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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sakrileg oder Illuminati? Ein Déjà Vu!
Achtung, in dieser Hörbuch-Rezension (*1) werde ich um ein Stück mehr auf die Erfahrungen mit dem HÖRBUCH eingehen, als dass das hier eine Rezension des Romans „Sakrileg" von Dan Brown wird.
Nachdem ich den ersten Bestseller „Illuminati" von Dan Brown in Buchform regelrecht verschlungen habe, habe ich mich lange geweigert den nächsten...
Veröffentlicht am 8. November 2004 von Apicula

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, wenn auch sehr konstruiert
Dan Browns Thriller "Sakrileg" gehört zu den meistverkauftesten Titeln im Buchhandel. Dan Burstein, der ein lesenswertes Buch über die "Entschlüsselung" des Werkes geschrieben hat, führt den Erfolg des Buches unter anderem auf folgende Ursachen zurück: Der Da Vinci Code sei ein Ideenroman. "Man kann über einige der plumpen Dialoge und...
Veröffentlicht am 21. Mai 2006 von Bernhard Nowak


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sakrileg oder Illuminati? Ein Déjà Vu!, 8. November 2004
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg (Audio CD)
Achtung, in dieser Hörbuch-Rezension (*1) werde ich um ein Stück mehr auf die Erfahrungen mit dem HÖRBUCH eingehen, als dass das hier eine Rezension des Romans „Sakrileg" von Dan Brown wird.
Nachdem ich den ersten Bestseller „Illuminati" von Dan Brown in Buchform regelrecht verschlungen habe, habe ich mich lange geweigert den nächsten Bestseller „Sakrileg" käuflich zu erwerben. Immerhin kostete die gebundene Ausgabe (Taschenbuch war noch nicht verfügbar) über 20 Euro. Als mir amazon.de dann die Empfehlung für das Hörbuch „Sakrileg" für 14,95 Euro aussprach, war der Erwerb desselben nur noch einige Klicks entfernt.
Es verhält sich nun einmal so, dass ich ab und an längere Strecken Auto fahre und dabei ist es bald schon zur Gewohnheit geworden - so ich alleine im Auto sitze, oder Mitfahrer nichts dagegen haben -, dass ich mir zum Zeitvertreib ein Hörbuch zu Gemüte führe.
„Sakrileg" eignet sich - um es gleich vorweg zu nehmen - ausgezeichnet um es sich während einer langen Autofahrt anzuhören.
Die 305 Minuten die ich auf der Strecke Frankfurt - Salzburg dem Roman gelauscht habe, vergingen relativ schnell. Lautstärkeschwankungen oder sonstige Mängel an der Tonqualität der Aufnahme konnte ich nicht feststellen.
Der erste Eindruck den das Hörbuches auf mich macht ist geprägt von der markanten, vor allem aber bekannte Stimme des Sprechers: Wolfgang Pampel. Er ist die „Exclusiv-Synchronstimme" von Harrison Ford. Nun hat amazon.de nicht unrecht, wenn es in seiner Produktbeschreibung einen Vergleich zwischen der Stimme von „Indiana Jones" (Harrison Ford) und der des Protagonisten des Romans, Robert Langdon, heranzieht. Mir kam der Zusammenhang der beiden Charaktere auch in den Sinn. Nicht zuletzt, weil ja auch Indiana Jones sintemalen nach dem „Heiligen Gral" gesucht hat. [Außerdem ... halte ich „Illuminati" und „Sakrileg" für höchst geeignet um es zu verfilmen. Das wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der sympathische, sportliche, Mit-Vierziger-Typ mit leicht graumeliertem Haar, - Robert Langdon, nämlich - in seinem Tweed-Sakko vor unser aller Kinopublikum-Augen nachts aus seinem süßen Traum - in dem er mit hinter dieser Frau , á la Vittoria Vetra, auf den Pyramiden hinterherhetzt ; einigermaßen erfolglos, wie uns der Autor ja weismachen will - dem Bett geklingelt wird. Harrison Ford wäre vermutlich schon zu alt für die Rolle des Abenteurers, aber mein Geheimtipp ist ohnehin George Clooney :-] - Dan Brown schreibt übrigens schon an einem dritten Roman in dem Robert Langdon irgendwelche Geheimlogen-Machenschaften in Washington D.C aufdeckt ... ]
Der Anfang von „Sakrileg" war für mich wie ein Déjà Vu!
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- Ich hab doch tatsächlich auf's Cover geschaut, ob ich überhaupt „Sakrileg" eingelegt hatte und nicht etwa zum wiederholten Male „Illuminati"! - Kein Scherz ...
Wurde Robert Langdon in „Illuminati" noch in Washington mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt, so wird er es in „Sakrileg" in Paris, wo er gerade zu Gast ist um sich unter anderem mit dem Direktor des Luvre, Jaques Saunière, zu treffen. - Wir wundern uns deshalb auch gar nicht, dass es eben dieser Jaques Saunièreist, der da offensichtlich zu einem grauslich anzusehenden Selbstmord gezwungen wurde und derart verrenkt mitten im Louvre tot herumliegt und nur noch darauf wartet, dass Mister Langdon herausfindet, wozu diese unnatürliche Haltung denn gut sein soll, in die der sterbende Sougniere sich gebracht hat ...
Und das ist nicht die einzige Parallele mit der „Sakrileg" aufwartet. Das ist auch der Grund, warum der Roman stellenweise verdammt langweilig wird. Obwohl er zweifelsohne nicht langweilig ist. Mir fällt auch keine gescheitere Definition ein ...
Wie schon in "Illuminati" gibt es in „Sakrileg" ebenso Dialoge, bei denen der "Vorleser" einiges vergeigen kann. Im Gegensatz zu Ralph Herforth, aus dessen Mund ich „Illuminati" in Hörbuch-Form vernommen habe, ist Wolfgang Pampel aber eindeutig eine Klasse für sich. Er hat das Vermögen den Darstellern ihren eigenen stimmlichen Charakter zu geben, und vernachlässigt auch nicht den französischen Dialekt. Manchmal hatte ich aber den Eindruck der gute Herr Pampel verschluckt Worte und nuschelt ein wenig. Das nur als „leise Kritik". Denn von der Art und Weise wie er den Roman vorträgt bin ich nachhaltig beeindruckt.
Leider - so muß ich gestehen - habe ich dem Inhalt nicht immer so schnell folgen können, wie nun einmal vorgelesen wird. Besonders als es um Details des „heiligen Gral" geht, musste ich einige Stellen wiederholt anhören. Das ist aber insofern nicht schlimm, weil die CDs a) sehr sinnvoll in ca. 10 bis 14 minütige Tracks aufgeteilt sind und b) habe ich auf der besagter Autofahrt auch zwei Autobahnumleitungen fahren dürfen - es gab Staus genug -, und so hatte ich genügend Zeit um mir den Roman anzuhören. Und zwar so, dass ich auch den Inhalt einigermaßen aufnehmen konnte.
Dem Inhalt konnte ich grundsätzlich, nur um es noch einmal fest zu halten - nur schwer folgen.
Um diese Hörbucherfahrung wieder mit der von „Illuminati" zu vergleichen:
„Illuminati" habe ich als Buch gelesen und war, als ich die Hörbuch-Version anhörte, natürlich schon sehr aufgeklärt über die Handlung.
Bei „Sakrileg" war es da schon schwieriger der Handlung zu folgen. Wenn mir dieser Roman irgendwann recht günstig in Buch-Form unter die Nase kommt, werde ich ihn wohl interessehalber auch einmal lesen. - Die Hörbuchfassung mit ihren 305 Minuten ist jedenfalls gekürzt. Vielleicht wäre eine Gesamtlesung sinnvoller gewesen. Dann hätte man das Hörbuch aber auch nicht zu so einem günstigen Preis auf den Markt gegeben. Ich kann mir zumindest vorstellen, dass ein grosser Teil meiner Probleme was das Folgen der Handlung betrifft, darauf beruhen, dass einige langatmigere erklärendere Stellen des Romanes weggelassen wurden. - Wie gesagt: Man kann nicht alles haben ...
Ich muss an der Stelle allerdings eines einräumen. Hätte ich das Hörbuch zu Hause - nur mal so nebenbei (beim Bügeln, Bohnen schnippeln oder was man zu Hause halt so macht ... ) angehört, ich hätt's mit Sicherheit an einigen Stellen sein gelassen.
Manchmal werden die Exkurse in die Vergangenheit der Heiden und Christen meines Erachtens zu langweilig und die Handlung - es geht schließlich um den heiligen Gral!!! - wird mir zuweilen zu abstrakt. Warum muss ausgerechnet ein Mister Langdon, ein anscheinend langweiliger Symbologie-Professor, in Paris einen Mord aufklären um so nebenbei das Geheimnis des heiligen Grals zu lüften? - Ach, und zufälligerweise hat er wieder eine nette junge Dame - die Enkelin des Ermordeten, wie sich herausstellt - an seiner Seite mit der er quer durch Paris, Frankreich und schließlich LONDON - ja, Sie haben richtig gelesen, London! - hetzt um ... äähh .. ich habe vergessen warum, aber egal. Zum Schluss haben sie den Gral gefunden ... und noch ein paar andere Geheimnisse aufgedeckt, die man zunächst so richtig überhaupt nicht vermutet hat. ... Und nur das ist ja wichtig. Die Spannung und die Überraschenden Wendungen und, dass man gut „unterhalten" wird. - Das schafft dieses Hörbuch allemal. :- )
Die Jewel-Box für die 4 CDs ist wieder einmal eine standardmäßige. Mich stört an diesen Boxen, dass die CDs von diesem Halter in der Mitte herunterfallen und in der Box lose herumfliegen. Wenn ich unterwegs bin, habe ich die CDs in diesen flexiblen Hüllen wie man sie von der Firma "HAMA" an allen Ecken und Enden (sogar bei LIDL ... ) erstehen kann.
Das Hörbuch ersetzt meines Erachtens das geschriebene Buch nur bedingt, was mein „Experiment" ja eindrücklich bewiesen hat.
Für mich sind Hörbücher weiterhin ein netter Zeitvertreib; z.B. beim Autofahren.
Vom Preis-/ Leistungsverhältnis ist dieses hier eine zumutbare Anschaffung. Wenn man allerdings WErt auf den Inhalt legt, so würde ich das lesen des Buches dieser gekürzten Hörbuchfassung vorziehen.
Gute Unterhaltung!
(*1) Gelegentlich ärgere ich mich bei amazon.de mächtig über diese witzlosen _Buch_rezensionen, weil bei sie meines Erachtens bei dem Artikel "Hörbuch" nichts zu suchen haben. Gerade bei Hörbüchern - da predige ich wohl, und das auch schon seit Jahren, gegen Wände ... - ist das A & O der Vorleser und die Qualität der Lesung, sowie der Compact Disk im allgemeinen. Die Aufteilung der Kapitel in Tracks, eventuelle musikalische Untermalung ... und nicht zuletzt das beigefügte Booklet mit Zusatzinformationen. Aber ... Auf mich hört ja keiner.
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79 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen also EIGENTLICH..., 22. März 2006
Von 
Evelyn Schulz (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
1. lese ich keine Bücher, die ich mir nicht selbst gekauft habe
2. kann ich modernen Romanen nur äußerst selten etwas abgewinnen und
3. halte ich wenig bis gar nichts von sogenannten „Verschwörungstheorien“.
Aber obwohl auf dieses Buch alle drei Punkte zutreffen, habe ich es an einem Tag verschlungen. Es lag harmlos auf dem Geburtstagstisch meines Freundes, ich blätterte ein wenig darin herum, und dann... kam ich nicht mehr davon los. Völlig vorurteilsfrei, unbeeinflußt von irgendwelchen vorher gelesenen Kritiken, in Unkenntnis des Verkaufsranges dieses Werkes (Bestsellerlisten interessieren mich sowas-von-überhaupt-nicht...). Und die Rezensionen hier habe ich mir erst heute zu Gemüte geführt, neugierig, was andere Leser meinen...
Auf den Inhalt des Buches gehe ich nicht weiter ein - die Gefahr wäre einfach zu groß, etwas zu verraten, das der künftige Leser lieber selbst herausbekommen hätte. Wichtiger ist, daß es Dan Brown von den ersten Seiten an geschafft hat, eine Spannung aufzubauen, die mich gefesselt hat, die mich mitraten, vermuten, wieder-verwerfen ließ. Die mich auch mit-leiden ließ, aber immer mit der Gewißheit und Vorfreude im Hinterkopf: Sie werden es schaffen, sie werden das Rätsel lösen...
Und nebenbei bekam ich Informationen, die mich stutzig machten, mich nachdenken ließen. Ganz sicher werde ich außerhalb des Buches weiterlesen - schon, um herauszubekommen, wieviel von dem Gelesenen Fakt und wieviel Fiktion ist: Was ist dran an den detailliert „auseinandergenommenen“ Da-Vinci-Werken (Mona Lisa, Felsgrottenmadonna, Das letzte Abendmahl...), dem vorchristlichen Frauenkult, der Zahl Phi (nicht zu verwechseln mit Pi), dem goldenen Schnitt, dem Pentagramm, Verschlüsselungstechniken, Anagrammen, Tempelrittern, Maria Magdalena und architektonischen Besonderheiten von Bauwerken (insbesondere Kirchen) Frankreichs und Englands? Ja, ja, ja! Ich WERDE vor einer etwaigen Reise nach Paris oder London noch einmal in dieses Buch schauen, einige der beschriebenen Bauwerke aufsuchen und mit sehr interessierten Augen betrachten...
Es stimmt, wenn man sich ein wenig mit Schriftstellerei beschäftigt hat, bemerkt man das „Handwerkliche“ an dem Roman: Wie Dan Brown die Spannung hält, indem er sogenannte „Cliffhanger“ an den Enden der einzelnen Kapitel platziert, von einem Schauplatz zum nächsten immer gerade dann wechselt, wenn es besonders spannend wird, eine zarte Romanze fürs Herz einbaut, zwischendurch in nicht zu großen Häppchen Wissen vermittelt, den Leser durch das Rätsel-Raten in die Handlung einbezieht... Das hat mich zugegebenermaßen ein bißchen gestört - aber nicht vom Weiterlesen abhalten können.Gerade die Wissensvermittlung handhabt Herr Brown recht geschickt, meines Erachtens viel geschickter als beispielsweise Umberto Eco in „Der Name der Rose“, wo ich wirklich mehrfach –zig Seiten überblättert habe, weil ich wissen wollte, wie nun endlich die Handlung weitergeht... Ich habe auch hier Seiten überblättert, bin aber – anders als bei Eco – immer zu den überblätterten Seiten zurückgekehrt und hab sie quasi „nachgelesen“, nachdem mein Wissensdurst nach dem Handlungsfortgang erst einmal gestillt war.
Da es in dem Buch viel um das Anschauen im Sinne von „Genauem-Betrachten“ geht, empfiehlt es sich dringend, die behandelten Bilder, Gebäude etc. beim Lesen tatsächlich vor Augen zu haben. Am besten gelingt das mit dieser ILLUSTRIERTEN AUSGABE des Werkes, die auch ansonsten eine sehr schöne Ausgabe - schönes Format, edles Papier, rotes Lesebändchen - ist. Wenn Sie einer solchen Ausgabe habhaft werden, sagen Sie besser Ihre Termine für den Tag schon einmal vorsorglich ab, bevor Sie anfangen zu lesen...
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56 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Indiana Jones und der heilige Gral..., 27. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg (Gebundene Ausgabe)
...so könnte man diesen Roman auch untertiteln. Ich habe wirklich selten ein Buch gelesen, das bei mír einen so widersprüchlichen Eindruck hinterlassen hat. Alles in allem ein wirklich lesenswerter Roman aber eine undifferenzierte Sternevergabe gestaltet sich hierbei ungewöhnlich schwierig. Daher erlaube ich mir, das Buch nach den unterschiedlichen Kriterien getrennt zu bewerten:
Originalität des Plots
****
Zwar ist der Themenkreis "Geheimbruderschaften&Gralssuche" extrem reizvoll aber letztendlich ist "Sakrileg" ein (guter) Abklatsch von "Illuminati" - diesmal ermittelt der Symbolologe Robert Langdon eben mit der Enkelin des Opfers anstelle mit seiner Tochter - und statt Bernini steht Leonardo da Vinci im Mittelpunkt. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass man diese beiden Bücher nach 5 Jahren noch auseinander halten kann.
Spannung und "Schmökerfaktor"
****
Sicherlich liest sich das Buch recht flüssig und zweifellos ist es auch spannend. Aber andererseits fehlt das wirklich überraschende uns so fällt der Drang, unbedingt wissen zu wollen, wie's weiter geht, gegenüber seinem extrem guten Vorgänger "Illuminati" deutlich ab.
Wissensvermittlung
***
Dieser Roman ist vollgeladen mit Informationen über Jesus Christus und Leonardo da Vinci, zwei der wohl interessantesten Menschen (man möge mir diese Formulierung nachsehen) überhaupt. Allerdings beruhen diese "Informationen" weitgehend auf Spekulationen, mit denen Dan Brown meinen bescheidenen Recherchen zufolge ziemlich alleine da steht. Und genau das ist das Problem dabei : die Vermischung zwischen Wahrheit, Spekulation und Fiktion geschieht so unmerklich und hemmungslos, dass es fast schon gefährlich ist, wenn man sich dieses Umstands nicht bewusst ist.
Glaubwürdigkeit
**
Der Held ist so eine Art "Indiana Jones im Tweed-Jacket", ein unverletzlicher Superheld dem alles gelingt. Dazu noch die bereits oben aufgeführte Ansammlung an Halbwahrheiten und Spekulationen - aber ich will man nicht so pingelig sein : die meisten spannenden Romane leiden an Glaubwürdigkeit!
Sprachliche Qualität
***
Auch in dieser Disziplin kann man eigentlich kaum von Qualität sprechen. Das ganze liest sich zwar ganz flüssig aber wirkt irgendwie etwas lieblos runtergeschrieben. Als Bestsellerautor muss man diesbezüglich sicherlich gewisse Kompromisse machen (zumal wenn man schnell auf den Markt kommen will, um noch vom Illuminati-Hype zu profitieren) - trotzdem leidet der Lesegenuss spürbar unter der fehlenden Sprachästhethik, speziell bei den oft flachen Dialogen.
Die Figuren sind dagegen ganz gut charakterisiert. Ihre Lebensläufe sind klar heraus gearbeitet und die Gefühle und Gedanken werden ausführlich beleuchtet.
Anregung&Nachhaltigkeit
*****(*)
Das ist aus meiner Sicht die größte Stärke dieses Romans! Dan Brown zeichnet hier ein Bild von Jesus Christus und der Entstehung des Neuen Testaments, das sich denkbar stark von der offiziellen Darstellung der Kirche unterscheidet. Somit wage ich die These, dass nach der Lektüre dieses Buchs niemand mehr eine Kirche betreten kann, ohne dabei an "das Sakrikeg" zu denken!
Anregender und nachhaltiger geht's wirklich nicht mehr :-)
Gesamtbewertung
****
Dieser Thriller ist spannend, unterhaltsam, lehrreich und regt zum Nachdenken an. Trotz einiger Schwächen im Bereich der Glaubwürdigkeit und des Schreibstils bietet es einen großen Lesegenuss. Man sollte diesen Roman unbedingt lesen, aber keinesfalls zu ernst nehmen!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, wenn auch sehr konstruiert, 21. Mai 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg - The Da Vinci Code (Robert Langdon 2) (Taschenbuch)
Dan Browns Thriller "Sakrileg" gehört zu den meistverkauftesten Titeln im Buchhandel. Dan Burstein, der ein lesenswertes Buch über die "Entschlüsselung" des Werkes geschrieben hat, führt den Erfolg des Buches unter anderem auf folgende Ursachen zurück: Der Da Vinci Code sei ein Ideenroman. "Man kann über einige der plumpen Dialoge und unwahrscheinlichen Handlungselemente sagen, was man will: Brown hat komplexe Ideen, interessante Details und beeindruckende Gedankengänge in seine Action-Abenteuer-Mystery-Story gepackt." In der Tat wird kaum jemand den Roman aus der Hand legen wollen, ohne sich intensiver über die Rolle der Amtskirche, der Figur Maria Magdalenas, der Funktion des Opus Dei oder des Templerordens und der Tätigkeit der "Prieuré de Sion" erfahren zu wollen? Burstein führt vollkommen zu recht auch aus, dass es die Sehnsucht nach einer Sinngebung in unserer materialistischen, technologischen, wissenschaftsorientierten und informationsüberfluteten Kultur sei, die zu dem Erfolg des Buches wesentlich beitrage. Ein allgemeines Misstrauen gegenüber offiziellen Verlautbarungen und eine Vorliebe für mysteriöse Verschwörungstheorien ist sicherlich ein weiterer Erfolgsfaktor des Buches.

Es ist die Stärke Dan Browns, Wissensdurst und Neugierde über die in diesen Thriller verpackten Themen geweckt zu haben. Brown schafft es auch, Spannung zu erzeugen, was die wichtigste Funktion eines Thrillers (to thrill: zittern) ist. "Suspense" schafft Brown über die rund 600 Seiten. Auf differenzierte Charakterzeichnungen, einen glaubhaft konstruierten "Plot" legt Brown weniger Wert. Diese Faktoren sind meines Erachtens vollkommen zu recht kritisiert worden und zu kritisieren. Das Buch ist unter diesen Aspekten nicht nur kein gutes Buch, sondern ausgesprochen "dürftig" geraten, um es wohlwollend-vorsichtig zu formulieren.

Jemand, der auf diese Faktoren Wert legt, wird keine Freude an dem Buch haben. Wer aber spannend unterhalten werden möchte, der wird trotz allem auf seine Kosten kommen, wenn auch das Buch "Illuminati" in Motiven, Personen und Handlungsstruktur allzu offensichtlich "Vorbildfunktion" für dieses Werk hatte und meines Erachtens wesentlich spannender ist als der Nachfolger. Burnsteins Fazit: "Der Da Vinci Code ist ein Roman. Er ist Unterhaltung. Etwas, das man genießen sollte. Zum Genuss gehört für mich, sich dem weit verzweigten Erzählstrom zu überlassen und Browns Einfällen zu folgen, seinen Verbindungen nachzugehen. Darum geht es in Browns Roman" kann ich daher nur uneingeschränkt zustimmen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robert Langdon mit neuem Fall zurück, 29. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg (Gebundene Ausgabe)
Robert Langdon wird wieder in einen mysteriösen Fall verwickelt. Diesmal jedoch nicht wirklich, um mit seinem Wissen den Fall zu entwirren, sondern als Hauptverdächtiger eines Mordes. Gerade lag er noch schlafend im Bett, schon ist er auf der Flucht vor der Polizei um den Grund für die Tat herauszufinden. An seiner Seite befindet sich wieder eine charmante Begleiterin.
Der Roman beginnt ähnlich wie der erste von Brown - Illuminati.
Da ich dieses Buch kurz nach dem ersten las, war ich zunächst enttäuscht, weil es mich nicht annähernd so gepackt hat wie ich mir nach dem ersten erhofft hatte.
Doch als ich akzeptiert hatte, dass die Handlung nicht ganz so dramatisch ist wie bei Illuminati, war auch dieses Buch wieder sehr spannend.
Besonders gut finde ich die Anlehnung der Geschichte an Reales, wie Gemälde, Orte und religöse Gruppen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Thriller, atmosphärisch dicht, 20. Februar 2013
Von 
LeseMonster "ASK" (Die Stadt der Seen und Wälder) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Sakrileg" habe ich erst gelesen, bevor ich mir den Film ansah, und das war gut so. Es geht nichts über Kopfkino!

Zum Buch: Ein radikaler Kardinal beauftragt seinen Gehilfen, ein religiöses Artefakt zu rauben, das den Fortbestand der Kirche gefährden könnte. Dieser schreckt auch vor Mord nicht zurück. Gemeinsam mit Sophie, einer Kryptologin und Enkeltochter eines der Opfer,, wird Robert Langdon, Professor für Symbologie, in die Sache hineingezogen. Überraschende Wendungen und Verfolgungsjagden sorgen für den nötigen Thrill.

Eines der größten Werke Dan Browns, wie ich finde. Unbedingt lesen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigenwillig, zuweilen vorhersehbar aber unterhaltsam, 22. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg (Gebundene Ausgabe)
Eigenwillige Interpretationen von Kunstartefakten, einfach vorhersehbare Handlung aber insgesamt wirklich spannend. Das trifft auf Illuminati und Sakrileg zu, wobei ich das Erstere für das eindeutig bessere halte. Der Autor verfügt über eine flüssige Sprache hat aber zu Weilen das Bedürfnis, dem Leser unbedingt alles mitteilen zu wollen was er recherchiert hat, ein wenig lehrerhaft. Eine Woche bevor ich Sakrileg begann war ich in Paris und hatte die Gelegenheit Mona Lisa im Louvre mit Louvre-Kommentar zu sehen. Die Interpretation die Brown darstellt hat leider gar nichts damit zu tun; so verhält es sich mit einigen anderen Werken auch. Wirklich störend empfinde ich den blutrünstigen Einband - hätte es nicht gebraucht und wird dem ganzen nicht gerecht.
Also, nicht zuviel denken und sich einfach unterhalten lassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch für Wiedereinsteiger, 29. Juli 2007
Von 
R. Carl (Emden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg - The Da Vinci Code (Robert Langdon 2) (Taschenbuch)
Seit Jahren des Nichtlesens war dieses Buch das erste, welches ich mir zugelegt hatte. Ich gebe zu, dass ich mich vom Medienhype überumpeln ließ. Und ich muss sagen, gar nicht mal schlecht. Das Buch hat einen guten Schreibstil und liest sich sehr flüssig. Die Handlung ist recht spannend geschrieben. Ok, das meiste ist an den Haaren herbeigezogen und daher bin ich wohl auch vom Ende etwas enttäuscht. Daher "nur" 4 Sterne.
Nach dem Buch habe ich die Verfilmung mit Tom Hanks gesehen. Der Film hält sich dabei ganz gut an der Vorlage. Wenn ich das Buch allerdings vorher nicht gelesen hätte, hätte ich den Film wohl nur zur Hälfte verstanden. Und das Buch ist, wie so häufig, viel spannender!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, vielschichtig und von "Indiana Jones" vorgetragen, 25. März 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg, 4 Audio-CDs (Audio CD)
Die Theorie vom Göttlich Weiblichen, die Dan Brown hier meisterhaft entblösst, läßt einem schier öfter und vor allem lange den Mund offen stehen. Eine geniale Idee, kulturhistorisch wertvoll und eine ziemlich vielschichtige Story, die noch dazu außerordentlich gut als Audio Produktion umgesetzt wurde (die musikalischen Einspielungen an entscheidenden Stellen sind genial!), lassen nichts anderes als 5 Sterne zu.
Man glaubt öfter sich in Indiana Jones, Teil 5 zu befinden, nicht nur wegen der Synchronstimme, sondern vor allem auch der Handlung wegen. Absolut empfehlenswert!
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50 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anfangs super spannend - gegen ende abgeflacht, 18. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sakrileg - The Da Vinci Code (Robert Langdon 2) (Taschenbuch)
Im Louvre wird der Chefkurator ermordet aufgefunden. Der Tote hat, kurz bevor er sterben musste, anhand einer Reihe von Hinweisen rund um den Tatort auf den Mörder und eine Verschwörung aufmerksam machen wollen. Der Symbologe aus Harvard, Robert Langdon, der sich zufällig in Paris aufhält, wird zu Rate gezogen. Doch dann gerät Robert Langdon unter Tatverdacht und findet in der Codeknackerin Sophie, die auch Enkelin des ermordeten ist, eine Verbündete. Gemeinsam versuchen Sie, den Verschwörern auf die Schliche zu kommen und decken eine geheime Bruderschaft auf.

Die erste Hälfte vom Buch war nicht nur spannend - ich habe sie regelrecht gefressen. Die "Schnitzeljagd" im Louvre mit den ganzen Hinweisen und versteckten Codes war einfach unglaublich. Die Bildbeschreibungen der Da Vinci Werke (ich empfehle jedem entweder einen Bildband oder ins Internet zu gehen) waren zu gut.

Man selbst hat sich noch nie so viele Gedanken gemacht und findet die geheimnisvollen Andeutungen einfach spannend.

Leider flacht die Geschichte mit der Zeit etwas ab. Es bleibt bei einer Verfolgungsjagd und das große Ende mit Pomp und Gloria fällt anders aus, als erwartet. Mehr möchte ich nicht verraten.

Jedoch sollte man das Buch gelesen haben, bevor jetzt im Mai der Film rauskommt (finde ich).

Mir hat es trotz allem gut gefallen - 4 Sterne für gute Unterhaltung.
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Sakrileg - The Da Vinci Code (Robert Langdon 2)
Sakrileg - The Da Vinci Code (Robert Langdon 2) von Dan Brown (Taschenbuch - Dezember 2012)
EUR 9,99
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