Amazon.de: Kundenrezensionen: Furcht

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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hochspannender Thriller, der zugleich einige ernste Frage aufwirft
Einfach klasse, wie Bentley Little seine Geschichte erzählt: Barry und Maureen ziehen in eine "geschlossene Wohnanlage". So etwas gibt es nur in den USA. Man kann sich das in etwa wie eine selbstverwaltete - d. h. nach außen hin autonome - Kleinstadt aus lauter Einfamilienhäusern vorstellen. Anstelle der in der gesamten übrigen Nation gültigen Gesetze gilt hier die...
Vor 20 Monaten von Alcoholosuchus veröffentlicht

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versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Teilweise schwer nachvollziehbar
Barry und Maureen, ein Paar aus der gehobenen Mittelschicht, erstehen günstig ein Haus in einer geschlossenen Wohnanlage, einer in den USA wohl weit verbreiteten Siedlungsform. Die Gegend ist wunderbar, die Nachbarn nett, lediglich einige überzogene Vorschriften des Eigentümervereins trüben das Glück ein wenig, was aber zunächst nur eine etwas lästige, aber...
Vor 21 Monaten von Hans-juergen Hessedenz veröffentlicht

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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Hochspannender Thriller, der zugleich einige ernste Frage aufwirft, 16. März 2008
Einfach klasse, wie Bentley Little seine Geschichte erzählt: Barry und Maureen ziehen in eine "geschlossene Wohnanlage". So etwas gibt es nur in den USA. Man kann sich das in etwa wie eine selbstverwaltete - d. h. nach außen hin autonome - Kleinstadt aus lauter Einfamilienhäusern vorstellen. Anstelle der in der gesamten übrigen Nation gültigen Gesetze gilt hier die Satzung des Vereins der Hauseigentümer. Barry und Maureen müssen nun feststellen, dass sie ständig gegen irgendwelche Bestimmungen dieser Satzung verstoßen, z.B. indem sie Musik lauter als auf Zimmerlautstärke hören - was in den eigenen vier Wänden ja eigentlich kein Problem sein sollte, da man ja niemanden stören kann. Während der Konflikt mit dem Eigentümerverein immer intensiver wird, sehen die beiden auch, dass fast keiner der anderen Eigentümer den Mut hat, sich dem Verein zu widersetzen, was dazu führt, dass auch sie einer direkten Konfrontation aus dem Weg gehen.

Diese Beschreibung von stillhaltendem Mitläufertum stimmt freilich gerade auch den hiesigen Leser mit Blick auf die deutsche Geschichte nachdenklich. Immer wieder denkt man: Warum lassen sie sich das gefallen und gehen nicht dagegen an? - Doch wenn man sich in die Situation der Hausbesitzer hineinversetzt, wird ihr Verhalten durchaus nachvollziehbar: Denn letztlich können sie einfach nicht glauben, dass der Verein sich um die eigentlichen Gesetze und Rechte, die ja sonst im Lande gelten, ÜBERHAUPT nicht schert. Sie sind einfach nicht in der Lage, die Skrupellosigkeit des Vereins zu erkennen und ernst zu nehmen. Und weil man ohnehin genug damit zu tun hat, sein eigenes Alltags- und Berufsleben zu bewältigen, ist es allemal leichter, sich anzupassen.

Somit wirft der Roman noch eine weitere Frage auf. Denn verantwortlich für das Verhalten des Vereins ist letztlich nicht nur der Verein selbst, sondern auch die Gesellschaft, die ihm die Freiheit dazu gibt.

Der Autor provoziert damit die Frage nach dem angemessenen Verständnis von Toleranz in der Demokratie: Wie tolerant darf eine freiheitliche und pluralistische Gesellschaft sein gegenüber Gemeinschaften, die sich ihre eigenen Regeln machen - und sich dabei auch in Widerspruch zu den grundlegendsten Werten begeben? Führt ein Zuviel an Toleranz letztlich nicht zu Rechtsbruch? Gerade in den USA ist diese Frage durchaus bedeutsam, insbesondere auch im Hinblick auf religiöse Gruppierungen (Scientology). In diser Hinsicht hat Little's Geschichte denn auch eine Nähe zu Graham Mastertons Horror-Satire "Das Ritual".

Besondere Erwähnung verdient noch die Darstellungsweise von Bentley Little: Das Erzähltempo geht geradlinig voran, überaus detaillierte Schilderungen der Gefühle und Gedanken der Akteure bleiben weitgehend aus. So kommt nie Langeweile auf; erstaunlich ist aber, dass der Leser trotz dieses Tempos auch selbst emotional in die Geschichte eingebunden wird und mitfühlt ("Was würde ich jetzt tun?").

Eigentlich ist dieses Buch ein klarer Fall für 5 Sterne - wenn da nicht die letzten 20 Seiten wären, die den Leser völlig unerwartet und in totalem Kontrast zu dem bisherigen hohen Thrillerniveau mit fantasieloser low-level Fantasy überschütten, in der letztlich alles möglich ist und nachvollziehbare, zusammenhängende Erklärungen nicht mehr gebraucht werden.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Furchteinflößend gut ..., 31. Januar 2008
Von S. Forster (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
...ist dieses Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde.
Der Vergleich Bentley Littles mit Stephen King ist mehr als treffend, weitere Werke erwarte ich mit Spannung...

Die Story beginnt harmlos: Barry und Maureen, ein glückliches junges Paar aus der Großstadt, suchen ein Haus im Grünen, um mehr Ruhe zu haben und endlich mit der Familienplanung zu beginnen. In Bonita Vista, einer geschlossenen Wohnanlage, finden sie ihr Traumhaus. Günstig, wunderbar gelegen, einfach perfekt... Schnell ist der Kaufvertrag unterschrieben, der Umzug erledigt und die Freude über das neue Heim groß.
Doch bereits an ihrem ersten Tag in Bonita Vista wird Barrys Freude durch einen ekelhaften Fund in seinem Briefkasten getrübt. Um wenigstens Maureen ihre Freude nicht zu verderben, behält er die Sache für sich und verdrängt sie erfolgreich.
Die Bekanntschaft mit den neuen Nachbarn wird schnell geschlossen und von ihnen erfährt das Ehepaar auch von der Willkür und der ominösen Satzung des Eigentümervereins, der Bonita Vista sozusagen regiert. Zuerst nehmen Barry und Maureen die Schauergeschichten nicht ernst, doch als sie selbst betroffen sind, wandelt sich ihre Ungläubigkeit schnell in Wissen und dann tiefe Furcht. Niemand widersetzt sich den Regeln des Eigentümervereins, egal wie absurd sie erscheinen. Niemand.
Ein Geduldsspiel mit nervenaufreibenden Regeln beginnt und am Ende geht es um Leben und Tod.

"Furcht" lehrt einen wahrlich das Fürchten. Littles Schreibstil unterstützt sein Talent, wahren Horror zu vermitteln und macht es trotz der bedrückenden Geschehnisse schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Schonungslos deckt er die düstere Seite der Menschen auf, von der wohl jeder denkt, sie nicht zu besitzen. Doch entspricht das wirklich der Wahrheit?

Ein gelungenes Werk, das ich gern weiter empfehle. Wer starke Nerven und einen stabilen Magen hat, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen...
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Horrortrip der ganz besonderen Art, 4. Februar 2008
Inhaltlich wurde zum Roman "Furcht" ja schon einiges geschrieben, weshalb ich in meiner Rezension auch nicht spoilern, sondern vielmehr auf das Genre eingehen möchte. Sicherlich könnte man "Furcht" mit Fug und Recht als Horror-Roman bezeichnen, aber das ist er nicht nur. Bentley Little war es von jeher darum getan, und man verzeihe mir den etwas abgedroschenen Terminus, den "ganz normalen Wahnsinn" unseres Alltags aufzuzeigen und diesen in seiner ultimativen Grässlichkeit bloßzulegen. Littles Romane, so auch "Furcht", sind dabei jedoch noch ein Gutteil zynischer und misanthropischer als King es je gewesen ist. Und damit gewissermaßen auch "moderner" - und vielleicht gerade deshalb so erschreckend.

Und so ist "Furcht" nicht zuletzt deshalb ein Albtraum, weil wir alle uns tagtäglich selbst in den oftmals absurden Niederungen gesellschaftlichen Zusammenlebens wiederfinden und uns mit den Konsequenzen von Regulierungswahn, Obrigkeitshörigkeit, Mitläufer- und Duckmäusertum herumschlagen müssen.

Angst ist die Triebfeder für alles. Selten zuvor hat ein Spannungsautor dieses Grundprinzip auf so unterhaltsame wie fesselnde Weise zu seinem Thema gemacht wie Bentley Little. Kurz: Dieser Roman ist einfach erschreckend gut!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Big Brother is watching you !!!, 8. Februar 2008
Der Begriff Horror-Fiction-Thriller beschreibt dieses Buch meiner Meinung nach hervorragend, denn alle drei Genres werden hier geschickt miteinander verknüpft.

Der Schriftsteller Barry und seine Frau Maureen ziehen in ein idyllisch gelegenes Haus, welches sich in einer geschlossenen Wohnanlage befindet. Gleichzeitig werden sie auch gegen ihren Willen Mitglied von dem mysteriösen Eigentümerverein Bonita Vista und haben sich somit an dessen umfangreiches Regelwerk zu halten. Schon bald häufen sich groteske, beängstigende und grauenhafte Vorfälle und der Verdacht, dass die Bewohner von Bonita Vista rund um die Uhr von dem unaussprechlich bösartigen Verein beobachtet werden, erhärtet sich. Mitglieder werden aufgrund nichtigster "Verstöße" gegen irgendwelche haarsträubenden Bestimmungen mit Geldstrafen belegt und solche, die ihre Beiträge nicht bezahlen, werden verstümmelt und zu Leibeigenen des Vereins gemacht ...

Leider wird der Horror-Roman erst im letzten Viertel des Buches seinem Namen wirklich gerecht. Außerdem ist der Plot, insbesondere die Handlungsweise der Protagonisten, teilweise sehr unglaubwürdig (welcher Horror-Roman ist das allerdings nicht?) - aus diesen Gründen gibt es von mir einen Punkt Abzug! Andererseits ist die Story sehr originell und der Autor verbindet eine spannende Handlung meisterhaft mit absolut beklemmender Atmosphäre, so dass dies Buch durchaus für ein paar schaurig-gemütliche Stunden zu empfehlen ist. Kaufempfehlung!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Teilweise schwer nachvollziehbar, 20. Februar 2008
Barry und Maureen, ein Paar aus der gehobenen Mittelschicht, erstehen günstig ein Haus in einer geschlossenen Wohnanlage, einer in den USA wohl weit verbreiteten Siedlungsform. Die Gegend ist wunderbar, die Nachbarn nett, lediglich einige überzogene Vorschriften des Eigentümervereins trüben das Glück ein wenig, was aber zunächst nur eine etwas lästige, aber vernachlässigbare Unschönheit des Kaufvertrags zu sein scheint.
Da Maureen durch ein Mitglied des Eigentümervereins vor einem zudringlichen Landstreicher gerettet wird, empfindet sie zunächst sogar einige Sympathie für die Strenge, mit der auf die Einhaltung der Regeln geachtet wird. Ihr Mann Barry nimmt zwar eine etwas reserviertere Haltung ein, dies aber eher aus einer freigeistigen Attitüde heraus als aus echter Ablehnung.
Mit der Zeit nimmt die Einflussnahme des Vereins auf ihr Privatleben aber immer massivere und groteskere Züge an, so dass sehr schnell für beide deutlich wird, dass sie es mit einer gewalttätigen faschistoiden Vereinigung zu tun haben, die auch noch von den meisten ihrer Nachbarn mitgetragen wird.
Bis hierhin funktioniert der Plot und man kauft dem Autor die Story ab.
Sehr schnell werden nun Barry und Maureen mit wirklich schrecklichen Dingen konfrontiert, die eigentlich zwingend zwei Reaktionen hätten hervorrufen müssen: Flucht und Behörden verständigen.
Dass ersteres daran scheitert, dass sie ja schließlich das Haus nicht verlieren möchten und die Aussicht ja so schön ist, ist schon mehr als unverständlich.
Dass aber alle Versuche, die Behörden einzuschalten, immer bei einem offensichtlich korrupten Sheriff enden ist nicht mehr nachvollziehbar.
Da es im Gegensatz zu ähnlichen Szenarien wie in Herr der Fliegen oder The Beach eine jederzeit erreichbare Außenwelt gibt, entbehrt das Verhalten von Barry und Maureen jeder Logik. Um so eine Situation des Ausgeliefertseins an ein brutales Regime glaubhaft darstellen zu können, hätte der Autor eine wirklich isolierte Gemeinschaft wählen oder den Maßstab zumindest auf einen ganzen Staat ausdehnen müssen.
Neben der fehlenden Logik ihres Verhaltens stört einen als Leser bald auch die Einstellung der Protagonisten gegenüber den Dingen, die sich vor ihren Augen abspielen. Während Barry zwar Grauen und Empörung empfindet, als er im Wald auf einen schrecklich verstümmelten, aufs schwerste verletzten Menschen trifft, hindert ihn dies aber erstaunlicherweise nicht daran, diesen einfach ohne Hilfe zurück zu lassen (oder wenigstens jetzt die richtige Polizei zu informieren).
Wenn er dann einige Seiten später wegen einer neuen Vorschrift in Rage gerät, die ihm verbietet, im Haus seine Bilder aufzuhängen wie es ihm behagt, kann man das beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen.
Von diesem Punkt an verliert man das Interesse an der Story, auch weil das duldende Phlegma, mit dem Barry und Maureen alles hinnehmen immer unnachvollziehbarer wird.
Gegen Ende kriegt der Autor wieder etwas die Kurve, als sich der Roman doch noch in einen Horror-Thriller entwickelt. Das klingt zwar paradox, aber dies macht das ganze im Nachhinein wenigstens noch ein bisschen glaubwürdig.
Unter dem Strich schreibt Bentley Little sehr spannend, hat sich aber an dem sehr anspruchsvollen Thema etwas verhoben. Mit den von ihm gewählten Rahmenbedingungen wäre es wohl eher etwas für Kafka gewesen.
Aber dennoch weiß er fesselnd zu unterhalten, weswegen ich mir wohl wieder ein Buch von ihm kaufen würde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nette Nachbarn, 11. August 2009
Berry und seine Frau ziehen in die geschlossene Wohnanlage Bonita Vista.
Doch der schöne Schein trügt und ziemlich schnell finden sie heraus, dass mit dem Eigentümerverein nicht zu spassen ist.


Little hat es super hinbekommen, einem beim Lesen auch das Gefühl der Furcht zu vermitteln.
Anfangs ist das Leben der beiden noch relativ normal, ab und an kommt eine Verwarnung ins Haus geflattert, die zwar mit der Zeit komischer werden, jedoch nicht wirklich ernst genommen werden.
Jedes Mal wenn Berry und seine Frau gegen eine Regel verstoßen haben, besteht das nächste Buchkapitel aus dem bestimmten Paragraphen der Satzung, der dieses Verbot ausspricht.

Diese Regeln werden jedoch immer abstruser und allmälich beginnen Berry und seine Frau zu zweifeln, ob ihre Nachbarn wirklich die sind, für die sie sich ausgeben.

Man fiebert richtig mit den beiden mit, während sich die Lage allmälich zuspitzt.

Einzig für das Ende musste ich einen Punkt abziehen, da es zu schnell kam und etwas zuuuu weit hergeholt.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und werde jetzt anfangen Böse von ihm zu lesen :)
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Friedlich, idyllisch, sauber - furchterregend, 14. Februar 2008
Das Buch beginnt so harmlos bei einer Hausbesichtigung in einer typisch amerikanischen Kleinstadt. Der Horrorschriftsteller und seine Frau wollen weg aus Kalifornien und suchen einen ruhigen, friedlichen Ort - und finden ihn dann auch in Utah - oder doch nicht ?
Der Ärger beginnt ganz langsam mit einer - so denkt der Schriftsteller - extrem pedantischen Hausverwaltung, die rosa Zettel an die Haustür heftet: Laub rechen im Garten, die Blumen nur mit grünem Blumendraht hochbinden ..... doch die Ermahnungen und Abmahnungens eskalieren.
Ein subtiler, spannender Thriller ohne viel Blut und Brutalität, man kann das Buch fast nicht aus der Hand legen.
So schrieb Stephen King in seinen besten, lang vergessenen Zeiten. Gottseidank gibt es mit Bentley Little einen wirklich würdigen Nachfolger.Fazit: unbedingt lesen und weiterempfehlen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich!, 11. März 2008
Barry und Maureen wandern aus Kalifornien aus und kaufen ein Haus in einer geschlossenen Wohnanlage in Utah. Dort werden sie von einer toten Katze im Briefkasten begrüßt und der Eigentümerverein der Anlage fängt an, sie zu schikanieren. So oder so ähnlich lautet der Klappentext, da war ich erst etwas skeptisch, wie man daraus eine wirklich spannende Geschichte machen kann. Aber- man kann, auch wenn es ein wenig schleppend beginnt!

Nach und nach stellt sich raus, dass der Eigentümerverein eine total durchgeknallte Veranstaltung ist, denen jedes Mittel recht ist, um einen absoluten Kontrollstaat für die reichen Bewohner der Anlage zu schaffen. Die Methoden werden im Laufe des Buches immer krasser. Der Verein bedroht, überwacht, verstümmelt, tötet und lässt Menschen spurlos verschwinden- Menschen, die sich ihm widersetzt haben oder die aus irgendwelchen Gründen (homosexuell, nicht verheiratet o.ä.) aus Sicht des Vereins nicht in diese Anlage passen. Barry will sich nichts gefallen lassen und setzt sein Leben aufs Spiel. Ein weiteres großes Problem: er weiß er nicht, wem er vertrauen kann. Jeder Nachbar, jeder mögliche Freund, kann ein Spion sein. Und solche, die man für Freunde gehalten hat, gehören plötzlich zur anderen Seite.

Das ganze ist sehr fesselnd geschrieben, sehr spannend, mit einigen Horror-Elementen. Lediglich der Schluss war mir irgendwie etwas zu überzogen. Bis dahin hielt sich das Ganze noch an der Grenze der Realität-natürlich übertriebene Realität, aber ich hatte beim Lesen keine absolute Science-Fiction-Vorstellung. Der Showdown am Ende war mir irgendwie zu viel, der passte nicht richtig. Insgesamt aber eine interessante Kulisse und eine Story, die für mich wirklich mal ganz neu war. 4 Sterne für gute Unterhaltung!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr spannendes Hörbuch!!!!!**********, 30. Januar 2008
Diese Rezension stammt von: Furcht (Audio CD)
Kann ich nur empfehlen! Die Geschichte beginnt Anfangs recht harmlos mit dem Hauskauf eines jungen Ehepaars in einer ruhigen, abgelegenen Gegend -steigert sich dann Stück für Stück immer mehr zu puren Horror! Super gelesen - sehr spannend zum anhören! Kann ich nur empfehlen!

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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Stephen Kings geistiger Sohn -- Genial!, 12. Dezember 2007
Auf der Rückseite des Buchs steht, dass Stephen King der Mentor von Bentley Little ist -- das merkt man dem Roman in der Zeile an. Ich lese schon lange Horror und habe ebenso lange nach einem Autor gesucht, der es mit dem King aufnehmen kann. Little hats geschafft -- bisher war noch kein anderer Autor so dicht an King dran.
Die Geschichte fängt in bewährter King Manier harmlos an und steigert sich dann zu einem irrsinnigen Albtraum. Ich freu mich schon auf Littles nächsten Horrortrip. Absolut zu empfehlen!
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