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Kundenrezensionen

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am 21. Mai 2006
Dan Browns Thriller "Sakrileg" gehört zu den meistverkauftesten Titeln im Buchhandel. Dan Burstein, der ein lesenswertes Buch über die "Entschlüsselung" des Werkes geschrieben hat, führt den Erfolg des Buches unter anderem auf folgende Ursachen zurück: Der Da Vinci Code sei ein Ideenroman. "Man kann über einige der plumpen Dialoge und unwahrscheinlichen Handlungselemente sagen, was man will: Brown hat komplexe Ideen, interessante Details und beeindruckende Gedankengänge in seine Action-Abenteuer-Mystery-Story gepackt." In der Tat wird kaum jemand den Roman aus der Hand legen wollen, ohne sich intensiver über die Rolle der Amtskirche, der Figur Maria Magdalenas, der Funktion des Opus Dei oder des Templerordens und der Tätigkeit der "Prieuré de Sion" erfahren zu wollen? Burstein führt vollkommen zu recht auch aus, dass es die Sehnsucht nach einer Sinngebung in unserer materialistischen, technologischen, wissenschaftsorientierten und informationsüberfluteten Kultur sei, die zu dem Erfolg des Buches wesentlich beitrage. Ein allgemeines Misstrauen gegenüber offiziellen Verlautbarungen und eine Vorliebe für mysteriöse Verschwörungstheorien ist sicherlich ein weiterer Erfolgsfaktor des Buches.

Es ist die Stärke Dan Browns, Wissensdurst und Neugierde über die in diesen Thriller verpackten Themen geweckt zu haben. Brown schafft es auch, Spannung zu erzeugen, was die wichtigste Funktion eines Thrillers (to thrill: zittern) ist. "Suspense" schafft Brown über die rund 600 Seiten. Auf differenzierte Charakterzeichnungen, einen glaubhaft konstruierten "Plot" legt Brown weniger Wert. Diese Faktoren sind meines Erachtens vollkommen zu recht kritisiert worden und zu kritisieren. Das Buch ist unter diesen Aspekten nicht nur kein gutes Buch, sondern ausgesprochen "dürftig" geraten, um es wohlwollend-vorsichtig zu formulieren.

Jemand, der auf diese Faktoren Wert legt, wird keine Freude an dem Buch haben. Wer aber spannend unterhalten werden möchte, der wird trotz allem auf seine Kosten kommen, wenn auch das Buch "Illuminati" in Motiven, Personen und Handlungsstruktur allzu offensichtlich "Vorbildfunktion" für dieses Werk hatte und meines Erachtens wesentlich spannender ist als der Nachfolger. Burnsteins Fazit: "Der Da Vinci Code ist ein Roman. Er ist Unterhaltung. Etwas, das man genießen sollte. Zum Genuss gehört für mich, sich dem weit verzweigten Erzählstrom zu überlassen und Browns Einfällen zu folgen, seinen Verbindungen nachzugehen. Darum geht es in Browns Roman" kann ich daher nur uneingeschränkt zustimmen.
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am 22. März 2006
1. lese ich keine Bücher, die ich mir nicht selbst gekauft habe
2. kann ich modernen Romanen nur äußerst selten etwas abgewinnen und
3. halte ich wenig bis gar nichts von sogenannten „Verschwörungstheorien“.
Aber obwohl auf dieses Buch alle drei Punkte zutreffen, habe ich es an einem Tag verschlungen. Es lag harmlos auf dem Geburtstagstisch meines Freundes, ich blätterte ein wenig darin herum, und dann... kam ich nicht mehr davon los. Völlig vorurteilsfrei, unbeeinflußt von irgendwelchen vorher gelesenen Kritiken, in Unkenntnis des Verkaufsranges dieses Werkes (Bestsellerlisten interessieren mich sowas-von-überhaupt-nicht...). Und die Rezensionen hier habe ich mir erst heute zu Gemüte geführt, neugierig, was andere Leser meinen...
Auf den Inhalt des Buches gehe ich nicht weiter ein - die Gefahr wäre einfach zu groß, etwas zu verraten, das der künftige Leser lieber selbst herausbekommen hätte. Wichtiger ist, daß es Dan Brown von den ersten Seiten an geschafft hat, eine Spannung aufzubauen, die mich gefesselt hat, die mich mitraten, vermuten, wieder-verwerfen ließ. Die mich auch mit-leiden ließ, aber immer mit der Gewißheit und Vorfreude im Hinterkopf: Sie werden es schaffen, sie werden das Rätsel lösen...
Und nebenbei bekam ich Informationen, die mich stutzig machten, mich nachdenken ließen. Ganz sicher werde ich außerhalb des Buches weiterlesen - schon, um herauszubekommen, wieviel von dem Gelesenen Fakt und wieviel Fiktion ist: Was ist dran an den detailliert „auseinandergenommenen“ Da-Vinci-Werken (Mona Lisa, Felsgrottenmadonna, Das letzte Abendmahl...), dem vorchristlichen Frauenkult, der Zahl Phi (nicht zu verwechseln mit Pi), dem goldenen Schnitt, dem Pentagramm, Verschlüsselungstechniken, Anagrammen, Tempelrittern, Maria Magdalena und architektonischen Besonderheiten von Bauwerken (insbesondere Kirchen) Frankreichs und Englands? Ja, ja, ja! Ich WERDE vor einer etwaigen Reise nach Paris oder London noch einmal in dieses Buch schauen, einige der beschriebenen Bauwerke aufsuchen und mit sehr interessierten Augen betrachten...
Es stimmt, wenn man sich ein wenig mit Schriftstellerei beschäftigt hat, bemerkt man das „Handwerkliche“ an dem Roman: Wie Dan Brown die Spannung hält, indem er sogenannte „Cliffhanger“ an den Enden der einzelnen Kapitel platziert, von einem Schauplatz zum nächsten immer gerade dann wechselt, wenn es besonders spannend wird, eine zarte Romanze fürs Herz einbaut, zwischendurch in nicht zu großen Häppchen Wissen vermittelt, den Leser durch das Rätsel-Raten in die Handlung einbezieht... Das hat mich zugegebenermaßen ein bißchen gestört - aber nicht vom Weiterlesen abhalten können.Gerade die Wissensvermittlung handhabt Herr Brown recht geschickt, meines Erachtens viel geschickter als beispielsweise Umberto Eco in „Der Name der Rose“, wo ich wirklich mehrfach –zig Seiten überblättert habe, weil ich wissen wollte, wie nun endlich die Handlung weitergeht... Ich habe auch hier Seiten überblättert, bin aber – anders als bei Eco – immer zu den überblätterten Seiten zurückgekehrt und hab sie quasi „nachgelesen“, nachdem mein Wissensdurst nach dem Handlungsfortgang erst einmal gestillt war.
Da es in dem Buch viel um das Anschauen im Sinne von „Genauem-Betrachten“ geht, empfiehlt es sich dringend, die behandelten Bilder, Gebäude etc. beim Lesen tatsächlich vor Augen zu haben. Am besten gelingt das mit dieser ILLUSTRIERTEN AUSGABE des Werkes, die auch ansonsten eine sehr schöne Ausgabe - schönes Format, edles Papier, rotes Lesebändchen - ist. Wenn Sie einer solchen Ausgabe habhaft werden, sagen Sie besser Ihre Termine für den Tag schon einmal vorsorglich ab, bevor Sie anfangen zu lesen...
33 Kommentare|81 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Achtung, in dieser Hörbuch-Rezension (*1) werde ich um ein Stück mehr auf die Erfahrungen mit dem HÖRBUCH eingehen, als dass das hier eine Rezension des Romans Sakrileg" von Dan Brown wird.
Nachdem ich den ersten Bestseller Illuminati" von Dan Brown in Buchform regelrecht verschlungen habe, habe ich mich lange geweigert den nächsten Bestseller Sakrileg" käuflich zu erwerben. Immerhin kostete die gebundene Ausgabe (Taschenbuch war noch nicht verfügbar) über 20 Euro. Als mir amazon.de dann die Empfehlung für das Hörbuch Sakrileg" für 14,95 Euro aussprach, war der Erwerb desselben nur noch einige Klicks entfernt.
Es verhält sich nun einmal so, dass ich ab und an längere Strecken Auto fahre und dabei ist es bald schon zur Gewohnheit geworden - so ich alleine im Auto sitze, oder Mitfahrer nichts dagegen haben -, dass ich mir zum Zeitvertreib ein Hörbuch zu Gemüte führe.
Sakrileg" eignet sich - um es gleich vorweg zu nehmen - ausgezeichnet um es sich während einer langen Autofahrt anzuhören.

Die 305 Minuten die ich auf der Strecke Frankfurt - Salzburg dem Roman gelauscht habe, vergingen relativ schnell. Lautstärkeschwankungen oder sonstige Mängel an der Tonqualität der Aufnahme konnte ich nicht feststellen.
Der erste Eindruck den das Hörbuches auf mich macht ist geprägt von der markanten, vor allem aber bekannte Stimme des Sprechers: Wolfgang Pampel. Er ist die Exclusiv-Synchronstimme" von Harrison Ford. Nun hat amazon.de nicht unrecht, wenn es in seiner Produktbeschreibung einen Vergleich zwischen der Stimme von Indiana Jones" (Harrison Ford) und der des Protagonisten des Romans, Robert Langdon, heranzieht. Mir kam der Zusammenhang der beiden Charaktere auch in den Sinn. Nicht zuletzt, weil ja auch Indiana Jones sintemalen nach dem Heiligen Gral" gesucht hat. [Außerdem ... halte ich Illuminati" und Sakrileg" für höchst geeignet um es zu verfilmen. Das wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der sympathische, sportliche, Mit-Vierziger-Typ mit leicht graumeliertem Haar, - Robert Langdon, nämlich - in seinem Tweed-Sakko vor unser aller Kinopublikum-Augen nachts aus seinem süßen Traum - in dem er mit hinter dieser Frau , á la Vittoria Vetra, auf den Pyramiden hinterherhetzt ; einigermaßen erfolglos, wie uns der Autor ja weismachen will - dem Bett geklingelt wird. Harrison Ford wäre vermutlich schon zu alt für die Rolle des Abenteurers, aber mein Geheimtipp ist ohnehin George Clooney :-] - Dan Brown schreibt übrigens schon an einem dritten Roman in dem Robert Langdon irgendwelche Geheimlogen-Machenschaften in Washington D.C aufdeckt ... ]
Der Anfang von Sakrileg" war für mich wie ein Déjà Vu!
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- Ich hab doch tatsächlich auf's Cover geschaut, ob ich überhaupt Sakrileg" eingelegt hatte und nicht etwa zum wiederholten Male Illuminati"! - Kein Scherz ...
Wurde Robert Langdon in Illuminati" noch in Washington mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt, so wird er es in Sakrileg" in Paris, wo er gerade zu Gast ist um sich unter anderem mit dem Direktor des Luvre, Jaques Saunière, zu treffen. - Wir wundern uns deshalb auch gar nicht, dass es eben dieser Jaques Saunièreist, der da offensichtlich zu einem grauslich anzusehenden Selbstmord gezwungen wurde und derart verrenkt mitten im Louvre tot herumliegt und nur noch darauf wartet, dass Mister Langdon herausfindet, wozu diese unnatürliche Haltung denn gut sein soll, in die der sterbende Sougniere sich gebracht hat ...
Und das ist nicht die einzige Parallele mit der Sakrileg" aufwartet. Das ist auch der Grund, warum der Roman stellenweise verdammt langweilig wird. Obwohl er zweifelsohne nicht langweilig ist. Mir fällt auch keine gescheitere Definition ein ...
Wie schon in "Illuminati" gibt es in Sakrileg" ebenso Dialoge, bei denen der "Vorleser" einiges vergeigen kann. Im Gegensatz zu Ralph Herforth, aus dessen Mund ich Illuminati" in Hörbuch-Form vernommen habe, ist Wolfgang Pampel aber eindeutig eine Klasse für sich. Er hat das Vermögen den Darstellern ihren eigenen stimmlichen Charakter zu geben, und vernachlässigt auch nicht den französischen Dialekt. Manchmal hatte ich aber den Eindruck der gute Herr Pampel verschluckt Worte und nuschelt ein wenig. Das nur als leise Kritik". Denn von der Art und Weise wie er den Roman vorträgt bin ich nachhaltig beeindruckt.
Leider - so muß ich gestehen - habe ich dem Inhalt nicht immer so schnell folgen können, wie nun einmal vorgelesen wird. Besonders als es um Details des heiligen Gral" geht, musste ich einige Stellen wiederholt anhören. Das ist aber insofern nicht schlimm, weil die CDs a) sehr sinnvoll in ca. 10 bis 14 minütige Tracks aufgeteilt sind und b) habe ich auf der besagter Autofahrt auch zwei Autobahnumleitungen fahren dürfen - es gab Staus genug -, und so hatte ich genügend Zeit um mir den Roman anzuhören. Und zwar so, dass ich auch den Inhalt einigermaßen aufnehmen konnte.
Dem Inhalt konnte ich grundsätzlich, nur um es noch einmal fest zu halten - nur schwer folgen.
Um diese Hörbucherfahrung wieder mit der von Illuminati" zu vergleichen:
Illuminati" habe ich als Buch gelesen und war, als ich die Hörbuch-Version anhörte, natürlich schon sehr aufgeklärt über die Handlung.
Bei Sakrileg" war es da schon schwieriger der Handlung zu folgen. Wenn mir dieser Roman irgendwann recht günstig in Buch-Form unter die Nase kommt, werde ich ihn wohl interessehalber auch einmal lesen. - Die Hörbuchfassung mit ihren 305 Minuten ist jedenfalls gekürzt (*5). Vielleicht wäre eine Gesamtlesung sinnvoller gewesen. Dann hätte man das Hörbuch aber auch nicht zu so einem günstigen Preis auf den Markt gegeben. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass ein grosser Teil meiner Probleme was das Folgen der Handlung betrifft, darauf beruhen, dass einige langatmigere erklärendere Stellen des Romanes weggelassen wurden. - Wie gesagt: Man kann nicht alles haben ...
Ich muss an der Stelle allerdings eines einräumen. Hätte ich das Hörbuch zu Hause - nur mal so nebenbei (beim Bügeln, Bohnen schnippeln oder was man zu Hause halt so macht ... ) angehört, ich hätt's mit Sicherheit an einigen Stellen sein gelassen.
Manchmal werden die Exkurse in die Vergangenheit der Heiden und Christen meines Erachtens zu langweilig und die Handlung - es geht schließlich um den heiligen Gral!!! - wird mir zuweilen zu abstrakt. Warum muss ausgerechnet ein Mister Langdon, ein anscheinend langweiliger Symbologie-Professor, in Paris einen Mord aufklären um so nebenbei das Geheimnis des heiligen Grals zu lüften? - Ach, und zufälligerweise hat er wieder eine nette junge Dame - die Enkelin des Ermordeten, wie sich herausstellt - an seiner Seite mit der er quer durch Paris, Frankreich und schließlich LONDON - ja, Sie haben richtig gelesen, London! - hetzt um ... äähh .. ich habe vergessen warum, aber egal. Zum Schluss haben sie den Gral gefunden ... und noch ein paar andere Geheimnisse aufgedeckt, die man zunächst so richtig überhaupt nicht vermutet hat. ... Und nur das ist ja wichtig. Die Spannung und die Überraschenden Wendungen und, dass man gut unterhalten" wird. - Das schafft dieses Hörbuch allemal. :- )
Die Jewel-Box für die 4 CDs ist wieder einmal eine standardmäßige. Mich stört an diesen Boxen, dass die CDs von diesem Halter in der Mitte herunterfallen und in der Box lose herumfliegen. Wenn ich unterwegs bin, habe ich die CDs in diesen flexiblen Hüllen wie man sie von der Firma "HAMA" an allen Ecken und Enden (sogar bei LIDL ... ) erstehen kann.
Das Hörbuch ersetzt meines Erachtens das geschriebene Buch nur bedingt, was mein Experiment" ja eindrücklich bewiesen hat.
Für mich sind Hörbücher weiterhin ein netter Zeitvertreib; z.B. beim Autofahren.
Vom Preis-/ Leistungsverhältnis ist dieses hier eine zumutbare Anschaffung. Wenn man allerdings WErt auf den Inhalt legt, so würde ich das lesen des Buches dieser gekürzten Hörbuchfassung vorziehen.
Gute Unterhaltung!
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am 29. Januar 2005
Robert Langdon wird wieder in einen mysteriösen Fall verwickelt. Diesmal jedoch nicht wirklich, um mit seinem Wissen den Fall zu entwirren, sondern als Hauptverdächtiger eines Mordes. Gerade lag er noch schlafend im Bett, schon ist er auf der Flucht vor der Polizei um den Grund für die Tat herauszufinden. An seiner Seite befindet sich wieder eine charmante Begleiterin.
Der Roman beginnt ähnlich wie der erste von Brown - Illuminati.
Da ich dieses Buch kurz nach dem ersten las, war ich zunächst enttäuscht, weil es mich nicht annähernd so gepackt hat wie ich mir nach dem ersten erhofft hatte.
Doch als ich akzeptiert hatte, dass die Handlung nicht ganz so dramatisch ist wie bei Illuminati, war auch dieses Buch wieder sehr spannend.
Besonders gut finde ich die Anlehnung der Geschichte an Reales, wie Gemälde, Orte und religöse Gruppen.
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am 17. November 2015
Ein Stern, damit ich überhaupt eine Rezension schreiben darf! Die vorliegende Kindleausgabe verdient keinen Stern!
Wohlgemerkt, nicht der Thriller von Dan Brown, der ist phantastisch! Der Hammer ist, die Kindle-Ausgabe lässt einfach
die letzten Kapitel weg, die entscheidenden! Am Ende der Lektüre habe ich sofort in der Hardcoverausgabe nachgelesen.
Tatsächlich, in der Kindle-Ausgabe fehlen die letzten Kapitel. Ich Frage den Verlag: Warum diese Zensur?
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am 20. Februar 2013
"Sakrileg" habe ich erst gelesen, bevor ich mir den Film ansah, und das war gut so. Es geht nichts über Kopfkino!

Zum Buch: Ein radikaler Kardinal beauftragt seinen Gehilfen, ein religiöses Artefakt zu rauben, das den Fortbestand der Kirche gefährden könnte. Dieser schreckt auch vor Mord nicht zurück. Gemeinsam mit Sophie, einer Kryptologin und Enkeltochter eines der Opfer,, wird Robert Langdon, Professor für Symbologie, in die Sache hineingezogen. Überraschende Wendungen und Verfolgungsjagden sorgen für den nötigen Thrill.

Eines der größten Werke Dan Browns, wie ich finde. Unbedingt lesen!
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am 18. April 2013
Als Fan von Dan Brown Büchern komme ich hier an 5 Sternen nicht vorbei. Die 5 Dan Brown Triller der letzten Jahre besitze ich in gedruckter Form und als E-Book. Von Illuminati bin ich sogar zusätzlich noch stolzer Besitzer der illustrierten Ausgabe mit vielen Fotos der im Roman vorkommenden Schauplätze. Bei Büchern von Dan Brown, Rebecca Gable und Ken Follett kann ich es nicht unter 5 Sternen. Diese drei zählen zu meinen Lieblingsautoren und setzen für mich den Maximalmaßstab bei Bewertungen. Heute hat auch der Verlag des Buches und Amazon 5 Sterne verdient, da ein solches Superbuch kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Obwohl es mir nichts bringt weil ich die Bücher schon habe, vielen Dank an Amazon. He Leute, wer das Buch nicht hat sollte schnell zugreifen.
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am 23. Mai 2006
Es gibt ja diese Bücher, die in den letzten Jahren dermaßen gehyped wurden, daß man als interessierter Leser ja gar nicht anders kann, als sie lesen zu müssen. Schon alleine des Mitredens wegen. Daß diese Bücher dadurch zu etwas gemacht werden, was sie gar nicht sind, ja gar nicht sein können, ist lediglich ein Werk ausgeklügelter Marketingstrategien, siehe "Harry Potter".

Beim "Da Vinci Code" bzw. "Sakrileg" ist es nicht anders. Eine wahnsinnige Medienhysterie, die da aufgebaut wird, mal wieder wird der Untergang des Abendlandes beschworen, die Kirche wettert und am Ende war es doch nichts anderes als viel Lärm um nichts und Verleger und Autor reiben sich die Hände und zählen die Geldscheine.

Denn -let's face it- wir haben es hier mit Unterhaltungsliteratur zu tun, nichts weiter. Daß die katholische Kirche dadurch in ihren Grundfesten erschüttert wird, wage ich doch arg zu bezweifeln, denn es gibt sicherlich durchaus bessere Bücher, über die man sich aufregen kann.

Die Handlung des Romans, seine These über den Gral ist durchaus als spannend zu bezeichnen. Allerdings darf man keine schriftstellerische Meisterleistung erwarten.

Ein Thriller sollte so geschrieben sein, daß man ihn nicht mehr aus der Hand legen mag, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. "Sakrileg" kann man auch gut mal 14 Tage beiseite legen, ohne daß es einem nahegeht. Zwar hetzen die Helden von Ort zu Ort und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, aber sowas gibt es auch in Fernsehserien und da macht es einem auch nichts aus, eine Woche zu warten, bis die nächste Folge kommt.

Der Schreibstil ist ziemlich banal und leistet sich zudem einige Schnitzer, die nur allzu deutlich machen, daß der Autor ein Amerikaner ist, der für ein amerikanisches Publikum schreibt. Zu behaupten, der Jardin des Tuileries in Paris sei sozusagen das europäische Äquivalent zum Central Park in New York wirkt auf den europäischen Leser, als würde ein europäischer Autor schreiben: "Die Rocky Mountains, die amerikanische Variante der Alpen." Hallo? Sollte der nächste Roman Dan Browns in Deutschland spielen, kann er ja Neuschwanstein gleich als Kopie des Dornröschenschlosses in Disneyland bezeichnen.

Browns Helden wirken trotz interessanter Vorgeschichten eindimensional und flach. Sie erscheinen wie Abziehbilder dessen, was sich der gemeine Ami wohl als Franzosen bzw. Spanier, Briten etc. vorstellt. Bezu Fache ist eine Variante der Polizisten, die Lino Ventura seinerzeit im französischen Film darstellte, es gibt den machtgierigen Bischof, einen fanatischen Mönch, eine hübsche Französin, die nicht nur was im Kopf, sondern auch in der Bluse hat (im Film nennt man das love-interest), einen Indiana-Jones-Verschnitt (leider ohne Hut und Peitsche, was dem ganzen etwas Humor gegeben hätte) und einen Engländer, der Tee mit Zitrone trinkt. Na bravo. Ein paar Klischees weniger in der Figurenzeichnung hätte dem ganzen gut getan.

So ist denn "The Da Vinci Code" nichts weiter als nette Unterhaltung für zwischendurch, aber sicherlich keine Weltliteratur oder gar ein potentieller Klassiker, den man unbedingt gelesen haben muß. Auch nicht, um mitreden zu können.
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am 18. Juni 2006
Zugegebenermassen gefiel mir Sakrileg besser als Illuminati. Hier war nicht ganz so viel vorhersehbar und die Helden waren ein wenig mehr verwundbar. Dennoch störte mich das ein oder andere an dem Buch, wobei ich dies nicht Dan Brown unterjubeln will. Die Übersetzung war meines Erachtes billig. Fast jedes mal wurde etwas gesagt, dass es mich nervte. Gibt es denn nicht mehr dialogbestimmende Worte, als sagte?

Den Charakter des Bischofs Arigorossa hätte sich Brown jedoch sparen können. Er kam mir als unnötiges Beiwerk vor und die Einblendungen mit ihm waren für die Geschichte uninteressant.

Sonst war der Roman durchaus lesbar und spannend und man wollte wirklich immer wissen, wie es weiter geht. Und so war das Buch auch schnell zu Ende gelesen nicht einmal ein ganzes Wochenende dauerte es. Nicht wegen der Spannung allein, sondern auch wegen des doch recht großzügig bemessenen Drucksatzes, der einem vorgaukeln soll, der Thriller wäre besonders lang.

Daher nur die drei Sterne, weil mit einem richtigen Drucksatz kommt das Werk vielleicht mal auf 300 Seiten.

Warnen möchte ich aber vorallem auch, dass man entweder den Film ansehen oder das Buch lesen soll. Beides sollte man tunlichst vermeiden, das wird enttäuschend.

Ansonsten finde ich den Hype, der um Dan Brown und Sakrileg gemacht wird, zu übertrieben. Je mehr Aufmerksamkeit man der Story schenkt, desto mehr glauben auch daran. Ich finde die Geschichte alles andere als realistisch und glaubhaft und sehe darin nichts weiter, als ein kurzweiliger Thriller, der eben nicht auf Tatsachen beruht, sondern einfach nur ein nett geschriebener Roman ist.
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am 27. Mai 2004
...so könnte man diesen Roman auch untertiteln. Ich habe wirklich selten ein Buch gelesen, das bei mír einen so widersprüchlichen Eindruck hinterlassen hat. Alles in allem ein wirklich lesenswerter Roman aber eine undifferenzierte Sternevergabe gestaltet sich hierbei ungewöhnlich schwierig. Daher erlaube ich mir, das Buch nach den unterschiedlichen Kriterien getrennt zu bewerten:
Originalität des Plots
****
Zwar ist der Themenkreis "Geheimbruderschaften&Gralssuche" extrem reizvoll aber letztendlich ist "Sakrileg" ein (guter) Abklatsch von "Illuminati" - diesmal ermittelt der Symbolologe Robert Langdon eben mit der Enkelin des Opfers anstelle mit seiner Tochter - und statt Bernini steht Leonardo da Vinci im Mittelpunkt. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass man diese beiden Bücher nach 5 Jahren noch auseinander halten kann.
Spannung und "Schmökerfaktor"
****
Sicherlich liest sich das Buch recht flüssig und zweifellos ist es auch spannend. Aber andererseits fehlt das wirklich überraschende uns so fällt der Drang, unbedingt wissen zu wollen, wie's weiter geht, gegenüber seinem extrem guten Vorgänger "Illuminati" deutlich ab.
Wissensvermittlung
***
Dieser Roman ist vollgeladen mit Informationen über Jesus Christus und Leonardo da Vinci, zwei der wohl interessantesten Menschen (man möge mir diese Formulierung nachsehen) überhaupt. Allerdings beruhen diese "Informationen" weitgehend auf Spekulationen, mit denen Dan Brown meinen bescheidenen Recherchen zufolge ziemlich alleine da steht. Und genau das ist das Problem dabei : die Vermischung zwischen Wahrheit, Spekulation und Fiktion geschieht so unmerklich und hemmungslos, dass es fast schon gefährlich ist, wenn man sich dieses Umstands nicht bewusst ist.
Glaubwürdigkeit
**
Der Held ist so eine Art "Indiana Jones im Tweed-Jacket", ein unverletzlicher Superheld dem alles gelingt. Dazu noch die bereits oben aufgeführte Ansammlung an Halbwahrheiten und Spekulationen - aber ich will man nicht so pingelig sein : die meisten spannenden Romane leiden an Glaubwürdigkeit!
Sprachliche Qualität
***
Auch in dieser Disziplin kann man eigentlich kaum von Qualität sprechen. Das ganze liest sich zwar ganz flüssig aber wirkt irgendwie etwas lieblos runtergeschrieben. Als Bestsellerautor muss man diesbezüglich sicherlich gewisse Kompromisse machen (zumal wenn man schnell auf den Markt kommen will, um noch vom Illuminati-Hype zu profitieren) - trotzdem leidet der Lesegenuss spürbar unter der fehlenden Sprachästhethik, speziell bei den oft flachen Dialogen.
Die Figuren sind dagegen ganz gut charakterisiert. Ihre Lebensläufe sind klar heraus gearbeitet und die Gefühle und Gedanken werden ausführlich beleuchtet.
Anregung&Nachhaltigkeit
*****(*)
Das ist aus meiner Sicht die größte Stärke dieses Romans! Dan Brown zeichnet hier ein Bild von Jesus Christus und der Entstehung des Neuen Testaments, das sich denkbar stark von der offiziellen Darstellung der Kirche unterscheidet. Somit wage ich die These, dass nach der Lektüre dieses Buchs niemand mehr eine Kirche betreten kann, ohne dabei an "das Sakrikeg" zu denken!
Anregender und nachhaltiger geht's wirklich nicht mehr :-)
Gesamtbewertung
****
Dieser Thriller ist spannend, unterhaltsam, lehrreich und regt zum Nachdenken an. Trotz einiger Schwächen im Bereich der Glaubwürdigkeit und des Schreibstils bietet es einen großen Lesegenuss. Man sollte diesen Roman unbedingt lesen, aber keinesfalls zu ernst nehmen!!!
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