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29
3,7 von 5 Sternen
Die Akte Golgatha
Format: TaschenbuchÄndern
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2006
Für Professor Gregor Gropius ist die sechsstündige Lebertransplantation eine Routineoperation. Doch der Patient stirbt - unerklärlicherweise. Was zunächst wie ein Kunstfehler aussieht, erweist sich bald schon alsgezielter Anschlag, denn die Obduktion ergibt, dass das Spenderorgan vergiftet war. Gropius wird vom Dienst suspendiert. In seiner Verzweiflung beschließt der Arzt, eigene Ermittlungen anzustellen.
Mich hat die Story von Anfang bis Ende nicht wirklich gepackt. Es war nett zu lesen - aber einfach nicht spannend. Ich fand die Handlung an sich etwas zu konstruiert und nicht nachvollziehbar.
Immer mehr Leute sind aufgetaucht, die in der Handlung mitgemischt haben und so für etwas Verwirrung sorgten.
Und natürlich sind Prof. Gropius (egal, in welchem Land er sich aufhielt) nur hübsche Frauen begegnet.
Ich finde, dass dieses Werk ein träger Versuch ist, an einen James Bond anzuknüpfen. Leider nicht gelungen...
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2004
Wem die Standard Fernsehkrimis gefallen, in denen der Tatort immer eine überdurchschnittlichen Villa ist, das Opfer / Täter aus millionenschweren Unternehmerkreisen stammt und die Dialoge entsprechend gestelzt daherkommen, wird dieses Buch gern lesen.
An Sätzen wie: "Gropius merkte, dass in Ihm die Neugierde geweckt war" oder "Sie war bekannt als eine Frau mit untadeligen Manieren" darf man sich nicht stören.
Die Geschichte ist einigermassen spannend und schlüssig erzählt, mit interessanten Wendungen, käuferbringender Verbindung zum Vatikan und natürlich der nötigen Prise Erotik. Aber man kann das Buch auch mangels Fesselung leicht mal zur Seite legen.
Leider nervt das permanente "upper class" Getue und Gerede. Immer wird in besten Hotels abgestiegen, auf geplegtes Äusseres hingewiesen, in vornehmen Gegenden gewohnt... und wenn mal jemand "normales" auf der Bildfläche erscheint, wird verwundert festgestellt, dass sich jemand seines "Standes" so gepflegt ausdrücken kann.
Dieser Erzählung, in der eigentlich kaum ein Klischee ausgelassen wird, kann ich leider nur 3 Sterne geben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. März 2006
Mit Freude entdeckte ich "Die Akte Golgatha"
von Philipp Vandenberg in einer an sich dürftig ausgestatteten Buchhandlung auf La Gomera. Das Buch sollte mir über die Tristesse einiger stürmischer und regnerischer Tage hinweghelfen. Aber genauso dürftig, wie der Laden, so erwies sich leider auch der Roman. Ich war schlichtweg enttäuscht, da ich von Ph. Vandenberg krimi-handwerkliche Kunst, differenzierte Zeichnung der Charakteren und wirkliche Spannung, ohne sofort zu wissen, wie es ausgehen wird, gewohnt bin.
Was absolut "platt" erscheint, ist - bei allem Verständnis für Fiktion - die unglaubwürdige Konstruktion der Beteiligten, und deren Aktionen, die letztendlich nur noch lächerlich wirken. Grob zusammengezimmert, als sei ihm der Verlag mit einem Abgabetermin auf den Füßen gestanden, lässt er den Protagonisten und seine von ihm lieblos begatteten Gespielinnen durch die Story torkeln.
Ich hoffe doch der nächste Roman lässt wieder den bewährten Biss verspüren - oder ist der Autor schon ausgebrannt? Dann wäre eine Auszeit oder die Zuwendung zu einem neuen Genre für einen ansonsten doch so talentierten Schriftsteller anzuraten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schade, ich habe sonst gern etwas von Herrn Vandenberg gelesen. Dieser Roman hatte einen abgedroschenen Stil und eine ebensolche Handlung. Ein Mann, für den Geld keine Rolle spielt, um in der Welt herumzujetten, der stets die Tausender aus der Tasche zieht, wenn es erforderlich ist, der sich in Situationen begibt, aus der man normalerweise nicht lebend herauskommt, um den herum auch reihenweise Leute sterben, nur er überlebt natürlich, der ständig von bildschönen Frauen umgeben ist, die auch am liebsten gleich was mit ihm anfangen möchten, mein Gott, das alles kennt man sattsam und hat es schon viel besser gelesen.

Um das Buch noch spannender zu machen, erfand Vandenberg gleich zwei Stränge, die Organ-Mafia und eine bitterböse Sekte, doch dadurch wurde der Roman nur unglaubwürdiger, und es wurde weder das eine noch das andere Thema mit der nötigen Tiefe behandelt. Allein aus der Sache mit der Sekte hätte man einen eigenen Roman schreiben können, das Thema der von der Kirche enttäuschten Priester wäre es wert gewesen, aufgegriffen zu werden.

Die schlechteste Szene war leider der Schluss, wo Gropius die Akte Golgatha, offensichtlich durch den Anblick der Scheinchen völlig benebelt, widerstandslos aushändigt. Der Leser, der gern was über die "Beweise" über die Relikte Jesu Christi gelesen hätte, ist natürlich düpiert. Aber so gehen alle Kirchenromane aus. Die Beweise verschwinden immer irgendwie, dadurch ist der Autor entlastet.

Davon abgesehen, lief die Übergabeszene total unglaubwürdig ab. Wenn die Kirchenleute in dem Mercedes wussten, was Gropius auf dem Schrottplatz wollte, d.h. dass die Akte in dem alten Auto war, dann hätten sie diese ja längst selbst besorgen können. Woher wussten sie, dass er sie dort finden würde? Das wusste Gropius ja selber nicht. Sie fragen ihn am Ausgang auch gar nicht nach ihr, gehen davon aus, dass er sie hat und öffnen einfach nur ihren Geldkoffer. So einfach kann man es sich machen, um so ein höchst interessantes Thema wie das, die Knochen Jesu Christi gefunden zu haben, abzuschließen und sich nicht mehr damit beschäftigen zu müssen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Philipp Vandenberg zählt sicher zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren. Jedoch ist ihm mit seinem neuen Roman nicht der große Wurf gelungen.
Nach einer Organtransplantation stirbt ein angesehener Archäologe. Was als Kunstfehler erscheint, erweist sich bald als gezielter Anschlag. Professor Gregor Gropius, der operierende Arzt, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, um seine Reputation wiederherzustellen. Im Verlauf seiner Ermittlungen erhärtet sich der Verdacht, dass nicht die Organmafia hinter dem Mord steht, sondern der Patient gezielt ermordet werden sollte, da er kurz davor stand, eine Akte zu veröffentlichen, die eine absolute Sensation gewesen wäre.
"Die Akte Golgatha" ist ein anfangs unterhaltsamer Thriller, der jedoch im weiteren Verlauf nachlässt, ohne wirklich langweilig zu sein. Das Problem ist vielmehr, dass einam alles an dieser Geschichte bekannt vorkommt. Man bekommt den Eindruck, als hätte Vandenberg alle Thrillerbestseller der letzten Zeit gelesen, um sich daraus eine eigene Geschichte zu zimmern. Das Rezept geht jedoch nur bedingt auf. Zwar kann der Roman mit der Dutzendware mithalten, die den deutschen Markt überschwemmt. Ein Bestseller ist dieser Roman aber leider nicht.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2005
Die Geschichte ist gut, der Plot vielleicht nicht immer logisch, aber dennoch gut. Scheußlich fand ich allerdings den Erzählstil, der mich immer wieder an Trivialliteratur erinnerte. Vor allem die erotischen Szenen wurden sehr pauschal und lieblos geschildert. Ich finde, dass dieses Buch das schlechteste von allen Romanen Vandenbergs ist.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. November 2006
Professor Gropius transplantiert eine Leber, der Patient stirbt. Es stellt sich heraus, dass die Leber vergiftet war. Nachdem Professor Gropius suspendiert wird, hat er genug Zeit um selbst bei den Ermittlungen mitzumischen um seine Unschuld zu beweisen. Der Patient, ein Archäologe, schien ein Doppelleben zu führen, dazu findet seine Frau noch verblüffter weise ein Konto mit mehr als 10 Mio. Euro, von dem sie nichts wusste und wo sie sich auch beim besten Willen nicht erklären kann, woher das viele Geld kam. Zusammen mit Professor Gropius versucht sie jetzt den Mord an ihrem Mann aufzudecken. Das soll aber gar nicht so einfach sein, denn da waren Profis am Werk, die jetzt versuchen unsere beiden Privatermittler einzuschüchtern. Angefangen mit seltsamen Anrufen, über Paketbomben bis hin zum Versuch Prof. Gropius zu überfahren, wird nichts ausgelassen, das die Beiden vielleicht aufhalten könnte...

Philipp Vandenberg beweist hier sehr eindrucksvoll, dass auch durchgehend spannende Bücher langatmig sein können, zumindest wenn man über 400 Seiten hinweg der endgültigen Lösung nicht wirklich näher kommt. Erst auf den letzten 50 Seiten kommt dann auch der Vatikan wirklich mit ins Spiel, wobei eine Spannungssteigerung allerdings schon kaum mehr möglich ist, nach all den Geschehnissen die vorangingen. Somit kann ich Herrn Vandenberg nicht absprechen, dass er diesen Krimi ein wenig totgeschrieben hat, allerdings anders als üblich, wo ihm meist die Spannung zugunsten der Detailgenauigkeit verloren geht, verstirbt hier der Patient bzw. das Buch beinahe an der Dauerspannung die leider eher abstumpfend wirkt. Das soll jetzt aber noch lange nicht heißen, dass das Buch nicht gut sei – das ist es! Allein deshalb schon, weil Philipp Vandenberg immer wesentlich besser vorbereitet als die vergleichbaren Autoren zum Thema schreibt. Es hätte nur gut 150 Seiten kürzer ausfallen dürfen, nach meinem Geschmack. Es ist zwar nicht so, als ob hier über weite Strecken völlig unnütze Details beschrieben würden, nein, irgendwo hat bald jeder Satz seine Daseinsberechtigung und trotzdem, würde Professor Gropius manchmal etwas mehr an einer Stelle in Erfahrung bringen können, hätte es dem Buch sicher nicht geschadet. Das große Geheimnis des Vatikans ist übrigens wieder mal das Gleiche wie schon in "Sixtinische Verschwörung", womit der Autor nicht grade einen Hang zur blühenden Phantasie beweist (Macht ja auch nichts, Philipp Vandenberg liest man ja eher wegen der akribischen Recherchen die in seine Bücher einfließen, als aufgrund seiner Phantasie.). Vom "Geheimnis" abgesehen ist die Geschichte aber eine völlig Andere, eher im Bereich von Ärzten und Archäologen angesiedelt, nimmt sie erst gegen Ende die Wendung hin zu den eigentlichen Dratziehern, einer Mönchssekte und dem Vatikan.

Wenn Sie also gerne einen Krimi über einen Professor lesen wollen, der durch die Weltgeschichte hinter einer unglaublich weitläufigen Verschwörung herreist, dabei nicht wenige bildhübsche Frauen trifft und sich ständig in Lebensgefahr befindet, dann greifen Sie ruhig zu diesem Buch. Es ist spannend und sehr detailreich, verlangt aber trotzdem etwas Durchhaltevermögen vom Leser.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach einer Lebertransplantation in den Muechener Universitaestskliniken verstirbt der Patient, der Bibelarchaeologe Schlesinger. Obwohl der Obduktionsbefund eine Vergiftung des transplantierten Organs mit dem Pfanzengift Chlorphenvinphos und keinen aerztlichen Kunstfehler als Todesursache ergibt, wird der leitende Chirurg, Prof. Gropius mit sofortiger Wirkung suspendiert....
Zur Aufklaerung des Verbrechens wird beim Bayerischen Landeskriminalamt die Sonderkommission Schlesinger eingerichtet. Zur gleichen Zeit werden von der CIA und dem BND verschluesselte E-Mails abgefangen, die ein unbekannter Absendersender mit den raetselhaften Initialien "IND" irgendwo im Raum des westlichen Mittelmeeres abgeschickt hat und deren unbekannter Empfaenger offenbar einen Nebenanschluss der Muechener Klinik benutzt. Waehrend die Soko Schlesinger und die Geheimdienste mit vollen Touren arbeiten, jedoch keinen Schritt weiterkommen, nimmt Prof. Gropius fuer seine berufliche Rehabilitierung eigene Ermittlungen auf, die ihn auf eine abenteuerliche Reise durch halb Europa und in den Nahen Osten fuehren, und auch sein Liebesleben gehoerig durcheinander wirbeln sollen....
Vandenberg ist es mit "Die Akte Golgatha" gelungen, aus den Komponenten Organmafia, Geheimdienste, Vatikan, Archaeologie und nicht zuletzt der/des ominoesen "IND" einen brillanten Cocktail zu mixen. Der Titel wird dem Roman gerecht, was sich im Verlaufe seiner mit Intelligenz, Spannung, Dramatik und einem Schuss Erotik ausgestatteten Handlung dem Leser offenbart. Das brisante Thema und die packend-dramatische Handlung, die oftmals ungeahnte Wendungen nimmt, lassen eine Leseunterbrechung des Buches, das uneingeschraenkt das Praedikat "Spitzenthriller" verdient, kaum zu. Weniger phantastisch als z. B. Illuminati von Dan Brown, aber deshalb keineswegs langweiliger, gibt es fuer "Die "Akte Golgatha", die garantiert zum Bestseller werden wird, die Hoechstwertung von 5 Amazonsternen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2008
Das Buch steckt voller Klischees: Ein reicher Arzt, eine hübsche Witwe, ein gieriger, gewissenloser Journalist. Nicht sehr einfallsreich, finde ich. Der Arzt startet eine große Rechercheaktion, um seine Unschuld am Tod eines Patienten zu beweisen und stößt immer wieder auf neue Spuren. Aber antatt einfach mal einen Computer anzuschalten und z.B. nach einem Namen unter Google zu suchen, bezahlt er lieber zahlreiche Mittelstreckenflüge, um seine Recherche vor Ort zu betreiben. Dieses Vorgehen begründet der Autor damit, dass seine Hauptfigur (der reiche Arzt) mit Computern nicht viel anfangen könne. Für den Autor eine gute Ausrede, um seine Geschichte an zahlreichen internationalen Schauplätzen stattfinden zu lassen. Die Sprache im Buch wirkt gestelzt und veraltet - für mich ein permanentes Ärgernis auf dem Weg zum Buchende. Mir schien, als wolle der Autor mit der sehr formellen Ausrucksweise seiner Figuren den Leser beständig daran erinnern, dass sie der gebildeten High Society angehören. Am Ende des Buches war mir der arrogante Arzt jedenfalls so unsympathisch, dass ich ihn in den Knast gewünscht habe. Andere Leser mögen vielleicht an der Geschichte Gefallen finden, sofern sie sich nicht an Klischees und altbackener Sprache stören. Mein persönliches Fazit: Kein Lesevergügen, und deshalb nur zwei Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2006
Das Thema "Organmafia" ist hochaktuell und hochbrisant. Die katholische Kirche hier als kriminelle Vereinigung darzustellen ist nun vielleicht etwas überŽs Ziel hinausgeschossen, aber nun gut Phillip Vandenberg hat schon in seinen Romanen Purpur Schatten und Das vergessene Pergament die Kirche nicht gerade als moralisches Vorbild gezeigt.

Der Roman hat seine Schwächen nur darin, dass die Hauptperson einfach nicht als "James Bond" rüberkommt. Trotzdem sind die Handlungsstränge sehr vielschichtig und enthalten überraschende Wendungen.

Wer also religiös eher unempfindlich ist (man darf halt nicht immer alle Autoren ernst nehmen -- siehe Dan Brown--) und gute und leiche Spannungskost mag, der ist mit diesem Roman gut bedient.

Empfehlung für den Sommerliegestuhm am Strand!!!
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