lassen ' und das lässt sich so nicht mehr von vielen Büchern sagen.
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Gewalt und Sex, 29. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Der Titel und das Cover des Buches passen nicht gut zum Inhalt. Das Buch ist voll von sehr brutalen Gewalthandlungen vor allem gegen Frauen. Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach und die Handlung recht vorhersehbar.
Wer eine berührende Geschichte mit Tiefgang erwartet ist meiner Meinung nach mit diesem Buch falsch beraten.
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Guten Abend New York.........., 12. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Vorweg: Ein unglaubliches Buch, das zu lesen man nicht verpassen sollte!
Der kleine Natale wird von seiner Mutter von Italien nach Amerika mitgenommen in der Hoffnung, dort ein besseres Leben führen zu können, denn Cetta sieht in ihrer Heimat für sich und das durch eine Vergewaltigung entstandene Kind keine Zukunft. Natale wird in Amerika inspiriert durch die Wortherkunft seines Namens fortan Christmas genannt. Doch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wartet nicht sofort mit allen erhofften Annehmlichkeiten auf. Cetta ist gezwungen, als Hure zu arbeiten und der kleine Christmas wird mit Gewalt und Bandenbildung konfrontiert. Als er eines Tages der aus reichem Elternhause stammenden Ruth das Leben rettet, verliebt er sich unsterblich in sie, doch eine Beziehung erscheint durch die Klassenunterschiede und Ruths zerstörte Seele undenkbar.
Christmas kämpft, um einerseits dem Ghetto-Leben zu entkommen und andererseits seine wahre Liebe für sich zu gewinnen.
Christmas Geschichte ist unglaublich bewegend, offenbart auf schonungslose Art und Weise die Schwierigkeiten, die das Amerika der 20er Jahre bereithält und fesselt wie ein Thriller es nicht besser machen könnte.
Die verschiedenen Charaktere, mit denen der Leser konfrontiert wird, werden so detailgetreu dargestellt und wirken so lebensecht und realistisch wie in kaum einem anderen Roman. Luca di Fulvio beschönigt nichts und schreckt auch vor Gewaltschilderungen nicht zurück, die zum damaligen Alltag einfach dazugehörten.
Ich kann hier rein gar nichts kritisieren. Selten fühlte ich mich einem beschriebenen Schauplatz so nah und war in der Lage, mich derart fallen zu lassen, daß ich mich selbst in Amerika wiederfand.
Emotional, spannend, kritisch.......einfach nur schön.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Bewegend, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Träume schenkte: Roman (Taschenbuch)
Ein sehr bewegender Roman, über dessen Inhalt bereits zur Genüge gesprochen wurde. Die Geschichte ist stringend erzählt, sehr gut aufgebaut und die einzelnen Handlungsstränge fließen hervorragend ineinander. Die verschiedenen Zeitebenen sind geschickt miteinander verwoben.
Warum 'nur' 4 Sterne?
Auch wenn der Autor damit die Entwicklung/Geschichte des Vergewaltigers Bill zeichnen wollte - dies wäre sicher ohne die für meinen Geschmack zu oft dargestellten und sich damit unnötig wiederholenden Gewaltszenen eleganter und damit auch intelligenter möglich gewesen. Zudem wurden die Befindlichkeiten der Protagonisten an vielen Stellen zu oft wiederholt und in die Länge gezogen - dem Buch hätten 100 Seiten weniger gut getan. Das gilt ebenso für deren Beschreibung. Spätestens nach dem zweiten Mal weiß der Leser, dass Christmas schwarze Augen und blonde Haare hat (als Beispiel). Insgesamt ein sehr gut und mitreißend geschriebener Roman, den ich jedem/jeder empfehlen kann, der/die abseits der oberflächlichen Mainstreamthriller und Promiliteratur nach Lesestoff sucht.
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Der Junge, der Träume schenkte: Roman
Der Junge, der Träume schenkte: Roman von Luca Di Fulvio (Taschenbuch - 6. Februar 2012)
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