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Kundenrezensionen

216
4,2 von 5 Sternen
Die Siedler von Catan
Format: TaschenbuchÄndern
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2012
Als ich das Buch beim örtlichen Bücherhändler gesehen habe, habe ich mich direkt an die Zeit erinnert, in der ich noch viel mit Schulfreunden die Siedler von Catan gespielt habe und habe mich dadurch dazu verleiten lassen, dieses Buch zu kaufen.
Leider muss ich - für mich persönlich - sagen, dass es sich um einen Fehlkauf gehandelt hat.
Warum ist das so? Für mich sind hierbei drei Gründe primär zu nennen:

1. Ich fand die Story zu berechenbar und damit alles andere als spannend. Zwar bemüht sich die Autorin hier um ein paar Wendungen, doch waren mir die meisten Dinge bereits im Vorraus klar. Natürlich gab es die eine odere andere Überraschung, doch waren das nur Variationen dessen, was ich erwartet hatte. Lediglich das Ende hatte ich gänzlich anders vorgestellt, doch war es zu schnell abgehandelt.

2. Die Charaktere sind mir zu flach. Hier hätte ich mir mehr innere Konflikte gewünscht bzw. eine bessere Austragung selbiger.

3. Der Schreibstil ist überhaupt nicht mein Fall. Dies mag nun Geschmackssache sein, doch ich habe mich regelmäßig aus dem Lesefluss "gerissen" gefühlt, weil ich erneut über eine Kante im Stil gestolpert bin. Auch finde ich, dass bei diesem Stil Gefühle nicht wirklich gut 'rüberkommen. Ich gehöre zu den Lesern, die auch mal mit Charakteren leiden, sogar weinen können (jaja, ich weiß, passt nicht zum Bild des männlichen Lesers...) und sich mit den Charakteren freuen können. Leider waren die Stellen in diesem Buch, die eine entsprechende Reaktion meinerseits nach sich hätten ziehen können, dermaßen sachlich geschrieben, dass die Gefühle mich nicht erreicht haben. Alles in allem wirkte der Stil auf mich, als gäbe es eine Checkliste, die einfach und schnörkellos abgearbeitet worden ist, wie ich es bei der Softwareentwicklung gelernt habe.

Man mag vielleicht ein wenig lächeln, doch ich habe mich irgendwie viel mehr an eine Runde "Anno" erinnert, als mir ein wirkliches Abenteuer oder dergleichen vorstellen zu können.

Alles in allem sehr schade, da ich der Meinung bin, dass hier viel Potenzial vergeben worden ist. Gute Ideen sind vorhanden; nur die Umsetzung ist nicht wirklich schön.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2006
Ein weiteres wunderschönes Buch aus der Feder von Rebeca Gable. Ich habe mich zuerst von der Tatsache abschrecken lassen dass, das Buch nach Motiven des Spieles die Siedler von Catan geschrieben wurde, aber keine Angst, beides ist unabhängig voneinander, ich kenne das Spiel zum Beispiel nicht, trotzdem ist das Buch super. Ich habe bis jetzt ziemlich alle Bücher (bis auf das neueste Werk) von Frau Gable gelesen und ich finde die Siedler von Catan unterscheideen sich etwas von den anderen, die mehr oder weniger alle historische Romane waren. Diese Abgrenzung ist aber durchweg positiv zu sehen und ich kann nur jedem Fan der anderen Bücher auch dieses ans Herz legen. Kurz zur Handlung, die Dorfbewohner einer unfrruchtbaren Gegend im hohen Norden, machen sich auf die Suche nach einer Insel auf der sie siedeln können und das Leben weniger beschwerlich ist. Sie finden dieses Eiland und gründen eine neue Kolonie. Beschrieben ist das ganze von mehr oder weniger zwei Hauptakteuren, zwei Freunden die sich mit den klassischen Zutaten wie Liebe, Familienfehden und anderen Dingen auseinandersetzen müssen.
Ich habe das Buch in drei Tagen gelesen und finde es super.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 6. November 2005
Wieder ein sehr gutes Buch einer meiner Lieblingsautorinnen. Rebecca Gablé hat einen wunderbaren Schreibstil, so dass man ihre Bücher von der ersten Seite an am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. "Die Siedler von Catan" ist mal etwas anderes, als man von ihr gewöhnt ist, da sie sonst mehr über das Mittelalterliche England schreibt. Aber das tut diesem Roman keinen Abbruch. Dieses Mal hat sie eine fiktive Geschichte geschrieben, mit erfundenen Ort und Personen, welches das Jahr 850 wiedergibt. Trotzdem hat sie den sozial- und kulturhistorischen Hintergrund gut eingearbeitet, dass man denkt, die Geschichte ist wahr; so könnte es gewesen sein.

Die Hauptpersonen sind liebevoll charakterisiert und passen gut zu der Geschichte. Es macht einfach Spaß, mitzuerleben wie die Bewohner von Elasund, die von einer besseren Zukunft träumen, sich aufmachen und die Insel Catan Bewohnbar machen. Das alles wurde so gut beschrieben, dass es immer sehr gut nachvollziehbar ist.

Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde. Ich kenne das Spiel und konnte mir keinen Roman darüber vorstellen. Aber Gablé hat es geschafft und ich kann Klaus Teuber sehr gut verstehen, dass er sie für dieses Projekt ausgesucht hat.

Absolut lesenswert für alle, die gerne in eine andere Welt eintauchen möchten. Meiner Meinung nach: Unbedingt lesen!
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66 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2005
Klaus Teuber, der Erfinder des Kultspiels "Die Siedler von Catan" wollte die Idee eines Romans zu seinem Spiel verwirklichen. Nach der Lektüre von Rebecca Gablés Roman "Das Lächeln der Fortuna" stand für ihn fest, daß sie ihn schreiben müsse, wie er im Vorwort sagt. Teuber hat sich die richtige Autorin für dieses Projekt ausgesucht. Rebecca Gablé, deren historische Romane sich durch profunde Geschichtskenntnisse in Verbindung mit lebendig geschilderten breit angelegten Handlungen auszeichnen, bewährt sich auch bei diesem Buch, das man genremäßig wohl als "historische Fantasy" bezeichnen muß. Denn die Handlung spielt fast ausschließlich an fiktiven Orten, dennoch ist sie (von der Insel Catan selbst vielleicht abgesehen) erkennbar in der realen nordeuropäischen Welt um die Mitte des 9. Jahrhunderts angesiedelt und die Lebensumstände, Sitten, Bräuche und Traditionen der Wikinger wurden akribisch recherchiert und wiedergegeben.
Das Experiment, eine Spielidee in eine Romanhandlung umzusetzen ist auch deshalb gelungen, weil die beschriebene Aufbruchsstimmung in der Besiedlungsphase ziemlich genau dem Gefühl entspricht, das man als Spieler des Gesellschaftsspiels verspürt.
Ebenso bemerkenswert: Eine wirkliche Hauptfigur ist zunächst nicht auszumachen, erst gegen Ende kristallisiert sich aus dem Ziehbruderpaar Candamir und Osmund ersterer als Hauptcharakter heraus. Auch der Bösewicht Olaf wirkt zunächst nur etwas arrogant, aber sonst ganz in Ordnung und offenbart erst allmählich und stufenweise sein wahres Wesen. Dieses Spiel mit den Figurenkonstellationen ist äußerst interessant.
Die Fantasy - Elemente wie das Orakel der weisen Brigitta und die Catan - Legende (fantasievolle Tolkien - Anleihe) wurden gekonnt in die ansonsten durchaus wahrscheinliche Handlung integriert. Der Konflikt zwischen der altnordischen Mythologie und dem Christentum, das der sächsische Sklave Byrtferth bzw. Austin (den man in Konkurrenz zu Candamir als den heimlichen Helden des Romans diskutieren könnte) mit List und Langmut auf Catan verbreitet, sorgt für zusätzliche Spannung und eine dramatische Zuspitzung.
Schon an sich war die Idee, ein Geselschaftsspiel in einen Roman zu transportieren interessant. Mit einer Autorin wie Rebecca Gablé ist dieser Versuch vollends gelungen!
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2003
Wer die 3 ersten historischen Romane von Rebecca Gable gelesen
hat und diese - nach etwas zögerlichem Beginn - genau wie ich
geradezu verschlungen hat, dem sei dieses Buch ebenfalls sehr
ans Herz gelegt.
Anders als in den ersten Romanen findet sich der Leser hier in
einer rein fiktiven Welt wieder, die allerdings dem
Wikinger-Dasein des 9. Jahrhundert entlehnt ist.
Nach einem Überfall der "Turonländer" im Herbst und einem
anschließenden harten Winter, beschliessen einige der
Einwohner von Elasund - getrieben von Hunger und Armut sowie
den sagenhaften Erzählungen des Reichsten Kauffahrers im Ort -
ihr Glück auf einer nahezu unbekannten und unbewohnten Insel
fernab ihrer alten Heimat zu suchen.
Nach einer langen und sehr beschwerlichen Reise kommt die kleine
Gruppe Elasunder auf einer Insel an, die sie bislang nur aus
der Sage kannten : Catan ......
Liebevoll schildert Rebecca Gable hier die Schwierigkeiten des
Neuanfangs - Bau der Häuser, Rodung von Ackerflächen, etc ... -
sowie die Auseinadersetzung zwischen dem alten Glauben der
Wikinger und dem Christentum. Sehr einfühlsam baut sie ihre
Protagonisten auf, schildert die Sitten und Gebräuche dieser
Kultur und erlaubt es dem Leser durch detaillierte Schilderungen
der Natur, das Leben auf Catan zu verfolgen.
Ein spannendes und sehr interessantes Gesamtwerk mit vielen
"Einzelepisoden", die das Lesen sehr kurzweilig machen.
Prädikat : Für Fans dieses Genre ein absolutes MUSS !!!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2006
"Die Siedler von Catan" greift die Motive des Strategie-Brettspiels auf, ist aber in jeder Hinsicht ein typischer Gable-Roman: spannend, bunt, witzig, unterhaltsam.

Die Handlung besteht in der Entdeckung und Besiedlung der Insel Catan durch eine kleine Gruppe nordischer Siedler. Die Motive des kleinen Exodus, die Gefahren der Reise und die Schwierigkeiten und Erfolge der Besiedelung werden aus der Sicht des jungen Candamirs beschrieben, der im Verlauf des Romans eine Familie gründet.

Es gibt wenige Autoren historischer Romane, die so unterhaltsam und dicht erzählen können wie Rebecca Gable. Ihre Figuren sind in vielen Hinsichten authentisch: Sie vefällt nie der Versuchung (wie viele andere), ihre Figuren mit anachronistischem Gedankengut auszustatten. Ein nordischer Krieger im frühen Mittelalter trägt sich nun mal nicht mit humanistischen Weltanschauungen, er findet nichts verwerflich an der Sklaverei oder an der Tatsache, seine Sklavin zu schwängern. Die auftretenden Personen sind durchschnittlich, aber liebenswert. Und das macht die Erzählung sehr glaubwürdig.

Rebecca Gable geht keine Experimente ein. Wenn man die Vorgänger-Romane gelesen hat, hat der Siedler-Roman nichts Überraschendes, nichts erzählerisch Neues. Sie verlässt sich auf ihre bewährten Techniken. Aber wer "Das zweite Königreich" u.a. gelesen hat, bedauert ihren Mangel an Innovation auch nicht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2003
Man geht doch skeptisch an das Buch heran: Eine Geschichte nach Motiven eines erfolgreichen Brettspiels, eine Verknüpfung, die vom Spielerfinder auch noch im Vorwort beschrieben wird, das klingt nicht gerade nach spannender Literatur. Weit gefehlt: Der Autorin ist ein äußerst spannender Roman über ein zu neuen Ufern aufbrechendes Volk mit vielen durchaus vielschichtigen Charakteren gelungen. Man vergisst beim Lesen, dass Catan, das das kleine nordische Volk nach abenteuerlicher Seefahrt als neue Heimat erobert, eine der Phantasie entsprungenes Kunstgebilde ist. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, wenn die Enwicklung der zunächst kleinen Gemeinschaft mit all den Konflikten und die Abenteuer der Protagonisten beschrieben wird. Wer einen schönen Schmöker für den Urlaub oder ein verregnetes Wochenende sucht, wird an dem Buch seine Freude haben.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2007
Ganz gezielt habe ich mir diesen Roman von Rebecca Gablé als den zweiten ausgesucht, den ich lesen wollte, weil er von manchem Rezensent als nicht ganz so gelungen bezeichnet wurde. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Dieses Buch ist, zwar auf eine etwas andere Art, genau so wundervoll wie "Das Lächeln der Fortuna". Es liegt in der Natur des Stoffes, dass der Anteil der Fiktion viel höher ist als in einem ausdrücklich historischen Roman. Dafür ist hier der Abenteuer-Anteil deutlich höher, was dem ganzen einen ganz besonderen Reiz gibt. Und wenn man dann noch ein begeisterter Spieler von Siedler-Games wie z.B. Anno 1602 ist, dann findet man sich unversehens genau in der Welt wieder, die man sich beim Spielen schon selbst vorgestellt hat.
Die Erzählkunst der Autorin ist unbestreitbar. Sie stellt ihre Heldinnen und Helden zutiefst menschlich dar, so dass man als Leser, obgleich man selbst in einer völlig anderen Welt lebt, meint, einer von ihnen zu sein. Ganz nebenbei erscheint mir dieser Roman eine Allegorie über die Tatsache zu sein, dass der Mensch auch in noch so günstigen Lebensbedingungen letztlich an dem Bösen scheitert, das er in sich selbst trägt und überall hin mitnimmt. Mithin ein Buch voller Phantasie und Weisheit.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2011
Ich habe alle bisherigen Romane von Rebecca Gablé gelesen - dieses Buch fällt aus der Reihe und reicht bei weitem nicht an das Niveau und den Unterhaltungswert ihrer historischen Romane heran. Es wirkt auf mich wie ein Auftragsbuch (zum Spiel), handwerklich einwandfrei gemacht, aber ohne Leidenschaft. Eine Geschichte wie jede andere; ohne Alleinstellungsmerkmal. Wer gute Bücher von Rebecca Gablé lesen möchte, spart hier den Kaufpreis und holt sich einen ihrer historischen Romane!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2003
Nach einem Überfall ihrer Feinde, bei dem viele Menschen verschleppt oder getötet werden, und auf den wegen der zerstörten oder gestohlenen Vorräte ein Hungerwinter folgt, machen sich die überlebenden Dorfbewohner im Frühjahr mit neun Schiffen auf den Weg in eine neue Zukunft. Nach einer langen und beschwerlichen Reise landen sie auf einer sehr fruchtbaren Insel, die sie Catan nennen und voller Tatendrang besiedeln. Auf einmal sind alle Sorgen der vergangenen Jahre vergessen. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass Menschen sich ihre Probleme auch selbst schaffen können ...
Diesmal beruht Rebecca Gablés neuer Roman nicht auf wahren historischen Fakten, sondern beschreibt die fiktive Besiedlung einer Insel durch die Wikinger. Doch trotzdem hat die Autorin sehr gut recherchiert und die Wikinger mit ihren Gewohnheiten, Traditionen und Göttersagen historisch genau beschrieben. Auch die Charaktere sind liebevoll und mit vielen Details beschrieben, und alle haben sie ihre Ecken und Kanten, keiner ist perfekt, wodurch sie sehr glaubwürdig und lebendig wirken. Die Geschichte hat zwar nur wenige spannende Höhepunkte, dafür ist sie aber fast durchgängig so spannend, dass es mir wirklich schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen.
Wie der Titel und das Cover-Bild schon erahnen lassen, handelt es sich hier um das Buch zum Spiel. Die eigentliche Idee für das Buch hatte Klaus Teuber schon vor Jahren, doch er fühlte sich selbst nicht in der Lage, einen Roman zu schreiben. Deshalb bat er Rebecca Gablé, es zu tun, und sie entwickelten die Idee gemeinsam weiter. Natürlich sind die Grundelemente des Spiels enthalten, und wer das Spiel kennt, wird diese Elemente auch manchmal wiedererkennen. Allerdings sollte man nicht zu viel davon im Buch erwarten, was sicherlich manche Fans des Spiels etwas enttäuscht. Mich hat es allerdings überhaupt nicht gestört, denn meiner nach ist der Sinn des Buches nicht, das Spiel nachzuspielen, sondern die Grundidee des Spiels aufzugreifen und eine spannende Geschichte daraus zu machen. Und das ist der Autorin auf jeden Fall sehr gut gelungen.
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