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5.0 von 5 Sternen Harte Kost, aber genial
Smoky Barrett ist gezeichnet. Vor einem halben Jahr überfiel ein Verrückter sie und ihre Familie, tötete ihren Mann und ihre Tochter und verstümmelte und vergewaltigte sie. Als sie einen Schritt zurück zum normalen Leben macht, muss sie sehr schnell wieder ihren Mann stehen: ihre beste Freundin wurde ermordet. Sie war eine Internethure und wurde...
Veröffentlicht am 25. Juli 2011 von Moon

versus
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3.0 von 5 Sternen Shadowman - 0815
Cody Mcfadyden's Blutlinie mit der FBI-Agentin Smoky Barrett konnte mich nicht 100% überzeugen. Der Thriller vermag zu unterhalten und ich langweilte mich auch nicht, dennoch ist die Story insgesamt nur "ganz okay" - mehr jedoch nicht.

Wenn man viel liest begegnen einem immer wieder dieselben Stereotypen und dieselben Kernverlaufe. Der Hauptcharakter (ob...
Vor 24 Monaten von Din veröffentlicht


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3.0 von 5 Sternen Shadowman - 0815, 30. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Cody Mcfadyden's Blutlinie mit der FBI-Agentin Smoky Barrett konnte mich nicht 100% überzeugen. Der Thriller vermag zu unterhalten und ich langweilte mich auch nicht, dennoch ist die Story insgesamt nur "ganz okay" - mehr jedoch nicht.

Wenn man viel liest begegnen einem immer wieder dieselben Stereotypen und dieselben Kernverlaufe. Der Hauptcharakter (ob Reporter, Agent, Anwalt, Polizist, Mediziner etc), natürlich Meister seines Fach, besitzt eine schlimme Vergangenheit, die es zu verarbeiten gilt (Familie duch Serienkiller ermodert beispielsweise). Der Hauptcharakter wird von der Vergangenheit eingeholt und begibt sich auf Schnitzeljagd, die voll steigendem Schrecken und Grauen ist, bis man kurz vor der Lösung steht und einen vermeintlichen Schuldigen überführt. Doch kurz vor Ende kommt die große Überraschung und der wahre Mörder ist eine nahe stehende Person. So macht es oft Joy Fielding, so kenne ich es bereits aus Closer. Seien wir ehrlich, Mcfadyden schafft im Grunde mit Blutlinie nichts Neues.

Smoky Barrett kann auf die gleiche Liste wie Simon Beckett’s David Hunter (Die Chemie des Todes: David Hunters 1. Fall, Kalte Asche etc), Donn Cortez‘ Jack Salter (Closer), Fitzeks Alexander Zorbach (Der Augensammler, Der Augenjäger) oder Anthony Zuiker‘s Steve Dark (Level 26).

Hauptcharaktere in Thriller sind oft einfach nur Stereotypen. Entweder sie beweinen eine tote Ehefrau plus Kind oder verarbeiten eine zerrüttete Ehe wie Adler-Olsen’s Carl Mørck (Erbarmen) oder Karin Slaughter’s Sara Linton (Belladonna, Vergiss mein nicht, Gottlos etc). Wie gesagt ich lese sehr viel, daher bin ich nicht so leicht zu beeindrucken und noch weniger zu überraschen. Für mich war relativ schnell klar, wer sich hinter Jack Junior verbarg, nicht weil der Autor seine Handlung schlecht konstruiert hatte, sondern weil alles nach Schema F lief.

Zitat Smoky: „Gottes Name in diesen Tagen bedeutet Leiden. O Gott o Gott o Gott- ich vermisse ihn so.“ Smokys Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann gefiel mir ganz gut, daher war ihr kurzes Intermezzo unpassend und überaus unrealistisch.

Stellenweise übertrieb der Autor für meinen Geschmack zu sehr, wenn ich zB an Elaina’s Beschreibung denke (mein Gott ich hab’s kapiert die Frau ist ne Heilige). Das komplette Buch besitzt einen typisch amerikanischen Touch, wenn man zB das Team um Smoky betrachtet, als wären sie direkt aus Hollywood entsprungen. Ich wurde beim Lesen, dass Gefühl nicht los einfach nur eine CSI-Miami-Serie (und wie sie alle heißen) in Buchformat vor mir zu haben.

Neben Smoky’s Talent für’s Schießen, gefiel mir Mcfadyen’s Metapher mit dem schwarzen Zug, auf dem Smoky und James aufsprangen, sehr gut. Callie’s Zuckerschnäuzchen hingegen war mehr als nervtötend. Wie gesagt insgesamt okay, es reicht für drei Sterne, doch begeistert hat es mich nicht.

"Ich fresse Seelen für mein Leben gern. Es geht doch nicht darüber, etwas zu fressen, das eigentlich für den Himmel bestimmt war."
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5.0 von 5 Sternen Harte Kost, aber genial, 25. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Smoky Barrett ist gezeichnet. Vor einem halben Jahr überfiel ein Verrückter sie und ihre Familie, tötete ihren Mann und ihre Tochter und verstümmelte und vergewaltigte sie. Als sie einen Schritt zurück zum normalen Leben macht, muss sie sehr schnell wieder ihren Mann stehen: ihre beste Freundin wurde ermordet. Sie war eine Internethure und wurde von einem Mann namens Jack Junior vergewaltigt, gefoltert, umgebracht und danach ausgeweidet - und ihre Tochter musste alles mit ansehen. Und er möchte gejagt werden - von Smoky und ihrem Team. Doch er hält die Fäden in der Hand - die weiter in ihr Leben reinreichen, als alle sich nur vorstellen können...

Die Geschehnisse werden uns von Smoky selbst erzählt, also durchleidet man ihre Qualen, ihre Albträume über die verhängnisvolle Nacht, in dem sie alles verlor. Ihre Hoffnungslosigkeit - und ihren Jagdsinn.
Smoky ist gespalten, man kann alles genau nachfühlen, ist wirklich wunderbar geschrieben.

Die Charaktere kommen sehr sympathisch rüber, man sieht sie aus Smokys Augen. Daher kommt man nicht umhin, James z.B. nicht leiden zu können, aber als Teil des Teams zu aktzeptieren. Eisprinzessin Callie durchschaut man auch sehr schnell und den Riesen Alan schließt man sofort ins Herz. Ebenso wie seine Frau Elaina, deren Warmherzigkeit der Autor sehr gut beschrieben hat.

Die Charaktere wurden alle super beschrieben, man sah sie vor sich, jeder einzelne passt perfekt ins Bild.

Dadurch kommt man allerdings nicht umhin, mit ihnen zu leiden. Ich musste öfter mal schlucken und einmal liefen mir sogar die Tränen runter - ja, ich gestehe ;) Und das passiert bei mir wahrlich nicht oft.

Man taucht tief in die Abgründe der Menschen ein und fiebert mit, wenn der Täter gejagt wird und hofft, dass er das bekommt, was er verdient.

Ich weiß gar nicht, wie ich das alles beschreiben soll, das Buch muss man selbst lesen.
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5.0 von 5 Sternen Auftakt einer spannenden Thriller-Reihe, 16. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Inhalt:
FBI-Agentin Smoky Barrett wurde Opfer eines Psychopathen durch den sie ihre gesamte Familie verloren hat. Sie leidet auch nach 6 Monaten noch sehr unter den Folgen und ist sich nicht sicher, ob sie jemals wieder ihrem Beruf als FBI-Agentin nachgehen kann. Scheinbar zufällig wird ihre Freundin aus Highschool-Zeiten von einem brutalen Killer ermordet, der sich selbst als Nachfahre des legendären Jack the Ripper sieht, und behauptet, dass nur Smoky ihm das Handwerk legen könne. Aus Wut und Hass auf "Jack Junior" schafft es Smoky schließlich ihre Tätigkeit beim FBI wieder aufzunehmen, und sie versucht mit Hilfe ihres Teams, den Täter zu stellen.

Meinung:
Nachdem ich von Teil 3 der Smoky Barrett Reihe recht begeistert war, wollte ich nun unbedingt auch die andern Teile lesen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Zu Anfang erfährt man allerlei über Smokys Vergangenheit und den Angriff auf ihre Familie; diese Einführung ist zwar vergleichsweise lang, aber keines falls langweilig. Man lernt Smoky sehr gut kennen, fühlt mit ihr und erfährt wichtige Charakterzüge von ihr. Spannung wird auch hier schon erzeugt, da man schon genau wissen will, was denn nun mit ihr und ihrer Familie passiert ist. Der Plot an sich kommt aber auch relativ bald hinzu, als Smokys Freundin Annie getötet wird und die Tat irgendwie mit ihr in Verbindung zu stehen scheint. So nimmt auch der Täter kurze Zeit später über verschiedene Medien Kontakt zu ihr auf, und behauptet, er wäre ein Nachfahre von Jack the Ripper. Dieser ist auch gleichzeitig der Leitfaden in diesem Buch und hat mich sehr überrascht. Ich habe schon viele Bücher über Jack the Ripper gelesen, und hielt das Thema eigentlich für ausgelutscht. Cody McFadyen gelingt es jedoch anhand dieser Thematik einen überaus fesselnden Plot zu entwickeln, sodass es mir schwer gefallen ist, das Buch aus der Hand zu legen. Charakteristisch sind auch hier wieder sehr detaillierte, blutige Szenen und das allbekannte Motto "schlimmer geht's immer". So dachte ich zu Anfang des Buches, dass das Schicksal von Annies kleiner Tochter Bonnie schon der brutale Höhepunkt des Buches sein muss, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Besonders gefallen hat mir auch Smokys Team beim FBI. Jeder einzelne Charakter wurde sauber und detailliert ausgearbeitet, sodass man der ganzen Aufklärungsarbeit sehr gut folgen kann. Man kennt die Stärken und Schwächen der einzelnen Personen, sowie persönliche und familiäre Hintergründe, wobei jeder Charakter auf seine Weise ein interessantes Stück des Teams ist und zur Aufklärung des Falls beiträgt.
Auch die vielen überraschenden Wendungen bei der Aufklärung des Falls tragen gut zur Spannung bei und werden glaubhaft in das Geschehen eingearbeitet.

Fazit:
"Die Blutlinie" ist ein äußerst spannender Thriller, der sowohl einige blutige Szenen enthält, als auch die Psyche des Lesers zur Spannungserzeugung nutzt. Insgesamt ist es definitiv kein Buch für Zartbesaitete, aber für alle Fans von mitreißenden, fesselnden Bücher ein absolutes Muss
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, 14. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Smoky Barrett hat in ihrem Leben so viele schlimme Dinge erlebt, an dem so manch einer schon lange zerbrochen wäre. Zunächst verläuft ihr Leben genauso, wie sie es sich erträumt hat. Perfekter Job, eine steile Karriere, einen liebevollen Ehemann und eine wunderschöne Tochter. Es hätte alles wie bisher weiterlaufen sollen, doch das Glück ist nicht von Dauer. Ein Serienkiller foltert Smoky und tötet vor ihren Augen Mann und Kind. Gerade als sie versucht sich von ihrem schweren Schicksalschlag zu erholen, kommt es noch einmal ganz hart: Ein sadistischer und unglaublich grausamer Mörder hat auch noch die beste Freundin auf bestialische Weise ermordet. Anstatt komplett zu zerbrechen, steht die bewundernswerte Frau wieder auf und sagt dem Killer den Kampf an...

Cody McFadyen ist mit "Die Blutlinie" ein atemberaubender Auftakt der Thrillerreihe um Smoky Barrett gelungen. Die Ermittlerin ist eine unglaublich starke intelligente und wahrscheinlich auch attraktive Frau. Der Leser kann sie nur bewundern.
Der Schreibstil des Autors gleicht einer Achterbahnfahrt. Die Morde sind so detailliert beschrieben, dass sich dem einen oder anderen Leser durchaus mal der Magen umdrehen kann. Gleichzeitig ist nicht nur die Protagonistin Smoky Barrett mit sehr viel Einfühlungsvermögen beschrieben, sondern auch ihre Kollegen und Freunde. Es sollte hier erwähnt werden, dass die Handlung an sich permanent spannungsgeladen ist.

Mich persönlich hat der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Smoky Barrett ist mit Abstand zu meiner Lieblingsermittlerin geworden. Aber auch die anderen Personen sind einfach wundervoll, während der Täter unberechenbar und genial beschrieben wird.
Beim lesen war ich ständig angespannt, da ich immer wimmer wieder aufs Neue völlig unvorbereitet geschockt wurde, gerade als ich dachte, mich von der zuvor "erlebten" Szene erholt zu haben...

Für Thrillerliebhaber mit starken Nerven eine absolute Kaufempfehlung. Ich freue mich sehr auf die nachfolgenden Bände von Cody McFadyen! Ich konnte "Die Blutlinie" nicht mehr aus der Hand legen.
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3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht..., 10. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
... aber auch nicht gut. Wegen der vielen Vorschusslorbeeren, welche diese Reihe geerntet hat, habe ich mir gedacht fang ich auch mal damit an. Und beim 1. Teil wird es wohl auch bleiben. Beginnt das Buch doch recht passabel und die ersten 100 Seiten lesen sich auch wie im Fluge. Doch ab der Hälfte und gerade durch das letzte Drittel musste ich mich dann doch eher zwingen. Was mir das ganze Buch über gefehlt hat war schlicht und ergreifend die Spannung! Wo ist der Nervenkitzel? Ich hab nichts dergleichen gespürt beim lesen.

Viel kaputt gemacht wird meiner Meinung nach auch durch die schier übermächtigen Ermittler. Als das Team vorgestellt wird ist jeder im Team mindestens "Brilliant". Schön denkt man sich, ist ja auch eine Super-Sonder-Einheit. Doch irgendwie ist jeder Ermittler der in dem Buch vorkommt ein Genie auf seinem Gebiet. Mittelmaß gibt es nicht. Das ist langweilig.

Auch die Geschichte um Smoky ist ziemlich unrealistisch. Sind die Ohnmachtsanfälle am Anfang noch nachzuvollziehen ist gerade die Geschichte um Bonnie nur noch an den Haaren herbeigezogen. Für beide Figuren wirkt es absolut lächerlich das sie nach deren Erlebnisse innerhalb so kurzer Zeit wieder "normalität" und natürlich absolute Belastbarkeit aufbringen können. Geschweige denn das man ja so mir nix dir nix ein Kind zugesprochen bekommt. Für den schnellen Erzählstil ganz gut aber nachvollziehen konnte ich das nicht.

Der Täter selbst... Nach dem ersten Opfer hatte ich schon die richtige Ahnung welche aber durch einen kleinen Kniff ganz gut zerstreut wurde. Das es am Ende aber dann doch die entsprechende Person ist, zeugt nicht unbedingt von Originalität des Schreiberlings. Zu 08/15 das ganze.

Insgesamt hat mich das ganze an eine Folge Criminal Minds erinnert. Nicht schlecht aber auch diese Serie hat nicht nur gute Folgen. Mich hat dieses Buch jedenfalls nicht animiert auch die anderen Teile zu lesen was, wie beschrieben, hauptsächlich an den brillianten Ermittlern liegt. Deren Genialität nimmt mit Sicherheit nicht ab. Bin aber mal gespannt ob diese Reihe verfilmt wird. Hollywood-Klischees sind mehr als genug vorhanden und 80 - 90 Minuten reichen locker für die doch recht maue Handlung.
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4.0 von 5 Sternen Jack Juniors Brieffreundschaft mit der FBI-Agentin Smoky Barrett. (From Hell!), 23. März 2010
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie (MP3-Download)
HÖRBUCH-Rezension: DIE BLUTLINIE von Cody McFayden, gelesen von Franziska Pigulla | Gekürzte Romanfassung | 74 Tracks | Gesamtlaufzeit über 7 Stunden (ca. 427 Minuten) | erschienen bei Lübbe Audio.

Dieses Hörbuch zu bewerten fällt wahnsinnig schwer, denn hier wird der Titel zum Programm. Es geht blutig zu - sehr blutig! Von Blümchenpflücken am Baggersee in ländlicher Idylle keine Spur! Dieses Hörbuch ist sicher nicht jedermanns Geschmack und überhaupt nur für Erwachsenenohren bestimmt. Das sollte auf jeden Fall klargestellt werden, ohne dass man moralische Grundsätze hervorkehren müsste.

Interessiert hat mich dieser Thriller vor allen Dingen, weil der Serienkiller um dessen krankhaft grausame Psychospielchen sich die Handlung von DIE BLUTLINIE rankt, ein direkter Abkomme von "Jack The Ripper" sein soll. Soweit so ... Ja was!? Gut? Schlecht? - Von beidem ein bisschen.
Vor allen Dingen ist die Protagonistin, die FBI-Agentin Smoky Barret, vom Autor dramatisch ins Geschehen eingebunden. Nicht nur, dass ihr Mann und ihre kleine Tochter - in ihrer Anwesenheit - einem psychopathischen Mörder zum Opfer fielen. Nun erhält sie auch noch diese abartigen Briefe, die der Absender mit "From Hell. Jack Junior", unterzeichnet! Offensichtlich hat dieser Gestörte es auf sie abgesehen und fordert sie zu einem blutigen Duell. - Freilich darf Smoky, obwohl persönlich in die Ermittlungen involviert, die Ermittlungen trotzdem leiten. Doch schnell stellt sich heraus, dass sämtliche Ermittlungs-Kollegen und -innen von "Jack Junior" mehr oder weniger bedroht werden. - Eine dramatische Schnitzeljagd nach Indizien und verräterischen Spuren beginnt...

Aberwitzig überzogen, oder faszinierende Thrillerkonstruktion?? - Beides. Wer nach einem realistischen Krimi, oder Thriller sucht wird hier enttäuscht. Der Autor hält die Spannung lange aufrecht, erst die Auflösung hat mir ein wenig missfallen, aber das geht mir meistens so. Schließlich ist der Weg das Ziel (erst recht bei einem Hörbuch, finde ich) und ich will gar nicht erst meine Faszination an derart kranken Thrillern ergründen, trotzdem ich an einigen Stellen das Gehörte ganz schnell wieder vergessen hätte wollen.

Ganz großes Lob gebührt an der Stelle Franziska Pigulla, die Smoky Barrett und ihrem kranken Gegner charakteristische Stimmen verpasst. Das Hörbuch ist sauber vorgetragen. Der Autor hat zwarwohl keine besonders bemerkenswerte Art zu schreiben, aber immerhin ist sein Stil nicht so ungelenk wie der von z.B. Karin Slaughter, über deren VERGISS MEIN NICHT ich mich jetzt noch ärgere. Das Hörbuch ist von der Lautstärke und Lesung her prima "autofahrtauglich" und die Aufteilung in Tracks sehr gut gewählt.

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auf meiner persönlichen Horchlatte: ****
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Nerven schaden nicht, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Smoky hat den Albtraum aller erlebt. Sie war in der Gewalt eines Irren, eines Mörders und musste dabei zusehen, wie dieser Ihre Familie umbrachte. Seitdem ist nichts mehr wie es war. Die ehemals toughe und selbstsichere FBI Agentin ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie befindet sich in Therapie und hat grosse Mühe sich zurück ins Leben zu kämpfen. Selbstmordgedanken beschäftigen sie Tag täglich. Bis sie eines Tages einen Anruf ihrer alten Kollegen bekommt.
Ihre beste Freundin wurde auf grausamste Art und Weise ermordet, deren Tochter wurde an die Leiche gefesselt erst drei Tage nach dem Geschehen gefunden. Und der Mörder hat Smoky persönlich eine Nachricht hinterlassen.

Im ersten Fall um FBI Agentin Smoky Barrett strickt der Autor Cody McFadyen eine unheimlich spannende und clevere Story um einen Serienmörder in Los Angeles. Von der ersten bis zur letzten Seite ist der Leser gefangen in die Geschehnisse um diese unglaublich tapfere Frau, die sich Ihrem Schiksal auch dann nicht ergibt, als es sie wieder einmal richtig heftig trifft. Dem Autoren gelingt es die Spannung stetig zu halten und den Leser am Ende mit einem Finale zu überraschen, welches man beim besten Willen nicht ahnen konnte.
Für alle Thriller Fans ist Cody McFadyens "Die Blutlinie" eine absolute Leseempfehlung.
Aber Achtung: es geht nicht besonders zimperlich zu. Starke Nerven schaden nicht. :o)

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling
für BookOla.de
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133 von 167 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verstörend, brutal, grausam, nicht aus der Hand zu legen, 8. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Ich fühle mich hin- und hergerissen - es ist lange her, dass ich einen Thriller gelesen habe, den ich nicht zur Seite lesen mochte, weil er mich so in seine Welt gesogen hat. Der Roman ist toll erzählt, verschont niemanden und - was ich besonders mochte - die Ermittlerarbeit verläuft sehr linear und wird nicht hektisch von einer unerwarteten Wendung in die nächste geworfen.

Die Figuren selbst sind natürlich maßlos übertrieben - nicht nur Smoky Barretts eigenes, unfassbar grausames Schicksal übersteigt jegliche Vorstellungskraft, nein, auch jeder Teamkollege von ihr ist vom Schicksal mit eigenen Problemen und tragischen Prüfungen gebeutelt, die leider schon ins Klischeehafte übergehen. Vielleicht war dies aber notwendig, damit der Leser ein wenig Distanz zum Geschehen aufbauen kann, denn sich vorzustellen, einem selbst widerfahre derart Übles, ließe wohl kaum noch jemanden ruhig schlafen.

Die heftige Fäkalsprache sollte dem Ganzen wohl auch noch einen authentischen Schliff geben, etwas weniger wäre aber mehr gewesen - und die eine Sexszene hätte sich McFadyen wirklich sparen können, völlig überflüssig.

Die große "Enthüllung" über den Killer war auch nicht wirklich eine Überraschung, aber das störte mich nicht - wie Barrett und ihr Team langsam in das Bewusstsein des Mörders eindringen und dahinter kommen, was ihn zum Morden bewegt, ist unglaublich spannend und packend geschildert.

Definitiv nichts für Zartbesaitete, Folter und Mord werden detailliert beschrieben, die Sprache ist schonungslos, aber wenn man sich auf "Die Blutlinie" einlässt, lässt einen der Roman von Anfang bis Ende auch nicht mehr los.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen viel zu viel, 25. Februar 2011
Von 
Y. Mey "Nitrox32" (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Am Anfang dachte ich: Wahnsinn, endlich mal wieder ein Thriller, der einen fesselt und bewegt. Je länger ich gelesen habe, desto weniger gut fand ich es. Es war einfach zu viel. Zu viel von allem. Alle sind die Besten. Ok, kann ich noch mit leben, denn es ist ja ein Buch. Aber: Irgendwann hatte ich das Gefühl der Autor muss in einem Buch alle seine Fantasien verwirklichen. Es wurde nur noch unglaubhaft. Ich habe es zu Ende gelesen, denn ich wollte wissen wie Smoky den Killer schnappt, auch wenn schon früh für mich feststand, wer der Killer ist. Doch auch das Ende war einfach nur noch too much. Ich habe trotzdem das zweite Buch gelesen. Man sollte sich nicht von Cody McFadyens erstem Werk abschrecken lassen. Das zweite Buch ist besser. Wenn auch wieder ein bisschen zu viel Ausweiden, legt der Autor doch eine Verbesserung zum ersten Werk hin.

Noch anzufügen ist, dass Smoky, sowie alle weiblichen Charaktere, leider unglaubhaft rüberkommen. Es ist immer schwierig, denke ich, wenn ein Mann eine weibliche Hauptrolle zum Leben erwecken will. Es fehlt Smoky meiner Meinung nach an Weiblichkeit und Gefühl.

Nichtsdestotrotz ist es kein schlechtes Buch. Spannend ist es trotzdem, man muss ich nur damit abfinden, dass es zu viel von allem ist. Aber auch das hat bestimmt für Einzelne seinen Reiz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anfangs langatmig-dann voller Spannung, 20. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall (Taschenbuch)
Die Story um Smoky Barrett ist wirklich sehr interessant. Sie ist eine Protagonistin, die schon sehr schlimmes in ihrem Leben erlebt hat und trotzdem versucht sie stark zu bleiben, was ihr in den meisten Fällen auch gelingt.

Die Geschichte wird aus ihrer Sicht im Präsenz erzählt, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, jedoch habe ich diesen Schreibstil sehr schnell zu schätzen gelernt. Trotzdem muss ich sagen, dass der Anfang des Buches mich nicht ganz so überzeugt hat, ich fand, es ging weniger um den Fall als um Smoky Barrett und ihre Gedanken. Es war anfangs an einigen Stellen langatmig, was ich sehr schade fand.

Jedoch nimmt das Buch ab der Hälfte wirklich an Fahrt auf, ich konnte es dann kaum aus den Händen legen. Der Fall ist wirklich spannend, Smoky und ihr Team sind wirklich gut und auch sehr interessant, ich hab das Ganze sehr gespannt mitverfolgt. Die Morde sind wirklich grausam beschrieben und ich war wirklich geschockt über das Ausmaß der Grausamkeit-definitiv nichts für schwache Nerven!

Für mich ein wirklich empfehlenswertes Buch, das zwar einige Zeit braucht, bis es in Fahrt kommt aber sobald dies geschieht, kann man das Buch kaum mehr aus der Hand legen!
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Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall
Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall von Cody McFadyen (Taschenbuch - 15. April 2008)
EUR 9,99
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