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61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2005
Sinuhe der Ägypter wird für alle Zeiten zu meinen Lieblingsbüchern gehören. Es ist zwar Jahre her, daß ich das Buch zuletzt gelesen habe, aber wenn ich jetzt an Sinuhe denke, dann in liebevoller Erinnerung wie an einen guten alten Freund. Absolut genial ist auch die Darstellung seines Dieners Kaptah, einem Ausbund an Schlitzohrigkeit, köstlich und einfach unvergeßlich. Die anfangs ungewohnte Sprache, etwas altertümlich und gestelzt, erscheint einem nur wenig später als die einzig richtige in ihrer wundervollen Mischung aus Ironie, Melancholie und Würde. Die Darstellung des alten Ägypten, die Dramatik der Handlung und die spannenden Abenteuer kann man ebenfalls nicht genug loben. Es liest sich alles wie von selbst. Was das Buch aber wirklich so herzergreifend und unvergeßlich macht, ist der große Bogen, den es entwirft, von einem kleinen Menschenleben, vom Anfang bis zum Ende. Sinuhe gehört zu den ganz ganz wenigen Büchern, nach deren Ende ich weinen mußte.
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2000
Mika Waltari gelingt es auf eine unnachahmliche, fast spielerische Art und Weise uns in das 15 Jahrhundert vor Christus zu entführen. Er schickt Sinuhe und Haremhab gewissermaßen als unsere Sonden ins alte Ägypten und lässt diese unterschiedlichen Charaktere in jedem von uns Anklänge finden. Der Roman ist ungeheuer spannend und farbenprächtig, vermittelt aber dabei handfestes Wissen über die damalige Zeit.
Ein Tipp: Lesen Sie die ersten 40 Seiten in einem Rutsch, die Sprache ist anfangs gewöhnungsbedürftig, später wird es wieder "glatter". Normalerweise kann dann niemand mehr aufhören, bis er das Buch verschlungen hat.
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2007
Wirklich gute Bücher haben eine Fangemeinde, weil sie Herz und Verstand gleichermaßen ansprechen. Dieses ist eines davon - und vielleicht sogar das beste des Altmeisters des historischen Romans.

Vor dem Hintergrund des historischen Kenntnisstands seiner Zeit gelingt es Mika Waltari wie bisher keinem mir bekannten anderen, etwas vom Geist des Alten Ägypten einzufangen und an den Leser weiterzuvermitteln.

Doch damit nicht genug. Sinuhes Reisen lassen vor dem inneren Auge ein virtuelles Museum erstehen, in dem gleichsam spielerisch, von Kreta bis nach Babylon, die großen Hochkulturen jener Zeit und ihre Mentalitäten Revue passieren.

Auch wenn das Bild vom glücklosen Pharao Echnaton als Prophet eines frühen, friedliebenden Monotheismus heute überholt erscheint - man könnte sich wünschen, es sei so gewesen.

Und schließlich die Hauptfigur: Sinuhe bleibt unvergesslich. Selten wurde die Melancholie eines Desillusionierten angesichts der Flüchtigkeit allen menschlichen Glücks mit so großer Sensibilität beschrieben.

Einfach nur gut, einfach nur schön.
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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2004
Jahrelang fiel mir auf die Frage nach meinem Lieblingsbuch immer wieder nur Sinuhe ein, obwohl ich ein Vielleser bin. Aber nur wenige Bücher hinterlassen in einem das Gefühl, einen Menschen durch und durch gekannt zu haben und jede Höhe und Tiefe mit ihm erlebt zu haben. Ein Fachmann würde ihn als ausgefeilten Charakter beschreiben. Und ganz nebenbei erfährt man viel über das alte Ägypten und lebt sich in seine Zeit mit ein.
Einfach ein wunderbares Buch.
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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2005
Es müssen die Sternstunden des finnischen Autors Mika Waltari gewesen sein, in denen er diesen unvergleichlichen Roman schrieb. Ich kenne keinen historischen Roman, der ähnlich bewegend, erschütternd, herzzerreißend, humorvoll und zutiefst menschlich ist.
Das Tagebuch seines erlebnisreichen Lebens, das der ägyptische Arzt Sinuhe am Ende seines Weges in der Verbannung schreibt, erinnert stark an die Weisheit des Königs Salomo im alttestamentlichen Buch Prediger, in dem sich auch der im Titel der Rezension zitierte Ausspruch Sinuhes findet. Auch der Beginn seines Lebens als Findelkind in einem Binsenkörbchen auf dem Nil schwimmend ist ein Zitat aus der Bibel.
Die Schilderungen seiner Abenteuer, die er auf seinen Reisen durch die damals bekannte Welt erlebt, entfalten ein buntes Bild der alten orientalischen Kulturen. Seine Begegnungen mit Sklaven und Königen, Armen und Reichen, nicht zuletzt dem Pharao Echnaton und seinem Heerführer Haremhab bestätigen seine Lebensweisheit: der Mensch ist der, der er immer schon war und auch immer bleiben wird. Schonungslos spricht Sinuhe auch von seinen bittersten Stunden und schmerzlichsten Erfahrungen, so dass der Leser nicht nur unterhalten, sondern auch an Orte geführt wird, zu denen man dem Schicksal nicht gern folgt. Am Ende blieb in mir der Eindruck, dass dieser Mensch Sinuhe eigentlich nicht zu der Welt gehörte, in der er andererseits doch so tief verwurzelt war.
Dieses Buch zu lesen ist ein unschätzbarer Gewinn und ein großer, wenn auch bisweilen melancholisch stimmender Genuss.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2000
Der Klassiker des historischen Ägyptenromans schlechthin. Seit 30 Jahren auf dem Markt und immer noch ein herausragendes Werk. Ein Roman in der "Ich-Form" geschrieben, hierdurch hautnah vermittelbar und flüssig zu lesen. Waltari beschreibt farbig und historisch fundiert die Lebensgeschichte des Arztes Sinuhe, der am Hofe Echnatons Karriere macht, eine bedeutende Persönlichkeit wird um letztendlich durch Inrigen zu Fall gebracht wird. Über allem schwebt gleichsam ein Hauch von Mystik und Melancholie. Meiner Meinung nach einer der besten historischen Romane überhaupt. Brilliant geschrieben, fundiert, farbig und spannend und immer stilvoll vermittelt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2000
Sinuhe nimmt den Leser mit auf eine Reise, nicht nur durch das alte Ägypten, sondern fast durch den ganzen Orient. In seiner unerreichten Weise schafft es Waltari, den Leser die damalige Zeit nicht nur sehen, nein auch riechen, schmecken und fühlen zu lassen. Dabei entsteht fast unmerklich ein Ägyptenbild, wie es interessanter und lebendiger kaum sein könnte. Ein historischer Roman der Spitzenklasse.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2004
Mika Waltaris Klassiker hat geschafft, was bisher noch kein Buch bei mir geschafft hat: bereits nach der ersten Seite stand für mich fest, dass dies mein absolutes Lieblingsbuch sein wird und diesen Rang verteidigt das Buch nun -so einige Romane später- immer noch eisern und ich halte es für nahezu unmöglich, dass je ein anderes Buch diesen Platz einnehmen kann.
"Sinuhe, der Ägypter" ist einfach ein fantastisches Buch und wer es nicht liest, verpasst vermutlich das Buch seines Lebens oder zumindest eine exzellente Story, die keinen Satz lang Langeweile aufkommen läßt, die einen berührt, die einen fesseld und gespannt mitfiebern läßt. Ich konnte das Buch, einmal angefangen, kaum mehr aus der Hand legen und hatte es auch in einer Rekordzeit durch und hätte dann gleich wieder von vorn anfangen können.
Wenn meine Leidenschaft für das Alte Ägypten zuvor schon am glühen war, so hat sie dieses Buch endgültig entfacht!
Nach finnischer Art typisch, gibt Waltari diesem Buch einen gekonnt melancholischen Touch, denn die Hauptfigur des Romanes, der Arzt Sinuhe, ist eine Art tragischer Held, der immer nur kurze Momente des Glückes erleben darf und sprichwörtlich vom Pech verfolgt wird, woran er aber meistens sogar selbst mitverschuldet ist. Er erlebt viele abenteuerliche Reisen in seinem Leben und lernt eine Vielzahl interessanter Menschen kennen, doch endet jedes Abenteuer auf seine eigene Art und Weise tragisch. Vor allem in der Liebe hat Sinuhe kein Glück und so kommt es, dass man praktisch mit ihm mitleidet und sich nach jedem Unglück fragt, warum Waltari ihn nur so viel Pech haben läßt. Immer wenn man denkt, es könnte ihn eigentlich nicht mehr schlimmer treffen, rappelt er sich erneut auf und baut sich ein neues Glück auf, das aber wiederum nicht sehr lange Bestand hat. So hat das Buch auch ein tragisches Ende, dass Sinuhe in Isolation und Verbannung führt.
Dieses Buch läßt einen nicht unberührt, es wühlt einen innerlich auf und es läßt einen noch lange nicht los. So brillant und so ergreifend ist kein anderes Buch, zudem gibt es Abenteuer genug, die so fantastisch sie auch sind, dennoch -mit etwas Vorstellungskraft- durchaus hätten wahr sein können, denn wer weiß schon wie es damals im Alten Ägypten wirklich zugegangen ist?
Wer sich für das alte Ägypten interessiert, wird dieses Buch lieben; wer abenteuerliche Reisen mag, wird dieses Buch lieben; wer einen Hang zu finnischer Literatur hat, ist hier sowieso an der richtigen Adresse. Mika Waltaris Sinuhe ist DAS Buch der finnischen Literatur schlechthin. Kein zweites finnisches Buch wurde in so viele Sprachen übersetzt! Ein echter Klassiker also, den es zu lesen wirklich lohnt!
Nehmt also einfach dieses Buch zur Hand und laßt euch in das unglaubliche und tragische Leben des Sinuhe entführen - ihr werdet es nicht bereuen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sinuhe ist ein ägyptischer Arzt, der in der Verbannung lebt. Wir schreiben das Jahr 1390 bis 1335 v. Christus – die Lebenszeit Sinuhes, dessen Geschichten wir zu lesen bekommen.

Vor sage und schreibe 70 Jahren kam der Roman heraus, nun haben wir ihn im Original – ungekürzt – vorliegen. Es ist der meist verkaufte finnische Roman weltweit !!! Die Geschichte wurde direkt aus dem Finnischen ins Deutsche übertragen.

Das Buch ist in 15 Bücher gegliedert.

Der östliche Mittelmeerraum ersteht vor dem geistigen Auge des Lesers, wird wahrhaft lebendig, weil es der Autor zu 100 Prozent versteht, den Leser mitzunehmen – in die Handlung, mit den Charakteren zu verschmelzen und mit der Handlung.

Farbgewaltig – authentisch und detailliert – über das komplette Buch hinweg ein Spannungsbogen, der zum Zerreißen gespannt ist, so dass man gefesselt ist und das Buch nicht aus der Hand legen kann. Vor den mehr als 1000 Seiten muss man echt keine Angst haben. Diese lesen sich spielend und flüssig.

Leseprobe:
========

Kapthas Laune trübte sich, sein Gesicht überzog sich mit Falten, und er sagte: „Ich mag es nicht, wenn du mich an diese alten und unerfreulichen Geschichten erinnerst, denn sie passen nicht zu meiner jetzigen Stellung.“ Dann pries er unseren Skarabäus in den höchsten Tönen und sagte: „Du tatest gut, daran, ihn mit zu überlassen, damit er sich um deine Angelegenheiten kümmerte, denn wahrlich, er hat dich reich gemacht, reicher, als du es dir je erträumt hast, auch wenn mir die Steuereinnehmer des Pharaos im Nacken sitzen und ich zwei syrische Schreiber einstellen musste, die aus Steuergründen die Buchhaltung erledigen, denn aus syrischer Buchhaltung wird nicht einmal Seth samt all seinen Dämonen klug. …

Die Art und Weise, wie der Autor seine Geschichte in Worte gefasst hat, wie auch die Übersetzung gemacht wurde, hat mir sehr gut gefallen. Authentisch und für das Genre passend liest man sich von der ersten Seite an in die Handlung ein, fühlt sich involviert und davon getragen. Hautnah sozusagen erlebt man mit, was die Charaktere im Laufe der Handlung erleben, wie sie sich entwickeln …

Ganz große Literatur !!!
Für Fans des Genres ein Muss !!!

So erlebe ich Geschichte gern !!!!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 20. Dezember 2002
"Dieses schreibe ich, Sinuhe, der Sohn Senmuts und seines Weibes Kipa - nicht um die Götter Kemets zu preisen, denn der Götter bin ich überdrüssig -, nicht um Pharaonene zu verherrlichen, denn auch ihrer Taten bin ich müde. Sondern um meiner selbst willen schreibe ich es"
So fängt das Buch "Sinuhe, der Ägypter" des Finnen Mika Waltari an, dass 1954 ein Weltbestseller war und im Gegensatz zu den meisten anderen Bestsellern dieser Zeit immer noch erhältlich ist. Gerade habe ich es zum viertenmal in meinem Leben gelesen und bin wieder in diese fremde Welt der Antike eingetaucht.
Sinuhe, ein Arzt, lebt zur Zeit 1375-1300 vor Christus und ist der Ich-Erzähler. Zwei weitere Personen tauchen im Buch immer wieder auf und begleiten ihn:
Echnaton, der neue Pharao, ein Epileptiker und Träumer, der einen neuen, einzigen Gott (Aton) einsetzen und die Sklaverei abschaffen möchte und verkündet, alle Menschen seien gleich. Aber was wie ein Manifest der Menschenrechte aussieht endet in einem Blutbad und am Schluß ...
Haremhab, ein Tat- und Machtmensch, nicht unsympathisch gezeichnet, aber auch er scheitert wie seine beiden Freunde und Gegner, obwohl er zum Schluß Pharao wird (und das, was er wirklich will, nicht kriegt)
Die Königin Nofretete tritt auf und eine kretische Stiertänzerin, die es nach Babylon verschlägt und über deren Schicksal der Leser Tränen vergiessen wird; eine Kneipenwirtin, die Sinuhe ... Aber das sollten Sie selbst lesen.
Alle diese Personen sind lebendig, wirken sehr modern und doch sehr alt, sie ändern sich und bleiben doch die gleichen. "Denn ich, Sinuhe, bin ein Mensch und habe als solcher in jedem Menschen, der vor mir war, gelebt und werde in einem jeden, der nach mir kommt, leben. Ich lebe in den Tränen und im Jubel der Menschen, in seinem Kummer und seiner Furcht, in seiner Güte und seiner Bosheit, in Gerechtigkeit und Unrecht, im Schwachen wie im Starken. Als Mensch werde ich ewig im Menschen leben, und darum ersehne ich keine Opfer für mein Grab und keine Unsterblichkeit für meinen Namen."
Die Zeit ist die Zeit der Herrschaft des Gottes Ammons in Ägyptens. Das geistige Leben ist erstarrt, für alles und jedes gibt es Regeln und niemand kann eine höhere Position erreichen, ohne zumindest zum Priester unteren Grades geweiht zu sein.
Echnaton stürzt den Gott Ammon und die Macht der Priester, aber im Untergrund werden diese nur noch mächtiger; er lehnt Kriege ab und fordert Verhandlungen, aber die Amoriter und Hethiter nützen dies nur, um Syrien zu erobern; er befreit die Sklaven, aber das führt zum Bürgerkrieg.
Sinuhe ist hin- und hergerissen von diesem Pharao. Einerseits zieht ihn die neue Lehre magisch an, andererseits sieht er sehr realistisch, was der Pharao mit seinen Edikten im Lande anrichtet und dass sie keinen Nutzen, aber eine Menge Schaden anrichten. Echnatons Charisma beeindruckt sogar Haremhab, den kühlen Realpolitiker.
Das Thema lebensfremder Idealismus und zynische Machtpolitik ist im Roman immer gegenwärtig. Jeder, der Aufstieg und Fall des Kommunismus vor Augen hat (oder den Aufstieg des Christentums, des Humanismus etc.), von Idealen und was diese in ihrer realen Existenz den Menschen antun können, wird Parallelen entdecken.
Hans Peter Roentgen,
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