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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen38
4,2 von 5 Sternen
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am 9. Januar 2009
Kurzgeschichten... Eigentlich nicht so mein Fall. In meinen Regalen stehen höchstens sieben solcher Bücher. Doch dieses Buch mit den gesammelten Geschichten von Andreas Eschbach musste ich einfach haben, schon der Vollständigkeit halber.

Vorgenommen hatte ich mir, jeden Abend vor dem Schlafengehen, ein bis zwei Geschichten zu lesen, also bei 27 Geschichten ca. zwei bis drei Wochen Lesezeit. Daraus wurden dann aber doch nur drei Tage, denn nach jeder Geschichte wollte ich unbedingt noch einen dieser einfallsreichen, witzigen und intelligenten Texte lesen.
Viele der Short Storys sind gut, die meisten sogar sehr gut, absolut genial in meinen Augen allerdings diese acht: "Quantenmüll", "Die grässliche Geschichte des Goethe-Pfennig", "Al-Quaida'", "Hindukusch", "Halloween", "Zeit ist Geld", "Mutters Blumen" und die titeltragende Geschichte über "Eine unberührte Welt".
Ob es um die perfekte und blauäugig genutzte Müllentsorgung, die Erhöhung des Solidaritätszuschlags um den Goethe-Pfennig (eine Abgabe um Autoren und deren Arbeit zu fördern), einen Pakt mit dem Teufel oder um die Rechte an dem Namen Usama Bin Laden geht, Eschbachs Ideenreichtum kannte offenbar noch nie irgendwelche Grenzen.

Diese Kurzgeschichten-Sammlung umfasst Werke aus seiner frühen Zeit als Autor sowie recht aktuelle Storys und sogar vorher noch nicht in Deutschland veröffentlichte. Vor jeder Geschichte erzählt der Autor mal mehr, mal weniger über die jeweilige Entstehung und gibt teilweise interessante Infos zum Thema, wodurch man die Geschichten natürlich ganz anders liest als ohne diese Fakten.
Schön war es auch, Eschbachs Figur Peter Eisenhardt einmal vor seiner Zeit als erfolgreicher Autor zu begegnen. So war das also... ;-)

Sein Witz und sein Können kann Andreas Eschbach jedenfalls auch in diesen kurzen Texten voll ausspielen. Abermals muss ich feststellen, dass ich alles liebe, was dieser Mann schreibt.
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Echten Eschbach-Fans, die auch mal gern im Internet nach seinen Geschichten stöbern, wird die eine oder andere Geschichte bekannt vorkommen. Eine Handvoll konnte man etwa im Laufe der Jahre schon auf der Homepage des Autors lesen. Das ist aber nicht wirklich schlimm und schadet dem Gesamteindruck kaum.
Bei den restlichen Kurzgeschichten jedoch kann man wahre Perlen entdecken. Sehr vergnüglich zu lesen beispielsweise, was der Autor in seiner früheren Sturm- und Drangphase fabriziert hat.
Und die Erläuterungen, die Eschbach seinen Erzählungen voranstellt (mal kürzer, mal länger) stellen die perfekte Einstimmung auf das dar, was man da lesen kann.
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am 25. Februar 2009
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das Buch wird ganz klar als eine (die!) Sammlung von Kurzgeschichten von Eschbach angeboten. Es ist doch wohl logisch, dass dann auch Geschichten aus der Frühzeit seines Schaffens drin sind. Mir ist unklar, was es da zu meckern gibt, zumal die meisten Geschichten wirklich als "Perlen" zu bezeichnen sind. Ob es die ursprüngliche Haarteppichknüpferstory ist, der "Quantenmüll", "Mutters Blumen", oder die Titelstory. Der ideale Eschbach, wenn man mal weniger Zeit hat, und sich immer wieder eine abgeschlossene Geschichte vornehmen will.
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am 18. Januar 2010
Oft sind Sammlungen von Kurzgeschichten eine wilde Zusammenstellung unterschiedlichster Qualität, da wirklich alles, das sich über die Jahre ergeben hat, reingepackt wird.
Bei diesem Buch ist das wirklich anders. Keine der Geschichten fällt in die Kategorie 'deja vu', 'absehbar/vorhersehbar', 'langweilig'.
Sie sind alle eigenständig, frisch und zum Teil sehr amüsant.
Eigentlich fällt es mir schwer bestimmt Geschichten hervorzuheben, aber die folgenden haben es mir sehr angetan:

- Quantenmüll - irgendwann kommt eben doch alles zurück, und man muss für alles bezahlen
- Halloween - Tja, Informatiker sind nicht immer im Vorteil
- Humanic Park - zusammen mit Quantenmüll sprechend für unsere Gesellschaft und die gesamte Menschheit - bis auf wenige Ausnahmen

Bei all' den Ausschnitten erhebt der Autor nie den Zeigefinger.
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am 5. Oktober 2009
Ich bin nicht unbedingt ein Kurzgeschichten-Leser. Aber ein Fan von Andreas Eschbach, zumindest von seinen Nicht-SF-Sachen. Daher war dieses Buch ein Muß. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Die Geschichten sind teilweise derart brillant, das man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Am wenigsten haben mir allerdings die reinen SF-Stories gefallen, aber das liegt wohl an mir, nicht am Autoren. Schön sind die jeweils kurzen Anmerkungen zur Entstehungsgeschichte der Erzählungen. Da kann man wirklich die künstlerische Evolution eines Starautoren ein wenig mitverfolgen. Die Art, wie er sich anbahnende (Fehl-)Entwicklungen in unserer Gesellschaft skizziert ("Survival-Training"), die überbordende Regulierungssucht unserer Politiker ("Die Geschichte vom Goethe-Pfennig") oder die wunderbare Welt der Anwälte und des Urheberrechts ("Al Quaida"), gehen bisweilen sogar ins Satirische, Groteske. Schmunzeln und nachdenken, beides geht sogar gleichzeitig bei "Eine unberührte Welt".
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TOP 500 REZENSENTam 17. August 2009
Andreas Eschbach, größtenteils bekannt durch seine innovativen Spannungs-Romane (z.B. 'Das Jesusvideo' oder 'Eine Billion Dollar') hat mit diesem Kurzgeschichtenband ein wahrhaft umfassendes Zeugnis seiner Kreativität und Ideenquintessenz abgelegt. Die Geschichten sind so vielfältig in ihrem Plot, ihrer Sichtweise, teilweise sogar in ihren Unter-Genres und doch sind sie alle irgendwie verknüpft, vielleicht weil sie alle aus genialen und zugleich nachdenklich stimmenden Ideen entstanden sind.

Ich selber bin sehr begeistert von diesem Band und werde ihn wohl auch noch öfters zur Hand nehmen. Und dann werde ich erneut von leckeren Außerirdischen, einsamen Astronauten, schusseligen Kulturausschüssen, Männern aus der Zukunft, lizenzierten Terroristen und unglücklichen Teufelsanbetungen lesen und einfach nur die Vielfalt und Kreativität eines großen deutschen Schriftstellers genießen.
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"Eine unberührte Welt" besteht aus 27 Kurzgeschichten aus den 1990er und 2000er Jahren. Dabei deckt Andreas Eschbach, wie auch an seinen bekannten Romanen erkennbar ist, eine große Bandbreite unterschiedlichster Themen ab. Sein Erzählungsband passt in keine Schublade.

"Quantenmüll" und "Humanic Park" sind intelligente und lehrreiche Sciencefiction-Geschichten, in denen Eschbach unserer Gesellschaft einen Spiegel vorhält. In die Kategorie Satire (diesmal kein Sciencefiction) gehört auch "Die grässliche Geschichte vom Goethe-Pfennig". Hier nimmt Eschbach den Regelungswahn unserer Politiker am Beispiel des Literaturbetriebs aufs Korn.

Autor Eschbach kann auch anders. "Well done" ist nicht nur vom Titel her doppeldeutig, sondern auch makaber und kurios. Kurios und gruselig geht es in "Halloween" zu, wenn Hexen beschworen werden. "Man könnte meinen, du glaubst den ganzen Quatsch wirklich" ist eine zentrale vielsagende Aussage aus dieser Geschichte.

In der preisgekrönten Geschichte "Die Wunder des Universums" manövriert sich Protagonistin Joan Ridgewater mit ihrem Raumschiff in eine ausweglose Situation. Auch eine fortschrittliche Technik kommt an ihre Grenzen, wenn Dummheit im Spiel ist. Die Erzählung ist einfühlsam und melancholisch. Hier präsentiert sich ein anderer Eschbach.

In "Garten Eden" geht es um Abenteuerlust in einer modernen Zeit. Dabei ist der Garten Eden so nah. Protagonist Tonak liest viel über Abenteuer vergangener Zeiten und möchte endlich selbst etwas erleben. Die Geschichte endet überraschend und ist lustig. Die Fänge der Zivilisation lauern überall.

Eschbach präsentiert sich als kreativer Mensch, dem es auch gelingt, seine Ideen schriftstellerisch auf eine ansprechende Art und Weise umzusetzen. Besonders begrüßt habe ich (wie bereits in 'Eponentialdrift') die Metainformationen zu den Erzählungen. Die Leser werden in die Entstehung und Hintergründe der Geschichten einbezogen.
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am 23. Dezember 2014
... ist der Erzählungsband -Eine unberührte Welt- von Andreas Eschbach. Nicht jeder Autor ist in Sachen Roman und Kurzgeschichte gleich gut. Auch Eschbach schwächelt, meiner Ansicht nach, bei seinen Kurzgeschichten, wenn man sie mit seinen Romanen vergleicht. Darüber braucht er sich allerdings nicht zu ärgern. Meines Erachtens ergeht es Haruki Murakami und T.C. Boyle nicht viel anders. Nichtsdestotrotz sind Eschbachs Geschichten sehr unterhaltsam und immer noch im oberen Drittel des Marktsegments. Im vorliegenden Band sind 27 Geschichten von Eschbach versammelt, die relativ unbekannt sind. Das Schöne an der Sammlung ist, dass Eschbach zu jeder Story ein paar Zeilen auf Tasche hat, die sich mit der Entstehung des Textes befassen.

Meine Lieblinge im Erzählband waren der -Rain Song-, eine Geschichte die von der Macht der Lieder handelt, -Survival Training- eine Story die eine Welt zeigt, auf die wir uns zubewegen, -Al Quaida- die eine ultimative Lösung des Terrors aufzeigt, -Eine unberührte Welt- ein clever erzähltes Endzeit-Epos und -Der Albtraummann-, eines Textes, der die Kryotechnik in ganz neuem Licht erstrahlen lässt. Eschbach ist hier vor allem im SF-Genre unterwegs. Die Geschichten sind oft Auftragsarbeiten für entsprechende Magazine.

Andreas Eschbach ist einer DER Autoren unserer Zeit. Seine Romane schießen an die Spitze der Bestsellerlisten. Seine Kurzgeschichten sind etwas anders aufgestellt als die Romane. Kurzweilig und spannend kommen sie daher. So ist der Geschichtenband -Eine unberührte Welt - das ideale Buch zum Zwischendurchlesen. Mir hat es gefallen.
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am 22. August 2008
Eschbach ist immer gut zu lesen. Das gilt mal wieder ebenso für diese Kurzgeschichtensammlung.
Es sind reichlich interessante Ideen darin vergraben, die stets zum Nachdenken anregen. Natürlich füllt man damit kein Wochenende unter der Lesedecke, vor Spannung zitternd und mit stundenlangem Harndrang.
Dazu sind die Geschichten zu kurz. Das große Aber jedoch ist der Witz und sind die dahinterliegenden Ideen, die das ganze so tragfähig machen.

Die Story "Halloween" stimmt sehr beispielsweise sehr nachdenklich in Bezug auf "ich wünsch mir was, egal wie", Quantenmüll ebenso. Man merkt, es sind alles Ideen, die gut genug waren, sauber erzählt zu werden. Sehr vergnüglich, sehr gut erzählt, und das Beste ist jeweils das kurze, erhellende Vorwort vor jeder Geschichte.
Das gibt den einzelnen Geschichten den stets passenden Rahmen, und hebt diese Sammlung aus dem Status einer einfachen Sammlung auf den Thron einer Sammlung tiefsinniger Ideen, die dazu noch gut erzählt wurden.
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am 8. März 2009
Eine Sammlung von teilweise wirklich wunderbaren Kurzgeschichten und Texten, originell und ungewöhnlich, manchmal an Roald Dahl oder Edgar Allan Poe erinnernd. Die jeweiligen Einführungskommentare des Autors nehmen aber einigen Geschichten den Zauber. Ich empfehle dringend, die Kommentare, wenn überhaupt, erst danach zu lesen.
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