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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen181
3,5 von 5 Sternen
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am 26. Januar 2006
"Der Nobelpreis" ist meiner Ansicht nach sehr gut. Mag manch einer das Ende auch kritisieren, ich habe es geliebt. Und zwar aus dem einfachen Grunde, dass es mich überrascht hat. Und genau das erwarte ich von einem guten Thriller. Ich will nicht schon nach hundert Seiten einen Hinweis darauf haben, wer eventuell falsch spielen könnte, oder durch nebulöse Andeutungen die Auflösung sehen.
Ich hatte sehr viel Freude an dem Buch, auch, weil sich der Schauplatz und das Thema so wohltuend von dem abhebt, was den Markt sonst so überflutet.
Wahrscheinlich ist es wirklich eine Geschmacksfrage, aber ich würde trotzdem uneingeschränkt empfehlen, sich selbst ein Bild zu machen.
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am 19. September 2005
Eines muss man Andreas Eschbach wirklich lassen. Er hat ein großes Talent für spannende und außergewöhnliche Plots. So widmet er sich in seinem neuesten Werk "Der Nobelpreis" der Frage, ob eben jener käuflich ist (bzw. die Juroren). Alles Phantastereien? Unsinn? Vielleicht nicht so ganz. Eschbach hat sich bei dieser zunächst einmal abstrus klingenden Frage von einem realen Verdachtsfall inspirieren lassen. Denn nach wie vor halten sich hartnäckige Gerüchte, dass es bei der Verleihung des Medizin Nobelpreises 1986 an die Neurobiologin Rita Levi Montalcini nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. So soll ein italienischer Pharmakonzern hier massiv (finanziell) nachgeholfen haben. Alles Vermutungen, die bis heute nicht bewiesen sind. Eschbach gelingt es aber vor diesem Hintergrund eine spannende Geschichte zu entwickeln, die - im Gegensatz zu "Eine Billion Dollar" - recht realitätsnah und nicht so ganz an den Haaren herbeigezogen wirkt.
Fzit: Gute Unterhaltung im besten Sinne! Kurzweilig, spannend, ohne allzu große Längen und etwas nachdenklich stimmend. Crichton ist auch nicht besser...
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am 9. Februar 2008
Andreas Eschbach ist einer der erfolgreichsten deutschen Krimi- und Thriller-Autoren. Mit seinen Büchern wie "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar2 und "Ausgebrannt" schaffte er es in die Bestsellerlisten. Seine Romane zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus Sachkenntnis und eigener Fantasie aus. "Der Nobelpreis" ist nun auch im Taschenbuchformat erhältlich.

Nachdem Andreas Eschbach mit einer kleinen Einführung und detaillierten Hintergrundinformationen zum Nobelpreis beginnt, lässt er der Geschichte schnell freie Hand und kommt auf den ersten Seiten gleich zur Sache. Anderssons Tochter wird entführt, die Polizei ist anscheinend unterlaufen worden und die Entführer geben Kristina nicht her, also muss Anderssons Schwager herhalten, der gemeine, aber gutherzige Industriespion. Klingt alles ganz interessant. Leider flacht die Geschichte mit jeder Seite zusehends ab und auch die nächtlichen Ausflüge von Forsberg schaffen es nie, wirklich Spannung zu erzeugen. Auch das Ende ist eine herbe Enttäuschung und entschädigt nicht für die Handlung.
Auch der Perspektivenwechsel vom auktorialen Erzähler in die Ich-Perspektive nach ungefähr hundert Seiten ist für den Leser nicht gerade angenehm. So ist es anfangs schwer, sich mit Forsberg zu identifizieren, wenn dieser mit Andersson spricht. Es herrscht ein Verwirrspiel im Kopf des Lesers. Das Buch ist einfach zu langatmig und man ist froh, wenn es endlich fertig wird. Auch das Ende zieht sich ziemlich in die Länge und ist nicht gerade befriedigend.

Andreas Eschbach ist mit "Der Nobelpreis" kein wirklich gutes Buch gelungen. Gut angefangen, verliert es schnell an Fahrt und schleppt sich schließlich im Schneckentempo Richtung Ende, welches auch nicht wirklich überzeugen kann. Seine anderen Bücher waren wesentlich besser, was den Punkt Spannung angeht. Fans von Thrillern kommen hier leider nicht auf ihre Kosten und werden enttäuscht sein.
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am 6. Juni 2006
Der Nobelpreis ist die bekannteste wissenschaftliche Auszeichnung der Welt. In seinem gleichnamigen Roman spielt Andreas Eschbach auf sehr unterhaltsame und kurzweilige Art mit dem Gedanken "Was wäre, wenn die Auswahl eines Preisträgers über Bestechung der Stiftungsmitglieder erfolgen würde".

Genau dies scheint Hans-Olaf Andersson, einem Juror für den Medizinnobelpreis offensichtlich zu wiederfahren. Und er holt seinen wegen Wirtschaftsspionage im Gefängnis sitzenden Schwager Gunnar Forsberg aus dem Knast, um ihn mit der Tasache zu konfrontieren, dass Kristina, die Tochter Anderssons, von den Drahtziehern der Bestechung entführt wurde, um Druck auf Andersson auszuüben. Forsberg ist für ihn der Einzige, der aufgrund seiner Vergangenheit helfen kann.

Bis zu diesem Zeitpunkt schreibt Eschbach die Story in der 3. Person aus Sicht von Hans-Olof Andersson. Der restliche Roman erzählt in der Ich-Form die nachfolgenden Ereignisse aus Forsberg's Sicht. Und der sieht sich auf der Suche nach den Drahtziehern, die ihn letztendlich illegal bis in die geheiligten Räumlichkeiten des Nobelpreiskommitees führen, immer wieder mit unerwarteten Überraschungen und Wendungen konfrontiert, die ihn mehrmals fast wieder ins Gefängnis zurückbringen.

Zudem führen ihn seine Ermittlungen auch weit in die eigene Vergangenheit und konfrontieren ihn mit Dingen, die er längst vergessen oder verdrängt hatte.

Auch wenn für mich schon frühzeitig eine Ahnung aufkam, welche Wendung und Auflösung "Der Nobelpreis" letztendlich bereithält, so schafft es Andreas Eschbach am Ende vor allem bei der Beschreibung der Tatmotive zu überraschen. Vieles ist nicht so wie es scheint - das muß Forsberg am Ende seiner Suche teilweise schmerzhaft feststellen und auch der Leser erlebt einiges an Überraschung.

Wieder einmal schafft es Eschbach, seine Leser in den Bann zu ziehen. Die Story ist von der Grundidee faszinierend, von der Entwicklung überaus spannend, von der Action angenehm zurückhaltend, von den Personen sehr vielschichtig und liebevoll angelegt und von dem Schreibstil sehr kurzweilig.

Da verzeiht man dem Autor den unpassenden (und gott sei dank nur kurzfristigen) Wechsel in eine dritte Erzählform, nämlich die direkte Ansprache des Lesers. Die ist einfach nur unpassend und irgendwie irritierend, weil vollkommen ohne Belang. Für mich schade war, dass einiges an Wendungen und Handlungsverläufen einfach zu klar und offensichtlich angelegt ist, was der Spannung dann ein klein wenig Abbruch tut.

Summa summarum aber ist "Der Nobelpreis" ein mehr als solider, ein spannender und ein sehr empfehlenswerter Roman aus deutscher Feder - und von denen gibt es doch nicht allzu viele!
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am 30. Juli 2009
Mich hat dieses Hörbuch fasziniert, und ich habe es in kürzester Zeit gehört!
Erst dachte ich, man kann sich unmöglich so lange konzentrieren, aber es geht immer weiter, der Spannung wegen konnte ich nicht aufhören!

Es fängt erst erzählend-plätschernd an, man erfährt Interessantes über den Nobelpreis und seine Vergabe, aber dann geschehen unglaubliche Dinge, Erpressung, Entführung usw.

Zuerst wird aus der Sicht des Hans-Olof Andersson erzählt, später aber erzählt dann sein Schwager Gunnar Forsberg weiter.
Dieser Übergang hat mich etwas stutzen lassen, ich wusste nicht, warum man auf einmal eine andere Perspektive wählt...
Aber nach der kurzen "Umgewöhnung" ging es rasant weiter. Es wurde spannender und verwickelter. Ich konnte aber immer den Faden behalten.
Gegen Ende hab ich die "Lösung" geahnt, wurde aber auch total überrascht!

Die 6 CDs à ca. 60 - 70 Minuten lassen sich schön hören, sind meiner Meinung nach toll strukturiert.
Der Sprecher liest fantastisch! Ich werde ihn mir merken! Und hoffe, noch mehr von ihm hören zu können!

Ich kann dieses Hörbuch nur empfehlen!
War es mein erster Eschbach, aber auf jeden Fall nicht mein Letzter!

Ich gebe fünf von fünf Sternen!
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am 13. Dezember 2011
nach dem Jesus Video war dies nun mein zweiter Eschbach. Angelockt von den ersten Seiten spannender Beschreibung des Nobelpreises und der Vergabeprozedur wurde ich schon nach den ersten fünf Kapiteln wahrlich enttäuscht.

Weder Gunnar Forsberg, aus dessen Perspektive der größte Teil des Buches erzählt wird, noch sein Schwager Hans-Olof Andersson erreichen wirkliche Tiefe. Die Dialoge sind hölzern und völlig überzeichnet. Der Anfang ließ großes hoffen. Was wäre wenn? Was wäre, wenn der Nobelpreis wirklich käuflich wäre? Was wäre, wenn das Komitee durch Erpressung und Bestechung soweit getrieben wird, dass die Wahl nur noch eine Farce ist?

Leider verpatzt A. Eschbach diesen wirklich gelungen Plott völlig. Ohne zu viel verraten zu wollen kann man kaum etwas über den weiteren Verlauf erzählen. Am Ende kommt man zu dem Ergebnis, auch ein überraschender Schluss täuscht nicht über den Mangel an gelungener Schreibechnik hinweg, welchen dieses Buch vermissen lässt.

Ein wirklich schwer zu lesendes Buch, das ich gerne weggelegt hätte, hätte ich es nicht in einer Leserunde gelesen. Nicht zu empfehlen.
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am 27. September 2005
Man muss es schon sagen: ein genialer Thriller, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Die vielleicht nicht wahr ist. So ist es auch hier - was kann man glauben, was nicht, und was entpuppt sich als wahr? Diese Frage gilt es zu lösen, und die Lösung ist verblüffend.
Dass Eschbach gewöhnlich das Ende verpennt, empfand ich nie so. Hier dürften auch die Skeptiker endlich zufrieden sein. Aber mal vom spannenden Plot abgesehen: Solche Atmosphäre, solche Dialoge, solche Charaktere, meine Güte! Das ist einfach meisterhaft! Klar, ein paar sprachliche Holprer gibts immer mal ("bin gestanden", statt "habe gestanden", und ähnliches), und nach so vielen Büchern wird er die vielleicht auch nicht mehr ablegen, aber scheiß drauf. Es ist einfach saugute Unterhaltung!
Kleine Abstriche mache ich da eher an der manchmal scharf an der Abstrusität vorbeischrammenden Geschichte (James Bond!) und dem etwas zu oft bemühten Zufall (wie etwa, dass sich das zweimal auftretende superkomplizierte Problem superkomplizierter Zahlencodes gleich beide Male auf supereinfache Art löst, das will ich jetzt nicht verraten, aber, nun ja ...). Die fünf Sterne können diese kleinen Stolperer aber nicht mal ansatzweise gefährden. Lesen!
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am 2. August 2011
Mit diesem Roman zeigt A.Eschbach einmal mehr, warum er zum Besten gehört, was die deutsche Autoren-Landschaft derzeit zu bieten hat.
Und dies gleich in mehrfacher Hinsicht:

Zum einen schafft es Eschbach gekonnt, die Erzählperspektive zu wechseln. Na und?, werden jetzt manche sagen, das schaffen andere auch, zumal ja Hans-Ollof in der dritten Person, Gunnars Sicht aber aus der Ich-Perspektive geschrieben ist.
Bei Andreas Eschbach kommt aber hinzu, dass sich der ganze Sprachstil mit dem Wechsel der Erzählperspektive ändert. Wird in den ersten Kapitel sprachlich noch mit dem Florett gefochten, so kommt - sobald das Gunnar-Ich erzählt - der (Sprach-)Säbel zum Einsatz. Und das ganze wirkt nicht etwa aufgesetzt gekünstelt oder gar verkrampft-bemüht. Nein, man fühlt sich gleich in die Figuren hineinversetzt: hier das akademische Komiteemitglied, das brutal aus seiner heilen Welt gerissen wird, dort der schroffe, vom Gefängnis geprägte Ex-Einbrecher, der nur widerwillig bereit ist, seinem ehemaligen Schwager zu helfen.

Zum anderen zeigt Eschbach im vorliegenden Roman einmal mehr, dass er nicht nur einfach hervorragend erzählen und eine Geschichte "in Bewegung" halten kann, sondern dass er es auch versteht, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Ich gebe ganz bewußt zu, dass ich mehrfach während der Lektüre des Buches gedacht habe: "Hah, lieber Autor, jetzt hab ich dich aber! Du magst ja deinen Protagonisten noch nicht begreifen lassen, was hier wirklich Sache ist; ich als Leser hab dich und deine Geschichte durchschaut!" Und gerade wenn ich sicher war zu wissen, wie es auf den kommenden Seiten weitergehen würde, nein weitergehen MUSSTE, da schlägt die Story geradezu genial Haken und läßt mich verblüfft und fasziniert zugleich weiterlesen.
Auch das versuchen andere Autoren häufig. Während in vielen Fällen aber derartige Versuche scheitern, weil Logikfehler oder aus dem Nichts auftretende Figuren und Handlungen die Geschichten unglaubwürdig werden lassen, gelingt es A.Eschbach gekonnt mit der Erwartung des Lesers zu spielen und die Geschichte in eine neue, spannende Richtung zu lenken.

Dass sich "Der Nobelpreis" eben nicht als klassischer Thriller mit erwartetem Ausgang entpuppt, ist aus meiner Sicht nicht eine Schwäche, sondern die ganz große Stärke dieses Romans und macht ihn so ungeheuer spannend.

Fazit: Einmal mehr tolle Unterhaltung aus dem Hause Eschbach. Absolut empfehlenswert für Leser, die gerne mal ausserhalb ausgetretener Lesepfade wandeln!!
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am 29. November 2007
Immer wenn ich eine längere Reise im Zug oder Flugzeug unternehme, kaufe ich mir gerne zum Zeitvertreib im nahen Buchhandel noch schnell ein unterhaltsames und möglichst kurzweiliges Buch. Noch ganz in Erinnerung von "Jesus Video" und "Eine Billion Dollar" freute ich mich auf Eschbach neues Werk "Der Nobelpreis". Wie immer hat sich der Autor intensiv in die Materie eingearbeitet und, soweit ich das beurteilen kann, auch hervorragend recherchiert. Es werden die Räumlichkeiten, das Procedere und auch die Eigenheiten eingehend und unterhaltsam geschildert. All dies eingepackt in eine am Anfang laue und dann in eine sich langsam steigernde Handlung.
Aus der recht brav und ein wenig kauzigen wirkenden Figur des Mitglieds des Nobelpreiskomitees Hans-Olof Andersson auf der einen Seite, und des mit allen Wassern des Lebens gewaschenen, ungeschliffenen Schwagers Gunnar Forsberg auf der anderen Seite zieht das Buch überwiegend seine Spannung.
Das gelingt Eschbach aber nur, weil er den Leser ein klein wenig beschummelt. Erst mit diesem kleinen "Kunstgriff", den er später im Buch auch zugibt, gelingt es dem Autor den kriminalistischen Kern seines Buches zu konstruieren.
Leider gelingt dieser ungewöhnliche Trick nicht ganz. Ich glaubte schon ziemlich früh den Täter zu kennen. War aber immer in Erwartung einer ungewöhnlichen typischen "Eschbach-Wendung" die meinen Verdacht wieder zerschlagen sollte. So fesselte mich den größten Teil des Buches der Gedanke "ist es so wie du denkst, oder nicht?".
Nun, es war so - zumindest fast. Die überraschende Wendung kam dann auch noch. Aber leider erst ziemlich zum Schluss. Das empfand ich aber nicht als so schlimm, im Gegenteil. Für mich ist der Schluss des Buches der Höhepunkt.
Eigentlich nicht eines der Stärken der Eschbach-Bücher die ich bisher gelesen habe.
Zusammenfassend empfand ich das Buch als sehr gut recherchiert, etwas unangenehm durch das mehrmalige Wechseln der Erzählperspektive, etwas simpel durch die flache kriminalistische Komponente, schlecht durch den billigen Taschenspieler"kunstgriff" und harmonisch durch das überraschend angenehme Ende.
In der Bewertung schwankte ich zwischen 3 und 4 Sternen. Den 4ten gab ich, weil Eschbach endlich ein rundes, schlüssiges Ende konstruiert hat.
Ob ich es als kurzweilige Lektüre empfehlen kann? Mit obigen Einschränkungen eigentlich - hmmmh "Ja"!
Wenn auch ein relativ schwaches "Ja".
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am 20. September 2005
Schon lange versteht es Andreas Eschbach, seine Leser mit spannenden Romanen und immer wieder neuen Themen zu fesseln. Und auch "Der Nobelpreis" hat durchaus das Zeug zum Bestseller - mehr noch: dieses Buch gehört aus meiner Sicht zu Eschbachs besten Romanen!
Flott, frech und durchwegs spannend schmiert der Autor "literarischen Klebstoff" auf seine Seiten: Man kann das Buch nicht mehr aus den Händen legen, ehe man nicht das Ende kennt. Und dieses Ende hat es fürwahr in sich! Selten hat mich ein Buch derart überrascht und staunend zurück gelassen, wie dieser Thriller. Damit bewegt sich Andreas Eschbachs Roman nun in guter Gesellschaft mit Filmen wie "The Sixth Sense" und "A Beautyful Mind".
Die Story vom erpressten Mitglied des Nobelpreiskomitees, Hans-Olof Andersson, der seinen kriminellen Schwager beauftragt, seine entführte Tochter zu befreien, beinhaltet alles, was ein guter Thriller braucht - ohne dabei die in dieser Sparte leider sonst so üblichen Klischees zu bedienen. Und gerade das beschehrte mir ungetrübte Lesefreude. Die Figuren haben allesamt Tiefe, und so manche (wie z. B. der Hacker Dimitri) wachsen einem schon nach wenigen Sätzen ans Herz.
Fazit:
Eine durchwegs spannende Story mit viel Tiefgang, bewegenden Szenen und einem absolut überraschenden Ende, das dazu verleitet, das Buch gleich noch mal von vorn zu lesen, um zu überprüfen, ob die Story auch wirklich funktioniert.
Ich bin noch immer ganz hin und weg. "Der Nobelpreis" war ohne Frage mein persönliches Lese-Highlight 2005. Solche Thriller würde ich gerne öfter zu lesen bekommen!
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