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Kundenrezensionen

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am 20. September 2008
Wieso lesen sich manche Bücher so schnell durch, dass man meint, doch gerade erst angefangen zu haben.. und schon ist man wieder auf der letzten Seite?!
Auch der dritte Teil der "Mütter-Mafia" is absolut spritzig...
Die liebgewonnenen Figuren agieren in bekannt chaotischer Weise.. und auch die Einblicke in die Mütter-Society sind wieder sehr amüsant.. schon allein deren Versuch "sozial benachteiligte Mädchen" zu intergrieren.. klasse..
Auch die Hauptakteurin Constanze verstrickt sich wieder auf liebenswerte Weise in ihre Notlügen. Möchte man doch meinen, der Himmel hinge voller Geigen, seit sie Ihren Anton hat.. aber weit gefehlt... dessen kleine Tochter verursacht ihr Bauchschmerzen.. und auch sein Hobby Golf ruft keinerlei Begeisterungsstürme in ihr hervor. Dazu kommt, dass Anton ihre Eltern kennenlernen möchte.. für sie der absolute Alptraum und er will ein gemeinsames Haus.. und das, wo sie sich grad in ihrem Häuschen heimisch fühlt. Somit sind jede Menge Wirrungen vorprogrammiert.
Einfach lesen... und ich für meinen Teil wüßte gern, wie es weiter geht.. schließlich eröffnet die Mütter-Mafia ganz nebenbei noch einen Schuhladen.
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am 2. Oktober 2008
Schade, dass Sie, Frau Gier, diese Bücher nicht so schnell schreiben können, wie ich sie aufsauge.Ich hätte längst ein Abonnement bei Ihnen. Ich liebe Ihre Bücher!!! Ihre Bücher zu lesen heißt für mich, mich auf bestem Niveau zu amüsieren!!! Ich bin süchtig danach
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am 16. September 2008
Was macht Frauen glücklich? Schokolade, die Kraft positiver Gedanken oder schöne Schuhe? Die Mütter-Mafia schlägt zurück und präsentiert sich im dritten Band als kreative Gegenbewegung zu allen Super-Muttis in traumhaften Stilettos und wunderschönen Stiefeln. Die Boutique Pumps und Pomps soll eröffnet werden, wobei gleichzeitig das Leben der fünf Freundinnen herrlich durcheinander geworfen wird zwischen Kind, Adoption, falschen Freunden und Brustkrebs.

Ein Buch voller Klischees, so könnte man meinen. Aber Kerstin Gier, dem weiblichen Tommy Jaud unter den deutschen Autoren, ist es gelungen, aus aberwitzigen Alltagsszenen ein Buch zu kredenzen, dass sich einreiht zwischen Sex and the City und Desperate Housewifes.

Dass dieses Buch die amerikanischen Vorbilder übertrifft, liegt nicht nur an Constance, die sich weigert, zur Patchworkfamilie zu werden und dabei in jedes Fettnäpfchen tritt, das am Wegesrand aufgestellt wurde. Auch die kantigen Gegenpole zur Mütter-Mafia, von der neureichen Edeltusse bis zur NS-Maklerin, leisten ihr Möglichstes, um vom Leser schnell gehasst zu werden. Kerstin Gier umspielt mit viel Witz und einigen Zoten gekonnt den Alltag junger Mütter. Dass sie dabei in Klischees abrutscht und vereinzelt über die Strenge schlägt, macht nichts. Sie beschreibt ihre Heldinnen so, wie sie sich auch selbst sieht - als ganz normale Frau mit Herz und Humor.

Fazit: Wer hochtrabende Literatur erwartet, wird enttäuscht sein. "Gegensätze ziehen sich aus" ist leichte Kost mit viel Herz und deftigem Humor. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
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TOP 500 REZENSENTam 20. September 2008
ICH aber glaube und WEISS, dass ich die Bücher von Kerstin Gier LIEBE! Denn auch mit diesem dritten Teil der Mütter-Mafia hat sie mir wunderbar amüsante Lesestunden bereitet, die viel zu schnell vergangen sind.

Constanze und Anton sind inzwischen ein relativ gut eingespieltes Team und da ist es nicht verwunderlich, dass Anton gerne die Eltern von Constanze kennen lernen möchte und vor allem möchte er auch, dass Constanze seine eigenen Eltern kennen lernt. Doch will Constanze das überhaupt? Geht es ihr vielleicht alles viel zu schnell? Und wie schaut sie aus der Wäsche, wenn ihre Eltern zu Besuch sind und Anton plötzlich unerwartet in der Tür steht und ihre Mutter von oben die Treppe hinunter ruft "Constanze, hast Du die Zähne von Deinem Vater gesehen?" Und hey, das ist nur EINE Stelle, an der ich wirklich lauthals gelacht habe.

Die Mütter-Society ist natürlich auch wieder wie gewohnt aktiv. Sie schreiben auf ihrer Internetseite unschöne Dinge, die wir uns aus den Mütter-Mafia-Büchern ja gar nicht mehr wegdenken können. Neu ist in diesem Buch aber die Rubrik "Fragen Sie die Patin", in der ratlose Leser die Patin um Rat bitten. Zauberhaft komödiant gibt die Patin dann auch wirklich Tipps. Ob sie hilfreich sind oder nicht, sei mal dahingestellt, aber auf jeden Fall sind sie eines: herzzerreißend lustig und urkomisch. So auch jedesmal die Auflösung des "Secret of Kindererziehung", welches dem Abschluss eines jeden Kapitels nochmal die Lacher-Krone aufsetzt.

Gleichzeitig plant die Mütter-Mafia, einen Schuhladen zu eröffnen. Also wieder eine Tatsache, die sicher viele Leser(innen)-Herze höher schlagen lässt! Die Mütter-Society indes kümmert sich um finanziell benachteiligte Kinder. Wobei - ist Kümmern der richtige Ausdruck fürs Ausbeuten?

Sehr nervig und böse ist die kleine Tochter von Emily, die alles versucht, um Constanze "wegzumachen", sehr süß dagegen ist Julius, der kleine Sohn von Constanze, den ich mittlerweile so sehr ins Herz geschlossen habe, dass ich mir in den Hintern treten könnte, weil ich meine Lava-Lampe vor einigen Monaten verschenkt habe. Hätte ich gewußt, dass er diese (doch irgendwie mittlerweile total aus der Mode gekommenden und hässlichen Lampen) unbedingt haben möchte, hätte ich sie IHM gerne geschenkt. Auch Nelly ist natürlich wieder dabei und es ist schön, zu sehen, dass sie langsam erwachsen wird.

Rundum ist dieses Buch wieder mal ein Highlight in der Riege der lustigen Frauenbücher, welches mir am Ende die Frage in mein Gehirnchen brennt: Wird es weitergehen? Wird die Mütter-Mafia eine Fortsetzung haben? Werden Constanze und Anton heiraten? Kinder kriegen? Enkelkinder? Wird die Mütter-Mafia einen erfolgreichen Schuhladen führen?? Wenn ja, wann? Wenn nicht, wen muss ich für diese Entscheidung um die Ecke bringen??

Wer die Bücher von Kerstin Gier kennt und liebt, wird auch dieses Buch ins Herz schließen. Wer bisher noch nichts von dieser Autorin gelesen hat, ist selber Schuld, dass er das beste verpasst, was die deutsche, lustige Frauenliteratur-Riege derzeit zu bieten hat.

Chapeau für ein wieder mal super gelungenes Buch!
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am 11. September 2008
Endlich ist es so weit!
Nach "Die Müttermafia" und "Die Patin" ist der dritte Teil der Müttermafiareihe erschienen. Gestern angekommen und in einem Zug durchgelesen. Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, für den ist auch Teil 3 Pflicht. Wichtig : Bitte zunächst die Müttermafia und Die Patin (in der Reihenfolge) lesen!
Constanze Bauer und Ihr Jaguarmann sind nun endlich ( man hat ja schließlich auch zwei Teile darauf gewartet) ein Paar und haben somit auch Ihre ersten Beziehungsprobleme... Anton kann es nicht schnell genug mit allem gehen ( gemeinsames Haus) und Emmilly will Constanze "wegmachen". So kabbeln und lieben die beiden sich munter durch das Buch.
Die Müttersociety hat immernoch Ihren "tollen" Auftritt in dem Buch und will sich jetzt sozial schwachen Kindern widmen- was darauf folgt ist ein Angriff auf die Lachmuskeln!
Mimmi, Trudi ,Anne und Constanze planen derweil etwas Neues einen SCHUHLADEN!!!
Das Buch ist wie alle Bücher von Kerstin Gier richtig gut. Unterhaltsam und lustig geschrieben ,so dass man aus dem kichern beim lesen nicht rauskommt.
Also absolut empfehlenswert und viel Spaß beim Lesen!
Und ich hoffe auf Teil 4 !
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am 15. Dezember 2008
Vielleicht bin ich ja als Mann nicht berufen, eine Kritik zu den Büchern von Kerstin Gier zu schreiben. Ich mach's trotzdem mal.

"Die Mütter-Mafia" war mein erster Weiberroman, und ich fand ihn richtig gut. Kerstin Gier hat Humor, das muss man ihr lassen. Trotz aller Weiberroman-Klischees hat mich dieses Buch prächtig amüsiert, insbesondere die Schilderungen der überambitionierten Power-Mütter zwischen "Business-Englisch für Vorschulkinder" und "stressfreie Terminplanung für Dreijährige".

Der Nachfolger "Die Patin" hatte mich etwas enttäuscht. Kerstin Gier hat ihre kleine heile Welt aufgestellt, da sind Constanze Bauer und ihre beiden Kinder, ihre Freundinnen Anne und Mimi und wie sie alle heißen, ihr Anton mit Tochter Emily, der Exmann Lorenz mit seiner Neuen Paris, einem hinreißend aussehenden und hochintelligenten Model, das natürlich auch noch ein total prima Typ ist.

Dem stehen gegenüber: die Mütter-Society, verkniffene und krankhaft ehrgeizige Mamas, böse Nachbarn, asoziale Neulinge in der Siedlung. Inhaltlich passiert nicht soviel, und am Ende ist wieder alles gut. Aber auch die "Patin" hatte die eine oder andere Stelle, die mir die Lachtränen in die Augen trieb.

Der dritte Teil steht nun unter dem Motto "weitere Belanglosigkeiten aus dem Leben der Constanze Bauer". Man feiert Geburtstag, trifft die Eltern, hat Ärger in der Schule, zickt sich an usw. usf. Das Buch macht den Eindruck, als sei es in zwei, drei Wochen runtergerissen worden. Es passiert: eigentlich gar nichts. Constanze weint ein bisschen, wenn alle gemein zu ihr sind, lacht ein bisschen, wenn alles wieder gut ist, auf den letzten drei Seiten trennt sie sich von Anton und versöhnt sich wieder mit ihm (uff!), alle Regenwolken verziehen sich schneller als man gucken kann, die Feindbilder sind schnell identifizierbar, die Guten sind richtig dufte. Das Schlimmste, was passiert, ist ein natürlich harmloses Knötchen in der Brust. Der Schuhladen schafft es jedoch nicht einmal bis zur Eröffnung, was welche Vermutung nahe legt, na?

Es spricht nichts gegen das Bedürfnis nach heiler Welt, es müssen keine Katastrophen passieren, auch am Fehlen jeglicher Tiefe muss man sich nicht stören. Man muss sich als Leser allerdings auch nicht mit dahingeworfenen Leckerlis abspeisen lassen.

Ich habe die starke Vermutung, dass Bastei/Lübbe in Kerstin Gier eine eierlegende Wollmilchsau gefunden hat, die gemolken wird, bis sie leer ist. Soweit scheint das ja gut zu funktionieren, dieser literarische Junkfood findet reißenden Absatz. Leider ist "Gegensätze ziehen sich aus" weitgehend humorfrei geraten, so dass es für mich nun an der Zeit ist, mich aus der Reihe zu verabschieden.
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am 11. Oktober 2008
...das Stinktier war definitiv KEIN schlechtes Omen! Ihre neue Story ist wieder der absolute Hammer!

Wenn ich vor Lachen in Tränen ausbreche und das nicht nur einmal, sondern bei ungefähr jeder dritten Seite, dann weiß "mein Männe" inzwischen: "Ach, sie liest wieder ein Buch von dieser Mütter-Mafia-Frau!"

Gestern Nacht um 2 Uhr habe ich das Buch zugeklappt und dachte: "Toll und was jetzt?" Es ist immer frustrierend, eines Ihrer Bücher fertig gelesen zu haben, denn dann kann man nur hoffen, dass es bald wieder etwas Neues von Ihnen gibt. Und jetzt hoffe ich halt und fände es "supi-schön", wenn eine Fortsetzung nicht so arg lange auf sich warten ließe.

Es grüßt Sie herzlich,
Sonja
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am 22. September 2008
Gegensätze ziehen sich aus: Roman
Und wieder hat Kerstin Gier es geschafft, das ich meine Hausarbeit habe liegen lassen und meine Kinder sich vernachlässigt fühlten!
Den Nachmittag habe ich auf der Terrasse verbracht und das Buch in einem durchgelesen. Fantastisch. Frau lacht, weint, leidet und ist glücklich mit Constanze.
Vielen Dank für den schönen Nachmittag. Ich freue mich auf eine baldige Wiederholung!!!
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am 11. September 2008
Endlich ist der da, der lang ersehnte dritte Band aus der Müttermafia-Reihe von Kerstin Gier!
Schon optisch ist das Buch ein echter Hingucker, in knallroter Aufmachung mit Innenklappe plus abtrennbarem Lesezeichen und hübschen Innenillustrationen in Form von lauter Schuhen.

Die Handlung ist wie immer in den Büchern von Kerstin Gier flott und voller Situationskomik. Constanze, die sich nach ihrer Scheidung gerade erst mit ihrem neuen Freund Anton - der praktischerweise auch ihr Scheidungsanwalt war - zusammengerauft hat, muss nun die Tücken einer Patchworkfamilie kennenlernen, und das, obwohl sie und Anton noch gar nicht zusammen wohnen. Genau das aber möchte Anton gerne und unternimmt auch entsprechende Anstrengungen, während Constanze überhaupt nicht darauf versessen ist, ein neues Haus zu finden, weil sie sich in dem alten, das sie von ihrer Ex-Schwiegermutter "geerbt" hat, gerade richtig wohlzufühlen beginnt. Doch sie will Anton nicht vor den Kopf stoßen und sagt daher erst mal nichts dazu. Die Folge ist, dass Anton sich auf die Suche nach einem passenden Haus macht, während Constanze dieses Thema so gut es geht verdrängt. Die Probleme, die sich daraus ergeben, sind geradezu aberwitzig komisch und gipfeln in einer "Hausbesichtigung", bei der man nicht anders kann, als Tränen zu lachen. Dasselbe gilt auch für Antons Bemühen, Constanze in seinen Golfclub zu integrieren und ihr die "Platzreife" zu verschaffen. Wer schon immer vermutet hat, dass sich auf einem Golfplatz komische Typen herumtreiben, kann sich hier davon überzeugen, dass es stimmt

Aber auch die von Constanze und ihren Freundinnen geplante Eröffnung eines eigenen Schuhladens bringt allerlei Schwierigkeiten mit sich, angefangen damit, dass die Wunsch-Schuhe von Manolo Blahnik flachfallen und daher andere Modelle aufgetrieben werden, was zu einer folgenschweren Reise von Constanzes Freundinnen nach Italien führt.

Hindernisse auf dem Weg zum Happy-End resultieren auch aus dem gefürchteten Familienbesuch - eine Stippvisite von Constanzes Eltern steht ins Haus, und damit zugleich die Befürchtung, dass diese Anton ein paar unangenehme Wahrheiten über Constanze erzählen. Zum Beispiel die Story, wie sie als Kind in die Jauche gefallen ist. Oder dass sie gar nicht richtig schwimmen kann, obwohl sie Anton weisgemacht hat, dass sie mal Rettungsschwimmerin war ...

Und dann gibt es da noch die Müttermafia, die heimlich ihren Feldzug gegen die selbstgefälligen Übermuttis der Insektensiedlung weiterführt, u. a. im Rahmen eines gewissen Sozialprojekts mit benachteiligten Jugendlichen, von denen sich manche ganz anders verhalten als erwartet. Auch hier gilt: Kicheranfälle sind garantiert!

Liebevoll gezeichnete Charaktere, köstlicher Slapstick, genau die passende Dosis Romantik - Kerstin Gier zeigt auch mit diesem Roman, dass sie eine Meisterin humorvoller Unterhaltung ist. Man kann bei diesem Roman Tränen lachen, während andere Stellen auch nachdenklich stimmen und auf herrlich überzeichnete Art gewisse gesellschaftliche Auswüchse durch den Kakao ziehen. Nach der Lektüre dieses Buchs möchte man eigentlich nur noch eines: Dass es bald eine weitere Fortsetzung gibt!
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TOP 500 REZENSENTam 23. September 2009
Der dritte Teil der Mütter-Mafia-Reihe. Und auch für diesen gilt - soweit ich das beurteilen kann: Es ist der Autorin gelungen, diesen so zu gestalten, dass man ihn auch ohne größere Probleme lesen, verstehen und in die Handlung hinein kommen kann, ohne dass man die anderen Teile gelesen hat.
Ich für meinen Teil hatte Teil 1 ("Die Mütter Mafia") und Teil 2 ("Die Patin") bereits mit großer Begeisterung gelesen, mich sehr auf den dritten Teil gefreut und entsprechend große Erwartungen in ihn gesetzt. Diese wurden nicht ganz erfüllt. Zunächst zu ein paar Äußerlichkeiten: Die Cover-Gestaltung gefällt mir ganz persönlich nicht und der Kappentext ist - wie bei den anderen Büchern auch - meiner Meinung nach irreführend und absolut nicht gelungen. Er verspricht, dass das Buch sich größtenteils um den Schuhladen "Pumps und Pömps" dreht, dabei ist dieser noch gar nicht eröffnet. Das ist ein wenig unglücklich.
Aber das sagt ja noch nichts über den Inhalt aus. Die Geschichte selbst liest sich wieder herrlich flüssig, innerhalb weniger Stunden hat man das Buch verschlungen. Wieder verfolgt Kerstin Gier das bewährte Muster, drei Genres (Foreneinträge der Mütter-Society, Fließtext und dann dieses Mal "Beratungsbriefe" à la "Leser fragen, Psychologin Constanze antwortet") bei den Kapitelübergängen miteinander zu verweben. Die Beratungsbriefe sind eine neue Form und im Grunde eigentlich auch eine nette Idee, haben aber keine Verknüpfung zum sonstigen Buch (Man könnte sie vielleicht nachvollziehen, wenn Constanze beruflich psychologisch tätig werden würde - was aber nicht der Fall ist.) und sie schwächeln in meinen Augen im Gegensatz zu den letzten Büchern. Wie auch beim letzten Band fand ich die Art und Weise, wie die Beziehung zwischen Anton und Constanze gezeichnet wird, nicht überzeugend. Außerdem hat Anton leider seinen herrlichen Humor verloren. Dies wären allerdings auch schon meine größten Anfragen und sie tun der Lektüre auch keinen großen Abbruch. Dennoch war dieser Band in meinen Augen der schwächste der drei, während Teil 1 meiner Meinung nach am besten war. Von mir gibt es (knappe) vier Sterne, aber dennoch ein empfehlenswert, weil sich das Buch wirklich toll liest. Es schreit zudem nach einer Fortsetzung, weil wir alle wissen möchten, wie das wohl weitergeht mit der Mütter Society und der Mütter-Mafia bzw. dem Club der netten Mütter, wie sie jetzt heißen, wenn erst der Schuh-Laden eröffnet ist. - Ich wäre auf jeden Fall dabei!
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