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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In einer kleinen Stadt 2
Dies wäre auch ein passender Titel dieses Romanes, der tatsächlich sehr an Stephen Kings Roman erinnert. Der Postbote einer Stadt begeht Selbstmord und wird bald ersetzt. Doch der neue Postbote wird den Bürgern der Stadt bald unheimlich, und auch die zugestellte Post wird immer bedrohlicher. Der Postbote stachelt die Menschen gegeneinander auf.
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Veröffentlicht am 22. März 2009 von Thor

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz unterhaltsam, aber mit Einschränkungen
Nach dem mysteriösen Selbstmord des örtlichen Postboten erscheint ein unheimlicher Zeitgenosse in der kleinen Stadt Willis - ein seltsamer, neuer Postbote, der fortan merkwürdige, offenbar gefälschte Briefe und Päckchen austrägt und somit mehr und mehr die Bevölkerung der amerikanischen Kleinstadt einerseits gegeneinander aufhetzt,...
Veröffentlicht am 5. Mai 2010 von Apendix3000


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz unterhaltsam, aber mit Einschränkungen, 5. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Nach dem mysteriösen Selbstmord des örtlichen Postboten erscheint ein unheimlicher Zeitgenosse in der kleinen Stadt Willis - ein seltsamer, neuer Postbote, der fortan merkwürdige, offenbar gefälschte Briefe und Päckchen austrägt und somit mehr und mehr die Bevölkerung der amerikanischen Kleinstadt einerseits gegeneinander aufhetzt, andererseits einzelne Bewohner von der Paranoia in den Wahnsinn treibt.

Der amerikanische Autor Bentley Little gilt als neuer Stern am mittlerweile recht einsamen Horrorhimmel - und tatsächlich ist sein Buch "Böse" (erkläre mir bitte einer diese immer dämlicher werdenden deutschen Titel) ein wahrer Pageturner. Es fängt auch recht aussichtsreich an - die Stadt und seine Bewohner werden anhand einer typischen, kleinen Durchschnittsfamilie (Mutter, Vater, Kind) hervorragend in Szene gesetzt, so wie es der King des Horrors und selbsternannter Fan und Entdecker von Bentley Little in seinen besten Zeiten nicht besser gekonnt hätte.
Weswegen das ganze jedoch ein recht belangloses Buch bleibt, ist folgenden Ursachen zu verdanken: Alles bleibt letztendlich an der Oberfläche. Keine der Figuren werden nach wirklich exquisiter Exposition näher beleuchtet, was wirklich schade ist. Und so wiederholen sich die Szenen nach der Hälfte des Buches. Es gibt keine wirkliche Steigerung mehr. Es ist wirklich schade, dass Little so viele unterschiedliche Figuren eingeführt hat, aber der Leser letztendlich nur einen, nämlich den Familienvater, bis ins Finale begleiten darf. Andere Figuren werden wie beim Schach kurzerhand aus dem Verkehr gezogen.
So nett die Geschichte eines dämonischen Postzustellers auch ist, man hätte wirklich mehr daraus machen können. Zuweilen fühlt man sich an Stephen Kings "Needful things" erinnert, der Autor kupfert hier wirklich deutlich ab. Man mag Kings Werk vorwerfen, dass die meisten seiner Bücher vielleicht zu lang sind, dafür entwickeln sie aber auch einen ganz anderen Sog als dieses lediglich an der Oberfläche dümpelnde Büchlein. Es gelingt ihm nicht, die Dynamik einer vom Teufel besuchten Ortschaft (und somit ein Abziehbild der Teufel in jedem einzelnen von uns) gerecht zu werden. Das Böse kommt von außen, verseucht die Harmonie und muss besiegt werden, damit man die alte Ordnung unverändert wieder herstellen kann. Hier wurden einige Chancen vertan, da hilft auch der zynische und ungläubige Polizeichef in der Story nichts mehr (oder der Hinweis, dass diverse Protagonisten nach dem Erlebten "nie wieder dieselben" sein würden - schwach).
Trotzdem ist Bentley Little ein interessanter, kluger und unterhaltsamer Autor, der etwas kann, wie das erste Drittel beweist. "Böse" (Mann, dieser Titel ...) wir bestimmt nicht das Letzte gewesen sein, was ich von ihm gelesen habe. 3,5 Punkte mit der Tendenz nach oben.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In einer kleinen Stadt 2, 22. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Dies wäre auch ein passender Titel dieses Romanes, der tatsächlich sehr an Stephen Kings Roman erinnert. Der Postbote einer Stadt begeht Selbstmord und wird bald ersetzt. Doch der neue Postbote wird den Bürgern der Stadt bald unheimlich, und auch die zugestellte Post wird immer bedrohlicher. Der Postbote stachelt die Menschen gegeneinander auf.
Der Roman von Bentley Little (der mir bis vor kurzem völlig unbekannt war) ist sehr spannend. Er umfasst angenehme 400 Seiten, weshalb auch die Langatmigkeit eines King-Romans fehlt. Little weiß seine Geschichte wunderbar erzählen und ist ein begnadeter Autor des Horror-Genres. Er lässt bis zuletzt offen, wer oder was dieser unheimliche Postbote eigentlich ist, wie es sich für einen guten Horror-Roman gehört.
Man kann nur hoffen, dass noch viele deutsche Übersetzungen folgen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Laaangweilig!!!, 21. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger für Richard Laymon - von ihm ist ja leider nichts Neues mehr zu erwarten... - dachte ich, probier ich mal Bentley Little aus. Nur leider kann dieser nicht im geringsten mithalten. Die Story ist hanebüchen, die Charaktere werden nur oberflächlich beschrieben und verschwinden irgendwann einfach von der Bildfläche, entweder sang- und klanglos, oder sie sind plötzlich durchgedreht und bringen sich und/oder andere um. Anstatt mich zu gruseln, musste ich öfter grinsen ob der (wohl unfreiwilligen) Komik. Die Liste der Gräueltaten ist lang und springt unkoordiniert von aufgeschlitzten älteren Damen über vergiftete oder geköpfte Hund bis hin zu Kindesmissbrauch, wobei bei mir die Frage aufkam, ob dieses Thema in einen solchen Roman gehört.

Unlogisch sind zum Beispiel auch die Gründe, warum die Stadtbewohner die Stadt nicht verlassen können. Es gibt kein Benzin mehr - Wahnsinn! Anscheinend haben alle gleichzeitig ihre Tanks leergefahren, und weil auch keiner ein Fahrrad, ein Pferd oder ähnliches besitzt, müssen sich die Einwohner von Willis ohne Fluchtmöglichkeit ihrem Schicksal ergeben! Ach so, nur der böse Postbote hat irgendwie immer Benzin, seltsam!

Alles in allem keine runde Geschichte mit recht idiotischem Ende. Weil es trotzdem stellenweise recht unterhaltsam war und es ab und zu etwas zu lachen gab zwei Sterne.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach aber sauspannend !!!, 16. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Für dieses Genre ein klasse Buch.
Ich habe es innerhalb von zwei Tagen gelesen und fand es wirklich spannend.
Stellenweise haben sich mir auch die Nackenhaare gestellt und Logik hin oder her, lasst euch unterhalten.
Ohne viel Blut und Härte und doch unheimlich und schaurig
Was mir bei seinem Buch Furcht nicht gefallen hat war das abstruse Ende,
das hat er in diesem Buch besser gemacht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gewöhnliche Horror-Thrillerkost ohne große Höhepunkte, 11. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Mit einem neuen Postboten hält das Grauen Einzug in eine kleine Stadt. Denn was die Bewohner nun in ihren Briefkästen vorfinden, raubt bald mehr, als nur den Schlaf...

Die Prämisse des Romans schien vielversprechend: Der Postbote als Bösewicht. Als hungriger Fan von Horror/Thrillerliteratur schießen einem unwillkürlich Ideen durch den Kopf, was man da alles draus machen könnte. Der Postbote bzw. die Post als kommunikatives Mittel. Die Bedeutung von Kommunikation für eine Gemeinschaft im Allgemeinen. Wie kann der Mensch durch simple Botschaften manipuliert werden?
Halte ich hier gar eine tiefgründige Sozialparabel in der Hand? Vielleicht so ein bißchen "Die Arena" von King, nur kürzer?
Leider entpuppt sich der Roman als ganz gewöhnlicher Horrorthriller. Sicher macht Bentley Little das stilistisch ganz gut. Er erzeugt Spannung, jagt einem hier und da vielleicht auch mal ein Schauerchen über den Rücken, aber insgesamt passiert nicht viel, woran man sich Erinnern müsste, sobald man das Buch bei Seite gelegt hat.

Die Charaktere bleiben leider eindimensional und erschweren eine echte Idendifikation. Das Ende kommt etwas unspektakulär daher, und wer auf konsistente Auflösungen setzt, der wird hier eher alleine gelassen.

Darüber hinaus - und das ist sicherlich Geschmackssache - driftet das Buch immer mehr in's Übernatürliche/Irrationale ab. Natürlich lässt sich auch so der "Wahnsinn" in einer Geschichte aufbauen, ich habe es allerdings lieber etwas realitätsgebundener. Der Gedanke, dass manche Dinge wirklich passieren könnten, haben mich schon immer eher erschreckt, als Ausflüge in das Reich des Übernatürlichen.
Fairerweise muss ich diesbezüglich anmerken, dass ich von vorne herein wusste, dass dieses Buch meinen Geschmack vermutlich nicht treffen wird, ich bin nicht "getäuscht" worden. Hin und wieder wissen auch "fantastische" Horrorbücher mich zu fesseln, gerade wenn das Buch ansonsten genug außergewöhnliche Aspekte liefert. Dies ist leider bei "Böse" nicht der Fall gewesen.

Und so möchte ich dann auch meine Empfehlung kategorisieren: Für den eher "übersinnlich" angehauchten Horror-Fan erhält man hier ein Buch, das schnell von der Hand geht und dem man ohne große Reue mal eine Chance geben kann. Optimale Beute vom Wühltisch, wenn man so will.
Wer auf sorgsam elaborierte Charaktere, eine tiefgreifende/pfiffige Story steht und eher dem "Horror der Realität" zugetan ist, sollte sein Geld besser in andere Werke investieren. Ich komme unter dem Strich zu 2.5/5 Punkten, die ich aufwerte, weil mir als Zünglein an der Waage der schnörkellose Sprachstil und die gelungene Übersetzung zugesagt hat.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superspannend, 27. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Das Buch ist superspannend gewesen, war gut geschrieben und ich hatte es innerhalb eines Tages durchgelesen. Zum Inhalt: Der Postmann beginnt Selbstmord, dann zieht das Böse in die Stadt ein. Auf einmal kommen nur noch gute Nachrichten per Post, keine Rechnungen mehr und auch keine Werbung. Das klingt ja anfangs schon sehr verführerisch, wird dann aber immer unheimlicher. So langsam kommt der Hauptprotagonist dahinter das etwas mit dem neuen Postler nicht stimmt. Das Buch steigert sich immer mehr, wird immer spannender so das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Autor spielt mit dem Leser und lässt sich auch immer neue Dinge einfallen, die den Leser schockieren. Das war mein zweiter Little und nicht mein Letzter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn der Postmann zweimal klingelt, 22. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Subtiler Horror. Little konstruiert groteske, unheimliche und erschreckende Situationen um einen dämonischen Dienstleister, der die soziale Ordnung einer Kleinstadt in Arizona dermaßen aus der Bahn wirft, daß sich Morde, Selbstmorde und Terroranschläge in einer Atmosphäre absoluten Psychoterrors zu einem präapokalyptischen Höllenszenario hochschrauben.
Dabei gelingen ihm zwei Dinge besonders gut: Erstens tappt er nicht in die Actionfalle – sein Postbote kann nicht so einfach durch Waffengewalt beseitigt werden, so daß es kein klischeehaftes Westernende gibt, in dem ein Lone Gunman die Stadt vom Bösen befreit. Zweitens klärt Little seine Leser nicht darüber auf, was dieser teuflische Postbote denn nun eigentlich ist. Seine Figuren äußern verschiedentlich Vermutungen – er könnte ein Dämon, der Teufel oder sonst ein übernatürliches Wesen sein. In einer Szene kommt sogar kurz der Verdacht auf, er könnte etwas mit einem Anasazi-Friedhof zu tun haben, der in der Nähe der Stadt liegt und gerade Objekt einer archäologischen Ausgrabung ist. Am Schluß weiß man jedoch nicht mit Sicherheit, wo man ihn einordnen soll; und das macht die Sache umso unheimlicher.
Fazit: Abgesehen von dem Postboten, der einige übernatürliche Kunststücke beherrscht, gibt es im Buch keine Monster oder Dämonen. Die Störung des normalen Zusammenlebens ergibt sich daraus, wie die Menschen auf seine Einflußnahme reagieren. Das Buch enthält einige durchaus kotzträchtige Tatort-Szenen, verzichtet aber auf allzu viel Hokuspokus. Daher eignet es sich nicht oder nur sehr bedingt für Freunde von Splatterorgien oder plakativem Metzel-Horror.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade!, 13. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Es reicht eben nicht, über weite Strecken ein recht atmosphärisches Buch in Händen zu halten. Nach der Hälfte der Lektüre war mir klar: Die Bewertung dieses Werks hängt zu großen Teilen (für mich persönlich) vom Ende ab.

Es hört sich alles recht vielversprechend an: Nachdem der allseits beliebte Postbote tot aufgefunden wird, droht die Kleinstadt Willis zu verfallen. Denn sein Nachfolger verbreitet Unheil, fälscht Briefe, schickt sogar Körperteile von Menschen per Post an den Empfänger und hetzt gar die Einwohner untereinander auf.

Was hat es mit dem neuen Postboten auf sich? Wer steckt dahinter? Welche Absichten verfolgt er? Was will er mit diesen teuflischen Taten bezwecken?
Eben DAS ist die große Schwäche der Horrorgeschichte: NICHTS von alledem wird aufgeklärt. Rückblickend betrachtet verkommt das Buch somit zur sinnlosen Massenschlachten-Orgie ohne jeglichen Hintergrund. Gegen Ende wird`s sogar lächerlich, beinahe peinlich.

Schade drum, denn über weite Strecken ist "Böse" durchaus gelungen: Ein paar nette Ideen, Horror-Elemente, fragwürdige Ereignisse, eine Prise Erotik und dem Autor gelingt es auch gekonnt, den Postboten so bedrohlich wie nur möglich darzustellen. Hingegen schafft das oberflächliche, einfallslose Ende etwas, womit ich beim "Verzehr" eines solchen Buchs nie gerechnet habe: Ich musste lachen.

Womöglich erscheinen 2 von 5 Sternen etwas hart, aber für mich persönlich zerstört das Ende das, was der Autor innerhalb der knapp 400 Seiten zuvor gekonnt aufgebaut hat, nämlich die Spannung.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur mäßig spannend, 10. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Zugegeben, die Grundidee ist nicht schlecht: Ein seltsamer Postbote übernimmt die Briefzustellung in einer Kleinstadt, nachdem sich sein Vorgänger aus ungeklärter Ursache erschossen hat. Die Inhalte der Briefe werden fortan offenbar manipuliert, zwischen den Einwohnern kommt es in der Folge zu heftigen Anfeindungen, weitere rätselhafte Todesfälle treten auf, schließlich finden sogar Leichenteile ihren Weg in die Briefkästen. Während der Protagonist früh erkennt, dass der durch und durch boshafte Briefträger alleinige Ursache für das anwachsende Chaos ist, bleibt ihm eine Unterstützung durch die Polizei zunächst versagt.

Die Herkunft und das Motiv des dämonischen Postboten werden nie aufgeklärt - das ist vom Autor so gewollt, und damit kann man als Leser sicher besser leben als mit irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Pseudoerklärungen. Dass Glaubwürdigkeit und Logik hin und wieder auf der Strecke bleiben, wiegt schwerer, aber auch damit kann man leben, wenn man dem Autor ein hohes Maß an dichterischer Freiheit zubilligt.

Die Sprache ist einfach und schnörkellos - auch in Ordnung, schließlich handelt es sich um Spannungsliteratur. Der Aufbau des Romans wirkt aber mindestens ebenso simpel wie die Sprache. Die gesamte, äußerst linear konstruierte Handlung lässt sich locker in drei bis vier Sätzen nacherzählen. Zwar werden die Ereignisse immer drastischer, was man mit viel gutem Willen als ansteigende Spannungskurve interpretieren könnte, aber wirkliche Überraschungen und Wendungen treten so gut wie gar nicht auf. Insofern ist die Geschichte aus meiner Sicht trotz der vielen fatalen Briefzustellungen und Todesfälle letztlich enttäuschend inhaltsleer und nur mäßig spannend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ab jetzt seh ich die Post mit anderen Augen, 6. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Böse: Horror (Taschenbuch)
Gute Story! Die Vorstellung was die Post für eine MACHT besitzt ist wirklich erschreckend.
Das Buch fängt normal an, wird zur mitte hin sehr gut, in der Mitte Spannend, und zum Ende hin eigentlich einfach nur noch schnell schnell und irgendwie Ideenlos. Als wären Bentley Little die Ideen ausgegangen.
Da hätte wirklich mehr kommen müssen.
Desweiteren haben mich die wirklich vielen Rechtschreibfehler gestört.
Ich bin bis jetzt noch der festen Überzeugung, das der Vorname von Billys besten Freund Lance und nicht Lane ist. Einmal als Lan"c"e nach Billys Mutter fragt heisst er auch tatsächlich Lance.

Im großen und ganzen gut, aber schade das die verdammt gute Idee so Ihr Ende findet.
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Böse: Horror
Böse: Horror von Bentley Little (Taschenbuch - 7. August 2009)
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