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am 8. Juni 2016
Zum Inhalt:
Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen - ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte ...

Meine Meinung:
Für mich war der erste Band "Die Blutlinie" von Cody McFadyen ein wahrhaft großer Thriller, der allerdings nicht für zart besaitete Personen geeignet ist. Das Kopfkino springt schnell an und was sich dort dann abspielt, ist nicht schön....

Es ist der Auftakt von Smokey Barrett, einer Ermittlerin, die Ecken und Kanten hat, die nicht glamorös daher kommt, sondern die mit eigenen Problemen zu kämpfen hat und dann auch noch von einem Serienmörder auserkoren wird, ihn zu fangen. Smokey ist noch dabei, ein eigenes Drama mit psychologischer Hilfe zu verarbeiten, bei dem sie ihre komplette Familie verloren hat. Bereits diesen Verlust beschreibt Cody McFadyen sehr blutig und detailreich.

„Wenn Ihnen dieses Buch keine Angst macht,
sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.“(New York Times)

Die Story entwickelt sich aber noch viel blutiger und so manches Mal ist man versucht, einfach ein paar Seiten zu überspringen (was man natürlich niemals tut). :-) Smokey und ihr Team sind wirklichkeitsgetreue Personen, die auch ihre Probleme und Herausforderungen haben. Teilweise wird dies erst durch den Killer in dem Buch deutlich, als dieser Smokey und ihr Team unter Druck setzt, ihn mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu fangen. Besonders ist mir Smokeys ältere Kollegin ans Herz gewachsen, die alle Leute immer nur "Zuckerschnäuzchen" nennt. Das hat so manchen Schmunzler auf meine Gesicht gezaubert. Durch die Ereignisse wurde ich emotional sehr berührt und war bestürzt darüber, wie man sich solch schlimme Dinge überhaupt ausdenken kann.

Der Täter, Jack junior, ist ein sadistischer Täter, der sich selbst für einen Nachkommen Jack the Rippers hält. Seine Taten sind grausam und äußerst blutig. Cody McFadyen beschreibt die Taten sehr bildreich lässt kaum ein Detail aus. Die Spannung im Buch steigert sich immer weiter, bevor sie im großen Showdown dann überzuschwappen droht. Aber letztlich wird der Täter entlarvt. Es gibt aus meiner Sicht keine äußerst spannende Stelle, vielmehr entwickelt sich das Buch nach und nach zu einem Pageturner, bei dem man nicht aufhören möchte zu lesen.

Geschrieben ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Agentin Smokey Barrett und dies macht sie noch ein wenig persönlicher und schwieriger zu verstehen. Der Autor konnte sich sowohl in Smokey, als auch in Jack junior hervorragend hinein versetzen und die Geschehnisse und Emotionen sehr gut beschreiben. Beide kamen mir, jeder auf seine Weise, sehr authentisch vor. Ein tolles Buch, welches mich bestens unterhalten hat!!

Fazit:
Ein äußerst blutiger Thriller, der nichts für zart besaitete Gemüter ist. Durchdacht mit tollen und authentischen Charakteren, die, jede für sich, sehr gut dargestellt ist. Ein Team, welches menschlich ist und dies auch im Buch zu zeigen weiß. Ich vergebe glatte 5 von 5 möglichen Sternen!!
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am 16. März 2008
Handlung:

FBI-Agentin Smoky Barrett ist entstellt. Vor ca. 6 Monaten hat Smoky Barrett ihre Tochter und ihren Mann verloren. Beide ermordet von einem Psychopaten, der auch sie umbringen wollte. Doch Smoky tötete ihn, und dabei auch ihre Tochter. Zurückgeblieben sind Narben, die ihr Gesicht und ihren ganzen Körper verunstalten. Seit dem befindet sie sich in psychiatrischer Behandlung bei Peter Hillstead. Ihm vertraut sie all ihre Ängste an. Sie befindet sich an einem entscheidenden Punkt. Entweder sie kehrt zum FBI zurück und jagt wieder Mörder, oder sie lässt es zu, dass der Schmerz des Verlustes sie vollends bricht, und sie sich selbst das Leben nimmt. Genau zu diesem Zeitpunkt erfährt Smoky von dem Tod ihrer Jugendfreundin Annie King. Sie wurde in San Francisco ermordet aufgefunden. Ihre Tochter Bonnie war drei Tage lang Gesicht an Gesicht an die Leiche ihrer Mutter angekettet. Sie befindet sich im Krankenhaus und hat seit dem kein Wort mehr gesprochen. Durch Bonnies Schicksal und die Unterstützung durch ihr Team bestärkt, nimmt Smoky die Ermittlungen auf. Und schon bald bemerkt sie, dass die neuen Todesfälle sehr viele Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen Fall und Schicksal vor 6 Monaten haben.
Und der Killer wendet sich auch direkt an Smoky. Mit der ersten Kontaktaufnahme per Email schickt er ein Video, auf dem der brutale Mord an seinem ersten Opfer gezeigt wird. Der Mord zeugt von äußerster Brutalität und Spaß an dem, was er dort tut. Der Killer behauptet, dass er von Jack the Ripper abstammt, dem bekannteste Hurenmörder aus dem 19. Jahrhundert. Und wie er, ist „Jack Junior“ auf der Suche nach seinem eigenen Inspektor Abaline. Jack Junior möchte gejagt werden. Er weiß intime Details über das Team um Smoky Barrett, die eigentlich niemand wissen dürft. Und Smoky und ihr Team haben eigentlich keine andere Wahl, als ihn zu jagen und zu schnappen, denn er droht ihnen damit, dass er jedem Einzelnen etwas wegnehmen wird, was er liebt. Schon wenig später unterstreicht Jack Junior seine Behauptung. Und er ist nicht alleine…
Smoky und ihr Team beginnen mit den Ermittlungen, die gepflastert sind von Toten. Und bald erkennen sie, das ganze Ausmaß und die Hintergründe dieses Falles.

Meine Meinung:

Für mich ist es bereits das zweite Hörbuch von Cody McFadyen. Nach „Der Todeskünstler“, welches eigentlich das zweite Buch ist, jetzt „Die Blutlinie“. Und wie der Titel schon verrät, geht es um Abstammungen.
Es treffen zwei Extreme aufeinander. Genau diese Spannung wird den ganzen Roman über hinweg perfekt erhalten und noch gesteigert, was einen großen Reiz dieses Hörbuchs ausmacht.
Auf der einen Seite Smoky, die ihre gesamte Familie und jetzt auch noch ihre beste Freundin verloren hat. Als ob dies noch nicht genug ist, wurde sie von ihrem Peiniger entstellt und traut sich seit dem kaum noch auf die Straße.
Auf der anderen Seite Jack Junior, der in die Fußstapfen des wohl berüchtigtsten Mörders getreten ist und eine Linie aus Blut hinter sich herzieht.
In diesem Hörbuch trifft die Brutalität und Kälte von Jack Junior und seinen Morden auf die Ängste und die schlimmsten Erinnerungen einer schon fast gebrochenen Smoky, die ihr Trauma fast eins zu eins noch mal erleben muss.
Cody McFadyen spielt mit Emotionen und Gefühlen und verpackt dies in einem wahnsinnig spannenden Thriller.

Franziska Pigulla werden die meisten als deutsche Stimme von Akte-X-Star Gillian Anderson ("Scully") kennen. Auch zu hören war sie als Demi Moore (Enthüllung, Ein unmoralisches Angebot) oder Sharon Stone (Begegnungen).
Als Sprecherin für dieses Hörbuch ist sie meines Erachtens die perfekte Wahl. Das komplette Hörbuch hinweg spielt sie förmlich mit ihrer Stimme.
Ob es die kühle, emotionslose und ruhige Stimme von Jack Junior ist, das hysterische, unsichere oder ängstliche Kreischen der inneren Stimme von Smoky oder die lässig, coole Art von Kelly Thorne. Ob es ein zärtliches Flüstern, ein tiefes Grollen, ein lautes Fluchen oder gebrüllte Befehle sind. Franziska Pigulla schafft es immer den richtigen Ton zu treffen. In ihrer Stimme spiegelt sich die Dramatik, Angst oder Hoffnung der jeweiligen Situation und es wirkt nie aufgesetzt, sondern immer echt und glaubwürdig Es ist wirklich ein wahres Vergnügen Franziska Pigulla bei ihrer Arbeit zuzuhören.

Fazit:

Spannung von der ersten Minute an. Ein Thriller voller Brutalität und Psychospielchen, die den Hörer auch an dem Innenleben der Protagonisten teilhaben lässt. Der Handlungsfluss wird durch keine unnötigen Längen unterbrochen, sondern wirkt immer flüssig. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Im Gegenteil. Ich schwankte zwischen Ekel, Faszination, Trauer, Furcht und Hoffnung. Absolute Hörempfehlung!!
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HÖRBUCH-Rezension: DIE BLUTLINIE von Cody McFayden, gelesen von Franziska Pigulla | Gekürzte Romanfassung | 74 Tracks | Gesamtlaufzeit über 7 Stunden (ca. 427 Minuten) | erschienen bei Lübbe Audio.

Dieses Hörbuch zu bewerten fällt wahnsinnig schwer, denn hier wird der Titel zum Programm. Es geht blutig zu - sehr blutig! Von Blümchenpflücken am Baggersee in ländlicher Idylle keine Spur! Dieses Hörbuch ist sicher nicht jedermanns Geschmack und überhaupt nur für Erwachsenenohren bestimmt. Das sollte auf jeden Fall klargestellt werden, ohne dass man moralische Grundsätze hervorkehren müsste.

Interessiert hat mich dieser Thriller vor allen Dingen, weil der Serienkiller um dessen krankhaft grausame Psychospielchen sich die Handlung von DIE BLUTLINIE rankt, ein direkter Abkomme von "Jack The Ripper" sein soll. Soweit so ... Ja was!? Gut? Schlecht? - Von beidem ein bisschen.
Vor allen Dingen ist die Protagonistin, die FBI-Agentin Smoky Barret, vom Autor dramatisch ins Geschehen eingebunden. Nicht nur, dass ihr Mann und ihre kleine Tochter - in ihrer Anwesenheit - einem psychopathischen Mörder zum Opfer fielen. Nun erhält sie auch noch diese abartigen Briefe, die der Absender mit "From Hell. Jack Junior", unterzeichnet! Offensichtlich hat dieser Gestörte es auf sie abgesehen und fordert sie zu einem blutigen Duell. - Freilich darf Smoky, obwohl persönlich in die Ermittlungen involviert, die Ermittlungen trotzdem leiten. Doch schnell stellt sich heraus, dass sämtliche Ermittlungs-Kollegen und -innen von "Jack Junior" mehr oder weniger bedroht werden. - Eine dramatische Schnitzeljagd nach Indizien und verräterischen Spuren beginnt...

Aberwitzig überzogen, oder faszinierende Thrillerkonstruktion?? - Beides. Wer nach einem realistischen Krimi, oder Thriller sucht wird hier enttäuscht. Der Autor hält die Spannung lange aufrecht, erst die Auflösung hat mir ein wenig missfallen, aber das geht mir meistens so. Schließlich ist der Weg das Ziel (erst recht bei einem Hörbuch, finde ich) und ich will gar nicht erst meine Faszination an derart kranken Thrillern ergründen, trotzdem ich an einigen Stellen das Gehörte ganz schnell wieder vergessen hätte wollen.

Ganz großes Lob gebührt an der Stelle Franziska Pigulla, die Smoky Barrett und ihrem kranken Gegner charakteristische Stimmen verpasst. Das Hörbuch ist sauber vorgetragen. Der Autor hat zwarwohl keine besonders bemerkenswerte Art zu schreiben, aber immerhin ist sein Stil nicht so ungelenk wie der von z.B. Karin Slaughter, über deren VERGISS MEIN NICHT ich mich jetzt noch ärgere. Das Hörbuch ist von der Lautstärke und Lesung her prima "autofahrtauglich" und die Aufteilung in Tracks sehr gut gewählt.

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auf meiner persönlichen Horchlatte: ****
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am 31. Mai 2013
Smoky hat den Albtraum aller erlebt. Sie war in der Gewalt eines Irren, eines Mörders und musste dabei zusehen, wie dieser Ihre Familie umbrachte. Seitdem ist nichts mehr wie es war. Die ehemals toughe und selbstsichere FBI Agentin ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie befindet sich in Therapie und hat grosse Mühe sich zurück ins Leben zu kämpfen. Selbstmordgedanken beschäftigen sie Tag täglich. Bis sie eines Tages einen Anruf ihrer alten Kollegen bekommt.
Ihre beste Freundin wurde auf grausamste Art und Weise ermordet, deren Tochter wurde an die Leiche gefesselt erst drei Tage nach dem Geschehen gefunden. Und der Mörder hat Smoky persönlich eine Nachricht hinterlassen.

Im ersten Fall um FBI Agentin Smoky Barrett strickt der Autor Cody McFadyen eine unheimlich spannende und clevere Story um einen Serienmörder in Los Angeles. Von der ersten bis zur letzten Seite ist der Leser gefangen in die Geschehnisse um diese unglaublich tapfere Frau, die sich Ihrem Schiksal auch dann nicht ergibt, als es sie wieder einmal richtig heftig trifft. Dem Autoren gelingt es die Spannung stetig zu halten und den Leser am Ende mit einem Finale zu überraschen, welches man beim besten Willen nicht ahnen konnte.
Für alle Thriller Fans ist Cody McFadyens "Die Blutlinie" eine absolute Leseempfehlung.
Aber Achtung: es geht nicht besonders zimperlich zu. Starke Nerven schaden nicht. :o)

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling
für BookOla.de
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am 8. Juli 2008
Ich fühle mich hin- und hergerissen - es ist lange her, dass ich einen Thriller gelesen habe, den ich nicht zur Seite lesen mochte, weil er mich so in seine Welt gesogen hat. Der Roman ist toll erzählt, verschont niemanden und - was ich besonders mochte - die Ermittlerarbeit verläuft sehr linear und wird nicht hektisch von einer unerwarteten Wendung in die nächste geworfen.

Die Figuren selbst sind natürlich maßlos übertrieben - nicht nur Smoky Barretts eigenes, unfassbar grausames Schicksal übersteigt jegliche Vorstellungskraft, nein, auch jeder Teamkollege von ihr ist vom Schicksal mit eigenen Problemen und tragischen Prüfungen gebeutelt, die leider schon ins Klischeehafte übergehen. Vielleicht war dies aber notwendig, damit der Leser ein wenig Distanz zum Geschehen aufbauen kann, denn sich vorzustellen, einem selbst widerfahre derart Übles, ließe wohl kaum noch jemanden ruhig schlafen.

Die heftige Fäkalsprache sollte dem Ganzen wohl auch noch einen authentischen Schliff geben, etwas weniger wäre aber mehr gewesen - und die eine Sexszene hätte sich McFadyen wirklich sparen können, völlig überflüssig.

Die große "Enthüllung" über den Killer war auch nicht wirklich eine Überraschung, aber das störte mich nicht - wie Barrett und ihr Team langsam in das Bewusstsein des Mörders eindringen und dahinter kommen, was ihn zum Morden bewegt, ist unglaublich spannend und packend geschildert.

Definitiv nichts für Zartbesaitete, Folter und Mord werden detailliert beschrieben, die Sprache ist schonungslos, aber wenn man sich auf "Die Blutlinie" einlässt, lässt einen der Roman von Anfang bis Ende auch nicht mehr los.
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am 20. Oktober 2010
Krimis, Thriller, Romane allgemein leben von der Fiktion. Aber rund um Smoky Barrett häufen sich die Extreme derart, dass man irgendwann keine Lust mehr hat sich in diese Welt hineinzuversetzen. Jeder der Kollegen hat einen Schicksalsschlag erlebt, der mit einer Menge an Brutalität zu tun hat, die man fast schon erwartet.

Vielleicht liegt es daran, dass ich selber Vater bin, aber richtig "abenteurlich" ist es schon, wenn berichtet wird,welche Grausamkeiten die kleine Bonnie erlebt, um dann von der überforderten Smokie mit nach Hause genommen zu werden, die sich gar nicht um sie kümmert.

Immerhin: Das Finale war recht kurzweilig, auch wenn schnell klar war, wer das Ungeheuer sein musste.
Durch das Buch habe ich mich gequält, weil mein Gegenüber bei der Blutspende mir vorschwärmte wie toll die ganze Smoky Barrett-Reihe sei. Er habe alle Bücher mit Begeisterung gelesen.
Für mich ist hier definitiv Schluss...
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am 20. Oktober 2012
Die Story um Smoky Barrett ist wirklich sehr interessant. Sie ist eine Protagonistin, die schon sehr schlimmes in ihrem Leben erlebt hat und trotzdem versucht sie stark zu bleiben, was ihr in den meisten Fällen auch gelingt.

Die Geschichte wird aus ihrer Sicht im Präsenz erzählt, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, jedoch habe ich diesen Schreibstil sehr schnell zu schätzen gelernt. Trotzdem muss ich sagen, dass der Anfang des Buches mich nicht ganz so überzeugt hat, ich fand, es ging weniger um den Fall als um Smoky Barrett und ihre Gedanken. Es war anfangs an einigen Stellen langatmig, was ich sehr schade fand.

Jedoch nimmt das Buch ab der Hälfte wirklich an Fahrt auf, ich konnte es dann kaum aus den Händen legen. Der Fall ist wirklich spannend, Smoky und ihr Team sind wirklich gut und auch sehr interessant, ich hab das Ganze sehr gespannt mitverfolgt. Die Morde sind wirklich grausam beschrieben und ich war wirklich geschockt über das Ausmaß der Grausamkeit-definitiv nichts für schwache Nerven!

Für mich ein wirklich empfehlenswertes Buch, das zwar einige Zeit braucht, bis es in Fahrt kommt aber sobald dies geschieht, kann man das Buch kaum mehr aus der Hand legen!
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TOP 50 REZENSENTam 14. April 2015
Ich mag Cody McFadyens Romane. Die Blutlinie ist eine packende Story über Frauenmorde, die die FBI-Agentin Smoky Barrett, die Protagonistin, in eine Schnitzeljagd nach dem Täter verstricken. Typisch für den Autor ist sein Hang zu blutigen Szenen, ja man könnte fast sagen Gewaltexzessen.

Die Story ist packend erzählt, die Ermittlung ist nachvollziehbar. So kommt der Roman weitgehend ohne verwirrende Wendungen aus, die oftmals benützt werden um den Leser länger im Unklaren zu lassen. Dadurch erahnt man allerdings frühzeitig bereits den Täter.

Es ist ein Roman den ich nur ungern zur Seite legte, so sehr wurde ich in den Bann der Geschichte gezogen. Allerdings finde ich die Protagonisten teilweise schwer übertrieben vom Leben gezeichnet. So wurde Smoky Barretts (alleine der Name ist schon klischeehaft) Familie vor ihren Augen brutal zu Tode gequält, und auch die anderen Personen ihres Teams wurden bereits vor harte Prüfungen gestellt. Etwas Weniger wäre in diesem Fall Mehr gewesen.

Trotzdem kann ich diesen Roman nur empfehlen. Wenn man nicht zu zart besaitet ist um derart gewalttätige Lektüre zu verkraften.
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am 24. September 2015
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten...

Meinen Geschmack hat das Buch nicht getroffen. Ich fand es einfach sehr starr und langweilig geschrieben. Zudem wirken die abartigen (und viel zu ausführlichen) Schilderungen von Mord, Organentnahmen und Gemetzel wie ein schlechter "Splatter-Horror". Zudem meint man, der Autor habe einen Mix zwischen "Sieben" und "Das Schweigen der Lämmer" erzeugen wollen. Geklappt hat in meinen Augen nichts davon.

Blut, Brutalität und Abartigkeit macht noch lange kein gutes Buch! Und Spannung erzeugt es schon mal gar nicht.

Aus eigener Berufserfahrung im Ermittlungsdienst kann ich sagen, dass die "Wiederauferstehung" der Smoky Barrett total an den Haaren herbei gezogen ist. Nach den traumatischen Erlebnissen (Tod von Mann und Kind durch einen Serienkiller) wäre die gute nie wieder zurück in die Schlacht gezogen.

Schade, aber ich werde kein weiteres Buch der Reihe mehr kaufen...
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am 11. Februar 2012
Smoky Barrett hat die Hölle hinter sich, ein Serienkiller hat ihren Mann und ihre Tochter umgebracht und sie grausam gefoltert und vergewaltigt. Dann wird ihre beste Freundin grausam ermordet und Smoky entscheidet sich, ihren Beruf beim FBI wieder aufzunehmen und den Mörder zu jagen.

Das Buch ist von vorne bis hinten rasant und spannend geschrieben, daran gibt es nichts zu meckern. Mir persönlich waren die Charaktere jedoch zu perfekt, ich mag Personen, die wie du und ich sind. Wenn Menschen beschrieben werden, die in jeglicher Hinsicht perfekt sind (Können, Aussehen etc.), dann nervt mich dies immer etwas und in diesem Buch ist so ziemlich jeder Charakter derart beschrieben. Zudem sind mir manche Handlungsabläufe oder Reaktionen realitätsfremd erschienen und ich ahnte sehr schnell, wer der Täter ist. Daher wollte ich dem Buch eigentlich nur drei Sterne geben, aber es war eben auch verdammt spannend. :)
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